DE2612302A1 - Verfahren zur verbrennung organische bestandteile enthaltender abwaesser - Google Patents

Verfahren zur verbrennung organische bestandteile enthaltender abwaesser

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DE2612302A1 DE19762612302 DE2612302A DE2612302A1 DE 2612302 A1 DE2612302 A1 DE 2612302A1 DE 19762612302 DE19762612302 DE 19762612302 DE 2612302 A DE2612302 A DE 2612302A DE 2612302 A1 DE2612302 A1 DE 2612302A1
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G7/00Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
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Description

  • Verfahren zur Verbrennung organische Bestandteile enthaltender
  • Abwässer Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbrennung organische Bestandteile enthaltender Abwässer in einem Zerstäuberbrenner, wobei die Abwässer unter Druck in die Brennerflamme eingedüst werden.
  • Verfahren der genannten Art werden gewöhnlich in Verbrennungsanlagen durchgeführt, in denen nicht nur Abwässer, sondern auch schädliche Abgase und andere unerwünschte, z.B. aus petrochemischen Prozessen stammende Nebenprodukte verbrannt werden. Obwohl solche Verbrennungsanlagen zur Wiedergewinnung und Nutzbarçachung der in ihnen erzeugten Wärme mit einem Dampfkessel ausgerüstet sind, sind sie doch mit erheblichen Energieverlusten verbunden, da zur völligen Zerstörung der unerwünschten, zum Teil giftigen Abgase und der in Wasser gelösten oder suspendierten Feststoffe hohe Verbrennungstemperaturen erforderlich sind. Die Flammentemperatur der Verbrennungsanlage ist nicht nur vom Heizwert des 3remrstsSfns abhängig, sondern auch von der Menge der in dem der Verbrennung zugefLihrten Material enthaltenen brennbaren Bestandteile, der Wärmemenge, die erforderlich ist, um den Brennstoff und die Ballaststoffe, wie z.B. das Wasser, in dem die organischen Verbindungen gelöst oder suspendiert sind, in den raktionsfähigen Zustand zu bringen, sowie von den Wärmeverlusten, die durch Wärmeabgabe an die Umgebung auftreten. Hohe Flammentemperaturen erfordern daher große Brennstoffmengen.
  • Bei den bekannten Verfahren werden Zerstäubungsbrenner, z.B. Ölzerstäubungsbrenner üblicher Bauart mit Dampf als Zerstäubungsmittel verwendet. Bei diesen bekannten Brennern ist die Zuleitung, durch die die zu verbrennenden Abwässer unter Druck der Verbrennung zugeführt werden, konzentrisch bzw. mittig zur Brennstoffzerstäuberdüse angeordnet und endet im Bereich der Zerstäuberdüse unmittelbar am Brennermund, von wo die Abwässer in das Zentrum der Flamme eingedüst werden. Der als Brennstoffzerstäubungsmittel verwendete Dampf liefert durch Expansion beim Verlassen der Düse zusätzliche Turbulenz und begünstigt so den endothermen Vergasungsvorgang der Brennstofftröpfchen. Andererseits wird die Flamme durch die eingedüsten Abwässer soweit abgekühlt, daß die in den Abwässern enthaltenen organischen Feststoffe, z.B. Polymere, unverbrannt durch die Flammenfront zu Boden fallen und sich in der Vorbrennkammer als zahflüssiger Teer ablagern und dort verkoken. Auf diese Weise kann die Vorbrennkammer innerhalb von wenigen Stunden "zuwachsen". Um eine Betriebsunterbrechung zu vermeiden, muß die Vorbrennkammer bei den bekannten Verfahren deshalb ständig auf einer Temperatur von mindestens 10500C gehalten werden, und die Abwassermenge darf einen bestimmten Grezwert,der einem Volumenyvraltnis von Heizöl zu T.yaSsAr von 1 : 1,5 bis 1 : 2,5 entspricht, nicht überschreiten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem ein optimaler Wirkungsgrad hinsichtlich der Vernichtung der unerwünschten Abfall stoffe erreicht und gleichzeitig der Brennstoffbedarf im Vergleich zu den bekannten Verfahren verringert wird. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens zu schaffen, die bei einem Minimum an Investitionskosten geeignet ist, bestehende, nach den bekannten Verfahren arbeitende Verbrennungsanlagen auf das erfindungsgemäße Verfahren umzustellen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abwässer vor Eintritt in den Brenner in einer Mischdüse mit Druckluf-t vermischt werden, wobei die Strömungsgeschwindigkeit der Luft so eingestellt wird, daß das Abwasser-Luft-Gemisch den Brennermund in Form einer Tröpfchenwirbelschicht verläßt.
  • Dadurch wird erreicht, daß die Abwassermenge gegenüber bekannten Verfahren bei gleichbleibender Brennstoffmenge um etwa 100 % erhöht werden kann, ohne daß Abscheidungen unverbrannter Stoffe in der Vorbrennkammer auftreten; das Volumenverhältnis von Brennstoff zu Abwasser kann auf etwa 1 : 5 eingestellt werden. Uberraschenderweise wird weiter erreicht, daß die Betriebstemperatur der Brennkammer von etwa 1100 auf etwa 9000C gesenkt werden kann, ohne den Wirkungsgrad hinsichtlich der Vernichtung der Abfallstoffe zu beeinträchtigen. Die Senkung der Brennkammertemperatur wirkt sich günstig auf die Hal-6bar}cait der 3rennkanmerausmauerung aus. lurch das erfindungsgemäB erzielte Brennstoff-Abwasser-Verhältnis wird nicht nur eine wesentliche Steigerung der Verbrennungskapazität einer bestehenden Verbrennungsanlage erreicht, sondern auch eine Stabilisierung des Verbrennungsvorganges selbst, derart, daß im Gegensatz zu den bekannten Verfahren kein Abreißen der Flamme mehr eintritt, wodurch die mechanische Belastung von Brenner und Brennkammer verringert wird. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird, bezogen auf die verbrannte Abwassermenge im Vergleich zu den bekannten Verfahren eine Brennstoffersparnis (Heizöl S) von 10 - 20 , erreicht.
  • Die Aufgabe wird ferner durch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bestehend aus einem Zerstäuberbrenner mit Brennstoffzerstäuberdüse, Zuleitungen für Brennstoff, Zerstäubungsmittel und Verbrennungsluft und mit einer in der Brennstoffdüse endenden, mittig angeordneten Abwasserzuleitung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Abwasserzuleitung vor dem Brenner ein an sich bekannter Luftstrahl-Ejektor mit seitlich angeordneter Abwasser-und mittig angeordneter Luftzuführungsöffnung so angeordnet ist, daß im Betrieb ein zentrischer Luftstrahl mit einem Abwasserringstrahl in einer Mischdüse vermischt wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungs-gemäßen Verfahrens bestehen darin, daß die Tröpfchenwirbelschicht durch Vermischen von mindestens 7 Volumteilen Luft mit je einem Volumteil Abwasser pro Zeiteinheit gebildet wird, daß dem Brenner je Zeiteinheit bis zu 5 Volumteile Abwässer pro Volumteil Brennstoff zugeführt werden,und daß als Zerstäuberbrenner ein an sich bekannter Ölbrenner und als Zerstäubungsmittel Dampf verwendet werden.
  • V-r .lha aus rungsbeispiere der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen darin, daß an der Luftzuführungsöffnung des Ejektors eine verstellbare Lochblende angeordnet ist und darin, daß das Verhältnis der Durchmesser von Abwasser- zur Luftzuftlhrung im Ejektor etwa 3 : 1 beträgt.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung und der Beispielsbeschreibung weiter erläutert.
  • Die Zeichnung ist ein Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, die im wesentlichen aus einem Ölzerstäuberbrenner 1 und einem Luftstrahleäektor 2 besteht. Der Brenner 1 besteht aus zwei durch ineinandergeschobene Rohre 3 und 4 gebildeten, konzentrisch angeordneten hohlzylindrischen Räumen 5 und 6, die sich an ihren vorderen, den in der Zeichnung nicht dargestellten Brennkammern zugewandten Enden kegelstumpfförmig verengen und so eine Zerstäuberdüse 7 bilden. Das äußere, den hohlzylindrischen Raum 5 umschließende Rohr 3 ist mit einer Dampfzuleitung 8, das innere, den hohlzylindrischen Raum 6 umschließende Rohr 4 mit einer Ölzuleitung 9 verbunden. Konzentrisch in dem inneren, den Raum 6 umschließenden Rohr 4 ist ein Seelenrohr 10 angeordnet, dessen offenes Ende sich in der Mitte der Zerstäuberdüse 7 befindet. An seinem, den nicht dargestellten Brennkammern abgewandten Ende, ist das Seelenrohr 10 mit dem Ejektor 2. verbunden, welcher eine seitlich angeordnete AbwasserzufUiirungsöffnung 11 und eine mittig angeordnete Luftzuführungsöffnung 12 besitzt. An die Abwasserzuführungsöffnung 11 ist eine Abwasserzuleitung 13, an die Luftzuführungsöffnung 12 eine Luftzuleitung 14 angeschlossen. Sämtliche Zuleitungen 8, 9, 13 und 14 weisen Regelventile 15, 16, 17 und 18 auf. Ein durch die Luftzuführungs öffnung 12 konzentrisch zum Seelenrohr 10 in den Ejektor 2 ei?itrot3fldr LutstraiiL' wird mit einet durch die Abwasserzuführungsöffnung 11 in den Ejektor eintretenden, einen Ringstrahl bildenden Abwasserstrahl in einer Mischdüse 19 derart vermischt, daß sich im Seelenrohr 10 eine stabile Tröpfchenwirbelschicht bildet. Vor der Luftzuführungsöffnung 12 ist eine verstellbare Lochblende 20 angeordnet.
  • Der Durchmesser der Luftzuführungsöffnung des Ejektors 2 beträgt etwa 1/3 des Durchmessers der AbwasserzufUhrungsöffnung 11. Die Mischdüse 19 verjüngt sich konisch vom Durchmesser der Abwasserzuführungsöffnung 11 auf den Durchmesser des Seelenrohrs 10. Die aus dem offenen Ende des Seelenrohrs 10 austretende Tröpfchenwirbelschicht wird im Betrieb in das Zentrun der an der Zerstäuberdüse 7 gebildeten Flamme 21 geblasen.
  • Beispiel In eine mit 12 Ölzerstäuberbrennern üblicher Bauart mit erfindungsgemäß verwendeten Drucklüftejektoren ausgerdstets Verbrennungsanlage werden pro Stunde und Brenner Q42 kg (0,44 m3) Heizöl S und 150 bis 250 kg Dampf eingedüst. Ein aus der Acrylnitrilproduktion kommender Abwasserstrom mit einem Gehalt von ca. 30% an organischen Polymeren wird der Verbrennungsanlage über den Ejektor in einer Menge von 1,25 bis 2,25 m3 pro Stunde und Brenner unter einem Druck von 1 - 4 atü mit Hilfe von Pumpen und unter Verwendung von Mengenmessern zugeführt. Jedem Ejektor werden außerdem 16 m3/h Druckluft von 5,5 atü zugeführt. Die Temperatur in der Brennkammer beträgt 900 - 9500C.
  • Die Luftzuführungsöffnung am Ejektor besitzt einen Durchmesser von 9 mm, der Rohrquerschnitt beträgt also 63,58 mm2; der Durchmesser der bwasserzufu-ungsöffnung am Ejektor beträgt 27,3 mm, der Rohrquerschnitt also 585 mm2. Das Selenrohr des Brenners besitzt einen Durchmesser von 13,6 mm, also einen Rohrquerschnitt von 145,1 mm2. Die Strömungsge schwindigkeit der Druckluft beträgt beim Eintritt in den Ejektor 70 m/s, während sie in der Mischdüse des Ejektors an der Stelle ihres größten Durchmessers nur noch 0,7 m/s beträgt. Die Strömungsgeschwindigkeit, mit der das Luft-Abwasser-Gemisch das Seelenrohr an der Brennerzerstäuberdüse verläßt, beträgt 35 m/s.
  • Unter diesen Bedingungen beträgt das Verhältnis von Brennstoff zu Abwassermenge 1 : 2,97 bis 1 : 5,35 (kg) oder 1 : 2,84 bis 1 : 5,11 (m3). Die Verbrennungsleistung der gesamten Anlage beträgt 15 - 27 m3 Abwasser pro Stunde.
  • In den Vorbrennkammern setzen sich keine unverbrannten, dem Abwasser entstammenden Rückstände ab; die Verbrennung ist vollständig.
  • VerMleichsversuch Eine Verbrennungsanlage mit 12 Ölzerstäuberbrennern derselben Art wie im vorhergehenden Beispiel beschrieben, jedoch ohne Druckluftejektoren, wird ebenfalls mit 0,42 kg (0,44 m) Heizöl S und 150 bis 250 kg Dampf pro Stunde und Brenner beschickt. Ein aus der Acrylnitrilsynthese kommender Abwasserstrom mit einem Gehalt von ebenfalls ca. 30 96 an organischen Polymeren wird den Brennern je nach Heizwert in einer Menge von 0,66 - 0,88 m3 pro Stunde und Brenner unter einem Druck von 2 &tü zugekehrt. Der Durchmesser des Seelenrohrs, durch das das Abwasser der Zerstäuberdüse des Brenners zugeführt wird, beträgt ebenfalls 13,6 mm, der Rohrquerschnitt also 145,1 mm2. Die Austrittsströmungsgeschwindigkeit, mit der das Abwasser den Brennermund verläßt, beträgt 1,25 bis 1,65 m/s.
  • Das Verhältnis von Brennstof zu Abwassermenge beträgt i : 1,5 bis 1 : 2 m. Die Gesamtanlage (12 Brenner) leistet 8 bis 10,6 m3/h Abwasser. Die Temperatur in der Brennkammer beträgt ca. 11OO0C.
  • Ein Vergleich der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und mit dem bekannten Verfahren erzielten Ergebnisse zeigt, daß die Verbrennungsleistung einer Anlage bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bis zu 3,4 mal größer ist als diejenige derselben Anlage bei Anwendung des bekannten Verfahrens, wobei gleichzeitig ein bis zu 100 96 günstigeres Verhältnis von Brennstoff zu Abwassermenge erzielt wird und außerdem die Temperatur in der Brennkammer auf 900 - 9500C gesenkt werden kann.
  • Der Grund für die erfindungsgemäß erzielten günstigen Ergebnisse liegt in der Bildung einer Tröpfchenwirbel schicht aus Luft und Abwasser vor dem Brenner. Die Ausbildung dieser Tröpfchenwirbelschicht erfolgt an der Grenzschicht einer Druckluftströmung einer Strömungsgeschwindigkeit von 70 mls. Der Luftstrom expandiert von einem Rohr eines Durchmessers von 9 mm in einen Raum mit einem Durchmesser von 27,3 mm, wobei die Strömungsgeschwindigkeit zunächst auf 0,7 m/s reduziert, durch allmähliche Rohrverengung jedoch wieder auf 35 m/s erhöht wird.
  • Die Arbeit, die notwendig ist, um die Flüssigkeitsteilchen zur Erzeugung der Tröpfchenwirbelschicht voneinander zu trennen, wird der kinetischen Energie des Luftstromes entnommen. Diese Trennarbeit kann ilberschlagsmäßig der Differenzjelctor - EBrenner gleichgesetzt werden Die Berecnnung dieser Differenz ergibt mit den im Beispiel genannten Nassen und Strömungsgeschwindigkeiten einen Wert von etwa 1 kcal/h (0,9 kcal/h bei 18,25 m3 Luft-Abwasser-Gemisch und 1,51 kcal/h bei 16 m3 Luft). Berücksichtigt man nun, daß die molare Verdampfungsenthalpie, also die Trennarbeit für 6.1023 Molekule, von Wasser 9,7 koal/M beträgt, so kann man die "GröBe" der Tröpfchen, d.h. die Anzahl der in ihnen enthaltenen Moleküle, abschätzen, die durch die Energiedifferenz des Luftstromes von ca. 1 kcal/h (ohne Berücksichtigung der Reibungsveluste!) möglich ist.
  • Auf diese Weise ergibt sich eine Teilchengröße von etwa 106 H20-Molekülen. Tatsächlich werden aber durch Rekombination und wegen der enthaltenen organischen Bestandteile sicher größere Tröpfchen entstehen. Die Überschlagsrechnung vermag aber dennoch zu zeigen, daß die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielten Vorteile eine unmittelbare Folge davon sind, daß die zu verbrennenden Abwässer in Form von Nebel oder Wassertröpfchen mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 mm in die Flamme eingedüst werden.
  • Dadurch wird verhindert, daß die versprühten Wassertröpfchen bereits in der Vorbrennkammer aus der Ölflamme zu Boden fallen und aufgrund der darin enthaltenen organischen Bestandteile zu einem Zuwachsen der Vorbrennkammer führen. Die Tröpfchen werden vielmehr durch den Luftstrom durch die ganze Länge der Ölflamme bis ins Ofenzentrum geführt, und die darin enthaltenen organischen Bestandteile werden aufgrund der sich aus den winzigen Tröpfchendurchmessern ergebenden riesigen Gesamtoberfläche aller Tröpfchen vom tragenden Luftsauerstoff quantitatis verbrannt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Verbrennug organische 3estandteile enthaltender Abwässer in einem Zerstäuberbrenner, wobei die Abwässer unter Druck in die Brennerflamme eingedüst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwässer vor Eintritt in den Brenner in einer Mischdüse mit Druckluft vermischt werden, wobei die Strömungsguschwindigkeit der Luft so eingestellt wird, daß das Abwasser-Luft-Gemisch den Brennermund in Form einer Tröpfchenwirbelschicht verläßt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß die Tröpfchenwirbelschicht durch Vermischen von mindestens 7 Volumteilen Luft mit je einem Volumteil Abwasser pro Zeiteinheit gebildet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Brenner je Zeiteinheit bis zu 5 Volumteile Abwässer pro Volumteil Brennstoff zugeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zerstäuberbrenner ein an sich bekannter Ölbrenner und als Zerstäubungsmittel Dampf verwendet werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend aus einem Zerstäuberbrenner mit Brennstoffzerstäuberdüse, Zuleitungen für Brennstoff, Zerstäubungsmittel und Verbrennungsluft und mit einer in der Brennstoffdüse endenden, mittig angeordneten Abwasserzuleitung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abwasserzuleitung vor dem Brenner ein an sich bekannter Luftstrahlejektor mit seitlich angeordneter Abwasser- und mittig angeordneter Luftzuführungsöffnung so angeordnet ist, daß im Betrieb ein zentrischer Luftstrahl mit einem Abwasserringstrahl in einer Mischdüse vermischt wlrcl.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Luftzuführungsöffnung des Ejektors eine verstellbare Lochblende angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Durchmesser von Abwasser- zu Luft zuführung im Ejektor etwa 3:1 beträgt.
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