DE69731096T2 - Pinzette, insbesondere zur biopsie - Google Patents

Pinzette, insbesondere zur biopsie

Info

Publication number
DE69731096T2
DE69731096T2 DE1997631096 DE69731096T DE69731096T2 DE 69731096 T2 DE69731096 T2 DE 69731096T2 DE 1997631096 DE1997631096 DE 1997631096 DE 69731096 T DE69731096 T DE 69731096T DE 69731096 T2 DE69731096 T2 DE 69731096T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
end
sheath
inner surface
element
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1997631096
Other languages
English (en)
Other versions
DE69731096D1 (de
Inventor
Jean-Marie Hugueny
Jean-Louis Sabin
Pierre Sabin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eurobiopsy
Original Assignee
Eurobiopsy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to FR9609023A priority Critical patent/FR2751199B1/fr
Priority to FR9609023 priority
Application filed by Eurobiopsy filed Critical Eurobiopsy
Priority to PCT/FR1997/001324 priority patent/WO1998003116A1/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE69731096T2 publication Critical patent/DE69731096T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Application status is Expired - Lifetime legal-status Critical

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B10/00Other methods or instruments for diagnosis, e.g. instruments for taking a cell sample, for biopsy, for vaccination diagnosis; Sex determination; Ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/02Instruments for taking cell samples or for biopsy
    • A61B10/06Biopsy forceps, e.g. with cup-shaped jaws
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods, e.g. tourniquets
    • A61B17/28Surgical forceps
    • A61B17/29Forceps for use in minimally invasive surgery
    • A61B2017/2926Details of heads or jaws
    • A61B2017/2932Transmission of forces to jaw members
    • A61B2017/2933Transmission of forces to jaw members camming or guiding means
    • A61B2017/2934Transmission of forces to jaw members camming or guiding means arcuate shaped guiding means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods, e.g. tourniquets
    • A61B17/28Surgical forceps
    • A61B17/29Forceps for use in minimally invasive surgery
    • A61B2017/2926Details of heads or jaws
    • A61B2017/2932Transmission of forces to jaw members
    • A61B2017/2939Details of linkages or pivot points
    • A61B2017/294Connection of actuating rod to jaw, e.g. releasable

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung, wie zum Beispiel insbesondere eine Biopsiezange, das heißt eine Zange mit zwei Spannbacken, die sich entfernen und annähern und bei der Annäherung eine zwischen den beiden Spannbacken der Zange befindliche Gewebeprobe ausschneiden oder abtrennen können, wobei diese Gewebeprobe anschließend aus dem Körper entnommen wird. Eine derartige Vorrichtung ist aus der EP-A-0 380 874 bekannt.
  • Die Erfindung erstreckt sich jedoch auch auf weitere in der Medizin bzw. in der Chirurgie einsetzbare Geräte, wie zum Beispiel auf nicht schneidende Klemmen, beispielsweise zum Fassen von Gefäßen oder eines Teils des Verdauungskanals, oder auf Abstandshalter oder aber auf chirurgische Scheren oder auf jedes beliebige andere derartige Gerät, sofern es zwei Elemente besitzt, von denen mindestens eins in der Lage ist, sich von dem anderen zu entfernen und sich diesem wieder anzunähern.
  • Typischerweise weisen die derzeit bekannten Biopsiezangen zwei Spannbacken auf, die sich entfernen und annähern können und die endseitig an einem länglichen starren oder flexiblen Rohr bzw. Hülle angelenkt sind, in dem bzw. der ein an seinem bzw. ihrem anderen Ende mit Mitteln zur Betätigung durch den Bedienungsmann versehenes Kabel verschiebbar gelagert ist. Diese Vorrichtungen umfassen Gelenkstangen zur Verstärkung der Bewegung zwischen dem durch das Kabel gebildete Steuerungsmittel und den eigentlichen Spannbacken.
  • Diese Zangen sind mechanisch aufwendig aufgebaut und umfassen mindestens an die zehn Teile. Sie sind daher teuer, schwierig zu montieren und verschleiß- und defektanfällig. Im Bereich der Verbindung mit dem Kabel bewirken sie eine Torsion, die zu einer Ermüdung des Kabels und gegebenenfalls zu einem Kabelriss führt. Andere Teile können ebenfalls übermäßigen Belastungen ausgesetzt sein, so dass diese Zangen im Endeffekt zahlreiche Nachteile aufweisen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben und eine Klemmvorrichtung, insbesondere eine Biopsiezange, zu schaffen, welche mit einer nur begrenzten Anzahl von Teilen extrem einfach aufgebaut ist und jede übermäßige Kraft, die zu einem Verschleiß der Teile oder zu einer Torsion des Bedienungskabels führen könnte, beseitigt und mit der auf Wunsch komplexe Bewegungen auf einfache Weise unter Beibehaltung einer sehr großen Genauigkeit der Spannbackenbewegungen ausgeführt werden können.
  • Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung, insbesondere der Biopsiezangenart, mit am Ende einer gegebenenfalls starren Hülle, in der ein längliches Betätigungselement, vorzugsweise ein Kabel, gleiten kann, zwei Spannbacken, von denen mindestens eine sich von der anderen entfernen und sich ihr nähern kann, wenn das Betätigungselement axial in dem Ende der Hülle gleitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacke(n), die sich entfernen und annähern kann (können), in der Verlängerung eines Spannbackenteils, der als die eigentlichen Klemmbacken fungiert, einen Arm aufweist (aufweisen), der sich der Achse der Hülle allmählich nähert, um eine erste geneigte Innenfläche zu bilden, die sich der Achse allmählich nähert und zu ihr weist, wobei eine zweite geneigte Außenfläche sich ebenfalls der Achse allmählich nähert und zu der Innenfläche des Endes der Hülle weist, wobei der Arm eine konvexe Verdickung aufweist, die im Wesentlichen an der Innenfläche des Endes der Hülle gleiten kann, wobei die Verdickung gegenüber der Achse einen konkaven Hohlraum aufweist, der im Wesentlichen kugelförmig ist, dass die Hülle gegen ihr Ende, hinter dem sich die eigentliche Klemmbacke erstreckt, ein Querelement, wie zum Beispiel einen Stab, aufweist, an dem die Innenfläche des Arms gleitet, und dass das längliche Betätigungselement mit einem Kugelkopf abschließt, der in dem kugelförmigen Hohlraum untergebracht ist, so dass das längliche Betätigungselement oder Kabel bei seiner Verschiebung zu dem freien Ende der Hülle hin die Spannbacke über das Ende hinaus schiebt und so die Innenfläche des Arms, die auf dem Querelement gleitet, dazu veranlasst, durch Rampenwirkung zu schwenken, wobei die Klemmbacke der Spannbacke von der anderen Klemmbacke entfernt wird, wobei das Entfernen durch die Neigung der Außenfläche, die aus dem Ende der Innenfläche der Hülle heraustritt, gestattet wird, wobei die Verdickung des Arms bei dieser Bewegung um den Kugelkopf schwenkt und dabei weiterhin in der Hülle geführt wird, wobei die umgekehrte Bewegung des Betätigungselements das Annähern der Spannbacke durch eine umgekehrte Bewegung bewirkt.
  • Vorzugsweise wird das Ende der Hülle, wenn diese flexibel ist, durch ein starres Element gebildet, das durch ein Ende an einem Ende der eigentlichen Hülle befestigt ist, wobei das andere, freie Ende des starren Elements das Querelement oder den Stab trägt, vorzugsweise an zwei zinnenförmigen Verlängerungen getragen wird, so dass sich die geometrische Achse des Stabs in der Nähe der Böden der Zinnen befindet.
  • Vorzugsweise ist die Innenfläche des Endes der Hülle oder ihres starren Endelements eben, wobei die Innenfläche und die Außenfläche des Arms oder der Arme dann ebene oder geometrisch zylindrische Flächen mit einer parallel zur Innenfläche des Endes der Hülle und zum Stab verlaufenden Erzeugenden sind, wobei die Außenfläche der Verdickung des Arms ebenfalls zylindrisch ist.
  • Vorteilhafterweise begrenzt der Querschnitt des Endes der Hülle oder seines starren Endelements innen ein Rechteck, insbesondere ein Quadrat, wobei die Innen fläche des Endes der Hülle oder seines starren Endelements durch eine Seite des Rechtecks erzeugt wird.
  • Somit kann dank der Erfindung die Innenfläche des Spannbackenarms mit einem geradlinigen oder aber einem veränderlichen Profil ausgebildet werden, das sich mit zunehmendem Vordringen in die Hülle allmählich der Achse der Hülle nähert, wodurch der sich entfernenden Bewegung der Spannbacke eine Kinematik verliehen werden kann, die der Form der so gebildeten Rampe entspricht. Die Außenfläche des Arms ist dann, wiederum in Annäherung an die Achse, vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie ständig auf dem Ende der Innenfläche der Hülle gleitet und somit eine freie Auslenkung des Arms zwischen dem Stab und der Innenfläche der Hülle verhindert.
  • Hinter dem Arm weist die Spannbacke das Teil auf, das die eigentliche Klemmbacke ausbildet, welche eine beliebige, für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Form aufweisen kann.
  • Die Klemmbacke der Spannbacke kann beispielsweise im Falle einer Biopsiezange als Löffel mit einem schneidenden umlaufenden Rand ausgebildet sein.
  • Nach einer Variante kann die Klemmbacke die Form einer flachen Spannbacke aufweisen, beispielsweise um ein Spannen bzw. Klemmen zu bewirken.
  • Nach einer weiteren Variante kann die Klemmbacke zur Ausbildung eines Schneidinstruments die Form einer Scherenklinge aufweisen.
  • Im Allgemeinen sind die beiden Spannbacken symmetrisch und führen ihre Bewegungen vollkommen symmetrisch zu einer durch die Achse des Endes der Hülle und die Achse des Stabs verlaufenden Ebene aus.
  • Jedoch kann nach einer Variante eine der Spannbacken derart ausgebildet sein, dass sie drehfest bleibt und nur dann verschoben wird, wenn die andere mit Bezug auf die Hülle verschoben und verschwenkt wird.
  • Im Gebrauch kann es wünschenswert sein, dass die Spannbacke bei ihrer Bewegung von dem zu behandelnden Element, beispielsweise einem Organ, weg sich ebenfalls axial bewegt. In diesem Fall steht die Hülle relativ zum behandelnden Organ fest und es wird das Betätigungselement, beispielsweise das Kabel, in der Hülle verschoben.
  • Es kann jedoch im Gegenteil wünschenswert sein, dass die Spannbacken ausschließlich eine Bewegung von dem zu behandelnden Gegenstand bzw. Organ weg und zu diesem hin ausführen, wobei in diesem Fall das Betätigungselement feststeht und die Hülle entlang dieses länglichen Betätigungselements verschoben wird.
  • Hierzu weisen das Betätigungselement und die Hülle Mittel auf, die dazu ausgeführt sind, jeweils nacheinander die Rolle von Mitteln zum Festhalten des Betätigungselement oder der Hülle bezüglich des zu behandelnden Organs und die Rolle von Mitteln zur Verschiebung des (der) anderen davon zu spielen.
  • Es versteht sich, dass somit eine mechanisch sehr einfache Klemmvorrichtung erzielt wurde, welche eine sehr begrenzte Anzahl an Teilen, nämlich die beiden Spannbacken, den Querstab, den die Hülle abschließenden Kugelkopf und gegebenenfalls einen am Ende der Hülle angesetzten rohrförmigen Abschnitt, der die innere Führungsfläche bildet und endseitig den Stab aufnimmt, aufweist.
  • Somit wird ein einfaches Zusammenbauen und Auseinandernehmen und eine einfache Wartung erzielt und es wird die Gefahr eines Reißens bzw. von Defekten weitgehend vermieden, zumal das Betätigungselement, ein Kabel zum Beispiel, keiner Torsionsbelastung ausgesetzt ist, da seine Winkelposition zur Achse der Hülle aufgrund des Gleitens des Kugelkopfes innerhalb des konkaven Hohlraums der Spannbackenarme vollkommen frei ist.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden nicht einschränkend zu verstehenden beispielhaften Beschreibung, die anhand der beigefügten Zeichnung gegeben wird. Es zeigen:
  • 1 eine explosionsartige perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 eine Ansicht der Vorrichtung im Axialschnitt in einer senkrecht zum Stab verlaufenden Ebene,
  • 3 eine Ansicht der Vorrichtung im Axialschnitt in einer Axialebene des Stabs, und
  • 4 eine Sicht ähnlich 2 bei geöffneten Spannbacken.
  • Die in den Figuren dargestellte Biopsiezange weist eine längliche Hülle 1 auf, in der ein halbstarres Kabel 2 in Längsrichtung beweglich geführt ist, wobei ein nicht dargestelltes Ende des Kabels mit einem für derartige Zangen üblichen Betätigungsgriff verbunden ist. Vorteilhafterweise sind Mittel zum Festhalten eines der beiden Elemente, als da sind Betätigungselement und Hülle, bezüglich des zu behandelnden Organs und Mittel zur Verschiebung des nicht festgehaltenen jeweils anderen dieser beiden Elemente Betätigungselement und Hülle vorgesehen.
  • An ihrem Ende weist die Hülle 1 ein metallenes rohrförmiges Element 3 auf, dessen Außenfläche zylindrisch ist, und das einen mittigen Durchgang mit einem rechteckigen bzw. viereckigen Querschnitt 4 aufweist. An seinem der Hülle abgewandten Ende ist das zylindrische Teil 3 zinnenförmig ausgeschnitten und bildet somit zwei Verlängerungen 5, die mit miteinander fluchtenden Durchgangsbohrungen 6 versehen sind, deren gemeinsame geometrische Achse sich etwas oberhalb der Ebene der beiden niedrigeren Ränder 7 der Zinnen befindet. Somit befindet sich der untere Teil der Bohrungen 6 im Wesentlichen in der Ebene dieser niedrigeren Ränder. In die Bohrungen 6 ist ein zylindrischer Stab 8 eingetrieben, der sich somit quer am oberen Ende des einen viereckigen Querschnitt aufweisenden Durchgangs 4 erstreckt.
  • Die Zange weist zwei identische Spannbacken 9 auf, deren die eigentlichen Klemmbacken 10 bildenden Teile sich über das zinnenförmige Ende des rohrförmigen Teils 3 hinaus erstrecken und in üblicher Weise Hohlräume 11 aufweisen, die mit einer umlaufenden Schneidlippe 12 eingefasst sind. Die Spannbacken 9 setzen sich jeweils innerhalb des Teils 3 in einem Arm 13 fort, der zwischen dem Stab 8 und der diesem Stab gegenüberliegenden ebenen Innenfläche des Durchgangs 4 verläuft. Der Arm 13 weist eine Innenfläche 14 auf, die durch eine senkrecht zur Ebene der 2 verlaufende Erzeugende erzeugt wird, welche, ausgehend von dem Stab 8, sich allmählich der Achse A-A der Vorrichtung annähert, bis sie schließlich diese Achse praktisch berührt. In der in 2 dargestellten Position biegt sich die Fläche 14 oberhalb des befindlichen Stabs wieder zur Achse hin, diesmal aber nach oben, so dass sie im Wesentlichen den Stab umgreift, wie in 2 gut zu erkennen ist.
  • Die Arme 13 weisen ebenfalls eine Außenfläche 15 auf, die ebenfalls nach unten hin in Richtung auf die Achse A-A geneigt ist und die derart ausgebildet ist, dass sich die Dicke des Arms 13 in eine Richtung senkrecht zur Achse A-A innerhalb der Ebene der 2 allmählich verringert, wobei diese Dicke etwa dem Abstand zwischen dem Stab 8 und der ebenen inneren Wand des Teils 3 im Bereich des Rands 7 entspricht. Der Arm 13 weist eine konvexe endseitige Verdickung 16 auf, deren Außenfläche 17 im Wesentlichen die Form eines Zylinders mit kreisrunder Grundfläche aufweist, wobei der Durchmesser dieses Zylinders etwas geringer ist als der Abstand zwischen den beiden dem Teil 3 gegenüberliegenden ebenen Innenflächen. In ihrem Inneren weist die Verdickung 16 einen kugelförmigen Hohlraum 18 auf.
  • Am Ende des Kabels 2 ist ein Ansatzstück 19 angebracht, das in das Kabel eingebracht ist und an seinem freien Ende einen kugelförmigen Kopf bzw. einen Kugelkopf 20 aufweist, der in den zwei miteinander verbundenen kugelförmigen Hohlräumen 18 der beiden Spannbacken 9 aufgenommen wird.
  • Beim Zusammenbauen werden die beiden Spannbacken 9 richtig auf den Kugelkopf 20 gesetzt und dann in das Teil 3 eingeführt, bevor schließlich der Stab 8 eingesetzt wird.
  • Wird, ausgehend von der in den 2 und 3 dargestellten Position, in der die Zange geschlossen ist, das Kabel in Pfeilrichtung nach oben gedrückt, so drückt der Kugelkopf 20 die beiden Spannbacken nach oben, so dass die auf dem Stab 8 gleitenden Flächen 14 schnell eine Rampenwirkung erzeugen, wodurch die beiden Arme 13 durch Verschwenken um den Kugelkopf sich öffnen, während die beiden Verdickungen 16 dabei um den Kugelkopf herum dadurch verbunden bleiben, dass diese Enden in dem viereckigen Durchgang 4 weiter geführt werden.
  • Diese Kippbewegung der Arme erfolgt allmählich aufgrund der Neigung der Außenfläche 15 der Arme, wobei diese Neigung ein Einklemmen verhindert und die Arme bei ihrem Hochwandern über die Ränder 7 hinaus führt. Am Ende des Weges wird die Bewegung durch den vorhandenen Stab gestoppt und die beiden Spannbacken befinden sich in einer Position der größtmöglichen Öffnung.
  • Geschlossen werden die Spannbacken durch Betätigung des Kabels 2 entgegen der Richtung des Pfeils.
  • Es versteht sich, dass somit eine Biopsiezange hergestellt wurde, die aus einer sehr geringen Anzahl an Elementen zusammengesetzt ist und deren einfache Mechanik die Gefahr eines Defekts so gut wie ausschließt. Zudem sind die an einer derartigen Zange angreifenden mechanischen Kräfte perfekt aufgeteilt, wobei die Zange sehr klein ausgebildet sein kann. Schließlich kommt es aufgrund einer Rotation des Kabels 2 nicht zu einem Einklemmen, da der Kugelkopf 20 in seinem durch die Verbindung der beiden Hohlräume 18 gebildeten kugelförmigen Sitz frei drehbar ist.
  • Außerdem weist aufgrund seines einfachen Aufbaus der Kopf der hier beschriebenen Biopsiezange eine geringe axiale Länge auf. Somit kann er in Führungsrohren mit einem geringen Biegeradius geführt werden, ohne dabei stecken zu bleiben.
  • Nach einer Variante kann der Zangenkopf asymmetrische Spannbacken aufweisen, von denen die eine beispielsweise einen einzelnen Zahn und die andere zwei Zähne aufweist, wobei die zwei Zähne bei geschlossener Zange einen Aufnahmeraum für den einzelnen Zahn der komplementären Spannbacke begrenzen.

Claims (9)

  1. Klemmvorrichtung, insbesondere der Biopsiezangenart, mit am Ende einer gegebenenfalls starren Hülle (1, 3), in der ein längliches Betätigungselement (2), vorzugsweise ein Kabel, gleiten kann, zwei Spannbacken (9), von denen mindestens eine sich von der anderen entfernen und sich ihr nähern kann, wenn das Betätigungselement (2) axial in dem Ende der Hülle (1, 3) gleitet, wobei die Spannbacke(n) (9) die sich entfernen und annähern kann (können), in der Verlängerung eines Spannbackenteils, der als die eigentlichen Klemmbacken (10) fungiert, einen Arm (13) aufweist (aufweisen), der sich der Achse der Hülle (1, 3) allmählich nähert, um eine erste geneigte Innenfläche (14) zu bilden, die sich der Achse (A-A) allmählich nähert und zu ihr weist, wobei eine zweite geneigte Außenfläche (15) sich ebenfalls der Achse (A-A) allmählich nähert und zu der Innenfläche des Endes der Hülle (1, 3) weist, wobei der Arm (13) eine konvexe Verdickung (16) aufweist, die im Wesentlichen an der Innenfläche des Endes der Hülle (1, 3) gleiten kann, wobei die Hülle (1, 3) gegen ihr Ende, hinter dem sich die eigentliche Klemmbacke (10) erstreckt, ein Querelement (8), wie zum Beispiel einen Stab, aufweist, an dem die Innenfläche (14) des Arms (13) gleitet, so dass das längliche Betätigungselement (2) oder Kabel bei seiner Verschiebung zu dem freien Ende der Hülle (1, 3) hin die Spannbacke (9) über das Ende hinaus schiebt und so die Innenfläche (14) des Arms (13), die auf dem Querelement (8) gleitet, dazu veranlasst, durch Rampenwirkung zu schwenken, wobei die Klemmbacke der Spannbacke von der anderen Klemmbacke entfernt wird, wobei das Entfernen durch die Neigung der Außenfläche (15), die aus dem Ende der Innenfläche der Hülle (1, 3) heraustritt, gestattet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung (16) gegenüber der Achse (A-A) einen konkaven Hohlraum (18) aufweist, der im Wesentlichen kugelförmig ist, und dass das längliche Betätigungselement (2) mit einem Kugelkopf (20) abschließt, der in dem kugelförmigen Hohlraum (18) untergebracht ist, wobei die Verdickung (16) des Arms bei dieser Bewegung um den Kugelkopf (20) schwenkt und dabei weiterhin in der Hülle (1, 3) geführt wird, wobei die umgekehrte Bewegung des Betätigungselements (2) das Annähern der Spannbacke (9) durch eine umgekehrte Bewegung bewirkt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (1, 3), insbesondere, wenn sie flexibel ist, durch ein starres Element (3) gebildet wird, das, eigentlich durch ein Ende, an einem Ende der Hülle (1) befestigt ist, wobei das andere, freie Ende des starren Elements (3) das Querelement (8) oder den Stab trägt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Querelement (8) oder der Stab an zwei zinnenförmigen Verlängerungen (5) getragen wird, so dass sich die geometrische Achse des Stabs (8) in der Nähe der Böden (7) der Zinnen befindet.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche des Endes der Hülle (1) oder seines starren Endelements (3) eben ist und die Innenfläche (14) und die Außenfläche (15) des Arms oder der Arme (13) dann ebene oder geometrisch zylindrische Flächen mit einer parallel zur Innenfläche des Endes der Hülle und zum Stab (8) verlaufenden Erzeugenden sind, wobei die Außenfläche (17) der Verdickung (16) des Arms ebenfalls zylindrisch ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Endes der Hülle (1) oder seines starren Endelements (3) innen ein Rechteck, insbesondere ein Quadrat, begrenzt, wobei die Innenfläche des Endes der Hülle (1) oder seines starren Endelements (3) durch eine Seite des Rechtecks erzeugt wird.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentlichen Klemmbacken Hohlräume (11) aufweisen, die von einer umlaufenden Schneidlippe (12) eingefasst sind.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei identische Spannbacken (9) aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei asymmetrische Spannbacken aufweist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (2) und die Hülle (3) Mittel aufweisen, die dazu ausgeführt sind, jeweils nacheinander die Rolle von Mitteln zum Festhalten des Betätigungselements (2) oder der Hülle (3) bezüglich des zu behandelnden Organs und die Rolle von Mitteln zur Verschiebung des (der) anderen davon zu spielen.
DE1997631096 1996-07-18 1997-07-16 Pinzette, insbesondere zur biopsie Expired - Lifetime DE69731096T2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9609023A FR2751199B1 (fr) 1996-07-18 1996-07-18 Dispositif de pincement, notamment du type pince a biopsie
FR9609023 1996-07-18
PCT/FR1997/001324 WO1998003116A1 (fr) 1996-07-18 1997-07-16 Dispositif de pincement, notamment du type pince a biopsie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE69731096T2 true DE69731096T2 (de) 2005-10-20

Family

ID=9494198

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997631096 Expired - Fee Related DE69731096D1 (de) 1996-07-18 1997-07-16 Pinzette, insbesondere zur biopsie
DE1997631096 Expired - Lifetime DE69731096T2 (de) 1996-07-18 1997-07-16 Pinzette, insbesondere zur biopsie

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997631096 Expired - Fee Related DE69731096D1 (de) 1996-07-18 1997-07-16 Pinzette, insbesondere zur biopsie

Country Status (9)

Country Link
US (1) US6010523A (de)
EP (1) EP0921758B1 (de)
CN (1) CN1173666C (de)
AT (1) AT278358T (de)
AU (1) AU3773497A (de)
CA (1) CA2261592C (de)
DE (2) DE69731096D1 (de)
FR (1) FR2751199B1 (de)
WO (1) WO1998003116A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8469993B2 (en) 2003-06-18 2013-06-25 Boston Scientific Scimed, Inc. Endoscopic instruments
US9681857B2 (en) 2003-06-18 2017-06-20 Boston Scientific Scimed, Inc. Endoscopic instruments and methods of manufacture

Families Citing this family (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2767052B1 (fr) * 1997-08-07 1999-11-19 Jean Marie Hugueny Dispositif de pincement perfectionne, notamment du type pince a biopsie
US6159162A (en) * 1998-05-04 2000-12-12 Lsvp International, Inc. Biopsy apparatus
GB2354170A (en) * 1999-09-16 2001-03-21 Minop Ltd A tool and an effector, e.g. surgical forceps, scissors or spreader
DE10314827B3 (de) * 2003-04-01 2004-04-22 Tuebingen Scientific Surgical Products Gmbh Chirurgisches Instrument
JP4056989B2 (ja) * 2003-06-24 2008-03-05 オリンパス株式会社 内視鏡処置具
US7494501B2 (en) * 2003-11-12 2009-02-24 Applied Medical Resources Corporation Overmolded grasper jaw
US20060178699A1 (en) * 2005-01-20 2006-08-10 Wilson-Cook Medical Inc. Biopsy forceps
US10010336B2 (en) 2009-12-22 2018-07-03 Cook Medical Technologies, Inc. Medical devices with detachable pivotable jaws
WO2012051191A2 (en) 2010-10-11 2012-04-19 Cook Medical Technologies Llc Medical devices with detachable pivotable jaws
EP3441015A1 (de) * 2009-12-22 2019-02-13 Cook Medical Technologies, LLC Medizinische vorrichtungen mit abnehmbaren drehbaren klemmbacken
US8840639B2 (en) 2010-10-29 2014-09-23 Covidien Lp Apparatus for performing an electrosurgical procedure
CN103442658B (zh) * 2010-11-05 2016-03-23 伊西康内外科公司 具有模块化夹持垫的外科器械
US9439665B2 (en) 2012-12-20 2016-09-13 Covidien Lp Pediatric combination surgical device
US9433462B2 (en) 2012-12-21 2016-09-06 Cook Medical Technologies Llc Tissue fusion system, apparatus and method
US10258322B2 (en) 2013-04-17 2019-04-16 Maruho Medical, Inc. Method and apparatus for passing suture
WO2015053904A1 (en) * 2013-10-10 2015-04-16 Gyrus Acmi, Inc. D/B/A Olympus Surgical Technologies America Laparoscopic forceps assembly
USD844141S1 (en) * 2015-02-09 2019-03-26 Karl Storz Se & Co. Kg Arthroscopic medical instrument
USD845480S1 (en) * 2015-02-09 2019-04-09 Karl Storz Se & Co. Kg Arthroscopic medical instrument
USD845481S1 (en) * 2015-02-09 2019-04-09 Karl Storz Se & Co. Kg Arthroscopic medical instrument
USD845482S1 (en) * 2015-02-09 2019-04-09 Karl Storz Se & Co. Kg Arthroscopic medical instrument

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3895636A (en) * 1973-09-24 1975-07-22 William Schmidt Flexible forceps
EP0380874A1 (de) * 1989-01-31 1990-08-08 C.R. Bard, Inc. Wegwerf-Biopsiezange
EP0513471A3 (en) * 1991-04-19 1993-02-03 Lutz Kothe Surgical instrument
US5314424A (en) * 1992-04-06 1994-05-24 United States Surgical Corporation Surgical instrument locking mechanism
US5238002A (en) * 1992-06-08 1993-08-24 C. R. Bard, Inc. Disposable biopsy forceps
US5275615A (en) * 1992-09-11 1994-01-04 Anthony Rose Medical instrument having gripping jaws
DE4496959T1 (de) * 1993-09-14 1996-09-26 Microsurge Inc Endoskopisches chirurgisches Instrument mit geführten Klemmbacken bzw. Backen und Sperrsteuerung
US5478350A (en) * 1994-07-14 1995-12-26 Symbiosis Corporation Rack and pinion actuator handle for endoscopic instruments

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8469993B2 (en) 2003-06-18 2013-06-25 Boston Scientific Scimed, Inc. Endoscopic instruments
US9681857B2 (en) 2003-06-18 2017-06-20 Boston Scientific Scimed, Inc. Endoscopic instruments and methods of manufacture

Also Published As

Publication number Publication date
FR2751199B1 (fr) 1998-10-23
CN1225564A (zh) 1999-08-11
WO1998003116A1 (fr) 1998-01-29
CN1173666C (zh) 2004-11-03
DE69731096D1 (de) 2004-11-11
CA2261592C (fr) 2006-04-11
AT278358T (de) 2004-10-15
CA2261592A1 (fr) 1998-01-29
EP0921758B1 (de) 2004-10-06
EP0921758A1 (de) 1999-06-16
AU3773497A (en) 1998-02-10
FR2751199A1 (fr) 1998-01-23
US6010523A (en) 2000-01-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19951940C2 (de) Endoskopisch einsetzbares Klammernahtgerät
DE4307539B4 (de) Medizinische Zange
EP2510888B1 (de) Handhabungseinrichtung für ein mikroinvasiv-chirurgisches instrument
DE10328514B3 (de) Chirurgisches Instrument
DE4340707C2 (de) Manipulator
EP1176912B1 (de) Retraktor zur verwendung in der endoskopischen chirurgie
DE60203598T2 (de) Gerät zur entnahme von gewebeproben
DE60009733T2 (de) Spannbackenanordnung für biopsiezange
DE69726794T2 (de) Knochenankereinführvorrichtung
DE10138079B4 (de) Platzhalter mit veränderbarer axialer Länge
DE4127303C2 (de)
EP0537598B1 (de) Medizintechnisches Kompressionsimplantat
DE602004006218T2 (de) Behandlungsinstrument für Endoskop
DE69627790T2 (de) Stimulationsleitung mit ausfaltbarer Verankerungsvorrichtung für ein medizinisches, implantierbares Gerät, insbesondere für einen Herzschrittmacher
DE69826315T2 (de) Chirurgische vorrichtung
DE19801517B4 (de) Zange für endoskopische Operationen
EP1055397B1 (de) Medizinisches Instrument zum Präparieren von Gewebe
EP1792587B1 (de) Einsetzinstrument für ein Zwischenwirbelimplantat
AT389992B (de) Vorrichtung zur externen fixierung von knochenfragmenten
DE69532486T2 (de) Chirurgisches Instrument
DE69530370T2 (de) Flexibles mikrochirurgisches instrument
EP1464289B1 (de) Chirurgisches Instrument, bei welchem Bewegungen des Instrumentskopfs und des Effektors entkoppelt sind
DE10110929B4 (de) Endoskopisches Behandlungsinstrument
EP1192905B1 (de) Chirurgischer Retraktor
DE10314072B4 (de) Chirurgisches Instrument