DE2655880A1 - Dreh-schweissgeraet - Google Patents
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Description
τ D, ^ If f*
Patentanwälte:
IEDTKE - DÜHLING -TKlMNE - UflUPfc Dipl.-Ing. Tiedtke
Dipl.-Chem. Biihling
2 Q P 5 Q 9 O Dipl.-Ing. Kinne
Dipl.-Ing. Grupe
Bavariaring 4, Postfach 20 24 * 8000 München 2
" Tel.:(0 89)53 9653-56
Telex:5 24845tipat
cable. Germaniapatent München 9.Dezember 1976 B 7814/case E- 6901
Mecazo S.Λ.R.L.
80210 Feuquieres-en-Vimeu/Frankreich
Dreh-Schweißgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Dreh-Schweißgerät,
das für die Herstellung unterschiedlicher Rundschweißungen
bestimmt ist.
Insbesondere die Herstellung von Wärmetauschern bedingt
das Anschweißen von zahlreichen Rohren an eine gemeinsame Platte. DiB Schweißungen können von unterschiedlicher Form
sein: Entv/eder Stumpf Schweißverbindungen, wo die Schweißflamme"senkrecht
zur Rohrplatte ist, oder Schweißverbindungen, v/o die Schweißf lamme in bezug auf das Rohr geneigt
ist, das aus der Rohrplatte hervorsteht oder eingetaucht bleibt; ferner können von einem Wärmetauscher zum anderen
die Rohre unterschiedliche Durchmesser aufweisen. Folg-
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lieh ist es zweckmäßig, wenn bei dem Schweißkopf eine
axiale Regulierung sowie eine Einstellung der Neigung durchgeführt
v/erden kann. Im übrigen muß das Schweißgerät also in bezug auf die Schweißung präzis (in der Größenordnung
von 0,1 mm) zentriert sein.
Verschiedenste Ausrüstungen dieser Art werden seit vielen Jahren vertrieben. Bei diesen Geräten besitzt das
Schweißgerät im allgemeinen einen axialen Dorn, der in das Innere des anzuschweißenden Rohrs eingeführt wird. Die Drehmitnahme
des Schweißkopfs wird entweder durch einen an einem Ende des Schweißgeräts angebrachten Motor oder durch
eine Transmission von einem Motor bewirkt, der von dem Schweißgerät getrennt ist. Alle diese Geräte sind relativ
sperrig und gegenüber den Rohrplatten der Wärmetauscher schwierig zu betätigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Technologie der automatischen Schweißgeräte zu verbessern, einerseits
durch Verbessern ihrer Betriebssicherheit und andererseits durch Verringern ihrer allgemeinen Abmessungen, um
daraus leicht bedienbare kompakte Geräte zu machen. Ferner soll der Zyklus der Betätigungen für eine industrielle Verwendung
in großen Serien vereinfacht werden.
Das erfindungsgemäße Schweißgerät besitzt vorteilhafterweise direkt gegenüber der zu schweißenden Verbindung ein
bewegliches vorderes Teil, wobei die Zentriervorrichtung aus dem Schweißgerät selbst entfernt ist und wieder zu einem
Zusatzteil gemacht wird. Das Schweißgerät trägt einen Schweißkopf mit einer abnehmbaren Schutzdüse, die mit Wasser
oder Gas gekühlt und vom Gasstrom betrieben wird. Die verschiedenen Anschlüsse werden durch einfaches Befestigen
des Schweißkopfs hergestellt. Der Schweißkopf kann entweder ein Elektroden-Schweißkopf für das Lichtbogenschweißen oder
ein Schweißkopf für das Autogenschweißen sein. Die Drehung wird durch einen Flachmotor bewirkt, der von einer hinter
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dem vorderen Teil angeordneten Verlängerung durchquert wird. Eine Zentriervorrichtung, die mit einem auskuppelbaren,
einziehbaren Zapfen verbunden ist, erlaubt die Sicherstellung der Positionierung, indem sie sich an die
Stelle des Schweißgeräts setzt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert:
Fig. 1a ist ein Längsschnitt eines Dreh-Schweißgeräts, das mit einem Schweißkopf zum Lichtbogenschweißen
unter Arc,onatmosphäre ausgestattet ist, wobei sich eine feststehende Strom- und Gaszufuhr
am hinteren Teil des Schweißgeräts befindet,
Fig. 1b und 1c sind Querschnitte gemäß der Linien B-B bzw. C-C der Fig. 1a,
Fig. 2a bis 2e zeigen eine Gesamtansicht des Schweißgeräts, Beispiele der Schweißanordnung und austauschbare
abgewinkelte Schweißköpfe,
Fig. 3 ist ein Längsschnitt eines Dreh-Schweißgeräts, das mit einem Schweißkopf zum Autogenschweißen
ausgestattet ist, wobei die feststehenden elektrischen Zuführungen über den vorderen Teil
des Geräts erfolgen,
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Systems für die Zentrierung von Hand,
Fig. 5a, 5b und 5c zeigen eine automatische Vorrichtung des Schweißgeräts in unterschiedlichen Arbeitsstellungen an Rohren oder an Rohrplatten,
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e.
Fig. 6 ist ein Teillängsschnitt einer weiteren Ausführung sform des Schweißgeräts, das eine Zuführvorrichtung
für das Auftragsmetall aufweist, und
Fig. 7 ist ein Querschnitt gemäß der Linie A-A der Fig. 6.
Gemäß der Darstellung in den Figuren 1a bis 1c, in denen ein Dreh-Schweißgerät vom Lichtbogen-Typ dargestellt
ist, besteht ein Schweißkopf 630 aus einer Wolframelektrode 39, einem Elektrodenhalter 36, einem Gasstrahlrohr 37 und
einer keramischen Düse 38. Der Schweißkopf 630 kann durch Drehen um eine Schraube 33 geneigt werden,die die Befestigung
des Schweißkopfs an einem Schweißkopf-Halter 101 sicherstellt; Abdichtungen 34 und 35 erlauben in allen
Stellungen des Schweißkopfs die Verteilung des Gases. Dieser
Schweißkopf wird durch einfaches Abschrauben der Schraube 33 leicht von dem Schweißgerät abgenommen. Der Schweißkopf-Halter
101 ist an einer Gleitschiene oder einem Schlitten 30 befestigt. Das Zufuhrgas (Argon) des Schweißkopfs
sowie der elektrische Strom v/erden über ein metallisches Anschlußstück 14 am hinteren Ende des Schweißgeräts zugeführt;
das Gas strömt durch eine Leitung 102 im Inneren eines axialen Drehkörpers 32, der den elektrischen Strom
weiterleitet. Eine längliche Dichtung 28 erlaubt die Verteilung des Gases in allen Stellungen des Schlittens 30
am Schweißkopf-Halter, wobei diese Stellung den Schweißradius festlegt. Das Einstellen dieser Stellung erfolgt
durch eine Schraube 40; anschließend wird der Schlitten 30 durch die Schrauben 29 festgehalten, die gegen eine
Andruckplatte 103 drücken.
Das feststehende Mittelteil des Schweißgeräts besitzt einen Fixier- oder Befestigungsring 2, der zur Befestigung
des Schweißgeräts an einer Halterung dient, wie sie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Ein Axialeinstellring 1 ver-
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bindet den Befestigungsring 2 mit dem Mittelteil 4 des
Schweißgeräts, während ein Keil 3 die Drehung des Befestigungsrings
2 gegenüber auf dem Schweißgerät verbindet, wenn man den Axialeinstellring 1 dreht. Im Inneren des
Mittelteils 4 sind ein Drehzahlgeber mit einem Stator 24 und einem Rotor 23 und ein Motor mit Stator 26 und Rotor
25 befestigt. Die Motor /Drehzahlgebereinheit weist zu
beiden Seiten Wälzlager 22 und 27 auf, die das Drehen des beweglichen Teils erleichtern. Der Motor sowie der Drehzahlgeber
haben die Bauart von aus flachen Bauteilen bestehende Permanentmagnet-Verbund- oder Paarmotoren, die in
Frankreich durch ARTUS (Subdivision Kollmorgen) unter der Bezeichnung T-1218 nach den technischen Unterlagen von
Inland Motor vertrieben v/erden. Ihr Durchmesser ist wesentlich
stärker als ihre Dicke, wobei der Rotor mit einer relativ großen axialen Bohrung versehen ist. Sie werden
auch durch die Bezeichnung "Pancake" spezifiziert. Der
hintere Teil des Schweißgeräts ist mit einer Schutzkappe 6 abgedeckt, die durch eine Schraube 11 befestigt wird und
einen Metallkörper 16 umgibt. Der Metallkörper 16 umschließt
einen Isolationskörper 15, der das metallische Anschlußstück 14 für die Gas- und Stromzuführung umgibt. Der Metallkörper
16 ist so gefertigt, daß ein Volumen ausgespart bleibt, das
für den Einbau einer Meßvorrichtung für die Position und die Drehzahl des Schweißgeräts notwendig ist. Diese Meßvorrichtung
weist die folgenden feststehenden Teile auf: eine Mikrolampe 10, eine fotoelektrische Zelle 8 als Signalempfänger
und elektrische Zuleitungen 7 ? sowie ein bewegliches Teil, das aus einer transparenten Schlitzscheibe 9 gebildet
ist, die die Bewegung des Schweißkopfs mitmacht. Das metallische Anschlußstück 14 für die Gas- und Stromzuführung
besitzt die folgenden Teile: Zentrierungs-Wälzlager 17 und 21, einen ringförmigen Aufnahmebehälter 19 mit Quecksilber
für eine elektrische Verbindung, der durch eine Schraube 12 und deren Dichtung 13 abgedichtet wird, und Abdichtungen 18
und 20 für das Quecksilber.
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Das bewegliche Teil des Schweißgeräts durchquert den flachen Verbund-Motor sowie den Drehzahlgeber. Es ist über
einen Keil 104 mit dem Rotor des. Verbund-Motors verbunden.
Es besteht aus einem metallischen Teil, das die Form eines Ventils aufweist, und besitzt einen vorderen verbreiterten
Abschnitt, der den Schlitten 30 aufnimmt und der nach hinten durch ein koaxiales Metallrohr 105 für die Gas- und
Stromzuführung verlängert ist; das Metallrohr 105 ist durch die im hinteren Teil des Schweißgeräts angebrachten Wälzlager
17 und 21 zentriert. Die elektrische Verbindung wird
durch das Quecksilber im ringförmigen Aufnahmebehälter 19
sichergestellt. Dieses bewegliche Teil besitzt noch eine isolierende, vordere Schutzkappe 5, den bereits genannten
Schweißkopf 630 mit dem Schweißkopf-Halter 101 und schließlich einen Isolationskörper 31, der das mit dem Keil 104
verbundene metallische Teil 105, 32 umschließt, sowie die transparente Schlitzscheibe 9 für die Drehzahlmessung.
In Fig. 2a ist das Schweißgerät dargestellt, wobei der Schv/eißkopf 630 um 90° beiderseits seiner axialen Richtung
geneigt werden kann.Durch eine einfache Einstellung der Neigung
des 'Schweißkopfs 630 können die Schweißarbeiten gemäß
den Figuren 2b bis 2d ausgeführt werden, in denen der Neigungswinkel des Schweißkopfs für das Anschweißen von Rohren
eines Wärmetauschers an Rohrplatten 631 angegeben ist,
wobei in den jeweiligen Fällen ein Rohr 632 mit der oberen Kante der Platte glatt abschließt, ein Rohr 633 innerhalb
der Platte endet und ein Ende des Rohrs 634 aus der Platte
herausragt. Andererseits zeigt die Fig. 2e Schweißköpfe, die un 15°, 30° und 45° abgewinkelt sind, wodurch Schweißungen
mit sehr kleinem Radius ausgeführt werden können.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Dreh-Schweißgeräts dargestellt. Man erkennt in der Mitte
den Befestigungsring 2 mit dem Axialeinstellring 1, den
Keil 3, der sich der Drehung des Befestigungsrings 2 entgegenstellt,
und den Mittelteil 4, in dem sich das Flach-
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paar ein Drehzahlgeber und Verbund-Motor befinden. Der Axialeinstellring 1 ist mit dem Mittelteil 4 verbunden.
Die Statoren 24 und 26 und die Rotoren 23 und 25 des flachen Drehzahlgebers und Motors befinden sich zwischen
den Wälzlagern 22 und 27. Das Schweißgerät besitzt eine Meßvorrichtung für die Drehzahl, die aus der Lampe 10, der
mit dem Metallrohr 105 verbundenen Schlitzscheibe 9 und der fotoelektrischen Zelle 8 als Signalempfänger besteht,
wobei die Kabel 7 die elektrischen Zuleitungen sind. Die Schutzkappe 6 ist am hinteren Ende des Schweißgeräts durch
die Schraube 11 befestigt. Dort befinden sich auch ortsfeste Stromzuführungen 110, ein Wasserzulauf 93 und ein
Wasserablauf 92, die elektrisch isoliert sind, und die Gnszuführungen 90 und 91 für den Schweißkopf beim Autogenschweißen,
i.'ie Zuführungen der Strömungsmittel sind mit
einem zentralen Koaxialrohr über kreisförmige Kammern verbunden, die durch Abdichtungen 94 isoliert sind. Vorne befindet
sich der Schweißkopf mit einer Düse 70, der feuerfesten Düse 38, einem Elektrodenhalter 71 und einem Isolierblock
74. Der Schweißkopf besitzt zwei Gaszuführungen 77 und 78 für das Schweißen und den Zündlichtbogen. Der
Schweißkopf kann geschwenkt und durch eine Vorrichtung 80 festgeklemmt v/erden.
Dichtungen 79 stellen für jegliche Neigung des Schweißkopfs die Gasdichtigkeit zwischen den Gasleitungen sicher.
Ein Schweißkopf-Halter 81 ist mit einem Schlitten 82 verbunden, dessen Einstellung den radialen Abstand des Schweißkopfs
festlegt; ovale Abdichtungen 83 isolieren die Gasleitungen. Das vordere Teil des Schweißgeräts trägt die
isolierende Schutzkappe 5 und besitzt vorn ein massives Metallteil 88, das durch eine Achse verlängert wird, in
der koaxiale Leitungen vorgesehen sind, die die Gaszufuhr durch die Gaszuführungen 85 und 86 sowie einen Wasserzulauf
84 und einen Wasserablauf 87 sicherstellen. Das Metallteil 88 besitzt außerdem ringförmige elektrische
Quecksilber-Anschlüsse. Ringförmige Aufnahmebehälter 115
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und 120 mit Quecksilber besitzen Abdichtungen 116, die
das Quecksilber zurückhalten. Der ringförmige Aufnahmebehälter 120 ist durch einen Isolator 118 von dem Metallteil
88 elektrisch isoliert, während der ringförmige Aufnahmebehälter 115 das gleiche Potential wie das Metallteil·
88 hat. Scheiben 111 und 112 sind über eine Achse 121 und
über eine isolierende Verlängerung 122 der Achse 121 mit dem feststehenden Mittelteil verbunden. Der Strom für den
Zündlichtbogen fließt zu der Scheibe 112 und tritt bei
113 aus dem Anschluß des Aufnahmebehälters 120, der mit
dem drehenden Vorderteil verbunden ist. Ein eiektrischer Isolator 118 trennt die Behälterbegrenzung 119 von dem
Metallteil 88 im vorderen Teil. In dieser Ausführungsform
verläuft die Stromzufuhr für den Zündlichtbogen im Inneren einer Rücklaufleitung 76, die den Schweißkopf mit dem vorderen
Teil verbindet.
In den Figuren 4 und 5a bis 5c ist die Zentriervorrichtung dargestellt, die den Dreh-Schweißgeräten zugeordnet
ist, die im Unterschied zu den meisten bekannten Schweißgeräten kein in das Gerät integriertes Zentriersystem besitzen.
Gemäß der Darstellung in Fig. 4 ist das Schweißgerät 401 mittels seines Befestigungsrings an einem Flansch
402 befestigt, der um ein Scharnier 403 geschwenkt wird, das an einem Zentriersockel· 404 befestigt ist. Der Zentriersockel·
404 wird von einem Arm 405 gehalten, der einen Elaltekörper 406 durchquert. Der Körper 406 ist auf dem
Arm 405 verschiebbar und drehbar montiert, ist aber an den Arm 405 mittels eines Handknopfs 413 feststel^ar, der
beispieisweise mit einer spitzzuiaufenden Schraube versehen
ist, die mit dem Körper 406 in Schraubverbindung steht. Der Körper 406 ist mit einem Dorn aus dehnbarem
Material oder Spreizdorn 407 veriängert. Durch Festdrehen des Handknopfs 413 verriegeit man gl·eichzeitig den Spreizdorn
407, der in ein Rohr eingesteckt ist, und den Arm 405, wodurch der Zentriersockel· 404 festgestel·^ wird. Man
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verfährt in folgender Weise: Man drückt den Spreizdorn 407 in ein Rohr, das als Ausgangspunkt dient, und bringt
den Zentriersockel 404 von Hand um dieses Rohr mittels
eines Dorns 408 in Position, wobei man den Dorn 408 von
Hand in ein anzuschv/eißendes Rohr 409 hineindrückt und der Dorn mit seiner dreieckigen Platte 410 den Zentriersockel
404 zentriert. Dann blockiert man die Bewegungsmöglichkeiten durch den Handknopf 413, zieht den Dorn 408
zurück, schv7enkt daraufhin das Schweißgerät, so daß der Schweißkopf 411 genau in Höhe der zu schweißenden Verbindung
positioniert wird. Dann werden alle Schweißverbindungen der Rohrplatte 412 hergestellt.
In den Fig. 5a bis 5c ist ein dem vorhergehenden ähnliches Zentriersystem dargestellt, das vollständig automatisiert
werden kann. Das Schweißgerät 501 mit dem Schweißkopf 511 ist durch einen PCragen 502 festgestellt, der um
eine Achse 503 geschwenkt wird. Dieser Kragen 502 wird von einem L-förmigen Schlitten 512 als Bezugsunterlage
gehalten, der auf einer Schiene 513 gleitet. Diese Schiene 513 wiederum v/ird von einem Schlitten 514 gehalten, der
seinerseits auf einer Schiene 515 gleitet. Diese Schiene 515 ist bei 516 mittels Spreizdornen an der Rohrplatte
412_befestigt. Ein Schlitten 517 trägt einen Dorn 518 und
ist auf dem L-förmigen Schlitten 515 verschiebbar. In der Fig. 5a ist der Dorn 518 in ein Rohr hineingedrückt: In
dieser Stellung ist der L-förmige Schlitten 512 als Bezugsunterlage richtig in Lage gebracht. Daraufhin wird die Bewegungsfreiheit
des Schlittens 514 und des L-förmigen Schlittens 512 unterdrückt; dann wird der Dorn 518 zurückgezogen
und der Schlitten 517 mit dem Dorn in der Weise verschoben (Fig. 5b) , daß ein Ileranschwenken des Schweißgeräts
an das anzuschweißende Rohr 509 möglich wird. Der Schweißvorgang ist in der Fig. 5c dargestellt. Nach dem
Schweißen v/ird das Schweißgerät von neuem.verschwenkt und der Dornhalter, der Schlitten 517, kommt in die in Fig. 5a
dargestellte Stellung zurück, wobei die verschiedenen Be-
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wegungsmöglichkeiten entriegelt werden, um den Dorn 518
in ein benachbartes Rohr zu drücken. Dann beginnt man mit dem Zyklus für eine neue Schweißnaht. Diese Systeme der
Zentrierung durch Schwenken des Schweißgeräts vervollständigen also einfach die Geräte, die im Unterschied.zu bestehenden
Ausstattungen keinen Mechanismus für eine selbständige Zentrierung aufweisen. Das sind einfach und zuverlässige
Mechanismen, die zur leichteren Ausführung der eigentlichen Dreh-Schweißgeräte beitragen.
In den Fig. 6 und 7 ist eine besondere Ausführungsform dargestellt, wobei das Schweißgerät eine Auftragsmetall-Zuführvorrichtung
aufweist (Ausführung als Lichtbogen-Schweißgerät) . Das allgemeine Prinzip einer Folge
von ringförmigen Bauteilen, die von dem sich drehenden Metallrohr als Halterung für den Schweißkopf-Halter durchquert
werden, ist beibehalten worden. Es handelt sich einerseits um den ringförmigen Flachmotor mit dem Rotor
25 und dem Stator 26 für den Antrieb des Schweißkopfs 38, wobei der Motor mit einem ringförmigen mechanischen Untersetzungsgetriebe
versehen ist, und andererseits um ein Zuführsystem für den Auftragsdraht, das von einem zweiten
ringförmigen Flachmotor 631 gesteuert wird.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 6 und 7 ist ein feststehendes, mit dem Gehäuse des Schweißgeräts verbundenes,
ringförmiges Zahnrad 601 mit einem beweglichen ringförmigen Zahnrad 602 verbunden, das auf das vordere Teil 31 der
Schweißkopf-Halterwelle 105 gekeilt ist. Ein Planetenrad 604, das gleichzeitig mit den Zahnrädern 601 und 602 kämmt,
ist an einem Planetenradträger 605 angebracht, der mit dem Rotor 25 des Motors verkeilt ist. Die Zähnezahl der beiden
Zahnräder 601 und 602 unterscheidet sich um eins. Wenn sich das Planetenrad dreht, rollt es auf den beiden Zahnrädern
ab, wobei sich das Zahnrad 602 bei einem Umlauf des Planetenrads um einen .Zahn weitergedreht hat. Der vorhergehende
Drehzahlgeber ist durch das Untersetzungsgetriebe unnötig,
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das eine Feineinstellung für geringe Geschwindigkeiten erlaubt.
Die Messung der Drehzahl wird durch eine mit der Schweißkopf-Haiterwelle 105 verbundene transparente
Schlitzscheibe 9 und durch eine Anordnung 8 aus einer Elektrolumineszenzdiode und einem Lichtempfänger erreicht.
Das Drehzahlmeßergebnis wird mittels eines Digital-Analog-Wandlers
in Form einer Fehlerspannung wieder in die Bewegungssteuerung des verstärkten Motors eingespeist, wodurch
ein Regelung möglich ist.
Die Zuführeinrichtung für den Auftragsdraht besitzt
einerseits eine Spule 609, eine Haspel 610 und einen Führungskanal
611, die alle drei mit der bewegbaren Halterwelle 105 verbunden sind, sowie die mit ihnen verbundenen
Bauteile, und andererseits den ringförmigen Antriebs-Flachmotor 631, der in bezug auf den Körper des
Schweißgeräts feststeht.
Diese Dr-ahtzuführvorrichtung besitzt, da sie sich mit
der Schweißkopf-Halterwelle 105 dreht, den Vorteil, daß sie durch die Schutzkappe 6 geschützt wird. Für das Auswechseln
der Spule und das Einstellen des Drucks der Haspel genügt es, die Schutzkappe 6 in der Richtung des
Pfeils F zurückzuziehen. Durch diese Betätigung werden die Spule und die Hapsel vollständig frei und gemäß der
Darstellung in Fig. 7 vollkommen zugänglich.
Das Bremsen der Spule wird durch ein System aus Schraube 614, Feder 615 und Unterlegscheibe 616 sichergestellt,
die von einer Achse 617 gehalten werden. Der Auftragsdraht
rollt sich gemäß einer Spirale 618 ab, verläßt die Spule 609 und wickelt sich um eine Trommel 619 der
Drahthaspel, die sich um eine Achse 620 dreht. Der Druck auf die Trommel 619, der zum Mitziehen des Drahts notwendig
ist* wird durch mehrere Rollen 621 sichergestellt, die
an einem Gleisblock 622 befestigt sind. Der Druck wirkt
über eine mit Druckstiften 624 versehene Scheibe 623 in
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die mit deia Pfeil F1 bezeichnete Richtung. Der Druck wird
durch ein System aus Schraube 625 und Feder 626, die um eine Achse S2O angeordnet sind, sichergestellt und einreguliert.
Die Drehung der Trommel 619, die mit einem. Zahnrad 627 versehen ist, wird durch eine Schnecke 628 sichergestellt,
die mit einem Zahnrad 629 verbunden ist? das Zahnrad 629 kämmt mit einem Ritzel 630, das mit dem Rotor des elektrischen
ringförmigen Flachmotors 631 verkeilt ist.
Die Anordnung aus Ritzel 630 und Rotor des Motors 631 wird wegen eines Freilaufs 632 von der Schweißkopf-Halterwelle
105 mit gleicher Geschv/indigkeit und in gleicher Richtung mitgezogen. In diesem Fall drehen sich das Zahnrad
629 und das Ritzel 630 nicht mit Bezug zueinander und der Draht wickelt sich nicht ab. Um den Draht abzuwickeln,
ist es notwendig, daß das Zahnrad 629 und das Ritzel 630 eine höhere Drehzahl als die Halterwelle 105 besitzen.
Eine elektrische Steuerung erlaubt, indem sie über die Speisespannung des Motors 631 wirkt, die Abwickelgeschwindigkeit
des Auftragsdrahts unabhängig von der Drehzahl der
Halterwelle 1O5 konstant zu halten.
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Claims (6)
1. Dreh-Schweißgerät mit einem Schweißkopf, der an einem beweglichen Block montiert.ist, der gegenüber dem
Schweißgerätkörper drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Inneren des Gehäuses des Schweißgeräts ein
Flachmotor mit einem ringförmigen Rotor (25) und einem ringförmigen Stator (26) für den Antrieb des beweglichen
Blocks (31,105,30,32,5) befindet, daß der bewegliche Block ein vorderes Teil (32) und ein hinteres Teil (105) besitzt,
wobei das vordere Teil den Schweißkopf (630) trägt und von außerhalb des Gehäuses direkt gegenüber dem zu schweißenden
Werkstück zugänglich ist und das hintere Teil im Inneren des Gehäuses den ringförmigen Rotor (25) des Flachmotors
axial durchquert,nit dem es verbunden ist, während der den
Rotor umgebende ringförmige Stator (26) mit dem Gehäuse verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich außerhalb des Gehäuses ein Befestigungsring (2) auf
einer Vorrichtung für die Einstellung der axialen Position des Schweißgeräts in bezug auf ein Ende eines mit einer Rohrplatte
(631) zu verschweißenden Rohrs (632) befindet, wobei die Vorrichtung einen Zentriersockel (404) aufweist, auf
ο
dem das Schweißgerät um 90 geschwenkt v/erden kann, damit es parallel zu der Schweißebene wird, wobei es den Zugriff zu einem abnehmbaren Dorn (408) freigibt, der zur Position nierung des Zentriersockels (404) an dem Rohr (40^) dient, sowie mechanische Systeme (405,406,407,413) für die Verriegelung und Entriegelung des Zentriersockels.
dem das Schweißgerät um 90 geschwenkt v/erden kann, damit es parallel zu der Schweißebene wird, wobei es den Zugriff zu einem abnehmbaren Dorn (408) freigibt, der zur Position nierung des Zentriersockels (404) an dem Rohr (40^) dient, sowie mechanische Systeme (405,406,407,413) für die Verriegelung und Entriegelung des Zentriersockels.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentriersockel (404) von zwei Schienen für zwei sich
kreuzende Bewegungsrichtungen (513,515) gehalten wird,
und/oder daß der Zentriersockel (404) einen bewegbaren Schlitten (517) für den versenkbaren Dorn (518) aufweist.
70982 5/072 9 original imspected
- <k* - B 7814
4. Gerät nach mindestens einem der vorherstellenden Ansprüche,dadurch
gekennzeichnet, daß der bewegliche Block mindestens eine elektrische Leitung (87), eine Zuführung (93) für das
Kühlmittel und eine Schutzgas-Zuführleitung (104) aufweist, die das hintere Teil des beweglichen Blocks koaxial bis
zu feststehenden, ggf. ringförmigen Verbindungseinrichtungen (19) durchqueren, die im hinteren Teil des Gehäuses
unter einer Schutzkappe (6) angeordnet sind.
5. Gerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Block an der Vorderseite außen ringförmige Anschlußeinrichtungen für
Zuführvorrichtungen trägt, die mit dem Gehäuse verbunden
sind, insbesondere elektrische Kontakte in Form von Ringkammern (19) für flüssiges Metall.
6. Gerät nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, das mit einer Vorrichtung für Auftragsmetall ausgestattet ist, gekennzeichnet durch eine Folge
ringförmiger Bauteile, die von der Kältewelle (105) des
Schweißkopfs (630) durchquert sind: ein Drehzahluntersetzungs-Zahnradgetriebe
(601,602,604,605), das mit dem Verbund-Flachiuotor (26,25) für den Antrieb des Schweißkopfs
(630) verbunden ist, und ein feststehender ringförmiger Verbund-Flachmotor (631), der für den Antrieb
eines Drahtes aus Auftragsmetall bestimmt ist.
70S825/0729
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7537801A FR2334459A1 (fr) | 1975-12-10 | 1975-12-10 | Pistolet rotatif de soudage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2655880A1 true DE2655880A1 (de) | 1977-06-23 |
| DE2655880C2 DE2655880C2 (de) | 1987-11-05 |
Family
ID=9163576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762655880 Granted DE2655880A1 (de) | 1975-12-10 | 1976-12-09 | Dreh-schweissgeraet |
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| DE (1) | DE2655880A1 (de) |
| FR (1) | FR2334459A1 (de) |
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-
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-
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Non-Patent Citations (1)
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|---|
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| DE2655880C2 (de) | 1987-11-05 |
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