DE263166C - - Google Patents
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- DE263166C DE263166C DENDAT263166D DE263166DA DE263166C DE 263166 C DE263166 C DE 263166C DE NDAT263166 D DENDAT263166 D DE NDAT263166D DE 263166D A DE263166D A DE 263166DA DE 263166 C DE263166 C DE 263166C
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- 229910052714 tellurium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- PORWMNRCUJJQNO-UHFFFAOYSA-N tellurium atom Chemical compound [Te] PORWMNRCUJJQNO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B27/00—Planetaria; Globes
- G09B27/02—Tellurions; Orreries
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42/?, GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist ein Tellurium, welches eine besondere Einrichtung zur Veranschaulichung
der Präzession der Äquinoktien aufweist. Dies wird durch ein kornbiniertes
Räderwerk erreicht, welches einerseits ein die senkrechte Mittelebene der Erde bestimmendes
Band stets der Sonne zugewendet erhält und andererseits die Erdachse sich selbst ungefähr parallel erhält, aber sie jähr-Hch
um etwa 50 Sekunden nach Westen zurückbleiben läßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 im Grundriß die Gesamtanordnung. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt in größerem Maßstabe durch das Räderwerk. Fig. 4 ist ein Grundriß des Räderwerkes, Fig. 5 eine Stirnansicht auf dasselbe.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 im Grundriß die Gesamtanordnung. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt in größerem Maßstabe durch das Räderwerk. Fig. 4 ist ein Grundriß des Räderwerkes, Fig. 5 eine Stirnansicht auf dasselbe.
Auf einem Tisch T ist eine elliptische Platte T1 befestigt, deren Umfang eine Einteilung
in 365 Tage und die zwölf Zeichen des Tierkreises aufweist. Auf dem Tisch ist in der Mitte ein ringförmiger Zahnkranz G
mit 161 Zähnen befestigt, der oben von einer Platte T2 verdeckt ist. An dieser Platte ist
in dem einen Brennpunkt der elliptischen Platte Γ1 mittels eines Stiftes s die Sonne S
befestigt. Der Zahnkranz G ist durch Speichen r3 mit der Nabe r2 verbunden. Um
diese dreht sich mittels einer Nabe r1 und Speichen ein Ring /, an dem eine Lagerhülse
R1 befestigt und mit Streben R2 versteift
ist. Mittels eines Handgriffes H kann der Ring r um die Nabe r2 gedreht werden.
In der Lagerhülse R1, die sich mittels einer Laufrolle I auf den Tisch T stützt und mit
einem Kopf Ä4 versehen ist, dreht sich eine
Welle R. Die Welle R besitzt an einem Ende ein Zahnrad g mit 13 Zähnen, welches in den
Zahnkranz G eingreift, und am anderen Ende ein Kegelrad 10 und ein Stirnrad 25, letzteres
mit 32 Zähnen. In dem Kopf Ä4 ist eine
senkrechte Achse 12 gelagert, deren unteres Ende ein mit dem Kegelrad 10 in Eingriff
stehendes Kegelrad 11 von gleicher Zähnezahl trägt, und an deren oberem Ende ein wagerechter
Arm 13 befestigt ist. Dieser Arm 13 trägt das Erd-Mondsystem.
An dem einen Ende des Armes 13 ist gelenkig eine gebogene Stange 15 befestigt, die
den Mond M trägt. Die Stange stützt sich mit einer Laufrolle m auf die schräg abgeschnittene
obere Fläche 2ia (Fig. 3) eines
Kronrades 21, das um eine die Welle 12 konzentrisch
umgebende, mit dem Kopf i?4 verbundene Muffe r5 drehbar ist. Das Kronrad
21 besitzt 74 Zähne und steht in Eingriff mit einem Rad 22 von 13 Zähnen, dessen Welle
23 wagerecht im Kopf 2?4 gelagert ist und ein mit dem Zahnrad 25 von 32 Zähnen in
Eingriff stehendes Rad 24 von 66 Zähnen trägt. Die Schräge der oberen Fläche des Kronrades
entspricht dem Winkel zwischen der Mondbahn und der Ekliptik. Zwei auf der schrägen
Fläche 2ia angebrachte Linien η (Fig. 4)
zeigen die Knoten der Mondbahn an.
An dem Arm 13 ist eine Muffe 14 befestigt,
in der ein Zapfen 19" drehbar ist. Letzterer
ist oben fest mit einem gebogenen Arm 27 verbunden, an welchem die Achse A der Erdkugel
E befestigt ist. Bei einer Drehung des Armes 13 dreht sich somit das Erd-Mondsystem
um den in der Achse 12 liegenden Schwerpunkt.
Am unteren Ende der Welle io,a ist ein
Zahnrad 19 von 37 Zähnen befestigt, welches mit einem Zahnrad 17 mit 40 Zähnen auf
einer im Arm 13 gelagerten Welle 13s in Eingriff
steht. Letzteres steht seinerseits mit einem Zahnrad 20 von 40 Zähnen in Eingriff,
das auf der Muffe rB undrehbar befestigt ist. Das obere Ende des Zapfens 13 α trägt ein
Zahnrad 16 von 40 Zähnen, welches mit einem Zahnrad 18 von gleichfalls 40 Zähnen in Eingriff
steht, dessen Nabe ΐ8α auf der Muffe 14
drehbar ist. Diese Nabe i8a trägt einen
Ring b, mit dem ein Träger B (vgl. Fig. 5) fest verbunden ist, an dem ein senkrechter,
die Erde umgebender Ring V befestigt ist.
Dieser Ring V ist noch mit einem wagerechten Ring B1, der gleichfalls die Erde umgibt,
verbunden.
Am oberen Ende der Muffe 14 ist ein hohlkugelabschnittförmiges
Zahnrad 26 befestigt, welches 109 Zähne besitzt und mit einem Zahnrad 30 von 16 Zähnen in Eingriff steht.
Die Achse 28 dieses Zahnrades ist in dem Arm 27 drehbar gelagert und trägt oben ein
Zahnrad 29 von 10 Zähnen, welches in Eingriff mit einem Zahnrad e von 20 Zähnen
steht. Letzteres ist mit der Erde E fest verbunden und dreht diese um die Achse A.
Die Wirkung dieser Einrichtung ist folgende :
Mittels des Handgriffes H wird der Ring r und damit die Lagerhülse R1 um den Mittelpunkt
des Zahnkranzes G gedreht. Dabei wälzt sich das Zahnrad g am Zahnkranz ab
und dreht das Erd-Mondsystem derart, daß jede Mondphase sich in dem richtigen Zeitraum
von 29Y2 Tagen wiederholt. Diese Drehung
findet um die Achse 12 statt und wird durch die Zahnräder 10,12 hervorgebracht.
Durch die Zahnräder 25, 24, 22, 21 wird während dieser Umdrehung der Mond zur richtigen Zeit gegenüber der Ekliptik gehoben und gesenkt.
Durch die Zahnräder 25, 24, 22, 21 wird während dieser Umdrehung der Mond zur richtigen Zeit gegenüber der Ekliptik gehoben und gesenkt.
Während der Drehung des Armes 13 um die Achse 12, die auf die beschriebene Weise
erfolgt, muß nun der Arm 27 im wesentlichen mit sich parallel erhalten werden, da ja die
Schräglage der Erdachse sich nur wenig verändert. Andererseits ist das Band V stets der
Sonne zugewendet zu erhalten. Dies erfolgt durch das den Gegenstand der Erfindung bildende
Räderwerk. Infolge der gleichen Größe der Zahnräder 18, 16, 17, 20 behalten diese
Räder und damit auch der Ring b und das Band V stets eine feste Lage zueinander, und
das Band V wendet stets die eine hell gefärbte Tagseite der Sonne zu. Da das Erd-Mondsystem
um die Welle 12 umläuft, muß somit bei jedem Umlauf des Erd-Mondsystems
der Bandträger B einmal um die Achse 14 bzw. i9a umlaufen.
Da, wie oben erwähnt, der Mond einen vollständigen Umlauf um die Erde in 291Z2
Tagen macht, fallen I25/13 Mondwechsel oder
i35/j3 Mondumläufe auf ein volles Jahr. Da
das Rad 19 drei Zähne weniger hat als das Rad 20, macht es nahezu I1Z12 Umläufe während
eines vollständigen Mondwechsels und regelt dementsprechend die Stellung der Erdachse
beim Umlauf um die Sonne. Würde der Mond nur 121Z3 Wechsel bzw. 131Z3 Erdumlaufe
in einem Jahr zurücklegen, so würde die schräge Achse der Erde stets nach derselben
Richtung zeigen, ohne Rücksicht auf die Zahl der Umläufe des Erd-Mondsystems um die Sonne. Nun aber treten 125Zj3 Mondwechsel
in jedem Jahr ein, und die Differenz der Zahlen 125Z13 und 121Z3 ist 2Z39. Da somit
der Mond 2Z39 eines Umlaufes in seiner
Bahn in einem Jahr mehr zurücklegt, als dem relativen Wert der Zahnräder 20 und 19 (weleher
131Z3 bzw. 121Z3 ist) entspricht, so tritt
eine gewisse relative Verschiebung in der Richtung des Armes 27 ein, und die schräge
Erdachse verändert ihre Schräglage nach rückwärts oder nach rechts, von der Sonne aus gesehen.
Dadurch treten die Äquinoktien, die ja unter rechtem Winkel zur Ebene der Erdachse
stattfinden, in jedem Jahr etwas früher ein und durch genügend oftmalige Wiederholung
des Umlaufes um die Sonne kann man eine deutlich merkbare Drehung der Erdachse gegen das Band V feststellen und dadurch die
allmähliche Präzession der Äquinoktien deutlich machen.
Da der Arm 27 im wesentlichen parallel mit sich bleibt, wälzt sich das Rad 30 an dem
Zahnrad 26 bei der Drehung des Armes 13 um die Welle 12 ab, und diese Drehung wird
benutzt, um die Erde um ihre Achse A zu bewegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Tellurium mit Einrichtung zur Veranschaulichung der Präzession der Äquinoktien, dadurch gekennzeichnet, daß die stets ungefähr parallel erhaltene Erdachse sowie ein der Sonne zugewandtes, die Erde umgebendes Band durch besondere Räderwerke (20,17,19 bzw. 20, 17,16,18) ange- n» trieben werden, deren Zahnrädergrößen so bemessen sind, daß ein geringes Zurückbleiben der Erdachse nach Westen erzielt wird.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263166C true DE263166C (de) |
Family
ID=520582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263166D Active DE263166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263166C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5153510A (en) * | 1991-03-28 | 1992-10-06 | K And M Electronics, Inc. | High impedance system for measuring voltage |
-
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- DE DENDAT263166D patent/DE263166C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5153510A (en) * | 1991-03-28 | 1992-10-06 | K And M Electronics, Inc. | High impedance system for measuring voltage |
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