DE2504480C2 - Schaltungsanordnung zur frequenzabhängigen einseitigen Amplitudenbegrenzung eines elektrischen Signals - Google Patents

Schaltungsanordnung zur frequenzabhängigen einseitigen Amplitudenbegrenzung eines elektrischen Signals

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DE2504480C2
DE2504480C2 DE19752504480 DE2504480A DE2504480C2 DE 2504480 C2 DE2504480 C2 DE 2504480C2 DE 19752504480 DE19752504480 DE 19752504480 DE 2504480 A DE2504480 A DE 2504480A DE 2504480 C2 DE2504480 C2 DE 2504480C2
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Ernst Dipl.-Ing. 6101 Seeheim; Poetsch Dieter Dipl.-Ing. 6105 Ober-Ramstadt Legier
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/002Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude without controlling loop

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  • Processing Of Color Television Signals (AREA)

Description

frequenzselektiven Einrichtung festlegbar ist. löst, daß die Basis des ersten Transistors über eine
55 frequenz-selektive Einrichtung mit der Basis des zweiten Transistors verbunden ist.
«— Vorteilhafte Weiterbildung und Ausgestaltungen
der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind in den Kennzeichen der Unteransprüche angegeben.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsan- 60 Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Ordnung zur frequenzabhänigigen einseitigen Ampli- erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ergeben tudenbegrenzung eines elektrischen Signals unter sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausfüh-Verwendung emittergekoppelter Transistoren, die ei- rungsbeispiels in Verbindung mit Figuren. Es zeigt nen gemeinsamen Emitterwiderstand haben, wobei Fig. 1 das Spannungs-Zeit-Diagramm eines Farb-
das elektrische Signal der Basis eines ersten dieser 65 videosignals,
Transistoren zugeführt und vom transistorseitigen Fig. 2 eine Schaltungsanordnung eines frequenz-
Ende des Emitterwiderstandles weitergeleitet wird und abhängigen einseitigen Amplitudenbegrenzers nach wobei die Basis eines zweiten dieser Transistoren der Erfindung und
Fig. 3 eine erweiterte Schaltungsanordnung eines Amplitudenbegrenzers für Farbvideosignale.
In mehreren Figuren vorkommende gleiche Schaltelemente sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. S
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 liegt nn Klemme 1 ein elektrisches Signal. Es sei angenommen, daß das elektrische Signal an Klemme 1 einem Farbvideosignal nach Fig. 1 entspricht. Dieses Farbvideosignal wird über einen Kondensator 2 der Basiselektrode eines Transistors 3 zugeführt. Die mit Klemme 4 verbundene Kollektorelektrode des Transistors liegt an einer negativen Betriebsspannung und ' die Emitterelektrode über einen Widerstand 5 an einer positiven Betriebsspannung (Klemme 6). Parallel 1S zu der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 3 ist eine KoUektor-Emitter-Strecke eines Transistors 7 geschaltet. Die Basis-Elektrode des Transistors 7 ist über einen Reihenresonanzkreis 8 und 9 mit der Basiselektrode des Transistors 3 verbunden. Über eine ao Klemme 10 und einem aus dem Entkopplungs-Widerstand 11 und einem Siebkondensator 12 bestehenden Integrierglied wird eine Bezugsspannung Unf der Basiselektrode des Transistors 7 zugeführt. An einer mit den Emittern der Transistoren 3 und 7 verbun- "5 dene Klemme 12 ist ein Ausgangssignal abnehmbar. Das mit Kondensator 2 übertragene Farbvideosignal wird mit einem Transistor 14 im horizontalen Austastintervall des Farbvideosignals auf ein an Klemme 15 liegendes Klemmpotential Uc geklemmt. An der Basiselektrode des Transistors 14 mit Klemme 16 liegt ein impulsförmiges Klemmsignal.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 hat folgende Wirkungsweise: Das an der Basis des Transistors 3 liegende geklemmte Farbvideosignal bewirkt eine Steuerung des Stromflusses durch den Emitter-Widerstand 5 und damit einen proportional zum eingegebenen Farbvideosignal abhängigen Spannungsfall über dem Emitter-Widerstand 5. Da die Basis des Transistors 7 - wenn man den Reihenresonanzkreis 8 und 9 außer Betracht läßt - an einem konstanten Potential liegt, bestimmt der Strom durch den Emitter-Widerstand 5 den Einsatzpunkt der Begrenzung. Dieser Einsatzpunkt wird erreicht, wenn der Emitter des Transistors 7 positiver gegenüber der fest vorgespannten Basis ist und damit die KoUektor-Emitter-Strecke des Transistors 7 leitend wird. In diesem Moment übernimmt Transistor? den gesamten über Emitter-Widerstand 5 »eingeprägten Strome und sperrt damit den Transistor 3. Zur Erzielung einer frequenzabhängigen Amplitudenbegrenzung ist der Reihenresonanzkreis 8, 9 mit dem Siebglied 11 und 12 vorgesehen. Über den auf Farbträgerfrequenz abgestimmten Reihenresonanzkreis 8 und 9 werden die von der Amplitudenbegrenzung auszusparenden Farbträgerschwingungen dem Bezugspotential an der Basis von Transistor 7 überlagert. Da nun an der Basis von Transistor 7 ein resultierendes Bezugspotential liegt, welches die Farbträgerschwingungen mit gleicher Amplitude und Phase wie an der Basis von Transistor 3 enthält, kann keine Amplitudenbegrenzung der Farbträgerschwingungen stattfinden. Für Frequenzanteile außerhalb des Durchlaßbereiches des Reihenresonanzkreises 8, 9, d.h. für die Luminanzkomponente, wird die Amplitudenbegrenzung voll wirksam. Das aus Widerstand 11 und Kondensator 12 bestehende Integrierglied dient zur Fernhaltung des Farbträgersignals vom Bezugspotential Urtf an Klemme 10. Mit dem Wert des Entkopplungswiderstandes 11 kann die Durchlaßbreite des Reihenresonanzkreises festgelegt werden.
Die in der Fig. 3 gezeigte Schaltungsanordnung stellt eine Erweiterung der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 dar. Diese Schaltungserweiterung besteht aus einem Transistor 17, dessen KoUektor-Emitter-Strecke parallel zu den Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren 3 und 4 geschaltet ist. An der Basis-Elektrode des Transistors 17 mit Klemme 18 liegt eine weitere Bezugsspannung Urcf2. Diese zweite Bezugsspannung ist üblicherweise so zu bemessen, daß der Begrenzungseinsatz des Transistors 17 oberhalb dem von Transistor 7 liegt. Die in der Fig. 3 gezeigte Schaltungsanordnung enthält demnach eine frequenzabhängige Begrenzung mit Transistor 7 und eine frequenzunabhängige Begrenzung mit Transistor 17. Bei einer Anwendung zur Begrenzung eines Farbvideosignals nach Fig. 1 würde die an Klemme 10 liegende Bezugsspannung Urefi so bemessen sein, daß die Luminanzkomponente bei etwa 105% eines Videosignals begrenzt wird und die der Luminanzkomponente überlagerten Farbträgerschwingungen durch die zweite Bezugsspannung U„fl bei etwa 140%.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

gleichstrommäßig an einem Bezugspotential Beg^ Patentansnrüche* welches denzweiten Transistor derart vorspannt, da$; Patentanspnicne. ; J^ xoueWLOr-Emitter-Strecke nur dann leite^ \
1. Schaltungsanordnung zur ftsquenzabhängi- -," wenn der Spannungspegel des elektrischen Signals aq „gen einseitigen Amplitudenbegrenzung eines 5 seinen Emitter einen oesummicn Ausuineiaepegel „elektrischen Signals unter VosKÖndung emitter- übeisebreitet. . . .
lekoppelterTraSoreamitemeageaieinsamen Aus der deutschen Auslegeschrift 1163901 ist eine Emitterwide^tenf wobei das ilejclghe Signal Schaltungsanordnung zur einseitigen Amphtudenbeder Basis eines ersten dieser TranSistoien züge- grenzung von impukformigen Signalen bei einem beführt und voni transfctorseifigen Ende des Emit- « stimmten Abschneidepegel, insbesondere zur Amphterwiderstandes weitergeleitet wirdund wobei die tudenbegrenzungvonVideosignalen,bekannt,dieder Basis eines aweiten dieser äJMnsistoreii gleich- Basis eine^erstenTransistors zugeführt und vom transüOmmaßiSn'einlmBezu^tenÄiegtlwel· . sistorsepgen Ende eines Arbeitswiderstandes weiterchesdeniwtatenTransisiordeijit vorspannt, daß geleitet werden. Bei,dieser bekannten Schaltungsandessen KoUektor^EmitteNStrecke. nur dann leitet, »5 Ordnung ist das transistorseitige Ende des Arbeitswiwenn derSr^annimgspegeldesfileküfechenl^nals derstandes mit dem Emittereines zweiten Transistors an seinem Emitter einen bestimmten Abschneide- leitend verbunden. Die Basis des zweiten Transistors pegel überschreitet, dadurch gekennzeich- ist wechselstrommäßig an einen Schaltungspunkt ne t, daß die Basis des ersten Transistors (3) über konstanten Potentials angeschlossen und gleichstromeine frequenzselektive Einrichtung (8, 9) mit der *> mäßig derart vorgespannt, daß die Emitter-Kollek-Basis des zweiten Transistors (7) verbunden ist. tor-Strecke in den leitenden Zustand geschaltet wird,
2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, da- wenn die Spannung am Emitter einen bestimmten durch gekennzeichnet, daß die Basis eines dritten Abschneidepegel übersehreitet. Die Emitter-Kollekdieser Transistoren (17) an einem anderen Be- tor-Strecke des zweiten Transistors ist dagegen für alle zugspotential (U^2) liegt, welches den dritten a5 anderen an seinen Emitter auftretenden Spannungen Transistor (17) derart vorspannt, daß dessen KoI- gesperrt.
lektor-Emitter-Strecke nur dann leitet, wenn Diese bekannte Schaltungsanordnung, die sich
Spannungspegel des elektrischen Signals an sei- durch einen kleinen Übergangsbereich zwischen line-
nem Emitter einen anderen bestimmten Ab- arer Verstärkung und vollkommener Begrenzung
schneidepegel überschreiten. 3o auszeichnet, weist bei speziellen Anwendungen den
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und Nachteil auf, daß der Abschneidepegel für alle Fre-2, gekennzeichnet durch die Verwendung für quenzen konstant ist. Dieser Nachteil wirkt sich be-Farb-Videosignale. sonders bei der Begrenzung von Farbvideosignalen
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, da- aus, deren Amplitudenpegel frequenzabhängig verdurch gekennzeichnet, daß der Basis des ersten 35 schieden zu begrenzen sind. In der Fig. 1 ist das Span-Transistors (3) ein mit einer Klemmsrufe (14) ge- ' nungs-Zeit-Diagramm eines Farbvideosignals für eiklemmtes Farbvideosigrtal zugeführt ist. nen Farbbalkentest dargestellt. Bei diesem nach
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, Helligkeitswerten geordneten Farbbalkentest soll die dadurch gekennzeichnet, daß die frequenzselek- Luminanzkomponente für einen weißen Farbbalken tive Einrichtung (8 und !>) aus einem Reihenreso- 40 (ws) 100% betragen. Bei den gestrichelt gezeichneten nanzkreis besteht, welcher auf Farbträgerfrequenz Luminanzpegeln additiv überlagerten Farbträgerabgestimmt ist schwingungen sind dagegen Amplitudenpegel von
6. Schaltungsanordnung nach A nspruch 5, da- 133 % zugelassen (siehe Farbbalken gelb [ge] und cyan durch gekennzeichnet, daß der über den Reihen- [cy])-
resonanzkreis (8,9) der Basis des zweiten Transi- 45 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
store (7) zugeführte Sngnalanteil über ein aus Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art an-
einem Entkopplungs-Widerstand (U) und einem zugeben, mit welcher in Abhängigkeit von der Fre-
Kondensator (12) bestehendes Integrierglied quenz des elektrischen Signals Amplitudenbegren-
wechselstrommäßig von dem einen Bezugspoten- zungen mit unterschiedlichem Abschneidepegel
tial (1/,J1) getrennt ist. 50 durchführbar sind. Weiterhin soll eine solche Schal-
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- tungsanordnung problemlos und mit wenig Baueledurch gekennzeichnet, daß mit dem Entkopp- menten kostengünstig aufbaubar sein.
lungs-Widerstand (11) die Durchlaßbreite der Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
DE19752504480 1975-02-04 1975-02-04 Schaltungsanordnung zur frequenzabhängigen einseitigen Amplitudenbegrenzung eines elektrischen Signals Expired DE2504480C2 (de)

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