DE2853390C2 - Sohlenhalter-Skibindung - Google Patents

Sohlenhalter-Skibindung

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DE2853390C2 DE19782853390 DE2853390A DE2853390C2 DE 2853390 C2 DE2853390 C2 DE 2853390C2 DE 19782853390 DE19782853390 DE 19782853390 DE 2853390 A DE2853390 A DE 2853390A DE 2853390 C2 DE2853390 C2 DE 2853390C2
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Alfred Gembruch
Fritz 5880 Lüdenscheid Hofer
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Alfred Gembruch & Co Kg 5880 Luedenscheid De GmbH
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Alfred Gembruch & Co Kg 5880 Luedenscheid De GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Sohlenhalter-Skibindung mit einem an einem mit Sohlenzapfen versehenen Backen gelagerten, auf vorstehende Kanten der Schuhsolhenspitze wirkenden V-I jrmigen Klemmbügel, der mit seinen beiden Schenkeln am Backen verschwenkbar gelagert ist und mit sei; ^r Spitze mit einem um eine vor dem Backen quer zur Skilängsachse liegende horizontale Achse schwenkbaren Haltehaken zusammenwirkt.
Eine Sohlenhalter-Skibindung der voranstehend definierten Art ist aus der DE-OS 24 07 367 bekannt. Bei dieser bekannten Konstruktion ist der Klemmbügel insgesamt aus federndem Stahldraht hergestellt, der eine gewisse Anpassung an unterschiedliche Sohlenstärken nur dann ermöglicht, wenn der mit dem Klemmbügel zusammenwirkende Haltehaken mehrere Kerben zum Einhaken des Klemmbügels besitzt. Hierdurch können jedoch Fehlbedienungen auftreten, beispielsweise durch ungenügende Festlegung des Skischuhs an der Sohlenhalter-Skibindung, die zu Stürzen des Skiläufers führen. 5(/
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, di eingangs definierte Sohlenhalter-Skibindung bekannter Bauart derart weiterzubilden und zu verbessern, daß sie für Skischuhe mit unterschiedlich starken Sohlenkanten ohne die Verwendung unterschiedlicher Einraststellungen zwischen Klemmbügel und Haltehaken gleichermaßen gut geeignet ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel aus einem starren Halteteil, das am Backen gelagert ist und mit dem Haltehaken zusammenwirkt, und aus einem durch eine Blattfeder gebildeten Sohlenniederhalterteil besteht, das zwischen den Sehen' kein des Halteteils angeordnet, irri Bereich der Spitze am Halteteil befestigt und im Berreich der Sohienauflagefläche durch Einrollen der freien Blattfederkante Verstärkt ist,
Die erfindungsgemäß ausgebildete Sohlenhalter^SkU bindung besitzt den Vorteil, daß die zwischen den Schenkeln des starren und damit eine zuverlässige, gegen Verwindungen geschützte Lagerung bewirkenden Halteteils angeordnete Blattfeder selbsttätig Unterschiede in der Stärke der Sohlenkante ausgleicht, obwohl nur eine Einraststellung zwischen Klemmbügel und Haltehaken vorgesehen ist Da die Blattfeder zwischen den Schenkeln des starren Halteteils angeordnet ist, kann die oberhalb der Sohlenzapfen auf der Oberseite der Sohlenkante aufliegende Kante der Blattfeder sich frei auf die jeweilige Stärke der Sohlenkante einstellen, wobei die Federeigenschaften der Blattfeder durch ihre Herstellung aus Federstahl ohne weiteres auf den -:u überdeckenden Bereich der unterschiedlichen Sohlenkantenstärken abgestimmt werden kann, ohne daß durch diese Federeigenschaften die zuverlässige Lagerung des Klemmbügels beeinträchtigt wird. Bei großen Sohlenstärken kann die Blattfeder infolge ihrer erfindungsgemäßen Anordnung aus der Fläche des starren Halteteils nach oben heraustreten. Durch die auf einfache Weise durch Einrollen der freien Blattfederkante erzeugte Auflageverstärkung werden Beschädigungen der Oberseite der Sohlenkanten auch bei längerem Gebrauch vermieden.
Mit der Erfindung wird somit eine Ausbildung des Klemmbügels geschaffen, die durch die Verwendung eines starren Hal;-:teils einerseits aie gewünschte Starrheit und Sicherheit sowohl der Lagerung als auch der Verriegelung garantiert und andererseits durch die Verwendung einer Blattfeder als Sohlenniederhalteteil eine Anpassung an unterschiedliche Sohlenstärke ausschließlich in demjenigen Bereich ermöglicht, der mit den unterschiedlich dicken Sohlenkanten zusammenwirkt. Die Aufteilung des bisher einstückigen Klemmbügels in zwei unterschiedliche Teile verbessert somit nicht nur die F'unktion und Sicherheit der Sohlenhalter-Skibindung, sondern vereinfacht auch deren Herstellung, da einerseits nur für die wirklich für eine federnde Anpassung herangezogenen Teile hochwertiges Federmaterial verwendet wird und andererseits einfach herzustellende und miteinander zu verbindende Teile benötigt werden.
Die Verbindung der beiden Teile des Klemmbügels kann in Weiterbildung der Erfindung auf besonders zweckmäßige Weise dadurch geschehen, daß der am Haiteteil festgelegte vordere Teil der Blattfeder formschlüssig in die Spitze des Halteteils eingelegt und mittels eines Niets befestigt ist. Das formschlüssige Einlegen verhindert hierbei unerwünschte Verlagerungen der Blattfeder und ergibt weiterhin die Möglichkeit, nur einen Niet zu verwenden, der nicht nur den Zusammenbau der Skibindung vereinfacht, sondern ausschließt, daß die Blattfeder über die Breite ihrer Auflageverstärkung unterschiedliche Klemmkräfte erzeugt.
Aus der DE-OS 25 49 573 war ebenfalls eine Sohlenhalter-Skibindung bekannt, bei welcher der gesamte Spannbügel aus federndem Material besteht. Bei dieser bekannten Skibindung treten somit dieselben Nachteile auf wie bei der Skibindung nach der DE-OS 24 07 367, weil das gesamte Material des Spannbügels Federeigenschaften besitzt. Da der Spannbügel dieser bekannten Konstruktion mit mehreren Rasten eines festen Sperrgliedes zusammenwirkt, werden die Fede* rungseigenschaften des Spannbügels bereits für die Rastung benötigt. Bei unterschiedlichen Sohlenstärken ergeben sich somit auch unterschiedliche Federeigenschaften, die sich nachteilig auf eine Festlegung des
Spannbügels am Sperrglied auswirken, weil allein die Federeigenschaften des Spannbügels für die Festlegung desselben am festen Sperrglied verantwortlich sind. Die aus der DE-OS 25 49 573 bekannte Skibindung besitzt somit insgesamt den Nachteil, daß keine gezielte Federung ausschließlich für den Ausgleich unterschiedlicher Sohlenstärken vorgesehen :st.
Eine weitere, aus der DE-OS 26 41635 bekannte Sohlenhalter-Skibindung besitzt ebenfalls einen insgesamt federnden Niederhaltebügel, der aus einem Federstahlblatt hergestellt ist. Dieser Niederhaltebügel ist einerseits mittels zweier außenliegender Schenkel um eine Achse verschwenkbar an einer Verlängerung der Grundplatte gelagert und andererseits durch einen Mittelteil kniehebelartig an einem Kipphebel angelenkt, der die Funktion eines Haltehakens ersetzt. Hierdurch unterscheidet sich die bekannte Skibindung einerseits gattungsmäßig vom Gegenstand der Erfindung; andererseits besitzt auch diese bekannte Skibindung diejenigen Nachteile, die sich aus der Verwendung von federndem Material für den gesamten Niederhaltebügel ergeben. Der bekannte Niederhaltebüge! ermöglicht weiterhin unerwünschte Verwindungen, welc.ie die Sicherheit der Verriegelung beeinträchtigen.
Eine schließlich aus der US-PS 39 79 131 bekannte Skibindung unterscheidet sich von der erfindungsgemäßen Sohlenhalter-Skibindung schließlich grundlegend dadurch, daß der Niederhalter der Bindung aus einem insgesamt federnden Teil besteht, welches allein durch seine Federkraft den Schuh an seiner Sohlenvorderkante niederhalten soll. Die Federeigenschaft dieses Teiles und eine fehlende Verriegelung ergeben eine insgesamt sehr labile Bindung.
Die erfindungsgemäße Sohlenhalter-Skibindung besitzt gegenüber den bekannten Skibindungen insgesamt einen einfachen und funktionssicheren Aufbau unter Verwendung weniger und einfach herzustellender Einzelteile, so daß nicht nur die Bedienung, sondern auch die Montage der Skibindung vereinfacht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der *o Erfindung darg .stellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Sohlenhalter-Skibindung,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Bindung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Skibindung bei 4^ Verwendung eines Skischuhs mit starker Sohlenkante und
F 1 g. 4 einen der F i g. 3 entsprechenden Längsschnitt, bei welchem ein Skischuh mit geringer Sohlenstä-ke eingespannt ist.
Die Sohlenhalter-Skibinüjng besitzt einen auf der Oberseite des Ski zu befestigenden Backen 1. der einstückig au., einer Grundplatte la und zwei von der Grundplatte la rechtwinklig nach oben abstehenden Seitenteilen \b besteht. Zur Befestigung des Backens 1 auf dem Ski ist die Grundplatte la beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit drei angesenkten Löchern Ir zum Durchtritt von Befestigungsschrauben verschen.
An seitlichen Lagernocken Ic/ der Seitenteile 16 ist ein insgesamt V-förmiger Halteteil 2 um eine mit b0 strichpunktierten Linien in Fig. 1 dargestellte horizontale Achse schwenkbar gelagert, die quer zur Skilängsachse verläuft. Der" starre Halteteil 2 besitzt infolge seiner V-förmigen Ausbildung zwei Schenkel 2a und eine Spitze 2b. Die Lagerung des Hälteteils 2 erfolgt am hinteren Ende der Schenkel 2a mittels jeweils eines Niets 3 an den erwähnten Lagernocken lc/des Backens 1.
Die Spitze 2bdes Halteieils 2 ist — wie die Fig. 2 bis 4 erkennen lassen — an ihrem vorderen Ende leicht nach oben abgebogen. Sie wirkt mit einem Haltehaken 4 zusammen, der um einen Bolzen 5 verschwenkbar am vorderen Ende der Seitenteile lödes Backens 1 gelagert und durch eine Feder 6 belastet ist Diese insbesondere in den Fig.3 und 4 erkennbare Feder 6 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Schraubenfeder mit zwei abstehenden Schenkeln ausgebildet, die auf den Bolzen 5 aufgeschoben ist und sich mit jeweils einem Schenkel an der Grundplatte la des Backens 1 bzw. am Haltehaken 4 abstützt und auf diese Weise bewirkt, daß der Haltehaken 4 stets in die mit der vorderen Spitze 2cdes Halteteils 2 zusammenwirkende Verriegelungsstellung verschwenkt wird. Um den Haltehaken 4 zum Zwecke des öffnens der Skibindung entgegen der Kraft der Feder 6 verschwenken zu können, besitzt der Haltehaken 4 einen Betätigungsansatz 4a, der durch Niederdrücken eine Freigabe der Spitze 2b des Halteteils 2 bewirkt und zur Betätigung mittels einer Skistockspitze ausgebildet ^t.
Zwischen den Schenkeln 2a des starre» Halteteils 2 ist eine Blattfeder 7 angeordnet, deren Form am besten F i g. 1 zeigt. Der vordere Teil dieser Blattfeder 7 ist formschlüssig in die Spitze 2Z>des Halteteils 2 eingepaßt, so daß seitliche Verschwenkungen der Blattfeder 7 gegenüber dem Halteteil 2 ausgeschlossen sind. Die Festlegung der Blattfeder 7 am Halteteil 2 erfolgt mittels eines Niets 8 und einer Unterlegscheibe 8a. In Fig. 1 ist deutlich zu erkennen, daß die hintere freie Kante der Blattfeder 7 sich frei zwischen den Schenkeln 2a des Halteteils 2 bewegen und auch nach oben aus dem hierdurch gebildeten Ausschnitt des Halteteils 2 heraustreten kann, wie dies insbesondere in F i g. 3 zu erkennen ist
Die freie Kante der Blattfeder 7 befindet sich oberhalb von Sohlenzapfen 9, die nebeneinander an der Grundplatte la des Backens 1 angeordnet sind und in entsprechende Löcher in der Spitze der Skischuhsnhle 10 eingreifen, die mit gepunkteten Linien in der Zeichnung dargestellt ist. Die Seitenflächen der Skischihsohle 10 werden durch die Seitenteile lh des Backen 1 geführt. Damit die Skischuhsohle 10 sich nicht nach oben von den Sohlenzapfen 9 lösen kann, hält die Blattfeder 7 die Skischuhsohle 10 fest. Die druckt zu diesem Zweck mit einer Auflagevsrstärkur.g 7a au; die Oberseite der Spitze der Skischuhsohle 10, wobei beim dargestellten Ausführungsbeispiel diese Auflageverstärkung 7a durch Einrollen der vorderen Blattfederkante erzeugt ist.
Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, stellt sich die Blattfeder 7 selbsttätig auf unterschiedliche Stärken der Skischuhsohle 10 ein. In F i g. 3 ist beispielsweise eine etwa 12 mm starke Skischuhsohle 10 dargestellt, wie sie bei Skischuhen für Tourenläufer verwendet wird. F i g. 4 zeigt dagegen eine e'wa 6 mir. starke Skischuhsohle 10. die bei Skischuhen für Rennläufer Anwendung findet. Derartige Unterschiede in der Stärke der Skischuhsohlen 10 treten jedoch nicht nur zwischen Skisc'-uhen für Tourenläufer und für Rennläufer auf. sondern auch bei unterschiedlichen Schuhfabrikaten, so daß die selbsttätige Einstellung der Blattfeder 7 nicht nur zur Überbrückung unterschiedlicher Sohlenstärken von Skischuhen verschiedener Anwendungsfälie, sondern auch für eine derartige Überbrückung bei Sk^huhen unterschiedlicher Hersteller erforderlich ist. Da es Skischuhe für den Skilanglauf nicht nur mit unterschiedlicher Sohlenstärke
im Rereich der Skischuhspit/.c gibt, sondern auch mit unterschiedlicher Sohlenbrciic im Bereich der Sohlcnz.ipfen 9, ist die voranstehend beschriebene Ausführungsform für unterschiedlich breite Backen I gleichermaßen gut geeignet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sohlenhalter-Skibindung mit einem an einem mit Sohlenzapfen versehenen Backen gelagerten, auf vorstehende Kanten der Schuhsohlenspitze wirkenden V-förmigen Klemmbügel, der mit seinen beiden Schenkeln am Backen verschwenkbar gelagert ist, und mit seiner Spitze mit einem um eine vor dem Backen quer zur Skilängsachse liegende horizontale Achse schwenkbaren Haltehaken zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel aus einem starren Halteteil (2), das am Backen (1) gelagert ist und mit dem Haltehaken (4) zusammenwirkt, und aus einem durch eine Blattfeder (7) gebildeten Sohlenniederhalterteil besteht, das zwischen den Schenkeln {2a) des Halteteils (2) angeordnet, im Bereich der Spitze {2b) am Halteteil (2) befestigt und im Bereich der Sohlenauflagefläche durch Einrollen der freien Blattfedertrnte (7 a)verstärkt ist.
2. Sohltirhalter-Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Halteteil (2) festgelegte vordere Teil der Blattfeder (7) formschlüssig in die Spitze {2b) des Halteteils (2) eingelegt und mittels eines Niets (8) befestigt ist
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