DE250925C - - Google Patents

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DE250925C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/04Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/10Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES /
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 250925 KLASSE 42 k. GRUPPE
in DUMBARTON, Engl.
Torsionsmesser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1911 ab.
Wenngleich die elektrischen Torsionsmesser den Vorteil aufweisen, daß das Anzeigeinstrument an beliebiger Stelle angebracht sein kann, da seine Verbindung mit der Welle, deren Torsionen gemessen werden sollen, eine elektrische ist, so besitzen sie doch den Nachteil einer zu großen Empfindlichkeit ihrer Teile. Mechanische Torsionsmesser haben zwar diese Nachteile einer zu großen Empfindlichkeit
ίο nicht, aber sie besitzen dafür den Nachteil, daß ihre Anzeige- oder Schreibvorrichtung in mechanischer Verbindung und unmittelbarer Nähe des Teiles der Welle stehen muß, deren Torsion gemessen werden soll. Die Vorrichtung muß also in der Durchbohrung, durch die die Welle hindurchtritt, angeordnet sein.
wenngleich diese häufig schwer zugänglich ist.
Durch die Erfindung werden die Vorteile
der beiden Systeme erreicht und die Nachteile beider vermieden. Sie besteht darin, daß der Anzeigeteil eines mechanischen Torsionsmessers als ein Kontaktarm ausgebildet ist, der eine aus einem Rheostaten und einem Strommesser bestehende elektrische Vorrichtung beeinflußt.
Der Strommesser hat zweckmäßig eine Registriervorrichtung. Die mechanische Meßvorrichtung entspricht in ihrem Bau etwa der in den britischen Patentschriften 3045 07 ■ oder 25699/08 oder 17789/09 beschriebenen Einrichtung.
In dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung ist Fig. ι ein Teil eines mechanischen Torsionsmessers im Schnitt in Verbindung mit der elektrischen Vorrichtung. Fig. 2 zeigt den Bau des regulierbaren Widerstandes, während die Fig. 3 und 4 Schaltungsschemata wiedergeben.
An dem mechanischen Torsionsmesser ist ein Arm 5 angeordnet, welcher durch das übliche Übersetzungsgetriebe 7, 8, 9 von dem Zahnsektor 10 auf dem Teil 11 gedreht wird. Dieser Teil 11 bewegt sich infolge der Torsion in bezug auf ein Lager 13, welches auf einem Lager 12 sitzt, das das Zahnradgetriebe und den Arm 5 trägt. Der Arm 5 kann eingestellt werden, um den Nullpunkt einzustellen, und trägt einen Kontakt 6 für den kreisförmigen Widerstand 14. Dieser Widerstand kann aus einem entsprechend umgebogenen Drahte bestehen; zweckmäßig wird er jedoch, wie in Fig. 2 dargestellt, aus den dicht nebeneinanderliegenden Zickzacklinien eines metallischen Bandes 15 gebildet. Zwischen den einzelnen Falten dieses Bandes sind Streifen 16 eines isolierenden Stoffes eingelegt. Dieser Widerstandsbogen wird in einen Kanal in der Scheibe 17 getragen, welche an der Konsole 18 befestigt ist, die das Zahnradgetriebe trägt.
Innerhalb einer zentralen Trommel ist an ' dieser Scheibe 17 eine Spiralfeder 19 angeordnet, welche mit ihrem einen Ende an der Trommel und mit dem anderen an der Achse des Übersetzungsgetriebes befestigt ist, auf welcher der Kontaktarm 5 sitzt. Diese Feder dient zunächst dazu, ein Spiel in dem Über-Setzungsgetriebe zu verhindern. Sie dient
ferner dazu, durch den Apparat, z. B. zum Metallkörper des Schiffes hin, den Kontakt 6 zu erden.
Wie sich aus Fig. ι und 3 ergibt, wird der Strom von einem Akkumulator oder einer anderen unveränderlichen Stromquelle durch die Drähte 20 und 26 und die Bürsten 21 und 27 zu den Schleifringen 22 und 28 und von dort zu den beiden Enden des Widerstandskreises 14 geleitet.
Wie bereits gesagt, ist der Kontaktarm 5 geerdet, und auf diese Weise ist ein besonderer Stromkreis durch jeden Schleifring geschaffen, nämlich ein Stromkreis für die Vorwärtsbewegung und der andere für die Rückwärtsbewegung. In jedem dieser Stromkreise befindet sich ein Ausgleichswiderstand 23 und 29 zu Prüf- und Einstellzwecken, welcher durch Schalter 24 und 30 ein- oder ausgeschaltet werden kann, während in der Erdverbindung sich gleichfalls ein Schalter 32 befindet, so daß der Stromkreis unterbrochen wird, wenn ein Ablesen nicht gewünscht wird.
In der Erdverbindung liegt gleichfalls ein Rheostat und ein einstellbarer Kontakt 33, durch welchen das Instrument zum Anzeigen oder Niederschreiben eingestellt werden kann. Die beiden Stromkreise 20 und 26 und die Erdverbindung enden schließlich in Klemmen 25 und 31 und 34 eines differential gewundenen doppelten Strommessers o. dgl., dessen Skala nach Torsionseinheiten eingeteilt ist.
Man kann auch, wie Fig. 4 zeigt, in bekannter Weise zwei Widerstandskreise 14 und 35 vorsehen, von denen der eine einen kleineren und der andere einen größeren Durchmesser besitzt, und dementsprechend zwei verschiedene Stromkreise in Verbindung mit dem Amperemeter. Die Widerstände sind ungefähr gleich lang, so daß eine größere Ablesung für dieselbe Winkelstellung bei dem äußeren Widerstände als bei dem inneren Widerstände erzielt wird. Das Meßinstrument ist mit zwei Skalen ausgerüstet, nämlich einer größeren Skala für den inneren Stromkreis und einer kürzeren Skala für den äußeren.
Schließlich kann der über dem Widerstand spielende Kontaktarm auch durch den Teil der mechanischen Vorrichtung in Bewegung gesetzt werden, welcher in den oben angegebenen Patentschriften als der »Sattel« dieser mechanischen Vorrichtung bezeichnet wurde.
Das Amperemeter oder sonst gebrauchte elektrische Meßinstrument kann mit einer Vorrichtung versehen sein, um die Messungen in bekannter Weise auf einer Karte aufzuzeichnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Torsionsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigeteil eines mechanischen Torsionsmessers als ein Kontaktarm (5, 6) ausgebildet ist, der eine aus einem Rheostaten (14) und einem gegebenenfalls registrierenden Strommesser bestehende elek- trische Vorrichtung beeinflußt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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