DE2507622C2 - Vorrichtung zur Abscheidung von in einem Gas enthaltenem Staub - Google Patents

Vorrichtung zur Abscheidung von in einem Gas enthaltenem Staub

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Description

50
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abscheidung von in einem Gas enthaltenem Staub, bei der das den Staub enthaltende Rohgas zusammen mit dem Spülgas, das bereits abgeschiedenen Staub enthält, eiiiem Staubvorabscheider zugeführt wird, wobei mit dem aus dem Staubvorabscheider austretenden staubhaltigen Gas wenigstens einer von mehreren parallel geschalteten Filterbehältern beschickt wird, aus dem von Staub befreites Gas als Reingas austritt und dabei zeitweise wenigstens einer dieser Filterbehälter vom Staubvorabscheider abgeschaltet wird und mit einem Spülgas beschickt wird, das nach Beladung mit Staub aus diesem Filterbehälter den Staubvorabscheider zusammen mit dem den Staub enthaltenden Rohgas zugeführt wird, wobei jeder Filterbehälter eine ihn in ein über eine Stuerklappe mit einem Rohgaskanal verbindbares oberes Abteil und ein über einen stets offenen Durchgang mit einem Reingaskana! in Verbindung stehendes unteres Abteil trennende Filterschicht, vorzugsweise aus Kies, enthält und jede Filterschicht von einem Rohr durchsetzt ist, das oben in das obere Abteil ausmündet und unten über eine Steuerklappe mit einem Spülgas- bzw. Abstaubkanal in Verbindung bringbar ist, nach Zusatzpatent 23 45 344.
Bei der im Zusatzpatent 23 45 344 beschriebenen Vorrichtung mündet der Rohgaskanal direkt über eine Steuerklappe in das obere Abteil des Filterbehälters ein, während das zeitweise aus dem Reingaskanal durch die Filterschicht zum Zwecke der Reinigung derselben in einem dem üblichen Filtervorgang umgekehrten Sinne hindurchströmende, ais Spülgas bezeichnete Gas durch das die Filterschicht durchsetzende Rohr über die am unteren Ende des Rohres vorgesehene und für den Spülvorgang geöffnete Steuerklappe in den Spülgasbzw. Abstaubkanal gelangt. Bei dieser Vorrichtung sind also zwei Steuerklappen erforderlich, von denen die eine während des Spülvorganges den Rohgaskanal absperrt und die andere den Spülgaskana! öffnet, während für den normalen Filterbetrieb die eine Steuerklappe den Rohgaskanal öffnet und die andere Steuerklappe den Spülgaskanal verschließt
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Aufbau der eingangs erläuterten Vorrichtung zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von der Vorrichtung der weiter oben beschriebenen Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das die Filterschicht durchsetzende Rohr in einen Zwischenraum unter dem unteren Abteil ausmündet, der mit dem Rohgaskanal und dem Spülgaskanal über eine einzige Steuerklappe in Verbindung steht, die in ihrer einen Endstellung den Durchtritt zum Spülgaskanal absperrt und den Durchtritt zum Rohgaskanal freigibt, während sie in ihrer anderen Endstellung den Durchtritt zum Rohgaskanal absperrt und den Durchtritt zum Spülgaskanal freigibt. Mit dieser Ausgestaltung entfällt nicht nur eine Steuerklappe, sondern auch der<-azu gehörige Steuermechanismus. Durch den Wegfall dieser zusätzlichen Einrichtungen wird nicht nur der Aufbau vereinfacht, sondern auch die Betriebsweise sicherer, da Fehlschaltungen der einzelnen Steuerklappen völlig ausgeschlossen sind, was bei Anordnung von zwei Steuerklappen zumindest dann denkbar ist, wenn der eine Stellmechanismus ausfällt, so daß die Steuerklappe nicht betätigt wird, während die andere Steuerklappe durch den ausgesandten Befehl in die andere Stellung gelangt.
Eine besonders einfache Ausgestaltung ergibt sich dadurch, daß der Durchtritt zum Rohgaskanal und der Durchtritt zum Spülgaskanal in zwei einander benachbarten Wänden des Zwischenraumes vorgesehen sind und die Steuerklappe als Schwenkklappe ausgebildet ist, deren Schwenkachse zwischen den beiden Durchtritten gelagert ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, deren einzige Figur einen Schnitt durch eine Anlage mit zwei Filterbehältern zeigt.
Die in der Zeichnung dargestellte Anlage umfaßt zwei Filterbehälter 1 und 2, die durch jeweils eine Filterschicht 3 bzw. 4 in obere Abteile 5 bzw. 6 und untere Abteile 7 bzw. 8 unterteilt sind. Die Filterschichten 3 und 4, die vorzugsweise aus Kies bestehen und auf entsprechenden Siebböden 9 und 10 aufliegen, sind von Rohren 11 bzw. 12 durchsetzt, welche einerseits in das obere Abteil 5 bzw. 6 und andererseits in einen an der Unterseite des jeweiligen Behälters vorgesehenen Zwischenraum 13 bzw. 14 ausmünden.
Pie Zwischenräume 13 und 14 stehen einerseits über einen Durchtritt 15 bzw. 16 mit einem gemeinsamen Rohgaskanal 17 und andererseits über einen Durchtritt 18 bzw. 19 mit jeweils einem Spülgaskanal 20 bzw. 21 in Verbindung. Die Durchtritte 15 und 18 des Zwischenraumes 13 und die Durchtritte 16 und 19 des Zwischenraumes 14 sind in einander benachbarten Wänden des Zwischenraumes vorgesehen, so daß sie mittels einer um eine zwischen den Durchtritten liegende Schwenkachse 22 bzw. 23 gelagerte, schwenkbare Steuerklappe 24 bzw. 25 wechselweise verschließbarsind.
In dem dargestellten Beispiel ist der Zwischenraum 13 durch die Steuerklappe 24 vom Spülkanal 20 getrennt, während der Durchtritt 15, der den Zwischenraum 13 is mit dem Rohgaskanal 17 verbindet, geöffnet ist. In dieser Stellung der Steuerklappe 24 gelangt Rohgas aus dem Rohgaskanal 17 in den Zwischenraum 13, von diesem durch das Rohr 15 in das obere Abteil 5 des Filterbehälters 1, durchdringt dann die Filterschicht 3, um anschließend aus dem unteren Abteil 7 über einen stets offenen Durchtritt 26 in einen Reingaskana! 27 zii gelangen, mit dem das untere Abteil 8 des Fiherbehälters 2 über einen ebenfalls stets offenen Durchtritt 28 in Verbindung steht
Die schwenkbare Steuerklappe 25 des Fiiterbehälters 2 befindet sich in einer Stellung, in welcher sie den Durchtritt 16 zum Rohgaskanal 17 absperrt und den Durchtritt 19 zum Spülgaskanal 21 öffnet. In dieser Einstellung kann Reingas aus dem Reingaskanal 27 durch den stets offenen Durchtritt 28 durch die Filterschicht 4 in einer dem üblichen Filtervorgang entgegengesetzten Richtung strömen, nimmt dabei den von der Filterschicht 4 aufgenommenen Staub auf und transportiert diesen Staub durch das Rohr 12 zum Spülgas- bzw. Abstaubkanal 21. Dieser Kanal steht mit einem in der Zeichnung jedoch nicht dargestellten Vorabscheider in Verbindung, durch den auch das in den Rohgaskanal 17 strömende Gas gelangt, um vor dem Eintritt in die Filterbehälter 1 und 2 von den groben Feststoffteilen befreit zu werden.
In die Filterschichten 3 und 4 taucht von oben jeweils ein Kamm 29 bzw. 30 ein, der durch eine Antriebsvorrichtung 31 bzw. 32 während des Reir^ungsvorganges der FiiterschichtS bzw. 4 in umlauf geseui wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Abscheidung von in einem Gas enthaltenem Staub, bei der das den Staub enthaltende Rohgas zusammen mit dem Spülgas, das bereits abgeschiedenen Staub enthält, einem Staubvorabscheider zugeführt wird, wobei mit dem aus dem Staubvorabscheider austretenden staubhaltigen Gas wenigstens einer von mehreren parallel geschalteten Filterbehältern beschickt wird, aus dem von Staub befreites Gas als Reingas austritt und dabei zeitweise wenigstens einer dieser Filterbehälter vom Staubvorabscheider abgeschaltet wird und mit einem Spülgas beschickt wird, das nach Beladung mit Staub aus diesem Filterbehälter dem Staubvor- 1« abscheider zusammen mit dem den Staub enthaltenden Rohgas zugeführt wird, wobei jeder Filterbehälter eine ihn in ein über eine Steuerklappe mit dem Rohgaskanal verbindbares oberes Abteil und ein über eät^n stets offenen Durchgang mit einem Reingaskana! in Verbindung stehendes unteres Abteil trennende Filterschicht, vorzugsweise aus Kies, enthält und jede Filterschicht von einem Rohr druchsetzt ist, das oben in das obere Abteil ausmündet und unten über eine Steuerklappe mit einem Spülgas- bzw. Abstaubkanal in Verbindung bringbar ist, nach Zusatzpatent 23 45 344, dadurch gekennzeichnet, daß das die Filterschicht (3 bzw. 4) durchsetzende Rohr (11; 12) in einen Zwischenraum (13; 14) unter dem unteren Abteil (7; S) ausmündet, der mit dem Rohgaskanal (17) und dem Spülgaskanal (20; 21) über eine einzige Steuerklappe (24; 25) in Verbindung steht, die in ihrer einen Endstelluiig den Durchtritt (18; 19) zum Spülgaskanal (20; 21) absper. t und den Durchtritt (15; 16) zum Rohgaskanal (17) freigibt, während sie in ihrer anderen Endstellung den Durchtritt (15; 16) zum Rohgaskanal (17) absperrt und den Durchtritt (18; 19) zum Spülgaskanal (20; 21) freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchtritt (15; 16) zum Rohgaskanal (17) und der Durchtritt (18; 19) zum Spülgaskanal (20; 21) in zwei einander benachbarten Wänden des Zwischenraumes (13; 14) vorgesehen sind und die Steuerklappe (24; 25) als Schwenkklappe ausgebildet ist, deren Schwenkachse (22; 23) zwischen den beiden Durchtritten (15,18; 16,19) gelagert ist.
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