DE2509452C2 - Magnetkopf mit Bearbeitungsüberwachung seiner Kopfoberfläche sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines derartigen Magnetkopfs - Google Patents

Magnetkopf mit Bearbeitungsüberwachung seiner Kopfoberfläche sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines derartigen Magnetkopfs

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DE2509452C2
DE2509452C2 DE19752509452 DE2509452A DE2509452C2 DE 2509452 C2 DE2509452 C2 DE 2509452C2 DE 19752509452 DE19752509452 DE 19752509452 DE 2509452 A DE2509452 A DE 2509452A DE 2509452 C2 DE2509452 C2 DE 2509452C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Magnetkopf nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Verfahren zur Herstellung solcher oder ähnlicher Magnetköpfe und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Dabei betreffen Ausbildung des Magnetkopfes, Herstellungs-
verfahren und -vorrichtung insbesondere diejenige Fläche des Magnetkopfes, die sich gegenüber dem magnetisierbaren Aufzeichnungsmedium und oftmals mit diesem in Kontakt befindet Eine Magnetkopfausbildung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art ist beispielsweise im US-Patent 37 87 638 beschrieben.
Je nach Verwendungszweck des hergestellten Magnetkopfes können solche Kopfoberflächen verschiedene Ausbildungen aufweisen. Üblicherweise werde« sie, gegebenenfalls nach vorheriger grober Formung, durch Schleifen auf das endgültige Maß und die gewünschte Form gebracht Für die Überwachung dieses Schleif vorgangs ist es bekanntgeworden, den Magnetkopf mit einem besonderen Kopfabschnitt zu versehen, der beim Schleifvorgang abgetragen und dessen elektrischer Widerstand während der Bearbeitung kontrolliert wird.
Im IBM Technical Disclosure Bulletin vom Oktober 1973, Seite 1372, ist ein magnetoresistiver Magnetkopf mit einer einzelnen Windung und Kupfer- oder Goldleitern beschrieben. Ebenfalls im IBM Technical Disclosure Bulletin vom Mai 1969, Seiten 1792 und 1793, wird vorgeschlagen, den Widerstand eines besonderen Leiters, der einen Ein-Windungskopf umgibt, während eines Läpp-Vorgangs zu überwachen, bis die Stromleitung unterbrochen wird oder Diskontinuitäten auftreten. Bei diesem Magnetkopf werden offensichtlich vier externe Leitungen benutzt
Eine rotierbare Befestigung für einen Mehrspurmagnetkopf ist im US-Patent 36 81 682 beschrieben. Diese Befestigung verbindet die jeder Spur zugeordnete Wicklung mit einer Testanordnung, die auch Impedanzmessungen durchführt Im US-Patent 31 05288 ist ein kontinuierlich rotierender Kohlewiderstand mit zwei Anschlüssen beschrieben, der mit einer Wheatstone-Brückenschaltung gemessen wird. Jeder Widerstandsanschluß ist mit der Brückenschaitung über einen Schleifring mit einer Bürste verbunden. Demgegenüber weist eine Kelvin-Brückenschaltung, wie sie in Dawes: Electrical Engineering, McGraw-Hill, 1952, auf den Seiten 169 und 170 beschrieben ist, wesentlich größere Genauigkeit als eine Wheatstone-Brücke auf, erfordert jedoch für die Messung eines unbekannten Widerstandes mit zwei Anschlüssen insgesamt vier Verbindungen, vgl. auch insoweit das eingangs genannte US-Patent 37 87 638.
Aufgabe der Erfindung ist es, für einen Magnetkopf, der während seiner Bearbeitung um seine eigene Achse rotiert, Maßnahmen anzugeben, die eine anforderungsmäßig einfache, dabei jedo.-h möglichst genaue elektrische Erfassung der jeweiligen mechanischen Kopfabmessungen während des Bearbeitungsvorgangs erlauben.
Die vorstehende Aufgabe wird durch einen Magnetkopf gemäß dem Patentanspruch 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Magnetkopfes und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens gelöst. Die Erfindung wird anhand der nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele im einzelnen erläutert Auf den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 schematisch einen Magnetkopf, die Übertragung der Meßwerte und ihre Bestimmung anhand eines Schemas,
F i g. 2A—2C Blockschaltbilder von Schaltungen, wie sie zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden können,
F i g. 3A — teilweise als Eshnittdarstellung — ein Beispiel für eine Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens,
F i g. 3B ein Detail der in F i g. 3A gezeigten Vorrichtung.
Anhand von F i g. 1 soll die Erfindung zuerst schematisch zur Erläuterung der prinzipiellen Funktion und Anordnung beschrieben werden. Ein Magnetkopf 10, der in die beiden Sektionen 11 und 12 aufgespalten ist, weist die Schichten 13 und 14 und ein magnetoresistives Element 15 auf. Die Schicht 13 ist vorzugsweise ein sehr gut leitfähiges Material, beispielsweise Gold, und steht in engem Kontakt mit einer weiteren leitfähigen Schicht 14, die nicht genauso gute Leitfähigkeit aufweisen muß wie die Schicht 13. Sie kann beispielsweise aus Kupfer bestehen. Die Schichten 13 und 14 sind auf einer Oberfläche der Sektionen 11 und 12 aufgebracht, die aus einem nichtmagnetischen, nichtleitfähigen Material wie Plastik oder Ferrit bestehen. Die Schichten 13 und 14 bilden zusammen zwei aus jeweils 3 Segmenten bestehende, in erster Näherung U-förmige Abschnitte. Die Enden des äußeren U-förmigen Abschnitts sind mit 16 und 18 bezeichnet; beim inneren U-fönr-Lgen Abschnitt sind die Enden mit 16a und 17 bezeichnet Der innere Abschnitt weist ein magnetoresistives Element auf, dies kann jedoch abhängig vom Typ des Magnetkopfes sowohl ein vollständig magnetoresistives Element oder ein rein lehfähiges Ein-Windungs-Element sein. Die Enden 16 und 17 sind extern an die Leitungen 19 und 20 angeschlossen, während die Enden 17 und 18 intern verbunden sind. In der zeichnerischen Darstellung wurde als Sinnbild für diese Verbindung ebenfalls eine Leitung gewählt, ebensogut kann jedoch eine weitere leitfähige Schicht die Funktion der Überbrückung dieses Spaltes übernehmen. Normalerweise befinden sich die Sektionen 11 und 12 nahe beieinander, so daß durch sie die äußere Kopfoberfläche 21 definiert wird. Dies ist die Anfangsoberfläche, die ein Magnetkopf vor der Bearbeitung zur Erzielung einer sphärischen Oberfläche, wie sie durch die strichpunktierte Linie dargestellt sein soil, aufweist. Der Prozeß der Materialabtragung von der äußeren Oberfläche 21 bis zur gerundeten Fläche 22 resultiert notwendigerweise in einer Zerstörung des mittleren Segments des äußeren U-förmigen Kopfabschnitts.
Die Abtragung des Materials wird durch Rotation des Magnetkopfes 10 um seine Mittelachse 36, die durch die Flächen 21 und 22 verläuft, erzielt. Der Punkt, bei dem das mittlere Segment des äußeren Kopfabschnitts aufgetrennt wird, wird durch die Leitungen 19 und 20 über eine nachfolgend beschriebene Widerstandsmeßbrücke ermittelt Dazu ist es notwendig, der Brücke Signale von den Leitungen 19 un$ 20 während der Rotation des Magnetkopfes 10 zuzuführen. Dies wird durch ein Paar Schleifringe 23 und 24 bewerkstelligt, von denen jeder durch eine Vielzahl von Bürsten 25 und 26 kontaktiert wird. Eine der genauesten Widerstandsmeßbrücken ist die Kelvinbrücke, die häufig als Ohmmeter benutzt wird. Die Genauigkeit einer solchen Brückenschaltung wird dadurch erzielt, daß insgesamt vier Eingangsanschlüsse zur Messung einer unbekannten Größe X vorgesehen sind. Zwei dieser vier Anschlüsse der Brücke sind mit dem oberen Kommutator- oder Schleifring 23 über zwei Bürstenpaare 25 verbunden, die jeweils zweifach zur Störverminderung und Empfindlichkeitsverbesserung miteinander verbunden sind. Die Brückenschaltung liefert ein A:,?gangssignal über einen Verstärker 27, der durch Nullabgleich anzeigt, daß der unbekannte Widerstand aus den Werten der veränderlichen Widerstände A. B und R aus der Relation X=A- R/B berechnet we-rden kann, unter der Voraussetzung, daß
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das Verhältnis A/B gleich groß wie das Verhältnis a/b ßerdem wird die errechnete Größe Xim X-Register 200
ist. Normalerweise werden die variablen Widerstände A gespeichert, welches durch jedes Meß- und Speicher-Si-
und dim Bereich des erwarteten zu messenden Wider- gnal auf Leitung 211 rückgestellt wird. Ober eine zur
standswertes voreingestellt, während der Widerstand R Darstellung dienende Leitung 214 wird der Ausgang des
bis zur Nullanzeige variiert wird. Dies kann z. B. durch 3 Registers 200 über die UND-Schaltung 215 an eine opti-
einen Motor 31 bewerkstelligt werden, der durch ein sehe Ausgabe 216 und einen Speicher 217 übertragen.
Signal vom Verstärker 27 angetrieben wird. Solange ein Ausgabeeinheit 216 und Speicher 217 können durch
solches Signal vom Verstärker 27 anliegt, wild der Wi- zweckentsprechend gewählte andere Einheiten ersetzt
derstand R in der einen oder anderen Richtung verstellt werden.
werden, wobei die Richtung von der Signalpolarität ab- 10 Fi g. 2B zeigt eine Schaltung zur Zählung der Umdre-
hängt. Zu irgendeinem Zeitpunkt wird dann am Aus- hungen, die der Magnetkopf 10 durchgeführt hat. Wie
gang des Verstärkers 27 ein Nullsignal auftreten, das aus F i g. 1 erkennbar, beeinflußt die Nockenscheibe 32
anzeigt, daß nun eine Berechnung des unbekannten Wi- den Schalter 33, so daß bei jeder Umdrehung der durch
derstandes X möglich ist. die Mittellinie 36 versinnbildlichten Welle über die Aus-
Diese Bestimmung wird durch die in den F i g. 2A bis 15 gangsleitung 34 ein Impuls abgegeben wird. Diese Lei-2c gezeigten Schaltungen durchgeführt. Diese sollen tung 34 führt auf eine UND-Schaltung 221 in Fig. 2B. nachfolgend beschrieben werden. Die Positionen der Das Ausgangssignat der UND-Schaltung 221 stellt ein veräfidcrüchcn Widerstände A, S und R werderi durch Flip-Flop 220 immer dann ein. wenn ein Rntatinnssignal Positionsindikatoren 28, 29 und 30 abgefühlt, die ent- auf Leitung 34 auftritt Über den Null-Ausgang des Flipsprechende Positionssignale auf die Leitungen A. B und 20 Flops 220 wird die UND-Schaltung 221 außer Funktion R der Sammelleitung 35 abgeben. Diese Sammelleitung gesetzt. Der Ein-Ausgang des Flip-Flops 220 ist mit ei-35 nimmt weiterhin ein Signal des Schalters 33 auf, der, ner monostabilen Kippschaltung 222 verbunden, die eibedingt durch eine synchron mit dem Magnetkopf 10 nen dreistufigen Ringzähler 223 weiterschaltet. Außerroticrende Nockenscheibe 32 bei jeder Umdrehung des dem stellt das Ausgangssignal der Kippschaltung 222 Magneikopfes einen Impuls auf die Leitung 34 abgibt. 25 das Flip-Flop 220 zurück, so daß dieses bereit ist, das
In F i g. 2A ist eine logische Konfiguration dargestellt, nächste Rotationssignal aufzunehmen. Beim Stand des die eine Berechnung zur Bestimmung des unbekannten Zählers 2f 5 auf »1« oder »2« tritt auf der Ausgangslei-Widerstands X durchführen kann. Selbstverständlich tung 225 der ODER-Schaltung 224 ein Signal auf, das können andere Anordnungen oder ein entsprechend einen Zählerstand ηφ3 anzeigt Dieses Signal tritt jeprogrammierter Rechner anstelle der hier dargestellten 30 weils dann auf, wem? der Magnetkopf 10 seine erste Schaltung eingesetzt werden. Zur einfacheren Erläute- oder zweite Umdrehung durchgeführt hat bzw. bei entrung setzt die nachfolgende Erklärung voraus, daß die sprechenden Vielfachen. Demgegenüber wird auf Leinachfolgend dargestellte Übertragung digitaler lnfor- tung 226 ein Signal η=3 auftreten, wenn der Zähler 223 mationen durch einfache Blöcke in Wirklichkeit eine durchgezählt hat, was bei jeder dritten Umdrehung des Vielzahl paralleler und serieller Positionen beinhaltet. 35 Magnetkopfes 10 auftritt
Signale von der Sammelleitung 35, die von der Brücken- In F i g. 2C ist ein Blockichaltbild einer Schaltung darschaitung aufgegeben wurde, werden in die UND- gestellt, die die zur Steuerung der in den F i g. 2A und 2B Schaltungen 201, 202 und 203 übertragen, sobald ein dargestellten Schaltungen erforderlichen Signale er-MeB- und Speicher-Signal auf Leitung 211 von zusätzli- zeugt Anfangs sind sämtliche Flip-Flops und Zähler chen Steuerungen, die in der später erläuterten F i g. 2C 40 durch ein Signal von Leitung 246, das jeweils bei Beendargestellt sind, übertragen werden. Das Ausgangssi- digung eines Zyklus auftritt, zurückgestellt Ein Startsignal der U. 1J D-Schaltung 201 repräsentiert digital die gnal auf Leitung 227 von einer externen, nicht darge-Einstellung des Widerstands A, gleicherweise bezieht stellten Quelle stellt das Flip-Flop 218 in Ein-Stellung, sich das Ausgangssignai der UND-Schaltung 202 auf die worauf die UND-Schaltungen 228 eine Serie von Takt-Einstellung des Widerstands B und der Ausgang der 45 impulsen des Taktgebers 235 auf den Ringzähler 236, UND-Schaltung 203 auf den Widerstand R. Die Divi- der dadurch weitergeschaltet wird, übertragen. Die sionsschaltung 204 berechnet digital den Wert AJB und Weiterschaltung des Ringzählers 236 bewirkt daß die der Multiplikator 205 multipliziert dieses Verhältnis mit UND-Schaltungen 229 bis 234 aktiviert werden, so daß dem Wert R, um so die digitale Menge A - R/B zu er- sie jeweils einen Impuls des Taktgebers 235 auf ihren mitteln, die dann an»' einen Nulldetektor 206, einen Ver- 50 Ausgangsleitungen abgeben. Das Flip-Flop 239 gibt auf gleicher 207 und ein X-Register 200 übertragen wird. seiner Ausgangsleitung 244 ein Signal ab, welches den Das Ausgangssignal des Nulldetektors 206 wird durch Schleifvorgang startet und immer dann auftritt, wenn die UND-Schaltung 212 abgefühlt, sobald auf Leitung der Ringzähler 236 sich in Stellung »a« befindet und ein 211 ein MeB- und Speicher-Signal auftritt Das Aus- Taktimpuls des Taktgebers 235 auftritt Die Ausgangsgangssignai der UND-Schaltung 212 zeigt an, daß die 55 leitung 211 der UND-Schaltung 230 weist jeweils dann Menge X die anormale Bedingung X=O erfüllt In ei- ein Meß- und Speichersignal (das oben bereits erwähnt nem Speicherregister 210 ist eine Größe XLJm gespei- wurde) auf, wenn sich der Ringzähler 236 in Stellung chert die einen vorgegebenen Widerstandswert bedeu- »b« befindet ein Taktimpuls des Taktgebers 235 auftritt, tet und die über die UND-Schaltung 209 beispielsweise die monostabile Kippschaltung 237 einen Speicherstartvon einer Eingabetastatur 208 in das Register 210 einge- 60 impuls und das Flip-Flop 240 (das drei durchgeführte geben werden kann. Im Vergleicher 207 werden der Kopf rotationen anzeigt) sich in Ein-Stellung befindet In Inhalt des Registers 210 und das Ausgangssignal des Stellung »b« des Ringzählers 236 wird außerdem das Multiplikators 205 verglichen, so daß auf Leitung 219, Flip-Flop 241 in Ein-Stellung gebracht, sobald auf einer die die Ausgangsleitur.g der UND-Schaltung 213 ist, je- weiteren Eingangsleitung 219 der UND-Schaltung 234 weils dann ein Ausgangssignal auftritt wenn die Größe 65 das Signal X=XLm auftritt Erreicht nun der Ringzäh-Xebenso groß wie XLJm ist und ein Meß- und Speicher- ler 236 Stellung »c«, wird die UND-Schaltung 231 beSignal auf Leitung 211 auftritt Die Leitung 219 bleibt aufschlagt und gibt auf ihrer Ausgangsleitung 214 ein aktiviert bis die Größe X geringer wird als XLJm. Au- eine Anzeige bewirkendes Signal ab. Gleichzeitig wird
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die UND-Schaltung 242 geöffnet Letztere wird benutzt, Läpp-Band benutzt wird, kann dieses in Längsrichtung wenn das Flip-Flop 241 in Ein-Stellung gesetzt wurde bewegt werden und gleichzeitig senkrecht dazu oszillie-(wenn nämlich auf dw UND-Schaltung 234 über Leitung ren. Der gesamte Bearbeitungsvorgang dauert größen-219 das Signal X-XlJm gegeben wurde) und gibt auf ordnungsmäßig zwischen 30 und 45 Sekunden, ihrer Ausgangsleitung 245 ein das Schleifen beendendes 5 Nachfolgend soll die Wirkungsweise der Erfindung Signal ab. Nach einer durch die Verzögerungsschaltung anhand der F i g. 2A bis 2C erläutert werden. Es liegt auf 243 bedif-gten Verzögerung tritt auf Leitung 246 ein der Hand, daß die beschriebenen Operationen entspresämtliche Wähler und Flip-Flops rückstellendes Signal chende Signale steuern, die die in den F i g. 1 und 3 auf. Befindet sich der Ringzähler 236 in Stellung »d«, so dargestellten mechanischen Anordnungen beeinflussen, wird das Flip-Flop 240 über die UND-Schaltung 232 in io Es sei vorausgesetzt, daß sich alle in F i g. 2C darge-Aus-Stellung gehalten, solange die Anzahl der Kopfum- stellten Zähler und Flip-Flops in rückgestelltem Zustand drehungen noch nicht 3 erreicht hat. In Stellung »e« des befinden und daß in das Register 210 die Größe XLim Ringzählers 236 wird das Flip-Flop 240 über die UND- eingespeichert ist. Ein Startsignal auf Leitung 227 stellt Schaltung 233 in Ein-Stellung gebracht, sobald ein Si- das Flip-Flop 218 in den Ein-Zustand, woraufhin Taktgnal/7-3 auf Leitung 226 anzeigt, daß eine dritte Kopf- 15 impulse vom Taktgeber 235 auf den Ringzähler 236 Umdrehung stattgefunden hat. übertragen werden. Dadurch werden — wie oben bein F i g. 3A ist eine Vorichtung zur Durchführung des schrieben — sequentiell die UND-Schaltungen 229 bis erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt Der Magnet- 234 beaufschlagt. Ein Ausgangssignal auf Leitung 244 kopf 10 wird durch ein Futter 301 gehalten, und ist über startet den Beginn der Schleifoperation. Der nächste die Leitungen 302 mit Kommutatoren oder Schleifrin- 20 Schritt des Ringzählers 236 bewirkt das Auftreten eines gen 23 und 24 mit den Bürsten 25 elektrisch verbunden. Signals auf Leitung 211, ein Meß- und Speichersignal, Dargestellt ist nur der obere Satz 25 von an sich vorhan- nachdem der Magnetkopf 10 drei Umdrehungen durchdenen zwei Bürstensätzen 25 und 26, wie aus F i g. 3B zu geführt hat, wie es ein Signal auf Leitung 226 in F i g. 2B erkennen ist Letztere Figur stellt einen Schnitt entlang anzeigt. Das Meß- und Speichersignal auf Leitung 211 der Linien IB durch die in F i g. 3A dargestellte rotieren- 25 bewirkt, daß die Größen A, B und R auf der Sammelleide Armatur 303 dar. Diese ist an einem Ende einer An- tung 35 der Brückenschaltung nach der Formel triebswelle 305 befestigt Der obere Bürstensatz 25 und X=ARZB berechnet und im Vergleicher 207 mit der der untere Bürstensatz 26 sind in einem Support 350 Größe XLim, die sich im Register 210 befindet, vergliortsfest gelagert, während der obere Schleifring 23 und chen wird. Das X-Register 200 ist zu diesem Zeitpunkt der unf Te Schleifring 24 mit der Armatur 303 rotieren. 30 zurückgestellt und die laufend berechnete Größe Xdar-Zwischen der Welle 305 und entsprechenden Lagerstel- in gespeichert Es sei vorausgesetzt, daß der erste Verlen 304 des Supports 350 sind Lager angeordnet. Der gleich anzeigt, daß der Schleifvorgang noch nicht die stationäre Support 350 ist an einer Grundplatte 312 mit- gewünschte Beziehung des Widerstands X zum getels Schrauben 311 oder anderer Befestigungsteile an- wünschten Widerstand XLim erreicht hat. Demzufolge gebracht Die Welle 305 wird in der angegebenen Rieh- 35 wird auf Leitung 219 kein die Übereinstimmung tung durch einen Motor 310 gedreht, der sie über einen X=XUm anzeigendes Signal auftreten. Sobald der Riemen 307 und die Riemenscheiben 306, 308 und 309 Ringzähler 236 in Position »c« gelangt, generiert die antreibt Selbstverständlich kann anstelle dieser Über- UND-Schaltung 231 auf der Anzeigeleitung 214 ein tragungsmittel ein anderer Antrieb, beispielsweise Ausgangssignal, das die UND-Schaltung 215 aktiviert, durch ein Rädergetriebe, Verwendung finden. Auf der 40 die daraufhin den Inhalt des X-Registers 200 an die Welle 305 ist außerdem die Nockenscheibe 32 angeord- Ausgabe 216 und den Speicher 217 überträgt. Erreicht net, die den Schalter 33 zur Abgabe von Rotationssigna- der Ringzähler 236 Stellung »d«, so wird die Anzahl der len auf Leitung 34 zwingt Der gesamte bisher beschrie- Kopfumdrehungen, wie sie die Leitungen 225 und 226 bene Mechanismus kann auf einer Grundplatte 313 be- anzeigen, geprüft und das Flip-Flop 240 entsprechend festigt werden, die beispielsweise vertikal beweglich in 45 eingestellt Ein weiteres Ausgangssignal vom Flip-Flop einer Halterung aus den Seitenteilen 317 und 318 und 240 tritt nur dann auf, wenn die Anzahl der Umdrehunder Grundplatte 314 gelagert ist Dadurch ist eine Vor- gen, wie es Leitung 226 anzeigt, gleich drei ist Daraufschubbewegung des rotierenden Magnetkopfes 10 ge- hin tritt auf Leitung 211 ein weiteres Meß- und Speigenüber einem Schleifmittel 300 möglich. Die Bewe- chersignal auf. Erreicht der Ringzähler 236 abermals gung der Grundplatten 313 und 314 zueinander kann 50 Stellung »b«, wird das Flip-Flop 241 nur dann in Eindurch einen Hydraulikzylinder 315 bewerkstelligt wer- Stellung gelbracht, wenn die berechnete und im X-Regiden, der mittels seiner Kolbenstange 316 die Grundplat- ster 200 gespeicherte Größe gleich oder größer als die te 313 hebt und senkt Ebensogut können natürlich auch im Register 210 gespeicherte Größe XLim ist Die Opeelektrische Betätigungen Verwendung finden. Eine ver- ration wird so lange wiederholt wie dies nicht der Fall tikale Bewegung der Welle 305 bringt den Magnetkopf 55 ist Wenn jedoch X=XLim gilt wird das Flip-Flop 241 10 in Kontakt mit einer geformten Oberfläche eines zur in Ein-Stellung gebracht und die UND-Schaltung 242 Illustration dargestellten Schleifrades 300, wobei der wird, sobald sich der Ringzähler 236 das nächste Mal in Magnetkopf 10 vom Motor 310 gedreht wird Ebenso- Stellung »c« befindet, die Schleifvorrichtung vom Magut kann natürlich das Schleifrad 300 in Kontakt mit gnetkopf entfernen und damit den Bearbeitungsvordem Kopf 10 durch entsprechende Bewegung des letz- eo gang beenden. In der Folge werden sämtliche Flip-Flops teren in Richtung auf den Kopf zu gebracht werden, und Zähler zurückgestellt
wobei der Kopf selbst seine vertikale Position nicht an-
dert Alternativ kann das Schleifrad 300 ersetzt werden Hierzu 4 Blatt Zeichnungen durch ein Läpp-Band oder andere Abtragungstechniken
wie beispielsweise eine Strahlbearbeitung. Der Magnet- 65 kopf kann mit beispielsweise 100 Umdrehungen pro Minute rotiert werden und das Schleifmittel kann selbst wiederum Bewegungen ausführen. Wenn beispielsweise

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Magnetkopf für magnetische Aufzeichnungsträger mit mindestens einem magnetischen Wandler und einem zur Überwachung bei der Bearbeitung der Kopfoberfläche dienenden einteiligen Kopfabschnitt, der den Wandler und eine Wandlerhalterung zumindest teilweise U-förmig umschließt, eben ausgebildet und mit ihnen in gleicher Ebene angeordnet ist und aus elektrisch gut leitfähjgem Material besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (16,18) der Schenkel des Kppfabschnittes (13, 14) und die Enden (16a, 17) der Wandlerhalterung zumindest elektrisch miteinander verbunden sind, daß der Kopfabschnitt (13,14) und der Wandler (15) elektrisch parallel geschaltet sind und daß insgesamt nur zwei elektrische Anschlüsse (19, 20) vorgesehen sind.
2. Magnetkopf nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wandlerhalterung und Kopfabschnitt (13,14) aus mehreren, vorzugsweise zwei in engem Kontakt miteinander befindlichen Schichten (13 bzw. 14) bestehen.
3. Magnetkopf nach Anspruch, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten (13 bzw. 14) hohe, jedoch unterschiedliche Leitfähigkeit aufweisen, insbesondere aus Gold und Kupfer bestehen.
4. Magnetkopf nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Wandler und Wandlerhalterung U-förmig ausgebildet und parallel innerhalb des Kopfabschnitts (13,14) angeordnet sind.
5. Magnetkopf nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß zumindest eine der Verbindungen der Enden (I6-I63, 17-18) als Materialübergang ausgebildet ist
6. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß der Wandler (15) als magnetoresistives Element ausgebildet ist
7. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß Kopfabschnitt (13,14), Wandler (15) und Wandlerhalterung in einem Trägermaterial (11, 12) vorzugsweise einem Plastikoder Ferritmaterial eingebettet sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Magnetkopfes mit mindestens einem zur Überwachung der Bearbeitung dienenden Kopfabschnitt, dadurch gekennzeichnet daß der Magnetkopf (10) um die Mittelachse (36 rotierend mit seiner zu bearbeitenden Oberfläche (21) axial gegen ein Schleifmaterial (300) geführt wird, wobei ein Vorschub zwischen Magnetkopf (10) und Schleifmaterial (300) erfolgen kann, daß während dieser Bearbeitung in bekannter Weise der Widerstand des zur Bearbeitungsüberwachung dienenden Kopfabschnitts (13,14) gemessen und ein Signal abgegeben wird, sobald der Widerstand einen vorgebbaren Wert erreicht, und daß bei Auftreten dieses Signals die Bearbeitung beendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zählung der während der Bearbeitung vollzogenen Umdrehungen des Magnetkopfes (10) erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von der Anzahl der vollzögenen Umdrehungen des Magnetkopfes (10) eine Messung des Widerstands des Kopfabschnitts (13, 14) durchgeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß abhängig von der Anzahl der vollzogenen Umdrehungen des Magnetkopfes (10) ein Vergleich des gemessenen Widerstands des Kopfabschnitts (13,14) mit dem vorgebbaren Widerstandswert erfolgt
12. Verfahren nach Anspruch 11. dadurch" gekennzeichnet daß die Messung des Widerstand;» des Kopfabschnitts (13, 14) während der Bearbeitung mittels einer selbstabgleichenden Kelvin-Brückenschaltung (A,B,R,a,b,28 bis 31) erfolgt
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet daß zur Aufnahme eines zu bearbeitenden Magnetkopfes (10) eine mittels eines Motors (310) drehbare Armatur.(303) mit einem Spannfutter (301) vorgesehen ist daß Vorrichtungen (23 bis 26) zurUbertragung elektrischer Meßwerte vom rotierenden Magnetkopf (10) auf eine Meßeinrichtung (A, BT R, a, bt 28 bis 31) und eine Auswerteschaltung zum Vergleich der ermittelten Ist-Werte mit gespeicherten Soll-Werten vorgesehen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß zur Übertragung der elektrischen Meßwerte vom Magnetkopf (10) auf die Meßeinrichtung (A, B, R, 2, b, 28 bis 31) mindestens zwei Schleifringe (23, 24) an der rotierenden Armatur (303) angebracht sind, die von in einem fest angeordneten Support (304) gelagerten Schleifbürsten (25, 26) abgetastet werden, deren Anschlußleitungen mit der Meßeinrichtung verbunden sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet daß die Meßeinrichtung als Kelvin-Brückenschaltung (A B,R,a,b, 28 bis 31) ausgebildet ist und die Meßwerte von mindestens zwei Bürsten (25 bzw. 26) von jedem der Schleifringe (23 bzw. 24) empfangen.
16. Vorrichtung nach Anspruch !5, dadurch gekennzeichnet daß jede Anschlußstelle der Brückenschaltung (A B, R, a, b, 28 bis 31) mit mindestens zwei sich insbesondere diametral gegenüberliegenden Bürsten (25 bzw. 26) je Schleifring (23 bzw. 24) verbunden sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet daß an der die rotierende Armatur (303) tragenden Welle (305) eine Nockenscheibe (32) mit einem Nocken angebracht ist, der bei jeder Umdrehung der Welle (305) einen Schalter (33) betätigt
18. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß ein Speicher (210) zur Aufnahme eines vorgebbaren Soll-Werts des elektrischen Widerstandes des zu messenden Kopfabschnitts (13, 14) und mindestens ein Vergleicher (207) zum Vergleich dieses vorgebbaren Soll-Werts mit dem von der Meßeinrichtung (A B, R, a, b, 28 bis 31) ermittelten und berechneten Ist-Werts des Kopfabschnitts (13, 14) vorgesehen sind.
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