DE259676C - - Google Patents

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DE259676C
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clutch
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pawl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/14Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259676 KLASSE 47c. GRUPPE
in ERFURT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche den Zweck verfolgt, einen Eingriff der zu kuppelnden Teile überhaupt unmöglich zu machen, wenn das Einrücken der Kupplung erst so spät erfolgt, daß ein vollst an-. diges Eintreten der Zähne des getriebenen Teiles in die Zähne des treiben den Teiles nicht mehr mit Sicherheit erfolgen kann (vgl. Fig. ι der Zeichnung) . Es ist zwar bereits eine an Klauenkupphingen zu verwendende Vorrichtung bekannt geworden, welche einen ähnlichen Zweck wie der Erfindungsgegenstand verfolgt, indessen besitzt die betreffende Vorrichtung den Nachteil, daß sie bei verhältnismäßig verwickelter Bauart das Einrücken der Kupplung nur in einer einzigen Stellung ermöglicht, im übrigen aber auch noch der Benutzung einer Feder bedarf, deren notwendiges Vorhandensein in leicht einzusehender Weise zu verschiedenen Unzuträglichkeiten Veranlassung geben kann.
Von der vorstehend erwähnten bekannten Vorrichtung, welche sich allerdings auch einer Klinke bedient, um den verschiebbaren Kupplungsteil zeitweise zu sperren, unterscheidet sich nun der Gegenstand der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß die an dem einen Kupplungsteil, und zwar entweder in der Ein- oder in der Mehrzahl vorgesehenen Klinken o. dgl. eine mit der Stirnfläche der betreffenden Kupplungszähne abschließende Fläche aufweisen und ihrerseits die zugehörige Zahnlücke bzw. Zahnlücken selbst teilweise in Anspruch nehmen, wobei besondere Ringflächen und sonstige Mittel, wie solche bei der vorerwähnten bekannten Vorrichtung unerläßlich sind, überhaupt gar nicht in Betracht kommen, da die Sperrklinken o. dgl., wie bereits erwähnt, unmittelbar in die zugehörigen Zahnlücken selbst hineinlangen und diese zum Teil ausfüllen. Die Klinken o. dgl. sind bei dem Erfindungsgegenstande im übrigen je mit einer geeigneten Auflauf- bzw. Schrägfläche versehen, welche in der Sperrstellung zweckmäßig noch ein wenig über den äußeren Umfang der Kupplungszähne herübersteht, wobei geeignete Arretierstifte vorgesehen sein können, um ein zu weitgehendes Hineinreichen der Sperrmittel in die Zahnlücken zu verhindern. Im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung findet übrigens bei dem Gegenstande der Erfindung das Zurückdrängen der Klinken o. dgl. bei rechtzeitigem Einrücken durch die Zähne des anderen Kupplungsteiles statt.
Der Erfindungsgegenstand bietet nun den besonderen Vorteil, daß er bei denkbar einfachster Bauart ohne irgendwelche Schwierigkeit bei jeder vorhandenen und in Benutzung befindlichen Klauenkupplung angebracht werden kann, und daß er ein sicheres und gefahrloses Einrücken der Kupplung in verschiedenen Winkelstellungen, d. h. nach Maßgabe der vorhandenen Zähne der Klauenkupplung, ermöglicht. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Klinken o. dgl. in keiner Weise einer Federbelastung bedürfen, so daß Federn, welche bekanntlich gerade bei Kupplungen wesentliche Ubelstände hervorrufen können, vollständig in Fortfall gebracht sind.
In der Zeichnung veranschaulichen nun die Fig. 2 bis 5 den Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist α der treibende und b der getriebene Teil, welch letzterer mit einem Kranz c versehen ist, an welchem gemäß der Erfindung eine oder mehrere Klinken d angeordnet sind. Diese Klinken d besitzen eine Breite, welche der Tiefe der Zähne des Kupplungsteiles b entspricht, so daß also die dem Kranze c abgekehrte Fläche dx der Klinken d mit der Fläche b1 des Kupplungsteiles b abschneidet. Die Klinken sind dabei derart angeordnet, daß sie in die ihrer Aufhängung e benachbarte Zahnlücke f des Kupplungsteiles b in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise hineinreichen können, wobei der Schwanz der Klinke d mit einer abgeschrägten Fläche d1 versehen ist, welche, wenn die Klinke in die Zahnlücke f hineinlangt, noch über den Umfang des Kupplungsteiles b und dementsprechend auch über den Umfang des Kupplungsteiles α herübersteht. Ein Anschlagstift g sorgt dafür, daß die Klinke d nicht tiefer, als in Fig. 2 dargestellt, in die Zahnlücke f hineinfallen kann. Im weiteren ist die Klinke d noch mit einem Anschlag d2 versehen, welcher sich gegen die Umfangsfläche des benachbarten Zahnes h des Kupplungsteiles b legen kann. Diese Einrichtung hat den Zweck, daß die Klinke d, wenn sie in der weiter unten beschriebenen Weise zurückgedrängt wird oder aber in dem unteren, nicht dargestellten Teil der Kupplung infolge ihres Eigengewichtes nach außen fällt, nicht über die in Fig. 4 veranschaulichte Stellung hinaus kann.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist nun die folgende:
Bei Anwendung von nur einer Klinke muß diese bei ausgerückter Kupplung stets oben stehen. Bei Anwendung von mehreren Klinken befindet sich jeweils wenigstens eine in der in Fig. 2 veranschaulichten Stellung, in welcher sie also die Zahnlücke f zum Teil in Anspruch nimmt. Wird nun behufs Einrückens der Kupplung der bewegliche Kupplungsteil b gegen den treibenden Kupplungsteil a in einem Augenblick verschoben, in welchem, entsprechend der Darstellung in Fig. 1, ein vollständiger Eingriff der Kupplungszähne ineinander nicht mehr gewährleistet würde, so verhindert der in Fig. 2 schraffierte, in die Zahnlücke f hineinreichende Teil der Klinke d überhaupt einen Eingriff. Der Kupplungsteil b kann also überhaupt nicht weiter verschoben werden, wie dies die Klinke d gestattet (vgl. die in Fig. 3 durch strichpunktierte Linien veranschaulichte Stellung). Findet dagegen das Einrücken der Kupplung rechtzeitig statt, so trifft die radiale Zahnlücke a1 des Kupplungsteiles α gegen die Abschrägung d1 des Schwanzes der Klinke d (Fig. 2 und 3), worauf dann die Klinke d zurückgedrängt wird, so daß das vollständige Einrücken der Kupplung stattfinden kann (Fig. 4 und 5).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Sichern des gefahrlosen Einrückens von Klauenkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem verschiebbaren Kupplungsteile eine oder mehrere Klinken (d) derartig angeordnet sind, daß sie mit ihren Stirnflächen zu den Stirnflächen der dazugehörigen Kupplungszähne 7" bündig liegen, die. dazugehörigen Zahnlücken ff) selbst teilweise ausfüllen und bei unzeitigem Einrücken der Kupplung eine Berührung der Zähne des verschiebbaren Kupplungsteiles mit denen des anderen unmöglich machen, während die betreffende Sperrklinke bzw. Sperrklinken (d) durch die Zähne des anderen Kupplungsteiles zurückgedrängt wird und das Einrücken der Kupplung gestattet, wenn dieses Einrücken zu einer Zeit erfolgt, die einen vollständigen Eingriff der Kupplungszähne untereinander gewährleistet.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die zugehörigen Zahnlücken des einen Kupplungsteiles teilweise ausfüllenden Klinken (d) mit einer Schrägfläche (d1) versehen sind, welche in der Sperrstellung zweckmäßig noch ein wenig über den äußeren Umfang der Kupplungszähne herübersteht, und Anschlagstifte (g) vorgesehen sind, um ein zu weitgehendes Hineinreichen der Sperrmittel in die Zahnlücken ff) zu verhindern, wobei die Sperrklinken (d) anderseits mit Anschlägen (d2) versehen sind, die einen zu weitgehenden Ausschlag der Sperrklinken (d) nach außen hin verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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