DE2516472B1 - Elektrisches Hochspannungs-Hochfrequenz-Impuls-Seekabel,insbesondere zur Abschreckung von Haifischen - Google Patents

Elektrisches Hochspannungs-Hochfrequenz-Impuls-Seekabel,insbesondere zur Abschreckung von Haifischen

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DE2516472B1
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    • H01B9/02Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients

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  • Insulated Conductors (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

  • Das hierbei verwendete Hochspannungs-lmpulskabel, das im wesentlichen quer zur den bei extremen Wetterbedingungen sehr heftigen Wellenbewegungen des Wassers verlegt ist, muß sowohl hinsichtlich seiner elektrischen als auch seiner mechanischen Eigenschaften höchsten Anforderungen entsprechen, wenn die Anlage über lange Zeitläufe hinweg wirksam erhalten bleiben soll. Dementsprechend muß das besagte Einleiter-Hochspannungs-Hochfrequenz-lmpulskabel nicht nur mit besonderer Sorgfalt gefertigt und isoliert, sondern auch mit zur Aufnahme der auf dieses einwirkenden großen Kräfte geeigneten, besonders starken und gegen alle Umwelteinflüsse chemischer und physikalischer Natur widerstandsfähiger Bewehrung versehen sein. Die bisher gewonnenen Erfahrungen haben gezeigt, daß die aus hochfesten, elektrisch isolierten Stahldrähten bestehende Bewehrung für die Steuerung bzw. Lenkung des von den zur impulsgeneratornahen Elektrode rückgeführten Strömen gebildeten elektrischen Feldes von nicht unerheblicher Bedeutung ist sowie auch, daß die dem Seewasser unter den besonderen elektrischen Feldbedingungen ausgesetzten äußeren Schichten der Kabelisolierung zufolge eines als »water treeing effect« bekannten Phänomens im Laufe der Zeit durch Bildung von gegen das Innere des Dielektrikums wachsenden kleinen leitfähigen Bäumchengebilden zunehmende Beeinträchtigungen erfahren. Diese entstehen aus Zersetzungsprodukten des Isolierstoffes durch die Einwirkung des Seewassers unter den vorliegenden spezifischen elektrischen Feldbedingungen. Auch hat sich ergeben, daß die Wirksamkeit und Ausdehnung des Feldes des rückgeführten Stromes durch geringfügige Schäden an der Isolierung der Bewehrungsdrähte vermindert wird, weil dann ein mehr oder weniger großer Teil des zurückfließenden Impulsstromes nicht mehr das Kabel -quasi wie ein unsichtbarer Schlauch - umgibt, sondern in dessen Randbereichen, nämlich den Bewehrungsdrähten, fließt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem für den genannten Zweck bestimmten elektrischen Hochspannungs-Hochfrequenz-lmpuls-Seekabel, unter Beibehaltung seiner mechanischen Festigkeit, einen Rückfluß von Impulsströmen über die Bewehrung mit Sicherheit auszuschließen und schädliche Einwirkungen des Seewassers auf das Kabeldielektrikum zu vermeiden oder in vorgegebenen Grenzen zu halten.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Bewehrung im Inneren eines elektrisch isolierenden, abriebfesten Außenmantels angeordnet ist, der aus einem elastomeren Wickel aus Band oder Garn, beispielsweise aus Polypropylenbasis besteht und daß als Bewehrung aus einem hochfesten Kunststoff auf der Basis von aromatischem Polyamid bestehende mono-oder multifile Stränge oder Garn um das Kabel mit langem Schlag aufgeseilt sind.
  • Eine relativ einfache Lösung wäre auch das Aufbringen eines ausreichend starken elektrisch isolierenden, abriebfesten Außenmantels über der in der üblichen Weise aus hochfesten Stahldrähten bestehenden Bewehrung bzw. einer diesen zusätzlich umgebenden elastomeren Isolierstoffschicht, beispielsweise aus Polypropylenband. Sie kann in allen jenen Fällen angewendet werden, in denen das Kabel im Bereich eines vor dem offenen Meer zumindest teilweise geschützten oder vorwiegend sandigen, flachen Strandes zu verlegen ist, an dem weder starke Brandungen noch Sturmfluten zu erwarten sind. An solchen Stränden kann das Kabel beim oder nach dem Verlegen mit ausreichender Sicherheit in den Sand eingebettet werden, wobei zwar zumindest beim Verlegevorgang die eingangs erwähnte hohe Festigkeit der Bewehrung erforderlich, jedoch die Abriebfestigkeit des Außenmantels ausreichend ist, für die zu erwartende Lebensdauer des Kabels. Der Außenmantel muß hierbei aus einem geeigneten Werkstoff, beispielsweise einem entsprechend verstärkten Spezialgummi wie faserverstärktes Polychloropren od. dgl. oder einem Kunststoff wie Polyurethan, Polyäthylen, Polyester od. dgl. bestehen, so daß er Dielektrikum und Bewehrung feuchtigkeitsdicht umschließt und somit von der Einwirkung des Seewassers frei hält. Bei schwierigen Küstenbedingungen, wobei das Kabel auch nach seiner Verlegung der Einwirkung großer mechanischer Kräfte durch Wellen und Brandung ausgesetzt ist, empfiehlt es sich hingegen, auf eine metallische und somit elektrisch leitfähige Bewehrung zu verzichten und statt dessen die oben geschilderte hochabriebfeste Bewehrung aus einem elektrisch nichtleitenden Werkstoff vorzusehen.
  • Es hat sich erwiesen, daß eine aus einem derartigen Werkstoff gebildete Bewehrung den an sie gestellten Erfordernissen hinsichtlich mechanischer Festigkeit und Abriebfestigkeit in hervorragendem Maße entspricht.
  • Gleichzeitig bildet der sie umgebende elastomere Wickel nicht nur eine gute Zusammenfassung der die Bewehrung bildenden Stränge oder Garne sondern überdies eine das Kabel insbesondere bei dessen Transport und Verlegung vor mechanischen Schäden bewahrende äußere Hülle. Da weder der elastomere Wickel noch die Bewehrung aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen, ist ein etwaiger Impulsstromrückfluß durch diese Kabelteile völlig ausgeschlossen, wobei jedoch die Steuerung bzw. Lenkung des äußeren das Kabel umgebenden Impulsstromfeldes durch die unterhalb der Bewehrung befindliche leitfähige äußere Feldbegrenzungsschicht erfolgt. der zugleich auch die Aufgabe zufällt, das eigentliche Kabeldielektrikum von den Folgen der Seewassereinwirkung abzuschirmen. Diese Wirkung läßt sich noch dadurch wesentlich verbessern, daß zwischen der Leiterglättung und der äußeren Feldbegrenzung in dem Kabeldielektrikum eine sich konzentrisch zum Leiter über dessen ganze Länge erstreckende, elektrisch leitende Zwischenschicht angeordnet ist.
  • Bei diesem Kabelaufbau begrenzt die Zwischenschicht das elektrische Feld des durch das Kabel hindurch bis zu dessen Endelektrode geleiteten Impulsstromes, während die die Zwischenschicht umgebende jedoch ihrerseits mit der leitenden äußeren Feldbegrenzung versehene äußere Lage des Kabeldielektrikums, zwischen den beiden feldbegrenzenden Schichten, elektrisch im wesentlichen neutral und somit spannungsfrei ist. Sie bildet einen den eigentlichen Kabelkern schützend umgebenden Mantel, der den stromführenden Kabelkern von dem sich rings um das Kabel erstreckenden äußeren Impulsrückstromfeld trennt. Dieses wird wiederum von der äußeren leitfähigen Feldbegrenzungsschicht gelenkt und gegen innen begrenzt, so daß die äußere Lage des Kabeldielektrikums, die ja somit völlig feldfrei ist, jedweder etwa die äußere leitfähige Feldbegrenzungsschicht stellenweise durchsetzender Seewassereinwirkung zu widerstehen vermag ohne Schaden zu erleiden. Mit dieser Anordnung läßt sich also der vorausgehend erwähnte Water-treeing-effect vermeiden oder auf eine geringfügige, praktisch bedeutungslose Randzone der äußeren Lage des Dielektrikums begrenzen.
  • Wenn für das Kabel besonders hohe mechanische Beanspruchungen zu erwarten sind, empfiehlt es sich in weiterer Ausgestaltung der Erfindung, daß die die Bewehrung des Kabels bildenden hochfesten Kunststoffstränge aus einem durch Kondensation von m-Phenylendiamin und Terephthalsäure entstandenen aromatischen Polyamid bestehen. Untersuchungen haben ergeben, daß aus einem derartigen aromatischen Polyamid bestehende Garne oder Stränge eine Reißfestigkeit von mehr als 3000 N/mm2, einen Elastizitätsmodul von wenigstens 33 000 N/mm2 und somit eine geringe Dehnung und überdies nebst großer Beständigkeit auch eine außerordentlich hohe Abriebfestigkeit aufweisen.
  • In bevorzugter Ausführung ist die innerhalb des Kabeldielektrikums angeordnete leitende Zwischenschicht von einer auf die zylindrische Außenfläche des inneren hochwertigen Kabeldielektrikums aufgebrachten Graphitschicht, einer darüber gewickelten Lage leitfähigen Papiers und einer unmittelbar darüber aufgebrachten Metallfolie gebildet Mit dieser Ausbildung ist eine überaus wirksame und langzeitig beständige Feldbegrenzungsschicht geschaffen, die -wie bereits erwähnt - vorzugsweise von einer unmittelbar darüber aufgespritzten äußeren Lage eines hochwertigen Kabeldielektrikums, beispielsweise aus einem Hochdruckpolyäthylen, umgeben ist, deren Funktion bereits vorausgehend erläutert worden ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es bei allen Ausführungsformen dieses Kabels günstig, wenn die Bewehrung und der äußere Wickel bzw. ein solcher auf einen die Bewehrung umgebenden Außenmantel aufgebrachter elastomerer Wickel in einer Graphitschicht eingebettet sind. Diese dient als Außenelektrode bei den nachstehend näher erläuterten Prüfmessungen und bewahrt das Kabel vor Schäden bei dessen Transport und Verlegung. Beim Versenken des in die vorgesehene Lage gebrachten Kabels am Verlegeort wird die nunmehr bedeutungslos gewordene Graphitschicht vom Wasser fortgespült.
  • Im Hinblick auf die hohe Stärke bei gleichzeitiger relativ hoher Frequenz der durch den Leiter des Kabels hindurch bis zu dessen Endelektrode fließenden Impulsströme ist es zur Verringerung von Leitungsverlusten vorteilhaft, wenn der Leiter als Wiederkehrleiter mit einer Vielzahl einzeln oder in Gruppen isolierter, miteinander in bestimmter Weise verseilter und verpreßter Leiterdrähte bzw. Stränge ausgebildet ist, wodurch der sogenannte Skin-Effekt weitgehend herabgesetzt ist. Ebenfalls zur Verringerung des Skin-Effektes ist es von Vorteil, wenn der Leiter in wenigstens zwei gegeneinander isolierte Segmente oder Stränge unterteilt ist.
  • In Anbetracht dieser besonderen Umstände und Erfordernisse muß die Herstellung eines solchen elektrischen Hochspannungs-lmpuls-Seekabels mit außerordentlicher Sorgfalt durchgeführt werden, um nachträglich nur mit sehr großem Aufwand behebbare Fertigungsfehler tunlichst zu vermeiden. Dementsprechend wurde ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Kabels, wobei ein elektrischer Leiter mit einer leitfähigen Kunststoffschicht umspritzt und über diese das Kabeldielektrikum aus einem hochwertigen thermoplastischen Isolierstoff, in einer oder mehreren Lagen gegebenenfalls über zusätzliche leitfähige Schichten oder Lagen aufgebracht wird, so ausgestaltet, daß das Kabel zumindest vor dem Aufbringen der Feldbegrenzung bzw. der Bewehrung durch eine Teilentladungsmeßeinrichtung hindurchgeführt wird.
  • Noch vorteilhafter ist es, wenn die leitende Zwischenschicht und die äußere Lage des Kabeldielektrikums erst nach Prüfung des Kabelkernes auf Teilentladung aufgebracht wird. Ebenso ist es vorteilhaft, daß die Bewehrung und deren Bewicklung erst nach Prüfung der äußeren Lage des Kabeldielektrikums auf Teilentladung aufgebracht werden. Eine weitere Prüfung der äußeren Lage des Kabeldielektrikums kann ferner bei Verwendung der äußeren Graphitschicht als Außenelektrode sowie der äußeren Feldbegrenzungsschicht bzw. der leitfähigen Zwischenschicht oder des Leiters selbst als innere Elektrode am Montageort unmittelbar vor dem Auslegen des Kabels bzw. gegebenenfalls unmittelbar vor dessen Absenkung ins Wasser erfolgen.
  • Die gründliche Überprüfung des Kabels auf Teilentla- dung nach Abschluß jedes wesentlichen Fertigungsvorganges erfolgt in an sich bekannter Weise an einer Teilentladungs-Meßeinrichtung, welche im wesentlichen aus einem mit ionisierbarer Flüssigkeit gefüllten Isolierstoffrohr besteht, von dem ein bestimmter vom Kabel durchlaufender Abschnitt unter hohem Potential steht, während der Leiter des Kabels selbst geerdet ist.
  • Hierbei lassen sich Fehlerquellen wie Poren oder Fremdstoffeinschlüsse des Kabeldielektrikums durch Registrierung jedweder Änderungen des Meßpotentials, das selbst bei geringfügigen Änderungen des dielektrischen Widerstandes sehr sensitiv anspricht, punktgenau feststellen, wodurch mit Sicherheit gewährleistet ist, daß das nach jedem Fertigungsvorgang geprüfte Kabeldielektrikum absolut fehlerfrei ist und das derart gefertigte Kabel eine in gleichem Maße hohe mechanische und elektrische Festigkeit besitzt.
  • Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform des Kabels und F i g. 2 in Ansicht einen Endabschnitt einer anderen Ausführungsform mit abgestufter Darstellung der einzelnen Lagen und Schichten.
  • In allen Zeichnungsfiguren ist der Leiter mit 1 und die diesen umgebende Leiterglättung mit 2 bezeichnet. Der Leiter kann als Litzenleiter insbesondere Wiederkehrleiter ausgebildet sein oder auch im Hinblick auf den Skin-Effekt aus voneinander durch Papierzwischenlagen getrennten Segmenten aus Kupfer oder Aluminium bestehen, wobei im letzteren Falle wegen der Oxydhaut die isolierenden Zwischenlagen entfallen können. Der mit der Leiterglättungsschicht 2 vorzugsweise aus einem durch Ruß- oder Graphitzusatz leitfähig gemachte Polyäthylen od. dgl. versehene Leiter list von einem auf die Leiterglättungsschicht unmittelbar aufgespritzten Kabeldielektrikum 3 aus einem hochwertigen Isolierstoff, beispielsweise einem Hochdruckpolyäthylen oder auch auf Polyamidbasis umgeben, das seinerseits an seiner Außenfläche mit einer Feldbegrenzungsschicht 6 versehen ist. Diese kann ebenfalls als eine über das Kabeldielektrikum 3 aufgespritzte leitfähige Kunststoffschicht ausgebildet sein, sie kann aber auch aus einer Graphitschicht und einer darüber gewickelten Lage leitfähigen Papiers und/oder einer Metallfolie bestehen. Eine aus besonders stark bemessenen Drähten bzw. Strängen aus hochfestem Kunststoff bestehende Bewehrung 7 ist auf die äußere Feldbegrenzungsschicht 6 mit langem Schlag aufgeseilt.
  • Bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform besteht die Bewehrung aus legierten Stahldrähten, deren Zwischenräume mit einem Petrolatum, Schaumstoff od. dgl. ausgefüllt sein können, um die Längswasserdichtheit dieses Bereiches zu gewährleisten, wogegen die Bewehrung bei der in Fig.2 veranschaulichten Ausführungsform aus multifilen Kunststoffsträngen auf der Basis eines aromatischen Polyamides gebildet ist.
  • Die Bewehrung 7 ist bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform von einem feuchtigkeitsdichten Außenmantel 9 aus Kunststoff oder Gummi, beispielsweise dem unter dem Handelsnamen Neopren bekanntgewordenen Polychloropren umschlossen, der seinerseits von einem beispielsweise aus Polypropylengarn gebildeten elastomeren Wickel 8 umgeben sein kann, welcher zum Schutz des Kabels bei dessen Transport und Montage sowie insbesondere beim Setzen desselben auf den Meeresgrund dient.
  • Bei der in F i g. 2 veranschaulichten Ausführungsform ist die äußere Feldbegrenzung 6 von der hochfesten Kunststoffbewehrung 7 umgeben, die ihrerseits - ähnlich wie der Außenmantel gemäß F i g. 1 - von einem elastomeren Wickel 8 umschlossen ist. Ferner ist bei dieser Ausführungsform innerhalb des Kabeldielektrikums eine dieses in einen inneren die eigenliche Kabelisolierung bildenden Abschnitt 3 und eine äußere Lage 5 teilende, elektrisch leitende Zwischenschicht 4 vorgesehen, welche den Leiter 1, sich über dessen ganze Länge erstreckend, konzentrisch umgibt. Der Aufbau der leitenden Zwischenschicht 4 ist etwa gleich jenem der äußeren Feldbegrenzung 6.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrisches Hochspannungs-Hochfrequenz-Impuis-Seekabel, mit einem als Elektrode in einem hochwertigen Dielektrikum zentral angeordneten, mit einer Leiterglättungsschicht versehenen elektrischen Leiter aus Metall, einer zu dieser konzentrisch angeordneten, äußeren Feldbegrenzung und einer diese umgebenden Bewehrung, d a du r c h g e -kennzeichnet, daß die Bewehrung (7) im Inneren eines elektrisch isolierenden, abriebfesten Außenmantels (9) angeordnet ist, der aus einem elastomeren Wickel (8) aus Band oder Garn, beispielsweise aus Polypropylenbasis, besteht und daß als Bewehrung (7) aus einem hochfesten Kunststoff auf der Basis von aromatischem Polyamid bestehende mono- oder multifile Stränge oder Garne um das Kabel mit langem Schlag aufgeseilt sind.
  2. 2. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewehrung (7) bildenden hochfesten Kunststoffstränge aus einem durch Kondensation von m-Phenylendiamin und Terephthalsäure entstandenen aromatischen Polyamid bestehen.
  3. 3. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Leiterglättung (2) und der äußeren Feldbegrenzung (6) in dem Kabeldielektrikum eine sich konzentrisch zum Leiter (1) über dessen ganze Länge erstreckende elektrisch leitende Zwischenschicht (4) angeordnet ist.
  4. 4. Elektrisches Kabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Zwischenschicht (4) von einer auf die zylindrische Außenfläche eines inneren hochwertigen Kabeldielektrikums (3) aufgebrachten Graphitschicht, einer darüber gewickelten Lage leitfähigen Papiers und einer unmittelbar darüber aufgebrachten Metallfolie gebildet ist.
  5. 5. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung (7) und der äußere Wickel (8) in einer Graphitschicht eingebettet sind.
  6. 6. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter (1) in wenigstens zwei gegeneinander isolierte Segmente oder Stränge unterteilt ist.
  7. 7. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter (1) als Wiederkehrleiter mit einer Vielzahl einzeln oder in Gruppen isolierter, miteinander in bestimmter Weise verseilter und verpreßter Leiterdrähte- bzw.
    -stränge ausgebildet ist.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Hochspannungs-Impuls-Seekabels nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem ein elektrischer Leiter mit einer leitfähigen Kunststoffschicht umspritzt und über diese das Kabeldielektrikum aus einem hochwertigen thermoplastischen Isolierstoff in einer oder mehreren Lagen, gegebenenfalls über zusätzliche leitfähige Schichten oder Lagen extrudiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel vor dem Aufbringen der Feldbegrenzung bzw. der Bewehrung durch eine Teilentladungsmeßeinrichtung hindurchgeführt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Zwischenschicht (4) und die äußere Lage (5) des Kabeldielektrikums erst nach Prüfung des Kabelkernes auf Teilentladung aufgebracht wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung (7) und deren Bewicklung (8) erst nach Prüfung der äußeren Lage (5) des Kabeldielektrikums auf Teilentladung aufgebracht werden.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Hochspannungs-Hochfrequenz-lmpuls-Seekabel, insbesondere zur Abschreckung von Haifischen, mit einem als Elektrode in einem hochwertigen Dielektrikum zentral angeordneten, mit einer Leiterglättungsschicht versehenen elektrischen Leiter aus Metall, einer zu dieser konzentrisch angeordneten, äußeren Feldbegrenzung und einer diese umgebende Bewehrung.
    Es ist bekannt (ETZ-A Band 91 Heft 6/1970), vor dem Grobrechen der Kühlwassereinlaufbauwerke von in Küsten- oder Flußnähe gebauten Kraftwerken elektrische Scheucheinrichtungen, bestehend aus einem zumindest teilweise im Wasser verlegten Elektrodensystem und einem Impulsgenerator, anzuordnen, die mittels elektrischer Impulse die Fische vom Einlaufbauwerk fernhalten. Ferner ist es beispielsweise aus der Messe-Information der Fa. F & G Carlswerk AG zur Hannover Messe 1972 bekannt, daß bereits eine ähnliche Anlage als elektrische Haifisch-Barriere zum Abschirmen einer Badebucht gegen Haifische errichtet wurde, bestehend aus einem im Ausgang einer Badebucht verlegten, speziell ausgebildeten Unterwasserkabel, an dessen einem Ende ein Impulsgenerator angeschlossen ist, der hohe Stromstöße erzeugt. Diese fließen durch das Kabel zu dem an oder bei dem anderen Ufer befindlichen Ende und von dort aus zum Impulsgenerator zurück, wobei die Impulsform und die Impulsfolge so gewählt sind, daß der Strom längs des Kabels, also in einem Bogen um die zu schützende Badebucht herumfließt. Zufolge der Einwirkung der Impulsströme auf das die Muskelbewegungen von Mensch und Tier steuernde Nervensystem werden sie je nach deren Intensität von allen Lebewesen als unangenehm oder äußerst schmerzhaft empfunden, so daß einerseits die vom Meer her kommenden Fische, insbesondere Haifische, aber auch die innerhalb der Barriere badenden Menschen davon abgehalten werden, sich dem Kabel zu nähern, wobei zu ergänzen ist, daß Haie wesentlich empfindlicher gegen elektrische Ströme sind als Menschen.
DE19752516472 1975-04-15 1975-04-15 Elektrisches Hochspannungs-Hochfrequenz-Impuls-Seekabel, Insbesondere zur Abschreckung von Haifischen Expired DE2516472C2 (de)

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US4259544A (en) * 1978-01-10 1981-03-31 Societe Anonyme Dite: Les Cables De Lyon Electric cable with a longitudinal strength member
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CN109509585A (zh) * 2017-09-15 2019-03-22 南京麒麟科学仪器集团有限公司 多功能通信电缆的生产方法

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