DE280952C - - Google Patents

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DE280952C
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veneer
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fiber
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DENDAT280952D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B13/00Thrusting-weapons; Cutting-weapons carried as side-arms
    • F41B13/10Lances; Pikes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280952 KLASSE 69. GRUPPE
HANS GRÜNEWALD in HANNOVER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Lanzenschaften aus Furnierholz.
Es ist an sich bereits bekannt, Umdrehungskörper aus Furnierholz dadurch herzustellen, daß einzelne Streifen aus diesem Material schraubenförmig übereinandergewickelt und verleimt werden. Dieses bekannte Verfahren war jedoch zur Massenherstellung deshalb nicht geeignet, weil zwecks Erzielung einer
ίο genügenden Dichte der einzelnen Lagen sich die Verwendung möglichst schmaler Streifen von selbst vorschrieb und überdies die für die spätere Widerstandsfähigkeit des fertigen Schaftes wesentlich mitbestimmende Spannung der einzelnen Streifen nur unvollkommen und auch nur ungleichmäßig erreicht werden konnte.
Die Erfindung besteht in einem Verfahren, nach welchem um einen entsprechenden Kern ein Holzfurnierblatt mantelartig herumgelegt wird, dessen Breite ungefähr gleich dem Umfang des Kernes ist und dessen Faser und stumpfe Stoßfuge parallel zur Achse des Kernes verlaufen. Der beabsichtigte schraubenlinienartige Verlauf der Faser und Stoßfuge dieses Furniermantels wird alsdann durch Verdrehen desselben um die Achse des Kernes erzielt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die zwecks dichter Abbindung des Furniermantels mit seiner Unterlage erforderliche feste Umwicklung durch Spanngurte für jede Furnierlage nur einmal ausgeführt zu werden braucht, während bei dem Aufbau des Schaftes aus schmalen Streifen jeder derselben · für sich durch Umwickeln bis zur Abbindung festgehalten werden muß. Ferner ergibt sich die erforderliche Spannung der Furnierumlage nach der Erfindung beim Verdrehen des Mantels von selbst, weil die Faser hierbei einer starken Beanspruchung auf Zug unterworfen wird, entgegen dem bekannten Verfahren, bei dem jeder Streifen beim Umwickeln stark gezogen werden muß, was sehr mühsam ist und nie mit völliger Gleichmäßigkeit ausgeführt werden kann.
Ein erheblicher Vorteil des Erzeugnisses des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, daß die die Widerstandsfähigkeit gegen Biegungsbeanspruchungen ergebende Faser nur durch eine einzige Stoßfuge in jeder Lage unterbrochen ist, während bei den bekannten Streifenlagen infolge der unumgänglich notwendigen, t soweit als möglich gestreckten Wickelung der Schraubenlinie sich stets eine ganze Reihe von schwächenden Stoßfugen in jeder Furnierumlage ergibt.
Als Kern kann ein Schaft aus Metall oder · Holz verwendet werden, der gegebenenfalls dauernd ein Teil der Lanze bleibt. Zur Herstellung eines Hohlschaftes muß der Kern entfernt werden, und die Einrichtung wird dann so getroffen, daß auf den Kern zunächst Papierlagen aufgebracht werden, um welche dann die Holzfurniere gelegt werden. Nach Fertig-, stellung und Verbindung der Holzfurnier-
umkleidung wird dann der Kern mit den nur lose zusammenhängenden Papierschichten durch entsprechende Drehung entfernt.
Die Zeichnungen stellen verschiedene Abschnitte des Verfahrens dar.
In Fig. ι ist α der Kern, um welchen das Furnierblatt b herumgelegt werden soll. Dieses Furnierblatt hat bei möglichst großer Länge L eine Breite B, welche möglichst dem Umfange
ίο des Kernes α entspricht, so daß durch Zusammenbiegen bzw. Zusammenklappen der Kanten c des Blattes b der Kern gerade umschlossen wird (Fig. 2). Das Holzfurnier wird dann an einem Ende d auf dem Kerne a geeignet befestigt und am anderen Ende gedreht, so daß es die Lage nach Fig. 3 annimmt, wo die voreinanderstoßenden Kanten c schraubenförmig um den Kern α herumlaufen; darauf wird das Holzfurnier auch an dem anderen Ende e an dem Kerne α befestigt. Das dann aufzubringende Holzfournier f hat bei möglichst großer Länge eine etwas größere Breite als das Holzfurnier b, so daß es, in der Weise nach Fig. 2 um α und b herumgelegt, diese umschließt. Das Furnier f wird dann ebenfalls an einem Ende befestigt und gedreht, so daß die Kanten f1 schraubenförmig verlaufen. Vorher ist Leim auf das unterliegende Furnier gestrichen, so daß die Verbindung zwischen den übereinander liegenden Furnieren und die Erhaltung ihrer gedrehten Lage nach Abbindung des Leims und Lösung der verschiedenen Befestigungen erfolgt, welche zum vorläufigen Festhalten der Furniere dienten. In der gleichen Weise werden dann die übrigen Furniere aufgebracht, bis der Schaft die gewünschte Dicke bat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Lanzenschäften 0. dgl. aus übereinandergewickelten Furnierschichten mit schraubenlinienartig verlaufender Faser, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenlinie der Faser in jeder Furnierschicht durch achsiales Verdrehen eines Furniermantels mit achsial verlaufender Faser und stumpfer Stoßfuge auf einem festen Kern erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6631898B2 (en) 2001-06-01 2003-10-14 Nexpress Solutions Llc Gripping arrangement for the stacker of a printing press

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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