DE2504953C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers

Info

Publication number
DE2504953C3
DE2504953C3 DE19752504953 DE2504953A DE2504953C3 DE 2504953 C3 DE2504953 C3 DE 2504953C3 DE 19752504953 DE19752504953 DE 19752504953 DE 2504953 A DE2504953 A DE 2504953A DE 2504953 C3 DE2504953 C3 DE 2504953C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
protective cap
damping cylinder
vibration damper
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752504953
Other languages
English (en)
Other versions
DE2504953A1 (de
DE2504953B2 (de
Inventor
Robert Richard Monroe Mich. Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenneco Automotive Inc
Original Assignee
Monroe Auto Equipment Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monroe Auto Equipment Co filed Critical Monroe Auto Equipment Co
Priority to DE19752504953 priority Critical patent/DE2504953C3/de
Publication of DE2504953A1 publication Critical patent/DE2504953A1/de
Publication of DE2504953B2 publication Critical patent/DE2504953B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2504953C3 publication Critical patent/DE2504953C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/06Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
    • F16F9/08Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid where gas is in a chamber with a flexible wall
    • F16F9/084Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid where gas is in a chamber with a flexible wall comprising a gas spring contained within a flexible wall, the wall not being in contact with the damping fluid, i.e. mounted externally on the damper cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Combined Devices Of Dampers And Springs (AREA)

Description

a) das andere Ende des Balgs wird durch den Eingriff von Aufweitungswerkzeugen radial aufgeweitet,
b) die Schutzkappe und das radial aufgeweitet gehaltene Ende des Balgs werden axial aufeinander zu bewegt, bis das aufgeweitete Ende umgestülpt ist und sich auf die Außenseite der Schutzkappe legt, während die Aufweitungswerkzeuge außer Eingriff gelangen,
c) zur axialen Justierung des Balges auf der Schutzkappe wird so lange Strömungsmittel unter Druck in den Strömungsmittelraum geleitet, bis die Stülpfalte des Balgs gegen einen vorgegebenen Anschlag stößt.
Auf diese Weise wird in einem einzigen Arbeitsgang nach dem Aufweiten des Balgendes die Stülpfalte des Balgs gebildet und das Ende des Balgs auf die Schutzkappe aufgelegt, indem diese den aufgeweiteten Bereich zwischen dem Dämpfungszylinder und dem aufgeweitet gehaltenen Balgende erfaßt. In einer fortlaufenden Bewegung gleitet dabei das Balgende von den Aufweitwerkzeugen herunter und gelangt im umgestülpten Zustand auf die Schutzkappe. Anschließend wird durch Unterdrucksetzen des Strömungsmittelraums der Balg gegenüber der Schutzkappe soweit verschoben, bis die Stülpfalte in Anlage an einen Anschlag gerät. Damit ist der Balg gegenüber dem Schwingungsdämpfer axial justiert und kann die Befestigung des Balgendes an der Schutzkappe erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Schwingungsdämpfers,
F i g. 2 bis 7 mehrere Seitenansichten des in F i g. 1 gezeigten Schwingungsdämpfers zur Darstellung der Abfolge des Zusammenbaus,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Aufsetzen des Balges,
F i g. 9 eine Draufsicht auf das untere Ende der in Fig. 8 gezeigten Vorrichtung in Blickrichtung des Pfeiles 9,
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Halterung mit den Anschlägen für das Umstülpen des Balges,
Fig. 11 eine Seitenansicht der in Fig. 10 gezeigten Halterung.
Der Dämpfungszylinder 12 des in Fig. 1 dargestellten Schwingungsdämpfers 10 enthält ein äußeres zylindrisch ausgebildetes Rohr 14, das an seinem oberen und unteren Ende durch Kappen 16 bzw. 18 geschlossen ist Die untere Kappe 18 ist mit einem herkömmlichen Lagerring oder einem ähnlichen Befestigungselement 20 versehen.
Innerhalb des Rohres 14 ist ein Druckzylinder 22 angeordnet, dessen oberes Ende mit Führungsmitteln 24 ausgestattet ist, die eine Bohrung 26 bilden, innerhalb derer eine Kolbenstange 28 gelagert ist Das untere Ende der Kolbenstange 28 ist mit dem Kolben 30 verbunden, der mit herkömmlichen Druck- und Rürkstoßsteuerventilen oder dergleichen (nicht gezeigt) ausgestattet ist Der ringförmige Raum zw'schen dem Außenumfang des Rohres 14 bildet einen Strömungsmittelraum 32, welcher das hydraulische Strömungsmittel aufnimmt, welches über die Ventile des Kolbens die Dämpfung der gefederten Massen eines Fahrzeugs bewirkt
Der Schwingungsdämpfer 10 enthält außerdem eine Schutzkappe 36, deren Wandung 38 außerhalb des Dämpfungszylinders 12 angeordnet ist Eine obere Kappe 40 ist an der Kolbenstange 28 befestigt und trägt einen oberen Befestigungsring oder ein Befestigungselement 42. Das gegenüberliegende Ende ist durch einen hülsenförmigen Balg 44 mit dem Dämpfungszylinder 12 verbunden. Der Balg 44 besteht aus einem biegsamen Material, beispielsweise gußgeformtem Gummi oder dergleichen, das gegebenenfalls mit einem geeigneten Gewebe verstärkt sein kann. Der Balg 44, der Innenumfang der Schutzkappe 36 und der Außenumfang des Rohres 14 grenzen einen Strömungsmittelraum 46 ab, der unter Druck gesetzt werden kann, indem z. B. Druckluft oder dgl. über ein Ventil 48 und einen mit Gewinde versehenen Nippel 47 eingeleitet wird. Der Balg 44 weist einen zylindrischen Innenwandabschnitt 50 und einen zylindrischen Außenwandabschnitt 52 auf, die über eine Stülpfalte 54 miteinander verbunden sind. Der Außenwandabschnitt 52 enthält ein Ende 56, welches fest um den Außenumfang des unteren Endes der Schutzkappe 36 mittels eines Klemmringes 58 befestigt ist, während der Innenwandabschnitt 50 ein Ende 60 aufweist, welches mittels eines Klemmringes 62 an dem Außenumfang des oberen Endes des Rohres 14 befestigt ist, wobei die Klemmringe 58 und 62 dazu dienen, an den gegenüberliegenden Enden des Balges 44 Strömungsmitteldichte Abdichtungen zu bilden, um ein wahlweises Unterdrucksetzen der Kammer 46 sowie eine entsprechende Verlängerung des Schwingungsdämpfers 10 zu erleichtern.
Der Zusammenbau wird nachfolgend beschrieben.
Nach Fig. 2 werden zunächst der Dämpfungszylinder 12 mit der Schutzkappe 36 und die Befestigungsringe 20 und 42 vorläufig zusammengebaut, der Strömungsmittelraum 32 vollständig mit hydraulischer Flüssigkeit gefüllt und der Kolben 30, welcher die Schutzkappe 36 trägt, axial ganz nach außen verschoben.
In F i g. 3 ist der Balg 44 teleskopartig auf das Rohr 14 geschoben und ist der Klemmring 62 an seinem vorbestimmten Platz auf dem Rohr 14 vorläufig angeordnet. Um das vorläufige Zusammenbauen zu erleichtern, ist das obere Ende des Balges 44 mit einem sich verjüngenden Abschnitt 58 versehen, an dessen Rand der Klemmring 62 sitzt Der Balg 44 mit dem Klemmring 62 wird dann auf das Rohr 12 geschoben und relativ zu einer vorgewählten Bezugsfläche, die beispielsweise durch die Meßeinrichtung 70 vorgesehen sein kann, genau in Stellung gebracht Die Meßeinrichtung 70 kann mit einer Ausnehmung 72 versehen sein, die so bemessen ist daß sie den Lagerring 20 aufnimmt und sie kann auch eine untere Wand 74 enthalten, die wahlweise mit Abstand unter einer ringförmig ausgebildeten Schulter 75 angeordnet ist Die Wand 74 und Schulter 75 können als Bezugspunkte bei der Festlegung des unteren Endes des Balges 44 benutzt werden. Wenn die Unterseite des Lagerringes 20 die Wand 74 berührt, so ist der Balg 44 genau axial relativ zu dem Rohr 14 festgelegt Darüber hinaus kann eine Meßeinrichtung 76 mit einem Meßfinger 78 zur axialen Festlegung des Klemmringes 62 in einer vorgewählten axialen Entfernung von dem unteren Ende der Schutzkappe 36 vorgesehen sein. In dieser Lage wird der Klemmring 62 gemäß dem in Fig. 4 gezeigten Verfahrensschritt eingerollt wodurch das Ende des Balges 44 bei 64 fest und dichtend mit dem Rohr 14 verbunden wird.
Wie in Fig. 5 gezeigt, besteht der nächste Schritt beim Zusammenbau im Umstülpen des Balges 44 und Aufsetzen des Balges auf das untere Ende der Schutzkappe 36. Während des Umstülpens und Aufsetzens wird der Dämpfungszylinder 12 gegenüber der Schutzkappe 36 zurückgezogen, wodurch die Endkappe 16 an die Innenseite der Endkappe 40 in Anlage gebracht wird. Der erwähnte Vorgang wird in der in F i g. 8 gezeigten Vorrichtung ausgeführt.
Die Vorrichtung 210 weist ein Gestell 212, eine senkrecht verschiebbare Presse 214 und Aufweitmittel 216 auf. Das Gestell 212 enthält eine Platte 218, welche über Schrauben 222 an der Oberseite eines Arbeitstisches 220 gelagert ist. Die Platte 218 ist mit einer Säule verbunden, die aus einer Endplatte 224, zwei Seitenwänden, von denen eine bei 226 bezeichnet ist und aus Verstärkungsrippen 228 besteht. Das Gestell 212 enthält außerdem zwei seitwärts voneinander auf Abstand gehaltene Blöcke 230, die durch Schrauben 232 mit der Endplatte 224 verbunden sind. Jeder Block 230 enthält einen nach innen ragenden Flansch 234, der in der Lage ist, eine Gleitplatte 236 der Presse 214 gleitend zu lagern.
Die Presse 214 ist einstellbar an der Platte 224 angeordnet, um den Zusammenbau unterschiedlicher Schwingungsdämpfer zu gestatten. Deshalb ist die Platte 224 mit mehreren Schlitzen 238 versehen, in denen Schrauben 240 sitzen, so daß die Platten 236 und 224 senkrecht zueinander verschiebbar sind. Die Einstellung erfolgt durch eine Gewindespindel 242.
Die Presse 214 besteht aus einer Welle 258, die in dem Außengehäuse 260 gleitend gelagert ist. Das obere Ende der Welle 258 ist zum Antrieb mit einem strömungsmittelbetätigten Kraftzylinder 262 verbunden. Die Welle 258 ist zur Führung durch das Gehäuse 260 über ein Paar senkrecht auf Abstand gehaltener zylindrisch ausgebildeter Buchsen 268 gelagert, die auf gegenüberliegenden Enden eines Rohrabschnitts 270 mit Abstand angeordnet sind. Das untere Ende der Welle 258 trägt einen Klemmkörper 272 mit einer öffnung 274, die einen Halter 276 aufnimmt, in dessen Ausnehmung 278 der Befestigungsring 42 des Schwingungsdämpfers 10 eingreift.
Auch die Welle 258 ist mittels einer Stange 280 einstellbar, die in einem Gehäuse 282 gleitend gelagert
ist. Das Gehäuse 282 trägt an gegenüberliegenden Enden erste und zweite axial voneinander auf Abstand gehaltene Buchsen 284, und das untere Ende der Stange 280 ist mit dem Klemmkörper 272 verschraubt und durch eine Feststellmutter 286 befestigt. Das obere Ende der Stange 280 enthält einen Gewindeabschnitt 288 zur Aufnahme von Sicherungsmuttern 290. Durch axiale Feststellung der Muttern 290 kann der Abwärtshub des Kraftzylinders gegenüber der Aufweitmittel 21b eingestellt werden, um Schwingungsdämpfer 10 verschiedener axialer Abmessungen zusammenzubauen.
Nach den Fi g. 8 und 9 enthalten die Aufweitmittel 216 mehrere radiale Arme 292, die in Nuten 294 einer Führungsplatte 296 laufen. Die Arme 292 sind durch eine Platte 298 gehalten, die durch Schrauben 300 mit der Führungsplatte 296 verbunden ist. Mit dem inneren Ende jedes Armes ist ein Finger 302 durch Schrauben 304 verbunden, der sich nach oben erstreckt und in das untere Ende des Balges 44 greift. Das äußere Ende der Arme 292 ist in einer Nockenplatte 306 gleitend gelagert, die einen nach innen verlaufenden Flanschabschnitt 308 enthält, der in einer ringförmig ausgebildeten Ausnehmung 310 am unteren Ende der Führungsplatte 296 festgelegt ist. Die Nockenplatte 306 ist zur Ausführung einer Drehbewegung durch ein ringförmiges Halteelement 312 axial gelagert, welches mit der Unterseite der Führungsplatte 296 durch eine Anzahl Schrauben 314 fest verbunden ist.
Die Fingervorrichtung 216 ist relativ zu dem Arbeitstisch 220 elastisch gelagert. Hierzu ist ein ringförmig ausgebildeter Lagerkörper 316 mit einem Flansch 318 mittels Schrauben 320 am Arbeitstisch 220 befestigt. Der Lagerkörper 316 enthält außerdem einen Hülsenabschnitt 322, der in einer öffnung der Führungsplatte 296 sitzt. Zwischen dem Lagerkörper 316 und der Führungsplatte 296 sind Federelemente 324 angeordnet In jedes der Federelemente 324 ist eine Stange 325 eingesetzt, die einen Anschlag für die Abwärtsbewegung der Fingervornchtung 216 bildet. Das obere Ende jeder der in der Führungsplatte 2% gebildeten öffnungen wird durch Stellschrauben 328 verschlossen, wobei diese die senkrechte Einstellung zu der Fingervorrichtung 216 relativ zu der Presse 214 ermöglichen. Eine Drehbewegung zwischen der Fingereinrichtung 216 und dem Arbeitstisch 220 wird durch einen Stift und eine Stellschraube (nicht gezeigt) vermieden, die in einem im Hülsenabschnitt 322 des Lagerkörpers 316 gebildeten Schlitz liegen.
Wie am besten aus F i g. 9 ersichtlich ist, enthält die Nockenplatte 306 mehrere Nockenschlitze 330 und 332 in Übereinstimmung mit der Anzahl der Arme 29Z Die Arme 292 sind jeweils mit einer Nockenrolle 334 in die Nockenschlitze 330 oder 332 geführt Die Nockenrollen 334 sind mit Lagern 336 und Schmiernippeln 340 versehen.
Die Drehung der Nockenplatte 306 erfolgt über einen Servomotor 342, dessen Kolbenstange 344 mit einem Gleitblock 346 verbunden ist der zwischen zwei Halteplatten 348 und 350 gelagert ist und einen Arm 352 mit einem Schlitz 354 aufweist, in den ein Zapfen 356 greift, der mit der Nockenplatte 306 verbunden ist Somit wird die Nockenplatte 306 gedreht und jeder Arm 292 entsprechend radial nach außen bzw. innen verschoben.
Um den Zusammenbau zu beginnen, wird der Schwingungsdämpfer 12 von Hand zusammengedrückt, das untere Ende des Balges 44 teleskopartig über den Fingern 302 in Stellung gebracht und die obere Endkappe 40 sowie der Befestigungsring 42 in die Ausnehmung 278 des Halters 267 eingesetzt. Zur Erleichterung des Vorgangs kann eine Führung 356 vorgesehen sein, die vorzugsweise fest mit der ■> Endplatte 224 verbunden ist. Dann wird die Nockenplatte 306 gedreht, um die Finger 292 nach außen zu schieben. Dabei wird durch die Finger 302 das untere Ende 56 des Balges 44 aufgeweitet. Dann wird der Kraftzylinder 262 der Presse 214 betätigt.
Zunächst erfaßt das untere Ende der Schutzkappe 36 den Balg innerhalb der Finger 302. Anschließend wird das Ende des Balges 44 abgezogen, gleitet also von den Fingern 302 ab und setzt sich umgestülpt wieder auf den unteren Umfang der Schutzkappe 36.
Bei dem nächsten Schritt des Zusammenbaus wird die -Stülpfalte 54 gegenüber den Befestigungsringen 20 und 42 axial justiert. Hierzu dient die in den Fig. 10 und 11 dargestellte Vorrichtung 360. Diese weist eine Grundplatte 362. erste und zweite Anschläge 364 und 366 sowie einen dritten Anschlag 368 auf, der zwischen den Anschlägen 364 und 366 angeordnet ist.
Die Grundplatte 366 ist mit zwei Nuten 370 und 372 versehen, in denen ein Gleitblock 374 mittels Schrauben 376, 378 feststellbar ist, der den Anschlag 364 trägt Der Gleitblock 374 greift mit einer Zunge 380 in den Schlitz 370. In ähnlicher Weise ist der Anschlag 366 mit einem zweiten Gleitblock 382 verbunden, dessen Zunge 384 in den Schlitz 372 greift Die Anschläge 364 und 366 dienen zur Aufnahme entweder der Kappe 18 oder des Lagerringes 20 und des Befestigungsringes 42 oder der Kappe 40, die in entsprechend geformte Ausnehmungen 386 und 388 einsetzbar sind.
Der Gleitblock 382 ist mittels zweier Schrauben 396 und Muttern 394 an der Grundplatte 362 befestigt Die Schrauben durchgreifen Schlitze 390, 392 in der Grundplatte und die Vierkantmuttern 394 sind in unteren Ausnehmungen 391, 393 aufgenommen. Der gegenüberliegende Anschlag 364 ist in gleicher Weise befestigt
Der dritte Anschlag 368 besteht aus einer oberen und unteren Ringhälfte 396 und 398, die an einem Ende um einen Stift 400 schwenkbar verbunden sind. Die untere Ringhälfte 396 ist durch Schrauben 402 fest mit der Grundplatte 362 verbunden. Ein Betätigungshebel ist
Ί5 um einen Stift 397 schwenkbar mit der oberen Ringhälfte 396 verbunden, wobei das gegenüberliegende Ende des Hebels 404 in einer Ausnehmung 406 eines Halters 408 aufgenommen ist um die Ringhälften 396 und 398 in einer geschlossenen Stellung zu sichern.
so Andererseits kann der Hebel 404 aus der Ausnehmung 406 herausgeschwenkt werden, um eine Verschwenkung der oberen Ringhälfte um den Stift 400 zu gestattea Der Halter 408 ist mit Schrauben 410 mit der Grundplatte 362 verbunden.
In der geschlossenen Stellung bilden die Ringhälften 396 und 298 ein Paar koaxialer öffnungen 412 und 414, die eine radial verlaufende Anschlagschulter 416 begrenzen. Der Durchmesser der Öffnung 413 entspricht dem Durchmesser des Rohres 14, und der
fio Durchmesser der öffnung 414 entspricht dem Durchmesser der Schutzkappe 36 einschließlich des Endes des Balgs 44. Ist der Schwingungsdämpfer 10 in die Vorrichtung eingesetzt, dann wird der Strömungsmittelraum 46 über das Ventil 48 mit einer Druckquelle verbunden und unter Druck gesetzt Dabei verschiebt sich das Ende 56 des Balges relativ zu dem offenen Ende der Schutzkappe 36 bis die Stülpfalte 54 des Balges 44 in Anlage an die Anschlagschulter 416 stößt Damit ist die
axiale Justierung des Balges auf dem Schwingungsdämpfer erfolgt.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, wird beim nächsten Schritt der Klemmring 58 um das Ende 56 des Balges 44 gelegt und befestigt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers, bei dem eine zylindrische Schutzkappe mit einem darin aufgenommenen Ende eines Dämpfungszylinders, dessen Kolbenstange mit der Schutzkappe verbunden ist, einen einen Anschluß aufweisenden Strömungsmittelraum bildet, der durch einen hülsenförmigen, flexiblen Balg zwischen den Teilen abgeschlossen ist, der auf den Dämpfungszylinder geschoben und mit einem Ende an diesem befestigt ist, während das andere Ende des Balgs dem der Schutzkappe abgewandten Ende des Dämpfungszylinders zugekehrt und umgestülpt auf der Außenseite der Schutzkappe befestigt ist, gekennzeichnet duich folgende Schritte:
a) das andere Ende des Balgs wird durch den Eingriff von Aufweitungswerkzeugen radial aufgeweitet,
b) die Schutzkappe und das radial aufgeweitet gehaltene Ende des Balgs werden axial aufeinander zu bewegt, bis das aufgeweitete Ende umgestülpt ist und sich auf die Außenseite der Schutzkappe legt, während die Aufweitungswerkzeuge außer Eingriff gelangen;
c) zur axialen Justierung des Balgs auf der Schutzkappe wird so lange Strömungsmittel unter Druck in den Strömungsmittelraum geleitet, bis die Stülpfalte des Balgs gegen einen vorgegebenen Anschlag stößt
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß radial bewegbare Finger (302) vorgesehen sind, die das andere Ende (56) des Balges (44) von innen erfassen und radial aufweiten, und eine Presse (214) mit einem Halter (276) vergesehen ist, in der die Schutzkappe (36) des Schwingungsdämpfers gehalten ist und axial soweit in Richtung der Finger (302) bewegt wird, daß die Schutzkappe (36) zwischen die Finger (302) und den Dämpfungszylinder (12) fährt und daß eine Justiervorrichtung mit zwei Anschlägen (364, 366) zum Haltern des Schwingungsdämpfers und mit einem dritten Anschlag (368) vorgesehen ist, der den umgestülpten Teil (56) des Balges (44) zumindest teilweise umgibt und eine Anschlagschulter (416) aufweist, gegen die die Stülpfalte (54) des Balges axial anschlägt, wenn dem Strömungsmittelraum (46) Druckmittel zugeführt wird.
55
Die Erfindung betrifft eiii Verfahren zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers, bei dem eine zylindrische Schutzkappe mit einem darin aufgenommenen Ende eines Dämpfungszylinders, dessen Kolbenstange mit der Schutzkappe verbunden ist, einen einen Anschluß aufweisenden Strömungsmittelraum bildet, der durch einen hülsenförmigen, flexiblen Balg zwischen den Teilen abgeschlossen ist, der auf den Dämpfungszylinder geschoben und mit einem Ende an diesem befestigt ist, während das andere Ende des Balgs dem der Schutzkappe abgewandten Ende des Dämpfungszylinders zugekehrt und umgestülpt auf der Außenseite der Schutzkappe befestigt ist, sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
In bekannter Weise wird ein im entspannten Zustand zylindrischer Balg oder Rollbalg verwendet (FR-PS 2117 876, US-PS 37 44 123), der zunächst auf den Dämpfungszylinder aufgeschoben und mit einem Ende an diesem befestigt wird. Da die über den Dämpfungszylinder geschobene Schutzkappe einen größeren Durchmesser als der Dämpfungszylinder aufweist, muß das Ende des Balges aufgeweitet auf die Schutzkappe geschoben und an dieser befestigt werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zum Zusammenbau des Balges mit dem Schwingungsdämpfer anzugeben, bei dem möglichst wenig einzelne Arbeitsschritte erforderlich sind und bei dem der Balg gegenüber dem Schwingungsdämpfer in einer bestimmten Stellung genau befestigt werden kann. Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens soll sich durch größtmögliche Einfachheit auszeichnen.
Die Aufgabe ist bei dem Verfahren der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß durch folgende Schritte gelöst:
DE19752504953 1975-02-06 1975-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers Expired DE2504953C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752504953 DE2504953C3 (de) 1975-02-06 1975-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752504953 DE2504953C3 (de) 1975-02-06 1975-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2504953A1 DE2504953A1 (de) 1976-08-19
DE2504953B2 DE2504953B2 (de) 1981-07-16
DE2504953C3 true DE2504953C3 (de) 1982-04-08

Family

ID=5938232

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752504953 Expired DE2504953C3 (de) 1975-02-06 1975-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2504953C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4101065A1 (de) * 1991-01-16 1992-07-23 Bilstein August Gmbh Co Kg Niveaugeregeltes federbein, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111037277B (zh) * 2019-11-18 2022-01-21 山东航天电子技术研究所 一种减震器装配工装及其装配方法

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2023579B2 (de) * 1970-05-14 1972-05-04 Fichtel & Sachs Ag, 8720 Schweinfurt Befestigung fuer elastische gummibaelge, schlaeuche od. dgl. an rohrfoermigen stossdaempfern und/oder pneumatischen oder hydropneumatischen abfederungen, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
US3692296A (en) * 1970-12-16 1972-09-19 Monroe Auto Equipment Co Air spring shock absorber unit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4101065A1 (de) * 1991-01-16 1992-07-23 Bilstein August Gmbh Co Kg Niveaugeregeltes federbein, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
DE2504953A1 (de) 1976-08-19
DE2504953B2 (de) 1981-07-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2249326C2 (de)
DE19712947B4 (de) Werkstück-Positionierer
DE2455079A1 (de) Vorrichtung zum festklemmen von werkstuecken
CH619629A5 (de)
DE4315839C2 (de) Werkstückspannvorrichtung für Mehrseitenbearbeitung
DE68904694T2 (de) Spannmechanismus eines geraetes zum bohren oder senken von loechern in einem werkstueck.
DE2511988A1 (de) Halter fuer rohrfoermige koerper
EP3178579A1 (de) Verfahren zur herstellung eines brennkammerrohrs für rückhaltesysteme in kraftfahrzeugen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE1652699B2 (de) Werkzeugmaschine
DE2334145A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum kaltformen eines roll- oder waelzkoerpers
DE2042840A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammen bau von Buchsen
DE2221050A1 (de) Sickenmaschine
DE2338364C3 (de) Hydraulischer Teleskopstoßdämpfer
DE2758188B2 (de) Verfahren zum Formen einer Ringnut im Endabschnitt eines Rohres aus thermoplastischem Kunststoff
DE2434859C3 (de) Spannvorrichtung zum Spannen eines Werkstückes
DE3709494A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer kolbenstange fuer einen stossdaempfer oder eine gasfeder
DE2504953C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbau eines niveau-regelnden Schwingungsdämpfers
DE2240933C3 (de) Verschließkopf für eine Verschließmaschine für Flaschen u.dgl
DE2202257A1 (de) Fortschaltvorrichtung
DE1299409B (de) Werkzeug zum Einpressen einer starren Innenhuelse in die Bohrung eines von einer starren Aussenhuelse umschlossenen elastischen Ringkoerpers
DE1303671B (de)
DE900044C (de) Werkzeugmaschine mit selbsttaetiger Einstellung des Schlittens
CH625996A5 (en) Device for butt welding thermoplastic pipes by the heated tool welding process
DE3908864C2 (de) Vorrichtung zum Anbringen einer Manschette an einer Welle
DE102006015458B4 (de) Verfahren und Werkzeugeinrichtung zum Umformen

Legal Events

Date Code Title Description
OGA New person/name/address of the applicant
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee