DE2601774A1 - Einstecktuerschlo" - Google Patents

Einstecktuerschlo"

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DE2601774A1
DE2601774A1 DE19762601774 DE2601774A DE2601774A1 DE 2601774 A1 DE2601774 A1 DE 2601774A1 DE 19762601774 DE19762601774 DE 19762601774 DE 2601774 A DE2601774 A DE 2601774A DE 2601774 A1 DE2601774 A1 DE 2601774A1
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DE
Germany
Prior art keywords
latch
bolt
lock
locking
latch bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762601774
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Doerrenhaus
Willi Pingsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOERRENHAUS FA WILHELM
Original Assignee
DOERRENHAUS FA WILHELM
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Filing date
Publication date
Application filed by DOERRENHAUS FA WILHELM filed Critical DOERRENHAUS FA WILHELM
Priority to DE19762601774 priority Critical patent/DE2601774A1/de
Publication of DE2601774A1 publication Critical patent/DE2601774A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/16Use of special materials for parts of locks
    • E05B15/1614Use of special materials for parts of locks of hard materials, to prevent drilling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Einstecktürschloß
  • Die Erfindung betrifft ein Einstecktürschloß mit mindestens einer im Schloßgehäuse geführten federbelasteten Falle und/oder einem durch Schlüssel betätigbaren Fallenriegel bzw. Riegel mit Wechselfunktion des Schlosses.
  • Um Einstecktürschlösser einbruchsicherer zu machen, ist es bereits bekannt, in den Köpfen von Fallenriegeln Zylinderstifte aus gehärtetem Stahl drehbar anzuordnen. Dadurch ist ein Durchsägen des Fallenriegel-kopfes ausgeschlossen.
  • Bei normalen Einstecktürschlössern ergibt sich oftmals eine sehr große Querschnittsveränderung im übergangsbereich zwischen Kopf und Schaft des Fallenriegels. Letzterer ist oftmals insbesondere in seiner Dicke erheblich geringer bemessen als der Kopf des betreffenden Fallenriegels. Dies führt wegen der ungünstigen Spannungsanhäufungen im tibergangsbereich zu einer gegen Schlag und Stoß besonders gefährdeten Konstruktion. ba dieser gefährdete Ubergangsbereich im Bereich des Stulpbleches
    liegtddkernR;§rcKeReei!
    das verriegelte Schloß durch Eintreten/zu "öffnen".
  • Schließlich ist es bekannt, daß Einbrecher sich oftmals dadurch Einlaß verschaffen, daß sie an geeigneten Stellen das Türblatt und Löcher in/den Schloßkasten bohren, woraufhin sie durch Einführen von Drähten oder anderen Einbruchswerkzeugen das Schloß ohne Schwierigkeiten öffnen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einstecktürschloß - ggf. rechts und links verwendbar - zu schaffen, das einbruchsicher ist. Das erfindungsgemäß angestrebte Einstecktürschloß soll zunächst sicher gegen Aufbohren sein.
  • Weiterhin soll es - ein genügend starkes Türblatt vorausgesetzt - auch sicher gegen stoßartige Belastungen, beistiels-oder Hebelwirkung weise gegen Eintretenthon außen sein. Schließlich soll min-
    destj geaAlfi828ir
    oder der Fallenriegel - neben der üblichen Arretierung durch die Zuhaltung - eine zusätzliche Sicherung erhalten.
  • Ausgehend von einem Einstecktürschloß der eingangs beschriebenen engeren Gattung wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: a) Der Schloßkasten ist wenigstens einseitig, vorzugsweise an seiner zur Türaußenseite weisenden Seitenfläche, mit einer gegen unbeabsichtigtes Aufbohren, Fräsen, Meißeln od. dgl. widerstandsfähigen Panzerung versehen; b) die Falle und/oder der Riegel bzw. der Fallenriegel - letztere zusätzlich zur üblichen Zuhaltung - sind durch eine - ggf. automatisch mit dem Zuschlagen der mit dem Schloß verbundenen Tür wirksam werdenden-Sperre gegen Längsverschiebung verriegelbar; c) die Falle oder der Riegel bzw. der Fallenriegel weisen rotierbare jeweils im Bereich ihres Kopfes darin befindliche),E1blagen, z. B. Zylinderstifte, aus besonders hartem Material, z. B. gehärtetem Stahl, auf, wobei sich die Einlagen etwa vom freien Ende des betreffenden Kopfes bis über den Stulp ins Schloßgehäuse hinein erstrecken; d) die Falle oder der Riegel bzw. der Fallenriegel weisen vom freien Ende ihres Kopfes bis über etwa die Hälfte, zweidrittel oder mehr ihrer Länge bis weit in den Schloßkasten hinein die gleichen Querschnittsabmessungen wie der betreffende Kopf auf oder sind im Schloßgehäuse teilweise stärker bemessen.
  • Durch die Erfindung wird ein Einstecktürschloß vorgeschlagen, das zunächst mindestens einseitig gepanzert ist, so daß es von außen nicht anbohrbar oder aufbohrbar ist. Die betreffende Panzerung kann aus gehärtetem Stahl, gehärtetem Stahlguß oder einem geeigneten Karbid, beispielsweise aus Zirkonoxyd, bestehen. Das Zirkonoxyd kann mit stabilisierter kubischer Kristallphase versehen sein. Dabei ist es möglich, die Panzerung aus dichtgesintertem Zirkonoxyd aus schmelzmetallurgisch hergestelltem reinem Zirkonoxyd und vorstabilisiertem Zirkonoxyd mit Zusätzen von Magnesiumoxyd und/oder Zeroxyd und/oder Calciumoxyd herzustellen. Solche Panzerungen können beispielsweise durch Kleben oder Klebepunkte mit dem üblichem aus Blech bestehenden Schloßkasten verbunden werden. Auch ist es möglich, die Panzerung so auszugestalten, daß sie auf beiden Seiten paßt, was beispielsweise für rechts und links verwendbare Einstecktürschlösser von Bedeutung ist.
  • Normalerweise wird man ein solches Einstecktürschloß an der nach außen führenden Tür anbringen. Bei größeren Gebäuden, beispielsweise Verwaltungsgebäuden, kommt es jedoch auch vor, daß wichtige Verbindungstüren im Innern eines solchen Gebäudes liegen und daß Einbrecher über andere Zugänge, beispielsweise vom Dach sich Eingang zu einem Hauptflur verschaffen. In diesen Fällen könnte es zweifelhaft sein, was unter dem Begriff WTuraußenseite" zu verstehen idt. Darunter wird in dieser Anmeldung diejenige Türseite verstanden, die am gefährdetsten ist. Bei innenliegenden Türen, wie bei den erwähnten Hauptverbindungstüren in Gängen oder Korridoren von großen Verwaltungsgebäuden können dies durchaus Türseiten sein, die bereits innerhalb des Gebäudes liegen oder zum Innern des Gebäudes weisen. Es steht dem jedoch auch nichts im Wege, das Schloß erfindungsgemäß auf beiden Türseiten mit Panzerungen gemäß der Erfindung auszugestalten.
  • Dadurch, daß das erfindungsgemäße Einstecktürschloß mit einer zusätzlichen Sperre versehen ist, die unabhängig von der üblicherweise vorgesehenen Zuhaltung funktioniert, ist es bei dem betreffenden Einstecktürschloß nicht mehr möglich, durch geeignete Werkzeuge und beisDielsweise durch das Anbohren des oder Türblattes lurranmens/ale jeweils gesicherte ralle UZW. uerr ziegel UUXI' den Fallenriegel in den Schloßkasten zurückzudrücken. Ein besonders hohes Maß an Sicherheit ergibt sich in den Fällen, in denen diese zusätzliche Sperre beim Zuschlagen der betreffenden Tür wirksam wird. Ist die Tür zugeschlagen worden, so ist die betreffende Sperre automatisch in Funktion getreten, d. h.
  • hat beispielsweise einen Fallenriegel gegen Längsverschiebungen blockiert, und zwar ohne, daß das Schloß mit einem Schlüssel im üblichen Sinne "abgeschlossen" wurde. Dies kann natürlich zusätzlich geschehen, so daß der Riegel oder der Fallenriegel zusätzlich durch die übliche Zuhaltung und den Zuhaltungsstift blockiert ist. Im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen allerdings auch solche Einstecktürschlösser, bei denen die zusätzliche Sperre erst mit oder nach dem Abschließen des betreffenden Schlosses mittels eines Schlüssels wirksam wird.
  • Durch das Teilmerkmal c) wird sichergestellt, daß der betreffende Riegel oder Fallenriegel nlchtson außen durchsägbar ierare ist. Als Einlagen kommen beispielsweise/ Zylinderstifte aus gehärtetem Stahl, Hartmetall oder einem keramischen Werkstoff in Frage.
  • Um auch den letzten gefährdeten Bereich sicher zu gestalten, wird bei dem erfindungsgemäßen Einstecktürschloß bewußt darauf verzichtet, abrupte Querschnittsverminderungen z. B. zwischen Fallenriegelkopf und dessen im Schloßgehäuse geführtem Teil vorzunehmen. Vielmehr wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, in Abkehr von den üblichen Konstruktionen diese Schloßeingerichteteile über einen erheblichen Teil ihrer Länge mit gleichen Querschnittsabmessungen zu gestalten oder sogar die Querschnittsabmessungen im Schloßgehäuse zu vergrößern, damit durch stoßweise Krafteinwirkung von außen der betreffende Kopf nicht abbrechbar ist.
  • Wird ein nach der Erfindung ausgebildetes Einstecktürschloß in ein entsprechend stark bzw. sicher gestaltetes Türblatt eingebaut, so dürfte sich dadurch die Einbruchsicherheit erheblich erhöhen lassen, da hierbei die üblichen Einbruchsmethoden versagen.
  • Einstecktürschlösser mit automatischer Verriegelung der Falle, des Riegels bzw. des Fallenriegels dürften besondere Bedeutung für nach außen führende Wohnungstüren und Haustüren besitzen, da nach dem Zuschlagen der betreffenden Tür bereits ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht ist, ohne daß dazu ein Schlüssel verwendet zu werden braucht.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Panzerung als abnehmbare Platte ausgebildet, die auf der Türinnenseite des Schlosses mit dem Schloßkasten durch Schrauben verbunden ist.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Panzerung aus gehärtetem Stahl besteht, mit der aus gehärtetem Stahl bestehende Buchsen verbunden sind, die durch Ausnehmungen des Schloßkastens bzw. dessen Schloßblechen hindurchgreifen, wobei diese Buchsen Gewinde zum Einschrauben der Befestigungsschrauben für die Panzerplatte aufweisen. Diese Panzerung kann auf dem üblichen Schloßkasten angeordnet sein.
  • Der Schloßkasten selbst braucht somit nicht aus höherwertigem Material als üblich westehen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Fallenriegel gegenüber der Falle einen Vorlauf auf, derart, daß der Fallenriegel bereits im nicht durch einen Schlüssel vorgeschlossenen Zustand um ein gewisses Maß mit dem freien Ende seines Kopfes über das freie Kopfende der Falle hervorragt und daß parallel zum Stulp - unmittelbar hinter diesen - ein Fallensperrschieber angeordnet ist, der vom Fallenriegel zwangsgesteuert beim Zuschlagen der Tür aus dem Bewegungsbereich der Falle in Richtung auf den Fallenriegel weggeschoben und mit dem Austreten des Kopfes von Falle und Fallenriegel mit einem Verriegelungsansatz hinter den Fallenkopf gesteuert wird und diesen gegen in das Schloßgehäuse gerichtete Verschiebungen sperrt. Bei diesem Einstecktürschloß ist die Falle gegen eine in das Schloßgehäuse gerichtete Längsverschiebung immer dann gesperrt, wenn sich der Fallenkopf und damit auch der Fallenriegelkopf aus dem Stulpblech heraus bewegt haben, also wenn beispielsweise die betreffende Tür zugeschlagen worden ist. Durch den Vorlauf des Fallenriegels wird sichergestellt, daß der Fallensperrschieber rechtzeitig zwangsläufig weggesteuert wird, bevor der Fallenkopf dagegenstoßen kann.
  • Erfindungsgemäß weist der Fallenriegel einen Ansatz auf, mit dem ein Steuerzapfen gekuppelt ist, der in eine Kulissenführung des Fallensperrschiebers eingreift. Diese Kulissenführung des Fallensperrschiebers kann aus einem Führungsschlitz bestehen, der zwei Teile aufweist, und zwar einen ersten, parallel zur Fallenriegellängsachse verlaufenden Teil und einen in diesen ersten Teil unter einem stumpfen Winkel einmündenden zweiten Teil.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Verriegelungsansatz in Verriegelungsstellung etwa 2 mm von der zugekehrten Fallenkopfinnenseite entfernt. Der gesamte Vorlauf des Fallenriegels kann bei einer Ausführungsform der Erfindung etwa 4 mm betragen. Dadurch läßt sich konstruktiv einfach die Möglichkeit schaffen, den Fallensperrschieber rechtzeitig wegzusteuern, wenn die Tür beispielsweise zugeschlagen wird.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Steuerzapfen bei in den Schloßkasten eingeschobener Falle und eingeschobenem Fallenriegel in dem schräg nach oben verlaufenden zweiten Teil des Führungsschlitzes der Kulisse angeordnet, während mit zunehmend in Richtung auf die Falle verschobenem Fallensperrschieber, d. h. mit zunehmend aus dem Stulp heraustretendem Fallenkopf sich der Steuerzapfen aus dem zweiten Schlitzteil in Richtung auf das erste Schlitzteil bewegt und in Verriegelungsstellung in das erste Schlitzteil eintritt und dort verbleibt.
  • Der Fallensperrschieber kann bei einer Ausführungsform auf der einen Seite durch die Stulpinnenseite und auf der anderen Seite durch eine Distanzbuchse geführt sein.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist diese dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Falle und Fallenriegel angeordneten Nuß zwei Hebel aufweist, von denen der eine mit der Falle unmittelbar und der andere über einen weiteren im Schloßgehäuse schwenkbar gelagerten Hebel mit dem Fallenriegel zusammenwirkt, derart, daß Falle und Fallenriegel bei Betätigung eines Drückers synchron bewegbar sind.
  • Um dem betreffenden Einstecktürschloß Wechselfunktion zu geben, ist auf der der Falle abgekehrten Seite des Fallenriegels der als einarmiger Hebel ausgebildete Wechselhebel schwenkbeweglich gelagert, der das übrige Schloßeingerichte übergreifend mit seinem freien Ende auf die Falle einwirkt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der erste Teil des FUhrungsschlitzes der Kulisse schräg nach unten in Richtung auf den Stulp verlaufend ausgebildet und schließt mit der Längsachse des Riegels einen spitzen Winkel ein, während der zweite Teil des Schlitzes parallel zur Riegellängsachse verläuft, wobei der Fallensperrschieber durch einen mit dem Riegel verbundenen Steuerzapfen erst beim Bewegen des Riegels in dessen Sperrstellung mittels eines Schlüssels in seine den Fallenkopf hintergreifende Sperrstellung bewegbar ist.
  • Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der das Schloßeingerichte im wesentlichen übergreifende Wechselhebel auf einem mit dem Riegelschwanz verbundenen Zapfen schwenkbeweglich gelagert ist und mit seinem freien Ende auf die Falle einwirkt.
  • Gemäß einem weitern Merkmal der Erfindung ist diese dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Fallenriegel eine Sperrfalle angeordnet ist, die an ihrem im Schloßkasten befindlichen Abschnitt einen Sperrstift aufweist, der durch eine Öffnung eines dem Fallenriegel zugeordneten Sperrschiebers greift, derart, daß bei geöffneter Tür der Sperrschieber durch den Sperrstift der Sperrfalle in Offenstellung gehalten ist, während bei eingedrückter Sperrfalle (geschlossener Tür) der Sperrschieber freigegeben ist und durch Federkraft in Richtung auf den Fallenriegel vorgeschoben ist und mit einer Sperrklaue hinter einen Ansatz des Fallenriegels greift und diesen gegen Verschieben in den Schloßkasten blockiert.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, in der die Erfindung - teils schematisch - an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht ist. Es zeigen: Fig. 1 ein Schloß in der Draufsicht, und zwar mit Ansicht auf das Schloßeingerichte; Fig. 2 das Schloß gemäß Fig. 1, ebenfalls in der Draufsicht, und zwar in anderer Stellung der Teile; Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung; Fig. 4 abermals eine weitere Ausführungsform der Erfindung ebenfalls in der Draufsicht, und zwar ebenfalls in Ansicht auf das Schloßeingerichte; Fig. 5 eine Panzerplatte in der Draufsicht; Fig. 6 eine Stirnansicht zu Fig. 5 und Fig. 7 eine Stirnansicht auf eines der Einstecktürschlösser nach den Fig. 1 bis 4.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf ein einseitig brauchbares Einstecktürschloß veranschaulicht. Es steht dem jedoch auch nichts im Wege, den Erfindungsgedanken ebenfalls für ein links und rechts brauchbares Einstecktürschloß anzuwenden. Solche links und rechts brauchbarnEinstecktürschlösser sind beispielsweise aus der DT-FS 2 136 636 und der deutschen Patentanmeldung P 25 25 771.0-15 ersichtlich.
  • Mit dem Bezugszeichen 1 ist eine Stulpe bezeichnet, der mehrere aus der Zeichnung nicht ersichtliche Öffnungen für die Aufnahme von Befestigungsschrauben zugeordnet sind.
  • Das Bezugszeichen 2 bezeichnet insges-t enen Schloßkasten, der in üblicher Weise aus Schloßblechen/besteht . Diese Schloßbleche weisen hinsichtlich ihrer Materialzusammensetzungen keine Besonderheiten auf, bestehen also aus den üblicher Weise bei Einstecktürschlössern verwendeten Blechqualitäten.
  • Das Bezugszeichen 5 bezeichnet eine Gewindebuchse für die Aufnahme von aus den Figuren nicht ersichtlichen Schrauben.
  • Die Gewindebuchse 5 dient bei den Ausführungsformen nach den Figuren 1, 2 und 4 gleichzeitig als Längsführung für einen Fallenschaft 6 einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 7 bezeichneten Falle, deren Fallenkopf 7abei den Ausführungsformen nach den Figuren 1 bis 4 und 7 einseitig schräg verlaufend ausgebildet ist.
  • bezeichnen Distanzbuchsen Die Bezugszeichen 8, 9, 10, 11 und 1i, die zwischen den Schloßblechen 3 und 4 eingespannt sind. Diese bestehen aus gehärtetem Stahl die bei Aufbohrversuchen rotieren.
  • Wie die Fig. 7 erkennen läßt, ist bei jeder Ausführungsform auf der der Schrägen 13 zugekehrten Seite des Schloßkastens 2 auf dem Schloßblech 4 eine Panzerplatte 14 aus gehärtetem Stahl angeordnet. Mit der Panzerplatte 14 sind aus dem gleichen Material bestehende Buchsen 15, 16 und 17 einstückig verbunden, die mit Gewinden versehen sind. Diese Buchsen durchgreifen jeweils in den Schloßblechen 3 bzw. 4 vorgesehene Bohrungen, wobei auf der gegenüberliegenden Seite des Schloßkastens aus der Zeichnung nicht ersichtliche, mit Senkköpfen ausgerUstete Schlitzschrauben in diese Buchsen 15, 16 und 17 eingeschraubt sind, so daß die Panzerplatte 14 von der gegenüberliegenden Schloßseite lösbar gehalten ist. Die übrigen aus Fig. 5 ersichtlichen Löcher kennzeichnen einerseits die Lage des Schlüsselkanals und andererseits die Lage der gehärteten Buchsen 8 bis 12. Die Panzerplatte 14 kann derart ausgebildet sein, daß sie auch auf der gegenüberliegenden Seite des Schloßkastens paßt und dort ebenfalls angeordnet werden kann, was beispielsweise für rechts und links verwendbare Einstecktürschlösser von Vorteil ist. Außerdem können auf jeder Seite des Schloßkastens derartige Panzerplatten vorgesehen sein, falls dies notwendig oder zweckmäßig sein sollte.
  • In der Zeichnung bezeichnen die Figuren 18 eine Feder, die jeweils über einen Federsteg 19 auf einen Nußhebel 20 einwirkt, während das Bezugszeichen 21 eine quadratische Ausnehmung für die Lagerung eines nicht dargestellten DrUckerdornes darstellt. Mit 22 ist jeweils eine Zuhaltung bezeichnet, mit der ein Zuhaltungsstift 23 fest verbunden ist.
  • Schließlich ist 24 eine Öffnung in den Schloßblechen 3 bzw. 4 (von den in der Zeichnung allerdings lediglich eine dargestellt ist), in der beispielsweise ein Zylinderschloß angeordnet sein kann. Die Wirkung eines Schlüsselbartes 25 ist in Fig. 2 lediglich schematisch angedeutet.
  • Die Ausführungsformen nach den Figuren 1 bis 3 weisen außerdem jeweils einen Fallenriegel 26 auf, dessen Kopf 27 ebenfalls mit einer Schräge versehen ist, die ebenso verläuft wie die Schräge 13 der Falle 7.
  • Bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 weist der Fallenriegel 26 gegenüber der Falle 7 einen Vorlauf auf, derart, daß der Fallenriegel 26 bereits im nicht durch einen Schlüssel vorgeschlossenen Zustand um ein gewisses Maß mit dem freien Ende seines Kopfes 27 über das freie Kopfende 7a der Falle 7 hervorragt, wobei parallel zur Stulpe 1, und zwar unmittelbar hinter dieser, ein Fallensperrschieber 28 in Richtung X bzw. Y, d. h. senkrecht zu den Längsachsen der Falle 7 bzw. des Fallenriegels 26 verschieblich angeordnet ist, der bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 vom Fallenriegel 26 zwangsgesteuert ist, derart, daß beim Zuschlagen der betreffenden Tür der Fallensperrschieber 28 aus dem Bewegungsbereich der Falle 7 in Richtung auf den Fallenriegel 26 weggeschoben wird und mit dem Austreten der Köpfe von Falle 7 und Fallenriegel 26 mit einem Verriegelungsansatz 29 hinter den Fallenkopf 7a gesteuert wird und diesen gegen eine Längsbewegung in den Schloßkasten 2 hinein sperrt.
  • Wie die Figuren 1 und 2 erkennen lassen, weist der Fallenriegel 26 einen Ansatz 30 auf, mit dem ein Steuerzapfen 31 festverbunden ist, der in eine Kulissenführung 32 eingreift, die aus einem Führungsschlitz besteht, der zwei Teile aufweist, und zwar bei dieser Ausführungsform einen ersten parallel zur Fallenriegellängsachse verlaufenden Teil~5Ea und einen in diesen mündenden zweiten Teil 32b, der in der ersten Teil 32a unter einen stumpfen Winkel ffi zu dessen Längsachse mündet. Die Fig. 1 zeigt die Stellung, in der der Fallenriegel nicht durch einen Schlüssel vorgeschlossen, sondern lediglich durch eine Feder 33 nach vorn verschoben ist. In dieser Stellung befindet sich der Steuerzapfen 31 im Scheitelpunkt der beiden Teile 32a und 32b.
  • Weiter lassen die Figuren 1 und 2 erkennen, daß der Verriegelungsansatz 29 in Verriegelungsstellung um ein gewisses Maß - bei der dargestellten Ausführungsform um etwa 2 mm -hinter dem Kopf 7a der Falle 7 angeordnet ist. Außerdem tritt der Kopf 27 des Fallenriegels 26 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung um ein gewisses Maß weiter aus der Stulpe 1 hervor, so daß das freie Ende des Kopfes 27 über das freie Ende des Fallenkopfes 7a hervorragt, und zwar bei der dargestellten Ausführungsform ebenfalls um etwa 2mm, so daß der gesamte Vorlauf des Fallenriegels 26 gegenüber der Falle 7 etwa 4 mm beträgt. Selbstverständlich können auch andere Maße und ein anderer gesamter Vorlauf des Fallenriegels 26 gewählt werden, falls dies notwendig oder zweckmäßig sein sollte.
  • Wird die mit dem aus den Figuren 1 und 2 ersichtlichen Schloß versehene Tür zugeschlagen, so trifft der Kopf 27 des Fallenriegels 26 zuerst auf und wird entsprechend früher in den Schloßkasten 2 hineinverschoben, und zwar gegen die Rückstellkraft der Feder 33. Alsdann folgt der Kopf 27 und damit die Falle 7 gegen die Rückstellkraft einer Fallenfeder 34h Der Steuerzapfen 31 wird bei der Bewegung des Fallenriegels 26 mitgenommen und gleitet von dem Schlitzteil 32a in den Schlitzteil 32b der Kulisse 32. Solange sich der Steuerzapfen 31 im waagerechten Teil befindet, wirkt sich dies auf die Bewegung des Fallensperrschiebers 28 nicht aus. Sobald jedoch der Steuerzapfen 31 in den schräg ansteigenden Schlitzteil 32b hineingelangt, hat dies zur Folge, daß der Fallensperrschieber 28 in Richtung Y, d. h. in Richtung auf den Fallenriegel 26 verschoben wird, so daß der Verriegelungsansatz 29 aus dem Bewegungsbereich des Fallenkopfes 7a weggeschoben wird. Dadurch kann die Falle ungehindert in den Schloßkasten 2 hineinbewegt werden. Nach dem Zuschlagen der Tür schnellen die Falle 7 und der Fallenriegel 26 wieder in ihre Ausgangslage unter Federkraft zurück. Dies hat zur Folge, daß sich auch der Steuerzapfen 31 in der Kulisse 32 bewegt, und zwar in Richtung auf den waagerechten Teil 32a zu, was weiterhin zur Folge hat, daß der Fallensperrschieber 28 in Richtung X, d. h. auf die Falle zubewegt wird, bis der Verriegelungsansatz 29 hinter dem Fallenkopf 7a zu liegen kommt. Dieses Schloß hat somit eine automatische Verriegelung der Falle 7, und zwar unabhängig davon, ob der Fallenriegel 26 durch Schlüsselbetätigung über die Zuhaltung verriegelt wird oder nicht.
  • Mit dem Bezugszeichen 34 ist ein Wechselhebel bezeichnet, der bei der aus den Figuren 1 und 2 ersichtlichen Ausführungsform als einarmiger Hebel ausgebildet und auf einem Zapfen 35 um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich gelagert ist. Mit dem freien Ende wirkt der Wechselhebel mit Anschlägen 36 bzw. 37 des Fallenschaftes 6 zusammen, das Bezugszeichen 38 bezeichnet einen kleinen Nußhebel, der mit einem weiteren Hebel 39 zusammenwirkt, der um die Buchse 12 um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich gelagert ist und auf einen Zapfen 40 einzuwirken vermag, der mit dem Schaft des Fallenriegels 26 fest verbunden ist. Dadurch läßt sich durch Betätigen des Drückers synchron zur Falle 7 auch der Fallenriegel 26 in den Schloßkasten 2 hineinbewegen. Diese Stellung ist in Fig. 2 veranschaulicht.
  • Das Bezugszeichen 41 bezeichnet eine Zuhaltungsfeder. Bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 kann der Fallenriegel 26 gegenüber der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung nochmals um das gleiche Maß aus der Stulp 1 herausgeschlossen werden, wobei der Zuhaltungsstift 23 in seine Sperrstellung wandert und auch den Fallenriegel gegen Längsverschiebung blockiert.
  • Weiterhin ergibt sich aus den Figuren 1 und 2, daß sowohl der Fallenkopf 7a als auch der Kopf 27 des Fallenriegels 26 sind mit Einlagen 42 bzw. 43 in Form von drehbaren Stiften versehen/, die aus gehärtetem Stahl hergestellt sind. Dadurch lassen sich die beiden Köpfe 7a und 26 nicht absägen.
  • Außerdem geht deutlich aus den Figuren 1 und 2 hervor, daß hinter dem aus dertStulp 1 hervortretenden Kopf 27 sich der Querschnitt des Fallenriegels 26 nicht verringert. Auch in seiner am weitesten ausgeschlossenen Stellung erstreckt sich der Fallenriegel 26 mit einem erheblichen Teil seiner Länge mit dem gleichen Querschnitt noch in den Schloßkasten 2 hinein, so daß der Querschnitt des Fallenriegels 26 im Bereich der Stulpe 1 nicht geschwächt wird.
  • Bei der Ausführungsform in.Fig. 3 sind für Teile gleiche Funktionen gleiche Bezugszeichen wie bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 verwendet worden. Im übrigen unterscheidet sich die Ausführungsform nach Fig. 3 zunächst von der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 dadurch, daß neben einem Sperriegel 27 parallel und mit Abstand dazu eine Sperrfalle 44 angeordnet ist, die an ihrem im Schloßkasten 2 befindlichen Abschnitt einen Sperrstift 45 aufweist, der durch eine etwa rechtwinklige Öffnung 46 hindurchgreift, die an einem Sperrschieber 47 angeordnet ist, der ebenfalls in Richtung X bzw. Y aber,das heißt parallel zur Stulpe 1 und unmittelbar hinter dieser geführt und gelagert ist. Der Sperrstift 45 greift bei geöffneter Tür derart durch die Öffnung 46, daß er links unten in eine Ecke der Öffnung 46 zu liegen kommt, wodurch eine Verschiebung des Sperrschiebers 47 in Richtung X oder Y ausgeschlossen ist. Wird die Sperrfalle 44 eingedrückt, d. h. also die Tür zugeschlagen, so wird dadurch auch der mit der Falle 44 verbundene Sperrstift 45 entsprechend in der Öffnung 46 verschoben und gelangt dadurch in dem weiten Bereich der Öffnung, derart, daß nunmehr der Sperrschieber 47 in Richtung Y unter der Einwirkung einer sich gegen die Oberseite des Sperrschiebers 47 abstützenden Feder verschoben wird, und zwar soweit, bis der Sperrschieber 47 mit einer Sperrklaue 49 hinter den Ansatz 50 des Fallenriegels 26 greift und diesen gegen Verschieben in den Schloßkasten 2 hinein blockiert. Auch bei dieser Ausführungsform kann der Fallenriegel 26 gegenüber der Sperrfalle 44 einen gewissen Vorlauf aufweisen, so daß die Sperrklaue 49 das Eindrücken des Fallenriegels 26 nicht behindert.
  • Bei eingedrücktem Fallenriegel 26 und eingedrückter Sperrfalle 44 gleitet die Sperrklaue 49 auf der Oberseite des Fallenriegels 26, bis dieser unter dem Einfluß der Federkraft wieder zurückschnellt, woraufhin bei eingedrückt gehaltener Sperrfalle 44 die Sperrklaue 49 hinter den Ansatz 50 zu greifen vermag. Auch dieses Einstecktürschloß besitzt somit eine automatische Verriegelung, und zwar des Fallenriegels 26, ohne daß eine Schlüsselbetätigung erforderlich wäre. Die Nuß besitzt neben dem Nußhebel 20 unddem kleinen Nußhebel 38 einen zum Nußhebel 20 rechtwinklig angeordneten weiteren Nußhebel 51, der über eine nicht dargestellte Kulisse mit dem Sperrschieber 47 zusammenwirkt, so daß der Sperrschieber 47 bei Betätigung des Drückers in Richtung X verschiebbar ist, woraufhin der Fallenriegel 26 über den Hebel 39 und den Zapfen 40 in den Schloßkasten 2 hineinbewegbar ist. Auch dieses Einstecktürschloß hat Wechselfunktion.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind wiederum für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen wie bei den Ausführungsformen nach den Figuren 1 bis 3 verwendet worden.
  • Die Ausführungsform unterscheidet sich von den vorbeschriebenen, insbesondere von den Ausführungsformen nach den Figuren 1 und 2 dadurch, daß der Wechselhebel über einen mit einem Riegel 52 festverbundenen Zapfen 53 um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich verbunden ist. Das betreffende Einstecktürschloß besitzt also ebenfalls WechselSunktion. Der Riegel ist in üblicher Weise durch einen Schlüssel aus der Stulp 1 ausschließbar und durch die Zuhaltung gegen Längsverschiebung arretierbar. Außerdem ist wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen unmittelbar hinter dem Stulpblech 1 und parallel dazu ein Sperrschieber angeordnet, der durch eine Kulissenverbindung 55, 56 mit dem Riegel 52 zwangsgekuppelt ist. Die Kulissenführung besteht wiederum aus einem aus mehreren Abschnitten bestehenden Führungsschlitz 55 und einem Steuerzapfen 56. Letzterer ist mit dem Riegel 52 festverbunden. Der erste Teil des Führungsschlitzes verläuft im spitzen Winkel ocv zur Längsachse des Riegels 52 und an diesen ersten Teil schließt sich ein zweites Teil unter stumpfen Winkel an. Befindet sich der Riegel 52 in nichtausgeschlossenem Zustand, d. h. in einer Lage, die aus Fig. 4 ersichtlich ist, so liegt der Steuerzapfen 56 in dem waagerechten Teil. Wird der Riegel durch ein Schlüssel aus der Stulp 1 herausgeschlossen, so tritt der Steuerzapfen 56 in den schräg nach toten verlaufenden Schlitzteil ein. Dies hat zur Folge, daß der Sperrschieber 54 in Richtung X in Richtung auf die Falle 7 verschoben wird, bis sein Sperransatz mit Abstand hinter dem Fallenkopf 7a zu liegen kommt, so daß die Falle gegen Eindrücken blockiert ist. Dieses Einstecktürschloß besitzt somit keine automatische Verriegelung einer Falle oder eines Fallenriegels. Vielmehr wird erst bei dem anbich üblichen Abschließen des Schlosses, d. h. beim Verriegeln des Riegels durch die Zuhaltung auch die Falle blockiert. Im übrigen ist auch der Riegel derart ausgebildet, daß er im ausgeschlossenen, d. h. aus der Stulp 1 herausgetretenen Zustand sich mit einem erheblichen Teil seiner Länge mit gleichen Querschnittsabmessungen in den Schloßkasten 2 hineinerstreckt, also im Bereich der Stulpe keinen geschwächten Querschnitt aufweist. Bei dieser Ausführungsform weist zumindest die Falle aus hartem Material, beispielsweise aus gehärtetem Stahl bestehende Einlagen, beispielsweise drehbare Stifte auf, so daß sie nicht absägbar ist. Gleiche Einlagen kann aber auch der Riegel im Bereich der Stulpe 1 besitzen.
  • Die in der Zeichnung, in der Beschreibung und in den nachfolgenden Patentansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
  • Patentansprüche

Claims (16)

  1. Patentansprüche )Einstecktürsch'-oß mit mindestens einer im Schloßgehäuse geführten federbelasteten Falle und/oder einem durch Schlüssetbetätigbaren Fallenriegel bzw. Riegel und Wechselfunktion des Schlosses, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Kombination folgender Merkmale: a) Der Schloßkasten (2) ist wenigstens einseitig, vorzugsweise an seiner zur Türaußenseite weisenden Seitenfläche mit einer gegen unbeabsichtigtes Aufbohren, Fräsen, Meißeln od. dgl. widerstandsfähigen Panzerung (14) versehen; b) die Falle (z. B. 7) und/oder der Riegel (52) bzw. der Fallenriegel (z. B. 26) - letztere zusätzlich zur Arretierung durch die übliche Zuhaltung (22) - sind durch eine - ggf. automatisch mit dem Zuschlagen der mit dem Schloß versehenen Tür wirksam werdenden -Sperre (z. B. 29) gegen Längsverschiebung verriegelbar; c) die Falle (7) oder der Riegel (52) bzw. der Fallenriegel (26) weisen jeweils im Bereich ihres Kopfes darin berotierbare findliche/Einlagen, z. D. iyiinerstiite t4d DZ. 4), aus besonders hartem Material, z. B. gehärtetem Stahl, auf, wobei sich die Einlagen (42, 43) vom freien Ende des betreffenden Kopfes (7a bzw. 27) bis über den Stulp (1) ins Schloßgehäuse (2) hinein erstrecken; d) die Falle (7) oder der Riegel (52) bzw. der Fallenriegel (26) weisen vom freien Ende ihres Kopfes (7a bzw.
    z. B.
    27) bis /über etwa die Hälfte oder zweidrittel oder mehr ihrer Länge, bis weit in den Schloßkasten (2) hineinfdie gleichen Querschnittsabmessungen wie der betreffende Kopf bzw. das betreffende freie Ende auf oder sind im Schloßgehäuse (2) querschnittsmäßig teilweise stärker bemessen.
  2. 2. Einstecktürschloß nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Panzerung (14) als abnehmbare Platte ausgebildet ist, die von der Türinnenseite des Schlosses mit dem Schloßkasten (2) durch Schrauben verbunden ist.
  3. 3. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 und/oder 2, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Panzerung (14) aus gehärtetem Stahl besteht,mit der aus gehärtetem Stahl bestehende Buchsen (15, 16, 17) verbunden sind, die durch Ausnehmungen des Schloßkastens (2) bzw. dessen Schloßbleche (3, 4) hindurchgreifen, wobei diese Buchsen Gewinde zum Einschrauben der Befestigungsschrauben für die Panzerplatte (14) aufweisen.
  4. 4. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Panzerung (14) auf dem üblichen Schloßkasten (2) angeordnet ist.
  5. 5. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Fallenriegel (26) gegenüber der Falle (7) einen Vorlauf aufweist, derart, daß der Fallenriegel (26) bereits im nicht durch einen Schlüssel vorgeschlossenem Zustand um ein gewisses Maß mit dem freien Ende seines Kopfes (27) über das freie Kopfende der Falle (7) hervorragt und daß parallel zum Stulp (1) - unmittelbar hinter diesem - ein Fallensperrschieber (28) angeordnet ist, der vom Fallenriegel (26) zwangsgesteuert beim Zuschlagen der Tür aus dem Bewegungsbereich der Falle (7) in Richtung auf den Fallenriegel (26) weggeschoben und mit dem Austreten der Köpfe (7a bzw. 27) von Falle (7) und Fallenriegel (26) mit einem Verriegelungsansatz (29) hinter den Fallenkopf (7a) gesteuert wird und diesen gegen in das Schloßgehäuse (2) gerichtete Längsverschiebungen sperrt.
  6. 6. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Fallenriegel (26) einen Ansatz aufweist, mit dem ein Steuerzapfen (31) gekuppelt ist, der in eine Kulissenführung (32) des Fallensperrschiebers (28) eingreift.
  7. 7. Einstecktürschloß nach Anspruch 6, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Kulissenführung (32) des Fallensperrschiebers (28) aus einem Fiihrungsschlitz besteht, der zwei Teile aufweist, einen ersten (32a) parallel zur Fallenriegellängsachse verlaufenden Teil und einen in diesen ersten Teil (32a) unter einem stumpfen Winkel ( ) einmündenden zweiten Teil (32b).
  8. 8. Einstecktürschloß nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, d a d uwr c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Verriegelungsansatz (29) in Verriegelungsstellung etwa 2 mm von der zugekehrten Fallenkopfinnenseite entfernt ist.
  9. 9. Einstecktürschloß nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der gesamte Vorlauf des Fallenriegels (26) etwa 4 mm beträgt.
  10. 10. Einstecktürschloß nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Steuerzapfen (31) bei in den Schloßkasten (2) eingeschobener Falle (7) und eingeschobenem Fallenriegel (26) in dem schräg nach oben verlaufenden zweiten Teil (32b) des Führungsschlitzes ist und mit zunehmend in Richtung auf die Falle (7) verschobenem Fallensperrschieber (28), d. h. mit zunehmend aus der Stulpe (1) heraustretendem Fallenkopf (7a) sich in dem zweiten Schlitzteil (32b) in Richtung auf das erste Schlitzteil (32a) bewegt und in Verriegelungsstellung in das erste Schlitzteil (32a) eintritt und verbleibt.
  11. II. Einstecktürschloß nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Fallensperrschieber (28) auf der einen Seite durch die Stulpinnenseite und auf der anderen Seite durch eine Distanzbuchse (8) geführt ist.
  12. 12. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zwischen Falle (7) und Fallenriegel (26) angeordneten Nuß zwei Hebel (20 bzw. 38) aufweist, von denen der eine (20) mit der Falle (7) unmittelbar und der andere (38) über einen weiteren im Schloßgehäuse (2) schwenkbar gelagerten Hebel (39) mit dem Fallenriegel (26) zusammenwirkt, derart, daß Falle (7) und Fallenriegel (26) bei Betätigung eines Drückers synchron bewegbar sind.
  13. 13. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß auf der der Falle (7) abgekehrten Seite des Fallenriegels (26) der als einarmiger Hebel ausgebildete Wechselhebel (34) schwenkbeweglich gelagert ist, der das übrige Schloßeingerichte übergreifend mit seinem freien Ende auf die Falle (7) einwirkt.
  14. 14. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der erste Teil des Schlitzes (32a) der Kulisse (32) schräg nach unten in Richtung auf den Stulp (1) verläuft und mit der Längsachse des Riegels (52) einen spitzen Winkel (UX~F) einschließt, während der zweite Teil (32b) des Schlitzes parallel zur Riegellängsachse verläuft und daß der Sperrschieber (54) durch einen mit dem Riegel (52) verbundenen Steuerzapfen (56) erst beim Bewegen des Riegels (52) in dessen Sperrstellung mittels eines Schlüssels in seine den Fallenkopf (7a) hintergreifende Sperrstellung bewegbar ist.
  15. 15. Einstecktürschloß nach Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der das Schloßeingerichte im wesentlichen übergreifende Wechselhebel (34) auf einem mit dem Riegelschwanz verbundenen Zapfen (53) schwenkbeweglich verbunden ist und mit seinem freien Ende auf die Falle (7) einwirkt.
  16. 16. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß parallel zum Fallenriegel (26) eine Sperrfalle (44) angeordnet ist, die an ihrem im Schloßkasten (2) befindlichen Abschnitt einen Sperrstift (45) aufweist, der durch eine Öffnung (46) eines dem Fallenriegel (26) zugeordneten Sperrschiebers (47) greift, derart, daß bei geöffneter Tür der Sperrschieber (47) durch den Sperrstift (45) der Sperrfalle (44) in Offenstellung gehalten ist, während bei eingedrückter Sperrfalle (44) (geschlossene Tür) der Sperrschieber (47) freigegeben ist und durch Federkraft in Richtung auf den Fallenriegel (26) vorgeschoben ist und mit einer Sperrklaue (49) hinter einen Ansatz (50) des Fallenriegels (26) greift und diesen gegen Verschieben in den Schloßkasten (2) blockiert.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3739022A1 (de) * 1986-12-19 1988-06-30 Grundmann Rohrbacher Schlosser Schloss
WO1989002965A1 (fr) * 1987-09-25 1989-04-06 Alain Manigley Serrure de securite
DE4025059A1 (de) * 1990-08-04 1992-02-06 Kurt Hamme Mechanisch selbstverriegelndes einsteckschloss
DE102016207938A1 (de) * 2016-05-09 2017-11-09 Geze Gmbh Schloss für einen schwenkbaren Flügel

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