DE2811006C2 - Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen - Google Patents
Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von LeitungenInfo
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Description
bzw. mit der anrufenden Teilnehmersielle herstellt und
bei nicht freier Leitung die Speicherung der gewählten Leitungs- bzw. Bündelkennzeichnung in Zuordnung zum
eigenen Anschluß bzw. zur anrufenden Teilnehmerstelle bewirkt und bei Freiwerden der bzw. des der
gespeicherten Kennzeichnung zugeordneten Leitung bzw. Bündels die Verbindung mit dem eigenen Anschluß
bzw. mit der anrufenden Teünehmerstelle erfolgt.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt bei Freiwerden der betreffenden Leitung bzw.
einer Leitung des betreffenden Bündels selbsttätig die Verbindung des betreffenden, berechtigten Anschlusses
bzw. der betreffenden Teilnehmerstelle mit der freigewordenen Leitung.
Anhand einer Systemübersicht ist eine Fernsprechnebenstellenanlage
mit einem mehrstufigen Koppelfeld und einer zentralen Steuereinrichtung, sowie Datenspeichern
beschrieben, in der die erfindungsgemäße Anordnung zur Anwendung kommt.
Aus der dargestellten Systemübersicht einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenai.lage geht hervor,
daß die Teilnehmerstellen N X bis Nn der Neb"nstelbnanlage
in Abhängigkeit von der gewählten Gruppierung zu Teilnehmergruppen zusammengefaßt sind und jede
Teilnehmergruppe CTMSK (N X) auch jeweils eine eigene Gruppe von Amtsübertragungen A VSx. eine
Gruppe von Wahlspeichern WSx ein oder mehrere
Bedienungsfernsprecher BFx je nach Teilnehmergruppengröße zugeordnet ist. Daß dabei die Übertragung.
Wahlspeicher oder Plätze in der jeweils anderen Gruppe mit aushelfen können, ist naturlich selbstverständlich.
Dies ist gruppierungsbedingt und im Koppel netzwerk SK nur angedeutet. Hierzu sei verwiesen auf
die als Beispiel angegebenen Zwischenleitungen, welche mit den Ziffern 1 bis 6 angegeben sind. Zu der
Gruppierung sei noch erwähnt, daß als Beispiel die Teilnehmergruppen GT\ und GTn; angegeben sind
Jede Teilnehmergruppe kann dabei wieder in Teilneh
mergruppen aufgeteilt sein. Als Beispiel ist in der Figur
angegeben, c1 -ß die Gruppe CTl aus Teilnehmergruppen
(G 1 (1) bis G X (n) bestehen könnte. Fur die als
Beispiel angegebene Teilnehmergruppe GTm sind die
Untergruppen zur Vereinfachung der Darstellung nicht angezeigt. Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmer
gruppen GTX bis GTm ist auch das Koppelnet/werk
SK entsprechend aufgeteilt, wobei au., der Figur nur fur die Teilnehmergruppe GTX diese Aufteilung gezeigt ist
und der entsprechende Teil des Koppelnetzwerkes SK dann mit N X bezeichne! ist. Der andere Teil des
KoppelnetzwerkcsSKfiii die anderen Teilnehmergruppen
und für die noch /u erwähnenden Sondereinrichtun
gen ist der Vereinfachung der Darstellung wegen mehl
weiter aufgeteilt und deshalb mit N bezeichnet
Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen ist der Netzwerkteil /V 1 nochmals aufgeteilt in mehrere
Koppelfeldleile N'(l) bis N (n). In diesem Zusammenhang
wird verwiesen auf die ältere deutsche Patentan meldung P 2b 02 159.0 Es ist klar, daß der Koppelnet/
werkteil N ebenfalls entsprechend vorhandener Teil
nehmeruntergruppen mehrere parallele Koppelfeidteile aufweist bzw, aufweisen kann.
jeder Teilnehmergruppc, z. B, der Teilnehmergruppe
GTl, welche aus mehreren Teilnehmergruppen bestehen kann, sind, wie vorstehend erwähnt, bestimmte
zentrale Einrichtungen zugeordnet, wie beispielsweise eine Gruppe von Amtssätzen, von denen nur einer mit
der Bezeichnung A VSx tk.Tgestellt ist« ferner beispielsweise
mehrere Wahispeichersälze, von denen einer mit
der Bezeichnung WSx. gezeigt ist und beispielsweise mehrere Bedienungsfernsprecher, von denen einer mit
der Bezeichnung BFx mit dem zugehörigen Anschalf,-satz VMSx dargestellt ist. Jede andere Teilnehmergruppe
hat ebenfalls eine Anzahl von Amtssätzen, Wahlspeichersätzen und Bedienungsfernsprecher mit
Anschaltesätzen, wobei die Anzahl abhängig ist von dem Verkehrswert. Je nach Verkehrswert und Bedarf ist
es gegebenenfalls nicht erforderlich, jeder Teilnehmergruppe einen eigenen Bedienungsfernsprecher zuzuordnen,
da die einer Teilnehmergruppe zugeordneten Bedienungsfernsprecher auch in anderen Teilnehmergruppen
aushelfen können. Die Teilnehmerschaltungen einer Teilnehmergruppe, z. B. GTl, sind über entsprechende
Anschalteleitungen mit einer Teilsteuerung für Teilnehmerschaltungen TSt verbindbar. Dieser Teilnehmersteuerung
7"Sf für Teilnehmerschaltungen sind Schaltmittel zugeordnet, die. wie noch beschrieben wird,
durch zyklische Abtastung seitens dieser Teilsteuerung TS; feststellen, ob sich der Schaltzustand der Teilnehmerschaltung,
die gerade abgefragt .vird. geändert hat
oder nicht. Is: eine Änderung aufgei.eten und ein
Vermittlungsvorgang vorzunehmen, so wird über das der Teilnehmergruppe zugeordnete Datenüb^riragungsleitungsbundtl
B 1 ein Informationsaustausch mit dem ztntralen Steuerwerk ZSX vorgenommen. Das
Datenübertragungsleitungsbündel ist fur die kodierte
Weitergabe von Informationen jeglicher Art vorgesehen und könnte auch wie bei einem PCM-Kingleitungssystem
im PCM-Verfahren betrieben werden
In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß das
zweite dargestellte zentrale Steuerwerk ZS2 nur aK
Ersatzsteuei werk im Falle einer Störung des zentralen
Steuerwerkes ZS X gedacht ist. so daß im Folgenden nur
die Vorgange im 7.iisjmme:ih;ing mit einem der beiden
zentralen Steuerwerke, hier mit dem zentralen Steuer
werk ZSl. behandelt werden. Ob das Datenuhertni
gungsleitungsbundel B 1 mit dem zentralen Steuerwerk ZSX zweck', Informationsaustausch und Befehlsaus
tausch zwischen der Teilsteuerung 7"Sf und dem zen'ralen Steuerwerk ZSl durch Aktivierung en'spre
chender Adern des Datenübertragungsbündels H I im
Rahmen eines Abtastzyklus seitens des zentralen Steuerwerkes ZSl über die Zuteil und Ans:halteein
richtung An X und die Datenübertragun^sleitung-en DS
verbunden wird, hängt von der An des vorzunehmen
den Vermittlungsvorganges und seiner Priontatseinord
nung im System der anderen Vermittlungsvorgange ab In der gleichen Teilnehmergruppe GTl sind allen
Amtssätzen A VS\ eine gemeinsame Teilsteuerunp fur
Amtssä'/e ASi zugeordnet. Auch bei dieser Teilsteuerung
fifJet bei Vorliegen von /ustandsänderungen. du.·
in einem Last Look-Verfahren festgestellt werden.
inJem auch hier die Amtssät/e nacheinander von dem
zentralen Steurerwprk ZSl abgetastet werden, ein
Informationsaustausch mit dem /entralrn Steuerwerk ZS 1 statt. Gegebenenfalls ist. wenn ein Amtssat/ der
Gruppe GTX fur die Herstellung einer Verbindung /u einem Teilnehmer einer anderen Teilnehmergruppe
verwendet w,ird. ein zusätzlicher Austausch von
Informationen mit der Teilsteuerung der TeÜnehmerschaltungen
der anderen Teilnehmergfupr^e, der dieser
Teilnehmer angehört, erforderlich, Dies erfolgt dann beispielsweise durch Kopplung des Datenübertragungs-
leitungsbündels B X über die Zuteil- und Anschalteeifirichtung
An 1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung Anm und über das Datenübertragungsleitungsbündel
Bin mit der Teilsteuerung TSlm — was in der Figur
nicht näher dargestellt und nur nngedeutct ist — unter
Einfluß des zentralen Steuerwerkes ZS 1.
Aus der Figur geht weiterhin hervor, daß sich der
Amtssatz A VSx für die Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsverbindungen Zugang zu Amtsleitungen, z. B. AIx verschafft. Dieser Amtssalz A VSx ist
über den Koppelnelzwerkteil /V(I), der im vorliegenden
Beispiel nur zweistufig dargestellt ist, aber natürlich auch drei und mehrstufig sein kann, mit jedem
berechtigten Teilnehmer der Anlage und gegebenenfalls auch mit einem m einer Unteranlage führenden
Querverbindungssat/ QVverbindbar.
Der dargestellte Wahlspeichcrsatz WSx der Teilnehmergruppe GTi ist zur Aufnahme von Wahlinformationen
über das Koppelnelzwerk SK mit einer Teilnehmerschaltung oder einem Amtssat? oder Querverbindung*·
salz verbindbar. |e nach Art der herzustellenden Verbindung handelt es sich dabei nur um eine
Αη.Λ.Ιΐ,ιηπ .,>,„* ,Inn Λ...„.,„„ 7,1«. UJ.M....,k.».l
zes WSx oder aber um ein Einschleifen des Wahl-Speichersatzes
WSx. wie dies für Systeme mn einer Umkehrgruppicrung bekannt ist. Der Wahlspeichrrsalz
WSx weist dazu zwei mit dem Koppelnetzwerk in Verbindung stehende Ausgänge 7 und 8 auf.
Der Anschaltcsatz VMSx des Bedienungsfernsprechers Bl'x ist ebenfalls mit zwei Ausgängen 9 und 10 an
das Koppelnetzwerk N (1) angeschaltet. Auf diese
Weise ist der Anschaltcsatz VMSx des Bedienungsfernsprecher«; BFx sowohl einseitig mit einer Übertragung
oder einem Wahlsatz verbindbar, als auch in einer Verbindung einschleifbar.
Sowohl den Wahlspeichersätzen WSx jeder Teilnehmergruppe — hier der Teilnehmergruppe GTX — ist
eine Teilsteuerung WSt als auch den Anschaltesälzen. z- B. VMSx. eine Teilsteuerung KSf für Anschaltesätze
der Bedienungsfernsprecher zugeordnet, welche Teilsteuerungen auch über die Datenübertragungsleitungsbündel
B1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An I mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 sowie über
weitere Zuteil- und Anschalteeinrichtungen mit anderen Datenübertragungsleitungsbündeln und Teilsteuerungen
verbindbar sind
Handelt es sich bei dem Koppelnetzwerk SK um mechanisch betätigbare Koppelpunkte, so sind Haussätze
//5* vorgesehen, denen je Teilnehmergruppe ebenfalls eine Teilsteurung für Haussätze HSt. wie in
der Zeichnung mit gestrichelten Linien angedeutet, zugeordnet ist. Handelt es sich dagegen, wie im
vorliegenden Beispiel angenommen, um ein Koppelnetzwerk SK mit elektronischen Koppelpunkten,
beispielsweise Thyristoren, so sind Haltesätze, z. B.
WSI. HS 2 fur die Koppelnetzwerkteile /V(I) und N(n)
sowie HSn. HSS. HSx. HSy für die Kuppeinetzwerke <V
und BK vorgesehen, weiche auch die Funktionen eines Haussatzes übernehmen. Der Unterschied zum Haussatz
ist die andere Art der Anschaltung am Koppelnetzwerk.
Die Hallesätze sind in Gruppen geteilt. Den
Haltesätzen HSl, HS 2 der Koppelnetzwerke N [X),
N(n) ist eine Teilsteuerung WSiI zugeteilt über die
diese Haltesätze über das Datenübertragungsleilungsbündel
Bi und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An 1 mit dem zentralen Steuerwerk ZSi bzw. über die
Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen, z. B. Annx mit anderen Datenübertragungsleitungsbündeln,
z. B. Bm zwecks Informationssustausch
mit anderen Teilsteuerungen verbindbar sind. Der Austausch der Information ist abhängig
sowohl vom Abtastzyklus als auch von der Wertigkeit und von den vorgesehenen Prioritäten für die
Abwicklung von Vorgängen.
Im Vorstehenden sind nur die Teilnehmet gruppen mit den zugehörigen Amtssälzen, Wahlspeichern und
Anschaltesät7cn sowie Hältesätzen und die entsprechend
zugeordneten DatenUbertragungslcitungsbündel B 1 bis Bm für Teilnehmcrgruppcn besprochen worden.
Außer diesen Dnlcnübertragungsleitungsbündcln B1
bis Bm für Teilnehmelgruppen sind aber auch
ίο Datenübertragungsleitungsbündel BSo und Bb für
Gruppen von SnndereinncliUirigeri und besonderen
Übertragungen vorgesehen, die nachstehend behandelt werden
So ist ein Datenübertragungsleitungsbundel BSo für
eine Gruppe von Sondereinrichtungen >ind Übertragun
gen vorgesehen Diese Gruppe kann wie nachfolgend beschrieben zusammengestellt sein. Fs sind dieser
Gruppe mehrere Konferen/verbindcr, /B KV. /u-
welche über das Da'enübertragungsleilungsbündei BSo
und die /uieil- und Anschalteeinrichtiing AnS Informa
!ionon mit dem zentralen Steuerwerk ZS 1 bzw über die
Daiensihiene DS und eine der weiteren Zuteil- und
Anschalteeinrichtungen Informationen mit einer ent sprechenden, anderen Teilsteuerung austauscht.
Weiterhin sind der Gruppe mehrere Überwachungseinrichtungen,
beispielsweise BD für die Verkehrsüberwachung and für die Prüfung während des Verbindungsaufbaus
zugeordnet, der die gemeinsame Teilsteuerung BDSt zugeteilt ist. welche ebenfalls Informationen und
Befehle über das Datenübertragur.gsleitungsbündel BSo
austauscht. Ferner sind der Gruppe von Sondereinrich
tungen besondere Sondereinrichtungen So. denen eine gemeinsame Teilsteuerung SoSf zugeteilt ist. sowie auch
besondere Speicherplätze MS für Mehrfrequenzkode (wenn die Anlage sowohl für Impulswahl als auch für
Mehrfrequenzkodewahl ausgerichtet sein sollte) zugeordnet,
denen die Teilsteuerung MSt zugeteilt ist.
Beim beschriebenen System ist vorausgesetzt, daß die
genannten Wahlspeicher VVS* für Impulswahl und die Wahlspeicher /V/S für Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen
sind. Wenn in der Anlage nur Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen wird, sind die Wahlspeichersätze, z. B.
WSx. entsprechend nur für Mehrfrequenzkodewabl 4S vorgesehen und es entfallen die Speirhersätze WS. Die
Speichersätze MS sind je nach Bedarf für die Wahlaufnahme und gegebenenfalls Kodeumsetzung der
Wahlkennzeichen an Teilnehmerschaltungen, Amtssätze. Qiierverbindungssätze. und dergleichen anschaltbar.
Ferner kann diesem Übertragungsleitungsbündel BSo eine Gruppe von Querverbindungssätzen QV oder
können auch mehrere Gruppen von Querverbindung* Sätzen, z.B. für verschiedene Richlungsleitungsbündel
zugeordnet werden, wobei jeder Gruppe dann eine Teilsteuerung zugeordnet wird. Den Querverbindungssätzen QV ist die Teüsteuerung QSt zugeteilt. Femer
können auch mehrere Datensätze D für den Datendialog über das Koppelnetzwerk N{\) vorgesehen sein. Ein
solcher Datensatz ist in eine Verbindung einschleifbar. Diesen Datensätzen D ist eine Teilsteuerung DSf
zugeordnet
Ist für den Datenaustausch eine Verbindung zu der Datenanlage erforderlich, so sind besondere Datensätze
DMnotwendig, die zu den entsprechenden Datenverarbeitungseinrichtungen
DVA einen besonderen Ausgang zwecks direkter Verbindung aufweisen. Dabei können
auf diese Weise die Einrichtungen die zum Austausch von Informationen über das zusätzliche Koppelnetz-
werk (BK) vorgesehen sind, außer über die entsprechenden Datenübertragungsleitungsbündel auch direkt mit
Einrichtungen uiid/oder Teilsteuereinrichtungen der Teilnehmergruppen zwecks Vereinfachung des Informationsaustausches
und/oder Synchronisation bei Pafällelverbindungen
verbunden sein.
DHj, Datenübertragungsleitungsbündel BSo ist über
eine entsprechende Zuteil- und Anschalteeinrichtung Ans sowohl mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 als auch
über die Datenschiene DS und eine <Sef anderen
Zuteil-und Anschalteeinrichlungcn mit anderen Teilsteuerungen zwecks Informations- und Befehlsaustausch
verbindbar. Die Aufteilung des Koppelnetzwerkes zwischen der Teilnehmergruppe GTm und der
Gruppe von Sondereinrichtungen ist in der Figur zur Vereinfachung nicht dargestellt. Es ist klar, daß für diese
Gruppe von Sondereinrichtungen ebenfalls eine Auftei-
netzwerkteil A/(t) vorgesehen werden kann.
In der vorstehend beschriebenen Fernsprechnebenstellenanlage
kann jede Bedienungsperson eines Vermittlungsplatzes bzw. jeder Teilnehmer der die Möglichkeit
hat eine Vermittlungstätigkcit auszuüben, ankommende und abgehende Verbindungen zu bzw.
von internen und externen Teilnehmerstellen vermitteln. Zu dieser Vermittlungstäligkeit gehört auch die
Zuteilung von Leitungen bzw. Leitungen bestimmter Bündel bei der Herstellung von abgehenden Verbindungen
und die Belegung solcher Leitungen bei ankommenden Verbindungen.
Das zentrale Steuerwerk steuert sowohl bei Erkennen einer besonderen, von einer berechtigten Teilnehmerstelle
gewählten Ausscheidungskennzahl und einer anschließend gewählten Leltungs- bzw. Bündelkennzahl,
als auch bei Erkennen dieser vorgenannten Kennzahlen nach einem während eines Gesprächszustandes
übertragenen, zusätzlichen Sonderkennzeichens, beispielsweise eines Flash-Kennzeichnes, die
unmittelbare Verbindung dieser Leitung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten Bündels mit dem eigenen
Anschluß bzw. mit der anrufenden Teilnehmersielle. Im
Falle einer angewählten, nicht freien Leitung wird die Leitungs- bzw. Bündelkennzeichnung in Zuordnung zum
eingenen Anschluß bzw. zur anrufenden Teilnehmerstel-Ie gespeichert. Hierdurch ist es möglich, eine Art
Rückrufverbindung zwischen Leitung und vermittelnde Teilnehmerstelle bzw. Vermittlungsplatz oder Ursprung-
ιii tu i / I
r_:i ι
rciiiicmiicf5
Iungstä tigkeit gewünscht hat, zu steuern.
Wird bei Besetztsein der Leitung bzw. der Leitung des angewählten Bündels diese Leitung frei, so erfolgt
aufgrund der gespeicherten Kennzeichnung der Leitung und der Vermittlungsstelle bzw. Teilnehmerstelle für
Vermittlungstätigkeit bzw. der ursprünglich angerufenen Teilnehmerstellle die Verbindung dieser Anschlußstelle
mit der freigewordenen Leitung.
Auf diese Weise ist sowohl bei einer freien Leitung b2w. einer freien Leitung eines Bündels als auch bei
Besetztsein einer derartigen Leitung eine vereinfachte Zuteilung dieser Leitung möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Μ» 237/296
Claims (2)
1. Verfahren zur Steuerung von Funktionsablaufen in Abhängigkeit einer definierten Speicheraufteilung
in einem Datenspeicher eines zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystems, insbesondere in
einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit
zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekpppelnetzwerk
übertragenen Daten, Adressen- und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben,
beispielsweise für das Abfragen von für Wahl- und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen
Steuereinrichtungen, und mit verbindungszustands- Vj
individuell veränderbaren und nicht verbindungsindividuell veränderbaren Datenspeichern, mit den
Informationsaustausch ermöglichenden Datenüberiragungsleitungsbündeln.
sowie mit Vermitt'ungsplätzen. t*»i denen die Bedienungsperson des
Vermittle.^Platzes und vorbestimmte Teilnehmerstellen
mit Vermittlungstätigkeit ankommende und abgehende Verbindungen /u bzw. von internen und.
externen Teilnehmerstellen vermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Steuerwerk
sowohl bei Erkennen einer von einer berechtigten Teilnehmerbteile gewählten Ausscheidungskennzahl
und einer l.eitungs- bzw. Bündelkennzahl vor einem Gesprächszustand als auch bei Erkennen dieser
Kennzahlen nach einem während eines Gesprächszustandes übertragenen, zusätzlichen Sonderkennzeichens
/. ei. kurzzeitige t.eitungsunterbrechung
(Flash) bei verfügbarer Lei jng die unmittelbare
Verbindung dieser Leiung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten Bündels nv dem eigenen An- J5
Schluß bzw. mit der anrufenden Teilnehmerstelle herstellt und bei nicht freier Leitung die Speicherung
der gewählten Leitungs- bzw. Biindelkennzeichnung in Zuordnung zum eigenen Anschluß bzw. zur
anrufenden Teilnehmerstelle bewirkt und bei Frei werden der bzw. des der gespeicherten Kennzeichnung
zugeordneten Leitung bzw. Bündels die Verbindung mit dem eigenen Anschluß bzw. mit der
anrufenden Teilnehmcrstellc erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß bei Freiwerden der betreffenden Leitung b/w. einer Leitung des betreffenden Bündels
selbsstatig die Verbindung des betreffenden, berechtigten
Anschlusses bzw. der betreffenden Teilneh merstelle mit der freigewordenen Leitung erfolgt vo
Die Fahndung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Steuerung von Funktionsabläufen in Abhängigkeit einer definiericn Spcicheraufteilung in einem Datenspeicher
eines zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystems,
insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage,
mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit zum Austausch von vermittlungS'
technischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk übertragenen Daten,
Adressen- Und Steuerbefehlen zwischen für unterschied*
liehe Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für
Wahl· und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen Steuereinrichtungen, Und mit verbindungszus'andsindi*
viduel! veränderbaren und nicht verbindungsindividuell veränderbaren Datenspeichern, mit den Informationsaustausch
ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, sowie mit Vermittlungsplätzen, bei denen die
Bedienungsperson des Vermittlungsplatzes und vorbesiimmte
Teilnehmerstellen mit Vermittlungstätigkeit ankommende und abgehende Verbindungen zu bzw.
von internen und externen Teilnehmerstellen vermitteln.
Durch die DE-PS 12 15 218 ist bereits eil·; Schaltungsanordnung
bekannt, bei der eine angerufene Teilnehmersielle mit Vermittlungstätigkeit bei ankommenden
Anruf durch ein besonderes Kennzeichen die Identifizierung der anrufenden Teilnehmerstelle und die
Verbindung dieser Te.lnehmerstelle mit einer freien Amtsleitung steuert. Eine Vermittlung von Leitungen
beliebiger, angewählter Bündel und Anrufspeicherung ist bei dieser bekannten Technik nicht vorgesehen.
Durch DE-OS 19 15 014 ist eine Schaltungsanordnung
für zentralgesteuerte Fernsprechnebenstellenanlagen mit Verbindungsleitungsübertragungen unterschiedlicher
Richtung und/oder Ausstattung bekannt, bei der die zentrale Steuerung von den einzelnen
Bedienungsplätzen selektiv einschaltbare Kennzeichnungsmittel zur Kennzeichnung der von einem Bedienungsplatz
jeweils gewünschten Richtung und/oder Ausstattung einer seitens eines Bedienungsplatzes zu
belegenden Verbi'idungsleitungsübertragung enthält
und bei der Einschaltung eines dieser Kennzeichnungsmittel nur die hinsichtlich ihrer Richtung und/oder
Ausstattung dem betreffenden Kennzeichnungsmitte! entsprechende Übertragungen für den die Einstellungen
des Auswahlkopplers steuernden Auswahivorgang freigegeben werden.
Ferner ist durch die DE- PS 6 64 177 eine Schaltungsanordnung
für Fernsprechanlagen mit Anrufspeicherung und selbsttätigem Rückruf bekannt, bei der die
Anrufspeicherung und die Rückrufmoglichkeit aufrechterhalten
wird und wahrend dieser Anrufspeithi rung die den Anreiz für andere abgehende Verbindungen
aufnehmenden Einrichtungen vun der wartenden Stelle und/oder die Anruftrenneirvichtungen des war
tenden Teilnehmers in der Vermittlungsstelle vun Verbindungseinrichtungen für ankommende Verbindungen
beeinflußbar sind. Bei dieser bekannten Anordnung erhält der Teilnehmer bei Freiwerden einer
gewünschten, nicht erreichten Leitung ein Hörzeichen
und muß dann mit Abheben des Hörers bzw bei Führen eines anderen Gespräches durch Auflegen und wieder
abheben des Hörers die Belegung der gewünschten Leitung veranlassen. Ein Speicher mit einer definierter
Speicheraufteilung ist bei dieser Technik nicht vorgese
hen
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht dann, den Ablauf der Vermittlungsvorgänge an einem
Vermittlungsplatz bzw an Teilnehmerstellen mit Ver
mittlungstätigkeit bei verschiedenen Leitungsh'jndeln
zu vereinfachen
Dies wird dadurch erreicht, daß das /entr.i'··
Steuerwerk sowohl bei Erkennen einer, von einer berechtigten Teilnehmerstelle gewählten Ausschci
dungskennzahl und einer Leitungs- bzw. Bündelkennzahl Vor eitlem Gesprächszüsland, als auch bei
Erkennen dieser Kennzahlen nach einem während eines Gesprächszustandes übertragenen, zusätzlichen Sonderkennzeichens
z* B. kurzzeitige LeitungsUnterbrechung (Flash) bei verfügbarer Leitung die unmittelbare
Verbindung dieser Leitung bzw. einer Leitung des gekennzeichneten Bündels mit dem eigenen Anschluß
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2811006A DE2811006C2 (de) | 1978-03-14 | 1978-03-14 | Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen |
| CH139279A CH640680A5 (en) | 1978-03-14 | 1979-02-13 | Method for carrying out functional processes in a centrally controlled telephone switching system with line allocation |
| IT20860/79A IT1110544B (it) | 1978-03-14 | 1979-03-09 | Dispositivo per svolgere funzioni in un sistema di commutazione telefonica a comandi centralizzati specie in un impianto telefonico derivato a comandi centralizzati con assegnazione di linee |
| FR7906358A FR2420256B1 (fr) | 1978-03-14 | 1979-03-13 | Procede pour le deroulement de l'execution d'operations dans un systeme de telephonie a commande centrale, notamment dans une installation de telephonie a postes supplementaires, a commande centrale, avec affectation de lignes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2811006A DE2811006C2 (de) | 1978-03-14 | 1978-03-14 | Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811006A1 DE2811006A1 (de) | 1979-09-20 |
| DE2811006C2 true DE2811006C2 (de) | 1982-09-16 |
Family
ID=6034391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2811006A Expired DE2811006C2 (de) | 1978-03-14 | 1978-03-14 | Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen |
Country Status (4)
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|---|---|
| CH (1) | CH640680A5 (de) |
| DE (1) | DE2811006C2 (de) |
| FR (1) | FR2420256B1 (de) |
| IT (1) | IT1110544B (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE664177C (de) * | 1934-05-29 | 1938-08-22 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Anrufspeicherung und selbsttaetigem Rueckruf |
| DE1215218B (de) * | 1964-10-23 | 1966-04-28 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer eine zentral gesteuerte Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage |
| DE1915014C3 (de) * | 1969-03-25 | 1975-04-17 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Verbindungsleitungsübertragungen unterschiedlicher Richtung und/oder Ausstattung |
-
1978
- 1978-03-14 DE DE2811006A patent/DE2811006C2/de not_active Expired
-
1979
- 1979-02-13 CH CH139279A patent/CH640680A5/de not_active IP Right Cessation
- 1979-03-09 IT IT20860/79A patent/IT1110544B/it active
- 1979-03-13 FR FR7906358A patent/FR2420256B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH640680A5 (en) | 1984-01-13 |
| DE2811006A1 (de) | 1979-09-20 |
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| FR2420256A1 (fr) | 1979-10-12 |
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| IT7920860A0 (it) | 1979-03-09 |
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