DE271120C - - Google Patents

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DE271120C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 271120-KLASSE 4 c. GRUPPE
Zusatz zum Patent 268124.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1912 ab. Längste Dauer: 18. März 1926.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Verhindern der Fortpflanzung von Rückzündungen brennbarer, in Kanäle geleiteter gasförmiger Mischungen und bezieht sich insbesondere auf eine Vorrichtung gemäß dem Patent 268124, durch welche die Fortpflanzung von Rückzündungen durch Ausbreiten der Flamme in dünne Schichten verhindert wird. Bei den bereits bekannten Vorrichtungen wird das Ausbreiten der Flamme teilweise in einem radial zum Gaskanal und unter rechtem Winkel zu der Gasströmung sich erstreckenden Kanal bewirkt und in einem ringförmigen, parallel zu der Gasleitung und eine Verlänge-
!5 rung der letzteren bildenden Kanal vollendet. Die Erfahrung hat gelehrt, daß, um eine Rückzündung der Flamme in dem ringförmigen Kanal zu verhüten, derselbe außerordentlich eng sein muß, wodurch dem durchströmenden Gas wiederum ein verhältnismäßig großer Widerstand entgegengesetzt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, diese Nachteile zu vermeiden.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient zum Ausbreiten der sich fortpflanzenden Flamme in radial sich erstreckenden Kanälen, welche unter rechtem Winkel zu der Strömung des Gases angeordnet sind und in ihrer Weite umgekehrt proportional der entsprechenden radialen Entfernung vom Mittelpunkt sind, wodurch der Querschnitt der ausgebreiteten Flamme überall konstant gehalten wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsformen gemäß der Erfindung, und es ist Fig. 1 der, Querschnitt einer Ausführungsform.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der zum Leiten einer gasförmigen Mischung, z. B. einer Mischung aus Kohlengas und Luft, dienende Kanal b mit einem vergrößerten Teil c versehen. In letzterem ist die Scheibe d angeordnet. Die Innenflächen m des ringförmigen Kanals c sind flach, und zwischen letzterem und der anschließenden Fläche der Scheibe d ist ein radial sich erstreckender Kanal gebildet.
Um das zum Verhüten der Rückzündung der im Kanal b strömenden Flamme erforderliche Ausbreiten derselben in einer dem Pfeile in Fig. ι entgegengesetzten Richtung auszuführen, wird die Weite des radialen Durchlasses zwischen der Scheibe d und den Wänden m des die Scheibe umgebenden Gehäuses c entsprechend der zunehmenden Entfernung von dem Mittelpunkt der Scheibe d verkleinert, und zwar in solcher Weise, daß in jeder Ent-

Claims (1)

  1. fernung vom Mittelpunkt der Achse des Kanals b oder der Scheibe d der Querschnitt des Gastromes überall konstant ist.
    Ist die Fläche m gerade, so wird die mit dieser zusammenarbeitende Fläche w derScheibeii hyperbolisch ausgebildet. Die Form der Fläche η ist leicht bestimmt, da das Produkt der Entfernung eines jeden Punktes der Fläche, gemessen von der Mittelachse des Kanals b,
    ίο in seiner Entfernung von der anschließenden Fläche m konstant und gleich dem halben Quadrate des Radius des Kanalteiles b sein muß, wenn der Querschnitt des radial sich erstreckenden Durchlasses gleich dem des Kanals b ist. Zwischen den Flächen m und der Scheibe i sind geeignete, zum Abstandhalten dienende Zwischenstücke ο vorgesehen, um die Scheibe d in der richtigen Stellung zum Gehäuse c zu halten. Da die in Fig. ι dargestellte Vorrichtung an beiden Seiten der Scheibe d symmetrisch ist, so wird, wie leicht ersichtlich ist, ein Rückzünden der Flamme nach beiden Richtungen vermieden.
    Der Betrag, um welchen eine Flamme, um Rückzündungen zu verhüten, ausgebreitet sein muß, ist von den Bestandteilen und der Zusammensetzung des Gases abhängig. Versuche mit einer Mischung von Petroleumdämpfen und Luft haben gezeigt, daß zur Verhütung einer Rückzündung der Flamme dieselbe in dünne Schichten oder Lagen von etwa I1Z2 mm Stärke ausgebreitet werden muß, während eine Mischung aus gewöhnlichem Kohlengas und Luft ausgelöscht wird, wenn die Mischung in Lagen von etwa 1Z2 mm Stärke ausgebreitet wird, wobei die Mischung in beiden Fällen so stark gewählt war, daß gerade eine vollständige Verbrennung stattfand. Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung wird die Flamme radial und unter rechtem Winkel zu ihrer Fortpflanzung bzw. Strömung ausgebreitet, wobei der Querschnitt des Gasstromes stets konstant gehalten und das Auslöschen der Flamme in dem radialen Durchlaß durch ein beschränkteres Ausbreiten, als es bisher möglich war, bewirkt wird. Da ferner gemäß der Erfindung ein enger ringförmiger Kanal zum vollständigen Ausbreiten der Flamme, wie solches bei den bisher bekannten Vorrichtungen der Fall war, nicht mehr erforderlich ist, so wird durch Fortlassen dieses engen ringförmigen Kanals der dem Gasstrom beim Durchströmen entgegengesetzte Widerstand bedeutend reduziert.
    Fig. 2 zeigt eine veränderte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das zum Erlöschen des Gasstromes erforderliche Ausbreiten desselben weiter reduziert wird.
    Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform fließt die Gasmischung normal in Rieh- tung der Pfeile und wird von dem Kanal b in das Gehäuse c geleitet, von wo aus das Gasgemisch in den ringförmigen Kanal p, welcher zwischen der Gehäusewand c und der inneren Wand q konzentrisch angeordnet ist, strömt. Der Kanal j> erstreckt sich zwischen dem Glied d und der anderen Seite der konzentrischen Wand q, so daß die Mischung gezwungen wird, an dem engsten Punkt in den zum Ausbreiten dienenden Durchlaß zwischen den flachen Flächen m und der hyperbolischen Fläche/" einzutreten, um von hier aus radial mit Bezug auf das Glied d und nach auswärts nach dem Kanal b zu strömen. Gegenüber dem Kanal b ist die Kammer r angeordnet, deren Länge gewöhnlich veränderlich ist und solche Ausdehnung hat, daß bei Rückzündungen das auf höheren Druck gebrachte Gas in "einer den Pfeilen entgegengesetzten Richtung strömt, dabei die Endwandungen der Kammer streift und hierdurch vollständig in seiner, Strömungsrichtung umgekehrt wird. Auf diese Weise wird ein verhältnismäßig großer Betrag der inneren Energie der Rückzündung absorbiert und infolgedessen eine weitere Fortpflanzung der Flamme verhindert, so daß eine geringere Ausbreitung derselben als bisher nötig ist.
    Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung hat den Vorteil, daß das Ventil, durch welches die Strömung der Gasmischung zu kontrollieren ist, in dem nach auswärts gehenden Kanalteil b und mit seiner Spindel parallel zu der Achse angeordnet werden kann, so daß das Ventil von der Seite der Vorrichtung, auf welcher sich die Kammer r befindet, betätigt werden kann.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Vorrichtung zum Verhindern der Fortpflanzung von Rückzündungen brennbarer, in Kanäle geleiteter gasförmiger Mischungen durch Ausbreiten der Flamme in dünne Schichten nach Patent 268124, dadurch gekennzeichnet, daß die Weite des sich radial und unter rechtem Winkel zu der Richtung der Gasströmung erstreckenden Kanals umgekehrt proportional zu der entsprechenden radialen Entfernung von dem Mittelpunkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5294358A (en) * 1991-01-18 1994-03-15 Solvay (Societe Anonyme) Compositions containing 1,1,1,2-tetrafluoroethane and methyl chloride and use of these compositions

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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