DE257560C - - Google Patents
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- DE257560C DE257560C DENDAT257560D DE257560DA DE257560C DE 257560 C DE257560 C DE 257560C DE NDAT257560 D DENDAT257560 D DE NDAT257560D DE 257560D A DE257560D A DE 257560DA DE 257560 C DE257560 C DE 257560C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
- H01B11/12—Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
- H01B11/16—Cables, e.g. submarine cables, with coils or other devices incorporated during cable manufacture
Landscapes
- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVe 257560 -KLASSE 21c. GRUPPE δ./
Man kann zur Veränderung der Wirkung von Induktivitäten bei verschiedenen Periodenzahlen
für Leitungen nach dem Pupinschen System für Schwingungen von geringerer Periodenzahl
eine kleinere Dämpfung als für die höheren Periodenzahlen erzielen. Gemäß der vorliegenden Erfindung soll mittels dieser abstimmbaren
Stromverzweigungen in erster Linie die Dämpfungszunahme von Pupin-Leitungen für die höheren Periodenzahlen (infolge
der Zunahme der Verluste in den Spulen und gegebenenfalls in der Leitung selbst) vermindert
werden. Allgemein soll die Dämpfung der mit Induktivitäten versehenen Leitung geregelt
werden, um einen möglichst konstanten Wert oder eine weitere Abnahme der Dämpfung
mit zunehmender Periodenzahl zur Verminderung des Einflusses der zunehmenden Impedanz der Apparate zu erzielen.
Zu diesem Zweck werden beispielsweise die in eine Pupin-Leitung eingeschalteten gewöhnlichen
Selbstinduktionsspulen (Einfach- oder Doppelspulen) mit Zusatzinduktivitäten in Reihe
geschaltet, welche mit einer, erforderlichenfalls auch mehreren nach dem Prinzip der Spannungsresonanz
abstinimbaren Strom Verzweigungen versehen sind. Diese wird für eine
bestimmte, z. B. für die kleinste zu übertragende Periodenzahl abgestimmt. Dann wirkt
sie für diese Periodenzahlen wie ein induktions- und kapazitätsfreier Widerstand und schließt
die Zusatzinduktivität nahezu kurz, wenn dessen Wert gegenüber deren Scheinwiderstand
hinreichend gering ist. Für über dieser Resonanzschwingung liegende Periodenzahle'n wirkt
aber die abstimmbare Überbrückung der Zusatzinduktivität wie eine mit der Periodenzahl
zunehmende Induktivität. Infolgedessen hört ihre Kurzschlußwirkung mehr und mehr auf,
und die aus der Zusatzinduktivität und der abstimmbaren Überbrückung bestehende verzweigte
Strombahn wirkt für die oberhalb der Resonanzperiode liegenden Periodenzahlen wie
eine Induktivität, deren Wert bis zu dem durch die direkte Parallelschaltung der Zusatzinduktivität
und der überbrückenden Induktivität erreichbaren Höchstwert zunimmt, Die wirksamen Induktivitäten und die wirksamen
Widerstände der Zusatzspule und der abstimmbaren Überbrückung müssen einerseits im Verhältnis
zueinander, andererseits. in Rücksicht auf die elektrischen Größen der Leitung nebst
Spulen und deren Änderung mit der Periodenzahl bemessen werden.
Die Zusatzinduktivitäten mit den abstimmbaren Uberbrückungen können anstatt in Reihe
auch parallel zu den Haüptinduktivitäten (Selbstinduktionsspulen usw.) geschaltet werden.
Die Kapazitäten zur Veränderung der Wirkung von Induktivitäten nach dem Prinzip
der Spannungsresonanz können nicht nur zur überbrückung von Induktivitäten, also parallel,
sondern auch direkt in den Hauptstrom-
kreis geschaltet werden. Um die metallische Strombahn der Leitung für die iortleitung
von Gleichstrom, z. B. für Isolationsmessungen, durch den Kondensator nicht zu unterbrechen,
wird er bekanntlich durch einen im Verhältnis zu seinem Scheinwiderstand genügsnd
großen induktionsfreien oder induktiven Widerstand überbrückt.
Die Wirkung der Induktivitäten kann auch
ίο durch Kompoundieren für verschiedene Periodenzahlen
reguliert werden, indem die St romverzweigungen magnetisch miteinander gekoppelt
werden.
In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Zur Erleichterung
des Verständnisses ist in sämtlichen Fällen angenommen, daß die Induktanzquelleh
aus mehreren Teilinduktivitäten, nämlich aus einer unveränderlichen Hauptinduktivität I2
und einer Zusatzinduktivität I1 bestehen, und
daß diese in Reihe geschaltet sind. Die Teilinduktivitäten brauchen jedoch keine getrennten
.magnetischen Felder zu haben,, sondern können auch gegenseitige Induktion besitzen
und in Parallel- oder gemischter Schaltung angeordnet sein. Sie können ferner teilweise
oder sämtlich Gebe- oder Empfangsapparaten oder beiden angehören und mit Primär- oder
Sekundärwicklungen als Transformatoren ausgebildet sein oder als Spartransformatoren
dienen.
Sämtliche in den Figuren dargestellten Beispiele zeigen die Einschaltung der Induktanzquellen
in eine Einfachleitung. Bei Mehrfachleitungen werden die Induktanzquellen zweckmäßig
symmetrisch in die einzelner. Zweige der Leitung eingeschaltet.
Fig. ι zeigt ein Beispiel der Uberbrückungsmethöde
mittels abgestimmter Nebenschlüsse.
Der Stromzweig aus der Induktivität I und
der Kapazität C ist ein solcher Nebenschluß zu der Induktivität iv der bei seiner Resonanzperiode
diese praktisch kurzschließt. Für über der Resonanzperiode liegende Periodenzahlen"
wirkt die Brücke l-C ebenfalls wie eine Induktivität,
deren Wert sich dem Grenzwert I mehr und mehr nähert. Das gesamte System
verhält sich also wie eine Induktivität, deien
Wert innerhalb eines bestimmten Periodenbereiches bis zu einem s gewissen Höchstwert
zunimmt.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 ist die Kapazität C im Hauptstromkreis angeordnet, um
die Wirkung der Induktivitäten ix und i2
,55 direkt zu regeln. Die parallel angeordnete Drosselspule D dient dazu, die Kapazität C
für Ströme von kleiner Periodenzahl oder für Gleichstrom zu überbrücken, welche zu besonderen Zwecken, beispielsweise zu Isolations-
So messungen, zum Anruf, für Fernschaltungen,
zu Regulierzwecken usw., außer den Schwingungen höherer Frequenz über die Leitung
geschickt werden sollen.
Bei der Schaltung nach Fig. 3 ist die Drosselspule D nach Fig. 2 durch einen induktionsfreien
Widerstand R ersetzt. Wird der Widerstand R gegenüber dem Scheinwiderstand der
Kapazität C für die besser 1 ortzuleitenden Periodenzahlen groß gemacht, so ist bei sonst
gleichen Verhältnissen die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 3 die gleiche wie bei der
nach Fig. 2. WTird das Verhältnis klein gemacht, so wird die Dämpfung der Leitung in
dem angegebenen Sinne in ersterer Linie durch den Effektverbrauch im Widerstand R geregelt,
also erst in zweiter Linie durch die Veränderung der Wirkung der Induktivität der Induktanzquelle.
Die Kapazität dient also in diesem Falle hauptsächlich da;:u, den Widerstand
R mit zunehmender Periodenzahl mehr und mehr kurzzuschließen. Die Schaltung
arbeitet dann mehr im Sinne einer »Widerstandsveränderung« als einer »Veränderung der
Gesamt-Induktivität« der Induktanzquelle zur Regelung der Dämpfung der Leitung.
In Fig. 4 ist ein Beispiel der Anwendung des Kompoundierungsyerfahrens dargestellt.
Die Schaltung an sich ist die gleiche wie die nach Fig. 1, und aus der dort dargestellten
Uberbrückungsmethode geht das Kompoundierungsverfahren hervor, wenn man den Induktivitäten
der Strornverzweigungen gegenseitige Induktion gibt. Unterstützt die magnetomotorische
Kraft des Stromes in der Kompoundwicklung Wk diejenige des Stromes in der Induktivität
i1 bei gleicher Phase, so ist die Wirkungsweise die gleiche wie bei der Schaltung
nach Fig. 1; der Höchstwert der äquivalenten Gesamtinduktivität ist jedoch unter
sonst gleichen Bedingungen bei dem Kornpoundierungsverfahren infolge des gemeinschaftlichen
magnetischen Kraftflusses größer als bei dem Uberbrückungsverfahren.
Die verschiedenen Schaltungen können einzeln oder gemeinsam Anwendung finden, und
zwar bei Einfach- und Mehrfachleitungen, bei ein- und mehrphasigen Wechselströmen sowie
beim Vielfachverkehr.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: noi. Elektrische Leitung, in welche zur Verringerung der Dämpfung in regelmäßigen Abständen Induktanzquellen eingeschaltet sind, welche zur Veränderung ihrer Gesamtinduktivität mit der Periodenzahl der zu übertragenden Schwingungen nach dem Überbrückungs- dem Kompoundierungs- oder beiden Systemen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Eigenschaften der einzelnen Teile so bemessen sind, daß eine Zunahme der Gesamtinduktivität mit der Periodenzahlder fortzuleitenden Schwingungen eintritt, zum Zweck, für diese eine möglichst konstante oder für die höheren Periodenzahlen eine geringere Dämpfung als für die niedrigeren Periodenzahlen zu erzielen.
- 2. Ausführungsfotm der Leitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kapazität zur Veränderung der Wirkung der Induktivitäten unmittelbar im Hauptstromkreis angeordnet ist. to
- 3. Ausführungsform der Leitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschten Dämpfungswerte durch Veränderung der wirksamen Widerstände der einzelnen Teile der Induktanzquellen erhalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257560C true DE257560C (de) |
Family
ID=515469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257560D Active DE257560C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257560C (de) |
-
0
- DE DENDAT257560D patent/DE257560C/de active Active
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