DE264688C - - Google Patents

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DE264688C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0253Surge control by throttling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 264688 KLASSE 27c. GRUPPE
GUTEHOFFNUNGSHÜTTE,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für Kreiselverdichter, die darin besteht, daß zwei Drosselvorrichtungen vorgesehen sind, und zwar die eine für die Saugleitung und die andere für die Druckleitung. ' Die Regelung in beiden Leitungen wird eingeleitet durch die Bewegung eines Regelorgans, welches einerseits unter dem Druck einer Feder, andererseits unter dem Drück des verdichteten Mittels steht und sich nach der einen oder der anderen Richtung hin verschieben kann.
Bei Versorgung einer Druckluftanlage mit Druckluft ist es meistens erwünscht, daß der Enddruck bei den verschiedenen Liefermengen beständig gleich bleibt. Wird die Druckluft durch einen Kreiselverdichter geliefert, der durch einen Elektromotor angetrieben wird, so ist es außerdem erwünscht, daß allzu große Überlastungen sicher von dem Motor ferngehalten werden. Es kann nun eine weitgehende Überlastung dadurch eintreten, daß der Druck in der Leitung bei sehr großer Luftentnahme sinkt. Die Verhältnisse sind in der Fig. 1 beiliegender Zeichnung dargestellt. Dort bedeutet die Linie 1-2-3 die Druckvolumenlinie eines Kreiselverdichters. In Punkt 2 wird bei der Ansaugemenge von 10 000 cbm der gewünschte Enddruck von 6 Atm. erreicht. Dabei beträgt die Belastung beispielsweise 1000 P. S., und es soll angenommen werden, daß der Motor nicht stärker belastet 35
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werden darf. Würde nun die Luftentnahme über io ooo cbm hinaus steigen, so würde der Druck nach der Linie 2-3 abnehmen, während der Kraftbedarf nach der Linie 5-6 ansteigt. Vorliegende Erfindung stellt eine Regelung dar, die einerseits dafür sorgt, daß der Enddruck im Regelungsbereich unterhalb 10 000 cbm Ansaugeleistung unverändert bleibt entsprechend der Linie 2-7, und daß der Motor, falls der Druck über 2 hinaus sinken sollte, nicht überlastet werden kann. Die Regelung ist in Fig. 2 dargestellt. Dem Verdichter 9 wird die Luft durch das Ansaugerohr 10 zugeführt, während die Druckluft durch Druckstutzen 11 und Druckrohr 12 der Verwendungsstelle zugeführt wird. Bei 10 000 cbm Ansaugeleistung herrscht entsprechend der Fig. 1 im Raum 13 ein Druck von 6 Atm. Fällt nun die An-Saugeleistung, so will der Enddruck entsprechend der Linie 2-1 ansteigen. Dabei verschiebt der Luftdruck im Raum 13 den Kolben 18 gegen die Kraft der Feder 19.' Mit dem Kolben 18 ist die Kolbenstange 20 veri bunden, die mit der Gabel 21 einen Zapfen 22 verschiebt, der die Drosselklappe 14 im Ansaugerohr allmählich schließt. Dadurch wird der Ansaugedruck vor dem Verdichter verringert, so daß der Enddruck wieder auf 6 cbm sinkt. Durch richtige Bemessung - aller Teile, insbe^ sondere durch Anwendung einer recht weichen Feder kann erreicht werden, daß der Enddruck von der maximalen Ansaugemenge von
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etwa ίο ooo cbm bis zu der minimalen Ansaugemenge von etwa 4000 cbm kaum steigt. Wächst das Ansaugevolumen wieder, so wird die Drosselklappe durch des Gewicht 15 mehr und mehr geöffnet. Wird der Punkt 2 wieder erreicht, so ist die Klappe 14 ganz geöffnet, und der Hebel 16 legt sich gegen den Anschlag 17. Sobald nun ein weiterer Druckabfall bei weiterem Ansteigen der Ansaugemenge eintritt, drückt die Feder ig den Kolben 18 in den Raum 13 hinein und verschiebt das Drosselventil 23 gegen seinen Sitz 24, während früher die Eröffnung dieses Ventils so groß war, daß eine merkliche Drosselung nicht eintrat. Wenn der Hub des Ventils klein angenommen wird und die Feder, wie erwähnt, weich ist, so kann der Enddruck im Raum 13 nur unwesentlich fallen, jedenfalls in viel geringerem Maße als in der Leitung 12, so daß auch nur eine ganz geringfügige Überlastung des Motors möglich ist. Selbstverständlich kann die Steuerung auch durch einen Hilfsmotor angetrieben werden, der zweckmässigerweise durch ein Relais beeinflußt wird, das etwa mit der Kolbenstange zu verbinden wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Regelvorrichtung für Kreiselverdichter, bei der ein Regelorgan unter dem Einfluß der Druckspannung die Saugleitung drosselt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Regelorgan in der Druckleitung vorgesehen ist, welches ebenfalls unter dem Einfluß der Druckspannung steht und die Druckleitung bei steigender Liefermenge abdrosselt, somit eine Überlastung der Antriebsmaschine verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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