DE257574C - - Google Patents

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DE257574C
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B11/00Controlling arrangements with features specially adapted for condensers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 257574 KLASSE Md. GRUPPE
55ipL.3ng.PAUL H.MÜLLER· in HANNOVER.
von Vakuumräumen.
Zusatz zum Patent 251941.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1912 ab. Längste Dauer: 1. November 1925.
Die Vorrichtung zur Belüftung von Teilen von Vakuumräumen nach dem Zusatzpatent 251941 hat noch Nachteile: Die Vorrichtung ist mehrgliedrig; Belüftungs- und Absperr-5 organ sind verschiedene Körper, von denen jeder seine eigene Bewegung ausführt. Diese Mehrgliedrigkeit ist für eine Sicherheitsvorrichtung unerwünscht. Weiter wird das Absperrorgan durch die einströmende Luft gesteuert. Dadurch sind die steuernden Kräfte weniger groß, als wenn der Wasserdruck unmittelbar wirksam wäre. Auch ist die Bewegung des Absperrorgans ungedämpft, also heftig, die Beanspruchung des Organs beim Schließen mit Stoß also groß. Schließlich ist das öffnen und Schließen des Absperrorgans unabhängig von dem Gegendruck, der hinter dem Diffusor der Strahlpumpe herrscht. Es ist aber erwünscht, daß das Absperrorgan schließt oder geschlossen bleibt, wenn hinter dem Diffusor ein unzulässig hoher Gegendruck herrscht, was z. B. vorkommen kann, wenn versehentlich ein Schieber in der Abwasserleitung der Strahlpumpe geschlossen wird. In diesem Falle saugt die Wasserstrahlluftpumpe nicht, sondern es tritt umgekehrt Druckwasser in den Mischraum und in die Luftleitung und gelangt durch diese in den Kondensator, wenn das selbsttätige Absperrorgan in der Luftleitung offen ist. Diese Ubelstände behebt die Erfindung.
Ebenso wie beim Zusatzpatent 251941 wird dem Raum m (s. Fig. 1 und 2 der Zeichnung) durch das Rohr η Druckwasser der Strahlpumpe zugeführt, welches auf den Kolben d drückt, während die Gewichtsbelastung f, die an Stelle der Federbelastung getreten ist, ·■ dieser Kraft entgegenwirkt. Unmittelbar mit diesem Kolben d ist das Absperrorgan ν verbunden, welches das Gewicht f auf den Ventilsitz w zu ziehen und damit die Luftleitung abzusperren trachtet. Schließlich ist mit dem Kolben d und dem Ventil ν noch der Kolben a, der im zylindrischen Teil b gleitet, starr verbunden. Dieser Kolben« steuert durch Überschleifen die Belüftungsöffnungen c in der Wand des Zylinders b, indem er bei tiefster Lage die Verbindung zwischen dem Raum χ über dem Kolben α mit dem Raum y über dem Ventil freigibt. Der Raum # steht einerseits durch das sich nach innen öffnende Rückschlagventil r mit der Atmosphäre in Verbindung, andererseits durch das Rohr s mit der Abwasserleitung der Strahlpumpe.
Sobald nun die Pumpe der Strahlpumpe Druckwasser zuführt, wirkt dieses Druckwasser auf den Kolben d und wird diesen samt .dem nach unten ziehenden Gewicht f heben. Dabei werden die Belüftungsöffnungen c gegen den Raum χ verschlossen und das Ventil ν geöffnet. Die Strahlpumpe schafft dann die Luft aus dem Kondensator.

Claims (4)

Dabei war vorausgesetzt, daß hinter der Strahlpumpe kein unzulässig großer Widerstand und damit hoher Abwasserdruck vorhanden war. Denn wäre es der Fall gewesen, so würde dieser Druck auch oben auf dem Kolben α gelastet haben. Der Druck auf den unteren Kolben d hätte dann nicht genügt, den bewegten Teil, das sind die beiden Kolben d und a, sowie Gewicht f und Ventil ν ίο zu heben; das Ventil wäre geschlossen geblieben, die Gefahr, daß Wasser in den Kondensator übertritt, vermieden. Wird die Pumpe, nachdem die Anlage in ordnungsmäßigem Betrieb war, abgestellt, hört also die Druckwasserlieferung auf, so verschwindet auch der Druck im Raum m. Das Gewicht f zieht das Ventil ν und die beiden Kolben α und b herab. Das Ventil υ schließt. Sobald der Kolben die Öffnungen c in dem Zylinder b überschleift hat, öffnet sich das Rückschlagventil f, und Luft strömt in den Raum y und damit in den Strahlpumpenmischraum, wodurch der sonst eintretende Wasserschlag verhindert wird. Daß von der Luft auch etwas Wasser aus dem Rohr s durch die Öffnungen c gerissen wird, ist belanglos. Ist zu starker Gegendruck hinter der Strahlpumpe ausgeschlossen, so kann die Leitung s auch fehlen. An Stelle des Rückschlagventiles kann dann eine einfache Öffnung treten. Den Kolben α wird man dann in. üblicher Weise mit Wassersperrung versehen. Besonders vorteilhaft ist es, den beiden KoI-ben α und d sowie dem Ventil gleichen oder nahezu gleichen Durchmesser zu geben, da die Wirkung der Vorrichtung dann unabhängig ist von den Drücken, die in den Räumen y und ζ herrschen, auch wenn diese verschieden sind. Durch die Spindel & kann das Ventil auch während des Betriebes von Hand geschlossen werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Verfahren zum Schließen und Öffnen der Belüftungsöffnungen von Vakuumräumen nach Zusatzpatent 251941, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlpumpendruckwasser außer den Belüftungsöffnungen auch zwangläufig das Absperrorgan steuert, welches den Mischraum der Wasserstrahlluftpumpe vom Väkuumraum des Kondensators absperrt.
2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steuernde Druckwasserkolben (d) mit dem Absperrorgan (ν) der Luftleitung und dem Belüftungsorgan (a) starr verbunden ist und das Belüftungsorgan (a) aus einem Kolben gebildet wird, der die Belüftungsöffnungen (c) in der zugehörigen Zylinderwand (b) überschleift.
3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steuernde Druckwasserkolben (d), das Absperrorgan (υ) und der Gegenkolben (a) gleichen oder nahezu gleichen Durchmesser haben, um die Wirkung der Vorrichtung unabhängig von Druckunterschieden über und unter dem Absperrorgan (in den Räumen y und z) zu machen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (x) auf der Seite des Kolbens (a), von der die Luft in den Vakuumraum strömt, mit der Abwasserleitung der Strahlpumpe verbunden wird und gegen die Atmosphäre durch ein Rückschlagventil (r) abgeschlossen ist, damit bei unzulässigem Gegendruck der Strahlpumpe das Absperrorgan (ν) geschlossen bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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