DE2655880C2 - - Google Patents

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DE2655880C2
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    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/028Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams
    • B23K9/0288Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams for welding of tubes to tube plates

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Stellen eines Schweißkopfes beim Verschweißen von Rohren und Rohr­ platten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Insbesondere die Herstellung von Wärmetauschern bedingt das Anschweißen von zahlreichen Rohren an eine gemeinsame Rohrplatte. Die Schweißungen können von unterschiedlicher Form sein: Entweder Stumpfschweißverbindungen, wo die Schweißflamme senkrecht zur Rohrplatte ist, oder Schweiß­ verbindungen, wo die Schweißflamme in bezug auf das Rohr geneigt ist, das aus der Rohrplatte hervorsteht oder einge­ taucht bleibt; ferner können von einem Wärmetauscher zum anderen die Rohre unterschiedliche Durchmesser aufweisen. Folglich ist es zweckmäßig, wenn bei dem Schweißkopf eine axiale Regulierung sowie eine Einstellung der Neigung durchgeführt werden kann. Im übrigen muß das Schweißge­ rät in bezug auf die Schweißung präzise (in der Größen­ ordnung von 0,1 mm) zentriert sein.
Verschiedenste Ausrüstungen dieser Art werden seit vielen Jahren vertrieben. Bei diesen Geräten besitzt das Schweiß­ gerät im allgemeinen einen axialen Dorn, der in das Innere des anzuschweißenden Rohrs eingeführt wird. Die Dreh­ mitnahme des Schweißkopfs wird entweder durch einen an einem Ende des Schweißgeräts angebrachten Motor oder durch eine Transmission von einem Motor bewirkt, der von dem Schweißgerät getrennt ist. Alle diese Geräte sind relativ sperrig und gegenüber den Rohrplatten der Wärmetauscher schwierig zu betätigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsge­ mäße Gerät derart weiterzubilden, daß es einfacher zu bedienen, betriebssicherer und kompakter ist. Ferner soll der Zyklus der Betätigungen für eine industrielle Verwen­ dung in großen Serien vereinfacht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Gerät besitzt direkt gegenüber der zu schweißenden Verbindung ein bewegliches vorderes Teil, wobei die Zentriervorrichtung aus dem Schweißgerät selbst entfernt ist und wieder zu einem Zusatzteil gemacht wird. Das Schweißgerät trägt einen Schweißkopf mit einer abnehm­ baren Schutzdüse, die mit Wasser oder Gas gekühlt und vom Gasstrom betrieben wird. Die verschiedenen Anschlüsse werden durch einfaches Befestigen des Schweißkopfs her­ gestellt. Der Schweißkopf kann entweder ein Elektroden- Schweißkopf für das Lichtbogenschweißen oder ein Schweiß­ kopf für das Autogenschweißen sein. Die Drehung wird durch einen Flachmotor bewirkt, der von einer hinter dem vorderen Teil angeordneten Verlängerung durchquert wird. Eine Zen­ triervorrichtung, die mit einem auskuppelbaren, einzieh­ baren Zapfen verbunden ist, erlaubt die Sicherstellung der Positionierung, indem sie sich an die Stelle des Schweißgeräts setzt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfin­ dung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1a ist ein Längsschnitt eines Geräts mit einem Schweißkopf zum Lichtbogenschweißen unter Argon­ atmosphäre, wobei sich eine feststehende Strom- und Gaszufuhr am hinteren Teil des Schweißgeräts befindet.
Fig. 1b und 1c sind Querschnitte gemäß der Linien B-B bzw. C-C der Fig. 1a.
Fig. 2a bis 2e zeigen eine Gesamtansicht des Schweiß­ geräts, Beispiele der Schweißanordnung und aus­ tauschbare abgewinkelte Schweißköpfe.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt eines Geräts, mit einem Schweißkopf zum Autogenschweißen, wobei die feststehenden elektrischen Zuführungen über den vorderen Teil des Geräts erfolgen.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Systems für die Zentrierung von Hand.
Fig. 5a, 5b, 5c zeigen eine automatische Vorrichtung des Geräts in unterschiedlichen Arbeitsstellungen an Rohren oder an Rohrplatten.
Fig. 6 ist ein Teillängsschnitt einer weiteren Aus­ führungsform des Geräts, das eine Zuführvor­ richtung für das Auftragsmetall aufweist, und
Fig. 7 ist ein Querschnitt gemäß der Linie A-A der Fig. 6.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 1a bis 1c, in denen ein Dreh-Schweißgerät vom Lichtbogen-Typ dargestellt ist, besteht ein Schweißkopf 630 aus einer Wolframelektrode 39, einem Elektrodenhalter 36, einem Gasstrahlrohr 37 und einer keramischen Düse 38. Der Schweißkopf 630 kann durch Drehen um eine Schraube 33 geneigt werden, die die Befesti­ gung des Schweißkopfs 630 an einem Schweißkopf-Halter 101 sicherstellt; Abdichtungen 34 und 35 erlauben in allen Stellungen des Schweißkopfs 630 die Verteilung des Gases. Die­ ser Schweißkopf wird durch einfaches Abschrauben der Schrau­ be 33 leicht von dem Schweißgerät abgenommen. Der Schweiß­ kopf-Halter 101 ist an einer Gleitschiene oder einem Schlit­ ten 30 befestigt, die bzw. der zu einem beweglichen Block gehört. Das Zufuhrgas (Argon) des Schweißkopfs 630 sowie der elektrische Strom werden über ein metallisches Anschlußstück 14 am hinteren Ende des Schweißgeräts zuge­ führt; das Gas strömt durch eine Leitung 102 im Inneren eines ein vorderes Teil des beweglichen Blocks bildenden axialen Drehkörpers 32, der den elektrischen Strom weiterleitet. Eine längliche Dichtung 28 erlaubt die Ver­ teilung des Gases in allen Stellungen des Schlittens 30 am Schweißkopf-Halter 101, wobei diese Stellung den Schweiß­ radius festlegt. Das Einstellen dieser Stellung erfolgt durch eine Schraube 40; anschließend wird der Schlitten 30 durch Schrauben 29 festgehalten, die gegen eine Andruckplatte 103 drücken.
Das feststehende Mittelteil des Schweißgeräts besitzt einen Fixier- oder Befestigungsring 2, der zur Befestigung des Schweißgeräts an einer Halterung dient, wie sie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Ein Axialeinstellring 1 ver­ bindet den Befestigungsring 2 mit dem Mittelteil 4 des Schweißgeräts, während ein Keil 3 die Drehung des Befesti­ gungsrings 2 auf dem Schweißgerät verhindert, wenn man den Axialeinstellring 1 dreht. Im Inneren des Mittelteils 4 sind ein Drehzahlgeber mit einem Stator 24 und einem Rotor 23 und ein Motor mit einem ringförmigen Stator 26 und einem ringförmigen Rotor 25 befestigt. Die Motor/Drehzahlgebereinheit weist zu beiden Seiten Wälzlager 22 und 27 auf, die das Drehen des beweglichen Teils erleichtern. Der Motor sowie der Dreh­ zahlgeber haben die Bauart von aus flachen Bauteilen be­ stehenden Permanentmagnet-Verbund- oder Paarmotoren. Ihr Durchmesser ist wesent­ lich stärker als ihre Dicke, wobei der Rotor mit einer relativ großen axialen Bohrung versehen ist. Der hintere Teil des Schweißgeräts ist mit einer Schutzkappe 6 abgedeckt, die durch eine Schraube 11 befestigt wird und einen Metallkörper 16 umgibt. Der Metallkörper 16 umschließt einen Isolationskörper 15, der das metallische Anschlußstück 14 für die Gas- und Stromzuführung umgibt. Der Metallkörper 16 ist so gefertigt, daß ein Volumen ausgespart bleibt, das für den Einbau einer Meßvorrichtung für die Position und die Drehzahl des Schweißgeräts notwendig ist. Diese Meßvor­ richtung weist die folgenden feststehenden Teile auf: eine Mikrolampe 10, eine fotoelektrische Zelle 8 als Signalemp­ fänger und elektrische Zuleitungen 7; sowie ein bewegli­ ches Teil, das aus einer transparenten Schlitzscheibe 9 ge­ bildet ist, die die Bewegung des Schweißkopfs mitmacht. Das metallische Anschlußstück 14 für die Gas- und Stromzuführung besitzt die folgenden Teile: Zentrierungs-Wälzlager 17 und 21, einen ringförmigen Aufnahmebehälter 19 mit Quecksilber für eine elektrische Verbindung, der durch eine Schraube 12 und deren Dichtung 13 abgedichtet wird, und Abdichtungen 18 und 20 für das Quecksilber.
Der bewegliche Block des Schweißgeräts durchquert den flachen Verbund-Motor sowie den Drehzahlgeber. Er ist über einen Keil 104 mit dem Rotor des Verbund-Motors verbunden. Er besteht aus einem metallischen Teil, das die Form eines Ventils aufweist, und besitzt einen vorderen verbreiterten Abschnitt, der den Schlitten 30 aufnimmt und der nach hin­ ten durch ein sein hinteres Teil bildendes koaxiales Metallrohr 105 für die Gas- und Stromzuführung verlängert ist; das Metallrohr 105 ist durch die im hinteren Teil des Schweißgeräts angebrachten Wälz­ lager 17 und 21 zentriert. Die elektrische Verbindung wird durch das Quecksilber im ringförmigen Aufnahmebehälter 19 sichergestellt. Der bewegliche Block besitzt noch eine isolierende, vordere Schutzkappe 5 , den bereits genannten Schweißkopf 630 mit dem Schweißkopf-Halter 101 und schließ­ lich einen Isolationskörper 31, der das mit dem Keil 104 verbundene metallische Teil aus Metallrohr 105 und axialem Drehkörper 32 umschließt, sowie die transparente Schlitzscheibe 9 für die Drehzahlmessung.
In Fig. 2a ist das Schweißgerät dargestellt, wobei der Schweißkopf 630 um 90° beiderseits seiner axialen Richtung geneigt werden kann. Durch eine einfache Einstellung der Nei­ gung des Schweißkopfs 630 können die Schweißarbeiten gemäß den Fig. 2b bis 2d ausgeführt werden, in denen der Nei­ gungswinkel des Schweißkopfs für das Anschweißen von Rohren eines Wärmetauschers an Rohrplatten 631 angegeben ist, wobei in den jeweiligen Fällen ein Rohr 632 mit der oberen Kante der Platte glatt abschließt, ein Rohr 633 innerhalb der Platte endet und ein Ende des Rohrs 634 aus der Platte herausragt. Andererseits zeigt die Fig. 2e Schweißköpfe, die um 15°, 30° und 45° abgewinkelt sind, wodurch Schwei­ ßungen mit sehr kleinem Radius ausgeführt werden können.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Dreh-Schweißgeräts dargestellt. Man erkennt in der Mitte den Befestigungsring 2 mit dem Axialeinstellring 1, den Keil 3, der sich der Drehung des Befestigungsrings 2 ent­ gegenstellt, und den Mittelteil 4, in dem sich ein Drehzahlgeber und ein Verbund-Motor befinden. Der Axialeinstellring 1 ist mit dem Mittelteil 4 verbunden. Die Statoren 24 und 26 und die Rotoren 23 und 25 des flachen Drehzahlgebers und Motors befinden sich zwischen den Wälzlagern 22 und 27. Das Schweißgerät besitzt eine Meßvorrichtung für die Drehzahl, die aus der Lampe 10, der mit dem Metallrohr 105 verbundenen Schlitzscheibe 9 und der fotoelektrischen Zelle 8 als Signalempfänger besteht, wobei die Kabel die elektrischen Zuleitungen 7 sind. Die Schutzkappe 6 ist am hinteren Ende des Schweißgeräts durch die Schraube 11 befestigt. Dort befinden sich auch orts­ feste Stromzuführungen 110, ein Wasserzulauf 93 und ein Wasserablauf 92, die elektrisch isoliert sind, und Gaszuführungen 90 und 91 für den Schweißkopf beim Auto­ genschweißen. Die Zuführungen der Strömungsmittel sind mit einem zentralen Koaxialrohr über kreisförmige Kammern ver­ bunden, die durch Abdichtungen 94 isoliert sind. Vorne be­ findet sich der Schweißkopf mit einer Düse 70, der feuer­ festen keramischen Düse 38, einem Elektrodenhalter 71 und einem Iso­ lierblock 74. Der Schweißkopf besitzt zwei Gaszuführungen 77 und 78 für das Schweißen und den Zündlichtbogen. Der Schweißkopf kann geschwenkt und durch eine Vorrichtung 80 festgeklemmt werden.
Dichtungen 79 stellen für jegliche Neigung des Schweiß­ kopfs die Gasdichtigkeit zwischen den Gasleitungen sicher. Ein Schweißkopf-Halter 81 ist mit einem Schlitten 82 ver­ bunden, dessen Einstellung den radialen Abstand des Schweiß­ kopfs festlegt; ovale Abdichtungen 83 isolieren die Gas­ leitungen. Das vordere Teil des Schweißgeräts trägt die isolierende Schutzkappe 5 und besitzt vorn ein massives Metallteil 88, das durch eine Achse verlängert wird, in der koaxiale Leitungen vorgesehen sind, die die Gaszu­ fuhr durch Gaszuführungen 85 und 86 sowie einen Wasser­ zulauf 84 und einen Wasserablauf 87 sicherstellen. Das Metallteil 88 besitzt außerdem ringförmige elektrische Quecksilber-Anschlüsse. Ringförmige Aufnahmebehälter 115 und 120 mit Quecksilber besitzen Abdichtungen 116, die das Quecksilber zurückhalten. Der ringförmige Aufnahme­ behälter 120 ist durch einen Isolator 118 von dem Metall­ teil 88 elektrisch isoliert, während der ringförmige Auf­ nahmebehälter 115 das gleiche Potential wie das Metallteil 88 hat. Scheiben 111 und 112 sind über eine Achse 121 und über eine isolierende Verlängerung 122 der Achse 121 mit dem feststehenden Mittelteil 4 verbunden. Der Strom für den Zündlichtbogen fließt zu der Scheibe 112 und tritt bei 113 aus dem Anschluß des Aufnahmebehälters 120, der mit dem drehenden Vorderteil verbunden ist. Der elektrische Isolator 118 trennt die Behälterbegrenzung 119 von dem Metallteil 88 im vorderen Teil. In dieser Ausführungsform verläuft die Stromzufuhr für den Zündlichtbogen im Inneren einer Rücklaufleitung 76, die den Schweißkopf mit dem vor­ deren Teil verbindet.
In den Fig. 4 und 5a bis 5c ist eine Zentriervorrich­ tung dargestellt, die den Dreh-Schweißgeräten zugeordnet ist, die im Unterschied zu den meisten bekannten Schweiß­ geräten kein in das Gerät integriertes Zentriersystem be­ sitzen. Gemäß der Darstellung in Fig. 4 ist ein Schweiß­ gerät 401 mittels seines Befestigungsrings an einem Flansch 402 befestigt, der um ein Scharnier 403 geschwenkt wird, das an einem Zentriersockel 404 befestigt ist. Der Zentrier­ sockel 404 wird von einem Arm 405 gehalten, der einen Haltekörper 406 durchquert. Der Haltekörper 406 ist auf dem Arm 405 verschiebbar und drehbar montiert, ist aber an den Arm 405 mittels eines Handknopfs 413 feststellbar, der beispielsweise mit einer spitzzulaufenden Schraube ver­ sehen ist, die mit dem Haltekörper 406 in Schraubverbindung steht. Der Haltekörper 406 ist mit einem Dorn aus dehnbarem Material bzw. einem Spreizdorn 407 verlängert. Durch Festdrehen des Handknopfs 413 verriegelt man gleichzeitig den Spreiz­ dorn 407, der in ein Rohr eingesteckt ist, und den Arm 405, wodurch der Zentriersockel 404 festgestellt wird. Man verfährt in folgender Weise: Man drückt den Spreizdorn 407 in ein Rohr, das als Ausgangspunkt dient, und bringt den Zentriersockel 404 von Hand um dieses Rohr mittels eines Dorns 408 in Position, wobei man den Dorn 408 von Hand in ein anzuschweißendes Rohr 409 hineindrückt und der Dorn 408 mit seiner dreieckigen Platte 410 den Zentrier­ sockel 404 zentriert. Dann blockiert man die Bewegungs­ möglichkeiten durch den Handknopf 413, zieht den Dorn 408 zurück, schwenkt daraufhin das Schweißgerät 401, so daß ein Schweißkopf 411 genau in Höhe der zu schweißenden Verbin­ dung positioniert wird. Dann werden alle Schweißverbindun­ gen einer Rohrplatte 412 hergestellt.
In den Fig. 5a bis 5c ist eine der vorhergehenden ähn­ liche Zentriervorrichtung dargestellt, die vollständig auto­ matisiert werden kann. Ein Schweißgerät 501 mit einem Schweiß­ kopf 511 ist durch einen Kragen 502 festgestellt, der um eine Achse 503 geschwenkt wird. Dieser Kragen 502 wird von einem L-förmigen Schlitten 512 als Bezugsunterlage gehalten, der auf einer Schiene 513 gleitet. Diese Schiene 513 wiederum wird von einem Schlitten 514 gehalten, der seinerseits auf einer Schiene 515 gleitet. Diese Schiene 515 ist bei 516 mittels Spreizdornen an der Rohrplatte 412 befestigt. Ein Schlitten 517 trägt einen Dorn 518 und ist auf dem L-förmigen Schlitten 512 verschiebbar. In der Fig. 5a ist der Dorn 518 in ein Rohr hineingedrückt: In dieser Stellung ist der L-förmige Schlitten 512 als Bezugs­ unterlage richtig in Lage gebracht. Daraufhin wird die Be­ wegungsfreiheit des Schlittens 514 und des L-förmigen Schlittens 512 unterdrückt; dann wird der Dorn 518 zurück­ gezogen und der Schlitten 517 mit dem Dorn in der Weise verschoben (Fig. 5b), daß ein Heranschwenken des Schweiß­ geräts 501 an ein anzuschweißendes Rohr 509 möglich wird. Der Schweißvorgang ist in der Fig. 5c dargestellt. Nach dem Schweißen wird das Schweißgerät 501 von neuem verschwenkt und der Dornhalter, der Schlitten 517, kommt in die in Fig. 5a dargestellte Stellung zurück, wobei die verschiedenen Be­ wegungsmöglichkeiten entriegelt werden, um den Dorn 518 in ein benachbartes Rohr zu drücken. Dann beginnt man mit dem Zyklus für eine neue Schweißnaht. Diese Systeme der Zentrierung durch Schwenken des Schweißgeräts vervollstän­ digen also einfach die Geräte, die im Unterschied zu be­ stehenden Ausstattungen keinen Mechanismus für eine selb­ ständige Zentrierung aufweisen. Das sind einfach und zu­ verlässige Mechanismen, die zur leichteren Ausführung der eigentlichen Dreh-Schweißgeräte beitragen.
In den Fig. 6 und 7 ist eine besondere Ausführungs­ form dargestellt, wobei das Schweißgerät eine Auftrags­ metall-Zuführvorrichtung aufweist (Ausführung als Licht­ bogen-Schweißgerät). Das allgemeine Prinzip einer Folge von ringförmigen Bauteilen, die von dem sich drehenden Metallrohr als Halterung für den Schweißkopf-Halter durch­ quert werden, ist beibehalten worden. Es handelt sich einerseits um den ringförmigen Flachmotor mit dem Rotor 25 und dem Stator 26 für den Antrieb eines Schweißkopfs 380, wobei der Motor mit einem ringförmigen mechanischen Unter­ setzungsgetriebe versehen ist, und andererseits um ein Zu­ führsystem für den Auftragsdraht, das von einem zweiten ringförmigen Flachmotor 621 gesteuert wird.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 6 und 7 ist ein fest­ stehendes, mit dem Gehäuse des Schweißgeräts verbundenes, ringförmiges Zahnrad 601 mit einem beweglichen ringförmi­ gen Zahnrad 602 verbunden, das auf ein vorderes Teil 310 einer Schweißkopf-Halterwelle 305 gekeilt ist. Ein Planetenrad 604, das gleichzeitig mit den Zahnrädern 601 und 602 kämmt, ist an einem Planetenradträger 605 angebracht, der mit dem Rotor 25 des Motors verkeilt ist. Die Zähnezahl der beiden Zahnräder 601 und 602 unterscheidet sich um eins. Wenn sich das Planetenrad dreht, rollt es auf den beiden Zahnrädern ab, wobei sich das Zahnrad 602 bei einem Umlauf des Plane­ tenrads um einen Zahn weitergedreht hat. Der vorhergehende Drehzahlgeber ist durch das Untersetzungsgetriebe unnötig, das eine Feineinstellung für geringe Geschwindigkeiten er­ laubt. Die Messung der Drehzahl wird durch eine mit der Schweißkopf-Halterwelle 305 verbundene transparente Schlitzscheibe 9 und durch eine Anordnung 308 aus einer Elektrolumineszenzdiode und einem Lichtempfänger erreicht. Das Drehzahlmeßergebnis wird mittels eines Digital-Analog- Wandlers in Form einer Fehlerspannung wieder in die Bewe­ gungssteuerung des verstärkten Motors eingespeist, wodurch eine Regelung möglich ist.
Die Zuführeinrichtung für den Auftragsdraht besitzt einerseits eine Spule 609, einen Haspel 610 und einen Füh­ rungskanal 611, die alle drei mit der bewegbaren Halterwelle 305 verbunden sind, sowie die mit ihnen ver­ bundenen Bauteile, und andererseits den ringförmigen An­ triebs-Flachmotor 621, der in bezug auf den Körper des Schweißgeräts feststeht.
Diese Drahtzuführungvorrichtung besitzt, da sie sich mit der Schweißkopf-Halterwelle 305 dreht, den Vorteil, daß sie durch die Schutzkappe 6 geschützt wird. Für das Aus­ wechseln der Spule und das Einstellen des Drucks des Haspel genügt es, die Schutzkappe 6 in der Richtung des Pfeils F zurückzuziehen. Durch diese Betätigung werden die Spule und die Haspel vollständig frei und gemäß der Darstellung in Fig. 7 vollkommen zugänglich.
Das Bremsen der Spule wird durch ein System aus Schraube 614, Feder 615 und Unterlegscheibe 616 sicherge­ stellt, die von einer Achse 617 gehalten werden. Der Auf­ tragsdraht rollt sich gemäß einer Spirale 618 ab, verläßt die Spule 609 und wickelt sich um eine Trommel 619 des Haspel, die sich um eine Achse 620 dreht. Der Druck auf die Trommel 619, der zum Mitziehen des Drahts notwen­ dig ist, wird durch mehrere Rollen 641 sichergestellt, die an einem Gleitblock 622 befestigt sind. Der Druck wirkt über eine mit Druckstiften 624 versehene Scheibe 623 in die mit dem Pfeil F 1 bezeichnete Richtung. Der Druck wird durch ein System aus Schraube 625 und Feder 626, die um die Achse 620 angeordnet sind, sichergestellt und ein­ reguliert.
Die Drehung der Trommel 619, die mit einem Zahnrad 627 versehen ist, wird durch eine Schnecke 628 sichergestellt, die mit einem Zahnrad 629 verbunden ist; das Zahnrad 629 kämmt mit einem Ritzel 640, das mit dem Rotor des elektri­ schen ringförmigen Flachmotors 621 verkeilt ist.
Die Anordnung aus Ritzel 640 und Rotor des Motors 621 wird wegen eines Freilaufs 642 von der Schweißkopf-Halter­ welle 305 mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung mitgezogen. In diesem Fall drehen sich das Zahn­ rad 629 und das Ritzel 640 nicht mit Bezug zueinander und der Draht wickelt sich nicht ab. Um den Draht abzuwickeln, ist es notwendig, daß das Zahnrad 629 und das Ritzel 640 eine höhere Drehzahl als die Halterwelle 305 besitzen. Eine elektrische Steuerung erlaubt, indem sie über die Speisespannung des Motors 621 wirkt, die Abwickelgeschwin­ digkeit des Auftragsdrahts unabhängig von der Drehzahl der Halterwelle 305 konstant zu halten.

Claims (6)

1. Gerät zum Stellen eines Schweißkopfes beim Verschweißen von Rohren und Rohrplatten, bei dem der Schweißkopf an einem beweglichen Block montiert ist, der gegenüber dem Schweißkörper drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Inneren des Gehäuses des Schweißgeräts ein Flachmo­ tor mit einem ringförmigen Rotor (25) und einem ringför­ migen Stator (26) für den Antrieb des beweglichen Blocks (31, 105, 30, 32, 5) befindet, daß der bewegliche Block ein vorderes Teil (32) und ein hinteres Teil (105) besitzt, wobei das vordere Teil den Schweißkopf (630) trägt und von außerhalb des Gehäuses direkt gegenüber dem zu schweißenden Werkstück zugänglich ist und das hintere Teil im Inneren des Gehäuses den ringförmigen Rotor (25) des Flachmotors axial durchquert, mit dem es verbunden ist, während der den Rotor umgebende ringförmige Stator (26) mit dem Gehäuse verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich außerhalb des Gehäuses ein Befestigungsring (2) auf einer Vorrichtung für die Einstellung der axialen Position des Schweißgeräts in bezug auf ein Ende eines mit einer Rohr­ platte (631) zu verschweißenden Rohrs (632) befindet, wobei die Vorrichtung einen Zentriersockel (404) aufweist, auf dem das Schweißgerät um 90° geschwenkt werden kann, damit es parallel zu der Schweißebene wird, wobei es den Zugriff zu einem abnehmbaren Dorn (408) freigibt, der zur Positio­ nierung des Zentriersockels (404) an dem Rohr (409) dient, sowie mechanische Systeme (405, 406, 407, 413) für die Ver­ riegelung und Entriegelung des Zentriersockels.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentriersockel (404) von zwei Schienen für zwei sich kreuzende Bewegungsrichtungen (513, 515) gehalten wird, und/oder daß der Zentriersockel (404) einen bewegbaren Schlitten (517) für den versenkbaren Dorn (518) aufweist.
4. Gerät nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Block mindestens eine elektrische Leitung (110), eine Zuführung (84) für das Kühlmittel und eine Schutzgas-Zuführleitung (78) auf­ weist, die das hintere Teil des beweglichen Blocks koaxial bis zu feststehenden, ggf. ringförmigen Verbindungsein­ richtungen (19) durchqueren, die im hinteren Teil des Gehäuses unter einer Schutzkappe (6) angeordnet sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Block an der Vorderseite außen ringförmige Anschlußeinrichtungen für Zuführvorrich­ tungen trägt, die mit dem Gehäuse verbunden sind, insbe­ sondere elektrische Kontakte in Form von Ringkammern (19) für flüssiges Metall.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, das mit einer Vorrichtung für Auftragsmetall ausgestattet ist, gekennzeichnet durch eine Folge ring­ förmiger Bauteile, die von der Haltewelle (105) des Schweiß­ kopfs (630) durchquert sind: ein Drehzahluntersetzungs- Zahnradgetriebe (601, 602, 604, 605), das mit dem Verbund- Flachmotor (26, 25) für den Antrieb des Schweißkopfs (630) verbunden ist, und ein feststehender ringförmiger Verbund- Flachmotor (621), der für den Antrieb eines Drahtes aus Auftragsmetall bestimmt ist.
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