DE268596C - - Google Patents

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DE268596C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/24Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual AC commutator motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 268596 KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1911 ab.
Sollen Wechselstrommotoren mit veränderlicher Spannung gespeist werden, so entnimmt man diese zweckmäßig einem Stufentransformator und benutzt ferner einen Drehtransformator, wenn der Übergang von einer Spule zur nächsten stetig erfolgen soll. Man Jiat nun bereits Drehtransformatoren mit zwei Wicklungen verwendet und durch den Drehtransformator ferner eine Schaltwalze angetrieben, welche abwechselnd die Stufen des ruhenden Transformators mit den beiden Wicklungen des Drehtransformators kuppelt. Eine Unterbrechung des Arbeitsstromes an der Schaltwalze ist selbstverständlich ausgeschlossen, und man hat daher die Kontakte so lang gemacht, daß benachbarte Schaltstufen des ruhenden Transformators gleichzeitig mit je einer der Klemmen der Drehtransformatorwicklungen verbunden, waren. Hierbei ist der zwischen den Stufen liegende Teil des , ruhenden Transformators über den Drehtransformator geschlossen und es kann sich wegen des geringen induktiven Widerstandes der Drehtransformatorwicklungen ein ziemlich starker Kurzschlußstrom ausbilden, der an der Schaltwalze unterbrochen werden muß.
Diese Unterbrechung wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Walzenschalter nur zur Vorbereitung der Umschaltung benutzt wird, und daß mit Hilfe eines besonderen Schalters die Umschaltung ausgeführt wird. Durch diese Abänderung wird jedwede Funkenbildung an der Schaltwalze vermieden, während der besondere Umschalter durch die Funken kaum gefährdet ist oder auch leicht mit guten Löscheinrichtungen versehen werden kann.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei der die beiden Wicklungen des Drehtransformators voneinander getrennt sind und der besondere Schalter als zwischen je einer Klemme der beiden Wicklungen und der zum Motor führenden Leitung liegender Umschalter ausgebildet ist.
ι ist der Stufentransformator mit den Spulen 2 bis 6. 7 bis 12 sind an der Schaltwalze 13 anliegende Kontaktfinger und 14 bis 19 Kontaktstücke auf der Schalt walze. 20 ist der Drehtransformator mit der Primärwicklung 21 sowie den Sekundärwicklungen 22,- 23 und 24 ist der Hebel des Umschalters, der je nach seiner Lage eine Verbindung mit den Klemmen 25 oder 26 der beiden Sekundärwicklungen 22, 23 herstellt. 27 ist der Hauptschalter, mit dem ein' Hilfsschalter 28 gekuppelt ist, um einen Teil der Kompensationswicklung 29 des Motors 30 der Spule 2 des Stufentransformators 1 parallel zu schalten.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Zu Beginn des Anlassens liegt der Kontaktfinger 7 auf dem Kontaktstück 15 der Schaltwalze 13 auf, der Umschalthebel 24 liegt an der Klemme 25 an, und der bewegliche Teil des Drehtransformators ist in eine solche Lage gebracht, daß die in der Sekundärwicklung 22 induzierte Spannung der Spannung des ruhenden Transformators entgegenwirkt. Das Anlassen wird dann durch Schließen des Haupt-
Schalters 27 eröffnet. Hierbei fließt ein Strom aus den Spulen 2 und 3 des ruhenden Transformators ι über Kontaktfinger 7, Kontaktstücke 15, 14, Kontaktfinger 11, Wicklung 22, Klemme 25, Schalthebel 24, Hauptschalter 27 zum Motor 30 und von dort über Erde zu dem ruhenden Transformator zurück. Da die Spannung der Wicklung 22 der der Spulen 2 und 3 entgegengerichtet ist, so wirkt auf den Motor 30 die Differenz der Spannungen. Nunmehr wird der Transformator gedreht, damit die entgegengerichtete Spannung der Wicklung 22 sinkt und infolgedessen die auf den Motor wirkende Spannung steigt. Hat die Drehung einen Betrag von 90 ° erreicht, so ist die in der Wicklung 22 induzierte Spannung Null, und es gelangt die volle Spannung der Spulen 2 und 3 des ruhenden Transformators zur Wirkung. Bei der weiteren Drehung wird in der Wicklung 22 eine dem ruhenden Transformator gleichgerichtete Spannung erzeugt, die Spannung am Motor 30 steigt weiter und wenn die Drehung 180° erreicht hat, so beträgt die zusätzliche Spannung, die zu der der Spulen 2 und 3 durch die Wicklung 22 hinzukommt, die Hälfte der Spannung der Spule 4. Gleichzeitig ist hierbei der Kontaktfinger 8 auf das Kontaktstück 17 gelangt und steht infolgedessen über Kontaktstück 19 und Kontaktfinger 12 mit der Wicklung 23 des Drehtransformators in Verbindung, die jetzt eine derartige Lage einnimmt, daß die in ihr induzierte Spannung der des ruhenden Transformators entgegenwirkt. Da die Spannung der Wicklung 23 gleichfalls die Hälfte der Spannung der Spule,4 beträgt, so herrscht an der Klemme 26 dieselbe Spannung wie an der Klemme 25 und es kann der Umschalthebel 24 umgelegt werden, ohne daß dabei ein wesentliches Schaltfeuer auftritt. Nur auf dem Wege: Spule 4, Kontaktfinger 8, Kontaktstücke 17, 19, Kontaktfinger 12, Wicklung 23, Kontakt 26, Schalthebel 24, Kontakt 25, Wicklung 22, Kontaktfinger 11, Kontakt 14, 15, Kontaktfinger 7, Spule 4 kann ein Kurzschlußstrom entstehen, der von Ungleichheiten der Transformatorspulen 3, 4, 5, 6 einerseits und der Wicklung 22, 23 andererseits abhängt. Da der Schalthebel 24 jedoch sehr schnell umgelegt wird, kann dieser Kurzschlußstrom keinen hohen Wert annehmen.
Die weitere Steigerung der Motorspannung erfolgt sinngemäß durch weitere Drehung des Drehtransformators in der beschriebenen Weise.
An Stelle eines Drehtransformatorts mit zwei um 180° kann auch, ein solcher mit vier um 90 ° gegeneinander versetzten Sekundärwicklungen unter entsprechender Änderung der Schaltung benutzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Speisen von Wechselstrommotoren unter Benutzung eines Stufentransformators und eines Drehtransformators mit zwei Sekundärwicklungen, mit dem eine Schaltwalze zum abwechselnden Schalten der Stufen des ruhenden Transformators und der beiden Wicklungen des Drehtransformators gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenschalter (13) die Umschaltung der beiden Sekundärwicklungen (22, 23) nur vorbereitet und ein besonderer, zweckmäßig schnell umlegbarer Schalter (24) die Umschaltung derselben ausführt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besondere Schalter (24) durch den Drehtransformator (20) gesteuert wird oder mit ihm verriegelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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