DE2802199C3 - Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten enthaltenden C↓4↓-Kohlenwasserstoffgemischen - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten enthaltenden C↓4↓-KohlenwasserstoffgemischenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten enthaltenden C4-Kohlenwasserstoffgemischen
durch Umsetzung des Gemisches mit Isobutanol, Abtrennung des gebildeten Isobutylen-tert.-butyläthers und Zerlegung desselben
bei erhöhten Temperaturen.
Es ist bereits bekannt, Isobuten durch Anwendung von Schwefelsäure-Extraktionsverfahren aus Q-Kohlenwasserstoffgemischen
zu gewinnen. Bei diesen Schwefelsäure-Extraktions\ cfahren muß Schwefelsäure
hoher Konzentration verwendet werden, und infolgedessen ist die Verwendung kostspieliger Materialien
für die Ausrüstung erforderlich. Da weiterhin Nebenreaktionen des Isobutens, beispielsweise Dimerisation,
Polymerisation, Hydratation u. dgl. während der Extraktion erfolgen, ist das Schwefelsäure-Extraktionsverfahren
hinsichtlich Ausbeute und Qualität der Produkte nicht stets zufriedenstellend.
Es ist weiter, z. B. aus der DE-PS 1 21 865, DE-AS 34 422 oder DE-AS 20 11 826, ein Verfahren zur
Gewinnung von Isobuten bekannt, bei dem in einer ersten Stufe ein Isobuten enthaltendes C4-Kohlenwasserstoffgemisch
mit Methanol umgesstzt wird und der gebildete Methyl-tert.-butyläther in einer zweiten Stufe
in Methanol und Isobuten zerlegt wird. Die bekannten Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß Methanol
mit den ^-Kohlenwasserstoffen azeotrope Gemische bildet. So ist beispielsweise aus der DE-OS 26 29 769
und der DE-AS 19 34 422 bekannt, daß bei der Herstellung des Methyl-tert.-butyläthers bei der destillativen
Abtrennung der nicht umgesetzten Kohlenwasserstoffe aus dem Reaktionsgemisch die abgetrennten Kohlenwasserstoffe
aufgrund von Kohlenwasserstoff/Methanol-Azeotropen
etwa 2% Methanol enthalten, das nur durch aufwendige Verfahren, z. B. durch Einschaltung
einer Wasserwäsche, zurückgewonnen werden kann. Besonders nachteilig wirkt sich aus, daß auch bei der
destillativen Auftrennung des aus Isobuten und Methanol bestehenden Reaktionsgemisches der Zerlegungsstufe
Methanol und Isobuten ein azeotropes Gemisch bilden, so daß auch in der Zerlegungsstufe eine aufwendige
Wasserwäsche eingeschaltet werden muß (vgl. z. B. DE-AS 19 34 422), um die Methanol-Verluste
niedrig zu halten und ein methanolfreies Isobuten, wie es für die meisten Anwendungsfälle erforderlich ist, zu
erhalten.
Neben der Verwendung von Methanol und allenfalls Äthanol als Alkohole für die Verätherungsreaktion sind
zwar bereits allgemein primäre Alkohole als mögliche Reaktionspartner für die Umsetzung zum tertiären
Äther genannt worden (vgl. z. B. die bereits vorstehend genannten DE-PS 12 16 865, DE-AS 19 34 422 oder
DE-AS 20 11 826). Gegen die Verwendung höherer primärer Alkohole, z. B. von C3- oder C4-Alkoholen,
bestand jedoch ein erhebliches Vorurteil, da bekannt war, daß solche höheren primären Alkohole unter den
Reaktionsbedingungen der Zerlegungsstufe in Gegenwart eines sauren Katalysators leicht zu Olefinen dehydratisiert
werden können. So wird z. B. in der bereits genannten DE-AS 19 34 422, Spalte 3, 1. Absatz, ausdrücklich
darauf hingewiesen, Methanol, das sich nicht dehydratisieren läßt, als Alkohol anzuwenden, um die
unerwünschte Bildung von Olefinen in der Zerlegungsstufe zu vermeiden.
Ein weiteres erhebliches Vorurteil gegen die Verwendung höherer primärer Alkohole ergab sich daraus, daß
bekannt war, z. B. aus der US-PS 31 70 000, insbesondere Tabelle I und Spalte 3, Zeilen 39 bis 31, daß
Methanol und Äthanol bei der Verätherungsreaktion wesentlich höhere Ausbeuten ergeben als die höheren
primären Alkohole, z. B. die C3- oder C4-Alkohole.
Wegen der vorstehend beschriebenen Nachteile und Vorurteile haben die bekannten Verfahren zur Isobutengewinnung
unter Zerlegung des in einer ersten Ver-
ätherungsstufe erhaltenen tertiären Äthers keine großtechnische Anwendung gefunden, sondern sind nur
papierner Stand der Technik geblieben, und man war daher für die großtechnische Gewinnung von Isobuten
auf die Anwendung von Schwefelsäure-Extraktionsverfahren mit den diesen Verfahren anhaftenden Mängeln
und Nachteilen angewiesen.
Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten
erhaltenden C4-Kohlenwasserstoffen zur Vefügung zu
stellen, welches die Nachteile der bekannten Verfahren nicht aufweist.
Es wurde nun ein vorteilhaftes Verfahren zur Gewinnung von Isobuten gemäß der Arbeitsweise von
Anspruch 1 gefunden.
Nach dem neuen Verfahren läßt sich aus dem nach der Verätherungsstufe erhaltenen Reaktionsgemisch
ein praktisch Isobutanol-freies Q-Kohlenwasserstoff-Raffinat
durch einfache Destillation ohne Einschaltung einer Wasserwäsche abtrennen, da nicht umgesetzes
Isobutanol überraschenderweise keine Azeotrope mit den C4-Kohlenwasserstoffen bildet. Im allgemeinen
beträgt die Konzentration an Isobutanol im C4-Ko2ilenwasserstoif-Raffinat
höchstens 50 Gew.-ppm, vorzugsweise höchstens 20 Gew.-ppm, insbesondere höchstens
5 Gew.-ppm. Für das erfindungsgemäße Verfahren ist daher ein wesentlich geringerer Trennaufwand erforderlich
als bei dem bekannten Verfahren. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht
darin, daß in einfacher Weise gleichzeitig ein Isobuten hoher Reinheit und ein weitgehend isobutenfreies C4-Kohlenwasserstoff-Raffinat
erhalten werden können. Ein solches weitgehend isobutenfreies C4-Raffinat wird
z. B. für bestimmte Verwendungszwecke, wie die Herstellung von Sekundär-Butanol, Methyläthylketon,
Buten-1, Octenen oder Maleinsäureanhydrid benötigt.
Es ist weiter ein Vorteil des neuen Verfahrens, daß als C4-Kohlenwasserstoffgemisch unmittelbar butadienhaltige
C4-Fraktionen wie sie z. B. aus Äthylenanlagen oder Butan-/Buten-Dehydrier-Anlagen erhalten werden,
verwendet werden können. Eine vorherige Butadien-Extraktion aus der C4-Fraktion ist nicht erforderlich.
Überraschenderweise wird nach dem erfindunjsgemäßen
Verfahren Isobuten in hoher Ausbeute erhalten. Dies war unerwartet, da in der bereits vorstehend
genannten US-PS 31 70 000, Spalte 3, beschrieben ist, daß bei der Verwendung von C3- oder C4-Alkoholen
nur sehr schlechte Ausbeuten an tertiärem Äther erhalten werden. Auch aus der US-PS 36 34 535, besonders
Spalte 6, ist bekannt, daß die Umsetzung von Isobuten mit Propanol nur in einer Ausbeute von etwa 50% zur
Bildung des tertiären Äthers führt, während bei der entsprechenden Umsetzung von Isobuten und Methanol
Ausbeuten von etwa 90 bis 95% erhalten werden.
Für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Isobuten enthaltende Q-Kohlenwasserstoffgemische werden
beispielsweise beim thermischen oder katalytischen Cracken von Erdölprodukten, bei der Herstellung von
Äthylen durch Pyrolyse von verflüssigtem Petroleumgas (LPG), Leichtbenzin (Naphtha), Gasöl od. dgl. oder
bei der katalytischen Dehydrierung von &eegr;-Butan und/ oder &eegr;-Buten erhalten. Diese C-Kohlenwasserstoffgemische
enthalten in der Regel neben dem Isobuten olefinische und paraffinische C4-Kohlenwasserstoffe
und können darüber hinaus noch Butadien, z. B. in einer Menge von bis zu 70 Gew.-%, und höhere Acetylene,
wie Butin-1 und Butenin enthalten. Butadien enthaltende C4-Kohlenwasserstoffgemische können als solche
oder nach vorheriger Abtrennung des Butadiens aus dem C4-Kohlenwasserstoffgemisch, z. B. durch Butadien-Extraktion
unter Verwendung eines selektiven Lösungsmittels, verwendet werden. Die C4-Kohlenwasserstoffgemische
können außerdem noch C3-Kohlenwasserstoffe wie Propan, Propen, Propin z. B. bis zu 10
Gew.-%, enthalten. Die C-Kohlenwasserstoffgemische weisen im allgemeinen einen Isobutengehalt von 5 bis
95 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 90 Gew.-%, insbesondere 20 bis 70 Gew.-%, auf. Vorzugsweise werden
solche C4-Kohlenwasserstoffgemische verwendet, die neben Isobuten &eegr;-Butan, Isobutan, Buten-1, trans-Buten-2
und cis-Buten-2 und gegebenenfalls Butadien-1,3 enthalten.
Als Isobutanol kommen beispielsweise technische Produkte üblicher Reinheit, z. B. ein Isobutanol mit
einer Reinheit von mindestens 95%, vorzugsweise mindestens 98%, in Betracht.
Als saure Kondensationsmittel für die Verätherung, die die erste Stufe darstellt, werden Ionenaustauscher in
der Wasserstofform verwendet. Geeignete Ionenaustauscher sind beispielsweise sulfonisierte Kohlen, sulfonisierte
Phenol-Formaldehyd-Harze, sulfonierte von Cumaron-Inden-Kondensationsprodukten abgeleitete
Harze sowie insbesondere sulfonierte Polystyrol-Harze wie Kern-sulfonierte vernetzte Styrol-Divinylbenzol-Copolymerisate.
Die Menge dieses festen Kondensationsmittels beträgt im allgemeinen 0,01 bis 1 1 Schüttvolumen
pro 1 Reaktorvolumen. Für die Verätherung können z. B. Rührkessel- oder Festbettreaktoren verwendet
werden. Vorzugsweise werden Festbettreaktoren eingesetzt.
Für die Verätherung werden zweckmäßig Temperaturen von 20 bis 100° C, vorzugsweise 20 bis 70° C,
insbesondere 30 bis 50° C, angewendet.
Die erfindungsgemäße Verätherung kann bei Normaldruck erfolgen. Es ist jedoch zweckmäßig, einen
geringen Überdruck, z. B. Drücke von 1,01 bis 30 bar, insbesondere 2 bis 20 bar, anzuwenden. Das Isobuten
enthaltende C4-Kohlenwasserstoffgemisch kann dabei je nach Druck und Temperatur für die Umsetzung
flüssig oder gasförmig eingesetzt werden. Vorzugsweise werden flüssige Isobuten enthaltende C4-Kohlenwasserstoffgemische
eingesetzt.
Die Verätherung kann diskontinuierlich durchgeführt werden. Die Reaktionszeiten liegen bei diskontinuierlicher
Arbeitsweise im allgemeinen zwischen 1 Minute und 5 Stunden. Vorzugsweise wird die Verätherung
jedoch kontinuierlich durchgeführt, wobei das Verhältnis aus Reaktorvolumen in 1 und dem Durchsatz in l/h
im allgemeinen 0,01 bis 5 Stunden, vorzugsweise 0,3 bis 1 Stunde, beträgt.
Das Gewichtsverhältnis von Isobutanol zu dem im C4-Kohlenwasserstoffgemisch enthaltenen Isobuten
beträgt bei der Verätherung im allgemeinen 100 : 1 bis 1:1, vorzugsweise 20 : 1 bis 1,2 : 1, insbesondere 4 : 1
bis 1,3 : 1.
Das nach der Verätherung erhaltene Reaktionsgemisch, welches in der Regel noch im Überschuß zur
Verätherung zugesetzes Isobutanol enthält, wird durch Destillation ohne Einschaltung einer Wasserwäsche aufgetrennt,
wobei als Kopfprodukt ein weitgehend isobutenfreies C4-Kohlenwasserstoffgemisch-Raffinat erhalten
wird, welches im allgemeinen einen Isobuten-Gehalt von höchstens 5 Gew.-%, vorzugsweise höchstens
2,5 Gew.-%, insbesondere 1,5 Gew.-%, aufweist. Als Bodenprodukt der Destillation des nach der Verätherung
erhaltenen Reaktionsgemisches wird der gegebenenfalls noch überschüssiges Isobutanol enthaltende
Isobutyl-tert.-butyläther erhalten.
Der erhaltene Isobutyl-tert.-butyläther wird anschließend in der zweiten Stufe des Verfahrens in Gegenwart
eines sauren Katalysators bei erhöhten Temperaturen in Isobuten und Isobutanol zerlegt. Ais Ausgangsproduki
für die Zerlegung kann isobutanolfreier Isobutyl-tert.-butyläther verwendet werden, der beispielsweise durch
Verwendung einer Isobutanolmenge bei der Verätherung, die höchstens der stöchiometrisch erforderlichen
Isobutanolmenge entspricht, oder durch Abtrennung, z. B. durch Abdestillieren, von überschüssig zugesetz-
tionsgemischs der Verätherung erhaltenen Bodenprodukt erhalten worden ist. Vorzugsweise wird der nach
der destillativen Abtrennung des Gt-Kohlenwasserstoffgemisch-Raffinats
als Bodenprodukt erhaltene Isobutyltert.-butyläther ohne weitere Abtrennung von gegebenenfalls
vorhandenem überschüssigem Isobutanol für die Zerlegung eingesetzt. Es ist jedoch auch möglich,
nur einen Teil des überschüssigen Isobutanols abzutrennen.
Für die Zerlegung wird Isobutyl-tert.-butyläther verdampft
und mit dem sauren Katalysator in der Dampfphase kontaktiert. Als saure Katalysatoren kommen
beispielsweise Ionenaustauscher in der Wasserstofform, wie sulfonierte Kohlen, sulfonierte Phenol-Formaldehydharze,
sulfonierte von Cumaron-Inden-Kondensa- is tionsprodukten abgeleitete Harze sowie insbesondere
sulfonierte Polystyrolharze wie Kern-sulfonierte, vernetzte Styrol-Divinylbenzol-Copolymerisate in
Betracht.
Weiter sind feste Phosphorsäurekatalysatoren, die Mono- oder vorzugsweise Polyphosphorsäure auf einem
festen Trägermaterial enthalten, vorteilhaft geeignet. Geeignete Trägermaterialien für die Phosphorsäurekatalysatoren
sind z. B. Aluminiumoxid, Kieselsäure, Aktivkohle, Kieselgur oder Bims. Vorzugsweise wird
Kieselgel als Trägermaterial verwendet.
Weitere geeignete saure Katalysatoren sind saure Metallsulfate wie Natriumhydrogensulfat, Calciumhydrogensulfat,
Aluminiumsulfate, Nickelsulfat, Kupfersulfat, Kobaltsulfat, Cadmiumsulfat, Strontiumsulfat.
Diese sauren Metallsulfate können als solche verwendet werden. Vorzugsweise werden sie auf einem Trägermaterial
angewendet. Geeignete Trägermaterialien sind z. B. Kieselgel, Aktivkohle, Aluminiumoxid oder
Bims.
Weiter kommen Kieselgel oder Aluminiumoxid alleine als Katalysatoren für die Zerlegung in Betracht.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird für die Zerlegung als
saurer Katalysator ein Metallphosphat, insbesondere ein Melallhydrogenphosphat, verwendet. Diese Phosphate
können Phosphorsäure auch im Überschuß, der über die stöchiometrische Zusammensetzung der sauren
Metaüphosphate hinausgeht, enthalten, z. B. in einen
Überschuß bis zu 65%, vorzugsweise bis zu 20%, insbesondere bis zu 10%. Als derartige Metallphosphate
können beispielsweise Magnesiumphosphate, Calciumphosphate, Strontiumphosphate, Bariumphosphate,
Manganphosphate, Nickelphosphate, Kupferphosphate, Kobaltphosphate, Cadmiumphosphate, Eisen-(Il)-phosphate,
Chromphosphate und insbesondere Aluminiumphosphate verwendet werden. Der Metallphosphat-Katalysator
kann als solcher oder auf einem Trägermaterial verwendet werden. Geeignete Trägermaterialien
sind beispielsweise Aluminiumoxid, Kieselsäure, Aktivkohle, Zinkoxid.
Die Menge des sauren Katalysators beträgt im allgemeinen etwa 0,01 bis 1 kg, vorzugsweise etwa 0,03 bis
0,3 kg je 1 kg/h Durchsatz des Isobutyl-tert.-butyläthers
durch den Reaktor. Vorzugsweise werden für die Zerlegung des Isobutyl-tert.-butyläthers Festbettreaktoren
verwendet.
Die Zerlegungstemperatur des Isobutyl-tert.-butyläthers variiert in Abhängigkeit von der Art des sauren
Katalysators und der Kontaktzeit, liegt jedoch im allgemeinen
bei Temperaturen von 50 bis 350° C, vorzugsweise 80 bis 300° C, insbesondere 100 bis 250° C. Bei
der Verwendung von Metallphosphaten oder Phosphorsäurekatalysatoren als Zerlegungskatalysatoren werden
im allgemeinen Temperaturen von 80 bis 350° C, vorzugsweise 90 bis 260° C, insbesondere 100 bis 250° C,
angewendet. Die Kontaktzeit des verdampften Isobutyl-tert.-butyläthers beträgt zweckmäßig 0,1 bis 2,0
Sekunden, vorzugsweise 1 bis 10 Sekunden.
Die Zerlegung des Isobutyl-tert.-butyläthers kann bei Normaldruck erfolgen. Es ist jedoch auch möglich,
Überdruck anzuwenden, z. B. Drücke bis zu 30 bar, vorzugsweise bis zu 20 bar, insbesondere Drücke von 1
bis 10 bar. Die Zerlegung kann jedoch auch bei vermindertem Druck durchgeführt werden.
Die Zerlegung des Isobutyl-tert.-butyläthers kann diskontinuierlich erfolgen. Vorzugsweise wird sie
jedoch kontinuierlich durchgeführt.
Das bei der Zerlegung erhaltene Reaktionsgemisch welches als Reaktionsprodukte Isobuten und Isobutanol
enthält, wird durch Destillation in Isobuten mit einer Reinheit von mehr als 99,8% und Isobutanol aufgetrennt.
Das aus der Auftrennung erhaltene Isobutanol wird im allgemeinen der Verätherungsstufe wieder
zugeführt.
Bei kontinuierlicher Arbeitsweise und Rückführung des nach der Zerlegung des Isobutyl-tert.-butyläthers
und anschließender Aufarbeitung des Reaktionsgemisches erhaltenen Isobutanols in die Verätherungszone
kann es bei dem neuen Verfahren zweckmäßig sein, aus dem Isobutanolstrom zur Entfernung von eventuell
angereicherten Verunreinigungen einen Isobutanolteilstrom abzuzweigen. Zweckmäßig wird aus dem Isobutanolstrom
ein Teilstrom abgezweigt, der 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew.-% des Isobutanolstromes
beträgt. In einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens wird der Isobutanolteilstrom
in an sich bekannter Weise in Gegenwart eines Dehydratisierungskatalysators zu Isobuten dehydratisiert,
wodurch die Ausbeute an Isobuten anders als bei den bekannten Verfahren zusätzlich erhöht wird.
Zweckmäßig wird die Dehydratisierung in der Gasphase an einem Katalysator durchgeführt. Geeignete
Katalysatoren sind z. B. Kieselgel, Thoriumoxid, Titan(IV)-oxid und insbesondere Aluminiumoxid. Im
allgemeinen werden für die Dehydratisierung Temperaturen von 250 bis 450° C. vorzugsweise 300 bis 400° C
angewendet.
In der Figur wird eine beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens schematisch erläutert.
Das Isobuten enthaltende Q-Kohlenwasserstoffgemisch
(durch Leitung 1) und Isobutanol (durch Leitung 2) werden vermischt, und die erhaltene Mischung
wird durch Leitung 3 dem Reaktor 4 für die Verätherung zugeführt, in dem sich der Ionenaustauscher befindet.
Zweckmäßig ist der Reaktor als Festbettreaktor z. B. als Strömungsrohr oder Schlaufenreaktor oder
Kombination der beiden Reaktortypen ausgestaltet. Es kann jedoch auch ein anderer Reaktor-Typ, z. B. ein
Rührkessel oder eine Rührkesselkaskade, verwendet werden. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird aus dem
Reaktor über Leitung 5 abgezogen und einer ersten Destillationskolonne 6 zugeführt. Am Kopf der Destillationskolonne
wird weitgehend isobutenfreies C4-KoIilenwasserstoffgemisch
(Raffinat) durch Leitung 7 abgezogen. Der als Bodenprodukt der Destillationskolonne
6 erhaltene Isobutyl-tert.-butyläther, der gegebenenfalls noch im Überschuß zugesetztes Isobutanol enthält,
wird über Leitung 8 zunächst dem Verdampfer 9 zugeführt und nach der Verdampfung über Leitung 10 in den
Reaktor 11 eingeleitet, in dem sich der saure Katalyse-
tor befindet. Reaktor U ist im allgemeinen ein Festbett-Reaktor. Das aus Reaktor 11 abgezogene Gemisch aus
Isobuten und Isobutanol wird über Leitung 12 in die Destillationskolonne 13 geleitet, in der als Kopfprodukt
hochreines Isobuten erhalten wird, welches über Leitung 14 abgezogen wird. Das als Bodenprodukt erhaltene
Isobutanol wird über Leitung 15 und 2, gegebenenfaills nach ergänzender Zugabe von Isobutanol über
Leitung 16, dem Reaktor 4 für die Verätherung wieder zugeführt. Über Leitung 17 wird zweckmäßig ein Isobutanol-Teilstrom
zur Ausschleusung von eventuell gebildeten Verunreinigungen wie Diisobutyläther, Diisobuten,
Triisobuten, abgezogen. Dieser Teilstrom kann einem Dehydratisierungsreaktor zugeführt werden,
in dem zusätzlich Isobuten erhalten wird.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein hochreines Isobuten erhalten, welches insbesondere für
die Herstellung von hochmolekularen Polymeren des Isobutens geeignet ist.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung.
Die Verätherung wurde unter Verwendung eines C4-Kohlenwasserstoffgemisches
durchgeführt, welches den Rest (Raffinat) einer aus einer Äthylenanlage erhaltenen
C4-Fraktion darstellte, aus der das Butadien extrahiert
worden war. Die Zusammensetzung des C4-Kohlenwasserstoffgemisches
nach der Butadien-Extraktion war wie folgt:
Isobutan
n-Butan
Isobuten
Buten-1
trans-Buten-2
cis-Buten-2
Butadien
1,9 VoI.-% 8,1 Vol.-%
46.0 Vol.-% 26,7 Vol.-%
10.1 Vol.-% 7,0 Vol.-% 0,2 Vol.-%
35
40 Stunde hochreines Isobuten der folgenden Zusammensetzung
erhalten wurden:
Isobuten
Isobutan
Butan
Buten-1
trans-Buten-2
cis-Buten-2
Butadien-1,3
99,85 Gew.-%
730 Gew.ppm
3 Gew.ppm
420 Gew.ppm
190 Gew.ppm
160 Gew.ppm
19 Gew.ppm
Eine Mischung von 258 g je Stunde dieses C4-Kohlenwasserstoffgemisches
mit 320 ml je Stunde Isobutanol wurde in ein rohrförmiges Reaktionsgefäß aus rostfreiem
Stahl eingeleitet, in dem sich 254 ml eines sulfonierten Polystyroldivinylbenzol-Harzes in der Wasserstofform
(Lewatit SPC 118, Kornfraktion 0,8 bis 1 mm) befanden. In dem Reaktionsgefäß wurde eine Temperatur
von 40° C und ein Druck von 12 bar aufrechterhalten. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde einer
Destillationskolonne zugeführt, wobei am Kopf der Kolonne ein Buten-/Butan-Raffinat mit einem Isobutengehalt
von weniger als 2 Gew.-% erhalten wurde. Das Raffinat war praktisch Isobutanol-frei und konnte
daher ohne weitere Reinigungsoperation, z. B. ohne Einschaltung einer Wasserwäsche, unmittelbar als Ausgangsstoff
für weitere Reaktionen verwendet werden. Am Sumpf der Destillationskolonne wurden 500 ml je
Stunde Isobutyl-tert.-butyläther, der noch 24,3
Gew.-%, bezogen auf das Gemisch, im Überschuß zugesetztes Isobutanol enthielt, abgezogen und in einen
Verdampfer eingeleitet. Der verdampfte, auf 190° C erhitzte Isobutyl-tert.-butyläther wurde zur Ätherspaltung
in einen rohrförmigen Spaltreaktor, welcher als Spaltkatalysator saures Aluminiumphosphat (Molanteile
42 : 58) enthielt, eingeleitet und bei 190° C in Isobuten und Isobutanol aufgespalten. Das Reaktionsprodukt
der Ätherspaltung wurde in eine zweite Destillationskolonne eingeleitet, in der am Kopf 115 g je
Die Ausbeute von Isobuten, bezogen auf das im eingesetzten C4-Kohlenwasserstoffgemisch enthaltene
Isobuten, betrug 97,7%. Am Sumpf der zweiten Destillationskolonne wurden 320 ml je Stunde Isobutanol
erhalten, welches wieder in die Verätherungsreaktion rückgeführt wurde. Die Durchsätze an C4-Kohlenwasserstoffgemisch
und Isobutanol durch den Reaktor für die Verätherungsreaktion konnten um den Faktor 4
erhöht werden bei praktisch unveränderten Reinheiten des bei der Destillation erhaltenen Buten-/Butan-Raffinates
und des am Boden der Destillationskolonne erhaltenen den Isobutyl-tert.-butyläther enthaltenden Produktes.
Vergleichsbeispiel
Die Verätherung wurde wie in Beispiel 1 beschrieben bei 40° C durchgeführt, wobei jedoch anstelle des Isobutanols
die entsprechende stöchiometrische Menge Methanol eingesetzt wurde. Bei einem Durchsatz des
Einsatzgemisches von 2 l/h je 11 Reaktorvolumen betrug der Restgehalt an Isobuten in dem nach der
Destillation erhaltenen Buten-/Butan-Raffinat noch mehr als 30 Gew.-%. Das Buten-/Butan-Raffinat enthielt
außerdem mehr als 1,5 Mol-% Methanol, welches durch eine Wasserbehandlung aus dem Raffinat ausgewaschen
wurde. Aus dem nach der Wasserwäsche erhaltenen Methanol-Wassergemisch wurde das Methanol
zurückgewonnen und in die Verätherungsreaktion zurückgeführt.
Dagegen wird bei der Verwendung von Isobutanol (gemäß Beispiel 1) anstelle von Methanol durch einfache
Destillation ein Buten-AButan-Raffinat mit einem Isobutanol-Gehalt von weniger als 1 ppm erhalten.
Die Verätherung wurde unter Verwendung des C4-Schnittes
einer Äthylenanlage durchgeführt. Die Zusammensetzung des C4-Kohlenwasserstoffgemisches
war wie folgt:
Butan
Isobutan
Buten-1
Isobuten
trans-Buten-2
cis-Buten-2
Butadien-1,3
Butadien-1,2
Butin-1
Butenin
3,65
1,41
20,44
23,52
4,95
3,15
42,31
j0,10
0,11
0,36
Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-% Gew.-%
Gew.-% Gew.-%
Eine Mischung von 457 g je Stunde dieses Kohlenwasserstoffgemisches
mit 320 ml je Stunde Isobutanol wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, umgesetzt. Der
Isobutengehalt im nach der Destillation erhaltenen
ButenVButan-Raffinat lag bei 1,0 Gew.-%.
Das Sumpfprodukt der ersten Destillation wurde verdampft und dann in einen rohrförmigen Spaltreaktor
eingeleitet, in dem der Isobutyl-tert.-butyläther bei
190° C in Isobuten und Isobutanol aufgespalten wurde.
Das am Kopf der nachgeschalteten Destillationsstufe abgezogene Isobuten (107 g je Stunde) hatte die folgende
Zusammensetzung:
|
1
J |
Butan | 0,012 | Gew.-% |
| I. | Isobutan | 0,041 | Gew.-% |
| ■ti | Buten-1 | 0,042 | Gew.-% |
| i | Isobuten | 99,33 | Gew.-% |
| Ai | trans-Buten-2 | 0,09 | Gew.-% |
| i' | cis-Buten-2 | 0.11 | Gew.-% |
| 1 | Butadien-1,3 | 0,36 | Gew.-% |
| i | Butadien-1.2 | 0,007 | Gew.-% |
| Butin-1 | 0,0032 | Gew.-% | |
| Butenin | 0,0028 | Gew.-% |
10
Li
k Trotz eines Butadien-1,3-Gehaltes im Ausgangs-G,-
^ Kohlenwasserstoffgemisch von 42,3 1 Gew.-% betrug B der Butadien-1,3-Gehalt im Isobuten-Produkt lediglich
h 0,36 Gew.-%. Ebenso wurden auch Butadien-1,2 sowie
I Butin-1 und Butenin sehr stark abgereichert. &kgr;- Die Ausbeute an Isobuten, bezogen auf das im eingebt
setzten Q-Kohlenwasserstoffgemisch enthaltenen Iso-
\l buten, betrug 96,5%. Das am Sumpf der zweiten Destilp
lationskolonne praktisch vollständig zurückgewonnene ü Isobutanol wurde wieder in die Verätherungsreaktion
p zurückgeführt.
ti
ti
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
65
Claims (3)
1. Verfahren zur Gewinnung von Isobuten mit einer Reinheit von mehr als 99,8% aus Isobuten
enthaltenden Q-Kohlenwasserstoffgemischen durch
Umsetzung von einem primären Alkohol mit dem C4-Kohlenwasserstoffgemisch, gegebenenfalls nach
vorheriger Vermischung, in einer Reaktionszone in Gegenwart eines Ionenaustauschers in der Wasserstofform,
Abtrennung eines die nicht umgesetzten Kohlenwasserstoffe enthaltenden C4-Kohlenwasserstoff-Raffinats
und Zerlegung des gebildeten tertiären Äthers in Gegenwart eines sauren Katalysators
bei erhöhten Temperaturen, dadurch gekennzeichnet,
daß man als primären Alkohol Isobutanol verwendet, das aus der Reaktionszone für
die Verätherung erhaltene Reaktionsgemisch anschließend in einer ersten Destillationszone destilliertes
Kopfprodukt ohne Einschaltung einer Wasserwäsche ein weitgehend isobutenfreies und praktisch
isobutanolfreies Q-Kohlenwasserstoff-Räffinat und als Bodenprodukt den gebildeten, gegebenenfalls
noch im Überschuß zugesetztes Isobutanol enthaltenden Isobutyl-tert.-butyläther abzieht, das
Bodenprodukt unmittelbar einer zweiten, einen sauren Katalysator enthaltenden Reaktionszone
zuführt, in der der Isobutyl-tert.-butyläther bei erhöhter Temperatur in Isobuten und Isobutanol
zerlegt wird, das Gemisch aus Isobuten und Isobutanol einer zweiten Destillationszone zuführt, in der
als Kopfprodukt Isobuten mit der Reinheit von mehr als 99,8% und als Bodenprodukt Isobutanol abgezogen
wird, und das erhaltene Isobutanol in die Reaktionszone für die Verätherung zurückführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der zweiten Destillationszone oder
aus dem Bodenprodukt der zweiten Destillationszone ein kleiner Isobutanol-Teilstrom abgezweigt
wird, der in an sich bekannter Weise bei erhöhter Temperatur in Gegenwart eines Dehydratisierungskatalysators
zu Isobuten dehydratisiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verätherungsreaktion in
einer Festbettreaktionszone durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782802199 DE2802199C3 (de) | 1978-01-19 | 1978-01-19 | Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten enthaltenden C↓4↓-Kohlenwasserstoffgemischen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782802199 DE2802199C3 (de) | 1978-01-19 | 1978-01-19 | Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten enthaltenden C↓4↓-Kohlenwasserstoffgemischen |
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ID=6029862
Family Applications (1)
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| DE19782802199 Expired DE2802199C3 (de) | 1978-01-19 | 1978-01-19 | Verfahren zur Gewinnung von Isobuten aus Isobuten enthaltenden C↓4↓-Kohlenwasserstoffgemischen |
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