DE2811778C2 - - Google Patents
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- DE2811778C2 DE2811778C2 DE2811778A DE2811778A DE2811778C2 DE 2811778 C2 DE2811778 C2 DE 2811778C2 DE 2811778 A DE2811778 A DE 2811778A DE 2811778 A DE2811778 A DE 2811778A DE 2811778 C2 DE2811778 C2 DE 2811778C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B37/00—Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
- B21B37/16—Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions
- B21B37/165—Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions responsive mainly to the measured thickness of the product
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/16—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
- B21B1/18—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section in a continuous process
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- Metal Rolling (AREA)
- Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich
auf ein Regelverfahren und eine Regeleinrichtung für eine Walzanlage
gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw. 9.
Lediglich zur Verdeutlichung
ist die Erfindung in bezug auf eine Messung
und Steuerung eines runden Stranggutes in einer
Stahlwalzanlage beschrieben. Allerdings
ist die Erfindung auf anders gestaltete Produkte
ebenfalls anwendbar. Des weiteren ist die
Erfindung beispielshalber an einer Strangwalzanlage
mit einem Vorstichgerüst und einem dahinter
angeordneten Endstichgerüst beschrieben.
Diese beiden Gerüste können die letzten
beiden Walzgerüste in der Walzanlage sein
oder können an vorgeschalteten Stellen verwendet
werden, wo immer eine effektive Steuerung
der transversalen Abmessungen des Profiles des Walzgutes
ausgeführt werden kann.
Produktivitätsanforderungen in Stahlwalzanlagen
für Stranggut erfordern das Auswalzen einer
Vielzahl von Strängen bei Geschwindigkeiten
bis zu 1220 m/Min und Größen bis zu
7,62 cm im Durchmesser bei einer Walztemperatur
von ungefähr 930°C. Dabei ist es erforderlich,
daß die Abmessungen des kalten Endproduktes
und die Unrundheit dieses Walzproduktes Werten
gerecht werden, welche der Hälfte üblicher
Toleranzwerte (US-Toleranzwerte) entsprechen.
Die automatische Steuerung von Walzanlagen
ist allgemein bekannt, insbesondere insoweit,
als es das Auswalzen von Blechprodukten betrifft.
In diesen Walzanlagen wird die Dickenabmessung
des Produkts entweder kontinuierlich
oder periodisch gemessen. Der Walzspalt von
einem oder mehreren Walzgerüsten der Walzanlage
wird dann gemäß einem mathematischen Verhältnis
verändert, um ein Produkt der gewünschten
Dickenabmessung zu erhalten.
Dasselbe Grundprinzip ist in bezug auf Walzanlagen
zum Auswalzen von Strängen angewendet
worden. Allerdings verursacht die Änderung des
Walzspaltes in einem Walzgerüst einer Strangwalzanlage,
daß sich ebenso alle anderen Abmessungen
um den Umfang des Stranges ändern.
Diese Abmessungsänderungen wirken sich auch
auf das Strangseitenprofil aus. Um dieser
Schwierigkeit gerecht zu werden, werden in verschiedenen
bekannten Steuersystemen
Querabmessungen eines Stranges rechtwinkelig zueinander und zur
Walzendurchführlinie gemessen und dementsprechend
der Walzspalt gesteuert.
Ein gattungsgemäßes Verfahren ist aus der DE-OS 19 18 449
bekannt. Bei dem in dieser Druckschrift beschriebenen System
sind zwei Abtastvorrichtungen vorgesehen, welche zwei aufeinander
senkrecht stehende Querabmessungen des Walzgutes, z. B.
eines Drahtstabes, abtasten und Signale ausgeben, mittels deren
die Walzspalte benachbarter Walzgerüste eingestellt werden, um
die Abmessungen des Walzgutes zu ändern. In der bekannten
Vorrichtung werden Infrarotmikrometer zur Abtastung des
Walzgutes verwendet, deren Ausgangssignale die Breite bzw. Höhe
des gewalzten Profils darstellen, und somit die Querabmessungen
in zwei festliegenden Ebenen.
In der Zeitschrift "Stahl und Eisen", Jg. 96 (1976), Nr. 11, ist auf
S. 528 ff. in einem Aufsatz von Eriksson und Törnemann ein Verfahren
zur Durchmesserbestimmung an rundem Walzgut beschrieben;
dieses soll die gleichzeitige Messung von Höhe und Breite des
Walzprofils ermöglichen. Zu diesem Zweck sind zwei Abtasteinrichtungen
an einem stufenlos drehbaren Ständer rechtwinklig
angebracht. Es werden jeweils die Meßwerte zweier Durchmesser
überwacht. Die Abtasteinrichtungen werden um das Querschnittprofil
herum geführt.
In dem Aufsatz von Meier-Engelen und Büttner in "DRAHT-Fachzeitschrift"
1972, Nr. 5, S. 265 ff. wird ein Verfahren zur berührungslosen
Walzdraht-Profilmessung sowie eine zu seiner Durchführung
geeignete Vorrichtung beschrieben. In der Vorrichtung
sind zwei den zu messenden Draht umkreisende Rotoren vorgesehen,
die sich mit unterschiedlichen Drehzahlen drehen und
welche Teile der optischen Dickenmeßeinrichtung tragen. In
definierten Stellungen beider Rotoren zueinander erfolgt eine
Dickenmessung, die so unter verschiedenen Winkeln möglich ist.
Dies ermöglicht eine Bestimmung der Querabmessung des Walzgutes
in einer Vielzahl von Ebenen.
In der DE-OS 22 56 136 wird ein Walzwerk für Draht oder Stäbe
offenbart, welches im Hinblick auf die Kraft- und/oder
Leistungsverteilung über die verschiedenen Walzgerüste optimiert
ist. Dazu wird die am Ausgang der Walzstraße gemessene
Temperatur des Walzgutes zur Korrektur der Walzkraft der Walzgerüste
berücksichtigt, nachdem die Verformbarkeit von Metall
in hohem Maße von dessen Temperatur abhängt. Die im Zeitpunkt
der Verformung bestehende Temperatur wird dabei entweder von
dem Computer aus der durch ein Pyrometer gemessenen Temperatur
des vorher gewalzten Stabes geschätzt oder zu der Temperatur
angenommen, die üblicherweise in den Stäben während der kurz
zuvor erfolgten Erhitzung in dem Ofen erzeugt wird.
Bei dem bekannten gattungsgemäßen Verfahren ist von Nachteil,
daß mit ihm nicht in zuverlässiger Weise ein Produkt mit
genauen Größenabmessungen hergestellt werden kann. Dafür sind
verschiedene Gründe maßgeblich. Zum einen ist es sehr wahrscheinlich,
daß die maximalen und minimalen Strangquerabmessungen
an einem Punkt des Stranges auftreten, welcher nicht mit
den besonderen gemessenen Abmessungen übereinstimmt. Somit
ergeben die gemessenen Abmessungen keine verläßliche
Information bezüglich der maximalen
oder minimalen Querabmessung oder des Ausmaßes
der Unrundheit des Stranges. Des weiteren trägt
das bekannte Verfahren nicht in zufriedenstellender
Weise der Tatsache Rechnung,
daß eine Änderung des Walzenspaltes die Abmessungen
über dem gesamten Umfang des Stranges
ändert. Zusätzlich wird bei dem bekannten
Verfahren nicht die Auswirkung der Durchmesseränderungen
berücksichtigt,
welche durch Walzenexzentrizität, Temperaturänderungen
im Strang, Änderungen in der Zugsteuerung
usw. hervorgerufen werden. Noch
optimieren die bekannten Verfahren die Steuerfunktion
oder erlauben eine Flexibilität in
der Toleranzauswahl und die Abgabe von Signalen
für übermäßigen Walzenverschleiß und Exzentrizität.
Aufgabe der Erfindung ist es demnach, ein gegenüber
den eingangs genannten Verfahren verbessertes Verfahren
und Einrichtung zum Regeln eines,
zweier oder mehrerer zusammenwirkender Walzgerüste
einer Walzanlage für strangförmiges
Walzgut zu schaffen, welches die Auswalzung
eines Walzgutes mit gleichförmigem Durchmesser
und Seitenprofil und Einhaltung
enger Toleranzwerte erlaubt.
Diese Aufgabe wird
durch die kennzeichnenden
Merkmale des Verfahrens im Anspruch 1 gelöst. Vorrichtungsmäßige
Ausgestaltungen des Verfahrens sind den Ansprüchen
9 bis 11 zu entnehmen.
Gemäß der Erfindung kann die Steuerung mit
bestehenden Profilabtastmeßeinrichtungen ausgeführt
werden. Die Steuerung gemäß der Erfindung
erlaubt weiter eine variable Vorwahl von
sowohl der Produktgröße und den Toleranzabmessungen
und bestimmt optimale Walzeneinstellungen,
um diese Abmessungen einzuhalten.
Zur erfindungsgemäßen Steuerung wird nicht
nur das Seitenprofil als ein Steuerparameter
verwendet, sondern auch das Längsprofil
des Walzgutes, wodurch der Walzenverschleiß,
die Walzenexzentrizität und andere Variable
berücksichtigt werden.
Beste Ergebnisse werden in einer Strang- oder
Stangenwalzanlage erhalten, welche Einrichtungen
zur Aufrechterhaltung eines im wesentlichen
konstanten Zuges bei Eintritt und Verlassen
des Vorstich- und Endstichgerüstes der Walzanlage
aufweist. Eine Abtastprofilmeßeinrichtung
ist für die Messung diametraler
Dimensionen an Umfangspunkten des Stranges
erforderlich, wenn er das Endstichwalzgerüst
der Walzanlage verläßt. Die erfindungsgemäße
Meßeinrichtung umfaßt somit:
(1) eine Einrichtung zur Erzeugung von einem
oder mehreren Peripherie-Sensorsignalen
für eine entsprechende Anzahl von Strangdurchmessern
und (2) eine Einrichtung, die die Einrichtung
nach (1) veranlaßt, den Strangumfang
in Reaktion auf ein Abtaststeuersignal abzutasten
und ein Abtasterpositionssignal zu erzeugen.
Ein programmierter Computer
ist vorgesehen, um (1) das Abtaststeuersignal für
die Meßeinrichtung zu erzeugen, (2) jedes
Peripherie-Sensorsignal von der Meßeinrichtung für
jede Umfangsstellung und das Abtasterpositionssignal
aufzunehmen, (3) die Sollabmessungen
und die Toleranzabmessungen des Stranges sowie
die Temperatur,
ggf. die Zusammensetzung oder andere zur Kompensation
der aufgenommenen Peripherie-Sensorsignale geeignete Angaben aufzunehmen,
(4) zur Erzeugung und Speicherung der Daten,
welche das Seitenprofil des Stranges darstellen,
(5) zur Berechnung der Walzenspalt- und/
oder Walzenausrichteinstellungen für das
Vorstich- und Endstichwalzgerüst zur Optimierung
der diametrischen Stranggröße oder des
Seitenprofils und Aufrechterhaltung der Abmessungen des Walzgutes
innerhalb der vorgewählten Toleranzen
und innerhalb kritischer Punkte. In einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden
die Meßeinrichtungen im programmierten
Computer zur Erzeugung von Histogrammen der
Profilveränderungen in Längsrichtung von vorbestimmten
Durchmessern des Walzgutes verwendet.
Diese Histogramme werden dann unter anderem
zur Berechnung der Einstellungen der Walzen in
den Vorstich- und Endstichgerüsten zur Optimierung
diametrischer Größen und des Profils
des Walzgutes verwendet. Schließlich sind Steuereinrichtungen
zur Ausführung dieser Walzeneinstellungen
vorgesehen. Der Computer arbeitet
auch mit Terminals zum Sammeln von Daten und
zur Anzeige zusammen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Schema eines Teils einer gemäß
den erfindungsgemäßen Maßnahmen zu
regelnden Strangwalzanlage,
Fig. 1A, Fig. 2, 3 und 5 Einzelheiten einer Meßstelle für den
Strangdurchmssser mit einem Steuersystem
für eine derartige Messung,
Fig. 6, 7 und 9 bis 14 Darstellungen, die sich speziell auf die
automatische Walzensteuerung gemäß der
Erfindung beziehen.
Insbesondere zeigen Fig. 1A ein Blockdiagramm einer
durch einen Rechner gesteuerten elektro-optischen
Meßvorrichtung mit zwei Kameras auf einem Abtaster,
Fig. 2 ein Diagramm eines Strangquerschnittes mit maximalen und minimalen Toleranzgrenzen in gestrichelten Kreisen und einem 4-Ebenen Overlay, bezogen auf die Strangprofilausrichtung,
Fig. 3 einen Computerausdruck der Strangprofilausweichung gegenüber der Abtasterwinkelposition in Relation auf den 4-Ebenen Overlay (= auf Band gespeicherter Programmteil) mit einem Betriebsdatenverteiler,
Fig. 5 ein Flußbild, welches den Computer gemäß Fig. 1 in Zusammenwirkung mit einer automatisch gesteuerten Walzanlage zeigt, welche das Profil und das Histogramm gemäß der Erfindung verwendet,
Fig. 6 ein beispielshalber dargestelltes Diagramm, welches bestimmte Relationen eines Stranges im Walzenkaliber im Endgerüst einer Strangwalzanlage definiert,
Fig. 7 eine Kurve, welche längsweise Veränderungen entlang bestimmter Strangdurchmesser infolge einer Walzenexzentrizität darstellt,
Fig. 9 eine graphische Darstellung eines kennzeichnenden Strangdurchmesserprofiles,
Fig. 10A und 10B Flußbilder der Breitensteuerung, welche durch den programmierten Computer ausgeübt wird,
Fig. 11 ein Ausdruck des Profiles gemäß Zone I eines kennzeichnenden Stranges,
Fig. 12A bis 12E Aufzeichnungen von möglichen Strangprofilen gemäß Zone II (Fig. 11),
Fig. 13A, 13AA bis 13L Flußbilder des Verfahrens zur Errechnung der Walzeneinstellungen, welche zur Erzielung eines optimalen Strangprofiles erforderlich sind,
Fig. 14A und 14B Aufzeichnungen, welche das Verfahren zur Werteerrechnung zeigen, welche zur Bestimmung der obersten und untersten Suchgrenzen für die Einstellung für das letzte Walzgerüst zeigen, wobei innerhalb dieser Grenzen gemachte Einstellungen sicherstellen, daß ein Strang, ohne aus den toleranzmäßigen Über- und Unterwerten an irgendeinen Punkt am Strangumfang zu fallen, gewalzt werden kann.
Fig. 2 ein Diagramm eines Strangquerschnittes mit maximalen und minimalen Toleranzgrenzen in gestrichelten Kreisen und einem 4-Ebenen Overlay, bezogen auf die Strangprofilausrichtung,
Fig. 3 einen Computerausdruck der Strangprofilausweichung gegenüber der Abtasterwinkelposition in Relation auf den 4-Ebenen Overlay (= auf Band gespeicherter Programmteil) mit einem Betriebsdatenverteiler,
Fig. 5 ein Flußbild, welches den Computer gemäß Fig. 1 in Zusammenwirkung mit einer automatisch gesteuerten Walzanlage zeigt, welche das Profil und das Histogramm gemäß der Erfindung verwendet,
Fig. 6 ein beispielshalber dargestelltes Diagramm, welches bestimmte Relationen eines Stranges im Walzenkaliber im Endgerüst einer Strangwalzanlage definiert,
Fig. 7 eine Kurve, welche längsweise Veränderungen entlang bestimmter Strangdurchmesser infolge einer Walzenexzentrizität darstellt,
Fig. 9 eine graphische Darstellung eines kennzeichnenden Strangdurchmesserprofiles,
Fig. 10A und 10B Flußbilder der Breitensteuerung, welche durch den programmierten Computer ausgeübt wird,
Fig. 11 ein Ausdruck des Profiles gemäß Zone I eines kennzeichnenden Stranges,
Fig. 12A bis 12E Aufzeichnungen von möglichen Strangprofilen gemäß Zone II (Fig. 11),
Fig. 13A, 13AA bis 13L Flußbilder des Verfahrens zur Errechnung der Walzeneinstellungen, welche zur Erzielung eines optimalen Strangprofiles erforderlich sind,
Fig. 14A und 14B Aufzeichnungen, welche das Verfahren zur Werteerrechnung zeigen, welche zur Bestimmung der obersten und untersten Suchgrenzen für die Einstellung für das letzte Walzgerüst zeigen, wobei innerhalb dieser Grenzen gemachte Einstellungen sicherstellen, daß ein Strang, ohne aus den toleranzmäßigen Über- und Unterwerten an irgendeinen Punkt am Strangumfang zu fallen, gewalzt werden kann.
Vor Eintritt in die Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform sei angemerkt, daß im folgenden in
drei Kategorien unterschieden wird. Als erstes folgt
eine Beschreibung der Gesamtmeß- und Steuerbelange
gemäß der Erfindung bei typischen Umgebungsbedingungen
eines Walzwerkes. Dann erfolgt die Beschreibung eines
durch einen Rechner gesteuerten Profilmeßsystemabschnittes.
Schließlich eine Beschreibung des Abschnittes
der durch Rechner gesteuerten automatischen Walzsteuerung.
Die im nachfolgenden beschriebene Computeranlage
stellt im wesentlichen einen Meßcomputer und einen
separaten Walzsteuercomputer dar. Allerdings können
diese in einen Hauptcomputer kombiniert oder können
ihre Funktionen in einem ausgeklügelten hierarchischen
Computersystem kombiniert sein, je nach Belieben
des Gebrauchers des erfindungsgemäßen Gegenstands.
Zusätzlich folgt eine kurze Definition der Terminologie.
Einige der für die Steuercomputerberechnungen in der
Walzanlage verwendeten Betriebsdaten sind:
gewünschter Strangdurchmesser oder Sollabmessung,
volle, halbe oder andersteilige übliche Toleranzwerte
der Sollabmessung; Strangqualität oder prozentmäßige
Kohlenstoffangabe der Zusammensetzung des zu walzenden
Stranges. Einige der oben angegebenen Betriebsmeßwerte
sind von besonderer Bedeutung, wie etwa tatsächlicher
Strangdurchmesser oder Stranggröße;
tatsächliches Strangseitenprofil oder Strangprofil.
Ein weiterer Betriebsmeßwert ist die
Strangtemperatur, ein Parameter, welcher zur
Korrektur der Größe des heißen Stranges zur
Größe des kalten Stranges für die Strangmeß- und
Computersteueraspekte des Walzanlagenbetriebs verwendet
wird. Der Terminus Modul in bezug auf
den Walzsteuercomputer bezieht sich auf einen
Software Modul oder Computerprogramm.
Um den Walzanlagensteuercomputer so programmieren zu
können, daß er die genauen Anforderungen hinsichtlich
der Walzgeschwindigkeit, Stranggröße und der halben
Toleranzwerte gerecht werden kann, ist es wünschenswert,
daß alle Betriebsmessungen die folgenden
Charakteristika aufweisen. Stranggrößen- und Profilmessungen
sollen erfolgen, wenn der Strang quer zu seiner
Längs- und Walzrichtung
schwingt, wobei ihre Ungenauigkeit geringer ist
als die erwünschte vorgewählte Toleranz.
Alle Messungen sind unter den strengen Umgebungsbedingungen
auszuführen, die normalerweise in
einem Stahlwalzwerk gegeben sind. Die Strangtemperaturmessungen
sollten dieselben Charakteristika aufweisen.
In Fig. 1 ist ein Gerüst für den Vorfertigstich und
ein Gerüst für den Endstich einer kennzeichnenden
Strangwalzanlage mit achtzehn Gerüsten dargestellt.
Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, weist das
Gerüst 1010 für den Vorfertigstich ein Paar
von Horizontalwalzen 1012 und 1014 auf, deren
Walzenspalt durch einen nicht dargestellten Motor
einstellbar ist, welcher durch einen Walzenspaltregler
1016 betätigt wird. Das Gerüst 11 für den
Endstich weist ein Paar von Vertikalwalzen 1020
und 1022 auf. Der Spalt zwischen diesen Walzen
1020 und 1022 kann durch einen nicht dargestellten
ersten Motor eingestellt werden, welcher durch
einen Walzspaltregler 1024 betätigt wird, wobei
die Axialverstellung dieser Walzen durch einen
zweiten ebenfalls nicht dargestellten Motor ausgeführt
werden kann, welcher durch einen Walzenregler
1026 für Axialverstellung betätigt wird. Die
Regeleinrichtungen 1016, 1024 und 1026 sind an
einen Steuercomputer 1028 angeschlossen, welcher geeignete
Walzenspalt- und/oder Walzenausrichtsteuersignale
erzeugt. Jede Walzenspalt- und Ausrichtverstellung
der Gerüste 1010 und 11 erfolgt in
einer separaten und gut bekannten Unterschleife
der Steuerschleife für die Gesamtwalzanlage.
Jede Unterschleife empfängt ein durch einen Computer
erzeugtes Vorgabesignal in Form eines der
Walzeneinstellsteuersignale, welche zu den Regeleinrichtungen
1016, 1024 und 1026 geführt sind,
wobei die Regeleinrichtungen individuelle Positions-
Feedback-Signale von einem separaten und
nicht dargestellten Transmitter empfangen.
Des weiteren ist ein Strang 10 dargestellt, welcher
durch das Vorfertigstichgerüst 1010 und das Endstichgerüst
11 läuft.
Ein zugfreier Zustand des Stranges 10 ist durch
die Wellenlinie in Fig. 1 dargestellt. Ein derartiger
Zustand wird durch Anordnung eines
Schleifenhöhenabtasters 1032 zwischen dem Vorstichgerüst
1010 und dem nicht dargestellten
Gerüst davor und einem Schleifenhöhenabtaster
1034 zwischen dem Vorstichgerüst und dem Endstichgerüst
1010 und 11 bei Verwendung einer konventionellen Strangzug-Regelprogramms angenähert. Nach Austritt
des Stranges 10 aus dem Endstichgerüst 11
ist kein Schleifenhöhenabtaster
erforderlich, da der Strang 10 entweder durch eine
Haspel 1037 aufgehaspelt oder auf ein nicht dargestelltes
Warmbett gegeben wird, wobei in beiden
diesen Fällen kein wesentlicher Zug auf den Strang
10 ausgeübt wird.
Die Abtaster für die Schleifenhöhe 1032 und
1034 sind jeweilig mit Regulatoren 1036 und
1038 für die Schleifenhöhe in der Zugregulatoranordnung
angeschlossen. Diese Regulatoren senden
an den Steuercomputer 1028 Signale, welche die Höhe
der jeweilig regulierten Strangschleifen anzeigen.
Falls die Höhe einer oder beider dieser Schleifen
außerhalb des spezifierten Bereiches liegt, errechnet
der Steuercomputer 1028
die erforderliche Geschwindigkeitskorrektur
in üblicher Weise. Der
Steuercomputer 1028 sendet ein Signal für die Geschwindigkeitsänderungen
zum Geschwindigkeitsregulator
1040, falls das Vorstichgerüst 1010 eine Korrektur
erfordert und zum Geschwindigkeitsregulator
1042, falls das Endstichgerüst 11 eine Korrektur
erfordert oder auf beide Geschwindigkeitsregulatoren,
für den Fall, falls derartiges erforderlich
ist. Die Geschwindigkeitsregulatoren 1040 und
1042 sind jeweilig mit Tachometer 1044 und 1046
ausgerüstet, welche ein Geschwindigkeits-Feedback-
Signal auf jeweilige Unterschleifen im Steuersystem
für die Gesamtwalzanlage geben.
Der Steuercomputer 1028 wird mit Eingangsinformationen
aus einer externen Order-Datenquelle
1048, einer Walzanlagenzentraldatenstelle
1068 und/oder einer Walzanlagedatenstelle
1072 versorgt. Diese Information umfaßt unter
anderem die vorgewählte Strangsollabmessung,
vorgewählte Strangformgrenzen
in Form von vollen und/oder
Teilen von Toleranzwerten der (kalten) Sollabmessung,
dem Durchmesser des heißen Stranges 10, wenn auf
eine Bezugstemperatur abgekühlt. Zusätzlich speisen
entweder die Quelle 1048, oder die Datenstellen 1068
oder 1072 den Steuercomputer 1028 mit dem Walzenkaliberdurchmesser,
so daß er bestimmen kann, welcher besondere
Kaliberdurchmesser einer Wahl in einer
gegebenen Walze geeignet ist zur Walzung der Stranggröße.
Wenn der Strang 10 aus
Stahl besteht, wird der Kohlenstoffgehalt des Stahles
durch entweder an die Datenquelle 1048, das Terminal 1068
oder das Terminal 1072 gegebene Angaben spezifiziert,
wegen der Auswirkung auf die Schrumpfung,
ausgehend von der heißen Strangtemperatur auf die
Raum- oder die Bezugstemperatur.
Die Temperatur des Stranges 10 wird durch ein Pyrometer
48 aufgenommen, wenn der Strang das Endstichgerüst
11 verläßt. Der Ausgang aus dem Pyrometer 48
wird in den Steuercomputer 1028 eingegeben, wo er mit
dem Kohlenstoffgehalt des Stranges 10 zur Kompensierung
des Schrumpfvorganges durch Konvertieren
der kalten Sollabmessung zur heißen Sollabmessung und
Konvertierung der Strangdurchmessermeßablesungen
des heißen Stranges zu den durch Durchmessermessungen
bei Raumtemperatur verwendet wird. Normalerweise
werden die Stahlstränge innerhalb eines Temperaturbereiches
von 900°C bis 1100°C gewalzt. Vorzugsweise
wird für den Pyrometer 48 ein Pyrometer verwendet,
wie er im US-PS Nr. 40 15 476 (5. April 1977)
offenbart ist.
Das Vorhandensein oder Fehlen des Stranges 10
sowie die Aufzeigung des vorderen und hinteren
Endes wird durch einen Detektor 55 ausgeführt,
der auf heißes Metall anspricht. Ein Vorhandensein/
Fehlen-Signal wird vom Detektor 55 zum
Steuercomputer 1028 zur Initiierung der unten beschriebenen
Computeroperationen geschickt.
Nahe an der Ausgangsseite des Endstichgerüstes 11
ist die Meßeinrichtung 1051 angeordnet, ein Meßsystem
zur Erzeugung von Peripherie-Sensorsignalen
und einem Abtastpositionssignal, welche
als Hinweis für das Seitenprofil des Stranges
10 dienen. Die Meßeinrichtung 1051 kann faktisch
in einer Walzanlage existieren oder kann in irgendeiner
neuen oder neu eingerichteten Walzanlage, wie
in Verbindung mit Fig. 1A beschrieben, enthalten
sein. Ungeachtet der Situation, die gegeben ist,
umfaßt die Meßeinrichtung 1051 vorzugsweise identische
orthogonal zueinander angeordnete elektrooptische
Kameras 31, 33 mit von hinten einfallendem
Licht, welche beide auf einer motorbetriebenen
Abtasteinrichtung 12 montiert sind, wobei
letztere derart ausgebildet ist, um einen 90°-Bogen
um die Umfangsfläche des Stranges 10 abzutasten.
Die Abtasteinrichtung 12 wird durch eine Abtastregeleinrichtung
16 in Reaktion auf ein entweder durch den
Steuercomputer 1028 oder alternativ durch den
unten beschriebenen Meßcomputer 27 erzeugtes Abtaststeuersignal
betätigt. Ein Abtastpositionssignal,
welches durch einen Positionstransmitter 21 erzeugt
wird, wird zum Meßcomputer 27 zurückgeführt, kann
jedoch auch zum Steuercomputer 1028 für die Walzanlage
geführt werden. Zwei orthogonal angeordnete
Kameras 31, 33, welche einen Bogen von 90°
abtasten, ergeben eine Abtastung von 180°, welches
zwei diametrische Peripherie-Sensorsignale ergibt, welche
die gesamte Umfangsfläche des Stranges 10 darstellen.
Diese zwei Peripherie-Sensorsignale müssen zusammen
mit dem Abtastpositionssignal zum Steuercomputer
1028 oder zum Meßcomputer 27 zur Aufzeichnung und Speicherung
eines Seitenprofils und der Histogramme von
Änderungen über der Länge bestimmter diametraler
Dimensionen des Stranges 10 geführt werden.
Dabei können die Daten für das Seitenprofil mit
einem Ein-Kamera-System, welches 180° um den Strangumfang
10 tastet, anstelle einer 90°-Abtastung, wie
im Zwei-Kamera-System erzielt werden. In ähnlicher
Weise können die Profildaten auch von mehr als
zwei Kameras erzielt werden, welche einen Winkel
von weniger als 90° um den Strangumfang tasten.
Während ein Ein-Kamera-System u. U. zu langsam arbeitet
und einige kritische Daten missen lassen kann,
kann ein Kamerasystem mit mehr als zwei
Kameras zu komplex und teuer sein.
Vorzugsweise führt die Zwei-Kamera-Meßeinrichtung
1051 eine vollständige Abtastung des Stranges 10
mit der Abtasteinrichtung 12 alle drei Sekunden
bei einer Strangwalzenanlage aus, welche bei hoher
Geschwindigkeit betrieben wird, und zwar bei Stranggeschwindigkeiten
von ungefähr 1220 m/Min. Jeder
auf der Abtasteinrichtung 12 montierte Kamerakopf
31, 33 sollte pro Sekunde 83 Ablesewerte ausgeben.
Jeder Ablesewert ist ein Mittel von vier Ablesungen
bei drei Millisekunden-Intervallen. Falls
diese Kameraausgangsspezifikationen erfüllt
sind, liegt eine ausreichende Anzahl von Datenangaben
zum Aufzeichnen und Speichern der unten
beschriebenen Seitenprofilangaben und Histogrammangaben
vor.
Nachfolgend wird das Meßsystem mit Bezug auf die
Fig. 1A bis 5 beschrieben. Insbesondere in Fig. 1A
ist eine durch einen Rechner gesteuerte elektrooptische
Strangdurchmessermeßeinrichtung 1051
mit zwei Gegenlichtkameras (back-lighted cameras)
dargestellt, welche auf einer Abtasteinrichtung in
einer Strangwalzanlage angeordnet sind. Das Meßsystem
mißt zwei orthogonale Querabmessungen des Stranges 10
an der Ausgangsseite des Endgerüstes 11, während die
Abtasteinrichtung 12 die Umfangsfläche des Stranges
10 um eine vorgeschriebene Winkellage abtastet.
Wie unten beschrieben, werden die zwei Peripherie-Sensorsignale
und ein Abtastpositionssignal zu einem
Computer geführt, welcher das Seitenprofil des
Stranges aufzeichnet und die Walzen im Vorstich-
und Endstich-Walzgerüst 1010 und 11 einstellt.
Schließlich werden die Strangprofildaten angezeigt,
aufgenommen und auf ein Walzanlagensteuersystem
übergeben, welches diese Daten zur Steuerung einer
transversalen Abmessung des Stranges durch (a) Einstellung
des Seitenspalts der Walzen im Gerüst 11, (b) Einstellung
der Vertikalausrichtung der Walzen im
Gerüst 11 und (c) Einstellung des Seitenspalts
der Walzen im Vorstichgerüst 1010 verwendet.
Insbesondere besteht der zweiköpfige Abtaster 12
aus einem durch einen Motor 14, welcher über
eine Leitung 15 durch eine Regeleinrichtung
16 betätigt wird, betriebenen reversiblen
Abtastermechanismus 13. Ein Zwei-Betriebsartenwählschalter
17 ist für entweder die manuelle
oder automatische Abtastoperation vorhanden,
was über die Leitung 18 zur Regeleinrichtung 16
gegeben wird. Dies ist davon abhängig, ob eine Bedienperson oder
der Meßcomputer 27
oder der Steuercomputer 1028 wahlweise eine manuelle
oder automatische Steuerung des Abtasters 12 ausführen.
Unter manuellem Steuerbetrieb kommt die
manuelle Geschwindigkeits-Start-Stop- und Abtasterrichtungssteuerung
von der Steuervorrichtung 19,
wobei diese Signale über die Leitung 20 zur Regeleinrichtung
16 geführt werden. Bei automatischem
Steuerbetrieb werden die Signalgeber für die
manuelle Steuerung gesperrt und empfängt die Regeleinrichtung
16 für den Abtaster entsprechende Signale
vom Meßcomputer 27 oder Steuercomputer 1028, wie es
im nachfolgenden näher erläutert wird.
Eine Kodiereinrichtung 21 für die Abtasterposition
wird an den Abtastermechanismus 13 angekoppelt und erzeugt
ein analoges Signal, welches die Absolutstellung
der Umdrehung der Abtasteinrichtung 12 angibt.
Das Signal der Kodiereinrichtung wird über die
Leitung 22 zur Abtastpositionselektronik 23 geführt,
wo es zu analogen und digitalen Abtastpositionssignalen
umgewandelt wird. Die analogen
Abtastpositionssignale werden über die Leitung 24
zum Abtastpositionsindikator 25 gegeben, welche
im Falle einer manuellen Steuerung durch die Bedienperson
beobachtet werden kann. Die digitalen
Abtastpositionssignale werden über die Leitung
26 zu dem Meßcomputer 27 geführt, wo sie mit den
Computer-Kommandosignalen bei automatischem Steuerbetrieb
der Abtasteinrichtung 12 assimiliert
werden.
Der Meßcomputer 27 kann ein separater Minicomputer
ähnlich dem oben beschriebenen Steuercomputer 1028
für die Walzanlage sein, insoweit, als seine Arbeitsweise
und Programmierung in bezug auf ein
Steuersystem einer Strangwalzanlage betroffen sind.
Der Meßcomputer 27 ist hierin als ein für eine
Meßeinrichtung 1051 bevorzugter
beschrieben und ist nicht mit dem Steuercomputer 1028
zu verwechseln, welcher der in Verbindung mit der
Beschreibung des automatischen Walzensteuersystemabschnittes
gemäß der Erfindung, wie unten beschrieben,
beschriebene Computer ist.
Der Meßcomputer 27 erzeugt dann Start-Stop-Signale und
Geschwindigkeitssteuersignale, wie unten beschrieben.
Diese Signale werden über entsprechende Leitungen
28 und 29 zur Regeleinrichtung 16 für die
Abtastergeschwindigkeit geführt. Während des automatischen
Steuerbetriebs werden die digitalen Abtastpositionssignale
für die Strangprofilbestimmungsoperationen,
wie unten beschrieben, verwendet.
Der Mechanismus 13 der zweiköpfigen Abtasteinrichtung
12 ist so ausgebildet, daß er erste und
zweite elektronische Gegenlichtkameraköpfe orthogonal
zueinander aufnimmt, so daß sie senkrecht
zum Strang 10 während einer peripheren Abtastung
des Stranges 10 über eine vorgeschriebene Winkelstrecke
stehen. Die Strangprofilabtastung ist in
den Fig. 1A und 2 als 90°-Drehung durch die Abtasteinrichtung
12 angegeben. Dies ergibt genügend
Kamerasignale, um eine spätere Aufzeichnung eines
180°-Seitenprofils des Stranges 10 zu erlauben.
Eine Aufzeichnung eines 180°-Profiles ist außerordentlich
vorteilhaft für eine Bedienperson, wie
auch für einen Steuercomputer 1028 der Walzanlage,
wie es weiter unten beschrieben wird.
Eine erste Leuchteinrichtung 30 ist derart gegenüber
dem ersten elektronischen Kamerakopf 31 angeordnet,
daß dann, wenn der Strang 10 das von der Leuchteinrichtung
30 abgestrahlte Licht unterbricht, ein
Strangschatten mit einer Breite proportional der transversalen
Abmessung des Stranges an einer ersten seitlichen Stellung
auf der ersten elektronischen Kamera 31 abgebildet
wird. In ähnlicher Weise wird die zweite
Leuchteinrichtung 32 gegenüber der zweiten elektronischen
Kamera 33 angeordnet, so daß dann, wenn
der Strang 10 das von der Leuchteinrichtung 32
abgestrahlte Licht unterbricht, ein Strangschatten
mit einer Breite proportional der transversalen Abmessung des Stranges
an einer zweiten seitlichen Stellung, orthogonal zur
ersten, auf der zweiten elektronischen Kamera 33
abgebildet wird.
Jede Leuchteinrichtung 30, 32 ist so angeordnet, daß sie
Licht senkrecht auf den Strang 10 abgibt,
wobei der Lichtkegel breiter als die größte zu messende transversale Abmessung des
Stranges 10 im Kamerasichtbild ist. Beispielshalber
beträgt das unten beschriebenen Kamerasichtbild
7,62 cm und die Breite des Kegels der hierin verwendeten Lichtquelle
10,16 cm. Zusätzlich muß die Wellenlänge und
Intensität der Leuchteinrichtungen 30, 32 mit den
Sensitivitätseigenschaften der elektronischen
Kameras 31, 33 kompatibel sein. Vorzugsweise
wird blaues Licht aus einer gleichstrombetriebenen
fluoreszierenden Lichtquelle für die elektronischen
Kameraköpfe mit einer Bildsondenröhre bevorzugt.
Der erste Schatten des Stranges 10 zusammen mit die Ränder des
Stranges 10 überstrahlendem Licht, herrührend von der
Leuchteinrichtung 30, verursacht, daß die erste elektronische
Kamera 31 ein erstes Kamerasignal erzeugt.
Dieses Signal wird über die Leitung 34 zur ersten
Kameraelektronik 35 geführt. Das erste Kamerasignal
wird zur Erzeugung von 14-bit digitalen Strangabmessungssignalen
verarbeitet, welche über das Kabel 36 zum
Meßcomputer 27 geführt werden. Meßfreigabe- und
andere Signale werden über das Kabel 37 vom Meßcomputer
27 zur ersten Kameraelektronik 35 geführt.
Gleichzeitig wird durch den zweiten Strangschatten
zusammen mit dem von der Leuchteinrichtung 32 herrührenden
über die Strangränder scheinenden
Licht bei der zweiten elektronischen Kamera 33
ein zweites Kamerasignal erzeugt. In ähnlicher Weise
wird dieses Signal über die Leitung 38 zur zweiten
Kameraelektronik 39 geführt. Das zweite Kamerasignal
wird zur Erzeugung von 14-bit digitalen Strangabmessungssignalen
verarbeitet, welche über das Kabel
41 zum Meßcomputer 27 geführt werden. Meßfreigabe-
und andere Signale werden über das Kabel 10 vom
Meßcomputer 27 zur zweiten Kameraelektronik 39
geführt.
Der Meßcomputer 27 in der vorliegenden elektro-optischen
Meßeinrichtung 1051 empfängt auch digitale Signale
für die Strangsollabmessung vom Wählschalter 42
über das Kabel 43 oder alternativ
von den Datenstellen 1068, 1072 durch den
in Fig. 1 dargestellten Steuercomputer 1028 der
Walzanlage. Die Strangabmessungssignale, beispielsweise
etwa 12,700 mm, werden zur Bestimmung der Strangprofilabweichung
und anderer weiter unten beschriebener
Zwecke verwendet. Zusätzlich empfängt der Meßcomputer
27 auch ein digitales Signal über die
Strangzusammensetzung vom Wählschalter 44
über ein Kabel 45 oder alternativ von den Datenstellen
1068, 1072 durch den in Fig. 1 dargestellten
Steuercomputer 1028. Das Signal für die Zusammensetzung,
welches beispielsweise 0,230% Kohlenstoffgehalt
im Strang 10 angibt, wird als ein Faktor zur
Errechnung der Sollabmessung des heißen Stranges gegenüber
der Sollabmessung des kalten Stranges und weiter
unten beschriebener Zwecke verwendet. Des weiteren
empfängt der Meßcomputer 27 auch Datensignale
einschließlich Zeitangabe, Zeit
und vorgewählten Größentoleranzen für den Strang 10,
und zwar vom Meßwertgeber 46 über das Kabel 47.
Alternativ dazu kann irgendeines oder können alle dieser
Strangabmessungssignale, Zusammensetzungssignale und
weitere Datensignale durch den Steuercomputer 1028 in einem
direkt mit dem Walzstrang 10 assoziierten Walzanlagensteuersystem
eingegeben werden, je nach
Wahl.
Um zu den Abmessungsmessungen des sich bewegenden
heißen Stranges 10 Temperaturkorrekturen durchzuführen,
wird ein optisches Feldabtastpyrometer 48
in der Nähe
der Abtasteinrichtung 12 vorgesehen und auf den
sich bewegenden heißen Strang 10 ausgerichtet.
Das optische Pyrometer 48 ist derart ausgebildet,
um ein hochansprechendes "rohes" Temperatursignal
zu erzeugen, welches über das Kabel 49 zur Pyrometerelektronik
50 geführt wird. Das "rohe" Temperatursignal
wird durch die stabile und linearisierende
Schaltung
in der Pyrometerelektronik 50 korrigiert und das
korrigierte Temperatursignal, beispielsweise 910°C,
wird über das Kabel 51 zum digitalen Indikator 52
geführt. Zusätzlich wird das korrigierte Temperatursignal
über das Kabel 53 zum Meßcomputer 27 geführt,
wo es zur Kompensierung der Strangschrumpfung verwendet
wird.
Sämtliche Abtastpositionssignale, die ersten und
zweiten 14-bit digitalen Strangabmessungssignale, das vorgewählte
Sollabmessungssignal, das vorgewählte Zusammensetzungssignal,
andere Signale, Temperatursignal und Vorhandensein/
Fehlen-Signal für das heiße Metall,
welche über jeweilige Kabel 26, 36, 41, 43,
45, 47, 53 und 58 zugeführt sind, werden durch
den Meßcomputer 27 verwertet, um eine Vielzahl
von Funktionen unter Steuerung einer Gruppe von
Meßcomputerprogrammen des Meßcomputers 27, die unten
im Detail beschrieben sind, auszuführen. Eine
dieser Funktionen besteht darin, am Kabel 28 das
Abtaster-Start-Stop-Signal und am Kabel 29
Steuersignale für die Abtastergeschwindigkeit
zu erzeugen, und zwar beide unter automatischer
Abtaststeuerung. Eine weitere Funktion besteht
darin, Strangabmessungsangaben, Strangprofilabweichungsangaben
überlagert auf vorgewählte
volle Toleranzwerte und Teilwerte davon sowie
Betriebsangaben (operating header data) vom
Meßcomputer 27 über das Kabel 59 zur CRT-Datenstelle
1072 (optisches Terminal) zu führen und
über das Kabel 61 ein Zusammenwirken zwischen
einer Standardtastatur am Terminal 1072 und
dem Meßcomputer 27 zu ermöglichen.
Eine weitere Funktion des Meßcomputers 27 besteht
darin, Strangabmessungsangaben, Strangprofilangaben
überlagert auf vorgewählte volle
Toleranzwerte sowie Teilwerte davon, und
Betriebsangaben (operating header data)
vom Computer 27 über das Kabel 62 zum Druckterminal
1068 zu führen und Wechselwirkungen zwischen
einer Standardtastatur am Druckterminal 1068 und Meßcomputer
27 über das Kabel 64 zu ermöglichen.
Der Druckterminal oder Druckdatenstelle 1068
erzeugt einen Ausdruck 65, welcher in Fig. 3
dargestellt ist. Eine weitere Funktion des Meßcomputers
27 besteht darin, digitale Profilangaben
des Stranges 10 und Meßsystemhistogramme
über das Kabel 66 zum Steuercomputer 1028 in
Reaktion auf entsprechende Anforderungssignale,
welche zum Meßcomputer 27 über das Kabel 68 zurückgeführt
werden, zu führen.
In Fig. 2 ist ein Querschnittsdiagramm dargestellt,
welches das Seitenprofil des Stranges 10 darstellt.
Der Strang ist so eingezeichnet, als wenn er in
das Papier hineinläuft. Gestrichelte kreisförmige
Linien 69 und 70 geben maximale und minimale vorgewählte
Standardtoleranzen für die Sollabmessung
an. Ebenso durch strichlierte gerade Linien
sind Ebenen A-A, B-B, C-C und D-D gekennzeichnet,
welche für die Betriebsperson einer Walzanlage und einen
Steuercomputer 1028 zur Bestimmung des Walzenspaltes
und der Ausrichtung der Walzen des Endstichgerüstes
11 (Fig. 1A) und des Walzenspaltes des in Fig. 1 dargestellten
Vorstichgerüstes 1010 von besonderem
Interesse sind. Während nicht-abtastender Operationen
ist es bevorzugt, die Abtasteinrichtung 12 wenigstens
zeitweilig anzuhalten, so daß der erste Kamerakopf
31 und der zweite Kamerakopf 33 die Abmessungen jeweilig
an den Ebenen C-C und A-A messen werden. Die
A-Ebenen-Abmessung des Stranges 10 ist bei 71 als 12,751 mm
und die C-Ebenen-Abmessung des Stranges 10 bei 72 als
12,675 mm, die Sollabmessung als 12,700 mm lediglich
beispielshalber dargestellt.
Während des Strangabtastbetriebes ist es bevorzugt,
daß der zweite Kamerakopf 33 die Profilabtastung 73
bei der Ebene B-B startet im Gegenuhrzeigersinn
um 90° durch die Ebene C-C fortfährt und bei der
Ebene D-D stoppt. Zur selben Zeit startet die erste
Kamera 31 die Abtastung an der Ebene D-D, fährt im
Gegenuhrzeigersinn um 90° durch die Ebene A-A und
stoppt bei der Ebene B-B. Auf diese Weise tasten
der erste und zweite Kamerakopf 31, 33 180° über
den Seitenumfang des Stranges 10 und diese Abtastung
wird von der Ebene B-B zu C-C, D-D, A-A aufgezeichnet und
endet zurück bei B-B. Ein anderes Abtastverfahren
kann verwendet werden. Beispielsweise
kann die Abtastdrehung im Uhrzeigersinn anstelle
des Gegenuhrzeigersinnes ablaufen. Desgleichen
kann die Abtasteinrichtung 12 an irgendeiner
Ebene oder an einem Punkt zwischen diesen Ebenen
mit der Abtastung beginnen, dann um 90° tasten
und wieder zur Startposition zurückkehren, wodurch
irgendein 180°-Abschnitt des Stranges 10 aufgezeichnet
werden kann durch die lediglich um 90°
rotierenden Kameras 31, 33.
Die resultierende Profilaufzeichnung des Stranges 10,
korrigiert auf die Kaltgröße, ist der Computerausdruck
65, welcher in Fig. 3 dargestellt ist. Hier ist
das Strangprofil 74 überlagert mit dem vorgewählten Größen-,
Größentoleranz- und Strangpositionsformat, welches
durch den Meßcomputer 27 gemäß Fig. 1A erzeugt ist.
Das durch den Computer erzeugte Format beinhaltet
einen Betriebsdatenverteiler (operating data header);
Strangprofilabweichung von der eigentlichen Sollabmessung
des kalten Stranges, gewählt durch den Wählschalter
42 in Fig. 1A ist die Y-Achsen-Variable,
und die Winkelposition der Abtasteinrichtung 12 ist die
X-Achsen-Variable. Der Y-Achsen-Ausdruck wird in
Inkremente von 0,0254 mm oberhalb und unterhalb der
strichlierten Basislinie 75 für die Sollabmessung unterteilt
und erstreckt sich über die Bezugslinien 76,
77 für die vollen maximalen und minimalen Toleranzwerte.
Die Bezugslinien 76, 77 sind parallel
zur X-Achse als gestrichelte Linien ausgedruckt.
Zusätzlich sind die Bezugslinien 78, 79 für die
halben maximalen und minimalen Toleranzwerte parallel
zur X-Achse als
alpha-numerische Linien in Inkremente der 180°-
Strangprofilaufzeichnung von fünfzehn Winkelgraden
ausgedruckt. Bei Null und jeden 45°-Inkrement
werden die Querschnittsebenenbezeichnungen B, C,
D, A und B (gemäß Fig. 2) ausgedruckt, während die
dazwischenliegenden 15°- und 30°-Inkremente so
relativ zu den A- und C-Positionen gedruckt werden.
Es muß festgehalten werden, daß die Anzeige an der einen
optischen Terminal darstellenden Datenstelle 1072 im wesentlichen dieselbe
wie der Computerausdruck 65 ist, jedoch mit zwei
Ausnahmen. Zusätzlich zur Aufzeichnung der Strangprofilabweichung
und dem vom Computer erzeugten Format
erzeugt der Meßcomputer nämlich auch ein zusätzliches
Anzeigeformat der in Fig. 2 mit gestrichelter
Linie dargestellten Abtastebenen A-A, B-B, C-C
und D-D sowie die tatsächlichen numerischen Strangabmessungen
A und C, dargestellt mit dem Bezugszeichen
71 und 72 in Fig. 2. Zum zweiten, werden die vollen
Toleranzgrenzen nicht angezeigt, falls die halben
Toleranzwerte die vorgewählte Solltoleranz des
Steuersystems darstellen. Somit zeigt das optische
Terminal 1072 die Strangprofil-, Strangabmessungs-
und Strangabtastebenen-Information in einer Form an,
die für eine Bedienperson der Meßeinrichtung 1051
sowie für eine Bedienperson einer Walzanlage, in
welcher die Meßeinrichtung verwendet wird, vorteilhaft
ist.
Nachfolgend wird das automatische Steuersystem für
die Walzanlage beschrieben.
In Fig. 6 ist ein Querschnitt eines Stranges 10 in
einem Walzenkaliber 1058 zwischen Vertikalwalzen
1020 und 1022 angegeben. In der Zeichnung bewegt
sich der Strang aus der Zeichenebene heraus. Die
Durchmesser, auf die sich hierin bezogen wird,
sind wie folgt.
Der Durchmesser senkrecht zum Walzspalt wird als
A-Durchmesser bezeichnet, der Durchmesser 45° im
Uhrzeigersinn relativ dazu wird mit B-Durchmesser,
der Durchmesser an der Trennlinie
1063 mit C-Durchmesser und der Durchmesser 45° im
Uhrzeigersinn vom C-Durchmesser mit D-Durchmesser
bezeichnet.
Das Walzenkaliber 1058 ist mit Radien 1064 und 1066
für den Stoffüberschuß in der Nähe der Trennlinie
1063 ausgebildet, ohne daß Rippen am Strang 10
hervorgerufen werden. Der zweite Radius unterbricht
den ersten Radius an einer Stelle von etwa 20°
von jeder Seite der Trennlinie 1063. Der Strang
10 kann in zwei Zonen geteilt betrachtet werden,
nämlich Zone I, in welcher der Strang 10 normal
in Kontakt mit dem Kaliber sich befindet und
Zone II, in welchem sich der Strang 10 normalerweise
außer Kontakt mit dem Kaliber 1058 befindet.
In Fig. 7 ist eine Kurve dargestellt, welche die
Wirkung der Walzenexzentrizität auf den Durchmesser
des Stranges in Längsrichtung dargestellt. Die Abszisse
stellt die Stranglänge in Feet (30,48 cm) dar und
die Ordinate ist die Durchmesseränderung in 10-3 Inch
(0,025 mm). Die fest ausgezeichnete Linie ΔA
zeigt Veränderungen hinsichtlich des A-Durchmessers,
die fest ausgezeichnete Linie ΔC zeigt Veränderungen
hinsichtlich des C-Durchmessers und die gestrichelte
Linie zeigt Veränderungen im Walzspalt des Gerüstes
1010. Die Veränderungen bezüglich des C-Durchmessers
sind viel größer als jene des A-Durchmessers. Dies
rührt daher, da die Veränderungen des C-Durchmessers
eine Funktion unter anderem der Veränderungen im
Walzspalt des Gerüstes 1010 sowie Veränderungen im
A-Durchmesser des Gerüstes 11 sind. Aufgrund der
Walzenexzentrizität erreichen Veränderungen im A-Durchmesser
eines beispielsweise 12,70 mm starken Stranges
kennzeichnenderweise 0,0254 mm, wohingegen Veränderungen
im C-Durchmesser sich auf mehr als 0,0508 mm
belaufen. Falls andere Faktoren außer der Walzenexzentrizität
betrachtet werden, können die Veränderungen
des A-Durchmessers 0,0635 mm und die Veränderungen
im C-Durchmesser 0,1016 mm betragen. Diese
beiden Durchmesserveränderungen sind wesentlich.
Falls diese Veränderungen nicht wesentlich reduziert
werden können, beispielsweise durch Verringerungen
der Walzenexzentrizität, müssen diese
Durchmesseränderungen entlang der Längsachse in
einem Steuersystem für eine Walzanlage berücksichtigt
werden. Größere Stränge weisen größere Änderungen
hinsichtlich des A- und C-Durchmessers auf.
Diese Durchmesseränderungen in Längsrichtung des
Stranges werden über Histogramme berücksichtigt,
welche entlang vorbestimmten Strangdurchmessern
genommen werden. Die Frequenzverteilung der Durchmesseränderung
wird durch Anwendung unabhängiger
Wahrscheinlichkeitsberechnungen (independent probability
combination techniques) für diese Histogramme
bestimmt.
Ein kennzeichnendes Strangabmessungsprofil ist in
Fig. 9 dargestellt. Dieses Profil wird durch Drehung
der Meßeinrichtung 1051 über einen 90°-
Winkel während Sammlung der Strangabmessungsangaben
und Mittlung dieser Werte in 2°-Segmenten zur Erzeugung
eines mittleren Strangabmessungsprofiles
erzielt. Diese Verfahrenstechnik entfernt die Auswirkungen
von Längsveränderungen im Strangdurchmesser.
Die Abszisse stellt die Abmessungsposition dar,
und zwar von B im Uhrzeigersinn um den Strang und
die Ordinate ist der Term für die Abweichung von
der Sollabmessung in 2,54×10-3 cm (10-3 Inch). Die
Abszisse ist weiter in Zone I und Zone II unterteilt.
Die Punkte B und D sind jeweilig als linke und
rechte Schulter bezeichnet. Die Verbindungen der
Zone I und Zone II werden als Hälse bezeichnet.
Jene Bereiche, welche sich von den Hälsen gegen
C zu erstrecken, werden als Übergangsflächen bezeichnet,
insoweit, als es unbestimmt ist, ob die
Walze sich mit dem Strang in diesen Flächen in Berührung
befindet.
Die oberste Linie E ist die obere Toleranzgrenze
für den zu walzenden Strang. Das Soll für die
Walzung ist in der Mitte der Fig. 9 mit dem Bezugszeichen
F gekennzeichnet. Die unterste Linie G ist
die untere Toleranzgrenze.
Wegen der longitudinalen Änderungen der Abmessungswerte,
wird die obere Toleranzgrenze nach unten zur
Linie H verschoben. Bei und unterhalb der Linie H
sind wenigstens 95% der maximalen Strangabmessungen
unterhalb der oberen Toleranz. In ähnlicher Weise
wird die untere Toleranzgrenze nach oben zur Linie J
versetzt.
Ein kennzeichnendes Strangprofil K ist in Fig. 9
dargestellt. Berechnete obere und untere Profilsuchgrenzen
L und M, welche im Detail in einem
nachfolgenden Abschnitt beschrieben sind, sind
in strichlierten Linien dargestellt.
Stark vereinfacht arbeitet die Strangwalzanlage,
welche das erfindugsgemäße Verfahren anwendet,
wie folgt:
Wenn der erste Strang eines georderten Postens durch
die Walzanlage geführt wird, wird die
Meßeinrichtung 1051 positioniert, und zwar mit
einer Kamera der Abtasteinrichtung 12 gestoppt am C-Durchmesser
und der anderen Kamera gestoppt am A-Durchmesser.
Die Messung der transversalen Abmessungen beginnt lediglich, wenn
die Signale von den Schleifenhöhen-Regulatoren 1036
und 1038 zum Steuercomputer 1028 stabil sind und zeigen,
daß auf den Strang im wesentlichen kein Zug
bei Eintritt und Austritt aus dem Vorstichgerüst
1010 vorhanden ist. An diesem Punkt beginnt der
Steuercomputer 1028 die Signale von den Kameras 31,
33 zu verarbeiten.
Die Fig. 10A und 10B zeigen die Flußbilder für die
Anfangssteuerung, die Optimiersteuerung und die Überwachungssteuerung
der Regeleinrichtung der Strangwalzanlage.
Der Zweck der Anfangssteuerung MTINSQ
besteht darin: (1) die Angaben zur Erstellung der
Histogramme durch den Meßcomputer 27 und das Programm
202 zu sammeln, welches später in der Optimiersteuerung
verwendet werden soll und (2) Grobeinstellungen der
Walzen vorzunehmen, nachdem ein Kaliber oder Beschickungswechsel
stattgefunden hat. Der Zweck der
Optimiersteuerung besteht in der genaueren Steuerung
der Diametralabmessungen des Stranges als Ergebnis vollständiger
Angaben. Der Zweck der Überwachungssteuerung besteht
in der Minimierung der Meßabtastungen und
Walzeneinstellungen durch Beobachtung von Veränderungen
repräsentativer diametraler Abmessungen, welche
während der Optimierphase erhalten wurden.
Ein Übergang auf das Programm einer weiteren Phase
ist nicht erlaubt, falls eine Unterbrechung
während irgendeiner Phase stattfindet, bis die
Schritte in der Phase einen logischen Zwischenpunkt
oder Haltepunkt erreichen, beispielsweise die Programmabfragen
1108, 1116, 1130, 1144 und 1154.
Der Mastersteuertask 1098 beginnt, wenn er durch eine
Unterbrechung angefordert worden
ist, in der Anfangsphase durch Befragen des Entscheidungssymbols
1100, ob der in die Walzanlage einlaufende
Strang lediglich eine neue Order ist oder,
ob der einlaufende Strang auch ein neues Muster erfordert.
Unter der Annahme, daß ein neues Kaliber erforderlich
ist, steuert der Block 1102 die
Meßeinrichtung 1051, um Histogramme entlang der
A- und C-Ebenen zu erhalten. Diese Histogramme
sowie das A-C-Differenz-Histogramm werden im Steuercomputer
1028 gespeichert. Um dieses Ziel zu erreichen,
müssen die Abmessungsablesungen über wenigstens
acht volle Zyklen der Drehung der Walzen 1020, 1022
im Endgerüst 11 abgenommen werden. Im zugrundeliegenden
System erfordert dies ungefähr eine Sekunde, und
ungefähr 80 Ablesungen werden während dieses Zeitintervalls
vorgenommen.
Jede dieser Ablesungen wird durch einen Faktor modifiziert,
welcher auf der durch das Pyrometer gemessenen
Strangtemperatur basiert.
Wenn die Ablesungen von der Meßeinrichtung 1051
durch den Steuercomputer 1028 aufgenommen sind, konvertiert
der Steuercomputer 1028 jede Ablesung zu einer
Bezugstemperatur, wie beispielsweise der Raumtempertur.
Alle der A- und C-Ablesungen werden
dann jeweilig gemittelt, so daß man einen mittleren
Wert sowohl für die A- und C-Abmessungen erhält.
Der Block 1104 läßt dann den Steuercomputer 1028 berechnen,
wieviele der Durchschnittsabmessungen
von der Sollabmessung abweichen und veranlaßt die Berechnung der
erforderlichen Einstellung der Walzenspalte in den
Vorstich- und Endstichgerüsten 1010, 11 um die
Sollabmessung zu erhalten. Ungeachtet des Änderungsbetrages,
begrenzt der Computer die Einstellung in
einer einzelnen anfänglichen Steueriteration zu
0,1905 mm. Diese Begenzung trägt zur Stützung
der Systemstabilität bei.
Der Block 1106 befiehlt dem Steuercomputer 1028 dann, die
Anstellung an den beiden letzten Gerüsten 1010, 11
einzustellen, um die gewünschte Einstellung zu erhalten.
Nach den Einstellungen der Walzenspalte
entscheidet der Block 1108, ob diese Folge wiederholt
werden soll.
Der Block 1110 beginnt dann als nächstes die Walzenausrichtung
der Anfangssteuerung über den Motor
14, welcher die Meßeinrichtung
1051 über 45° derart dreht, daß die Kameras der
Abtasteinrichtung 12 auf die Stellung zur Messung der B- und
D-Abmessungen positioniert sind. Diese Messungen
erfolgen in der gleichen Weise, wie die Messungen
für die A- und C-Abmessungen, und die Histogramme
der B-Abmessungen, der D-Abmessungen und der
B-D Differenz werden erstellt. Der Block 112
steuert dann den Steuercomputer 1028, um den Durchschnittswert
der B- und D-Meßwerte jeweilig zur
Berechnung der Walzenausrichtänderung im Endstichgerüst
11 zu verwenden, welche erforderlich ist,
um die B- und D-Abmessungen gleichmäßiger zu
machen.
Der Block 1114 befiehlt dann dem Steuercomputer 1028, die
Regeleinrichtung 1026 anzuweisen, die Walzenausrichtung
im letzten Gerüst 11 zu ändern. Wie es
der Fall bei den Walzspalteinstellungen war, so
entscheidet der Block 1116 dann, ob diese Phase
wiederholt werden soll.
Unter der Annahme, daß eine neue Order empfangen ist,
aber ein neues Kaliber nicht erforderlich ist, unterscheidet
sich die Anfangssteuerung etwas.
Als erstes weist der Block 1118 den Steuercomputer 1028 an,
ein Ausführungs-Closeout zu errechnen. Dies ist eine
Summe wesentlicher Daten, welche sich auf die vorhergehende
Order beziehen und beispielsweise die
Orderdatenverteilungen, die prozentmäßige Angabe der
Außertoleranzwerte und die auf den Kunden ausgerichtete
Orderinformation einschließt. Als nächstes
weist der Block 1120 den Steuercomputer 1028 an, die erforderliche
Walzenspalteinstellung für die neue
Order zu berechnen und der Block 1122 weist den
Steuercomputer 1028 an, die Regeleinrichtungen
1016, 1026 zur Ausführung der Walzenspalteinstellung
zu betreiben.
Der Block 1124 bedingt dann, daß die Histogramme
der A- und C-Abmessungen in der gleichen Weise, wie
durch den Block 1102 angewiesen, erstellt werden,
der Block 1126 bedingt, daß die Walzenspalteinstellungen
in derselben Weise, wie durch den Block
1104 getan, berechnet werden und der Block 1128
bedingt, daß diese Computereinstellungen in der
gleichen Weise, wie durch den Block 1106, ausgeführt
werden. Der Block 1130 entscheidet in derselben
Weise, wie der Block 1108, ob diese Walzenspalteinstellungssteuerung
wiederholt werden soll.
Die Einstellung der Walzenausrichtung ist nicht erforderlich,
wenn kein Kaliberwechsel stattgefunden hat.
Der erste Schritt der Optimiersteuerung ist in Fig. 10B
dargestellt und umfaßt eine Anweisung vom Block 1132,
das Profil des Stranges zu messen.
Der Steuercomputer 1028 prüft zuerst, ob wenigstens fünf
Sekunden Laufzeit des Stranges stattgefunden hat.
Wenigstens fünf Sekunden sind deswegen wichtig, da
diese Zeitspanne dazu erforderlich ist, damit die
Meßeinrichtung 1051 den gesamten Umfang des
Stranges 10 abtastet, wobei eine derartige Abtastung
für die Optimierstufe wesentlich ist.
An diesem Punkt im Verfahren ist lediglich die "rohe"
Abmessungsangabe verfügbar. Auf diese Weise wird die
Genauigkeit der Angabe vor Weitergang festgestellt.
Zusätzlich werden die Angaben in üblichen Verfahren
verarbeitet, um ein kontinuierliches glattes Strangdurchmesserprofil
zu erhalten.
Unter einigen Betriebszuständen dreht oder verwindet
sich der Strang 10, wenn er das Endstichgerüst
11 verläßt. Insoweit, als eine begrenzte
Distanz zwischen dem Endstichgerüst 11 und der Meßeinrichtung
1051 gegeben ist, wid sich der Strang
relativ zum angenommenen Bezugswert gedreht haben.
Somit muß diese Winkelverschiebung durch den
Steuercomputer 1028 korrigiert werden. Die Größe dieser
Winkelverschiebung ist proportional zur Distanz
zwischen der Meßeinrichtung und dem letzten Gerüst
11 und zu den Größenunterschieden zwischen den
Hälsen des Stranges.
Als nächstes weist der Block 1134 den Steuercomputer 1028
an, den Systemdurchsatz, basierend auf der
Stranglänge, zu berechnen. Dieser Durchsatz wird als
Prozentgehalt des Produktes ausgedrückt, welches sich
innerhalb der angewiesenen Toleranzabmessungen befindet.
Die Werteverteilung, welche die Walzenexzentrizität
etc. angibt, wie durch die Histogramme aufgezeichnet,
wird in bekannter statistischer Weise,
wie unten beschrieben, zur Bestimmung dieses Durchsatzes
verwendet. Während der ersten Iteration
basieren die Histogramme auf Angaben, welche während
der Anfangsphase gesammelt worden sind. Während nachfolgender
Iterationen basieren diese Histogramme auf
Daten, welche während der zuletzt ausgeführten Überwachungsphase
gesammelt worden sind.
Der Block 1136 errechnet dann die erforderlichen
Einstellungen der Walzenspalte der letzten beiden
Gerüste 1010, 11 und die Ausrichtung der Walzen
im letzten Gerüst 11, um ein optimales Strangprofil
zu erhalten, d. h. ein Profil mit der geringsten
Abweichung von der Rundung innerhalb der
in Fig. 9 dargestellten Über/Unter-Toleranzgrenzen.
Der Block 1138 entscheidet dann, ob der Steuercomputer
1028 auf die Spaltregeleinrichtungen 1016, 1024,
1026, einwirken soll, um die Anstellelemente zur
Durchführung der errechneten Verstellungen anzuweisen.
Falls wenigstens 95% des Produkts innerhalb
der Toleranz in allen drei Kategorien liegt
und die berechnete Verstellung geringer als 0,0254 mm
beträgt oder weniger als 95% des Produkts innerhalb
der Toleranz liegen, aber die errechnete Verstellung
unterhalb 0,0127 mm liegt, wird die
Verstellung nicht ausgeführt werden. Der Hintergrund
für diese Entscheidung ist der folgende. Falls wenigstens
95% der Prüflänge zufriedenstellend und
lediglich eine 0,0254 mm Verstellung errechnet worden
ist, ist die Wahrscheinlichkeit der Verbesserung
des Durchsatzes durch Durchführung der Verstellung
nicht hoch. Andererseits ist es unwahrscheinlich, daß
eine Durchführung einer Einstellung von weniger als
0,0127 mm irgendeinen wesentlichen Einfluß auf den
Durchsatz, also auf den Ablauf besitzt.
Falls keine der drei Einstellungen ausgeführt werden
sollen, leitet der Block 1138 die Steuerung auf
den Block 1142. Falls diese Einstellungen ausgeführt
werden sollen, weist der Block 1110 den Steuercomputer 1028
an, die Walzenspalt- und Walzenausrichteinstellungen
auszuführen. Der Block 1142 bedingt, daß die Durchsatzdaten
gespeichert werden und der Block 1144
entscheidet, ob die Phase wiederholt werden soll.
Die Kriterien für die Wiederholung der Phase
sind: (1) die Optimierphase soll nicht mehr als
fünf Mal wiederholt werden oder (2) alle Walzenspalt-
und Walzausrichtungsverstellungen sind
klein, beispielsweise weniger als 0,0127 mm.
Das Steuersystem für die Strangwalzanlage geht dann
auf die Überwachungssteuerung über. Block 1146: (1) veranlaßt
die Bewegung der Meßeinrichtung
1051 in die Position, um die A- und C-Abmessungen zu
messen; und (2) sammelt und speichert Daten, um Histogramme
für diese Abmessungen sowie für die A-C Differenz
aufzubereiten. Die Meßeinrichtung 1051 nimmt
500 Datenwerte und dann berechnet der Block 1148 den
prozentmäßigen Anteil des außerhalb der Toleranz liegenden
Durchsatzes bezogen auf die Kontrollprobenlänge.
Dieser Durchsatz basiert auf einem
Profil, welches vom letzten gemessenen Profil
simuliert worden ist, da die Meßeinrichtung 1051
nicht tatsächlich den Strang abgetastet hat. Die mittleren
A- und C-Abmessungen, welche von dem durch den Block
1146 angewiesenen Histogramm erhalten worden sind,
werden zur Simulierung dieses Profils verwendet. Der
Block 1150 errechnet dann die erforderlichen Walzeneinstellungen,
der Block 1152 speichert die Durchsatzdaten
für die laufende Probenlänge des Stranges
und der Block 1154 entscheidet, ob die berechneten
Eisntellungen ausreichend klein sind, um das System
in der Überwachungsphase zu halten, oder ob das System
in die Optimierphase zurückgegeben werden muß.
Diese berechneten Einstellungen werden nicht ausgeführt.
Nach fünf Iterationen der Überwachungsphase unter
Verwendung der mittleren A- und C-Abmessungen,
welche von den durch den Block 1146 georderten
Histogrammen erhalten worden sind, veranlaßt der
Block 1146, daß die Meßeinrichtung
1051 derart dreht, daß eine Iteration unter Verwendung
der B- udn D-Abmessungen vor Rückkehr in die
Optimierphase erfolgen kann.
Wie bereits oben ausgeführt, weisen die Blöcke
1134 und 1148 gemäß Fig. 10B den Computer an,
den Prozentanteil des Stranges, welcher innerhalb
der Toleranz liegt, zu berechnen. Insbesondere
wird der Steuercomputer 1028 angewiesen, den Anteil der
Abweichung von der Toleranz der Strangprobenlänge
in Prozent zu berechnen, und zwar für Überschreiten
einer maximalen Toleranz, Unterschreiten
einer minimalen Toleranz und Abweichen von
der Rundungstoleranz. Diese Prozentangaben
werden dann unter anderem für die durch
den Rechner ausgeführten Walzenspalt- und Walzenausrichteinstellungen,
angewiesen durch den Block
1136, verwendet.
Jede transversale Abmessung des Strangprofils verändert
sich gemäß einer vorbestimmten statistischen
Verteilung. Diese Verteilung ist für jede Zone
wie aus der Kombination der Fig. 7, 11 und 12 ersichtlich,
unterschiedlich, wobei die weiteste
statistische Streuung in der Zone II gegeben
ist, wohingegen die engste Streuung in der Zone I
gegeben ist. Die A-Abmessungsveränderung rührt
in erster Linie von der Walzenexzentrizität des
letzten Endstichgerüsts 11 her, wohingegen die
C-Abmessungsveränderung durch die Walzenexzentrizität
und Einwirkung des vorhergehenden Vorstichgerüsts
1010 bewirkt wird.
Um den Walzanlagenbetrieb zu spezifizieren, werden
lediglich drei Punkte um das Strangprofil herum berücksichtigt, welche als
"kritische Punkte" bezeichnet
sind und um welche statistische
Verteilungen angewendet werden. Diese kritischen
Punkte sind: (1) "Cm", welcher in der Zone II
einen kritischen Wert darstellt, (2) "max", welches
den maximalen Wert in entweder der Zone I oder der
Zone II darstellt und (3) "min", welches den minimalen
Wert in entweder der Zone I oder der Zone II
darstellt. Jeder kritische Punkt wird durch den
Steuercomputer 1028 in üblicher Weise, wie unten beschrieben,
bestimmt.
In Fig. 11 ist eine Aufzeichnung des Profils der Zone I eines
typischen Stranges wiedergegeben.
Die Abszisse gibt die Durchmesserpositionen an,
und zwar von B im Uhrzeigersinn um den Strang 10 herum,
und die Ordinate gibt die Abweichung des Stranges 10
von der Sollabmessung an. Wie aus der Fig. 11 ersehen werden
kann, ist die Zone II leer an Profilinformation.
Die maximalen und minimalen Profilwerte in Zone I
sind jweilig mit Xmal1 und Xmin1 bezeichnet. Die
schattierte Fläche in Fig. 11 ist die Übergangsfläche
zur Zone II.
Die Fig. 12A bis 12E zeigen fünf Basiskonfigurationen
des in der Zone II angetroffenen Strangprofiles. Die
Abszissen und Ordinaten sind dieselben wie in Fig. 11.
Die Maximalen und minimalen Werte in Zone II sind jeweilig
mit Xmax2 und Xmin2 gekennzeichnet. Zusätzlich
besitzt Fig. 12A einen mit "Cm" gekennzeichneten Punkt.
Fig. 12A zeigt den Zustand, in dem sich die beiden
maximalen und minimalen kritischen Werte in Zone II
innerhalb der Übergangsfläche befinden. In diesem
Fall würden sich diese Werte gemäß der statistischen
Verteilung mehr wie die Verteilung um die A-Größe
als die um die C-Dimension verhalten. Somit wird der
kritische Wert "Cm" entsprechend dem C gewählt,
"max" wird als der größere kritische Wert zwischen
Xmax1 und Xmax2 gewählt und "min" wird als der
kleinere kritische Wert zwischen Xmin1 und Xmin2
gewählt.
In Fig. 12B ist der Zustand beschrieben, wo der maximale
kritische Wert in Zone II sich innerhalb des Übergangbereiches
befindet, wohingegen der minimale kritische
Wert in der Zone sich nicht in der Übergangsfläche
befindet. In diesem Fall wird der kritische Wert "Cm"
als Xmin2, der kritische Wert "max" als der größere
Wert zwischen Xmax1 und Xmax2 und der kritische Wert
"min" als Xmin1 gewählt.
In Fig. 12C ist der Zustand beschrieben, in dem der
maximale kritische Wert in Zone II sich außerhalb der
Übergangsfläche befindet, wohingegen der minimale
kritische Wert in der Zone II sich innerhalb dieser
Übergangsfläche befindet. In diesem Fall wird der
kritische Wert "Cm" als Xmax2, der kritische Wert "max"
als Xmax1 und der kritische Wert "min" als der kleinere
Wert zwischen Xmin1 und Xmin2 gewählt.
In Fig. 12D ist der Zustand angegeben, wo weder
der maximale noch der minimale kritische Wert in
Zone II innerhalb des Übergangsbereiches liegt
und der minimale kritische Wert in Zone II größer
als der maximale Wert in Zone II ist. In diesem
Fall wird der kritische Wert "Cm" als Xmin2,
und der kritische Wert "max" als der größere Wert
zwischen Xmal1 und Xmax2 sowie der kritische
Wert "min" als Xmin1 gewählt.
Fig. 12E ist ähnlich der Fig. 12D mit der Ausnahme,
daß der maximale kritische Wert in der
Zone II größer als der minimale kritische Wert
in der Zone II ist. In diesem Fall wird der
kritische Wert "Cm" als Xmax2, der kritische
Wert als Xmax1 und der kritische Wert "min"
als der kleinere Wert zwischen Xmin1 und Xmin2
gewählt.
Nach Bestimmung der kritischen Punkte der Strangprofilwerte
ist es nunmehr möglich, eine zusammengesetzte
Verteilung für den maximalen kritischen
Wert des gesamten Profiles, d. h. sowohl Zone I
und Zone II, eine zusammengesetzte Verteilung
für den minimalen Wert des gesamten Profils
sowie eine zusammengesetzte Verteilung für den
maximalen Wert für außer-Rundung zwischen irgendwelchen
zwei Punkten am Umfang des Stranges 10
zu errechnen. Diese zusammengesetzten Verteilungen
werden durch Kombination einzelner Verteilungen
unter Verwendung statistischer Verfahren zur Kombination
unabhängiger Wahrscheinlichkeiten (independent
probabilities) errechnet.
Die maximale zusammengesetzte Verteilung wird durch
Kombination der Verteilungen der "Cm" und des maximalen
Profilwertes errechnet. Die Verteilung des
"Cm" basiert auf dem C-Abmessungs-Histogramm,
wohingegen die Verteilung des maximalen Werts
auf dem A-Abmessungs-Histogramm basiert.
In ähnlicher Weise wird die minimale zusammengesetzte
Verteilung durch Kombination der Verteilung
von "Cm", basierend auf dem C-Abmessungs-Histogramm
und die Verteilung des minimalen Profilwertes,
basierend auf dem A-Abmessungs Histogramm, errechnet.
Die zusammengesetzte Verteilung für die Abweichung
von der Rundung wird durch Kombination der Verteilungen
der folgenden drei Absolutwerte errechnet:
(1) der maximale Profilwert minus dem minimalen Wert, (2) der maximale Profilwert minus "Cm" und (3) "Cm" minus dem minimalen Profilwert. Die Verteilung für (1) basiert auf der B-D-Abmessungs- Differenzverteilung. Die Verteilung für (2) basiert auf entweder (a) der C-A-Abmessungs-Differenzverteilung, falls der maximale Wert größer als "Cm" oder (b) der A-C-Abmessungs-Differenzverteilung der A-Abmessung minus der C-Abmessung, falls "Cm" größer als der maximale Wert ist. In ähnlicher Weise basiert die Verteilung für (3) auf entweder (a) der C-A-Abmessungs-Differenzverteilung, falls "Cm" größer als der minimale Wert ist oder (b) die A-C-Abmessungs-Differenzverteilung, falls der minimale Wert größer als "Cm" ist.
(1) der maximale Profilwert minus dem minimalen Wert, (2) der maximale Profilwert minus "Cm" und (3) "Cm" minus dem minimalen Profilwert. Die Verteilung für (1) basiert auf der B-D-Abmessungs- Differenzverteilung. Die Verteilung für (2) basiert auf entweder (a) der C-A-Abmessungs-Differenzverteilung, falls der maximale Wert größer als "Cm" oder (b) der A-C-Abmessungs-Differenzverteilung der A-Abmessung minus der C-Abmessung, falls "Cm" größer als der maximale Wert ist. In ähnlicher Weise basiert die Verteilung für (3) auf entweder (a) der C-A-Abmessungs-Differenzverteilung, falls "Cm" größer als der minimale Wert ist oder (b) die A-C-Abmessungs-Differenzverteilung, falls der minimale Wert größer als "Cm" ist.
Der Prozentanteil des Stranges 10, welcher außerhalb
der Toleranz in jeder der Kategorien der
Übergröße, Untergröße und außer-Rundung liegt,
wird dann durch Summierung jener Elemente der
jeweiligen Zusammensetzungen errechnet, welche
aus den Toleranzgrenzen, welche im Steuercomputer 1028
gespeichert sind, herausfallen.
Der nächste Schritt im Steuersystem für die Walzanlage
umfaßt die Bestimmung der Walzenspalteinstellung
für das Endstichgerüst 11. Betrachtet
man lediglich die Zone I, so ist der erste Schritt
bei dieser Bestimmung die Feststellung der oberen
und unteren Suchgrenzen der Walzenspalteinstellungen,
bei welchen sich ein Strang ergibt, welcher
innerhalb der Strangtoleranzgrenzen liegt. Dann wird
die Einstellung gewählt, welche in einer minimalen
Abweichung von der Rundung innerhalb dieser Größentoleranzwerte
resultiert.
In Fig. 9 sind die oberen und unteren Toleranzgrenzen
E und G jeweils dargestellt. Wegen der
Abmessungsänderungen in Längsrichtung der Walze,
beispielsweise wegen der Walzenexzentrizität,
sind die verwendbaren oberen und unteren Toleranzen
um einen Betrag versetzt, welcher durch die Standardabweichung
des A-Abmessungs-Histogramms bestimmt
wird.
Durch Versetzung der Toleranz um diesen
Betrag ist es garantiert, daß, falls ein maximaler
oder minimaler kritischer Profilpunkt jeweils an
der Linie H oder J liegt, 95% der Punkte innerhalb
der Toleranzgrenzen liegen. Die Distanz
zwischen diesen Linien H und J wird das "Toleranzfenster"
genannt.
In den Fig. 14A und 14B sind dargestellt:
(1) Teil eines Profiles ähnlich demjenigen in Fig. 9, (2) die tatsächliche Strecke, welcher jeder einer Vielzahl von Punkten vertikal zurücklegen muß, um jeweilig die obersten und untersten Grenzen des Profilfensters zu erreichen und (3) die tatsächliche Strecke, welche die gesamte Walze in Radialrichtung für diesen besonderen Punkt bewegt werden muß, um die gewünschte Position zu erreichen.
(1) Teil eines Profiles ähnlich demjenigen in Fig. 9, (2) die tatsächliche Strecke, welcher jeder einer Vielzahl von Punkten vertikal zurücklegen muß, um jeweilig die obersten und untersten Grenzen des Profilfensters zu erreichen und (3) die tatsächliche Strecke, welche die gesamte Walze in Radialrichtung für diesen besonderen Punkt bewegt werden muß, um die gewünschte Position zu erreichen.
Fig. 14A zeigt das Profil des Stranges 10. Die
Abzisse gibt die Winkelstellung wieder und die
Ordinate kennzeichnet die Abweichung von der Sollabmessung.
Fig. 14B zeigt in fest ausgezogenen Linien die
Distanz zu den obersten und untersten Grenzen
und in strichlierten Linien die erforderlichen
Einstellungen, um diese Positionen als eine
Funktion der Winkelposition zu erreichen.
Der Computer sucht einen Sinusbereich,
um die genauen Werte für
sin R und cos R zu erhalten und die erforderlichen
oberen und unteren Einstellungen zu errechnen.
Wie es aus Fig. 14B hervorgeht, ist die positivste
Einstellung N der einzige Wert, welcher in einem
neuen Profil gänzlich oberhalb des untersten Grenzwertes
resultiert. Wegen dieser Stellung innerhalb
des Walzenkalibers bewegt sich dieser Punkt jedoch
um eine Distanz M.
In ähnlicher Weise ist die am wenigsten positive Einstellung
Q der einzige Wert, welcher in einem neuen
Profil gänzlich unterhalb des obersten Grenzwertes
resultiert. Obwohl im allgemeinen die gesamte
Walze um eine größere Distanz R bewegt werden muß,
um diesen Punkt um die errechnete Distanz Q zu
bewegen, sind in diesem besonderen Fall die Distanzen
Q und R gleich.
Das Profil wird in Winkelinkrementen einer Breite
P gesucht. Der Block 1234 in Fig. 13B prüft jeden
unteren Einstellwert und bestimmt, ob dieser neue
Wert positiver als der positivste vorher gewonnene
untere Einstellwert ist. Falls dies so ist, bewahrt
der Block 1236 diesen Wert als neue untere Einstellsuchgrenze
auf. Falls nicht, wird dieser Wert
fallengelassen.
In ähnlicher Weise prüft der Block 1238 jeden neuen
oberen Einstellwert und bestimmt, ob dieser Wert
weniger positiv als der am wenigsten positive vorher
aufgenommene obere Einstellwert ist. Ist dies
der Fall, nimmt der Block 1240 diesen Wert als neuen
oberen Einstellsuchgrenzwert auf. Falls dies nicht
der Fall ist, wird der Wert fallengelassen.
Nachdem jeder Punkt errechnet und geprüft worden ist,
fragt der Block 1242, ob alle Punkte in dieser Region
errechnet und verglichen worden sind. Ist dies nicht
der Fall, wird das Profil ein Inkrement P weiter
geprüft. Dieses Verfahren wird solang wiederholt,
bis jedes P Inkrement dieser ersten Region behandelt
worden ist, zu welcher Zeit der Entscheidungsblock
1244 den Computer zur nächsten Profilregion führt.
Nachdem alle Regionen bearbeitet worden sind, werden
die obersten und untersten Einstellsuchgrenzen des
Profils im Block 1094 (Fig. 8) gespeichert.
Der Block 1246 in Fig. 13C bestimmt anschließend,
ob die Kalibergröße zufriedenstellend
ist. Falls die Sollabmessung des Stranges
annähernd gleich dem Kaliberdurchmesser ist,
wird diese Frage durch Bejahung beantwortet. Falls
die Sollabmessung des heißen Stranges geringfügig kleiner als
der Kaliberdurchmesser ist, wird diese Frage ebenfalls
bejahend beantwortet, da es relativ einfach
ist, eine C-Sollabmessung auszuwählen, welche weder von
der Unrundheit abgeht, noch in der Ausbildung
einer Rippe resultiert. Falls allerdings die Sollabmessung
des heißen Stranges wesentlich größer als der Kaliberdurchmesser
ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer
Rippenbildung ziemlich groß. Dies rührt daher,
da unter diesen Bedingungen ein Strang erzeugt
wird, in welchem die A-Dimension relativ groß in
bezug auf die Kaliberabmessungen ist. Somit muß
sich die C-Abmessung derselben Größe annähern,
wie die Kaliberabmessungen und zwar mehr als die
A-Dimensionen, falls eine Rippe vermieden werden
soll.
Der Block 1248 steuert den Computer, die C-Sollabmessung
zurückzurechnen, falls die letztgenannte Bedingung
existiert. Die C-Sollabmessung ist gleich dem Sollwert der
Walzanlage insgesamt oder dem nominalen Wert minus
der C-Versetzung. Der Computer wählt eine C-Versetzung,
die die C-Sollabmessung nahe an die Kaliberabmessungen
bringen wird.
Der Ausgang des Blockes 1248 wird an den Block 1250
gegeben, welcher feststellt, daß eine Kaliberfüllschwierigkeit
gegeben ist und diese Auskunft an die
Kathodenstrahlröhre an dem Terminal 1072 gibt.
In Reaktion auf diese Auskunft überprüft die Bedienungsperson,
ob die
korrigierte Sollabmessung des kalten Stranges in den Computer eingegeben
ist. Sie prüft auch das Walzenkaliber, um festzustellen,
ob der Strang durch das richtige Kaliber
läuft. Falls keine dieser Zustände eine Korrektur
erfordert, sollte die durch den Block 1248 zurückgerechnete
C-Sollabmessung verwendet werden.
Falls die Kalibergröße richtig ist, prüft der
Block 1252, um festzustellen, ob alle früheren
"Kaliberfüllschwierigkeit"-Auskünfte am Anzeige-
Terminal 1072 des Bedienungsmannes gelöscht sind.
Ist dies der Fall, wird das Programm auf den
nächsten Verfahrensschritt gerichtet. Falls nicht,
steuert der Block 1254 zunächst das Löschen
Auskunft, bevor er zum nächsten Schritt weitergeht.
Fig. 13D zeigt den nächsten Schritt im Optimierverfahren,
welches das Auffinden der Einstellung
umfaßt, welche zur Erzeugung des Profiles des
Stranges 10 erforderlich ist, welches in einem
minimalen Wert für die Unrundheit innerhalb des
Toleranzfensters resultiert. Im weiten Sinne wird
dies durch Erzeugung eines simulierten Profiles
an der untersten Grenze innerhalb des Toleranzfensters
und Bestimmung der Unrundheit für dieses
Profil ausgeführt. Zusätzliche simulierte Profile
werden dann für andere Prüfeinstellungen in
schrittweisen Grenzen, beispielsweise Inkrementen
von 0,0127 mm, aufwärts innerhalb des Toleranzfensters
erzeugt, bis die oberste Suchgrenze für
die Einstellung erreicht ist oder bis die Unrundheit-
Toleranz für das erzeugte Profil höher ist,
als der Wert für das vorher simulierte Profil.
Die zur Erzeugung dieser geringsten Unrundheit
errechnete Einstellung wird aufbewahrt.
Der Block 1256 initialisiert zuerst die zur Errechnung
der Unrundheiteinstellungen einschließlich
dem minimalen Unrundheitswert erforderlichen
Variablen.
Die Blöcke 1258, 1260 und 1262 sind vorgesehen,
um ein geeignetes Zeichen in dem Fall zu geben,
daß die zur Erzielung des untersten simulierten
Profils notwendige Walzenspalteinstellung positiver
ist als die zur Erzielung des obersten simulierten
Profils erforderliche Walzenspalteinstellung.
Die kann beispielsweise erfolgen, falls der Strang
ausreichend unrund ist, um gleichzeitig sowohl
die oberen und unteren Toleranzen zu übersteigen.
Der Block 1264 setzt dann den ersten Prüfeinstellwert
auf ein Inkrement unterhalb RGFNLL in Fig. 9.
Der Block 1266 steigert dann die Prüfeinstellung,
welche zur Errechnung des simulierten Profils
verwendet worden ist, um einen Schritt und der
Block 1268 initialisiert das System durch Stellung
der minimalen und maximalen Profilpunkte gleich
der C-Sollabmessung. Diese Initialisierung garantiert, daß
die C-Sollabmessung in der Gesamtberechnung des Unrund-
Profils eingeschlossen ist.
Der Block 1270 in Fig. 13E weist dann den Computer
1028 an, durch eine DO Schleife für jeden Abschnitt
des untersten simulierten Profils zu gehen, wobei
dieses Profil in dieselben drei Abschnitte geteilt
ist, wie es für die Bestimmung der Einstellsuchgrenzen
für das Toleranzfenster der Fall war.
Der Bock 1272 weist dann den Block 1274 an, das
System für den ersten zu suchenden Abschnitt,
nämlich die Profilpunkte von ′B′ gegen ′A′, zu
initialisieren. Der Block 1276 weist dann den
Steuercomputer 1028 an, eine DO Schleife zur Errechnung
der maximalen und minimalen simulierten Profilpunkte
für diese Prüfeinstellung zu beginnen.
Als erster Schritt in dieser DO Schleife, errechnet
der Block 1278 das erforderliche Sinus-
Bereichelement und den simulierten Profilpunkt
an einer ersten Stelle, beispielsweise bei B.
Die Blöcke 1280, 1282, 1284 und 1286 bestimmen
dann, ob der Wert dieses Punktes größer oder
kleiner ist als die gespeicherten Werte des
maximalen bzw. des minimalen Punktes für dieses Profil.
Der Block 1288 weist dann den Block 1278 an,
das Sinus-Bereichelement und
den simulierten Profilpunkt für einen Punkt ein
Inkrement P zur linken von B zu errechnen und
die mit dem Block 1280 startende Schleife wird
für diesen Punkt wiederholt.
Nachdem alle Punkte in diesem Abschnitt bezüglich
der maximalen und minimalen Werte geprüft worden
sind, wird das Programm vom Block 1290
über den Block 1272
auf den Block 1292 geführt. Dieser Block steuert die Prüfung
der Übergangszonen daraufhin, ob irgendwelche
Punkte innerhalb dieser Zonen
in Kontakt
mit dem Walzenkaliber 1058 stehen. Ein derartiger
Zustand wird für die hohen Kaliberrandpunkte existieren,
falls der Strang im Kaliber liegt.
Der Block 1292 setzt zuerst die Kaliberrand-
Indizes, um die Übergangszonen auszuschließen.
Dann wird eine stellenbewertete Mittlung des
simulierten Werts für jeden Kaliberrand, eingestellt
für die vorher errechnete Walzausrichtung,
errechnet und gespeichert. Der Block
1294 fragt dann ab, ob die Kaliberränder
gleichmäßig sind. Falls dies der Fall ist, werden
diese Punkte als nicht mit der Walze in Berührung
stehend erachtet und das Programm bei
Block 1296 fortgesetzt. Falls dies nicht der Fall
ist, bestimmen die Blöcke 1298, 1300 und 1302,
welcher Kaliberrand hoch ist und erstrecken den Index
von diesem Kaliberrand in die benachbarte Übergangszone.
Der Computer fährt bei Block 1296 fort,
welcher die erforderlichen Indizes und Konstanten
zum Testen des Profilabschnitts von A zum rechten
Kaliberrand (hierin auch teilweise als Hals bezeichnet)
für die minimalen und maximalen kritischen
Punkte setzt.
Der Block 1276 verursacht dann, daß die DO-Schleife
bestimmt, ob für die simulierten Punkte minimale
und maximale Werte innerhalb dieses Abschnitts
vorhanden sind. Dies wird durch einen Vergleich
eines jeden Werts in diesem Abschnitt mit den
vorher gespeicherten Werten bestimmt, welche
während der Suche des ersten Abschnitts des
Profiles bestimmt worden sind.
Der Block 1304 bedingt in ähnlicher Weise eine
Suche nach minimalen und maximalen Werten im
Profilabschnitt vom linken Kaliberrand zu B.
Nach der Vervollständigung dieses Suchabschnitts
weist der Block 1290 den Steuercomputer 1028 an, die
Frage des Entscheidungsblocks 1306 in Fig. 13F
zu berücksichtigen, nämlich ist die Unrundheit
dieses simulierten Profiles größer als die Unrundheit
der letzten Suche?
Falls die Antwort auf diese Frage nein ist,
was für die erste Suche wegen der Initialisierung
der Fall sein wird, setzt der Block 1308 die
Unrundheiteinstellung auf den derzeitigen
Wert. Block 1310 speichert dann die Differenz
zwischen dem Minimum und Maximum als minimale
Unrundheit. Block 1312 fragt, ob die simulierten
Prüfeinstellungen durch den gesamten Bereich
innerhalb der oberen und unteren Suchgrenzen
erfolgt sind. Falls dies der Fall ist, wird die
Spalteinstellung für die Walzen 1020, 1022 im
Endstichgerüst 11 durch den Block 1314 derart
gespeichert, um die letzte Prüfeinstellung zu
erzielen. Falls dies nicht der Fall ist, läuft das Programm
vom Block 1312 zurück zum Block
1266, und die Profilsuche wird für einen
neuen Prüfeinstellwert ein Inkrement größer als
das der vorhergehenden Suche wiederholt.
Falls zu irgendeiner Zeit während der Suche der
Unrundheitswert weiter anwächst, wird die Suche
abgestoppt und der vorherige Unrundheitseinstellwert
wird zur Bestimmung der gewünschten Walzspalteinstellung
für das Endstichgerüst 11 verwendet.
Der nächste Schritt in der Optimiersteuerung umfaßt
die Begrenzung der Verstellungen und die Sicherung
der Stabilität des Abmessungsregelsystems
durch Dämpfung jener Verstellungen, die die A-
Abmessung des Stranges ändern würden. Der Block
1316 in Fig. 13G ruft zuerst
ein Grenzunterprogramm auf, welches in Fig. 13K
dargestellt ist. Dieses Unterprogramm begrenzt die
Spalt- und Ausrichtverstellungen des Gerüstes 11.
Große Verstellungen werden begrenzt, da sie den
Materialfluß zwischen dem Vorstichgerüst 1010
und dem Endstichgerüst 11 auf ein solches Maß stauchen
würden, daß die Gschwindigkeitsregulatoren 1040,
1042 nicht schnell genug die Änderung einstellen
können. Dies würde einen Ausschuß bedeuten.
Das Grenzunterprogramm ist ein generalisiertes
Unterprogramm, welches zur Begrenzung irgendeiner
der Walzenverstellungen verwendet wird, nämlich
Endstichspalt, Vorstichspalt und Endstichaxialverstellung
individuell oder in Kombination.
Die Vorstichspalteinstellung, welche unten noch
erläutert wird, ist von der Endstichspalteinstellung
abhängig. Wegen dieser Abhängigkeit erfordert
jeder Wechsel von der ursprünglichen
Endstichspalteinstellung aufgrund der Begrenzung
dieser Verstellungen, daß der die Begrenzung überschreitende, unverwendete Anteil
der Verstellung des Endstichspalts bei der Vorstichspaltverstellung
nicht berücksichtigt wird.
Aus Fig. 13K ist ersichtlich, daß der Block 1318
zuerst den Computer 1028 veranlaßt, das Unterprogramm
"Begrenzungsverfahren" zu starten. Der erste
Schritt umfaßt die Anforderung an den Block 1320,
zu bestimmen, ob die Spaltverstellung vorgegebene
maximale und minimale Grenzen überschreitet, beispielsweise
±0,0127 mm. Falls dies der Fall ist,
entfernt der Block 1322 den überschüssigen Betrag
von der Walzspaltverstellung, welche für das
Vorstichgerüst 1010 berechnet worden ist und
der Block 1324 setzt die errechnete Walzspaltverstellung
am Endstichgerüst 11 auf den besonderen
Grenzwert, der überschritten worden war.
Nachdem diese Verstellungen durch die Blöcke
1322 und 1324 errechnet worden sind oder falls
sich der Ausgang vom Block 1320 im Negativen befindet,
prüft der Block 1326, um zu sehen, ob
die errechnete Walzspalteinstellung am Vorstichgerüst
1010 die vorgegebenen maximalen und minimalen
Grenzen überschreitet. Als nächstes prüft
der Block 1330, ob die errechnete
Axialausrichtungseinstellung der Walze am Endstichgerüst
11 die vorgegebenen maximalen und
minimalen Grenzen überschreitet. Wie in den beiden
vorhergehenden Grenzprüfungen stellt der Block 1332
bei der Antwort ja die Ausrichteinstellberechnung
auf die voreingestellte Grenze bevor der Prozeß über
den Block 1334 zurück auf den Aufrufblock 1316
des Programms gegeben wird. Falls die Antwort nein ist, gibt der
Block 1334 den Prozeß zum Block 1316 von Fig. 13G
und dann zu Block 1336.
Der Block 1336 des Hauptprogramms speichert dann den
Wert "A" von der Profilablesung. Als nächstes errechnet
der Block 1338 von dem simulierten Profil
ein neues "A Optimum", welches die minimale
Unrundheit ergibt. Der Block 1340 prüft dann,
ob dieser Wert des A-Optimums
viel größer als der vorhergehende Wert eines
A-Optimums ist. Falls die Antwort ja ist, gibt
dies an, daß entweder der augenblickliche oder
der vorhergehende Wert des A-Optimums mit unkorrekten
Angaben berechnet worden war, da
dieser Wert nicht in realisitischer Weise drastisch
aus irgendeinem Grund wechseln kann. Es wird angenommen,
daß aufgrund der historischen Natur der
vorhergehenden A-Optimum-Werte der augenblickliche
Wert auf unkorrekten Angaben beruhte. Deshalb
stellt der Block 1342 die Endstichspaltverstellung
auf Null. Der Block 1344 fragt dann ab, ob die
Differenz zwischen den neuen und den alten Werten des
A-Optimums positiv oder negativ ist. Falls die
Antwort positiv ist, bildet der Block 1346 ein
korrigiertes altes A-Optimum, welches während der
nächsten Iteration verwendet wird, indem ein
kleiner Wert auf den alten A-Optimum-Wert zugegeben
wird. falls die Antwort negativ ist, bildet
der Block 1348 eine korrigierte alte A-Optimum-
Größe durch Subtraktion desselben kleinen Werts
vom alten A-Optimum.
Falls die Antwort zum Entscheidungsblock 1340 nein
ist, ändert der Block 1350 das errechnete A-Optimum
durch eine Hälfte der Differenz zwischen dem alten
und dem neuen Wert, wodurch ein Dämpfungsfaktor in
den Prozeß eingeführt wird. Der Block 1352 errechnet
dann die entsprechende gedämpfte Walzspaltverstellung
für das Endstichgerüst 11.
Bei Block 1354 ruft der Computer als nächstes
die Subroutine Null auf, dargestellt in Fig. 13L.
Dieses Unterprogramm bestimmt, ob entweder die
Walzspaltverstellungen des Vorstichgerüstes 1010
und des Endstichgerüstes 11 oder die Ausrichtverstellung
des Gerüstes 11 auf Null gesetzt werden
sollte. Das Unterprogramm Null ähnelt dem Grenzunterprogramm
dahingehend, weil es zur Null-
Stellung irgendeiner oder sämtlicher Walzenverstellungen
verwendet wird. Wegen der Abhängigkeit
der Vorstichspalteinstellung von der Endstichspalteinstellung,
besteht als Folge der Null-Stellung
der Walzenverstellung des Endstichgerüstes 11
die Notwendigkeit, den nicht verwendeten Teil
der Verstellung beim Vorstichgerüst 1010 nicht zu
berücksichtigen. Ebenso wie im Fall des Grenzunterprogramms
wird das Unterprogramm Null bei einer Anzahl
von Stellen durch das Programm hindurch verwendet.
Der Entscheidungsblock 1356 fragt zuerst, ob die
Walzenspaltverstellung beim Ständer 11 einen
kleinen Grenzwert überschreitet, beispielsweise
0,0127 mm. Ist dies nicht der Fall, weist der
Block 1358 den Computer 1028 an, die Hälfte der
errechneten Spaltverstellung für das Endstichgerüst
11 von der errechneten Walzenspaltverstellung
für das Vorstichgerüst 1010 abzuziehen.
Der Block 1360 veranlaßt dann den Computer, die
Spaltverstellung, welche für das Endstichgerüst 11
berechnet worden ist, auf Null zu stellen, insoweit
dieser errechnete Wert zu klein ist, um das
Verfahren wesentlich zu beeinträchtigen.
Falls jedoch die errechnete Walzenspaltverstellung
für das Endstichgerüst 11, diesen schmalen Grenzwert
übersteigt, geht der Steuercomputer 1028 auf den
Block 1362, welcher prüft, ob die
Walzenspaltverstellung für das Vorstichgerüst
1010 diesen kleinen Wert überschreitet. Ist dies
nicht der Fall, stellt der Block 1364 die Spaltverstellung
auf Null. Ist dies der Fall, prüft
der Block 1366, ob die Walzenausrichtverstellung,
welche für das Endstichgerüst 11 errechnet
worden ist, einen kleinen Wert überschreitet,
beispielsweise den Wert 0,0127 mm. Ist dies
nicht der Fall, stellt der Block 1368 diese Ausrichtstellung
vor Weitergehen auf Block 1370
auf Null. Ist dies aber der Fall, geht der Computer vom Block
1370 dieser Subroutine auf
den Unterprogramm-Aufrufblock 1354 des Hauptprogrammes zurück.
Im nächsten Schritt des Optimierverfahrens weist der
Block 1374 in Fig. 13H den Steuercomputer 1028 an, die
Walzspalteinstellung für das Vorstichgerüst 1010
zu errechnen. Zuerst prüfen die Blöcke 1376 und
1378, ob eine Grobverstellung gemacht werden soll.
Der Block 1376 überprüft, ob erheblich zu wenig Walzgut im Profil vorliegt.
Dies würde durch eine erforderliche
Verstellung angezeigt, welche die Öffnung des
Walzenspaltes des Gerüstes 1010 um mehr als 0,2032 mm
umfaßt. Der Block 1378 überprüft dann, ob erheblich zu viel
Walzgut im Profil vorliegt. Dies würde durch eine
erforderliche Verstellung angezeigt werden, welche
ein Schließen des Walzenspalts des Vorstichgerüstes
1010 um mehr als 0,1016 mm umfaßt. Falls einer
dieser Zustände existiert, ruft das Programm
direkt die in Fig. 13K gezeigte Grenzsubroutine auf,
welche weiter oben beschrieben worden ist.
Das Programm läßt als nächstes den Steuercomputer 1028
überprüfen, ob eine mäßige Verstellung des Walzspalts
des Vorstichgerüstes 1010 erfolgen soll.
Der Block 1380 initialisiert für ein Prüfkennzeichen.
Der Entscheidungsblock 1382 fragt dann,
ob die Verstellung des Walzenspalts im Vorstichgerüst
1010 negativ ist. Dies be 07425 00070 552 001000280000000200012000285910731400040 0002002811778 00004 07306deutet, daß der
Spalt durch die Verstellung geschlossen würde,
wobei dies das Vorhandensein eines Walzenkalibers
mit zu viel Walzgut bedeutet. Falls die Antwort ja
ist, setzt der Block 1384 ein Prüfkennzeichen.
Falls die Antwort nein ist, fragt der Entscheidungsblock
1386, ob die erforderliche Walzspaltverstellung
am Vorstichgerüst 1010 groß und positiv ist, beispielsweise
größer als 0,0762 mm. Ist dies der
Fall, setzt der Block 1384 das Prüfkennzeichen.
Falls die Antwort nein ist, ist lediglich eine
feine Verstellung des Walzenspaltes des Gerüstes
1010 erforderlich.
An diesem Punkt trägt der Block 1388 zur Stabilität
des Systems durch Reduzierung der errechneten
mittleren oder kleinen Verstellung des Walzenspalts
des Vorstichgerüstes 1010 um 50% bei.
Der Entscheidungsblock 1390 stellt als nächstes
fest, ob das Prüfkennzeichen
gesetzt ist. Ist dies der Fall, geht das Programm
direkt auf die in Fig. 13K gezeichnete Grenz-
Subroutine, da eine mittlere Verstellung angezeigt
ist.
Falls das Prüfkennzeichen nicht gesetzt ist,
stellt der Entscheidungsblock 1392
fest, ob der minimale Wert in Zone II
sich in der Übergangszone befindet. Ist dies
der Fall, bedeutet dies, daß ein Strang 10 im
Kaliber liegt und das Walzergebnis etwas durch
Füllung der gering untermäßigen Fläche des Stranges
10 verbessert werden könnte. Dieser Zustand wird
durch eine oder zwei Erscheinungen verursacht.
Entweder sind die Walzen im Endstichgerüst 11 versetzt
oder die Führungen im Endstich 11 ungeeignet
eingestellt. Falls die Antwort an den
Block 1392 nein ist, dann liegt kein Strang 10 im
Kaliber und der Steuercomputer 1028 geht weiter auf den
Block 1400 in Fig. 13I.
Der Block 1394 prüft dann, ob die
Ausrichtverstellung klein ist. Ist dies nicht der Fall,
sollten die Walzen ausgerichtet werden, und das Programm
wird auf den Block 1400 in Fig. 13I gerichtet.
Ist dies der Fall, so bedeutet dies, daß die Führungen
ungeeignet eingestellt sind und der Entscheidungsblock
1396 prüft dann, ob
der minimale Wert in der Zone II viel kleiner ist,
beispielsweise um mehr als 0,0625 mm als die C-Sollabmessung.
Falls die Antwort nein ist, verzweigt der Steuercomputer 1028
zum Block 1400.
Falls die Antwort ja ist, steigert der Block 1398
die errechnete Verstellung des Walzenspalts des
Gerüstes 1010 um 0,0127 mm bevor er das Programm beim Block
1400 fortsetzt.
Das Grenz-Unterprogramm, welches in Fig. 13K
dargestellt ist, begrenzt die Werte der Walzspaltverstellungen
des Vorstichgerüstes 1010 und des
Endstichgerüstes 11, wie oben beschrieben. Der Block
1402 fragt dann, ob die vorhergehende Walzenspaltverstellung
für das Endstichgerüst 11 vernachlässigbar
war, beispielsweise weniger als 0,00254 mm.
Ist dies der Fall, wird der Computer 1028 zur Subroutine
Null, dargestellt in Fig. 13L, geleitet.
Ist dies nicht der Fall, prüft der Block 1404,
ob die augenblickliche Walzenspalteinstellung
für das Endstichgerüst 11 vernachlässigbar
ist. Ist dies der Fall, ruft der Steuercomputer
1028 die Subroutine Null auf. Ist dies
nicht der Fall, prüfen die Blöcke 1406 und 1408,
ob die Richtung der errechneten
Walzenspaltverstellung des Vorstichgerüstes 1010
bedeutet, daß im System eine Instabilität vorherrscht.
Der Block 1406 prüft, ob die vorherige
Verstellung des Walzenspalts des Vorstichgerüstes
1010 positiv war, d. h., ob der Walzspalt
geöffnet wurde. Ist dies der Fall, ruft der Steuercomputer
1028 die Subroutine Null auf, welche in
Fig. 13L gezeigt ist. Falls jedoch die vorherige
Walzspaltverstellung negativ war, d. h., falls der
Walzenspalt geschlossen wurde, veranlaßt der Steuercomputer
1028 den Block 1408 zur Prüfung, ob
die augenblickliche Walzspaltverstellung negativ ist.
Ist dies der Fall, ruft der Computer wiederum
die Subroutine Null auf. Falls jedoch
die momentane Walzspaltverstellung am Vorstichgerüst
1010 positiv ist und anzeigt, daß die Richtung
der Verstellung sich geändert hat, ändert der
Block 1410 die errechnete Walzenspalteinstellung
am Vorstichgerüst 1010 um -0,0254 mm. Dieser
Richtungswechsel auf eine positive Verstellung
wird dann gedämpft, wodurch die Trennfläche 1063
in Fig. 6 stabiler und unter geringfügig zu wenig Walzgut
gehalten wird. Dr Block 1412 ruft dann
im Computer 1028 das Unterprogramm Null auf.
Der nächste Schritt im Verfahren umfaßt die Feststellung,
ob die Ausführung des Regelsystems der
Strangwalzanlage so gut ist, daß die Systemparameter
nicht gestört werden sollten, falls
die errechnete Walzspaltverstellung am Endstichgerüst
11 klein ist. Insbesondere, falls
wenigstens 95% des Produkts innerhalb der Toleranz
für jede Kategorie des Minimums, Maximums
und der Unrundheit liegt und die errechnete Walzenspaltverstellung
des Endstichgerüstes 11 0,0254 mm
oder weniger beträgt, wird keine Verstellung am
Endstichgerüst 11 vorgenommen werden und die Walzenspaltverstellung
am Vorstichgerüst 1010 wird
gedämpft werden.
Der Block 1414 in Fig. 13J weist den Computer 1028
an, durch eine DO-Schleife für jede der oben genannten
Toleranzkategorien zu laufen. Der Entscheidungsblock
1416 fragt, ob die Ausführung für
eine erste von einer dieser Kategorien mehr als 5%
außerhalb liegt. Ist dies der Fall, setzt der Steuercomputer
1028 das Programm bei Block 1418 fort und das Verfahren
geht weiter. Ist dies nicht der Fall, testet
der Block 1420 die zweite und dritte Kategorie
sequentiell. Falls eine dieser mehr als 5% außerhalb
liegt, läuft das Verfahren in ähnlicher Weise
weiter.
Falls keine der Kategorien mehr als 5% außerhalb der
Toleranz liegt, fragt der Block 1422, ob die Walzenspaltstellung
im Endstichgerüst 11±0,0254 mm
übersteigt. Ist dies der Fall, läßt der Block 1418
das Verfahren weiterlaufen. Ist dies nicht der Fall,
ändert der Block 1424 de Walzspaltverstellung
im Vorstichgerüst 1010, daß sie einer Hälfte der
Walzspaltverstellung im Endstichgerüst 11 entspricht,
welche auf Null gestellt wird.
Bei Block 1428 ruft dann der Steuercomputer 1028
die Subroutine Null auf und der Block 1418 führt dann
das Verfahren weiter. Der Block 1420 bereitet dann
die nächste Iteration vor, indem die neuen
vorherigen Walzeinstellungen zu den laufenden Einstellwerten
gesetzt werden. Von Block 1422 wird dann der Steuercomputer
1028 zum Programmaufruf zurückgeführt.
Claims (11)
1. Verfahren zur Regelung einer im wesentlichen
mit konstantem Zug arbeitenden Walzanlage
zum Auswalzen strang- oder stangenförmigen
Walzgutes auf transversale Abmessungen,
bei dem wenigstens ein Reduzierwalzgerüst
mit einer oder mehreren Einstellvorrichtungen
das Walzgut transversal
dimensioniert, indem die Position der Walzen
eingestellt wird, wobei die transversale
Abmessung des Walzgutes erfaßt wird,
die erfaßten transversalen Abmessungen des
Walzgutes darstellende elektrische Sensorsignale
sowie die transversalen Sollabmessungen
des Walzgutes einem Rechner
zugeführt werden und diese Signale und
Daten verarbeitet werden, um wengistens
ein Steuersignal zur Walzeneinstellung zu
erzeugen, um die transversalen Abmessungen
innerhalb vorgewählter Toleranzen zu
halten,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß eine Abtastung der transversalen Abmessungen um einen Peripherieabschnitt des Walzgutes vorgenommen wird, um Peripherie- Sensorsignale zu erzeugen, wobei die Abtastung unter Steuerung eines vom Rechner zugeführten Abtaststeuersignals in durch viele Punkte gebildeten kleinen Winkelintervallen, die Abtastpositionssignalen entsprechen, erfolgt,
- - daß in den Rechner
- (a) die Abtastpositionssignale,
- (b) die Peripherie-Sensorsignale,
- (c) Walzenpositionssignale und
- (d) ein Temperatursignal entsprechend der Temperatur des Walzgutes nach dessen Verlassen des letzten Reduzierwalzgerüstes eingegeben werden,
- - daß aus den transversalen Sollabmessungen sowie aus den Daten (a) bis (c) eine Seiten- und Längsprofile entlang der Länge des Walzgutes darstellende Datensequenz erzeugt wird,
- - daß das Temperatursignal die gespeicherten Profildaten im Rechner bezüglich einer Bezugstemperatur des Walzgutes korrigiert und
- - daß aus den korrigierten Seiten- und Längsprofildaten wenigstens ein Steuersignal zur Walzeneinstellung erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Steuersignale für die Walzeneinstellung
der Walzspalt und die Walzenaxialposition
eingestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein oder mehrere Histogramme der die
Längsprofiländerungen des Walzgutes darstellenden
Abmessungsdaten als Funktion
einer Folge von gesonderten Abmessungssignalen
aufgezeichnet und gespeichert
werden, die an einem oder mehreren vorbestimmten
Durchmessern erhalten worden
sind, und daß wenigstens eines der Steuersignale
zur Walzeneinstellung als Funktion
der gespeicherten Histogrammdaten erzeugt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der eine oder mehrere der vorbestimmten
Durchmesser als feste Durchmesserebenen,
mit Bezug auf eine Walzentrennlinie
eines Reduzierwalzgerüsts identifiziert
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Walzentrennlinie, senkrecht,
45° im Uhrzeigersinn versetzt und 45° im
Gegenuhrzeigersinn zur Walzentrennlinie
versetzt vier vorbestimmte Durchmesser zur
Abtastung vorgesehen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzliche Histogramme der Längsprofiländerungen
in Differenzen zwischen
Walzgutabmessungen aufgezeichnet und
gespeichert werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich ein Walzgutzusammensetzungssignal
erzeugt wird und daß die
gespeicherten Profildaten und/oder Histogrammdaten
unter Berücksichtigung des
Zusammensetzungssignals auf eine
Bezugstemperatur des Walzgutes korrigiert
werden.
8. Verfahren nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eines oder mehrere der Steuersignale
zur Walzeneinstellung durch Verarbeitung
der gespeicherten Profildaten und/oder
Histogramme unter Verwendung eines
statistischen Verfahrens erzeugt werden.
9. Regeleinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß zur Bildung von Peripherie-Sensorsignalen eine bewegbare Abtasteinrichtung (12) vorgesehen ist, die einen oder mehrere Sensoren (30, 31, 32, 33) für eine Bewegung um einen Peripherieabschnitt des Walzgutes (10) ansprechend auf ein Abtaststeuersignal vom Rechner (1028) trägt, wobei die Peripherie-Sensorsignale die transversalen Abmessungen des Walzgutes an durch viele Punkte gebildeten kleinen Winkelintervallen darstellen,
- - daß dem Rechner (1028)
- (a) von einem Positionsgeber (21) den Winkelintervallen entsprechende Abtastpositionssignale
- (b) die Peripherie-Sensorsignale
- (c) Walzenpositionssignale und
- (d) von einem am Auslauf des letzten Reduzierwalzgerüstes (11) angeordneten Temperaturmeßgerät (48) ein Temperatursignal entsprechend der Temperatur des Walzgutes (10) zugeführt werden.
10. Regeleinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Reduzierwalzgerüst (11) eine Einrichtung
(1024) für die Walzspalt- und
eine Einrichtung (1026) für die Walzaxialeinstellung
aufweist, die vom Rechner
(1028) gesteuert werden.
11. Regeleinrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Walzanlage aufeinanderfolgende
Vorstich- und Endstichwalzgerüste (1010,
11) mit Einrichtungen (1016, 1024) zur
Walzspalteinstellung vorgesehen sind, die
vom Rechner (1028) gesteuert werden.
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