DE2634353C2 - Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit sendeseitigem Verwürfler und synchronisiertem empfangsseitigem Entwürfler - Google Patents
Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit sendeseitigem Verwürfler und synchronisiertem empfangsseitigem EntwürflerInfo
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- DE2634353C2 DE2634353C2 DE19762634353 DE2634353A DE2634353C2 DE 2634353 C2 DE2634353 C2 DE 2634353C2 DE 19762634353 DE19762634353 DE 19762634353 DE 2634353 A DE2634353 A DE 2634353A DE 2634353 C2 DE2634353 C2 DE 2634353C2
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit einem
sendeseitigen muitiplikativen oder additiven Verwürfler und einem synchronisierten empfangsseitigen Entwürfler.
Bei der Übertragung eines pulscodemodulierten (PCM-)Signals wird angestrebt, daß das Signal möglichst
häufige Wechsel zwischen den verschiedenen möglichen Zuständen aufweist, um in den Regeneratoren
zuverlässig den Takt aus dem übertragenen Signal wiedergewinnen zu können. Ferner soli die spektrale
Leistungsdichte des PCM-Signals so gleichförmig wie möglich sein, um das Übersprechen in Nachbarsysteme
gering zu halten. Beide Forderungen sollen unabhängig von der zu übertragenden Information erfüllt sein. Aus
diesem Grunde ist, wenn nicht eine spezielle Codierung des zu übertragenden Signals durchgeführt wird, die
wiederum andere Nachteile hat, eine Verwürfelung des zu übertragenden binären Signals auf der Sendeseite
und eine entsprechende Entwürfelung auf der Empfangsseite notwendig, um die geforderten Eigenschaften
zu erzielen. Für diesen Zweck geeignete Schaltungen sind beispielsweise aus der »Nachrichtentechnischen
Zeitung, NTZ«, 27 (1974), 12, Seiten 475 bis 479, bekannt.
Es werden hier verschiedene Verwürfelungsschaltungen (Scrambler) und zugehörige Entwürfelungsschaltungen
(Descrambler) für binäre Signale angegeben. Die Verwürfelungsschaltung besteht im Prinzip immer aus
einem Quasi-Zufallsgenerator mit einem zusätzlichen Modulo-2-Addierer. Je nach der Zusammenschaltung
dieser beiden Elemente und der Art der Zuführung des zu verwürfelnden PCM-Signals sind »additive Verwürfler«
und »multiplikative bzw. selbstsynchronisierende Verwürfler« zu unterscheiden.
Der additive Verwürfler besteht aus einem Quasi-Zufallsgenerator, dessen Ausgangssignal, eine Quasi-Zufallsfolge
maximaler Länge, zu dem zu verwürfelnden PCM-Strom modulo-2-addicrt wird. Auf der F.mpfangsseite
wird die Ausgangsfolge eines gleichartige! Quasi-Zufallsgenerators phasenrichtig zu dem empfangenen
Signal moclulo-_'-addiert. so dal.! das ursprüngli-
ehe PCM-Signal entsteht Hierzu ist eine Synchronisation
des empfangsseitigen Quasi-Zufallsgenerators erforderlich, um phasenrichtigen Gleichlauf zu gewährleisten.
Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines im PCM-Strom enthaltenen Rahmensignals geschehen.
Der multiptikative Verwürfler weist ebenfalls die Struktur eines Quasi-Zufallsgenerators auf, jedoch wird
da» zu verwürfelnde Signal zu dem rückgekoppelten Signal modulo-2-addiert, bevor dieses wiederum dem
Eingang des in dieser Schaltung enthaltenen Schieberegisters zugeführt wird.
Das dem Sc'iieberegistereingang zugeführte Signal
stellt gleichzeitig das Ausgangssignal des Verwürflers dar. Durch eine geeignete Anordnung auf der
Empfangsseite, welche später noch ausführlicher behandelt wird, wird das ursprüngliche PCM-Signal wiedergewonnen.
Allen Verfahren gemeinsam ist die Verwendung der Struktur eines Quasi-Zufallsgenerators.
In bestimmten Fällen können beim multiplikativen Verwürfler am Ausgang sehr ungünstige Ausgangsfolgen
auftreten, deren Periode weit kürzer als aie Länge der Quasi-Zufallsfolge ist. Es lassen sich immer Fälle
konstruieren, bei denen ein Eingangssignal kurzer Periodendauer bei entsprechender Vorgeschichte auf
ein Ausgangssignal gleicher Periodendauer führt. Diese Entstehung von längeren Folgen mit kurzer Periodizität
kann durch eine Überwachungslogik vermieden werden. Zum Beispiel werden die Bits Ax und A,_,.(sende-
und empfangsseitig) auf Übereinstimmung überwacht. Bei ständiger Übereinstimmung sorgt ein Koinzidenzzähler
für die Veränderung eines Bits des Rückkopplungssignals, sobald der Zählerstand eine vorgegebene
Schwelle überschritten hat. Die Periodizität ν wird damit unterbrochen. Verschiedene Periodizitäten können
parallel überwacht werden.
Ein weiteres Nachrichtenübertragungssystem mit additivem Verwürfler und empfangsseitigem Entwürfler
ist in einem älteren Vorschlag (P 26 22 660.8) beschrieben. Hier weisen m gleiche Folgen an m Ausgängen
eines Quasi-Zufallsgenerators eine derartige gegenseitige Phasenverschiebung auf, daß ihre bitweise Ineinanderschachtelung
in vorgegebener Reihenfolge zu einer Quasi-Zufallsfolge mit gleichein Bildungsgesetz, jedoch
ff?-fach höherer Folgefrequenz führen würde.
Es wurde bereits in der Literatur festgestellt, daß die Realisierung von Quasi-Zufallsgeneratoren für hohe
Bitraten (einige 100 MBit/S) schwierig, wenn nicht unmöglich ist, da die verwendeten logischen Bausteine,
nämlich Exklusiv-Oder-Gatter und Flipflops, endliche Signallaufzeiten sowie endliche Flankensteilheiten der
Ausgangssignale aufweisen, wodurch die maximal mögliche Taktfrequenz und damit die Bitrate begrenzt
wird. Diese Grenze gilt sinngemäß auch für die Realisierung von Schaltungen zur Verwürfelung und
Entwürfelung von binären Signalen, da diese, wie bereits ausgeführt wurde, immer eine einem Quasi-Zufallsgenerator
gleiche oder sehr ähnliche Struktur enthalten.
Zur Erzeugung von Quasi-Zufallsfolgen hoher Bitrate
ist es bereits aus der Zeitschrift »The Rpdio and Electronic Engineer«, Vol. 45, Nr. 4, April 1975, Seiten
171 bis 176, bekannt, daß bekannte serielle Quasi-Zufallsgeneratorstrukturen
durch Parallelwortgeneratoren ersetzt werden können, welche die gesuchte Quasi-Zufallsfolge mit niedriger Taktfrequenz an
mehreren Ausgängen parallel liefern. Die gewünschte Quasi-Zufallsfolge hoher Taktfrequenz entsteht durch
Parallel-Serien-l Jmsetzung dieser Signale, beispielsweise
durch Zusammenfassung mit Hilfe eines Multiplexers.
Für manche Zwecke ist nicht die Herstellung der Quasi-Zi-nllsiolge mit der hohen Taktfrequenz selbst
notwendig. Es können auch mehrere parallel angelieferte Bitströme zur Erzeugung eines mehrstufigen
■-, Übertragungssignals zusammengefaßt werden, bei dem jedes übertragene Zeichen mehr als ein Bit an
Information enthält Zum Beispiel können jeweils zwei Bits zu einem vierstufigen Signal zusammengefaßt
werden. Der Begriff der Parallel-Serien-Umsetzung soll
κι im folgenden so verstanden werden, daß er diese
Möglichkeiten mit umfaßt
Aus der DT-OS 25 10 278 ist es ferner ebenfalls bekannt daß die Realisierung von seriellen Quasi-Zufallsgeneratoren
der bekannten Art bei hohen Frequen- -, zen schwierig ist In dieser Offenlegungsschrift wird ein
sendeseitiger additiver Verwürfler und ein empfangsseitiger Entwürfler beschrieben. Es werden zunächst im
Prinzip zwei zueinander parallele binäre Signalströme gleichzeitig mit Hilfe eines einzigen Quasi-Zufallsgenerators
verwürfelt und die beiden verwürfelten Datenströme werden mittels eines Kombinierers (Multiplexer)
zu einem einzigen Datenstrom der doppelten Frequenz zusammengefaßt. Zur Verwürfelung der beiden parallelen
Ströme wird hier jedoch eine Quasi-Zufallsfolge und
_>-, ihr Komplement verwendet. Die bitweise Ineinanderschachtelung
der beiden resultierenden verwürfelten Folgen ergibt aber keine optimal verwürfelte zufallsähnliche
Folge. Beispielsweise können bei langen Nullfolgen an den beiden Eingängen im kombinierten
jo Ausgangssignal nur Folgenzustände von höchstens zwei
binären Einsen oder zwei binären Nullen auftreten, da jede binäre Zahl ihr Komplement zur Folge hat.
Es wird also keine Quasi-Zufallsfolge maximaler Länge gebildet wie bei konventionellen Verwürfler-
j-i schaltungen. Der in der Offenlegungsschrift beschriebene
Ersatz des seriellen Wortgenerators durch einen Pseudozufalls-Parallelwortgenerator ändert an diesen
Verhältnissen nichts; es wird lediglich die ursprüngliche Struktur des Quasi-Zufallsgenerators durch einen
4(i Parallelwortgenerator mit drei parallelen Ausgängen
ersetzt, wie er auch in der bereits erwähnten Arbeit in »The Radio and Electronic Engineer« beschrieben ist,
und es werden wiederum die drei Teilfolgen und ihre Komplemente kombiniert, so daß sich keine optimal
.)-, verwürfelte Folge ergibt.
Durch die DT-OS 23 41 627 ist ferner bereits eine sendeseitige Verwürfelung und eine empfangsseitige
Entwürfelung von drei zueinander parallelen Signalbitströmen bekannt, bei der im Signalweg jedes der
in parallelen Signalbitströme ein ModuIo-2-Addierer angeordnet
ist, dessen zweitem Eingang jeweils eine zeitlich versetzte Version einer zufallsähnlichen Folge
zugeführt ist. Die gegenseitige Phasenverschiebung dieser miteinander gleichen zufallsähnlichen Folgen ist
■r> hier jedoch derart gewählt, daß sich nach der Parallel-Serienschaltung ebenfalls keine optimal verschlüsselte
Folge in dem Sinne ergibt, daß bei Nullfolgen an allen Eingängen eine durch die Struktur des
Quasi-Zufallsgenerators bestimmte Quasi-Zufailsfolge
Mi maximaler Länge am Ausgang entstehen würde.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Realisierung sowohl von additiven wie
auch multiplikativen Verwürflerschaltungen für die sendeseitige Verwürfelung und die empfangsseitige
„■-, Entwürfelung von binären PCM-Signalen mit hohen
Bitraten zu ermöglichen.
Für ein Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit einem sendeseitigen additiven Ver-
würfler und einem synchronisierten empfangsseitigen Entwürfler wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß als Verwürfler ein Parallelwortgenerator mit m Ausgängen und ein Parallel-Serien-Umsetzer
vorgesehen sind, dessen tn l-ingänge mit den m Ausgängen der weiteren Modulo-2-Addierer verbunden
sind, daß der Parallelwortgenerator eine parallele Abwandlung eines seriellen Wortgenerators zur Erzeugung
einer Quasizufallsfolge darstellt und in den m Ausgangsleitungen je einen weiteren Modulo-2-Addierer
enthält, dem jeweils zusätzlich eines der zu verwürfelnden m binären Datensignale in einer
derartigen Reihenfolge zugeführt wird, daß der Verwürfler eine parallele Abwandlung eines seriellen
Verwürfler darstellt, und daß als Entwürfler ein Serien-Parallel-Umsetzer mit m Ausgängen und ein
gleichartiger weiterer Paraiieiwortgenerator vorgesehen sind, daß die m Ausgänge des Serien-Parallel-Umsetzers
mit jeweils dem ersten Eingang eines von m weiteren Modulo-2-Addierer verbunden sind, daß die m
Ausgänge des empfangsseitigen Parallelwortgenerators mit jeweils dem anderen Eingang eines der m weiteren
Modulo-2-Addierer verbunden sind, und daß die Ausgänge dieser Modulo-2-Addierer die entwürfelten
Datensignale abgeben.
Für ein Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit einem sendeseitigen multiplikativen
Verwürfler und einem synchronisierten empfangsseitigen Entwürfler wird diese Aufgabe ferner erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß als Verwürfler ein Parallelwortgenerator mit m Ausgängen und ein Parallel-Serien-Umsetzer
vorgesehen sind, dessen m Eingänge mit den m Ausgängen des Parallelwortgenerators verbunden
sind, daß der Parallelwortgenerator eine parallele Abwandlung eines seriellen Wortgeneralors zur Erzeugung
einer Quasizufallsfolge darstellt, daß dieser Paraiieiwortgenerator m Rückkopplungszweige und in
diesen m Rückkopplungswegen je einen weiteren Modulo-2-Addierer enthält, dem jeweils zusätzlich eines
der zu verwürfelnden binären Datensignale in einer derartigen Reihenfolge zugeführt wird, daß der
Verwürfler eine parallele Abwandlung eines seriellen Verwürfler darstellt, und daß als Entwürfler ein
Serien-Parallel-Umsetzer mit m Ausgängen und ein gleichartiger weiterer Paraiieiwortgenerator vorgesehen
sind, bei dem diejenigen Rückkopplungswege aufgetrennt sind, die zu den Eingängen von Verzögerungselementen
führen, bei dem diese Eingänge als Eingänge für die m parallelen verwürfelten Signale an
den Ausgängen der Serien-Parallel-Umsetzung dienen, bei dem die Modulo-2-Addierer, die in den aufgetrennten
Rückkopplungswegen liegen, jeweils einen zusätzlichen Eingang für ein solches Signal enthalten und bei
dem die Ausgänge dieser Modulo-2-Addierer die entwürfelten Datensignale abgeben.
Bei dieser Variante ist es vorteilhaft, wenn an jeweils
zwei zu überwachenden Ausgängen im Verwürfler und an zwei zugeordneten Ausgängen im Entwürfler eine
gleichartige Einrichtung zur Überwachung von Periodizitäten im zu übertragenden Signal vorgesehen ist, wenn
deren Ausgang im Verwürfler mit einem zusätzlichen Eingang eines der Modulo-2-Addierer verbunden ist
und wenn deren Ausgang im Entwürfler mit einem weiteren Eingang eines zugeordneten Modulo-2-Addierers
verbunden isL
Bei einem Nachrichtenübertragungssystem mit mehreren derartigen Periodizitätsübersrachungseinrichtungen
ist es vorteilhaft, wenn dit Ausgänge der
Periodizitätsüberwachungseinrichtungen mit Eingängen eines ODER-Gatters verbunden sind, dessen
Ausgang wie der Ausgang einer einzelnen Periodizitätsüberwachungseinrichtung verdrahtet ist.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Periodizitätsüberwachungseinrichtung
ein Exklusiv-ODER-Gaitcr und einen Koinzidenzzähler enthält.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. I
bis 4 näher erläutert.
F i g. 1 zeigt ein Beispiel für einen konventionellen seriellen Quasi-Zufallsgenerator;
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für einen Paraiieiwortgenerator
nach dem Stand der Technik;
F i g. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Realisierung eines Übertragungssystems mit additivem Verwürfler
und Entwürfler;
Fig.4 zeigi eine erfindungsgernäße Realisierung
eines Übertragungssystems mit multiplikativem Verwürfler und Entwürfler, und
Fig. 5 zeigt eine Anordnung nach Fig. 4 mit
Periodizitätsüberwachungseinrichtungen.
Zur Erleichterung des Verständnisses soll im folgenden zunächst die bereits in der genannten Literaturstelle
aus »The Radio and Electronic Engineer« sowie in der DT-PS 25 10 278 beschriebene Realisierung von Parallelwort-Generatoren
erläutert werden:
Eine lineare binäre Quasi-Zufallsfolge maximaler
Länge genügt einem Bildungsgesetz der Form
= τ, A1
wobei Ai\=A(to) ein Element einer Quasi-Zufallsfolge
maximaler Länge zum Zeitpunkt fo bedeutet, dessen Wert Null oder Eins sein kann, wobei ferner An das
gegenüber Aa vom gleichen Meßpunkt um die Zeit η Τ
zeitlich früher auftretende Element der Quasi-Zufallsfolge bedeutet, wobei T der Abstand zweier aufeinanderfolgender
Elemente, also die reziproke Taktfrequenz ist, und wobei schließlich ax@ay die Modulo-2-Addition
(Addition ohne Übertrag) dieser Größen bedeutet. Die Größen τ,...τη weisen ebenfalls den Wert Null oder
Eins auf. Zur Erzeugung einer Quasi-Zufallsfolge sind dabei in Abhängigkeit von N nur ganz bestimmte
Folgen Jr1], \<x<N, zulässig. Derart erzeugte Quasi-Zufallsfolgen
weisen die Länge 2N— 1 Bit (maximale Länge) auf, das heißt, daß sich die Folge nach 2N— 1 Bit
wiederholt.
Die konventionelle Realisierung nach Gleichung (1) erfolgt mit einem über einen oder mehrere Modulo-2-Addierer
rückgekoppelten Schieberegister.
Ein Beispiel für einen derartigen Quasi-Zufallsgenerator, welcher die Folge gemäß dem Bildungsgesetz
A0 = A3 ®A5
realisiert, ist in F i g. 1 dargestellt. Das aus fünl
Verzögerungselementen der Verzögerungszeit Tbestehende Schieberegister 1 weist nach dem dritten unc
fünften Verzögerungselement Anzapfungen auf, welch« mit den Eingängen eines Modulo-2-Addierers 1
verbunden sind. Der Ausgang des Modulo-2-Addieren
eo 2 ist mit dem Eingang des Schieberegisters 1 verbunden
Die Quasi-Zufallsfolge kann an beliebigen Punkter
dieser Schaltung abgenommen werden.
Die Umwandlung der in F i g. 1 dargestellten Struktui
Die Umwandlung der in F i g. 1 dargestellten Struktui
in einen Paraiieiwortgenerator erfolgt auf folgende b5 Weise: Soll ein Paraiieiwortgenerator mit tn paralleler
Ausgängen realisiert werden, so wird zunächst da; Bildungsgesetz der Quasi-Zufallsfolge zu m aufeinan
derfolgenden Zeitpunkten angesetzt.
Wird beispielsweise m = 3 gewählt, so lautet das
Bildungsgesetz zu drei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten:
| A0 | = A3 θ/I5, | (3) |
| A, | = Ax θ/I6 , | (4) |
| A2 | = As ®Αη. | (5) |
Anschließend werden die in den m Gleichungen auftretenden Größen, hier Ao... Aj, in m Spalten
angeordnet und pro Spalte mit in der Spalte fortlaufender Indizierung neu bezeichnet:
A0 = O0, A1 = bQ,A2 = C0 ,
A3 = au A4 = bu A5 = c, ,
Af, = 6i2, A1 = b2 .
A3 = au A4 = bu A5 = c, ,
Af, = 6i2, A1 = b2 .
Die m Gleichungen, hier (3)... (5), werden mit den neuen Bezeichnungen umgeschrieben:
| O0 = Q1 © C1 , | (3a) |
| *b = b, θ«2, | (4a) |
| .·„ = «·, ®b2. | (5a) |
Das resultierende rekursive Gleichungssystem läßt sich durch ein rekursives Netzwerk realisieren, das
aufgrund der abgeleiteten Beziehungen sofort angegeben werden kann. In diesem Netzwerk treten nur
Verzögerungselemente mit der Verzögerung mT(hier:
3T) auf, so daß die ganze Schaltung mit mal der
IR
ursprünglichen Taktfrequenz, hier y - fT, betrieben
werden kann.
F i g. 2 zeigt die Schaltung für das gewählte Beispiel. Die Schaltung enthält die Verzögerungselcmcnte 6, 7
und 8, von denen die Verzögerungselemente 6 und 7 zusätzlich mit je einer Mittelanzapfung ausgestattet
sind, an welchen aj bzw. fei zur Verfügung steht während
am Ausgang von 6 die Größe a2, am Ausgang von 7 die
Größe bi und am Ausgang von 8 C\ vorliegt Die Größen
a\ und Ci sind den Eingängen eines Modulo-2-Addierers
3 zugeführt dessen Ausgang mit dem Eingang des Schieberegisters 6 verbunden ist Damit ist die
Gleichung (3a) realisiert Zur Realisierung der Gleichung (4a) und (5a) sind a2 und fei den Eingängen des
Modulo-2-Addierers 4, bi und c\ dagegen den Eingängen
des Modulo-2-Addierers 5 zugeführt. Der Ausgang des Modulo-2-Addierers 4 ist mit dem Eingang des
Verzögerungselementes 7 und der Ausgang des Modulo-2-Addierers 5 ist mit dem Eingang des
Verzögerungselementes 8 verbunden.
Die gesamte Quasi-Zufallsfolge mit hoher Taktfrequenz kann jetzt dadurch gewonnen werden, daß
beispielsweise die Größen ao, Ao und co einem
Multiplexer zugeführt werden, welcher eine Parallel-Serienwandlung
in der Reihenfolge ca, bo, ao, c_i, b-\,
a-i... bewirkt Der Vergleich mit der Gleichung (6) zeigt daß dies der gesuchten Folge Ai, A\, Ao, A-\, A-i,
A-3... entspricht
Es ist für den Fachmann klar, daß auch andere
geeignete Ausgänge des Netzwerkes gewählt werden können, welche zeitlich in der richtigen Reihenfolge
aufeinanderfolgende Bits der Quasi-Zufallsfolge liefern, beispielsweise bi, ai und c\.
Das anhand des vorhergehenden Beispiels beschrie-) bene Verfahren nach dem Stand der Technik läßt sich
selbstverständlich auf beliebige Bildungsgesetzte der Quasi-Zufallsfolge und beliebige Zahlen m der parallelen
Ausgänge anwenden.
Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis
Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis
ίο aus, daß sich die nach dem beschriebenen Verfahren
entwickelten Parallelwortgeneratoren auch für die Realisierung von Verwürflern und entsprechenden
Entwürflern für binäre pulscodemodulierte Signale vorteilhaft einsetzen lassen.
Zunächst wird die Realisierung eines Übertragungssystems mit sendeseitigem additivem Verwürfler und
zugeordnetem empfangsseitigem Entwürfler anhand von F i g. 3 beschrieben.
Fig.3 zeigt als Beispiel den Einsatz des bereits anhand von F i g. 2 beschriebenen Quasi-Zufalls-Generators für die Realisierung eines additiven Verwürflers, bei dem die gesamte Schaltung mit Ausnahme des Parallel-Serien-Umsetzers 13, der Übertragungsstrecke 14 und des Serien-Parallel-Umsetzers 15, mit der
Fig.3 zeigt als Beispiel den Einsatz des bereits anhand von F i g. 2 beschriebenen Quasi-Zufalls-Generators für die Realisierung eines additiven Verwürflers, bei dem die gesamte Schaltung mit Ausnahme des Parallel-Serien-Umsetzers 13, der Übertragungsstrecke 14 und des Serien-Parallel-Umsetzers 15, mit der
geringen Taktfrequenz y · fr betrieben werden kann.
Die Schaltungen 9, 9' entsprechen der Schaltung in F i g. 2 und brauchen daher nicht nochmal erläutert zu
werden. Die Größen A0, A\ und A2 stehen zu einem
jo bestimmten Betrachtungszeitpunkt in der bereits angegebenen Weise zur Verfügung und werden wie in
F i g. 3 dargestellt den ersten Eingängen der zweiten Modulo-2-Addierer 10, 11 und 12 zugeführt. Den
zweiten Eingängen der Modulo-2-Addierer 10, 11 und 12 wird das zu verwürfelnde pulscodemodulierte Signal
auf m=3 parallelen Kanälen derart zugeführt daß die Ausgangssignale dieser weiteren Modulo-2-Addierer
nach einer Parallel-Serienwandlung durch den Parallel-Serien-Umsetzer
13 ein Übertragungssignal ergeben, das genau dieselben Eigenschaften hat als wenn die zu
verwürfelnde pulscodemodulierte Folge direkt einem entsprechenden seriellen Verwürfler zugeführt worden
wäre. Voraussetzung ist natürlich die richtige zeitliche Zuordnung der verschiedenen Signale derart, daß der
Verwürfler wirklich die parallele Umwandlung eines seriellen Verwürflers darstellt, sowie die richtige
Reihenfolge beim Multiplexer, wie anhand von F i g. 2 bereits erläutert
Das verwürfelte Signal gelangt über die Übertragungsstrecke 14 zum Serien-Parallel-Umsetzer 15, wo
das Signal wieder auf /n=3 parallele Pfade aufgeteilt
wird.
Diese /n=3 Ausgänge führen auf die ersten Eingänge von m (hier m=3) Modulo-2-Addierern 16, 17 und 18,
ss deren zweiten Eingingen die Ausgangssignale Ax, Ax+^
und Ar+2 eines gleichartigen Parallelwortgenerators 9
zugeführt sind. Der Index χ beschreibt dabei lediglich
die endliche Laufzeit des Signals vom Sender zum Empfänger.
Die Ausgänge der ModuIo-2-Addierer 16,17 und 18
liefern die entwürfelten pulscodemodulierten Signale Bx,
Bx+J und Bx^i, welche, abgesehen von der zeitlichen
Verschiebung, den gesendeten Signalen entsprechen. Der Grund dafür liegt darin, daß auf der Sendeseite
— Sl0 W D0
gebildet wurde. Wegen der Zeitinvarianz derartiger
Beziehungen gilt auf der Empfangsseite
Cx= Ax ®Bx
und wegen
Cx ®AX = Ax ®BX ®AX : = Bx
erscheint am Ausgang des Modulo-2-Addierers wieder
das entschlüsselte Signal Bx. Entsprechendes gilt für die
übrigen Pfade.
Es sei hier wiederum vermerkt, daß sich dieses w
Verfahren auf beliebige Bildungsgesetze der Quasi-Zufallsfolge und auf beliebige Zahlen m von parallelen
Pfaden anwenden läßt
In einem »Bericht über den Aufbau von Binärfolgen mit irreduziblen Generatorplynomen im Zeitmultiplex« r>
aus dem Institut für Niederfrequenztechnik der Technischen Universität in Wien vom 20. Jan. 1976 wird
gezeigt, daß sich Quasi-Zufallsfolgen maximaler Länge
M auch aus ineinanderverschachtelten kurzen Elementarfolgen der Periode A/,· aufbauen lassen, wenn nur Λί, ?<
> Teiler von M ist. Da M bei einer Quasi-Zufallsfolge
immer eine ungerade Zähl ist, also auch nur durch eine
ungerade Zahl teilbar, läßt sich dieses Verfahren nur auf die Verschachtelung einer ungeraden Zahl von Folgen
anwenden. Entsprechende Parallelwortgeneratoren lassen sich ebenfalls im additiven Verwürfler und
Entwürfler nach der Erfindung einsetzen.
Dies gilt auch für Parallelwortgeneratoren gemäß der eingangs erwähnten älteren Anmeldung (P 26 22 660.8).
Da die sendeseitige Verwürfler- und empfangsseitige jo
Entwürflerschaltung ebenso wirkt wie entsprechende konventionelle serielle Schaltungen, ist auch die
Kompatibilität in Systemen mit einer solchen Bitrate gesichert, daß sich sowohl noch konventionelle serielle
Verwürfler- und Entwürflerschaltungen als auch wegen j <-,
der geringen Taktrate einfacher zu realisierende Schaltungen nach der Erfindung einsetzen lassen, das
heißt, es können konventionelle serielle Schaltungen und Schaltungen gemäß der Erfindung im selben
Übertragungssystem nebeneinander verwendet werden, 4»
ohne daß irgendwelche Schwierigkeiten auftreten. Die empfangsseitige Synchronisation des Quasi-Zufallsgenerators
kann wie bei bekannten Anordnungen z. B. mit Hilfe eines Rahmensignals erfolgen.
im folgenden soii anhand der Fi g. 4 die Realisierung
eines entsprechenden multiplikativen (selbstsynchronisierenden) Verwürflers und des zugehörigen Entwürflers
beschrieben werden.
Das Bildungsgesetz des der Verwürflerstruktur zugrunde liegenden Quasi-Zufallsfolge-Generators lau- ,o
tet wiederum
A0 = Ai ®AS.
In einem konventionellen muitiplikativen Verwürfler wird das zu verwürfelnde Eingangssignal zu dem
rückgekoppelten Signal AtfBAs modulo-2-addiert, so
daß gilt:
A0 = B0BA3QA5, [T)
wenn B0 das Element der zu verwürfelnden Folge im eo
Betrachtungszeitpunkt darstellt
Zur Realisierung des Verwürflers gemäß der Erfindung
werden wiederum, analog zur Ermittlung der Struktur des Parallelwortgenerators bei der Quasi-Zufallsfolge-Erzeugung,
m Gleichungen gemäß (7) benötigt, die das Verhalten der konventionellen Schaltung zu
m, in Abständen Taufeinanderfolgende, Betrachtungszeitpunkten beschreiben:
| Für m = 3 wird | Bn 0 /4., 0 A5 , | (8) | i mit der Umbenennung gemäß Gleichung (6): | B0 ©a, ©<■, , | (8a) |
| A0 = | Bi ©ΛΘΛ, | (9) | «*» = | B1 ©fr, © (I2 , | (9a) |
| A1 = | S2 ®A5 ®ΑΊ | (10) | *b = | B2 © C1 © fr, . | (10a) |
| A2 = | Cn | ||||
Das Gleichungssystem (8a) bis (10a) läßt sich wiederum in der anhand der F i g. 3 gezeigten Weise in
eine Schaltung übersetzen. Diese ist in der linken Hälfte der Fig. 4 dargestellt. Die /n=3 parallelen zu
verwürfelnden Signale So, Si und Sj werden den ersten
Eingängen von Modulo-2-Addierern 19, 20 und 21 zugeführt. Den weiteren Eingängen dieser Modulo-2-Addierer
sind die Größen entsprechend F i g. 2 und den Gleichungen (8a) bis (10a) derart zugeführt, daß sich die
gesuchten Eingangsgrößen ao, bo und cn für die
Verzögerungselemente 22,23 und 24 ergeben.
Die Größen ao, bo und p>
stellen wiederum die verwürfelten Ausgangsgrößen auf m=3 parallelen Kanälen dar und werden dem Parallel-Serien-Umsetzer
13 zugeführt. Dessen Ausgang liefert das verwürfelte pulscodemodulierte Signal auf die Übertragungsstrecke
14, welcher wiederum ein Serienparallel-Umsetzer 15 nachgeschaltet ist. Dieser liefert das verwürfelte
pulscodemodulierte Signal auf m=3 Kanälen an die ersten Eingänge der Modulo-2-Addierer 25,26 und 27.
Die Rückgewinnung der ursprünglichen Signale (Entwürfelung) erfolgt durch Auflösung der Gleichungen
(8a) bis (1 Oa) nach den genannten Größen:
B0 = O0 θα, 0c, ,
ο-, = ba 0 /?, θ Q1 .
B2 = C0 ®ct θ/ν,
ο-, = ba 0 /?, θ Q1 .
B2 = C0 ®ct θ/ν,
und Umsetzung dieses Gleichungssystems in die auf der rechten Seite von Fig.4 dargestellten Entwürfler-Schaltung.
Den weiteren Eingängen der Modulo-2-Addierer 25, 26 und 27 werden die mittels der
Verzögerungselemente 28, 29 und 30 gewonnenen Größen gemäß den Gleichungen (11), (12) und (13) in
der anhand der Fig.3 gezeigten Weise derart zugeführt daß die Schaltung das angegebene Gleichungssystem
realisiert Die Ausgänge der Modulo-2-Addierer 25, 26 und 27 liefern die gesuchten
entwürfelten Signale Bx, Bx+ \ und Bx+2.
Der Index χ zeigt wiederum nur die zeitliche
Verschiebung zwischen den empfangenen und gesendeten Signalen aufgrund der Laufzeit über die Übertragungsstrecke.
Auch hier ist zu ersehen, daß sich das Verfahren auf beliebige Bildungsgesetze der Quasi-Zufallsfolge
und beliebige Zahlen m von parallelen Zweigen anwenden läßt
Ferner gilt für die Kompatibilität das bereits im Zusammenhang mit den erfindungsgemäßen additiven
Verwürflern Gesagte.
In bestimmten Fällen können, wie bereits erwähnt beim multiplikativen Verwürfler am Ausgang sehr
ungünstige Ausgangsfolgen auftreten, deren Periode
weit kürzer als die Länge der Quasi-Zufallsfolge ist. In
konventionellen selbstsynchronisierenden Verwürflern kann die Entstehung von längeren Folgen mit
bestimmter kurzer Periodizität durch eine sende- und empfangsseitige Überwachungslogik vermieden werden.
Beispielsweise werden sende- und empfangsseitig die Bits Ax und Ax+$ auf Übereinstimmung überwacht.
Bei fortlaufender Übereinstimmung sorgt ein Koinzidenzzähler für die Veränderung eines Bits des
Rückkopplungssignals, sobald der Zählerstand eine vorgegebene Schwelle überschritten hat. Die Periodizität
ν wird damit unterbrochen. Gleichzeitig wird der Zähler rückgesetzt. Durch Einsatz mehrerer paralleler
Zähler läßt sich die Folge auf das Auftreten verschiedener Periodizitäten überwachen.
Eine entsprechende Möglichkeit bietet sich auch bei den hier beschriebenen Parallelstrukturen.
Zum Beispiel können im Verwürfler im beschriebenen Beispiel fortlaufend die Bits
O0 = B0 + A3 + A5
/>, = ß4 + A1 + A9
/>, = ß4 + A1 + A9
miteinander mit Hilfe eines Modulo-2-Addierers verglichen werden. Ständige Übereinstimmung wird auf das
Vorhandensein einer periodischen Ausgangsfolge mit der Periode von 4 Bits hinweisen. Eine entsprechende
Überwachung ist im Entwürfler möglich.
Bei Auftreten einer Folge mit der Periode 4 Bit wird ein am Ausgang des vergleichenden Modulo-2-Addierers
befindlicher Koinzidenzzähler vollaufen und zu einem bestimmten eine Eins an einem weiteren Eingang
eines Modulo-2-Addierers im Verwürfler, beispielsweise 19 in F i g. 4, zuaddieren. Damit wurde ein Bit der Folge
verändert Die Periodizität wird unterbrochen. Auf der Empfangsseite sind die Größen ax und bx+x ebenfalls
zugänglich und werden entsprechend übenvacht Bei Vollaufen des empfangsseitigen Koinzidenzzählers wird
ebenfalls zu Bx über einen weiten Eingang des zugeordneten Modulo-2-Addierers 25 zum entsprechenden
Zeitpunkt eine Eins zuaddiert, so daß hier das entsprechende Bit verändert ist. Damit erscheint am
Ausgang wieder die richtige entwürfelte PCM-Folge.
Da bei diesem Verfahren nur jedes dritte Bit übenvacht wird, wäre bei Erreichen der Schwelle des
Zählers zwar nicht bewiesen, daß die vorliegende Ausgangsfolge wirklich periodisch mit der Periode 4 Bit
ist, aber es könnte dann »auf Verdacht« ein Bit im Verwürfler (und entsprechend im Entwürfler) geändert
werden, ohne daß sich die statistischen Eigenschaften des Ausgangssignals sehr ändern. Entsprechendes gilt
für die gleichzeitige Überwachung verschiedener Periodenlängen. Die Ausgänge der verschiedenen
hierfür erforderlichen Koinzidenzzähler sind dann durch ein ODER-Gatter verknüpft, dessen Ausgang mit
dem Modulo-2-Addierer im Verwürfler bzw. Entwürfler ι verbunden ist. Ein Ausführungsbeispiel ist in F i g. 5
dargestellt. Die Schaltung enthält sendeseitig die Periodizitätsüberwachungseinrichtungen 40, 41 und
empfangsseitig 40', 4Γ. Die Eingänge eines Modulo-2-Addierers
32 sind mit den Ausgängen a0 = Ao und q>
= A2
κι im Verwürfler verbunden, die Eingänge eines weiteren Modulo-2-Addierers 33 mit den Ausgängen Sq=Ao und
b\ = /4,. Diese Eingänge stellen gleichzeitig die Eingänge der Penodizitätsüberwachungseinrichtungen 40 und 41
dar, während die Ausgänge mit den Ausgängen zweier -, Zähler 30 und 31 identisch sind. Der Modulo-2-Addierer
32 dient der Überwachung auf eine Periodizität von 2 Bits, der Modulo-2-Addierer 33 der Überwachung auf
eine Periodizität von 4 Bits. Der Ausgang des Modulo-2-Addierers 32 ist über das ODER-Gatter 34
.'» mit dem Eingang des Koinzidenzzählers 30 verbunden,
der Ausgang des Modulo-2-Addierers 33 ist über das ODER-Gatter 35 an den Eingang des Koinzidenzzählers
31 geschaltet Die Ausgänge der Zähler 30 und 31 werden über das ODER-Gatter 36 zusammengefaßt,
2*> dessen Ausgang mit einem zusätzlichen Eingang des
Modulo-2-Addierers 19 verbunden. Dieser Ausgang ist ferner mit den zweiten Eingängen der ODER-Gatter 34
und 35 verbunden. Bei Auftreten einer Periodizität von zwei oder vier Bits wird einer der Zähler vollaufen, über
j<> den zusätzlichen Eingang erhält der Modulo-2-Addierer
eine Eins, gleichzeitig setzt diese Eins über die ODER-Gatter 34 und 35 die Zähler 30 und 31 zurück.
Die empfangsseitige Anordnung funktioniert völlig entsprechend. Gleichartige Bauteile sind mit gleichen
}■> Bezugszeichen versehen. Eine detaillierte Beschreibung
erübrigt sich daher.
Eine Einfügung einiger weiterer Verzögerungsglieder in die Schaltung würde auch die Überwachung der
zwischenliegenden Bits (und damit die zuverlässige
Feststellung der Periodizität) ermöglichen. Die Überwachungslogik
arbeitet dann ebenfalls in mehreren parallelen Pfaden.
Entsprechende Überlegungen lassen sich für beliebige
Bildungsgesetze der Quasizufallsfolge und beliebige >
Multiplexfaktoren m durchführen.
Erfindungsgemäß lassen sich sowohl additive als auch multiplikative Verwürfler und Entwürfler bis zu sehr
hohen Bitraten realisieren, bei denen die Realisierung eines Parallel-Serien-Umsetzers (beispielsweise Multi-
■>n plexer) und eines Serien-Parallel-Umsetzers (beispielsweise
Demultiplexer) noch möglich ist Diese Verwürfler sind optimal in dem Sinn, daß sie dieselben
Eigenschaften aufweisen wie konventionelle, bei tiefen Taktfrequenzen realisierbare Verwürfler.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit einem sendeseitigen additiven Verwürfler und einem synchronisierten empfangsseitigen Entwürfler, dadurch gekennzeichnet, daß als Verwürfler ein Parallelwortgenerator (9) mit m Ausgängen (Ao, A\, ...) und ein Parallel-Serien-Umsetzer (13) vorgesehen sind, dessen m Eingänge (Co, Q,...) mit den m Ausgängen der weiteren Modulo-2-Addierer (10, 11, ...) verbunden sind, daß der Parallelwortgenerator (9) eine parallele Abwandlung eines seriellen Wortgenerators zur Erzeugung einer Quasizufallsfolge darstellt, und in den m Ausgangsleitungen je einen weiteren Modulo-2-Addierer (3, 4,...) enthält, dem jeweils zusätzlich eines der zu verwürfelnden m binären Datensignal (Bo, B\,...) in einer derartigen Reihenfolge zugeführt wird, daß der Verwürfler eine parallele Abwandlung eines seriellen Verwürfler darstellt, und daß als Entwürfler ein Serien-Parallel-Umsetzer (15) mit m Ausgängen (C,, C+1,...) und ein gleichartiger weiterer Parallelwortgenerator (9') vorgesehen sind, daß die m Ausgänge (Cx, C+1,...) des Serien- Parallel-Umsetzers mit jeweils dem ersten Eingang eines von m weiteren Modulo-2-Addierern (16, 17, ...) verbunden sind, daß die m Ausgänge (Ax, A,+ \, ...) des empfangsseitigen Parallelwortgenerators mit jeweils dem anderen Eingang eines der m weiteren Modulo-2-Addierer (16, 17, ...) verbunden sind, und daß die Ausgänge (B1, Bx+ 1,...) dieser Modulo-2-Addierer die entwürfelten Datensignale abgeben.2. Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit einem sendeseitigen multiplikativcn Verwürfler und einem synchronisierten empfangsseitigen Entwürfler, dadurch gekennzeichnet, daß als Verwürfler ein Parallelwortgenerator mit m Ausgängen und ein Parallel-Serien-Umsetzer (13) vorgesehen sind, dessen m Eingänge (ao, bn, ■■■) mit den /n Ausgängen des Parallelwortgenerators verbunden sind, daß der Parallelwortgenerator eine parallele Abwandlung eines seriellen Wortgenerators zur Erzeugung einer Quasi-Zufallsfolge darstellt, daß dieser Parallelwortgenerator m Rückkopplungszweige und in diesen m Rückkopplungswegen je einen weiteren Modulo-2-Addierer (19, 20,...) enthält, dem jeweils zusätzlich eines der zu verwürfelnden binären Datensignale (Bo, B\, ...) in einer derartigen Reihenfolge zugeführt wird, daß der Verwürfler eine parallele Abwandlung eines seriellen Verwürflers darstellt, und daß als Entwürfler ein Serien-Parallel-Umsetzer (15) mit m Ausgängen (ax, bx, ...) und ein gleichartiger weiterer Parallelwortgenerator vorgesehen sind, bei dem diejenigen Rückkopplungswege aufgetrennt sind, die zu den Eingängen von Verzögerungselementen führen, bei dem diese Eingänge (a„ bx,...) als Eingänge für die m parallelen verwürfelten Signale an den Ausgängen der Serien-Parallel-Umsetzung dienen, bei dem die Modulo-2-Addierer (25, 26,...), die in den aufgetrennten Rückkopplungswegen liegen, jeweils einen zusätzlichen Eingang für ein solches Signal enthalten und bei dem die Ausgange (HK. /?,,,, ...) dieser Modulo-2-Addierer die entwürfelten Datensignale abgeben.i Nachrichtenübertragungssystem nach An-spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeweils zwei zu überwachenden Ausgängen im Verwürfler und an zwei zugeordneten Ausgängen im Entwürfler eine gleichartige Einrichtung zur Überwachung von Periodizitäten im zu übertragenden Signal vorgesehen ist, daß deren Ausgang im Verwürfler mit einem zusätzlichen Eingang eines der Modulo-2-Addierer verbunden ist und daß deren Ausgang im Entwürfier mit einem weiteren Eingang eines zugeordneten Modulo-2-Addierers verbunden ist.4. Nachrichtenübertragungssystem mit mehreren Periodizitätsüberwachungseinrichtungen für verschiedene Perioden nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Periodizitätsüberwachungseinrichtungen (40, 41) mit Eingängen eines ODER-Gatters (36) verbunden sind, dessen Ausgang wie der Ausgang einer einzelnen Periodizitätsüberwachungseinrichtung verdrahtet ist5. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Periodizitätsüberwachungseinrichtung (40) ein Exklusiv-ODER-Gatter (32) und einen Koinzidenzzähler (30) enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762634353 DE2634353C2 (de) | 1976-07-30 | 1976-07-30 | Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit sendeseitigem Verwürfler und synchronisiertem empfangsseitigem Entwürfler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762634353 DE2634353C2 (de) | 1976-07-30 | 1976-07-30 | Nachrichtenübertragungssystem für Pulscodemodulation mit sendeseitigem Verwürfler und synchronisiertem empfangsseitigem Entwürfler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2634353B1 DE2634353B1 (de) | 1978-01-05 |
| DE2634353C2 true DE2634353C2 (de) | 1978-08-31 |
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ID=5984339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Families Citing this family (5)
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| DE3238973A1 (de) * | 1982-10-21 | 1984-04-26 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur digitalen nachrichtenuebertragung |
| DE3512126C1 (de) * | 1985-04-03 | 1986-08-14 | ANT Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang | Wortweise arbeitender,multiplikativer Verwuerfler und Entwuerfler |
-
1976
- 1976-07-30 DE DE19762634353 patent/DE2634353C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2634353B1 (de) | 1978-01-05 |
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