DE2619082B2 - Rauchdetektor - Google Patents
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Description
sichere und frühzeitigere Signalgabe schon bei geringen Rauchkonzentrationen gestattet
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Strahlungsquelle eine kegelringförmige Strahlungscharakteristik besitzt und daß der Strahlungsempfänger in
der Kegelachse angeordnet ist
Durch die Fokussierung der Strahlung auf eine kegelmantelförmige Zone wird erreicht, daß ein
einziger Strahlungsempfänger so angeordnet werden kann, daß er vorwärts gestreute Strahlung aus allen
Richtungen aufnehmen kann, jedoch von direkter Strahlung nicht getroffen wird, da bei der gewählten
Strahlungscharakteristik in Richtung der Kegelachse praktisch keine Strahlung ausgesandl wird. Somit kann
der Wirkungsgrad optimal gehalten werden. Die erforderliche Strahlungscharakteristik kann dabei auf
verschiedene Weise erhalten werden, beispielsweise durch strahlungsleitende Elemente mit kegelförmig
ausgebildetem Strahlungsaustritt oder durch Reflexion
oder Refraktion an Rotationsellipsoid bzw. Paraboloid oder Kreisflächen mit exzentrischer und schräger
Rotationsachse.
Die Erfindung wird anhand der in den Fig. 1—5
dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben.
F i g. 1 zeigt ein erstes Alisführungsbeispiel, und in F i g. 2 und 3 sind zwei verschiedene Ausbildungsformen
von Strahlungsquellen dargestellt Fig.4 und Fig.5
zeigen zwei weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Rauchdetektoren.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Meßvolumen 1 vor einem rohrförmigen
Gehäuse 2 umschlossen, welches an beiden Enden durch Basisplatten 3 und 4 derart abgeschlossen wird, daß
zwischen Gehäuse 2 und diesen Basisplatten 3 und 4 ringförmige Eintrittsöffnungen 5 zum Eintritt der
Umgebungsluft in das Meßvolumen 1 entstehen. Dabei können hinter den Eintrittsöffnungen Schikanen 6
angeordnet sein, um den Eintritt direkten Lichtes von außen zu verhindern.
Auf der Basisplatte 3 ist ein Trägerelement 7 für die Strahlungsquelle 8 angebracht Diese kann zwar im
Prinzip beliebig ausgeführt sein z. B. als Glühlampe oder als Entladungslampe, jedoch ist es besonders zweckmäßig Strahlungsquellen mit kleinen Abmessungen zu
wählen, deren Strahlung sich leicht bündeln läßt, bzw. solche, welche bereits Strahlung in bevorzugten
Richtungen emittieren. Daher haben sich lichtemittierende Halbleiter z. B. Laserdioden als besonders
geeignet erwiesen. Für Rauchdetektoren, die zur Brandmeldung Verwendung finden, können z. B. Galliumarseniddioden benützt werden.
Im vorliegenden Beispiel wurde eine lichtemittierende Diode 8 gewählt, welche Strahlung bevorzugt in
Richtung der Geräteachse ausstrahlt. Durch optische Mittel 9 wird diese Strahlung nun so abgelenkt, daß die
Strahlung vorzugsweise in einen kegelringförmigen Raum 10 um die Achse fokussiert wird, während in
Richtung der Achse nahezu keine Strahlung emittiert wird. Die Strahlungsquelle erhält damit eine kegelringförmige Strahlungscharakteristik. Im beschriebenen
Beispiel wird dies durch ein strahlungsleitendes Element 9 bewirkt, dessen Eingangsöffnung auf die lichtemittierende Diode 8 aufgesetzt ist und welches sich
ausgangsseitig zu einem Trichter erweitert Dieses strahlungsleitende Element kann aus Glas oder aus
einem transparenten Kunststoff z. B. Plexisglas hergestellt werden. Es kann aus einem Stück bestehen oder
aus einem Bündel vieler dünner Glasfasern zusammengesetzt sein, wobei durch die Totalreflexionen in den
Glasfasern eine besonders gute Richtwt.kung erzielt wird.
Auf der entgegengesetzten Basisplatte 4 ist ein
weiteres Trägerelement 11 für den Strahlungsempfänger 12 angebracht Der Empfänger 12 befindet sich in
der Geräteachse, so daß er von direkter Strahlung der Strahlungsquelle 8 praktisch nicht getroffen wird,
jedoch aus einer kegelförmigen Zone aus an Partikeln
ίο an der Meßkammer 1 vorwärts gestreute Strahlung
erhält Hierdurch wird mit einem einzigen Strahlungsempfänger ein größerer Streubereich erfaßt, als dies bei
vorbekannten Rauchdetektoren möglich war, und zwar gerade derjenige Raumwinkelbereich, in welchem die
Streustrahlung eine besonders große Intensität besitzt Ein auf diese Weise aufgebauter Rauchdetektor weist
also eine erhöhte Empfindlichkeit auf.
Um zu vermeiden, daß noch restliche direkte Strahlung von der Strahlungsquelle 8 auf den Empfän-
2ü ger 12 auftreffen kann, ist es zweckmäßig, zwischen
13, 14 anzuordnen. Dadurch kann die Empfindlichkeit
noch weiter verbessert werden.
2r> Steuer- und Auswerteelektronik für die Strahlungsquelle 8 und den Strahlungsempfänger 12 angeordnet Diese
kann im Prinzip in beliebiger Form ausgeführt sein und einer der oben genannten Schaltungen entsprechen. Sie
ist weiterhin mit Kontakten 16 an der Außenseite der
jo Basisplatte 4 verbunden, an welche zu einer Signalzentrale führende Leitungen angeschlossen werden können, über die ein Signal gegeben werden kann, sobald
die Rauchdichte in der Meßkammer 1 einen bestimmten Wert überschreitet.
Fig.2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Strahlungsquelle mit ebenfalls kegelringförmiger Strahlungscharakteristik. In diesem Beispiel ist dem lichtemittierenden Element 8 ein Rotationsprisma 17 vorgeschaltet, wobei die Rotationsachse in der Geräteachse liegt
to Hierbei wird die vorzugsweise in Achsenrichtung ausgesandte Strahlung durch die Rotationsfläche nach
allen Seiten wie bei einem Prisma um einen bestimmten Winkel abgelenkt, so daß das Intensitätsmaximuir der
Strahlung in einer kegelmantelförmigen Zone um die
wird jedoch in Kauf genommen, daß in Achsenrichtung
noch eine gewisse Strahlungsintensität vorhanden ist,
welche durch Abschirmblenden absorbiert werden muß.
rungsbeispiel einer Strahlungsquelle wird dieser Nachteil weitgehend vermieden. Hierbei ist vor der
lichtemittierenden Diode 8 ein Rotationskörper 18 aus einer bikonvexen Linse angeordnet, wobei die wiederum mit der Geräteachse übereinstimmende Rotations-
achse 19 exzentrisch und schräg zur Linsenachse 20 liegt. Mit dieser Anordnung wird die von der
lichtemittierenden Diode 8 ausgesandte Strahlung auf einen Brennring 21 fokussiert und genau in demjenigen
Meßkammerbereich konzentriert, wo die Streuwirkung
von Rauchpartikeln besonders gut vom Empfänger 12
aufgenommen wird.
Die gewünschte kegelringförmige Strahlungscharakteristik kann jedoch auch mittels Reflexion oder
Refraktion an anderen Rotationsellipsoidflächen mit
to> exzentrischer und schräger Rotationsachse erfolgen,
wobei gleiche oder unendlich große Hauptkrümmungsradien d. h. Rotationsflächen aus Parabeln, Kreisen und
Geraden eingeschlossen sind.
In F i g. 4 ist die lichtemittierende Diode 8 in einem Reflektor 22 angeordnet, welcher als Rotationsellipsoid
ausgebildet ist, wobei die Hauptachsen der erzeugenden Ellipse schräg zur Rotations- oder Geräteachse liegen.
Der Reflektor 22 mit der lichtemittierenden Diode 8 ist mit einem transparenten Kunststoff vergossen, dessen
Oberfläche 23 als Rotationsfläche mit einem Kreisbogen als Erzeugende ausgebildet ist, wobei der
Kreismittelpunkt außerhalb der Rotationsachse liegt. Durch diese Ausbildung wird wiederum eine recht gute
ringförmige Fokussierung der Strahlung erreicht.
Um die Strahlung in Achsenrichtung weiter herabzudrücken, ist in diesem Beispiel als lichtemittierendes
Element ein Galliumarsenid-chip verwendet, bei welchem die Strahlung bevorzugt ringförmig nach der Seite
austritt während die an der Ober- und Unterseite des Chips liegenden Kontaktflächen, durch die keine
Strahlung austritt, in der Geräteachse liegen. Die Kontaktflächen sind über einen zentralen Leiter 24 und
einen ringförmigen Leiter 25 mit der Steuerelektronik 15 auf der entgegengesetzten Basisplatte verbunden.
Zur Abschirmung unerwünschter Strahlung und zur besseren und vollständigeren Aufnahme von Streustrahlung
und deren Zuführung zum Empfänger 12 ist in der Mitte des Meßkammervolumens 1 ein rotationssymmetrischer
Kunststoffkörper 26 vorgesehen. Der vordere, der Strahlungsquelle zugewandte Teil ist
stufenförmig abgesetzt und zumindest an der Oberfläche geschwärzt. Die Stufenabsätze 27 wirken dabei in
gleicher Weise wie die Abschirmblenden in den oben beschriebenen Beispielen. Der hintere Teil des Rotationskörpers
26 ist dagegen aus transparentem Kunststoff ausgeführt und besitzt ebenfalls mehrere ringförmige
Absätze 28 mit schräger Strahlungseintrittsfläche, durch welche die Streustrahlung möglichst vollständig J5
und ungehindert in das Körperinnere eintreten kann. Die anderen sich trichterförmig verjüngenden Flächen
29 dienen als Reflektoren, so daß die Streustrahlung in einem größeren Raumwinkelbereich gesammelt und auf
den am Ende des letzten Trichters angebrachten Strahlungsempfänger 12 geleitet wird. Hierdurch kann
der Wirkungsgrad gegenüber der Anordnung nach F i g. 1 weiter verbessert werden.
F i g. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, welches sich zusätzlich durch besonders einfache Konstruktion
und entsprechend leichte und wenig aufwendige Montierbarkeit, und somit niedrige Produktionskosten
auszeichnet.
Dabei dient ein Sockelteil 30, an dessen Oberseite Kontakte 32, die beispielsweise als Bajonettverriegelungen
ausgebildet sein können, vorgesehen sind, zum Anschluß des Rauchdetektors an Signalleitungen,
welche zu einer Signalzentrale führen. In Hohlräumen 31 sind Komponenten einer elektrischen Steuer- und
Auswerteschaltung bekannter Art vergossen eingebettet. In eine zentrale Bohrung des Sockelteils 30 ist ein in
der Mitte topfförmiges, am Rand scheibenförmiges Teil 33 eingesetzt, welches im Zentrum die Strahlungsquelle
8 mit der zugehörigen Optik, d. h. beispielsweise einem
Reflektor 34 und einer Linsenfläche 35 enthält. Die Optik kann beispielsweise wie in dem Ausführungsbeispiel
nach F i g. 4 oder nach einem der anderen Beispiele ausgeführt sein und bewirkt die oben beschriebene
kegelringförmige Strahlungscharakteristik. Auf den scheibenförmigen Rand dieses topfförmigen Teiles 33
ist ein haubenförmiges Teil 36 aufgesetzt. Das topfförmige Teil 33 und das haubenförmige Teil 36
umschließen zusammen das Meßvolumen 1. Zum Eintritt der Umgebungsluft in das Meßvolumen 1 sind
im haubenförmigen Teil 36 geeignete öffnungen vorgesehen Auf der Innenseite im Zentrum ist auf
diesem Teil 36 ein transparenter Körper 37 angebracht, welcher den Strahlungsempfänger 12 derart umschließt,
daß aus dem ganzen Halbraum Streustrahlung auf den Strahlungsempfänger 12 auftreffen kann. Im Zentrum
des Kunststoffteiles 37 ist ein stiftförmiges Gebilde 41 eingelassen, welches mehrere Blenden 42 zur Abschirmung
der direkten Strahlung vom Strahlungsempfänger trägt. Das freie Ende dieses Stiftes 41 drückt in die
Vertiefung der Rotationsfläche 35 der Strahlungsquelle und fixiert somit die einzelnen Teile gegeneinander. Auf
dem gesamten Aufbau ist ein Gehäuse 39 aufgesetzt, in welchem öffnungen 5 zum Eintritt der Luft in das
Innere vorgesehen sind. Es ist zweckmäßig, den Zwischenraum zwischen Gehäuse 39 und haubenförmigem
Teil 36 mit einem offenporigen, schwarz eingefärbten Polyesterschaum 40 auszufüllen, welcher zwar
luftdurchlässig, jedoch weitgehend lichtundurchlässig ist. Dieser Schaumstoff 40 dient gleichzeitig zum
Andrücken der verschiedenen Teile aneinander und zu deren Fixierung. Falls der Schaum genügend lichtdicht
ist, können die öffnungen im haubenförmigen Teil 36 unmittelbar gegenüber den Außenöffnungen 5 im
Gehäuse 39 angeordnet sein oder anstelle einer Haube 36 kann ein einfacher Bügel aus mehreren Haltestegen
verwendet werden. Dadurch wird zusätzlich ein verbesserter und schnellerer Luftzutritt zum Meßvolumen
1 ermöglicht, so daß ein derart ausgeführter Rauchdetektor in der Lage ist, das Ansteigen der
Rauchkonzentration über einen bestimmten Schwellenwert frühzeitiger als bisher zu signalisieren. Infolge der
speziellen Strahlungscharakteristik und entsprechenden Anordnung des Strahlungsempfängers weist er zudem
die oben erwähnten Vorteile einer erhöhten Empfindlichkeit durch bessere Ausnützung der Streustrahlung
auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Rauchdetektor mit einer Strahlungsquelle, welche Strahlung in einen bestimmten Raumbereich
aussendet, und einem Strahlungsempfänger, der außerhalb des direkten Strahlungsbereiches angeordnet ist und dem die an Partikeln am
Strahlungsweg gestreute Strahlung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle eine kegelringförmige Strahlungscharakteristik (10, 20) besitzt und daß der Strahlungsempfänger (12) in der Kegelachse angeordnet ist
2. Rauchdetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer kegelringförmigen Strahlungscharakteristik ein strahlungsemittierendes Element (8) sowie ein dem Element (8)
vorgesetzter Strahlungsleiter (9) mit trichterförmigem Strahlungsauslaß vorgesehen sind.
3. Rauchdetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer kegelringförmigen Strahlungscharakteristik ein lichtemittierendes Element (8) sowie ein Rotationsprisma (17)
vorgesehen sind, dessen Rotationsachse mit der Kegelachse übereinstimmt und welches die vom
Element (8) emittierte Strahlung kegelringförmig ablenkt
4. Rauchdetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer kegelringförmigen Strahlungscharakteristik reflektierende
oder refraktierende Rotationsellipsoidflächen vorgesehen sind, wobei erzeugende Ellipsen mit
gleichen oder unendlichen Hauptkrümmungsradien eingeschlossen sind.
5. Rauchdetektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer kegelringförmigen Strahlungscharakteristik eine Rotationslinse (13) mit exzentrischer und schräger Rotationsachse vorgesehen ist.
6. Rauchdetektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer kegelringförmigen Strahlungscharakteristik je eine reflektierende (22) und eine refraktierende (23) Rotationsellipsoidfläche mit exzentrischer und schräger Rotationsachse vorgesehen sind.
7. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Strahlungsquelle (8) und Strahlungsempfänger (12) wenigstens eine Strahlungsabschirmende Blende (13, 14)
angeordnet ist.
8. Rauchdetektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden als ringförmige
Absätze eines in der Geräteachse angeordneten Körpers (27) mit schwarzer Oberfläche ausgebildet
sind.
9. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Strahlungsempfänger (12) ein strahlungsleitender Körper (28)
mit ringförmigen Eintrittsflächen für das Streulicht und sich trichterförmig verjüngenden Reflexionsflächen (29) angeordnet ist
10. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle (8) mit Mitteln (34, 35) zur Erzeugung einer
kegelringförmigen Strahlungscharakteristik in einem an einer Sockelplatte (30) angesetzten Einsatz
(33) angebracht sind, daß der Strahlungsempfänger (12) an einem auf den Einsatz gesetzten Trägerteil
(36) in der Geräteachse angebracht ist daß ein
Distanzstift (41), welcher Abschirmblenden (42)
trägt zwischen Strahlungsquelle (8) und Strahlungsempfänger (12) vorgesehen ist und daß auf den
Sockelteil (30), den Einsatz (33) und den Trägerteil
(36) ein Gehäuse (39) aufgesetzt ist, in welchem Lufteintrittsöffnungen (5) vorgesehen sind.
11. Rauchdetektor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Gehäuses
(39) mit einem luftdurchlässigen, großporigen
Schaum (40) ausgekleidet ist
Die Erfindung betrifft einen Rauchdetektor mit einer Strahlungsquelle, welche Strahlung in einen bestimmten
Raumbereich aussendet, und wenigstens einem Strahlungsempfänger, der außerhalb des direkten Strahlungsbereiches angeordnet ist und dem die an Partikeln im
Strahlungsbereich gestreute Strahlung zugeführt wird.
Die Strahlung kann dabei je nach Art der nachzuweisenden Rauchpartikel im sichtbaren, infraroten oder ultravioletten Wellenlängenbereich gewählt
werden. Bei solchen Rauchdetektoren, wie sie beispiels
weise in der Brandmeldetechnik Verwendung finden,
wird der Strahlungsempfänger nicht direkt bestrahlt sondern ist außerhalb des Strahlungsbereiches so
angeordnet, daß er nur dann Strahlung erhält, wenn strahlungsstreuende Partikel in den Strahlungsweg
eintreten und eine Strahlungsstreuung verursachen. Sobald die vom Strahlungsempfänger aufgenommene
Streustrahlungsintensität ein gewisses Maß erreicht, wird über eine geeignete Auswerteschaltung ein Signal
gegeben, wie beispielsweise im Schweizer Patent
417 405.
Bei vorbekannten Rauchdetektoren dieser Art wird die Strahlung mittels einer Optik in eine Meßkammer
geleitet wobei der Strahlungsempfänger quer zur Strahlungsrichtung so angeordnet ist, daß er vorzugs
weise die unter 90° gestreute Strahlung empfangen
kann. Der Wirkungsgrad einer solchen Anordnung ist jedoch relativ schlecht, da die Bestrahlung des
Empfängers bei einer geringen Rauchdichte in der Meßkammer nur sehr gering ist. Solche Rauchdetekto
ren haben daher den Nachteil, daß sie bei der
Verwendung als Brandmelder nicht früh genug auf die
ersten, durch einen Brandausbruch hervorgerufenen
Rauchspuren reagieren.
Es ist bereits versucht worden, die an sich bekannte
Tatsache auszunützen, daß bei den meisten nachzuweisenden Partikelarten die Vorwärtsstreuung, bei welcher
die Empfangsrichtung einen spitzen Winkel mit der Strahlungsrichtung bildet, größer ist als die Seitwärtsoder Rückwärtsstreuung. Dabei wurde der Strahlungs-
empfänger so angeordnet, daß er gerade noch außerhalb des Strahlungsbündels liegt. Die mit solchen
Rauchdetektoren erreichbare Empfindlichkeitserhöhung hielt sich jedoch in engen Grenzen, da immer noch
nur ein geringer Teil der Streustrahlung ausgenützt
wurde. Außerdem mußte die Strahlung sehr gut
gebündelt sein, damit der Empfänger nicht von direkter
Randstrahlung getroffen wird, was solche Geräte
ziemlich aufwendig und schwer einstellbar macht.
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten
Nachteile und die Schaffung eines Rauchdetektors mit
verbessertem Wirkungsgrad, entsprechend verminderter Leistungsaufnahme und erhöhter Funktionssicherheit, welcher bei Verwendung als Brandmelder eine
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