AT261362B - Ringförmiges Mehrzwerk-Trägergerät - Google Patents

Ringförmiges Mehrzwerk-Trägergerät

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AT261362B
AT261362B AT193865A AT193865A AT261362B AT 261362 B AT261362 B AT 261362B AT 193865 A AT193865 A AT 193865A AT 193865 A AT193865 A AT 193865A AT 261362 B AT261362 B AT 261362B
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AT
Austria
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welding
gas
carrier device
support ring
Prior art date
Application number
AT193865A
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English (en)
Inventor
Reinhard Kittel
Original Assignee
Rohrwerke Bitterfeld Veb
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Description


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  Ringförmiges   Mehrzweck-Trägergerät   
Die Erfindung betrifft ein Mehrzweck-Trägergerät zum Trennen, Anfasen und Schweissen insbesondere von Hohlkörpern aus Metall mit Hilfe eines Lichtbogens unter Schutzgas. 



   Allgemein ist das Prinzip bekannt, z. B. ein Schweisswerkzeug zur Erzeugung von Schweissverbindungen auf einer vorbestimmten Linie gebildet, durch zwei nebeneinander liegende Metallgegenstände auf einer ebenen oder gekrümmten Bahn zu führen oder in gleicher Weise ein Schneidwerkzeug auf einem Anriss zu bewegen. 



   ZurMechanisierung dieses Vorganges ist bereits vorgeschlagen worden, ein Trägergerät zu verwenden, dessen Tragring geschlossen ist und das auf das zu bearbeitende Rohr geschoben werden muss. 



   Vorteilhafter war die Lösung, den Tragring in zwei Stücke zu unterteilen, die beispielsweise aufklappbar sind und an denen Spannvorrichtungen in verschiedenen   Ausführungsformen   angeordnet werden, die sowohl das Festspannen als auch das Zentrieren bewirken. 



   Alle diese Geräte weisen ein Triebwerk zur Bewegung eines rotierenden Schweisskopfes auf. 



   Die Zuführung des Stromes und des Gases erfolgt in allen Fällen über Kabel und Schläuche vom Schweissstromerzeuger oder Steuergerät direkt zum Schweisskopf. 



   Schon die Mannigfaltigkeit der Ausführungsformen derartiger Geräte beweist, dass noch keine be-   sonders vorteilhafte   Lösung gefunden wurde und dass es sich zumindest in der Regel um Einzweck-Geräte mit einem sehr begrenzten Anwendungsgebiet handelt. 



   Darüber hinaus haben alle bekannten Geräte den Nachteil, dass die   Sch1auch- und KabelzufUhrung   beim Umlaufen sich um das Rohr wickelt, wodurch eine Gefahr des Abreissens besteht und der Aktionsradius der Geräte von der Stromquelle oder dem Schweissgerät zum Einsatzort eng begrenzt ist. Besondersnachteilig ist die an dem   Schweissbrenner- bzw.   Schweisskopf hängende Kabellast, die ein baldiges Ausschlagen der Einstell- und Verstelleinrichtungen verursacht, wodurch keine sichere   Führung des   Schweissbrenners mehr möglich ist und Fehlschweissungen entstehen, deren Nacharbeit besonders bei hochlegierten Werkstoffen zu hohen zusätzlichen Kosten führt, wie z. B. im Kernkraftwerksbau. 



   Desweiteren weisen alle Geräte eine mehr oder weniger offene Bauweise auf, so dass einige der für die einwandfreie Funktion wichtigen Teile, insbesondere bei Baustellenbetrieb, nicht nur der Beschädigung, sondern auch einem hohen Verschleiss sowie einer dadurch bedingten umfangreichen Wartung unterworfen sind. 



   Zweck der Erfindung ist es, die geschilderten Mängel der bekannten Geräte zu beseitigen. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Mehrzweck-Trägergerät zu schaffen, mit dem ein Trennen, Anfasen und Schweissen in allen räumlichen Lagen insbesondere von nicht drehbaren Hohlkörpern aus Metall mit Hilfe eines Lichtbogens unter Schutzgas möglich ist, ohne dass an dem Gerät umfangreiche Veränderungen beim Umrüsten notwendig sind. 



   Darüber hinaus stellt sich die Erfindung die Aufgabe, die Strom- und Gaszuführung so zu lösen, dass ein Umwickeln der Zuleitungen beim Umlaufen nicht möglich ist und dass die Ausführung des Tragringes in einer geschlossenen Bauart und beim Aufspannen des Trägergerätes gleichzeitig eine selbsttätige 

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Einstellung der Rotationsebene auf die Bearbeitungsebene erfolgt. 



   Eine weitere Erfindungsaufgabe umfasst die zweckmässige Anordnung von Einstell- und Verstellvor-   richtungensowie der Befestigungsmöglichkeitenfür   ein Schneid- oder Schweisswerkzeug sowie die selbst- tätige Führung desselben in einem wählbaren Abstand zur Oberfläche des Werkstückes oder zur Sohle einer Schweissfuge. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der zur Anwendung kommende Tragring vorzugsweise an seiner Mittellinie sowohl beidseitig aufklappbar, als auch teilbar ist, mindestens drei mit je einem auf den Rohrdurchmesser abgestimmten Massstab und je eine Sicherung gegen zu grosse An-   zugskraft verseheneverstellbare Spannvorrichtungen aufweist und an   dem wahlweise ein Schneidkopf bzw.

   ein oder mehrere Schweissköpfe mit sich verbrauchender oder nicht verbrauchender Elektrode unter Ver- wendung eines Lichtbogens oder Lichtbogenplasmas unter einer Schutzgashülle montierbar sind, die ihre   Strom- undGasversorgung   von aussen über feststehende Stromschienen in Form von Schleifkontakten und   besonderenGaskanälenerhalten,   während von den Schleifkontakten und den Gaskanälen zu jedem Bren-   ner mindestens einkombiniertes Schweissstrom-Gas-Zuführungskabel führt,   wobei zur Halterung und Ein- richtung sowie selbsttätigen Führung des Brenners eines Schneid- oder Schweisskopfes in einem stets gleichen gewählten Abstand zur Werkstückoberfläche oder Sohle der Schweissfuge,

   winkelbeweglich um
Brennerlängsachse und verschiebbar in Richtung derselben sowie in Richtung der Längsachse eines zu be-   arbeitendenhohlkörpers eine vorteilhafte   Kombination von Einstell- und Verstellvorrichtungen mit einer
Grundplatte, einem Führungsrahmen und Führungsstück sowie einer Wechselplatte mit einem Führungs- radhalter angeordnet sind. 



   Eine weitere erfindungsgemässe Ausgestaltung dieses Mehrzweck-Trägergerätes besteht darin, dass die Tragringhälften mit Scharnieren versehen sind, in die durch Federsicherung gehaltene Steckbolzen, die am Kopf einen Handknebel aufweisen, einführbar sind. 



   Zweckmässig ist, dass jede Spannvorrichtung eine Sicherung gegen zu starke Anzugskraft in Form einer Tellerfeder mit einer Führungsmutter, einer Führungsleiste und einem Sicherungsring aufweist, während zur selbsttätigen Einrichtung der Rotationsebene zur Bearbeitungsebene,   d. h.   senkrecht zur Rohr- achse eine Parallelführung mit einem auf einer Seitenfläche derselben eingeprägten und auf den Spanndurchmesser abgestimmten Massstab mit einer Verbindungsplatte und einem rechtwinklig dazu angebrachten Spannstück mit Isolierschuh angeordnet ist und eine zwischen diesen gelagerte Spannschraube inVerbindungmit der Tellerfeder die erforderliche Druckkraft zur Befestigung und Zentrierung des Trägergerätes auf einem rohrförmigen Körper erzeugt. 



   Vorteilhaft ist das Trägergerät so ausgerüstet, dass jede Tragringhälfte gesondert mit einem Anschluss für den Schweissstrom bzw. Steuerstrom versehen ist, wobei zur   Überbrückung   der Stromschienenstösse an den Fugen der Tragringhälften zwei Funktionsgruppen für die gleitende Stromabnahme je   Schweiss- oder   Schneidkopf derart angeordnet sind, dass mindestens eine Stromschienenhälfte mit der entsprechenden Bürste in vollem Eingriff steht. 



   Von Vorteil ist hiebei, dass zur gleitenden Abnahme des Stromes von der entsprechenden Stromschienenhälfte mehrere hintereinander liegende Bürsten angeordnet sind, die in einem Bürstenkäfig aus Isolierstoff gleitend mittels einer Stellschraube über eine Druckfeder und eine Druckplatte aus Isolierstoff auf eine bestimmte Andruckkraft einstellbar sind. 



   Des weiteren wird vorgeschlagen, dass zur Schutzgaszuführung an die Tragringhälften eine Gaszuführungsbohrung mit einer Anschlusstülle zum Anschluss eines Gaszuführungsschlauches angeordnet ist, die sich mit einem Gaskanal der umlaufenden Zahnkranzhälften deckt, wobei die Weiterführung über eine Gaskanalbohrung und eine deckungsgleiche Bohrung erfolgt, die in ein aus Gasschlauch und innenliegender flexibler Metallitze bestehendes kombiniertes   Schweissstrom-Gas-Zuführungskabel   mündet, welches die Verbindung zum Anschlussstück des   Schweiss- oder   Schneidbrenners herstellt.

   In weiterer Ausgestaltung des Trägergerätes wird vorgeschlagen, dass die Grundplatte mit einem Führungskeil in einer Führungsnut des Haltesegments liegend mit Aufspannschrauben eine Grobeinstellung in Richtung der Brennerachse und ein in den Schlitzen eines an der Grundplatte befestigten Führungsrahmens gehaltenesund auf der Gewindeachse des Führungsstückes bewegliches Rändelrad eine Verstellung in Richtung der Längsachse des Hohlkörpers ermöglicht und ein Schlitten, in einer durch Halteplatten begrenzten Nut eines Führungsstückes gleitend und unter Vorspannung einer Feder stehend sowie durch eine Gewindespindel anhebbar,

   einen Ansatz zur wahlweisen Befestigung einer Wechselplatte für die Parallelanordnung oder bei Drehen um 900 für die Reihenanordnung eines in der Wechselplatte in Richtung seiner   Längsachse und   winkelbeweglich um dieselbe mit einer Feststellschraube einstellbar gelagerten Brenners und eines winkelbeweglich um seine Längsachse mit einer Haltemutter einstellbaren Führungsradhalters 

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 aufweist, dessen mit einer Längsnut und einem Führungsrad versehene   Führungsgabel, in   einer FUhrungs- buchse gleitend und durch einen Führungsstift geführt,

   durch ein an einer Stellmutter befestigtes Stell- rad in Richtung ihrer Längsachse zur Festlegung eines den jeweiligen technologischen Bedingungen ent- sprechenden Abstandes zwischen einer Gasleitdüse und einer Werkstückoberfläche als Sohle einer
Schweissfuge verstellbar ist, wobei das FühnLagsrad zur galvanischen Trennung aus einem Isolierstoff vorzugsweise Keramik, besteht und durch die von iner Feder erzeugte Druckkraft auf der Werkstückober- fläche gehalten ist. 



   Von Vorteil ist, dass im Brenner zum Schweissen unter Schutzgas mit nicht abschmelzender Elektrode eine Spannzange zum einstellbaren Halten der nicht abschmelzbaren Elektrode mit einer Mutter und einer darin beweglichen Stellschraube mit Bewegungsrad aus Isolierstoff zum Nachstellen der Elektrode in axialer Richtung derselben sowie eine die nicht abschmelzende Elektrode umschliessende Gasleitdüse angeordnet ist, wobei die Spannzange, die Mutter und die Stellschraube mit dem Bewegungsrad bei
Verwendung einer abschmelzenden Elektrode entfernt und durch eine Stromzuführungsdüse und ein Nip- pel für die Drahtführung ersetzt ist, die durch eine Befestigungsmutter gehalten werden. 



   Es wird fernerhin vorgeschlagen, dass bei Verwendung eines Schweisskopfes für die Schutzgas- schweissung mit abschmelzender Elektrode ein Drahtmagazin und eine Drahtleiteinrichtung angeordnet sind und zum Leiten des Schweissstromes ein Stromkreis In und für den Betriebs- und Steuerstrom ein
Steuerkreis IV dient,   wobeidiegleitendeStromübertragungdurcheineodermehrereBürsten erfolgt,   die in einem Bürstenhalter gelagert und in Richtung zur Stromschienenhälfte gleitend und mittels der Regulierschraube und Andrückfeder auf die erforderliche Andruckkraft einstellbar ist, während die jeweilige Phase mit einem Isolierrohr umhüllt und in einer entsprechenden Bohrung einer geänderten Tragringhälfte und einer erweiterten Isolierringhälfte angeordnet ist, wobei die Gaszuführung in bereits beschriebener Weise erfolgt. 



   Dadurch wird erreicht, dass die Vorrichtung universell einsetzbar ist, da die wenigen Handgriffe, die zum Verändern der Vorrichtung für einen andern Arbeitsgang notwendig sind, in kürzester Zeit auch von Nichtspezialisten durchgeführt werden können. 



   Durch die   Kabel- und Schlauchzuführung   von Strom und Gas mit ausreichenden Querschnitten bis an den Tragring ist ein fast unbegrenzter Aktionsradius des Gerätes gegeben, wobei die Gefahr des Abreissens der Schläuche beim Umlaufen der beweglichen Teile durch die besondere Art der Strom- und Gasübertragung am Gerät selbst vollständig wegfällt. 



   Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen an Hand von Zeichnungen, die in etwas vereinfachter Form dargestellt sind, erläutert werden. 



   Es zeigen : Fig. 1 die Draufsicht eines Trägergerätes, versehen mit einem Schweisskopf für die Schutzgasschweissung mit nicht abschmelzender Elektrode für Rohre geringer Wanddicken, Fig. 2 eine Einzelheit im Schnitt A-A   nach Fig. l, u. zw. die Aufspannvorrichtung und die Triebwerksanord-   nung, Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt B-B nach Fig.   l,   u. zw. die Gaszuleitung zum Tragring und Zahnkranz, Fig. 4 eine Einzelheit im Schnitt C-C   nach Fig. l, u. zw. das System der   gleitenden   Strom-und Gasüberleitung   zum Schweisskopf, Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitt D-D nach Fig. 1, u. zw. die Anordnung der feststehenden Stromzuführung zur Stromschiene, Fig.

   6 die Seitenansicht eines Schweisskopfes, eingerichtet für die Schutzgasschweissung mit nicht abschmelzender Elektrode an Rohr -   stücken mit grösseren Wanddicken, Fig. 7 eine Einzelheit im Schnitt   E-E nach Fig. 6, u. zw. die An-   ordnungdesFührungsradhalters   und des   Schweissbrenners,   Fig. 8 eine Einzelheit im Schnitt G-G nach Fig. 11, u. zw. den Schweissbrenner für die Schutzgasschweissung mit abschmelzender Elektrode, Fig. 9 die Draufsicht eines Trägergerätes, aber mit Anordnung von zwei Schweissköpfen für die Schutzgas-   schweissung mit nicht abschmelzender   Elektrode, Fig. 10 eine Einzelheit im Schnitt F-F nach Fig. 9, u. zw. das System einer getrennten Stromzuführung und einer gemeinsamen Gaszuführung, Fig.

   11 die Draufsicht eines Trägergerätes, versehen mit einem   Schweisskopf für   die Schutzgasschweissung mit abschmelzender Elektrode, und Fig. 12 eine Einzelheit im Schnitt H-H nach Fig. 11, u. zw. das System der Strom-und Gaszuführung. 



   In Fig. 1 ist ein über die Achse Z-Z teilbares oder um beide Steckbolzen 5 wahlweise aufklappbares, um einen beispielsweise rohrförmigen Körper 2 zu legendes ringförmiges   Trägergerät,   versehen mit einem Schweisskopf für die Schutzgasschweissung mit nicht abschmelzender Elektrode für   geringeWanddicken, dargestellt,   dessen Tragringhälften   la, lob   (Fig. 2) mit aussenliegenden Scharnieren   4a, 4b versehen sind.   Zum erleichterten und fugenlosen Zusammensetzen oder Zusammenklappen sind die Stossenden der Tragringhälften la, lb (Fig. 2) quer zur Schnittfläche mit einer nicht gezeichneten Führung, bestehend aus Zentrierbohrung und Zentrierzapfen, versehen, wobei die feste 

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 Verbindung der Tragringhälften durch den in die Scharniere   4a ;

     4b einzusteckenden, durch nicht ein- gezeichnete Federsicherungen festgehaltenen Steckbolzen 5 erfolgt, an dessen Kopf sich zur erleichterten Betätigung ein Handknebel 6 befindet. 



     Über den Umfang der beiden T ragringhälften   sind drei Aufspannvorrichtungen in gleichen Abständen angeordnet. Es ist allerdings auch möglich, vier Aufspannvorrichtungen in ähnlicher Weise anzuordnen (Fig. 11). 



   Gemäss Fig. 2 besteht eine Aufspannvorrichtung (Fig. l und 11) aus einem mit einem Isolierschuh 9 versehenen Spannstück 8, an dem rechtwinklig eine Parallelführung 7 mit einer Verbindungsplatte 12 befestigt ist, wobei zwischen Spannstück 8 und Verbindungsplatte 12 eine Spannschraube 11 drehbar gelagert ist. Diese wird durch eine Führungsmutter 13 geführt, die wieder durch eine an ihr angeordnete Führungsleiste 14 in einer Nut 14a gleitend gelagert ist und durch einen Sicherungsring 15 einerseits begrenzt ist, während anderseits Tellerfedern 16 eine Spannkraft aus- üben, wodurch eine Sicherung gegen zu grosse Spannkräfte der Spannschraube, die den Tragring verziehen könnten, erfolgt.

   Dabei bewirkt die in einer durch eine Führungsplatte 10 abgedeckten Nut verschiebbare Parallelführung 7, die für eine erleichterte vorzuwählende Einstellung der   Aufspann-   vorrichtungen des Trägergerätes auf den rohrförmigen Körper 2 mit einem auf den Rohrdurchmesser bezogenen Massstab versehen ist, beim Spannen der Aufspannvorrichtung durch Drehen der Spannschraube 11 gleichzeitig ein selbsttätiges Einstellen des Trägergerätes mit seiner Rotationsebene senkrecht zur Rohrachse. 



   Auf den Tragringhälften la ; lb ist eine Triebwerksanordnung angebracht, wobei Zahnkranzhälften 17a ; 17b in einer umlaufenden Nut der Tragringhälften rotierend beweglich gelagert und durch Halteringhälften 20 und durch   Isolierringhälften   42 anderseits begrenzt sind und mit einer in der Tragringhälfte la gelagerten Schneckenwelle 21 in Eingriff stehen, die wieder durch ein wahlweise ausserhalb liegendes oder auf den Tragring aufsteckbares, stufenlos regelbares Triebwerk M (Fig.   1) über ein Kupplungsstück   22 gedreht wird. Zur Schmierung der Schneckenwelle 21 ist eine Schmiermittelbohrung 24 in der Tragringhälfte la und in dieser Bohrung ein Schmiermittelkopf 23 angeordnet. 



   AufderZahnkranzhälfte   l Tb ist fest mit dieser verbunden ein Abdecksegment   26, desgleichen auf der Zahnkranzhälfte 17a ein Haltesegment 25 angebracht, das mit einer Führungsnut für die Aufnahme des Schweisskopfes für die Schutzgasschweissung mit nicht abschmelzender Elektrode versehen ist. 



   Gemäss   denFig. l und 2 wird je eine Stromzuführung an die Tragringhälften la ; Ib   geführt. Gemäss Fig. 5 ist ein Schweissstromkabel 37 fest und leitend mit einem Kabelschuh 38 in dem am Tragring befestigten und mit einer Isolierabdeckplatte 40b versehenen Isolierrahmen 40a gelagert. 



   Der mit einer Isolierbuchse 40   umhüllte und so in einer Bohrung der Tragringhälfte la   und der Isolierringhälfte 42 angeordnete Verbindungsbolzen 39 stellt eine galvanische Verbindung zwischen dem Kabelschuh 38 und einer in einer Nut der Isolierringhälfte 42 versenkt angeordneten Stromschienenhälfte 41 her. 



   Gemäss Fig. 4 erfolgt die gleitende Abnahme des Stromes von der Stromschienenhälfte 41 durch mehrere hintereinander liegende Bürsten 44, die einem auf dem Haltesegment 25 befestigten   Bürstenkäfig   48 aus Isolierstoff in Richtung zur Stromschienenhälfte 41 gleitend und mittels einer Stellschraube 47 über eine Druckfeder 46 und eine Druckplatte 45 aus Isolierstoff auf eine bestimmte Andruckkraft einstellbar zugeordnet sind. 



   Die Bürsten 44 sind galvanisch leitend durch flexible Kabel 44a mit der auf dem Haltesegment 25 befestigten Stromsammelschiene 43 verbunden, die durch einen Winkel 49 aus Isolierstoff abgedeckt ist. 



   Gemäss den Fig. 1 und 2 erfolgt die Schutzgaszuführung an die Tragringhälften la ; lb ebenfalls festliegend, indem, wie in Fig. 3 dargestellt, eine winklig angeordnete Gaszuführungsbohrung 29 in der Tragringhälfte lb eine   Anschlusstülle   28 zum Anschluss eines Gaszuführungsschlauches 27 aufweist, wobei sich diese Gaszuführungsbohrung 29 mit einem Gaskanal 30 der umlaufenden Zahnkranzhälften   17a ;   17b deckt.

   Von diesem Gaskanal 30 ausgehend, erfolgt die Weiterführung des Schutzgases gemäss Fig. 4 über eine Gaskanalbohrung 31 in der Zahnkranzhälfte 17a und über eine deckungsgleiche Bohrung 32 im Haltesegment 25 in ein mit der Stromsammelschiene 43 
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 dient, welches aus einem Gasschlauch 34b und einer innenliegenden flexiblen Metallitze 34a besteht, wobei die letztere wieder mit dem Anschlussrohr 33 fest und galvanisch leitend verbunden ist und der freibleibende Querschnitt im Anschlussrohr und im Gasschlauch zur Fortleitung des Schutzgases zum Brenner des Schweisskopfes dient. 



   Gemäss den Fig. 1, 2 und 6 ist eine Grundplatte 51 mit einem daran befindlichen Führungskeil 50 in der Führungsnut 50a des Haltesegments 25 in Richtung zur Achse des rohrförmigen Körpers 2 verschiebbar und durch Aufspannschrauben 93 feststellbar angeordnet. Auf der Grundplatte 51 ist ein Führungsrahmen 52 befestigt, in dem ein mit einer Gewindeachse 53 fest verbundenes Führungsstück 55 parallel zur Achse des rohrförmigen Körpers 2 gleitend und über ein auf der Gewindeachse 53 laufendes und in einem Schlitz des Führungsrahmens gelagertes Rändelrad 54 verstellbar angeordnet ist, wobei ein in einem Schlitz 94 des Führungsrahmens 52 gleitender, am Führungsstück 55 befestigter Stift 95   die Verstellbegrenzung   herstellt.

   Das Führungsstück 55 ist mit einer Nut versehen, in der ein Schlitten 57 gleitend und in seiner Führung durch Halteplatten 56 begrenzt angebracht ist. 



   ZwischendenHalteplatten 56 ist die Gewindespindel 58, die zur Führung und Verstellung des 
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 unter Spannung einer zwischen Halteplatte und Schlitten befindlichen Fe-gung einer Wechselplatte 60 mittels der beiden Befestigungsschrauben 61 vorgesehen ist. 



   In einer Bohrung der Wechselplatte 60   befindet sich der ein-und verstellbare Führungsradhalter,   indem die mit einem auf einer Achse 70 (Fig. 7) gelagerten Führungsrad 69 aus Isolierstoff, vor- zugsweise aus Keramik, versehene Führungsgabel 65, die eine Längsnut 63a aufweist, in einer in der Bohrung der Wechselplatte 60 gelagerten Führungsbuchse 63, deren Führungsstift 66 zur Verhinderung einer Drehbewegung in diese Längsnut eingreift, gleitend angeordnet ist. Dabei ist eine auf dem Gewindeteil der Führungsgabel 65 angeordnete und mit einem Stellrad 68 versehene
Stellmutter 67 zwischen der Führungsbuchse 63 und einer die Führungsbuchse 63 gleichzeitig in der Bohrung der Wechselplatte 60 befestigende Haltemutter 64 drehbar angebracht. Dadurch wird auch die Führungsgabel 65 in Richtung der Längsachse verschoben. 



   Eine Verstellung der Halteplatte 60 und des Schlittens 57 senkrecht zur Rohrachse erfolgt mit Hilfe einer unter Druck der Feder 59 stehenden Gewindespindel 58 und eines Spindelrades 58a (Fig. 2). In einer weiteren Bohrung der Wechselplatte 60 befindet sich der Schweissbrenner zur Schutz-   gasschweissungmit einer   nicht abschmelzenden Elektrode, der mittels einer Feststellschraube 62, die   an einem Kühlmantel   72 anliegt, winkelbeweglich um die Elektrodenachse und verschiebbar in Richtung derselben sowie in Richtung der Rohrachse einstellbar gehalten wird. 



   AmUmfangdesKühlmantels 72   istdaszurlösbaren Befestigung der beiden kombinierten Schweiss-   strom-Gas-Zuführungskabel 34 mittels einer Überwurfmutter 80 (Fig. 1) vorgesehene Anschlussstück 73 und im Kühlmantel 72 ein Gehäuse 71 fest und galvanisch leitend verbunden. 



   Im Gehäuse 71 befindet sich eine zur einstellbaren Festhaltung der nicht abschmelzenden Elektrode 75 vorgesehene Spannzange 74, die durch eine Mutter 77 in das Gehäuse 71 zur Herstellung der galvanisch leitenden Verbindung zur nicht abschmelzenden Elektrode 75 gedrückt wird. 



  Eine in der Mutter 77 mit einem Bewegungsrad 79 aus Isolierstoff versehene Stellschraube 78 dient zur Nachstellung der nicht abschmelzenden Elektrode 75 in deren axialer Richtung. Am Brennergehäuse ist mittels eines Gewindes eine Gasleitdüse 76 befestigt, die die nicht abschmelzende Elektrode 75 umschliesst. 



   In einer weiteren Anordnung kann gemäss den Fig. 6 und 7 die Wechselplatte 60 durch Drehen um 900 in eine Queranordnung am Ansatz des Schlittens 57 mit den Befestigungsschrauben 61 so befestigt werden, dass durch gleichzeitiges Drehen des Führungsradhalters und des Brenners um ebenfalls 900 die ehemalige Parallelanordnung von Führungsrad 69 und nicht abschmelzender Elektrode 75 gemäss den Fig. 1 und 2 bezogen auf die Bewegungsrichtung in eine Reihenanordnung umgestellt wird. 



   Ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt gemäss Fig. 9 ein Trägergerät, welches mit zwei gegenüberliegenden Schweissköpfen I und II für die Schutzgasschweissung mit nicht abschmelzender Elektrode ausgerüstet ist. 



   Fürdas vorliegende Beispiel sind je zwei Funktionsgruppen   81 ;   81a und   82 ;   82a für die gleitende   3tromabnahme   und Gasüberleitung zu je einem Schweisskopf II bzw. I vorgesehen. 



   Fig.   10 zeigt die Anordnung der beiden Stromschienen, wobei die innenliegende Stromschiene 41 a   den Stromkreis Ia für den Schweisskopf I und die äussere Stromschiene 41b den Stromkreis Ha   für   den Schweisskopf   11   mit Strom versorgt. 

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Fig. 3 gemeinsam für die   Schweissköpfe     I ; II.   



   Ein drittes Ausführungsbeispiel zeigt gemäss Fig. 11 ein Trägergerät, versehen mit einem Schweiss- kopf 83 für die Schutzgasschweissung mit abschmelzender Elektrode sowie einem Drahtmagazin 83a und einer aus einem gebogenen Rohr   oder einem flexiblen Hohlkabel bestehenden Drahtleiteinrich-   tung 83b. Der Stromkreis III leitet den Schweissstrom und der Stromkreis IV den Betriebs- und
Steuerstrom für den Motor Ml des Drahtvorschubtriebwerkes des Schweisskopfes 83 ebenfalls fest- stehend zum Trägergerät, während analog die Gaszuführung über den Gaszuführungsschlauch 27 in bereits beschriebener Weise erfolgt. 



   Für das vorliegende Beispiel ist gemäss Fig. 12 die gleitende Stromübertragung um die vier Pha- sen   IVa ; IVh ; IVc ;   IVd erweitert und wird für alle gleicherweise gültig an Hand der Phase IVc be- schrieben. Diese ist mit einem Isolierrohr 84 umhüllt und so in der entsprechenden Bohrung der ge- änderten Tragringhälfte   lc   und der erweiterten Isolierringhälfte 91 angeordnet, dass eine galvanische Verbindung zu der im Isolierring versenkt angeordneten zusätzlichen Stromschienenhälfte 41c hergestellt wird. 



   Die gleitende Abnahme des Stromes erfolgt durch eine Bürste 86, die in einem auf dem veränderten Haltesegment 90 in einem eingeschraubten Bürstenhalter 88 gelagert und in Richtung der Stromschienenhälfte 41c gleitend und mittels einer Regulierschraube 85 über eine Andrückfeder 87 auf die erforderliche Andruckkraft einstellbar angeordnet ist. 



   Gleichzeitig dient der Bürstenhalter 88 zur galvanisch leitenden Verbindung mit einer Anschlusszunge 92, die von der Phase lVc und analog die andern gemäss Stromkreis IV zum Motor Ml   geführt wird.   Sowohl der Bürstenhalter 88 als auch die Anschlusszunge 92 sind durch eine Isolierabdeckplatte 89 geschützt. 



   Fig. 8 zeigt einen veränderten Brenner für die Schutzgasschweissung mit abschmelzender Elektrode, indem die Spannzange 74 des Brenners nach Fig. 7, die Mutter 77 mit der Stellschraube 78 und Bewegungsrad 79 aus Isolierstoff entfernt und eine Stromzuführungsdüse 35 für die Schweissstrom- übertragung an die vorgeschobene und im Lichtbogen abschmelzende Metallelektrode 36 und ein Nippel 18 für die Drahtführung der Vorschubrollen eingesetzt werden, die durch eine Befestigungsmutter 19 im Brennergehäuse befestigt werden. Die Strom- und Gaszuleitung erfolgt ebenfalls über das Anschlussstück 73. 



   Gemäss einem vierten Ausführungsbeispiel kann vorteilhaft das Trägergerät gemäss den Fig. 1, 9 oder 11 zum Einschweissen von Rohren in Rohrböden verwendet werden, indem das Trägergerät um 1800 gedreht wird und so auf eine in das einzuschweissende Rohr einzusetzende   Zentrier- und   Spannvorrichtung aufgespannt wird. Hiezu ist in der Wechselplatte 60 gemäss Fig. 2 zwischen Brenner und Führungsradhalter ein feststellbares Gelenk zur Winkeleinstellung der Elektrodenachse vorzusehen. Des weiteren kann die Wechselplatte 60 auch von unten mit oder ohne Zwischenlagen mittels der Befestigungsschrauben 61 angesetzt werden, um eine zusätzliche Verstellbarkeit zu erreichen. 



   Gemäss einem fünften, nicht gezeichneten Ausführungsbeispiel kann das Trägergerät wie in Fig. 1 auchmit einem Schneidkopf für das Trennen und Anfasen von insbesondere Hohlkörpern aus Metall mittels eines Plasmastrahls ausgestattet werden. 



   Darüberhinaus ist es möglich, das beschriebene Trägergerät in allen Ausführungsformen als Grundbaustein für die Bearbeitung von insbesondere Hohlkörpern aus Metall in einer Fertigungsstrasse einzusetzen. 



   Die wahlweise Anbringung des Motors M direkt am Trägergerät selbst ist gemäss Fig. 1 mit Hilfe eines   Anschlusswinkels   3 möglich. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Ringförmiges Mehrzweck-Trägergerät zum Trennen, Anfasen und Schweissen od. dgl. in allen räumlichen Lagen insbesondere von nicht drehbaren Hohlkörpern aus Metall mit Hilfe eines Lichtbogens unter Schutzgas, dessen Tragring aus mindestens zwei Teilen besteht, die entweder teilbar oder aufklappbar sind und mindestens drei Spannvorrichtungen sowie ein Triebwerk für die rotierende Bewegung sines Schneid- oder Schweisskopfes aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Trag- ring (la ; lb) vorzugsweise an seiner Mittellinie sowohl beidseitig aufklappbar als auch teilbar ist, mindestens drei mit je einem auf den Rohrdurchmesser abgestimmten verstellbaren Massstab und je einer <Desc/Clms Page number 7> Sicherung (13 : 14 :
    15 : 16) gegen zu grosse Anzugskraft versehene verstellbare Spannvorrichtungen auf- weist, und an dem wahlweise ein Schneidkopf bzw. ein oder mehrere Schweissköpfe mit sich ver- brauchender oder nicht verbrauchender Elektrode unter Verwendung eines Lichtbogens oder Lichtbogen- plasmas unter einer Schutzgashülle montierbar sind, die ihre Strom- und Gasversorgung (27 ;
    37) von aussen über feststehende Stromschienen (41) in Form von Schleifkontakten und besonderen Gaskanä- len (30) erhalten, während von den Schleifkontakten und den Gaskanälen zu jedem Brenner mindestens ein kombiniertes Schweissstrom-Gas-Zuführungskabel (34) führt, wobei zur Halterung und Einrichtung sowie selbsttätigen Führung des Brenners eines Schneid-oder Schweisskopfes in einem stets gleichen ge- wähltenAbstand zur Werkstückoberfläche oder Sohle der Schweissfuge winkelbeweglich um die Brennerlängsachse und verschiebbar in Richtung derselben sowie in Richtung der Längsachse eines zu bearbeitenden Hohlkörpers eine vorteilhafte Kombination von Einstell- und Verstellvorrichtungen mit einer Grundplatte (51), einem Führungsrahmen (52) und Führungsstück (55) sowie einer Wechselplatte (60)
    mit einem Führungsradhalter angeordnet sind.
    2. Mehrzweck-TrägergerätnachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragringhälften (la ; lb) mit Scharnieren (4a : 4b) versehen sind, in die durch Federsicherung gehaltene Steckbolzen (5), die am Kopf einen Handknebel (6) aufweisen, einführbar sind.
    3. Mehrzweck-Trägergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spannvorrichtung eine Sicherung gegen zu starke Anzugskraft in Form einer Tellerfeder (16) mit einer Führungsmutter (13), einer Führungsleiste (14) und einem Sicherungsring (15) aufweist, während zur selbsttätigen Einrichtung der Rotationsebene zur Bearbeitungsebene, d. h. senkrecht zur Rohrachse eine Parallelführung (7) mit einem auf einer Seitenfläche derselben eingeprägten und auf den Spanndurchmesser abgestimmten Massstab mit einer Verbindungsplatte (12) und einem rechtwinklig dazu angebrachten Spannstück (8) mit Isolierschuh (9) angeordnet ist, und eine zwischen diesen gelagerte Spannschraube (11) in Verbindung mit einer Tellerfeder (16) die erforderliche Druckkraft zur Befestigung und Zentrierung des Trägergerätes auf einen rohrförmigen Körper erzeugt.
    4. Mehrzweck-Trägergerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tragringhälfte gesondert mit einem Anschluss für den Schweissstrom bzw. Steuerstrom versehen ist, wobei zur Überbrückung der Stromschienenstösse an den Fugen der Tragringhälften zwei Funktionsgruppen für die gleitende Stromabnahme je Schneid- oder Schweisskopf derart angeordnet sind, dass mindestens eine Stromschienenhälfte mit der entsprechenden Bürste (44) in vollem Eingriff steht.
    5. Mehrzweck-Trägergerät nach den Ansprllchen 1 und 4. dadurch gekennzeichnet. dass zur gleitenden Abnahme des Stromes von der entsprechenden Stromschienenhälfte (41) mehrere hintereinander liegende Bürsten (44) angeordnet sind, die in einem Bürstenkäfig (48) aus Isolierstoff gleitend mittels einer Stellschraube (47) über eine Druckfeder (46) und eine Druckplatte (45) aus Isolierstoff auf eine bestimmte Andruckkraft einstellbar sind.
    6. Mehrzweck-Trägergerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Schutz- gaszuführung an die Tragringhälften (la ; lb) eine Gaszuführungsbohrung (29) mit einer Anschlusstülle (28) zum Anschluss eines Gaszuführungsschlauches (27) angeordnet ist, die sich mit einem Gaska- na (30) der umlaufenden Zahnkranzhälften (17a ; 17b) deckt, wobei die Weiterführung über eine Gaskanalbohrung (31) und eine deckungsgleiche Bohrung (32) erfolgt, die in ein aus Gasschlauch (34b) und innenliegender flexibler Metallitze (34a) bestehendes kombiniertes Schweissstrom-Gas-Zuführungskabel (34) mündet, welches die Verbindung zu einem Anschlussstück (73) eines Schweiss- oder Schneidbrenners herstellt.
    7. Mehrzweck-Trägergerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (51), mit einem Führungskeil (50) in einer Führungsnut (50a) des Haltesegments (25) liegend, mit Aufspannschrauben (93) eine Grobeinstellung in Richtung der Brennerachse und ein in den Schlitzen EMI7.1 des Hohlkörpers ermöglicht und ein Schlitten (57), in einer durch Halteplatten (56) begrenzten Nut eines Führungsstückes (55) gleitend und unter Vorspannung einer Feder (59) stehend sowie durch eine Gewindespindel (58) anhebbar, einen Ansatz zur wahlweisen Befestigung (61) einer Wechselplatte (60) für die Parallelanordnung oder bei Drehen um 900 für die Reihenanordnung eines in der Wechselplatte (60) in Richtung seiner Längsachse und winkelbeweglich um dieselbe mit einer Feststellschraube (62)
    einstell bar gelagerten Brenners und eines winkelbeweglich um seine Längsachse mit seiner Haltemutter (64) einstellbaren Führungsradhalters aufweist, dessen mit einer Längsnut (63a) und einem Führungsrad (69) versehene Führungsgabel (65), in einer Führungsbuchse (63) gleitend und durch einen Führungsstift (66) <Desc/Clms Page number 8> geführt, durch ein an einer Stellmutter (67) befestigtes Stellrad (69) in Richtung ihrer Längsachse zur Festlegung eines den jeweiligen technologischen Bedingungen entsprechenden Abstandes zwischen einer Gasleitdüse (76) und der Werkstückoberfläche oder Sohle der Schweissfuge verstellbar ist, wobei das Führungsrad (69) zur galvanischen Trennung aus einem Isolierstoff, vorzugsweise Keramik, besteht und durch die von einer Feder (59)
    erzeugte Druckkraft auf der Werkstückoberfläche gehalten ist.
    8. Mehrzweck-Trägergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Brenner zum Schweissen unter Schutzgas mit nicht abschmelzender Elektrode eine Spannzange (74) zum einstellbarenHaltendernicht abschmelzbaren Elektrode (75) mit einer Mutter (77) und einer darin beweglichen Stellschraube (78) mit Bewegungsrad (79) aus Isolierstoff zum Nachstellen der Elektrode (75) in axialer Richtung sowie eine die nicht abschmelzende Elektrode (75) umschliessende Gasleitdüse (76) angeordnet ist, wobei die Spannzange (74), die Mutter (77) und die Stellschraube (78) mit dem Bewegungsrad (79) bei Verwendung einer abschmelzenden Elektrode (36) entfernt und durch eine Stromzuführungsdüse (35) und ein Nippel (18) für die Drahtführung ersetzt ist, die durch eine Befestigungsmutter (19) gehalten werden.
    9. Mehrzweck-Trägergerät nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Schweisskopfes für die Schutzgasschweissung mit abschmelzender Elektrode ein Drahtmagazin (83a) und eine Drahtleiteinrichtung (83b) angeordnet sind, und zum Leiten des Schweissstromes ein Stromkreis (ici) und für den Betriebs- und Steuerstrom ein Stromkreis (IV) dient, wobei die gleitendeStromübertragungdurcheineBürste (86) erfolgt, die in einem Bürstenhalter (88) gelagert und in Richtung zur Stromschienenhälfte (41c) gleitend und mittels der Regulierschraube (85) und Andrückfeder (87) auf die erforderliche Andruckkraft einstellbar ist, während die jeweilige Phase (IVa, IVb, IVcJVd) mit einem Isolierrohr (84)
    umhüllt und in einer entsprechenden Bohrung einer geänderten Tragringhälfte (lac) und einer erweiterten Isolierringhälfte (91) angeordnet ist, wobei die Schutzgaszuführung an die Tragringhälften und Weiterleitung über Bohrungen und Kanäle beibehalten wird.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1946485A1 (de) * 1969-09-13 1971-03-18 Lang Gepgyar Einrichtung zum maschinellen Schweissen der Ringnaehte von zylindrischen Erzeugnissen mit grossen Abmessungen
DE3105312A1 (de) * 1980-02-15 1982-02-04 Sumitomo Precision Products Co., Ltd., Amagasaki Automatische rohrumfangsschweisseinrichtung
CN112975640A (zh) * 2021-01-30 2021-06-18 漳州萨格建材科技有限公司 一种大理石生产用弧切装置
CN114799657A (zh) * 2022-03-29 2022-07-29 浙江扬帆通用机械制造有限公司 一种船舶制造用焊接装置及方法
CN119589082A (zh) * 2024-12-12 2025-03-11 杭州梦想机械有限公司 一种焊接设备

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