DE267608C - - Google Patents
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- DE267608C DE267608C DENDAT267608D DE267608DA DE267608C DE 267608 C DE267608 C DE 267608C DE NDAT267608 D DENDAT267608 D DE NDAT267608D DE 267608D A DE267608D A DE 267608DA DE 267608 C DE267608 C DE 267608C
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- rollers
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/04—Arrangements thereof
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Gelöscht am 2. 5. 19t G
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267608 KLASSE 55 d. GRUPPE
Es sind bereits Versuche gemacht worden, Holzstoffbahnen mit Hilfe von Preßwalzenpaaren
bis auf 50 Prozent Wassergehalt zu entwässern. Es hat sich aber bisher nicht als möglich erwiesen,
dieses Resultat zu erzielen, ohne gleichzeitig den Filz einem so großen Drucke auszusetzen,
daß er nach sehr kurzer Zeit zerstört wird.
Der Grund hierzu liegt hauptsächlich darin, daß die vom Sieb kommende, außerordentlich dünne, nässe Stoffschicht, auch nachdem sie dem Filzdruck des ersten Preßwalzenpaares ausgesetzt worden, immer noch so naß und locker ist, daß es mit großen Schwierigkeiten verbunden war, die Schicht im freien Zustande von dem ersten" Walzenpaar zum nächsten hinüberzuführen. Wenn die Schicht außerdem hierbei bricht, ist es schwierig, sie wieder zwischen das letztgenannte Walzenpaar hineinzubringen, ohne daß sie schlaff oder zu stark gespannt wird.
Der Grund hierzu liegt hauptsächlich darin, daß die vom Sieb kommende, außerordentlich dünne, nässe Stoffschicht, auch nachdem sie dem Filzdruck des ersten Preßwalzenpaares ausgesetzt worden, immer noch so naß und locker ist, daß es mit großen Schwierigkeiten verbunden war, die Schicht im freien Zustande von dem ersten" Walzenpaar zum nächsten hinüberzuführen. Wenn die Schicht außerdem hierbei bricht, ist es schwierig, sie wieder zwischen das letztgenannte Walzenpaar hineinzubringen, ohne daß sie schlaff oder zu stark gespannt wird.
Um diese Übelstände zu vermeiden, hat man
zu dem Mittel gegriffen, möglichst viel Wasser schon im ersten Preßwerk auszupressen. Obgleich
aber hierbei die vorerwähnten Schwierigkeiten in größerem oder kleinerem Maße beseitigt
werden, so ist dieses Verfahren infolge der kurzen Lebensdauer des Filzes doch nicht
wirtschaftlich.
pie Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, welcher die genannten Mängel nicht anhaften.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung
veranschaulicht, die schematisch eine Rundsiebmaschine, sowie Abnahme-, Preß-, Abschneide-
und Ablegevorrichtung darstellt.
31 ist die Siebtrommel, 32 deren Abnahmewalze und 33 deren endloser Filz, welcher unter
anderem über die untere Filzpreßwalze 4 läuft. Oberhalb der Walze 4 befindet sich die obere
Preß walze 5.
Die Oberwalze 5 ist in Hebeln 6 gelagert, die um feste Zapfen 7 schwingen und zugleich
die verschiebbaren Lager 8 einer Abnahmewalze 9 tragen, welche durch Federn 10 gegen die
Walze 5 angedrückt wird. Eine ganz entsprechende Anordnung ist bei den folgenden
Preßwerken zur Anwendung gebracht, wo die den Teilen 5, 6, 7, 8, 9 und 10 entsprechenden
Teile des zweiten Preßwerkes mit 15 beziehungsweise 16, 17, 18, 19 und 20 und die des dritten
Preßwerkes mit 25, 26, 27, 28, 29 und 30 bezeichnet sind, während die Unterpreßwalzen
mit 14 und 24 bezeichnet sind.
Ein wenig oberhalb des Berührungspunktes der Abnahmewalze 9 (19, 29) mit der Oberpreßwalze
5 (15, 25) ist ein Schaber 1 (11, 21) angebracht.
Über die Walze 9 und über zwei kleine Walzen 3 sind ein oder mehrere endlose Fördergurte
oder dünne Seile 2 derart gelegt, daß der zwischen beiden Walzen 3 befindliche Teil sich dicht an
die Oberwalze 15 des nächsten Preßwerkes anschmiegt. Für diese Gurte oder Seile sind in der
Walze 9 Rillen gedreht, so daß sie in einer Flucht mit der übrigen Oberfläche derselben
liegen. Auf ähnliche Weise sind über die Ab-
nahmewalze 19 und die beiden kleinen Walzen 13
eine oder mehrere endlose Gurte beziehungsweise Seile 12 gelegt, die sich an die Oberwalze
25 anschmiegen, während über deren. Abnahmewalze 29 und über eine kleine Walze 23
eine oder mehrere endlose Gurte beziehungsweise Seile 29 laufen, die die Stoffschicht, welche
nun genügend trocken ist, um frei zu liegen, nach den Förderwalzen 34, 35 und von dort
nach der selbsttätigen Abschneide- und Ablegevorrichtung fördern.
Wenn die nasse Stoffschicht zwischen den Filzpreßwalzen 4, 5 hindurchpassiert, wird
etwas Wasser aus derselben herausgepreßt. Die Schicht setzt sich auf die Oberwalze 5 ab, um
gleich danach von der Walze 9 abgenommen . zu werden und auf den Gurten 2 weiter zu wandern.
Da die Stoffschicht nach dem Durchgang zwischen den Walzen 5 und 9 etwas gedehnt
worden ist, legt sie sich in schwachen Wellen auf die Gurte 2. Um nun diese Wellen wieder
auszurichten, erhält das zweite Preßwerk 14, 15 eine entsprechende Umfangsgeschwindigkeit;
die etwas größer ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 4, 5. Es ist sogar vorteilhaft,
den Walzen 14, 15 eine solche Geschwindigkeit zu geben, daß die Stoffschicht einer schwachen Dehnung unterworfen wird.
Mit Hilfe des zwischen den Walzen 3 laufenden Teiles der Gurte 2 wird die Stoffschicht
dicht an die Walze 15 herangebracht. Es ist dies von besonderer Bedeutung, wenn die Stoffschicht
durch das zweite Preßwerk 14, 15 hindurchlaufen soll. Um nämlich aus einer Stoffschicht
Wasser herauspressen zu können, ist es notwendig, das herausgepreßte Wasser auf
derjenigen Seite der Schicht herauszuzwingen, wo es freien Ablauf erhalten kann. Wenn nun
die Stoffschicht gegen die glatte Oberwalze 15 nicht gut anliegen würde, würde sich links von
dem Preßpunkt auf der Oberseite der Schicht ein Wassersack bilden. Das Wasser würde
somit keinen freien Ablauf erhalten. Wenn sich dagegen die Stoffschicht dicht an die Walze 15
anschließt, wird das Wasser auf der Unterseite der Stoffschicht herausgepreßt und durch den
aufwärts gehenden Teil des porösen Mantels 36 der Unterwalze 14 aufgesaugt oder fließt über
denselben ab.
50. Die Stoffschicht wird nach dem Durchgang durch dieses zweite Preßwerk der unbekleideten
Oberwalze 15 aufwärts folgen, wird von der Walze 19 abgenommen und auf den Gurten 12
zur dichten Anlage gegen die Oberwalze 25 des dritten Preßwerkes gebracht. Dieses Preßwerk
läuft wieder mit ein wenig größerer Geschwindigkeit als das vorhergehende, damit
jede Schlaffheit der Stoff schicht auf dieselbe Weise, wie vorstehend erläutert, beseitigt wird.
Nach dem Durchgang durch das letzte Preßwerk wird die an der Oberwalze 25 haftende,
jetzt auf den gewünschten Wassergehalt gebrachte Stoffschicht von der Walze 29 abgenommen
und durch die Gurte 22 über die Walze 23 freiliegend nach den Förderwalzen 34, 35
vorgeführt, um durch diese zu der Schneidevorrichtung und der Abgabevorrichtung gefördert
zu werden.
Um die allmählich wachsende Umfangsgeschwindigkeit der verschiedenen Preßwerke regeln
zu können, werden sie durch regelbare Übertragungsvorrichtungen, z. B. durch über
konische Scheiben gelegte Riemen angetrieben. Damit die Poren der Mantel der Unterpreßwalzen
14 bzw. 24 sich nicht verstopfen, ist es notwendig, die Mantel ständig mit Wasser zu
spülen. Dies geschieht durch Spritzrohre 38, 39 bzw. 42, 43 und Schaber 40 bzw. 44. Danach
soll der Mantel tiockengepreßt werden, ehe er wieder zum Preßpunkt hinaufgeht. Dieses
Trockenpressen erfolgt durch eine untere Walze 41 bzw. 45. Um indessen in bequemer Weise
wenigstens ebenso hohen Druck zwischen den Walzen 14 und 41 bzw. 24 und 45 wie zwischen
den Walzen 14 und 15 bzw. 24 und 25 zu erreichen, ist die Anordnung . derart getroffen,
daß die beiden Preßwalzen 14, 15 bzw. 24, 25 von den unteren Walzen 41 bzw. 45 durch Reibung
angetrieben werden. Zu dem. Zwecke ist das Lager der Walze 14 bzw. 24 etwas beweglich.'
Man erhält hierdurch auf der Unterseite des Mantels einen Druck, der sogar größer ist als
auf der. Oberseite, und zwar um das Gewicht der Walze 14 bzw. 24, weshalb der Mantel nach
dem Gange über die Walze 41 bzw. 45 trockengepreßt worden ist und wieder Wasser im Preßpurikt
aufnehmen kann.
Um zu verhindern, daß die Mantel bei der Antfiebsübertragung durch Reibung von den
untersten Antriebswalzen 41, 45 auf ihren Walzen schiefgezogen werden, sind die Walzen 41,
45 am Umfange in bekannter Weise in achsialer Richtung geriffelt, wodurch eine gleichmäßige
Reibung auf die ganze Walzenlänge gesichert ist.
Sollte die Stoffschicht auf einer der Abnahmewalzen 9, 19, 29 oder im Berührungspunkt
zwischen der oberen Preßwalze und deren Abnahmewalze brechen, so wird die Schicht dieser
Preßwalze nach oben folgen können, wird aber durch die Schaber 1, 11, 21 abgenommen. Die
Schicht wird sich dann aufrollen, bis sie wieder von den Gurten 2, 12 oder 22 ergriffen und
selbsttätig in der Maschine weitergeführt wird. Falls es erforderlich oder wünschenswert erscheint, können zwei und mehr Preßwerke ver-
wendet werden, wodurch es ermöglicht wird, den Wassergehalt der Schicht mit Sicherheit
auf das gewünschte Maß herabzubringen. Die Anordnung wird die gleiche sein bei jedem hinzugefügten
Preßwerk, und ebenfalls erhält dasselbe eine etwas größere Geschwindigkeit als das vorhergehende. . .. : '
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:ι. Vorrichtung zum Auspressen des Wassers aus Holzstoff-, Zellstoff- und ähnlichen Stoffschichten mit Hilfe von Preßwalzenpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterpreßwalze (14 bzw. 24) in beweglichen Lagern auf einer darunterliegenden Reibungstreibwalze (41 bzw. 45) aufliegt, die die Preßkraft und das Gewicht der Oberpreßwalze (15 bzw. 25) aufnimmt, so daß zwischen der Reibungstreibwalze (41 bzw. 45) und der Unterpreßwalze (14 bzw. 24) ein höherer Berührungsdruck und somit eine größere Kraft zum Auspressen des Wassers aus der Unterpreßwalze (14 bzw. 24) entsteht als zwischen der Ober- und Unterpreßwalze;
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungstreibwalze (41 bzw. 45) einen kleineren Durchmesser als die Oberpreßwalze (15 bzw. 25) hat.
- .3. Vorrichtung nach Patenanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterpreßwalze (14 bzw. 24) mit einem Filzmantel (36 bzw. 37) versehen ist, während die Reibungstreibwalze (41 bzw. 45) eine harte, zweckmäßig längsgeriffelte Oberfläche hat.
- 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Preßwalzenpaar (4, 5 bzw. 14, 15 bzw. 24, 25) mit einer größeren, Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird als das vorhergehende.
- 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1,' dadurch gekennzeichnet, daß die zum Fördern der Stoffschicht von einem Preßwalzenpaar zum anderen dienenden endlosen Gurte oder Seile (12) sich auf eine bestimmte Länge krumm gegen die Oberfläche der Oberpreßwalze (15 bzw. 25) anlegen.
- 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ob erpreßwalze (5 bzw. 15 bzw. 25) und deren Abnahmewalze (9 bzw. 19 bzw. 29) an einem gemeinsamen Doppelhebel (6 bzw. 16 bzw. 26) gelagert sind, dessen Drehpunkt (7 bzw. 17 bzw. ^27) zweckmäßig zwischen den Achsen der Oberpreßwalze und der Abnahmewalze liegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267608C true DE267608C (de) |
Family
ID=524649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267608D Active DE267608C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267608C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4675079A (en) * | 1982-12-14 | 1987-06-23 | Webster David R | Multi-nip suction press with a four roller closed train |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4675079A (en) * | 1982-12-14 | 1987-06-23 | Webster David R | Multi-nip suction press with a four roller closed train |
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