DE2508081B2 - Brennkraftmaschine mit haupt- und zusatzbrennkammer - Google Patents
Brennkraftmaschine mit haupt- und zusatzbrennkammerInfo
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Description
50
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine mit wenigstens einem Zylinder, in dessen durch
eine im wesentlichen konkav gewölbte Oberfläche eine Hauptbrennkammer begrenzenden Zylinderkopf der
Einlaßkanal des Einlaßventils öffnet und eine Zusatzbrennkammer untergebracht ist, die mit einer Zündkerze in Verbindung steht und die über einen Verbindungskanal mit der Hauptbrennkammer verbunden ist wobei
die Achse des Einlaßventils sowie die Mittellinie der Mündung des Einlaßkanals im wesentlichen zum 6o<
Mittelabschnitt des Zylinders weisen und der Verbindungskanal von der Mittelachse des Zylinders einen
Abstand hat, der kleiner als der Radius des Ventilkegels ist
Es sind für Brennkraftmaschinen verschiedenste *5
Verfahren zur Verbrennung des mageren Brennstoff-Luftgemisches, d.h. des Gemisches mit einem hohen
Luft-Brennstoffverhältnis entwickelt worden, um den
Ausstoß an schädlichen Bestandteilen der Abgase wie
Kohlenmonoxyd (CO), Kohlenwasserstoffe (HC) und Stickstoffoxyde (NOx) zu reduzieren.
Zur Beseitigung der schlechten Zündbarkeit sind
Brennkraftmaschinen mit geschichteter Beschickung oder Ladung entwickelt worden, in denen für das
Zünden des mageren Brennstoff-Luftgemisches um die Zündkerze eine Zone mit relativ fettem Gemisch
gebildet wird, das leicht entzündbar ist und das durch die Zündkerze als erstes gezündet wird, wobei die sich dabei
ergebenden Flammen das magere Brennstoff-Luftgemisch entzünden.
Um sowohl die Zündbarkeit als auch die Verbrennungsgeschwindigkeit zu verbessern, d. h. die Effektivität der Brennkraftmaschinen vorbeschriebener Bauart
zu verbessern, sind Brennkraftmaschinen entwickelt worden (DT-OS 2402412), die eine geschichtete
Ladung sowie eine Zusatzbrennkammer aufweisen. Diese ist mit einer Hauptbrennungskammer über einen
Verbindungskanal verbunden. Ein mageres Gemisch wird in die Hauptbrennkammer über ein Haupteinlaßventil eingefüllt während ein leicht zu zündendes fettes
Gemisch in die Zusatzbrennungskammer geleitet wird, wobei man entweder ein zusätzliches Einlaßventil
vorsieht oder Brennstoff durch ein Brennstoffeinspritzventil odur eine Brennstoffeinspritzdüse einspritzt Das
relativ fette Gemisch der Zusatzbrennkammer wird durch die Zündkerze als erstes gezündet so daß die
Verbrennungsflamme durch den Verbindungskanal in die Hauptbrennkammer geschleudert werden kann, und
das magere Brennstoff-Luftgemisch der Hauptbrennkammer entzündet wird. Die Brennkraftmaschinen
dieser Bauart sind bezüglich der Verbrennung des mageren Luft-Brennstoffgemisches sowohl hinsichtlich
der Zündbarkeit als auch der Verbrennungsgeschwindigkeit sehr effektiv; es haben jedoch diese Maschinen
den erheblichen und deutlichen Nachteil, daß das Brennstoffzufuhrsystem ziemlich kompliziert ist, da
getrennt sowohl fette als auch magere Gemische eingefüllt werden müssen. So wird beispielsweise das
fette Gemisch über einen zusätzlichen Vergaser und gegebenenfalls ein zusätzliches Einlaßventil zugeführt,
das neben Haupteinlaßventil und Auslaßventil ebenfalls im Zylinderkopf untergebracht werden muß. Da die
Einlaßsysteme für fette und magere Gemische getrennt
anzuordnen sind, wird die Konstruktion und der Aufbau des Zylinderkopfs erheblich komplex, wodurch schwieriges Gießen der Zylinderköpfe die Folge ist und sich
verringerte Produktivität und erhöhte Kosten ergeben. Ferner müssen der Hauptvergaser für das magere
Gemisch und der zusätzliche Vergaser für das fette Gemisch so gesteuert werden, daß eine vorbestimmte
Relation zwischen dem fetten und dem mageren Gemisch korrekt eingehalten oder in Abhängigkeit von
den Betriebsbedingungen der Maschine variiert wird. Es müssen daher beispielsweise die Teile des Gestänges,
das die Drosselklappen des Hauptvergasers und des Nebenvergasers verbindet mit einer höheren Toleranzgrenze gefertigt werden. Sonst ist genaues und
gleichzeitiges Steuern des Hauptvergasers und des zusätzlichen Vergasers bei solchen Maschinen nicht
erreichbar. Verwendet man Brennstoffeinspritzventile zur Vereitung des fetten Gemisches in der Zusatzbrennkammer, wird die Konstruktion noch komplizierter,
wodurch sich weitere Kostensteigerungen ergeben.
Es ist schließlich eine Brennkraftmaschine der eingangs beschriebenen Gattung bekannt (DT-OS
21 47 648). In diesem Fall soll infolge Trägheitswirkung
eine Gemischkonzentration längs der konkaven Wand
des Ansaugkanals herbeigeführt werden und eine Gestaltung so vorgenommen werden, daß dieses sich im
Ansaugkanal anreichernde Gemisch unmittelbar in den Zündkerzenkanal beim Ansaughub gelenkt wird, aus
welchem Grund die öffnung des Zöndkerzenkanals dem
Ansaugkanal zugewandt ist Bei diese,- Anordnung besteht die Gefahr, daß mit Rücksicht auf die
unmittelbare Beaufschlagung der Zusatzbrennkammer beim Ansaughub in dieser noch vorhandene Restgase
durch das einströmende Gemisch in der Umgebung der am Ende der Zusatzbrennkiimmer befindlichen Zündkerze
eingefangen werden, so daß die beabsichtigte Wirkung einer verbesserten Zündbarkeit nicht erreicht
wird. j5
Aufgabe der Erfindung ist es, bei der Brennkraftmaschine
der eingangs beschriebenen Gattung für mageres Luft-Brennstoffgemisch eine solche Ausgestaltung zu
schaffen, daß eine gute Zündlahigkeit gewährleistet und
eine hohe Verbrennungsgesdiwindigkeit erreicht wird.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die Oberfläche
teilsphärisch ist, der nahe dem Scheitel der teilsphärischen Oberfläche liegende Bereich des Ventilkegel des
Einlaßventils nahezu tangential zu dieser und zur an ihn angrenzenden Einlaßkanalwandung verläuft und die
Elektroden der Zündkerze nahe der öffnung des Verbindungskanals in die Haiuptbrennkammer liegen.
Mit Rücksicht auf die teilsphärische Ausbildung der Oberfläche des Zylinderkopfs und der gewählten
Anordnung und Ausgestaltung des Einlaßventils wird beim Ansaughub der Gemischstrom entlang der
teilsphärischen Oberfläche des Zylinderkopfs geleitet, wodurch sich durch die aufgezwungene gekrümmte
Bahn eine starke Wirbelbildung ergibt. Da der Gemischstrom mit hoher Geschwindigkeit an dem
Verbindungskanal vorbeistreicht, wird beim Ansaughub Restgas aus der Zusatzbrennkammer abgesaugt Durch
die starke Wirbelbildung wird andererseits infolge der Zentrifugalwirkung das Gemisch im Bereich der
teilsphärischen Oberfläche angereichert, so daß beim nachfolgenden Kompressionshub ein relativ fettes
Gemisch in die Zusatzbrennkammer gepreßt wird, wobei noch in dieser Kammer verbliebene Restgase in
den hinteren Teil der Kammer verdrängt werden, während sich im Bereich der Zündkerzenelektroden ein
relativ fettes Gemisch befindet, so daß die Zündung erleichtert wird. Die durch die Zündung ausgelöste und
in der Zusatzbrennkammer beginnende Verbrennung sorgt dabei für eine in die Hauptbrennkammer in den
Abgasstrom der Wirbel gerichtete Druckflamme, durch die die Zündung des mageren Gemisches bewirkt und
beschleunigt wird.
Es ist bekannt (DT-AS 12 32 783), durch Zentrifugalwirkung einer sich im Hauptbrennrajm ausbildenden
Wirbelströmung in den radialen Außenbereichen des Wirbels ein fetteres Gemisch in Zündkerzennähe zu
erhalten; und ^war ist im Zylinderkopf eine teilringförmige
Verdampfungskammer vorgesehen, die an beiden Enden und längs eines teilringförmigen Schlitzes mit der
Hauptbrennkammer verbunden ist und in ihrer Mitte die Zündelektroden aufnimmt, wobei über das Einlaßventil
in die Hauptbrennkammer Luft und mittels eines im Einlaßkanal untergebrachten Schiebers über eine
gesonderte Leitung ein Brenngemisch in die Verdampfungskammer geleitet wird, an deren heißen außenlie- 6S
genden Wandabschnitten sich infolge der Zentrifugalwirkung im Gemisch enthaltende Brennstofftröpfchen
sammeln und verdampfen.
Es ist femer bekannt (DT-OS 15 26 294), Luft und
über eine gesonderte Düse Brennstoff so in den Hauptbrennraum einzuführen, daß sich unter Nutzung
der Gestaltung von Kolbenoberfläche und Zylinderkopf senkrechte parallel geschichtete Wirbel bilden, von
denen die der Zündkerze benachbarten den Brennstoff zugeführt bekommen, so daß sich eine Schichtladung
ergibt
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert
F i g. 1 und 2 sind schematische Schnittansichten zweier Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen
brennkraftmaschine;
Fig.3 ist eine schematische Darstellung einer
Experimentiervorrichtung, wie sie zur Durchführung von Versuchen von dem Erfinder benutzt wurde.
In F i g. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Maschinenzylinder mit dem Kolben 2 und dem
Zylinderkopf 3, der über eine Dichtung 4 auf dem Zylinderblock sitzt Durch die innere Oberfläche 6 des
Zylinderkopfes 3 und die Stirnfläche 5 des sich im oberen Totpunkt befindenden Kolbens 2 wird eine
Hauptb. ennkammer 7 gebildet Die innere Oberfläche 6 des Zylinderkopfs 3 ist im wesentlichen teilsphärisch
gestaltet oder hat eine einer teüsphänschen Form im wesentlichen entsprechende Teilgestalt einer Halbkugel.
Die Stirnfläche 5 des Kolbens 2 ist gemäß F i g. 1 flach oder eben. Durch den Zylinderkopf 3 erstreckt sich
ein Einlaßkanal 8, durch den ein relativ mageres Gemisch zugeführt wird und der in die Hauptbrennkammer
7 in einer solchen Weise mündet, daß die in der Nähe der Mündung, d. h. in der Nähe des Einlaßventils 9
befindliche Mittellinie des Einlaßkanals 8 in Richtung auf den Mittelabschnitt des Zylinders 1 gerichtet ist. Die
Achse des Einlaßventils 9 ist ebenfalls in Richtung auf den Mittelabschnitt des Zylinders 1 gerichtet Der
Bereich 9a des Ventilkegels des Einlaßventils, der sich nahe dem Scheitel der teilsphärischen Oberfläche
befindet liegt nahezu tangential zur teilsphärischen Oberfläche der Hauptbrennkammer, so daß der
Gemischhauptstrom durch den zwischen dem Bereich 9a des Ventilkegels und dem Ventilsitz 11 gebildeten
Spalt in Richtung auf den Scheitel der Hauptbrennkammer 7 strömt. Die innere Oberfläche 11 a des Ventilsitzes
11. der aus gesintertem Metall od. dgl. besteht und sich
an der Mündung des Einlaßkanals 8 befindet, schließt
sich weich an die Innenoberfläche des Einlaßkanals 8 an, so daß der Gemischstrom nicht durch die Gegenwart
des Ventilsitzes 11 gestört wird. Der dem Scheitel der Hauptbrennkammer 7 abgewandte Abschnitt des
Ventilsitzes 11 ist gegenüber der Innenoberfläche 6 der
Hauptbrennkammer 7 nach außen rückgesetzt, so daß das Gemisch daran gehindert werden kann, über den
Spalt, der zwischen der Innenwand der Hauptbrennkammer in der Nähe des dem Scheitel der Hauptbrennkammer
abgewandten Abschnitts des Ventilsitzes 11 und der Kante des Einlaßventils 9 gebildet wird, in die
Hauptbrennkammer zu strömen. Es wird daher der Hauptteil des Gemisches so gerichtet, daß er durch den
Hauptspalt 10 in die Hauptbrennkammer 7 strömt.
In der Nähe des Scheitels der Hauptbrennkammer 7 ist eine Zusatzbrennkammer 13 gebildet, die über einen
Verbindungskanal 12 mit der letzteren verbunden ist. Die öffnung des Kanals 12 an der inneren Oberfläche 6
der Hauptbrennkammer 7 ist in Richtung auf die Abströmrichtung der Wirbel gerichtet, die in der
Hauptbrennkammer 7 gebildet werden, wie es im
einzelnen noch erläutert wird. Die Elektroden 15 einer Zündkerze 14 liegen in dem Kanal 12 in der Nähe der
öffnung dieses Kanals in die Hauptbrennkammer 7. Das Bezugszeichen 16 bezeichnet ein Auslaßventil.
Bei einem Saughub der Maschine wird der Kolben 12 abgesenkt und das Einlaßventil 9 geöffnet, so daß das
relativ magere Gemisch durch die Mündung 8 in die Hauptbrennkammer 7 gefördert wird. Das magere
Gemisch wird zwangsläufig in einer vertikalen Ebene, die die Achse des Zylinders 1 und die Mündung 8 enthält,
entlang der lnnenoberfläche 6 gewirbelt, wie es durch die Pfeile in F i g. 1 angedeutet ist.
Der Grund dafür, daß solche Gemischwirbel gebildet werden, liegt in der voneinander abhängigen Gestaltung
der Mündung des Einlaßkanals, des Einlaßventils und der Brennkammer, wobei diese Merkmale u. a. folgendes
bewirken:
1. Beim Saughub strömt das Gemisch mit beträchtlich hoher Geschwindigkeit derart durch die öffnung 8,
daß es infolge seiner Trägheit nicht vollständig der Krümmung der öffnung 8 folgen kann und
dementsprechend durch den Hauptspalt 10 gezwungen wird;
2. der Gemischhauptstrom trifft unter Ablenkung gegen den Ventilkegel des Einlaßventils 9, so daß er
in Richtung auf den Hauptspalt 10 abgelenkt wird;
3. die Öffnung des Hauptspaltes 10 liegt in Richtung des Hauptstroms an frischem Gemisch, so daß der
Widerstand des Hauptspalts ziemlich niedrig ist, während der dem Hauptspalt 10 abgewandte
Abschnitt des Ventilsitzes 11 nach außen von der lnnenoberfläche 6 des Zylinderkopfs rückgesetzt
ist, so daß der Spalt zwischen dem zurückgesetzten Abschnitt des Ventilsitzes 11 und dem Einlaßventil
9 einen hohen Widerstand für den Durchstrom des eintretenden Gemisches bietet;
4. mit Rücksicht auf die Gründe gemäß 1, 2, und 3. wird der durch den Hauptspalt 10 gehende
Gemischstrom entlang der Innenfläche 6 der Hauptbrennkammer 7 gezwungen, und zwar
infolge des Coanda-Effekts, so daß sich entlang der Innenfläche 6 intensive Wirbel bilden, wie es
schematisch in F i g. 3 verdeutlicht ist, die eine in der Praxis erprobte Versuchsanordnung verdeutlicht
Die öffnung des Verbindungskanals 12 zwischen der Hauptbrennkammer 7 und der Zusatzbrennkammer 13
ist zur Abströmrichtung des Gemischhauptstroms gerichtet, der entlang der imrenoberfläche 6 mit hoher
Geschwindigkeit abströmt, so daß die in der Zusatzbrennkammer
13 verbliebenen Restgase aus dieser dnrch Ejektoreffekt abgesaugt werden. Dieser Ejektoreffekt
würde geschwächt, wenn die öffnung des Kanals 12 nicht um den Scheitel der Hauptbrennkammer
gelegen wäre, wo örtlich intensive Wirbel vorliegen. Es ist daher wichtig, die öffnung des Kanals 12 im Abstand
vom Scheitel um den Scheitel der Hauptbrennkammer 7 innerhalb eines Radius anzuordnen, der gleich dem
Radius des Ventilkegels 9a des Einlaßventils 9 ist. Durch die Zentrigugalkraft der Wirbel wird «in relativ fettes
Gemisch entlang der Innenfläche 6 der Hauptbrennkammer 7 gebildet, das durch den Kanal 12 in die
Zu^atzbrennkammer 13 gedrückt wird und auf diese
Weise relativ fett wird. Ist die öffnung des Kanals 12
weit vorn Scheitel der Hauptbrennkammer 7 entfernt, würde das fette Gemisch nicht in die 21usatzbrennkammer
13 gedrückt werden. Es ist daher außerdem wichtig, das Zentrum der öffnung des Kanals 12 im Abstand
vom Scheitel innerhalb eines Radius um den Scheitel den Hauptbrennkammer 7 anzuordnen, der gleich dem
Radius des Ventilkegels 9a des Einlaßventils 9 ist Im Endstadium des Kompressionshubs wird das noch in
den Kana! 12 strömende Gemisch durch die Zündkerze 14 gezündet Gemäß Vorbeschreibung werden die in der
Zusatzbrennkammer verbliebenen Restgase in erheblicher Menge durch die Ejektorwirkung beim Saughub
herausgesaugt Dennoch verbleibendes Restgas wird während des Verdichtungshubs durch das frisch
eintretende Gemisch in die Zusatzbrennkammer 13 gedrückt Ferner gibt es einen Gemischstrom von der
Hauptbrennkammer 7 zur Zusatzbrennkammer 13 im Kanal 12 Bei der Zündung befindet sich kein Restgas an
der Stelle im Kanal 12, an der sich die Zündkerze 14 befindet Ferner wird ein relativ fettes frisches Gemisch
aus der Hauptbrennkammer 7 in den Kanal gefördert, so daß die Zündbarkeit erheblich verbessert wird. Die
eine hohe Temperatur und hohen Druck aufweisende Verbrennungsflamme der Zusatzbremikammer wird aus
dem Kanal 12 mit äußerst hoher Geschwindigkeit in die Hauptbrennkammer geschleudert so daß das relativ
magere Gemisch der Hauptbrennkammer 7 sofort durch die Flamme, d. h. durch den Fackeleffekt gezündet
werden kann.
Die zweite Ausführungsform gernäß Fig.2 ist im
wesentlichen mit derjenigen nach F i g. 1 identisch mit der Ausnahme, daß die Stirnfläche des Kolbens
teilsphärisch konkav vertieft ist wie es bei 5' angedeutet ist Durch die teilsphärische konkave Oberfläche des
Kolbens 12 verringern sich die vorbeschriebenen Gemischwirbel erst beim nächsten Kompressionshub
Es ist daher der Effekt der Bildung eines relativ fetter Gemisches durch die Zentrigugalkraft infolge Verwirbelung
erheblich gegenüber der ersten Ausführungsform verstärkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche:L Brennkraftmaschine mit wenigstens einem Zylinder, in dessen durch eine im wesentliches konkav gewölbte Oberfläche eine Hauptbrennkammer begrenzendes Zylinderkopf der Einlaßkanal des Einlaßventils öffnet und eine Zusatzbrennkammer untergebracht ist, die mit einer Zündkerze in Verbindung steht und die über einen Vcrbindungskanal mit der Hauptbrennkammer verbunden ist, wobei die Achse des Einlaßventils sowie die Mittellinie der Mündung des Einlaßkanals im wesentlichen zum Mittelabschnitt des Zylinders weisen und der Yerbindungikanal von der Mittelachse des Zylinders einen Abstand hat, der kleiner als der Radius des Ventilkegels ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche teilsphärisch ist der nahe dem Scheitel der teilsphärischen Oberfläche liegende Bereich des Ventilkegels {9a) des Einlaßventils (9) nahezu tangential zu dieser und zur an ihn angrenzenden Einlaßkanalwandung verläuft und die Elektroden (15) der Zündkerze (14) nahe der öffnung des Verbindungskanals in die Hauptbrennkammer (7) liegen.
- 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßkanal (8) im wesentlichen normal zur Mittelachse des Zylinders (1) gerichtet ist und das innere Ende des Einlaßkanals in Richtung zum Mittelabschnitt des Zylinders abgekrümmt ist wobei der dem Scheitel der teilsphärischen Oberfläche abgewandte Abschnitt der Ventilfläche gegenüber der teilsphärischen Oberfläche rückgesetzt ist
- 3. Brennkraftmaschine r«ach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die öffnung des Verbindungskanals (12) an der teilsphärischen Oberfläche des Zylinderkopfs in Abströmungsrichtung des Gemischhauptstroms weist der entlang der teilsphärischen Oberfläche strömt
- 4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der Kolben (2) eine ebene Stirnfläche (5) hat
- 5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der Kolben (2) eine konkav teilsphärische Stirnfläche (5') hat
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