DE254643C - - Google Patents

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DE254643C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00—Sealings
    • F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 254643 -KLASSE 47/. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Verfahren zur Herstellung bildsamer Metallpackungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
besonders einfaches und billiges Verfahren zur Herstellung bildsamer Metallpackungen, die sich besonders durch große Elastizität auszeichnen.
Bei diesem Verfahren schmelzt man zunächst ein für die Herstellung bildsamer Metallpackungen geeignetes Metall, d. h. ein Metall, das sich durch einen geringen Reibungskoeffizienten gegenüber Gußeisen, Stahl und Bronze auszeichnet und auch eine gewisse Elastizität besitzt, z. B. eine Legierung von Weißmetall und Blei, in einem geeigneten Gefäße ein und läßt das flüssige Metall in dünnem Strahle aus dem Schmelzgefäß ausfließen. Gegen das ausfließende Metall richtet man einen Preßluft- oder Dampfstrom, der das flüssige Metall aus seiner Richtung ablenkt, in Tropfen zerlegt und gegen eine
z. B. durch ein glattes Zinkblech gebildete, kühle Metallwand schleudert. Fast sämtliche Metalltropfen werden an der Wand zu Blättchen breitgedrückt, erstarren dabei und erhalten bei der an der Metall wand erfolgenden raschen Abkühlung eine gewisse Elastizität. Neben den Metallblättchen bildet sich noch eine geringe Menge von Metallgrieß in Form von 1Z2 bis 2 mm langen Nadeln.
Das so vorbereitete Metall, das in einem am Fuße der Wand befindlichen Sammelgefäße aufgefangen wird, wird nun mit Flockengraphit, Asbestwolle und neutralem Fette von hohem Schmelzpunkte maschinell innig gemischt, und zwar beträgt das Verhältnis zwisehen dem Metall und der Gesamtmasse der erwähnten, als Schmier- und Bindemittel dienenden Zusätze etwa 6:1.
Die Packungsmasse ist alsdann zum Gebrauch fertig. Man kann die Masse entweder unmittelbar in die Stopfbüchsen einstampfen oder auch zu Ringen u. dgl. pressen und in dieser Form einbauen.
Beim Mischen und mehr noch beim Einstampfen oder Pressen biegen sich die Metallblättchen zum großen Teil um und bilden so in der Masse federnde Bestandteile, welche ihr eine große, auch bei hohem Druck bestehen bleibende Elastizität verleihen. Der neben den Metallblättchen entstehende Metallgrieß dient lediglich als Füllstoff.
Die Elastizität der Packung kann noch erhöht werden, wenn man bei der Herstellung der Metallblättchen das in Tropfen aufgelöste flüssige Metall nicht auf eine glatte, sondern auf eine gebuckelte Metallwand auftreffen läßt. In diesem Falle erhalten die Metallblättchen von vornherein die Gestalt von Kugelschalen, sie werden sich daher während des Mischens und beim Einstampfen oder Pressen in größerer Menge oder in stärkerem Maße umbiegen als bei ursprünglich ebener Gestalt. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist es ganz gleichgültig, ob man die Metalltropfen auf die erhabene oder die hohle Seite der Buckel der Metallwand auftreffen läßt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung bildsamer Metallpackungen, dadurch gekennzeichnet, daß man das zur Herstellung der Packung
    zu benutzende Metall in flüssigem Zustande aus einem Schmelzgefäß in dünnem Strahle ausfließen läßt und gegen diesen einen Luftstrom o. dgl. leitet, durch den das flüssige Metall in Tropfenform gegen eine Metallwand geschleudert wird, wodurch dünne biegsame Blättchen entstehen, die alsdann in bekannter Weise mit geeigneten Schmier- und Bindemitteln innig vermischt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Metall gegen eine gebuckelte Metallwand geschleudert wird.
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DE (1) DE254643C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3110129A (en) * 1959-11-27 1963-11-12 Baumann Heinz Method of improving the soil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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