DE264674C - - Google Patents

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DE264674C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/04Electrodes or formation of dielectric layers thereon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264674 KLASSE 21g. GRUPPE
EMIL JAHR in BERLIN.
Elektrolytische Gleichrichterzelle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine elektrolytische Gleichrichterzelle mit einer aus Aluminium oder einem gleichwertigen Stoffe gefertigten Elektrode, welche mit einem großen Teil ihrer Fläche fest an Metalle, welche besser als Aluminium usw. die Wärme leiten, wie Silber, Kupfer usw., angelegt ist, zum Zwecke der Verringerung des Verlustes der Spannung des von diesen Zellen abgegebenen elektrischen Stromes.
Die bekannten elektrolytischen Zellen mit Aluminiumelektroden haben bisher, namentlich wenn dieselben als Stromumformer gebraucht werden, den Mangel, daß dabei ein großer Teil des Stromes, wie Jacob*) angibt, bis 4 Prozent, verloren geht.
Die hiergegen bisher vorgeschlagenen Mittel, wie Vergrößerung der Oberfläche der Elektroden, Verwendung gewisser Aluminiumlegierungen zu den Elektroden, Benutzung anderer Stoffe als doppeltkohlensaures Natron zur Herstellung des Elektrolyten und auch das von Jacob empfohlene tüchtige Kühlen der ganzen Zellen usw. haben den erwähnten Mangel nicht zu beseitigen vermocht, und somit sind die elektrolytischen Zellen mit Aluminium- usw. Elektroden bis heute im Gebrauch als Stromumformer höchst unvollkommen geblieben.
Bei allen bisher bekannten elektrolytischen Gleichrichterzellen wird die Verbindung der Aluminiumelektrode mit der Stromleitung
*) Jacob, Dr.-Ing. Max, Technisch-physikalische Untersuchungen von Aluminium-Elektrolytzellen. Stuttgart 1906.
durch mehr oder weniger einfache Klemmvorrichtungen hergestellt, welche an diese über dem Elektrolyten angebracht sind. Durch solche Einrichtung erfolgt eine ungleiche Erwärmung einzelner Teile der Aluminiumelektrode, namentlich der oberen Teile derselben gegenüber dem Elektrolyten.
Nach den vom Erfinder angestellten Versuchen ist die Erhöhung der Temperatur der aktiven Elektrode einer elektrolytischen Gleichrichterzelle gegenüber der Temperatur des diese umgebenden Elektrolyten geringer und wird das Sinken der Spannung des von solchen Zellen abgegebenen elektrischen Stromes während des Betriebes sehr bedeutend vermindert, ohne daß eine Vergrößerung der Oberfläche der aktiven Elektrode· oder ein besonderes Kühlen dieser Elektrode oder der ganzen Zelle erfolgt, wenn man z. B. folgende An-Ordnung trifft:
In einem unten verschlossenen Hohlzylinder aus Aluminium oder einem diesem gleichwertigen Stoffe wird ein etwa gleich langer Zylinder aus Kupfer, Silber usw. von solchem äußeren Durchmesser eingebracht, daß die beiden Zylinder mit ihren einander zugekehrten Wandungen möglichst überall fest aneinanderliegen. Der Kupfer- usw. Zylinder erhält eine Vorrichtung zur Verbindung mit der Stromleitung. Auch kann man umgekehrt in einen Hohlzylinder von Kupfer usw. einen Hohlzylinder von Aluminium usw., welcher unten verschlossen ist, wie vorher angegeben, einbringen. In diesem Falle kann der Aluminiumzylinder gleichzeitig auch als Zellengefäß dienen, das den Elektrolyten und die
mit geeigneten Isoliervorrichtungen versehene inaktive Elektrode aufzunehmen vermag.
Selbstverständlich können auch andere Ausführungen zur Herstellung der aktiven Elektroden mit angelagerten, die Wärme gut leitenden Metallen gewählt werden, z. B. kann ein Kupferstab oder -blech mit Aluminium umwalzt werden usw.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis.
ίο daß der Spannungsverlust des von den elektrischen Umformerzellen abgegebenen elektrischen Stromes dann geringer ist, wenn ein größerer Teil der Fläche der Aluminium- usw. Elektrode mit einem die Wärme sehr gut leitenden Metall, wie Silber, Kupfer usw., so in Verbindung gebracht wird, daß der Übertritt der Wärme von der Aluminiumelektrode seitens eines größeren Flächenteils derselben auf das erstere Metall möglichst schnell erfolgt.

Claims (1)

  1. Pate nt-An s PR υ ch:
    Elektrolytische Gleichrichterzelle, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Aluminium oder einem diesem gleichwertigen Stoffe hergestellte Elektrode zum Zwecke des geringeren Stromverlustes während des Betriebes mit einem großen Teil ihrer Fläche an solche Metalle angelagert ist, die eine größere Wärmeleitfähigkeit als Aluminium oder diesem gleichwertige Stoffe besitzen.
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