DE2506471B2 - Klemmenanordnung zum einfuehren in eine koerperhoehle - Google Patents
Klemmenanordnung zum einfuehren in eine koerperhoehleInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Klemmenanordnung zürn nführen in eine Körperhöhle durch ein Endoskop, mit
ner äußeren Hüllröhre, einer am vorderen Ende der üllröhre befestigten Klemmenhalterung, zwei an der
alterung zwischen ihrem Arbeitsende und ihrem ickwärtigen Ende schwenkbar gelagerten Klemmenicken
und zwei mit deren rückwärtigen Enden :rbundenen Gelenkhebeln, deren rückwärtige Enden
rerseits gelenkig mit einem Draht gekuppelt sind, der f>s
jrch die Hüllröhre m einer Betätigungsvorrichtung erläuft, mittels der die Klemmenbacken über den
iraht zu öffnen und zu schließen sind.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art werden einander kreuzende Klemmenbacken verwendet, so daß
in der Schließstellung die Greifkraft, die an den vorderen Enden der Backen ausgeübt werden kann,
unter der Voraussetzung konstanter Zugkraft wesentlich kleiner ist als in der öffnungsstellung, in der eine
hohe Greifkraft nicht unbedingt benötigt wird. Dies bedeutet, daß über den Betätigungsdraht erhebliche
Zugkräfte übertragen werden müssen, und die Bemessung des Drahtes muß auf diese hohen Zugkräfte
ausgerichtet sein (DT-Gbm 18 80 384, US-PS 20 34 785).
Bei derartigen, für chirurgische Zwecke verwendeten Klemmenanordnungen ist es jedoch sehr wichtig, daß
der Operations- bzw. Greifvorgang absolut zuverlässig mit einer kleinen Zugkraft durchgeführt werden kann.
Eine hohe Zugkraft erschwert in jedem Falle die Operation. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, daß
derartige Klemmenanordnungen durch ein Endoskop eingeführt werden, so daß eine äußerst schlanke
Ausführung erforderlich ist. Die benötigte Schlankheit kann aber nur dann erreicht werden, wenn der Draht so
dünn wie möglich bemessen werden kann. Ein dünner Draht ist aber wiederum bei hohen Zugkräften der
Gefahr eines Bruches ausgesetzt, durch den der Patient in eine lebensgefährdende Lage gebracht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabt zugrunde, eine Klemi:ienanordnung der eingangs genannten Art zu
schaffen, die sich durch geringe Abmessungen auszeichnet, und bei der die Zugkraft zur Betätigung der
Greifvorrichtung mit einem erhöhten Wirkungsgrad umgesetzt wird.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Klemmenhacken beiderseits der
Achse des Drahtes ungekreuzt gelagert sind und daß der gelenkige Kupplungspunkt mit dem Draht bei der
Schließbewegung der vorderen Enden der Klemmenbacken mit den angelenkten Gelenkhebeln in Richtung
auf eine Gerade bewegt wird.
Die erfindungsgemäße Maßnahme führt dazu, daß nahe der Schließstellung der Klemmenbacken eine
maximale Greifkraft bei minimal aufzuwendender Zugkraft erzielt werden kann. Für die medizinische
Operationstechnik bedeutet dies einen außerordentlichen Fortschritt, denn derartige Klemmenanordnungen,
die in der medizinischen Fachsprache gelegentlich auch als »Forceps-Anordnung« bezeichnet werden, sind sehr
klein und erfordern eine hohe Präzision und stellen somit einen empfindlichen Mechanismus dar, bei dem
zur Erhaltung der Präzision hohe Kräfte höchst unerwünscht sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. In der Zeichnung bedeutet
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine bekannte Klemmenanordnung,
F i g. 2 — 5 zur Veranschaulichung des vorderen Endes einer Klemmenanordnung gemäß der Erfindung in den
verschiedenen Arbeitsstellungen der Klemmenanordnung,
Fig.6 einen Querschnitt entlang der Linie 6-6 in
F i g. 2,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch den Betätigungsabschnitt
für die erfindungsgemäße Klemmenanordnung,
F i g. 8 einen Längsschnitt einer modifizierten Anordnung des Endabschnittes der erfindungsgemäßen
Klemmenanordnung,
F i g. 9 einen Längsschnitt durch eine modifizierte Ausbildung des vorderen Teiles der Klemmenhebel und
Fig 10 einen Längsschnitt durch eine modifizierte
Ausbildung der Klemmen-Anordnung.
pig i zeigt eine bekannte Klemmen-Anordnung, die
aus zwei Klemmenbacken 1, 2 besteht, deren vordere Enden becherförmig ausgebildet sind, und liie in ihrem 5
mittleren Bereich gemeinsam an einer Halterung 3 drehbar gelagert sind. Die Basisender. der Klemmenh-cken
1, 2 sind über zwei Gelenkhebel 4,5 mit einer Drahtkupplung 6 verbunden. An die Drahikupplung 6
ist das Ende eines Betätigungsdrahtes 7 angeschlossen. io Durch die Klemmenbacken 1,2 und die Gelenkhebel 4,
wird ein Parallelogramm-Mechanismus gebildet, und wenn die Drahtkupplung 6 nach hinten gezogen wird,
drehen sich die Klemrnenbacken 1 und 2 so, daß sie Beschlossen werden und eine Greiffunktion ausüben. 15
Bei der Klemmen-Anordnung dieses Aufbaus kann die Beziehung zwischen der Zugkraft 2F der Drahtkupplung
6 und der Greifkraft 2 Wder Klemmenbacken 2 durch die Gleichung ausgedrückt werde.i:
/■' — sin (-)
m
m
1 - f -'■ \ sin2 H
cos <-)
25
worin r den Abstand zwischen dem gemeinsamen Drehpunkt der Klemmenbacken 1,2 und einem anderen
Drehpunkt für jeweils einen der Klemmenbacken 1, 2 und einen der Gelenkhebel 4, 5 darstellt. In der
Gleichung bedeutet m den Abstand zwischen dem 30
eemeinsamen Drehpunkt und dem vorderen Ende der Klemmenbacken, während θ die Hälfte des zwischen
den Gelenkhebeln 4 und 5 gebildeten Winkels darstellt. Bei einer praktischen Ausführungsform der Klemmen-Anordnung
gilt die Beziehung / # r. Demzufolge kann die obige Gleichung wie folgt ausgedrückt werden.
H = 2 — sin (■>
in
Wenn man daher annimmt, daß die Zugkraft konstant gehalten wird, ist die durch die beiden vorderen Enden
der Klemmenbacken 1,2 ausgeübte Greifkraft maximal, wenn θ = 90° ist, und die Greifkraft wird kleiner, wenn θ
kleiner wird.
In der Praxis ist es jedoch erforderlich, daß in der Schließstellung der Klemmenbacken 1,2, d. h. wenn der
Winkel Θ sein Minimum erreicht, die Greifkraft am vorderen Ende der Klemmenbacken 1, 2 ein Maximum
erreichen sollte. Wenn daher bei dieser bekannten Klemmen-Anordnung eine Zugkraft auf den Betätigungsdraht
7 ausgeübt wird, kann diese Zugkraft nicht mit hohem Wirkungsgrad in eine Greifkraft umgesetzt
werden, so daß große Verluste auftreten. Demzufolge müssen zur Ausübung der erwünschten Greifoperation
erhebliche Zugkräfte aufgewendet werden. Daher muß bei der bekannten Anordnung der Betätigungsdraht so
dick bemessen werden, daß er diesen Zugkräften standhalten kann, und dadurch werden die zugehörigen
Teile verhältnismäßig voluminös. ho
Dieser Nachteil wird bei der Erfindung vermieden. Bei den anhand der Fig. 2 bis 7 beschriebenen
Ausführungsbeispielen der Erfindung besteht die Klemmen-Anordnung aus eine«n Endabschnitt 10, der sich
durch eine öffnung in einem Endoskop erstreckt, um f>5
einen erwünschten Abtrennvorgang durchzuführen. Zur Betätigung der Klemmen-Anordnung dient ein Abcnhniit
11 der außerhalb des menschlichen Körpers
bedient wird, wobei eine längliche, flexible Außenröhre 12 eine Verbindung zwischen dem Endabschnitt 10 und
dem Betätigungsabschnitt 11 herstellt In Fig.2 ist
ersichtlich, daß der Endabschnitt 10 einen zylindrischen Klemmenhalter 13 aufweist, der koaxial am vorderen
Ende der Außenröhre 12 angebracht ist, wobei das vordere Ende des Klemmenhalters 13 zwei parallele
Lagerplatten 13a bildet, die einen vorgegebenen Abstand voneinander aufweisen. Zwischen den Lagerplatten
13 sind zwei Klemmenbacksn 14 so angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen, und daß sie in ihrem
mittleren Bereich jeweils durch Stifte 15 an den Lagerplatten 13 gelagert sind. Die äußeren Seitenflächen
der Klemmenbacken 14 sind eben ausgebildet und liegen parallel zueinander, wenn sich die Klemmenbakken
in der in Fig.2 dargestellten Öffnungslage befinden. Die vorderen Enden der Klemmenbacken 14
erstrecken sich über die Vorderseiten der Lagerplatten 13a nach vorn, und die inneren Seitenflächen, d. h. die
einander gegenüberliegenden Wände der vorderen Arbeitsabschnitte sind mit Längsrillen 16 versehen. Die
Klemmenbacken 14 sind so bemessen, daß ihre vorderen Enden eine Klammer 17 zwischen sich
einschließen und diese in den Körperhohlraum zur Abtrennung eines erkrankten Körperteils befördern
können. Die Befestigung der Klammer 17 an den Klemmenbacken 14 wird dadurch bewirkt, daß die
parallelen Schenkel der Klammer 17 in die in den Hebeln 14 vorgesehenen Längsrillen 16 eingefügt
werden, was in F i g. 2 dargestellt ist. Die Klammer 17 ist eine in der Fachwelt bekannte »Hemoklammer« die aus
Metall besteht, V-förmig ist und plastisch verformbar ist. Am hinteren Ende der Klemmenbacken 14 sind
mittels Stiften 21 die Enden von zwei Gelenkhebeln 18 gelagert, und deren andere Enden sind mittels eines
Stiftes 20 koaxial drehbar am vorderen Ende einer Kupplung 19 gelagert. Die Länge der Gelenkhebel 18 ist
so bemessen, daß sich der Stift 20 bei der in F i g. 2 dargestellten geöffneten Lage der Klemrnenbacken
außerhalb der die Stifte 21 verbindenden Geraden befindet, während sich in der in Fig.3 dargestellten
geschlossenen Lage der Klemmenbacken der Stift 20 in oder in der Nähe dieser Geraden befindet.
Am rückwärtigen Ende der Drahtkupplung 19 ist das vordere Ende eines Zugdrahtes 22 befestigt, dessen
hinteres Ende durch die Außenröhre 12 zum Betätigungsabschnitt 11 (F i g. 7) verläuft. Außen auf der
Röhre 12 ist in Längsrichtung gleitbar eine Führungsröhre 23 angeordnet, bei der nur der vordere
Endabschnitt steif ausgebildet ist um nicht deformiert werden zu können, während der übrige Teil flexibel ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Führungsröhre 23 aus einer flexiblen Kunststoffröhre
und einer am vorderen l.nde der Röhre innen angebrachten Metallröhre.
Wenn sich die Klemmenbacken 14 in ihrer geöffneten Lage befinden, erstreckt sich das vordere steife Ende
der Führungsröhre 23 bis in die Nähe der vorderen Enden der Klemmenbacken und bedeckt deren
Außenflächen, wobei zugleich dafür gesorgt v;ird, daß r^ie Klemmenbacken 14 eine Parallellage einnehmen.
Wenn sich die Klemmenbacken 14 dagegen in ihrer Schließstellung befinden, ist die Führungsröhre 23 nach
hinten verschoben, so daß sich das vordere steife Ende hinter den Klemmenbacken 14 befindet und diese eine
Schwenkbewegung ausführen können. Die Gleitbewegung der Führungsröhre 23 und die Zugbewegung des
Zugdrahtes 22 wird außerhalb des Körpers durch den
Betätigungsabschnitt (Fig. 7) bewirkt, der sich bei der
Steuereinheit des Endoskops befindet.
Der Betätigungsabschnitt 11 der Klemmen-Anordnung besteht aus einem säulenförmigen Basiskörper 24,
der an seinem rückwärtigen Ende einen Ringteil 24 zum Einführen eines Fingers der Bedienungsperson besitzt.
Das vordere Ende des Basiskörpers 24 ist mit dem rückwärtigen Ende der Außenröhre 12 verbunden.
Ferner ist der Basiskörper 24 mit zwei Gleitkörpern 25 und 26 versehen, die in Längsrichtung des Basiskörpers
24 verschiebbar sind. Mit dem ersten Gleitkörper 25 ist das rückwärtige Ende des Zugdrahtes 22 verbunden. Mit
dem zweiten Gleitkörper 26 ist das rückwärtige Ende der Führungsröhre 23 verbunden. Wenn somit der erste
Gleitkörper 25 relativ zum Basiskörper 24 verschoben wird, bewegt sich der Zugdraht 22 in Längsrichtung
innerhalb der Außenröhre 12, während bei einer Verschiebung des zweiten Gleitkörpers 26 in bezug auf
den Basiskörper 24 die Führungsröhre 23 in Längsrichtung auf der Außenröhre 12 bewegt wird.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Klemmen-Anordnung in Verbindung mit einem üblichen Endoskop
beschrieben, um eine erkrankte Stelle des menschlichen Körpers abzutrennen.
Durch eine Gleitbewegung des ersten Gleitkörpers in einer Richtung, in der sich dieser Körper von dem
Ringteil 24a entfernt, werden die Klemmenbacken 14 in die in F i g. 2 dargestellte geöffnete Lage gebracht, in
der sie die Klammer 17 aufnehmen. Ebenfalls ist der zweite Gleitkörper 26 nach vorn bewegt, so daß das
vordere Ende der Führngsröhre 23 die Klemmenbacken 14 umschließt. In diesem Zustand wird die Klemmen-Anordnung
in das Endoskop eingeführt, dessen distales Ende zuvor bis in die Nähe des erkrankten Teils in den
Körperhohlraum eingeführt worden ist, und dann wird der vordere Endabschnitt der Klemmen-Anordnung bis
zu dem erkrankten Teil 27 bewegt, bis dieses zwischen die Klemmbacken 14 gelangt. Dadurch kommt der
erkrankte Teil 27 auch zwischen die einander gegenüberliegenden Schenkel der durch die Klemmenbacken
14 in ihrer Lage gehaltenen Klammer 17. Anschließend wird der Gleitkörper 26 zum Ringteil 24a bewegt, damit
das vordere Ende der Führungsröhre 23 in bezug auf die Klemmenbacken 14 nach hinten bewegt wird, und
zugleich wird auch der erste Gleitkörper 25 nach hinten gezogen, damit die Klemmenbacken 14 eine Schwenkbewegung
ausführen können, durch die sich deren beiden vorderen Enden einander nähern. Dadurch
werden die Klemmenbacken 14 in ihre Schließlage bewegt Durch die Schwenkbewegung der Klemmenbacken
in eine Richtung, in der sich ihre vorderen Enden einander annähern, wird die Klammer 17 zusammenge
drückt und klemmt den erkrankten Teil 27 ein. Die
Schwenkbewegung der Klemmenbacken in dieser Richtung wird wie folgt bewirkt Durch Zug am ersten
Gleitkörper 25 wird die Drahtkupplung 19 durch den Zugdraht 22 nach hinten gezogea Dadurch werden die
beiden Gelenkhebel 18 in eine Richtung bewegt, die die Längsrichtung der Drahtkupplung 19 etwa im rechten
Winkel schneidet, nämlich in eine Richtung, in der der
gemeinsame Stift 20 sich der Geraden annähert, die die
beiden Stifte 21 verbindet Als Folge davon werden die rückwärtigen Enden der Klemmenbacken 14 nach
außen geschwenkt Nachdem die Klemmenbacken 14 in ihre geschlossene Lege bewegt worden sind, d.h. wenn
die vorderen Enden der Klemmenbacken 14 sich auf ihren minimalen Abstand genähert haben, befinden sich
die beiden Hebel in einer Lage, in der sie die Längsrichtung der Drahtkupplung 19 etwa im rechten
Winkel schneiden. Hierbei üben die beiden Klemmenbacken 14 die größte Greifkraft aus. Die Klemmenbakken
14, die Gelenkhebel 18 und die Drahtkupplung 19 bilden nämlich eine Kniehebelverbindung. Hierdurch
ergibt sich, daß die Klemmenbacken 14 eine Greifkraft
ίο entwickeln, die erheblich größer ist als die Zugkraft des
Drahtes 22.
Da die erwähnte Klammer 17 plastisch deformierbar ist, klemmt sie den betroffenen Teil 27 auch dann noch
ein, wenn die Klemmenbacken 14 wieder in ihre Öffnungslage zurückgebracht werden. Wenn die Klemmenbacken
14 in die offene Lage zurückgebracht werden sollen, brauchen nur die Gleitkörper 25 und 26
in ihre Ausgangslage zurückbewegt zu werden.
Wenn die Gelenkhebel 18 und die Klemmenbacken 14 so bemessen sind, daß sich in der geschlossenen Lage der Klemmenbacken 14 der gemeinsame Stift 20 auf der die Stifte 21 verbindenden Geraden befindet, können die Klemmenbacken 14 in die offene Lage gebracht werden, wenn der Zugdraht 22 weiter nach hinten gezogen wird und die Gelenkhebel 18 nach vorn geneigt sind. Da in diesem Falle die Klemmenbacken 14 durch eine Gleitbewegung des ersten Gleitkörpers 25 in nur eine Richtung sequentiell geöffnet und geschlossen werden können, wird die Betätigung der Klemmen-An-Ordnung erleichtert.
Wenn die Gelenkhebel 18 und die Klemmenbacken 14 so bemessen sind, daß sich in der geschlossenen Lage der Klemmenbacken 14 der gemeinsame Stift 20 auf der die Stifte 21 verbindenden Geraden befindet, können die Klemmenbacken 14 in die offene Lage gebracht werden, wenn der Zugdraht 22 weiter nach hinten gezogen wird und die Gelenkhebel 18 nach vorn geneigt sind. Da in diesem Falle die Klemmenbacken 14 durch eine Gleitbewegung des ersten Gleitkörpers 25 in nur eine Richtung sequentiell geöffnet und geschlossen werden können, wird die Betätigung der Klemmen-An-Ordnung erleichtert.
In bekannter Weise kann der betroffene Organteil 27 im eingeklemmten Zustand so lange verbleiben, bis er
abstirbt und dann zusammen mit der Klammer 17 abfällt so daß er mit dieser aus dem Körper entfernt
werden kann.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die beiden Klemmenbacken 14 getrennt an verschiedenen
Stellen der Lagerplatten 13a durch die Stifte 15 gelagert. Die Klemmenbacken 14 können jedoch auch auf der
Lagerplatte 13a mittels eines gemeinsamen Stiftes 15 gelagert werden. In diesem Falle sind die Klemmenbakken
14 um einen gemeinsamen Scheitelpunkt schwenkbar.
Die bei der beschriebenen Klemmen-Anordnung verwendete Klammer 17 braucht nicht die in F i g. 2 bis 4
dargestellte Form aufzuweisen. Statt dessen kann auch eine Klammer gemäß F i g. 10 verwendet werden. Diese
Klammer 17 besteht aus zwei linearen Klammerteilen 30, zwei dreieckförmigen Basisteilen 13, an denen die
Basisenden der linearen Klammerteile 30 jeweils befestigt sind, einer Achse 32 zur drehbaren Lagerung
der Basisteile 31 und aus einer Feder 33 zur Erzeugung einer Vorspannung der Klammerteile 30, die bestrebt
ist, die Klammerteile in ihre Klemmrichtung zu
SS schwenken.
Nach Einführung in den Körperhohlraum hält die Klemmen-Anordnung die Klammer 17 in ihrer offenen
Stellung, von der aus die Basisteile 31 gegen die Vorspannung der Federn 33 geschwenkt werden
können.
Für die Klemmen-Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung sind auch Klemmenbacken verwendbar,
die entsprechend dem in F i g. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel becherförmig ausgebildet sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Klemmenanordnung zum Einführen in eine Körperhöhle durch ein Endoskop, mit einer äußeren
Hüllröhre, einer am vordere». Ende der Hüllröhre befestigten Klemmenhalterung, zwei an der Halterung
zwischen ihrem Arbeitsende und ihrem rückwärtigen Ende schwenkbar gelagerten Klemmenbacken
und zwei mit deren rückwärtigen Enden verbundenen Gelenkhebeln, deren rückwärtige
Enden ihrerseits gelenkig mit einem Draht gekuppelt sind, der durch die Hüllröhre zu einer
Betätigungsvorrichtung verläuft, mittels der die Klemmenbacken über den Draht zu öffnen und zu
schließen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmenbacken (14) beiderseits der Achse
des Drahtes (22) ungekreuzt gelagert sind und daß der gelenkige Kupplungspunkt (20) mit dem Draht
bei der Schließbewegung der vorderen Enden der Klemmenbacken (14) mit den angelenkten Gelenkhebeln
(18) in Richtung auf eine Gerade bewegt wird.
2. Klemmenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem so ausgebildet
ist, daß dann, wenn der Kupplungspunkt (20) zwischen den Gelenkhebeln (18) und der Kupplung
(19) für den Draht (22) die Gerade erreicht, die vorderen Enden der Klemmenbacken ihre maximale
Annäherung erreichen.
3. Klemmenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander gegenüberliegenden
Seiten der vorderen Enden der Klemmenbacken (14) Rillen (16) zur Aufnahm* einer Klammer
(17) vorgesehen sind.
4. Klemmenanordnung nach Anspruch 2, dadurci gekennzeichnet, daß die vorderen Enden der
Klemmenbacken (14) becherförmig ausgebildet sine.
5. Klemmenanordnung nach Anspruch 2, dadurcn
gekennzeichnet, daß eine Führungsröhre (23) vorgesehen ist, die auf der Hüllröhre (12) gleitbar ist und so
relativ zu dieser verschiebbar ist, daß mit ihrem vorderen Ende wahlweise die Außenflächen der
Klemmenbacken (14) abdeckbar sind.
6. Klemmenbacken nach Anspruch 2, dadurci gekennzeichnet, daß die Klemmenbacken (14)
mittels einer gemeinsamen Drehachse an der Klemmenhalterung (13) gelagert sind.
7. Klemmenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmenbacken (14)
mittels jeweils einer getrennten Achse an der Klemmenhalterung (13) gelagert sind.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP1621974 | 1974-02-08 | ||
| JP1974016219U JPS552966Y2 (de) | 1974-02-08 | 1974-02-08 |
Publications (3)
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| EP0165472A3 (en) * | 1984-05-18 | 1987-09-09 | Harald Maslanka | Surgical gripping instrument |
| DE3815649A1 (de) * | 1988-04-20 | 1989-11-16 | Kurt Dr Med Groeben | Chirurgisches instrument zur fixierung von freiflotierenden oder teilfixierten gewebeteilen |
| DE8809501U1 (de) * | 1988-07-26 | 1988-11-24 | Schad, Karl, 7201 Kolbingen | Chirurgisches Instrument |
| DE3921935A1 (de) * | 1988-07-26 | 1990-02-01 | Schad Karl | Chirurgisches instrument |
| DE19738306A1 (de) * | 1997-09-03 | 1999-03-11 | Jens Ebbers | Gefäßklemme |
| DE19738306C2 (de) * | 1997-09-03 | 2000-02-24 | Jens Ebbers | Gefäßklemme |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2506471A1 (de) | 1975-08-14 |
| US4038987A (en) | 1977-08-02 |
| JPS552966Y2 (de) | 1980-01-24 |
| JPS50106986U (de) | 1975-09-02 |
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