DE2531968A1 - Explosionsgeschuetzte leuchte - Google Patents

Explosionsgeschuetzte leuchte

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DE2531968A1 DE19752531968 DE2531968A DE2531968A1 DE 2531968 A1 DE2531968 A1 DE 2531968A1 DE 19752531968 DE19752531968 DE 19752531968 DE 2531968 A DE2531968 A DE 2531968A DE 2531968 A1 DE2531968 A1 DE 2531968A1
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Description

  • Explosionsgeschützte Leuchte Die Erfindung betrifft eine explosionsgeschützte Leuchte, insbesondere Neldeleuchte, mit einer durch elektrische Energiezufuhr betreibbaren Lichtquelle, die in einem Halter gehalten ist, in dessen explosionsgeschütztem Innenraum die Anschlüsse der Lichtquelle angeordnet sind, an die Verbindungsleitungen angeschlossen sind, die zu Anschlußklemmen in einem Anschlußraum führ-en oder an die Anschlu:3leitungen angeschlossen sind, die aus dem Halter in beliebiger Länge herausgeführt sind.
  • Als Lichtquelle für explosionsgeschützte echten, insbesondere Meldeleuchten, bekannter Art werden Glühlampen verwendet. Diese Glühlampen sind in einer Lampenfassung gehalten, in deren Innerm Kontakte für die Glühlampe vorgesehen sind. Um an diesen Kontaktstellen die Explosionsgefahr auszuschliessen, ragt der Glühlampensockel in einen druckfesten Raum hinein, in dem sich die Kontakte befinden.
  • Von diesen Kontakten sind dann Verbindungsleitungen nach augen zu Anschlußklemmen geführt. Ziele ganze Baueinheit ist dann in einem Kasten oder Behalter angeordnet, der einen Anschlu3raum aufweist, um dort von augen her eingeführte Anschlußleitungen an den Anschlußklemmen zu befestigen. Diese Art von Leuchten hat eine ganze Anzahl von Nachteilen. Einnal ergibt sich bei den Glühlampen eine verhältnismäßig hohe lokale Wärmeentwicklung, die in explosionsgefährdeten Bereichen grundsätzlich unzulässig ist und den Einsatz dieser Leuchten in bestimmten Anwendungen ausschließt. Zum andern ist die geringe Lebensdauer von im Mittel etwa 1000 Brennstunden und auch die Zerbrechlichkeit des Gaskolbens der Glühlampe ungünstig, da bei einem solchen Zerbrechen Funken auftreten können. Es ist daher in der Regel notwendig, die nach außen ragenden Teile der Glühlampe noch in irgend einer Form zu schützen.
  • Bekannt ist auch die Verwendung von Glimmlampen bei explosionsgeschützten Leuchten. Diese haben den Vorteil, daß die Lebensdauer im Mittel etwa 5000 Brennstunden beträgt, doch ist die Helligkeit im allgemeinen wesentlich geringer als bei Glühlampen. Auch hier muß die Explosionsgeschützt Kontaktgabe der Glimmlampe mit den Verbindungsleitungen zu den Anschlußklemmen vorhanden sein und außerdem ein Schutz für den nach außen ragenden Glaskolben.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei explosionsgeschützten Leuchten eine Lichtquelle zu verwenden, die im Betrieb eine verhältnismäßig geringe Wärmeentwicklung aufweist, eine hohe Lebensdauer hat, sodaß sie dauerhaft und unlösbar in einer Leuchtenbaueinheit eingebaut werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei den eingangs erwähnten explosionsgeschützten Besuchten dadurch gelöst, daß die Lichtquelle mindestens einen Leuchtfestkörper hat, dessen AnschluBdrähte elektrisch fest mit je einer Verbindungsleitung an einer Verbindungsstelle verbunden sind, daß der Halter die Form eines Gehäuses hat, in dessen Innenraum sich die Anschlu(3drähte, die Anfänge der Verbindungsleitungen und die Yerbindungsstellen befinden, und daß der Innenraum durch Gießharz ausgegossen ist und so die Teile zusammen eine Leucht--bausinheit bilden.
  • Als Leuchtfestkörper werden dabei alle festen Körper bezeichnet deren Leuchterecheinung nicht auf der hohen Temperatur der Leuchtenden Substanz beruhen, sondern die unter dem Begriff Luminezene durch Zuführen geeigneter und ausreichender Anregungsenergie nur Abgabe von Licht gebracht werden können.
  • Bekannt sind beispielsweise in diesem Zusammenhang Leuchterscheinungen in mit geeigneten Aktivatoren dotierten dielektrischen Substanzen ( Leuchtstoffe ) bei Einwirkung elektrischer Wechselfelder ( Elektrolumineszenz ), z.R. die sogenannten II-VI-Verbindungen mit im Gitter eingebauten Störstellen von metallischen Fremdatomen.
  • Ferner die Lumineszenzerscheinung in der Sperrschicht von Halbleitern durch Rekombination von Ladungsträgern Injektionslumineszenz, z.B. bei III-V-Verbindungen ).
  • Besonders günstig sind sogenannte Lumineszenzdioden oder Leuchtdioden, die einen kristallinen Aufbau besitzen. Dabei ist es ohne weiteres m(iglich, diese Leuchtfestkörper, insbesondere auch die Beuchtdioden, so aufzubauen, daß sie als Einheit eine große lichtmenge abgeben. Beispielsweise können mehrere Einzelleuchtdioden in einem gemeinzamen IIalbleiterkörper integriert und elektrisch parallel oder hintereinandergeschaltet sein, oder es kann auch das Tlalbleitermaterial eine besondere Form aufweisen. tZa die Lebensdauer anbelangt, so haben diese Leuchtfestkörper eine sehr lange Lebensdauer. Die Halbwertszeit beträgt ungefähr 100 000 Leuchtstunden. Es ist daher ohne weiteres möglich, einen solchen Beuchtfestkörper dauerhaft in seinem Halter einzubauen und seine Anschlußdrähte fest und dauerhaft mit Verbindungsleitungen zu verbinden, vorzugsweise durch Löten. Um diese Verbindungsstellen explosionsgeschützt zu gestalten, wird gemaß der Erfindung der betreffende Raum mit Gießharz ausgegossen. Aus diesem Raum können dann die Verbindungsleitungen heraus bis zu Anschlußklemmen geführt werden, die jedoch dann in einem Anschlußraum angeordnet sein müssen, un die ganze Leuchte explosionsgeschützt zu gestalten. Im hinblick auf den unmittelbaren und dauerhaften Anschluß der Anschlußdrähte des Leuchtfestkörpers ergibt sich eine besonders vorteilhafte Konstruktion, wenn die Verbindungsleitungen zugleich die Anschlußleitungen sind, die also dann in Art eines Kabels aus dem Gießharz nach außen führen und eine beliebige Länge aufweisen können sodaß sie dann an einer Stelle anschließbar sind, die entweder an sich explosionjsgeschützt ist oder sich in einem nichtexclosionsgefihr(ieten Bereich befindet.
  • Um die Leuchtwirkung zu verstärken, ist es vorteilhaft, wenn mehrere Leuchtfestkörper zu einer Gruppe zusammengefaßt werden. Hier kann die Porm der Abstrahlung den betreffenden Verhältnissen angepaßt werden. Beispielsweise ist eine linienartige Beleuchtung möglich. In vielen Fällen ist es jedoch günstig, die Leuchtfestkörper in einer geschlossenen Gruppe anzuordnen, d.h. in Draufsicht beisnielsweise kreisförmig oder vielseitig. Günstig iBt beispielsweise eine ringförmige Anordnung um einen zentralen Leuchtfestkörper.
  • Da meist die zum Usetrieb der Leuchtfestkörper notwendige Spannung nicht in der erforderlichen Größe vorhanden ist, muß iiblicherweise ein Netzteil vorgesehen werden, mit dessen hilfe dann der Anschluß an ein Energiene-tz möglich ist.
  • Dieser Netzteil kann beispielsweise lediglich zur Stromund/ oder Spannungsbegrenzung dienen, da Leuchtfestkörper sowohl mit Gleichspannung als auch mit Vechselspannung betrieben werden können. Da jedoch in vielen Fällen Gleichstrom besonders günstig ist, kann der Netzteil gegebenenfalls einen Gleichrichter aufweisen.
  • Der Netzteil kann getrennt entweder zentral für eine ganze Anzahl von Lcuchtbaueinheiten vorgesehen sein oder gegebenenfalls exr)losionsgeschtitzt nit einer oder mehreren Leuchtbaueinheiten mechanisch und elektrisch verbunden sein. Eine vorteilhafte Konstruktion ergibt sich auch dann, wenn der Netzteil im Innenraum des Gehäuses angeordnet und mit den übrigen Teilen durch Gießharz vergossen ist. Im Innern des vergossenen Innenraums befinden sich dann die Verbindungsleitungen zwischen dem Leuchtfestkörper und dem Netzteil, und vom Netzteil aus können dann weitere Verbindungsleitungen nach außen führen , oder es werden in besonders vorteilhafter Weise die eine beliebige Lunge aufweisenden Änschlußleitungen in Form eines Kabels am Netzteil angeschlossen, wodurch sich dann insgesamt gesehen ohne weitere Zusatzteile eine explosion geschützte Leuchte ergibt.
  • Zwar ist es möglich, den eigentlichen Leuchtfestkörper innerhalb seiner Umhüllung so anzuordnen, daß die Leuchtstelle nach allen Seiten sichtbar ist, doch ist in vielen Fällen die Sichtbarkeit des Abstrahlkegels von handelsüblichen Leuchtdioden verhältnismäßig eng. Da die Flache des Licht emittierenden Kristalls nicht beliebig vergrößert werden kann, wird die seitliche ;Jahrnehmng meist auf ein nicht ausreichendes Mindestmaß begrenzt, wenn die Leuchte als Meldeleuchte verwendet werden und von der Seite her gut sichtbar sein soll. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn gemäß der Erfindung Maßnahmen getroffen werden, um diese seitliche Signalwahrnehmung zu verbessern.
  • Um eine gleichmaßige Ausleuchtung einer äußeren Anzeigefläche und eine optimale seitliche -ignalwahrnehmung zu erreichen, können lichtbrechende und lichtstreuende Teile vor den Leuchtfestkörpern angeordnet werden, die beispielsweise die Form von Vorsatzlinsen oder Vorsatzplatten haben. Zur diffusen Lichtverteilung können lichtbrechende Erhebungen und Unebenheiten in Form von Prismen, spitzwinkligen Leisten oder sonstigen Formen angebracht werden, die als Streuzentren das Licht entweder gleichmäßig nach allen Richtungen streuen oder derart gerichtet sind, daß der Hauptanteil des Lichtes in eine bevorzugte Betrachtungsebene abgestrahlt wird, z.B. in eine horizontale Winkelebene in Augenhöhe des Betrachters. Des weiteren können Faseroptikplatten mit planen oder gewölbten Flachen verwendet werden, die das Licht iibr viele parallel oder divergierend miteinander verbundene Lichtleitfasern durch innere Reflexionen direkt zur Oberflache der platte leiten, sodaß eine flachenhafte diffuse 13eleuchtung der Anzeigefläche in der Art einer Mattscheibe erreichbar ist.
  • Ferner kann es günstig sein, Leuchtstoffe zur diffusen Lichtstreuung zu verwenden, die durch Resonanzfluoreszenz Licht mit der gleichen Wellenlänge wie die der anregenden Licht energie emittieren. Um den Wirkungsgrad des Leuchtstoffes zwischen absorbierter Lichtenergie und emittiert er Lichtenergie zu verbessern, könnte eine den Destriau-Effekt ausnützende Vorrichtung zwischengeschaltet werden.
  • Günstige Konstruktionen ergeben sich, wenn der Leuchtfestkörper in einem Reflektor angeordnet ist, der entweder das Licht bündelt oder bei einer Meldeleuchte einen lichtstreuenden Effekt hat.
  • Vorteilhaft kann die Lichtquelle in einem aus durchsichtigem Material gebildeten Füllkörper von der Sichtseite her eingebettet sein, wobei dann eine konvexe BeuchtflEche als AbschluB nach vorne und nach den Seiten zu vorgesehen ist. Günstig ist es, wenn dabei die konvexe Leuchtfläche die Stirnfläche einer linsenartigen Abschlußkappe bildet. Dabei kann der Raum zwischen Abschlußkappe und Leuchtfestkörper vorteilhafterweise durch eine durcheichtige Masse ausgefüllt sein, die einen Füllkörper bildet.
  • Bei einer Mehrzahl von Leuchtfestkörpern ist es vorteilhaft, wenn die Reflektoren zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind.
  • Das gleiche gilt auch für die Kappen, die zu einer Baueinheit zusammengefaßtwerden können, wobei diese Baueinheit noch einen die Reflektoren umgebenden Ansicht flansch haben kann.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele der Erfindung enthält.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Längs schnitt durch eine erste AusfUhrungsform einer explosionsgeschützten Leuchte, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer explosionsgeschützten Leuchte, Fig. 3 einen Mangsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer explosionsgeschützten Leuchte, Fig. 4 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht gemaß Fig. 3, Fig. 5 einen Langsschnitt durch eine vierte Ausführungsform einer explosionsgeschützten Leuchte, Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht einer Leuchtbaueinheit, die mit einem Netzteil zusammengebaut werden kann, Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht auf einen Netzteil, an den vier Leuchtbaueinheiten angeschlossen werden können, Fig. 8 eine Schaltung für den Netzteil.
  • In dem Ausfahrungsbeispiel nach Fig. 1 ist mit 10 ein beispielsweise aus Kunststoff bestehendes Gehause bezeichnet, das zwei Befestigungsansatze 12 aufweist, die zum Befestigen an irgend einem stationen Teil dienen. In einem Flansch 14 am Oberteil des Gehäuses nach Fig. 1 ist eine als Ganzes mit 16 bezeichnete lumineszierende Diode oder Leuchtdiode eingesetzt, die einen Kristallkörper 18 hat, der in einem Schutzkolben 20 eingebettet ist. Dabei ist die Anordnung so, daß sowohl der Kristallkörper als auch d-er Schutzkolben 20 aus dem Flansch 14 nach vorne herausragen.
  • .Nach innen zu sind an der Leuchtdiode 16 zwei Anschlußdrähte 22 angebracht, die mit zwei Leitern 24 an jeweils einer Verbindungsstelle 26 durch Löten verbunden sind. Die beiden Leiter 24 gehören zu einem als Ganzes mit 28 bezeichneten Kabel.
  • Das Innere des Gehäuses 10 ist mit einer isolierenden, sich verfestigenden Masse, insbesondere Gießharz 30, ausgefilllt, und zwar so, daß sowohl die Anschlußdrahte 22 der Leuchtdiode 16 als auch die Verbindungsstellen 26 und der Anfangsteil des Kabels 28 mit den Leitern 24 in diesem Gießharz 30 vergossen sind.
  • Das Kabel 28 kann nun ohne weiteres als Anschlußkabel mit Anschlußleitern 24 dienen und zu einer Stelle führen, die außerhalb eines explosionsgefahrdeten Bereiches liegt. Damit stellt die Ausführungsform nach Fig. 1 bereits eine explosionsgeschützte Leuchte dar, die alle die Vorteile aufweist, die eingangs bereits im Zusammenhang mit der Lösung der Erfindung erwähnt wurden. Deutlich zeigt Fig. 1, daß die Leuchtdiode 18 im Gehäuse fest und dauerhaft angeordnet ist und ohne Beschädigung irgendwelcher Teile im allgemeinen nicht ausgebaut werden kann. Dies ist jedoch deswegen unerheblich, weil die hohe Lebensdauer der Leuchtdiode mit einer Halbwertszeit von ungefähr 100 000 Stunden unter normalen Bedingungen ein Auswechseln der Leuchtdiode gar nicht erforderlich macht. Die Leuchtdiode hat damit mindestens die Lebensdauer der ganzen.
  • Leuchte einschließlich des Gehäuses 10 und des Anschlußkabels 28.
  • Es sei besonders darauf hingewiesen, daß die Verbindungsstellen zwischen den Anschlußdrähten und den Kabelleitern 24 nicht offen sondern im Gießharz 30 eingebettet sind. Damit ist an sich den Vorschriften für den Explosionsschutz Rechnung getragen. Gegebenenfalls könnte jedoch ohne weiteres auch die gesamte Leuchte noch in einem Behälter angeordnet sein, der selbstverständilich noch irgendwo einen durchsichtigen Teil für die Leuchtdiode haben müßte. In diesem Behalter könnten dann Anschlußklemmen zum Anschluß, einer Anschlußleitung vorhanden sein. Diese Anschlußklemmen können auch in einer bevorzugten Ausführungsart fest mit der Leuchte verbunden sein.
  • In diesem Fall wären das Kabel 28 und die Leiter 24 lediglich als Verbindungsleitungen und Verbindungskabel anzusprechen.
  • In dem Ausfilhrungsbei6piel nach Fig. 2 sind die mit Fig. 1 gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Äußerlich ist nur insofern ein Unterschied, als die Befestigungsansätze 12 nun mehr dem Stirnende des Gehäuses 10 zu angebracht sind.
  • Zum Unterschied gegenüber der Fig. 1 ist hier um die euchtdiode 16herum noch ein Reflektor 32 angeordnet, der nun das von der Leuchtdiode ausgehende Licht in eine bestimmte Richtung abstrahlen kann. Falls die Leuchte auch von der Seite her sichtbar sein soll, ist es vorteilhaft, wenn der Reflektor ein Teil des von dem Kristall emittierten Licht derart reflektiert, daß der reflektierte Lichtanteil ausschließlich für die seitliche Wahrnehmung nutzbar ist. Zum Abschluß und zur Sicherung der Leuchtdiode ist ein Füllkörper 34 vorgesehen, der aus einer durchsichtigen Masse besteht und gegebenenfalls über die Leuchtdiode in den Raum oberhalb und seitlich der Leuchtdiode eingegossen werden kann.
  • Dieser Füllkörper 34 steht über den Flansch 14 vor und bildet eine konvexe Stirnflache 36, die ebenfalls mithilft, um von der Seite her das ausgestrahlte Licht wahrnehmen zu können.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind in einem Gehäuse 40 mit den I3efestig;ungsansätzen 42 eine Vielzahl von - Leuchte dioden 16 - im vorliegenden Fall sieben - untergebracht. Die Leuchtdioden sind, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit ihren Anschlußdrähten 22 an eine Leiterplatine 46 angeschlossen und über Leiterbahnen miteinander verbunden, an die nun wieder Beiter elektrisch angeschlossen sind, die zum Anschlußkabel 28 gehören.
  • Auch hier sind die Leuchtdioden in Reflektoren angeordnet, die zu einem Mehrfachreflektor'47 vereinigt sind. Die Anordnung ist dabei so, daß innerhalb einer Reflektoraußenwand 48 eine Anzahl Reflektorzwischenwande 50 angebracht sind, derart, daß jede Leuchtdiode 16 von mehreren Wänden umgeben ist. Die Reflektoren der äußeren Leuchtdioden sind dabei in Draufsicht nach Fig. T ungefähr ringsektorförmig, während der mittlere Reflektro sechseckig ist. Der Raum um die Leuchtdioden 16 herum und oberhalb derselben ist auch hier mit einem Füllkörper 52 aus eincr durchsichtigen Masse ausgefüllt.
  • Ferner ist noch eine Abdeckkappe 54 vorgesehen, die je Leucht-, diode eine Kuppel 5u von konvexer Gestalt aufweist und eine Dichtlipne 58 hat, die an der Innenwand des Gehäuses 40 anliegt und den Mehrfachreflektor 47 umgibt.
  • Der ganze Innenraum des Gehäuses 40 ist nit Gießharz 30 ausgefüllt.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist der abstrahlende Vorderteil des Gehäuses (0 nu schematisch dargestellt. @oweit es sich uln gleiche Teile wie in den Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 handelt, sind die gleichen Bezugsziffern verwendet.
  • Zum Unterschied gegenüber den vorherigen Aus führungsbeispielen ist hier innerhalb des Gehäuses @@ noch ein Netzteil 62 angeordnet, sodaß also die Anschlußleitungen 6@ unmittelbar an ein Netz von geeigneter @pannung, beispielsweise auch ein Lichtnetz mit Wechselspannung, angeschlossen werden können.
  • Auf die Einzelheiten des Netzteils wird noch iri Zusammenhang mit Fig. 8 des näheren eingegangen. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, d es lediglich notwendig ist, an die Leuchtdioden eine vorbestimmte Spannung anzulegen, wobei die Energiezufuhr in Form von Gleichspannung oder Wechselspannung erfolgen kann. Für die Lichtausboute ist jedoch eine Gleichspannung an den Polen der Leuchtdioden besonders günstig.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist eine Leuchtbaueinheit 70 gebildet, die in ihrem ganzen Aufbau ähnlich der Leuchte nach dem Ausführungsbeispiel gemaß Fig. 3 und 4 sein kann. Unterschiedlich von der letzteren Konstruktion sind jedoch hier von der inneren Beiterplatine Verbindungsl eitungen zu Anschlußlappen 72 geführt, die sowohl zum Anschluß als auch zur Befestigung an einem Netzteil 76 dienen, das ebenfalls als Baueinheit ausgebildet ist. Dieser Netzteil hat einen Block, in den die Bauelemente des Netzteils untergebracht sind. An der nach Fig. 6 oberen Stirnflache ist eine mittlere, ungefahr zylindrische Ausnehmung 80 vorgesehen, an die sich etwa diametral je eine Nut 78 anschließen. Am Boden der Ausnehmung 80 ist eine Ausrichtschiene 81 angeordnet, die mit einer entsprechenden Ausnehmung 82 am unteren Ende der Leuchtbaueinheit 70 zusammenwirkt. Bei 83 ist eine der beiden vom Netzteil wegführenden Verbindungsleitungen erkennbar. Die andere Verbindungsleitung befindet sich am mickwärtigen Ende des Netzteils 76. Beim usammenbau wird die Beuchtbaueinheit 70 auf den Netzteil 76 aufgesetzt. Dabei greifen die Anschlußlappen 72 und die zugehörigen Befestigungsschrauben in die Nuten 78 ein, wo dann die Befestigung und auch der elektrische Anschluß vorgenommen werden kann. Die in den Nuten zu diesem Zweck vorhandenen Teile sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Ausrichtung der,Leuchtbaueinheit mit den richtigen Polen an den richtigen Anschlüssen der Nuten 78 geschieht über die Ausrichtungsschiene 81 und die zugehörige Ausnehmung 82.
  • Die bis jetzt beschriebene Leuchte ist im Hinblick auf die Verbindungsleitungen 83 noch nicht vollstandig explosionsgeschützt, und sie wäre deshalb in einem Behälter 85 anzuordnen, der nur andeutungsweise strichpunktiert in Fig. 6 gezeigt ist. Innerhalb dieses Behälters 85 können die von außen kommenden Anschlußleitungen an die Anschlußklemmen 86 am Block 77,von von denen in Fig. 6 nur eine Zugangsöffnung sichtbar dargestellt ist,angeschlossen werden. Die hinter der Zugangsöffnung zu diesem Zweck vorhandene Klemmstelle ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • In Fig. 7 sind beispielsweise vier Leuchtbaueinheiten 70 auf einem Träger 84 angeordnet, wobei die Befestigung und der elektrische Anschluß in der gleichen Weise wie in Fig. 6 vor sich geht. Die gleichen Teile sind deshalb auch mit gleichen Bezugszeichen versehen. Innerhalb des Trägers 84 ist ein nicht dargestellter Netzteil enthalten, der die notwendige Energie für sämtliche Leuchtbaueinheiten 70 liefern kann.
  • Von den. Verbindungsleitungen ist nur eine einzige, ebenfalls mit 83 bezeichnete Leitung dargestellt, doch können sämtliche Leuchtbausinheiten 70 mit entsprechenden Verbindungsleitungen versehen werden, sodaß sie einzeln ansteuerbar sind.
  • In Pig. 8 ist beispielsweise die Schaltung eines Netzteils dargestellt, der an eine Wechselspannung, beispielsweise die Spannung einer Lichtleitung, an6eschlos8en werden kann.
  • Die beiden Anschlußklemmen sind mit 90 und 92 bezeichnet.
  • Von der Klemme 92 führt eine Leitung über eine Sicherung 99 und einen Kondensator 94, der von einem vliderstand 96 überbrückt ist, zu einem als Ganzes mit 98 bezeichneten Brückengleichrichter, an den auch der Anschluß 90 angeschlossen ist.
  • An den Ausgang des Briickengleichrichters 98 sind über einen Widerstand 100 die Leuchtdioden 16 angeschlossen.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 6 können vom Netzteil gemäß Fig.
  • 8 die Sicherung 99, Kondensator 94 und Widerstand 96 im Block 77 angeordnet sein. Brückengleichrichter 98 und Widerstand 100 sind dann in der Beuchtbaueinheit angeordnet. Beide sind über die Klemmen 72 miteinander verbunden.

Claims (18)

  1. Patentansprüche
    xplosionsgeschützte Leuchte, insbesondere Melde leuchte, mit einer durch elektrische Energiezufuhr betreibbaren Lichtquelle, die in einem Halter gehalten ist, in dessen explosionsgeschütztem Innenraum die Anschlüsse der Lichtquelle anbeordnet sind, an die Verbindungsleitungen angeschlossen sind die zu Anschlußklemmen in einem Anschlußraum führen oder an die Anschlußleitungen angeschlossen sind, die aus dem Halter in beliebiger Länge herausgeführt sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lichtquelle mindestens einen Leuchtfestkörper (16) hat, dessen Anschlußdrähte (22) elektrisch fest mit je einer Verbindungsleitung (24) an einer Verbindungsstelle (26) verbunden sind, daß der Halter die Form eines Gehäuses (10) hat, in dessen Innenraum sich die Anschlußdrähte (22), die Anfänge der Verbindungsleitungen (24) und die Verbindungsstellen (26) befinden, und daß der Innenraum durch Gießharz (30) ausgegossen ist und so die Teile zusammen eine Leuchtenbaueinheit bilden.
  2. 2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Leuchtfestkörpern (16) die Lichtquelle bilden und gemeinsam mit Energie versorgbar sind.
  3. 3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Leuchtfestkörper eine Leuchtdiode (16) ist.
  4. 4. Leuchte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtfestkörper (16) zu einer Gruppe zusammengefaßt sind, die in Draufsicht auf die Lichtquelle eine kreisförmige oder vielseitige Anordnung ergeben.
  5. 5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Leuchtbaueinheit herausgeführten Leitungen die Anschlußleitungen (28) sind, die dann unmittelbar an den Verbindungsstellen (26) mit den Anschlußdrähten (22) verbunden sind.
  6. 6. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Netzteil vorgesehen ist, der den Anschluß des Leuchtfestkörpers an ein elektrisches Netz gestattet.
  7. 7. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Netzteil eine Strombaueinheit (76) ist, die explosionsgeschützt mit der Leuchtbaueinheit (70) mechanisch und elektrisch verbindbar ist.
  8. 8. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Netzteil (62) im Innenraum des Gehäuses (60) angeordnet und mit den übrigen Teilen durch Gießharz vergossen ist.
  9. 9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dafl die Lichtquelle (16) so angeordnet ist, daß sie unmittelbar oder über lichtstreuende Mittel unter einem Winkel, vorzugsweise von mindestens 300, sichtbar ist.
  10. 10. Leuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtfestkörper (16) in einem lichtstreuenden Reflektor (32) angeordnet ist.
  11. 11. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (16) in einem aus durchsichtigem Material gebildeten Füllkörper (34) von der Sichtseite her eingebettet ist.
  12. 12. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine konvexe Leuchtfläche (36) als Abschluß nach vorne und nach den Seiten zu vorgesehen ist.
  13. 13. Leuchte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe Leuchtfläche (36) die Stirnfläche einer linsenartigen Abschlußkappe (56) bildet.
  14. 14. Leuchte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen Abschlußkappe (56) und Leuchtfestkörper (16) durch eine durchsichtige Masse (52) ausgefüllt ist, die einen Füllkörper bildet.
  15. 15. Leuchte nach einem der Ansprüche 10 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrzahl von Leuchtfestkörpern (16) die Reflektoren zu einer Baueinheit (47) zusammengebaut sind.
  16. 16. Leuchte nach einem der Ansprüche 13 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrzahl von Leuchtfestkörpern (16) (54) die Abschlußkappen (56) zu einer Baueinheit zusammengebaut sind, die einen die Reflektoren umgebenden Abdichtflansch (58) baut.
  17. 17. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lichtstreuung dem Leuchtfestkörper (16) ein Vorsatz aus Faseroptikmaterial vorgebaut ist.
  18. 18. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung des ausgestrahlten Lichtes Leuchtstoffe zur Abgabe von Sekundärstrahlung angebracht sind.
    L e e r s e i t e
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