DE2507889C2 - Verbindung zwischen Holmen und Sprossen einer Leiter - Google Patents

Verbindung zwischen Holmen und Sprossen einer Leiter

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DE2507889C2 DE19752507889 DE2507889A DE2507889C2 DE 2507889 C2 DE2507889 C2 DE 2507889C2 DE 19752507889 DE19752507889 DE 19752507889 DE 2507889 A DE2507889 A DE 2507889A DE 2507889 C2 DE2507889 C2 DE 2507889C2
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Erwin Hymer
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/08Special construction of longitudinal members, or rungs or other treads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen Holmen und Sprossen einer Leiter, bei der eine längs jedes Holms auf dessen Außenseite verlaufende Nut in Abständen Ausnehmungen für Schrauben aufweist, die durch die Ausnehmung hindurch in die breiter als die Nut ausgebildete Stirnfläche einer an der Innenfläche des Holmes anliegenden Sprosse greifen.
Bei einer bekannten Verbindung dieser Art liegt die Sprosse mit dem mittleren Teil ihrer Stirnfläche an der Innenfläche des Nutgrundes an. Mit diesem formschlüssigen Anliegen ist in bestimmten Fällen ein erhöhter Montageaufwand bei der Herstellung einer Sprossenleiter verbunden. Zur Herstellung beispielsweise einer Bockleiter ist die Verbindung von zwei Holmen durch ein Klapp-Scharnier notwendig; dieses Klapp-Scharnier verbindet die beiden spitz zulaufenden Holme am oberen, freien Ende der Leiter. Es ist bekannt die Befestigung des Klapp-Scharniers an den Holmen so auszuführen, daß jeweils ein flächig ausgebildeter Scharnierarm in einen Zwischenraum zwischen der Holm-Innenseite und der Stirnfläche der Sprosse &> geschoben wird. Der Scharnierarm liegt damit bündig sowohl an der Innenseite des Holmes als auch an der Stirnseite der Sprosse an. Die Montage eines solchen Klapp-Scharniers ist jedoch bei der Herstellung der bekannten Sprossenleiter mit einem weiteren Arbeitsgang verbunden. Um den Scharnierarm nämlich in den Zwischenraum zwischen der Holnvlnnenseite und der Sprossen-Stirnfläche schieben zu können, muß dieser Zwischenraum erst durch Herausdrücken eines entsprechenden Streifens des Holmes gegenüber der Stirnfläche der Sprosse geschaffen werden. Zu diese« Zweck wurde eigens der Nutgrund der längs des Holmes verlaufenden Nut mit einem Werkzeug nach außen gedruckt
Der Zwischenraum zwischen der Holm-Innenseite und der Stirnfläche der Sprosse wird auch zur Befestigung eines die Nut nach außen abschließenden Abdeckstreifens am oberen und unteren Ende des Holmes benutzt Der Abdeckstreifen wird zu diesem Zweck einige Zentimeter über das obere bzw. untere Ende des Holmes überstehen gelassen, wobei dann dieses überstehende, freie Ende umgeklappt wird und in den Zwischenraum zwischen der Holm-Innenseite und der Stirnfläche der Sprosse am oberen und unteren Ende des Holmes eingesteckt wird. Auf diese Weise ist eine leichte und sichere Befestigung des Abdeckstreifens gegebea
Schließlich ist bei der bekannten Holm-Sprossenverbindung auch das formschlüssige Anliegen der Stirnfläche der Sprosse an der Holm-Innenseite nicht immer gegeben. Beim Bohren der Ausnehmungen zum Durchgriff der Befestigungsschrauben in der längs des Holmes verlaufenden Nut können nämlich Materialanhäufungen an der Innenseite des Holmes an den Rändern der Ausnehmung entstehen. Diese Materialanhäufungen gewährleisten kein formschlüssiges Anliegen der Stirnflächen der Sprossen an der Innenseite des Holmes. In einem gesonderten Arbeitsgang müssen daher diese Materialanhäufungen von der Innenseite des Holmes entfernt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Holm-Sprossenverbindung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine einfache und sichere Verbindung der Sprossen mit den Holmen gewährleistet und bei der ein Zwischenraum zwischen der Stirnfläche der Sprosse und der Holm-Innenfläche nicht durch einen gesonderten Arbeitsgang hergestellt werden muß.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst daß der Nutgrund der längs des Holms verlaufenden Nut gegenüber der Stirnfläche der Sprosse mit Absätzen derart nach außen abgebogen ist daß ein durchgehender Abstand zwischen der Innenfläche des Nutgrundes und der Stirnfläche der Sprosse gebildet ist.
Das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß die längs des Holmes verlaufende Nut im Abstand von den Stirnflächen der Sprossen angeordnet ist Die Innenfläche des Nutgrundes weist damit zur Stirnfläche der Sprosse einen Abstand auf, der zum Einschieben eines Scharnierarmes und/oder zum Einschieben des freien Endes eines Abdeckstreifens geeignet ist Durch diese Maßnahme ist kein gesondertes Zurückbiegen des Nutgrundes am oberen und unteren Ende des Holmes erforderlich. Die Stirnfläche der Sprosse liegt hierbei beidseitig des zurückgebogenen Nutgrundes formschlüssig an den Holm-Innenflächen an. Dieses formschlüssige Anliegen wird nicht durch an den Rändern der Ausnehmungen befindliche Materialanhäufungen gestört, die durch das Bohren der Ausnehmungen entstehen. Die Verbindung ist daher fest und sicher. Insbesondere wird durch ihre erfindungsgemäße Ausbildung eine erhebliche Verringerung des Montageaufwandes bei der Herstellung einer Bockleiter und beim Befestigen des Abdeckstreifens erreicht.
Dadurch, daß der Nutgrund von der sonstigen
Außenfläche des Holmes nach außen versetzt ist, würde — bei der bekannten Verwendung einer Halbrundkopf-Schraube od. dgl. — die Schraube weit über die Außenfläche des Holmes vorstehen, so daß die die Schrauben abdeckende Abdeckleiste weit über der Holm-Außenfläche abstehen würde
Dies wird dadurch vermieden, daß nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine Senkschraube zur Befestigung der Sprosse am Holm verwendet wird. Der Nutgrund wird zu diesem Zweck im Bereich der Ausnehmungen zum Durchtritt für den Bolzen der Befestigungsschraube mit einer Einsenkung versehen. Der Kopf der Senkschraube liegt damit im Nutgrund eingesenkt und steht nur wenig über dessen Ebene hinaus, so daß der die Nut überdeckende Abdeckstreifen eine nur geringe Höhe über der Außenfläche des Holmes einnimmt. Die Stirnflächen der Einsenkungen ragen zwar in den Zwischenraum zwischen dem Nutgrund und den Stirnflächen der Sprossen. Der Nutgrund ist jedoch so weit zurückgesetzt, daß vor dem Anziehen der Schrauben auch die Stirnflächen der Einsenkungen noch Abstand zu den Stirnflächen der Sprossen aufweisen. Dadurch ist der Zwischenraum zwischen der Holm-Innenseite und den Stirnflächen der Sprossen zur Aufnahme eines Scharnierteils und/oder des Abdeckstreifens gewährleistet.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 3 bis 5.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Holmabschnitt ohne Ausnehmung in der Nut und
F i g. 2 einen vergrößert dargestellten Teilquerschnitt durch den Holm im Bereich einer Ausnehmung in der Nut
In F i g. 1 ist ein als Oval-Rohr gebildeter Holm 1 im Querschnitt gezeichnet. Der Holm 1 weist dabei eine längs verlaufende Nut 12 auf. Die Nut 12 ist gebildet von Seitenwänden 17 und einem Nutgrund 7. Wie aus der Darstellung der F i g. 1 ersichtlich ist, ist der Holm 1 im Bereich der Nut 12 gegenüber seiner sonstigen Innenfläche 11 mit Absätzen 9a, 9b nach außen versetzt Hierdurch wird ein Zwischenraum 6 gebildet zwischen der Innenfläche des Nutgrundes 7 und der Innenfläche 11 des Holmes 1. In der Fig. 1 ist durch die strichpunktierte Linie 2 die Sprossenachse angedeutet
In F i g. 2 ist ein Schnitt durch den Holm gemäß der Fig. 1 im Bereich einer Ausnehmung 16 im Nutgrund 7 der Nut 12 dargestellt. Die Darstellung der F i g. 2 zeigt gegenüber der Fig 1 auch eine Sprosse 5, die an der Innenfläche 11 des Holmes 1 anliegt Der Holm 1 ist wiederum gemäß der Darstellung der Fig. 1 und gemäß der obenstehenden Beschreibung im Bereich de: Nut 12 durch Absätze 9a, 9b gegenüber der Stirnfläche 15 der Sprosse 5 nach außen hin versetzt Der Nutgrund 7 weist im Bereich der Ausnehmung 16 eine Einsenkung
13 auf, an deren Flanken der Kopf einer Senkschraube 4 bündig anliegt deren Schaft 4a in die Sprosse 5 eingreift Aus der Fig.2 ist ersichtlich, daß damit die Kopf-Stirnfläche der Senkschraube 4 nur wenig über die Außenfläche des Nutgrundes 7 hinaussteht Die Nut 12 ist daher, obwohl sie nach außen gegenüber der Stirnfläche 15 der Sprosse 5 versetzt ist, wegen der Verwendung einer Senkschraube 4, nur wenig gegenüber der Holm-Außenfläche erhöht Ein zwischen den Seitenwänden 17 und dem Nutgrund 7 der Nut 12 eingelegter Abdeckstreifen 3 überdeckt den Kopf der Senkschraube 4 und steht — wegen der geringen Nuthöhe — nur wenig über die Außenfläche des Holms 1 vor.
Zwischen den Stirnflächen 14 der Einsenkung 13 und der Stirnfläche 15 der Sprosse 5 besteht ein Abstand 106, während die Innenseite des Nutgrundes 7 zur Stirnfläche 15 der Sprosse 5 einen größeren Abstand 10a aufweist Der durch die Zurückversetzung des Holmes 1 im Bereich der Nut 12 gewonnene Abstand 10a, 106 dient erfindungsgemäß zum Einschieben eines Scharnierteils und/oder eines Abdeckstreifens 3.
Die Stirnfläche 15 der Sprosse 5 liegt erfindungsgemäß nur außerhalb des Bereiches der zurückgebogenen Holmteile an der Innenfläche 11 des Holmes 1 an. Dadurch ist ein formschlüssiges Anliegen der Stirnfläche 15 der Sprosse 5 an der Innenfläche 11 gewährleistet; Materialanhäufungen an der Stirnfläche
14 der Einsenkung 13 können das Anliegen der Stirnfläche 15 an der Holm-Innenfläche U nicht beeinträchtigen.
Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß nach der Montage der Schraube 4 die Stirnflächen 14 der Einsenkung 13 auf die Stirnfläche 15 der Sprosse 5 gepreßt sind. Die Einsenkung 13 verformt sich also elastisch während des Festziehens der Schraube 4, das Gewinde der Schraube 4 wird also durch die elastische Verformung vorgespannt, so daß die Schraube 4 gegen unbeabsichtigtes Herausdrehen gesichert ist Die Funktion der elastischen Verformung der Einsenkung 13 und das Aufliegen von deren Stirnflächen 14 auf der Stirnfläche 15 der Sprosse 5 entspricht mithin der Funktion eines Sprengrings.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verbindung zwischen Holmen und Sprossen einer Leiter, bei der eine längs jedes Holms auf dessen Außenseite verlaufende Nut in Abständen Ausnehmungen für Schrauben aufweist die durch die Ausnehmung hindurch in die breiter als die Nut ausgebildete Stirnfläche einer an der Innenfläche des Holms anliegenden Sprosse greifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutgrund (7) der längs des Holms (1) verlaufenden Nut (12) gegenüber der Stirnfläche (15) der Sprosse _<5) mit Absätzen (9a, 96) derart nach außen abgebogen ist daß ein durchgehender Abstand (10a, tob) zwischen der Innenfläche des Nutgrundes (7) und der Stirnfläche (15) der Sprosse (5) gebildet ist
2. Holm-Sprossenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Nutgrund (7) im Bereich der Ausnehmungen (16) jeweils eine Einsenkung (13) zur Aufnahme des Kopfs einer Senkschraube (4) aufweist
3. Holm-Sprossenverbindung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet daß die Nut (12) nach außen aufeinander zu geneigte Seitenwände (17) aufweist
4. Hoim-Sprossenverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß zwischen die Seitenwände (17) und dem Nutgrund (7) der Nut (12) ein Abdeckstreifen (3) eingelegt ist
5. Holm-Sprossen verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die Einsenkungen (13) derart verformbar sind, daß ihre Stirnflächen (14) nach Festziehen der Senkschrauben (4) an den Stirnflächen (15) der Sprossen (5) anliegen.
DE19752507889 1975-02-24 1975-02-24 Verbindung zwischen Holmen und Sprossen einer Leiter Expired DE2507889C2 (de)

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