DE28095C - Holzstoff - Sortirmaschine - Google Patents
Holzstoff - SortirmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
- D21D5/02—Straining or screening the pulp
- D21D5/06—Rotary screen-drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE SS: Papierfabrikation.
Für die Sortirung des Holzstoffes existiren zweierlei Gattungen von Apparaten: Schüttel-
und Cylindervorrichtungen, durch welche man den feinen, sogenannten ersten Stoff vom groben
oder zweiten Stoff abscheidet. Der Sortirung mittelst Schüttelapparate mufste man der mit
ihnen erzielten gröfseren Reinheit und besseren Sortirung halber den Vorzug geben, während
die Cylmdersortirung viel ersten Stoff unter dem zweiten läfst. Der zweite Stoff, welcher noch
einmal auf dem Raffineur vermählen wird, nimmt den ersten Stoff, welcher einer solchen
Vermahlung nicht mehr bedarf, da er sonst todtgemahlen wird, mit fort. Bei dieser Manipulation
wird sehr viel Stoff zerstört, welcher im Wasser nutzlos wegfiiefst, und hierzu gesellt
sich der TJebelstand, dafs der Raffineur unter den bestehenden Verhältnissen übermäfsig starke
Verwendung findet und somit nothwendigerweise äufserst viel Kraft absorbirt. Aufserdem
ist der todtgemahlene Stoff für die Papierfabrikation nicht nur nachtheilig, sondern auch
verlustbringend durch Abschwimmen der todtgemahlenen Faser. Die Schüttelsiebe mit ihren
Spannfedern, Zugstangen und sonstigem Zubehör sind fortwährend reparaturbedürftig und verursachen
häufige Betriebsstörungen, während andererseits die Reinigung der Cylinder, welche
bekanntlich im Stoffwasser arbeiten, im Innern nach und nach eine Schicht ganz feinen,
schlammigen Stoffes aufnimmt, welcher sich, nachdem er dunkle Farbe angenommen hat,
fiockenweise ablöst und dann den reinen Stoff verschmutzt. Eine umständliche Reinigung des
Apparates macht sich in Zeiträumen von ein bis zwei Wochen nöthig, und es mufs dieserhalb
der ganze Betrieb mindestens ein bis zwei Tage eingestellt werden.
Ich habe nun eine Sortirmaschine construirt, welche keinen der aufgeführten Mängel, aber
mehrere Vortheile aufzuweisen hat.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Maschine in Längs- und Querschnitt dargestellt.
Ein mit einer grofsen Anzahl Bohrungen versehenes Spritzrohr A ist in Lagern C des
Rahmengestelles B der Maschine befestigt, und es dreht sich auf demselben eine aus Drahtgewebe
bezw. fein durchlöcherten Platten bestehende Siebtrommel D. Gewebe und Bleche
bedürfen einer Erneuerung, sehr selten, es ist bestimmt anzunehmen, dafs eine Abnutzung
namentlich der Bleche nicht stattfinden kann, wodurch selbige auf viele Jahre im besten Zustande
erhalten bleiben. Ferner ist die Anschaffung derselben lange nicht so kostspielig
wie bei der jetzigen Sortirung. Diese Trommel ist nun für zwei bis vier verschiedene Sorten
Holzstoff eingerichtet, derart, dafs zunächst der erste, dann der zweite Stoff abgeschieden werden
kann. Ihr vorderes Ende steht mit einem konisch zulaufenden Mantel E in Verbindung,
welcher bis gegen die Vorderseite des Rahmen-. gesteiles vorsteht. Eine Riemscheibe E geht
durch diesen Mantel hindurch und vermittelt die Rotation der Siebtrommel D, deren hinteres
Ende in einem an die Hinterwandimg des Rahmengestelles sich anschliefsenden Mantel G
in Position gehalten wird.
Um die Siebtrommel herum ist ein cylindrischer Eisenmantel H angeordnet, den der
Rahmen M trägt und welcher sich an die konischen Manteltheile E und G, deren ersterer
die Rotationsbewegung der Trommel mitmacht, anschliefst. An dem unteren Theile dieses
Mantels befinden sich unterhalb der drei Abtheilungen, in welche die Siebtrommel eingetheilt
ist, drei Abflufsröhren H1 H2 J7S, durch
welche der Holzstoff nach ihren bezw. Sammelbehältern geleitet wird. Damit sich an die
Wandungen des Cylinders kein Stoff festsetzen könne, habe ich die beiden Enden konisch
hergestellt und unterhalb der Begrenzungsstellen für je zwei Trommelabtheilungen Abflufsplatten /
angebracht, von denen ihrer geneigten Lage wegen Holzstoff stets abgespült wird und in
das Abflufsrohr ablaufen wird.
Der zu sortirende Holzstoff wird durch ein auf der Vorderseite des Maschinengestelles befestigtes
Zuleitungsrohr K in die Trommel geleitet, und steht das Ende dieses Rohres ein
wenig in den konischen Manteltheil E hinein, damit der Stoff zum eigentlichen Sieb gelange,
ohne mit sonstigen Organen, an denen er sich festsetzen könnte, in Berührung zu gelangen.
Bei der Construction des Siebcylinders habe ich mein Augenmerk auf die leichte Reinigung
gerichtet. Um diese zu ermöglichen, besitzt er eine grofse Anzahl abnehmbarer Einsätze L,
die mittelst Schrauben, Klammern oder Knebeln in ihrer Lage gehalten werden.
Soll die Sortirmaschine in Thätigkeit treten, so wird unter Oeffnung eines Ventils im Zuführungsrohr
K und eines Ventils in dem Wasserzuleitungsrohr, welches mit dem durchlöcherten
Spritzrohr A verbunden ist, die Trommel D in Umdrehung gesetzt. Der feinste Holzstoff wird
unter der Einwirkung des gegen das Sieb strömenden Wassers durch die erste Abtheilung
hindurchgespült, während der gröbere sich nach der zweiten Abtheilung zu bewegt.
Diese Fortbewegung des Holzstoffes wird entweder dadurch ermöglicht, dafs man den Siebcylinder
ein wenig schräg stellt, oder aber, dafs man die Bohrlöcher schräg in die Spritzrohrwandung
bohrt; in jedem Falle erfolgt sie demnach durch den Druck des aus dem Spritzrohr A
auströmenden Wassers. In der zweiten Abtheilung scheidet sich nun der zweitfeinste oder
zweite Stoff ab, während der Rest nach der dritten Abtheilung passirt. Hier trennt sich
der dritte Stoff in gleicher Weise ab und der Ueberbleibsel gelangt als vierter Stoff, welcher
alle Splitter und sonstigen groben Bestandteile einschliefst, durch das offene Cylinderende
nach dem Trichter H1 hinter dem Rahmengestell,
von wo aus derselbe nach irgend einem beliebigen Orte weiter befördert werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Holzstoff-Sortirmaschine, charakterisirt durch die Anordnung eines fest gelagerten Spritzrohres A in Verbindung mit einer Siebtrommel D mit abnehmbaren Einsätzen L und dem konischen Mantel E, welche Trommel innerhalb eines mit Abflufsröhren H1 H^ versehenen Eisenmantels H rotirt, wobei der durch das Rohr K eintretende Holzstoff infolge des Druckes des aus dem Spritzrohre tretenden Wassers durch die Trommel befördert wird und auf diesem Wege sich in verschiedene Sorten abscheidet, während der Ueberbleibsel durch das Trommelende weiter befördert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28095C true DE28095C (de) |
Family
ID=304358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28095D Active DE28095C (de) | Holzstoff - Sortirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28095C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2528330A1 (fr) * | 1982-06-09 | 1983-12-16 | Voith Gmbh | Tambour cribleur rotatif et installation de traitement de vieux papiers equipee d'un tel tambour |
| WO2018073491A1 (en) * | 2016-10-17 | 2018-04-26 | Andritz Oy | Screen assembly for pulp digesters and other treatment vessels in pulp production |
-
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2528330A1 (fr) * | 1982-06-09 | 1983-12-16 | Voith Gmbh | Tambour cribleur rotatif et installation de traitement de vieux papiers equipee d'un tel tambour |
| WO2018073491A1 (en) * | 2016-10-17 | 2018-04-26 | Andritz Oy | Screen assembly for pulp digesters and other treatment vessels in pulp production |
| US11255046B2 (en) | 2016-10-17 | 2022-02-22 | Andritz Oy | Screen assembly for pulp digesters and other treatment vessels in pulp production |
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