DE2503910B2 - Autopneumatischer Druckgasschalter - Google Patents
Autopneumatischer DruckgasschalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieh i sich auf einen auiopneuniu tischen
Druckgasschalter mit einem hohlen beweglichen und einem hohlen festen Leistungskontaktstück, mit
einer einen Kompressionskolben und einen Kompressionszylinder aufweisenden, von dem Antrieb des
Druckgasschalters direkt betätigten Pr.mpeinrichtung, die während des Adsschaltvorganges des Druckgasschalters
komprimiertes Löschgas für die Beblasungdes Lichtbogens in einer mit dem feststehenden Teil der
Pumpeinrichtung »"irbundenen Blasdüse liefert und bei
dem ein Antriebsilbertragungselement für das bewegliche Leistungskontaktstück mit dem Antrieb des
Druckgasschalters über eine Langloch-Totgangverbindung verbunden ist, und bei dem das bewegliche
Leistungskontaktstück von einer Druckfeder umgeben ist, von der sich ein Ende an diesem Leistungskontaktstück
abstützt.
Ein derartiger Druckgasschalter ist durch die F)E-OS
17 65 381 bekanntgeworden.
Bei diesem bekannten Schalter ist der bewegliche Teil
der Pumpeinrichtung, der Kompiessionszylinder. der mittels eines Bolzens an der AntricbssU'nge des
Druckgasschalters angclenkt ist, mit einem zylindrischen Fortsatz des beweglichen Leistungskonlaklstücks
über eine Langloch-Totgangverbindung verbunden, wobei sich zwei Langlöchcr in dem zylindrischen
Fortsatz an gegenüberliegenden Seiten befinden und den Bolzen aufnehmen. Das bewegliche Leistungskontaktstück
ist dabei bis in seinen zylindrischen Forlsatz hinein mit einer Druckfeder umgeben, die sich
konUiktsciiig am Leistungskontaktsliick und am anderen
Ende am Komprcssionszylindcr abstützt; sie ist daher in der Einschaltstellung gespannt und entspannt
sich bei der Bewegung des Komprcssionszylindcrs und dient zur Erhöhung des Kontaktdruckes in der
Finschaltstellung. Bei der Ausschaltbewcgung ist bis /u dem Zeitpunkt, an dem der Bolzen am F.ndc der
Langlöchcr auftrifft, die Blasdüse verschlossen, weil sich bis zu diesem Zeitpunkt das bewegliche Leistungskontaktstück
nicht bewegt. Das Löschgas erfährt daher eine Vorkompression. Bis zu diesem Zeitpunkt entspannt
sich bereits die Druckfeder; danach bleibt ihre Lage konstant, weil der Bolzen nunmehr neben dem
Kompressionszylinder auch das bewegliche Leislungskontaktstück im gleichen Maße mitnimmt. Dabei wird
die Kontaktstücktrennung bewirkt. Die Geschwindigkeit der KontaktstUcklrennung wird dabei praktisch
allein von der Geschwindigkeit der Antriebsbewegung
bestimmt, abgesehen von dem Impuls, den das bewegliche Leistungskontaktstück beim Auftreffen des
Bolzens am Ende der Langlöcher erfährt. Die Feder vermag daher keine zusätzliche Beschleunigung des
beweglichen Leistungskontaktstücks zu bewirken, weil sie bereits die entspannteste Lage einnimmt, bevor die
Bewegung des beweglichen Leistungskontaktstücks beginnt.
Dadurch ist bd dem bekannten Druckgasschalter die
Lichtbogenzeit mit allen daraus resultierenden Konsequenzen (z. B. Verschmutzung) relativ lang, weil der
Höhe der Geschwindigkeit des Schalterantriebes Grenzen gesetzt sind. Außerdem geht zuviel Löschgas
bereits in einer Phase der Kontaktstücktrennung verloren, in der die Leistungskontaktstücke noch nicht
den günstigsten Löschabstand haben. Die Ausschaltleistung ist damit begrenzt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einem Druckgasschalter der eingangs bezeichneten
Art, diesen so auszubilden, daß neben der Vorkompression
auch eine sehr schneiie Kontaktstücktrennung bei hohen Strömen möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der
Erfindung dadurch, daß eine vom auszuschaltenden Strom ab Überschreitung eines bestimmten Wertes
desselben einscrwlt^are Verklinkungseinrichtung für
das bewegliche Leistungskontaktstück vorgesehen ist, die dieses Leistungskontaktstück in der Einschaltstellung
verriegelt, daß das entgegen der Ausschaltrichtung weisende Ende der Druckfeder an einem des beweglichen
Leistungskontaktstücks umschließenden, axial verschiebbare Schiebeglied anliegt, das ein Teil des
Antriebsübcrtragungselementes bildet und das ein Entriegelungsglied aufweist, das wegabhängig während
des Ausschaltvorganges die Verklinkungseinrichtung des beweglichen Leistungskontaktslückes löst.
Bei dem Druckgasschalter nach der Erfindung ist im verklinkten Zustand, d. h. wenn hohe Ströme geschaltet
werden, die Geschwindigkeit des beweglichen Schaltstiftes bei der Kontakttrennung unabhängig von der
Geschwindigkeit der Relativbewegung in der Pumpeinrichtung und wird praktisch allein von der Masse des
beweglichen Leistungskontaktstücks und dem Maße der Anspannung der Druckfeder bestimmt. Sie kann daher
erheblich größer als im Vergleich zur Geschwindigkeit der Relativoewegung in der Pumpeinrichtung gemacht
werden. Die Kontaktstücktrennzeit und damit die l.ichtbogcn/cit ist damit sehr klein. Das Löschgas, das
über die Vorkompression während der Bewegung entlang der Langlöchcr hinaus beim Spannen der
Druckfeder durch das Schiebeglied noch weiter komprimiert wird, bebläst den Lichtbogen dabei
optimal, da kein Gas in einer Phase verloren geht, in der
noch kein genügender Kontaktstückabstand vorhanden ist.
Der Druckgasschalter nach der Erfindung besii/t
daher eine vergleichsweise hohe Ausschaltlcisiung.
Anhand eim;* in der Zeichnung dargestellten
Ausführu'igsbeirpielcs wird die Erfindung näher erläutert.
In der einzigen Figur der Zeichnung ist schematisch
im Schnitt ein Pol eines autopneumatischen Druckgasschalters in der Einschaltstellung gezeigt. Zur Vereinfachung
sind das gasdichte äußere Gehäuse des Schalterpoles sowie die Polsäule und der Antrieb nicht
dargestellt. Gehäuse und Polsäule sind mit dem Löschgas unter einem Dr..,ck von ca. 3 at gefüllt.
Der dargestellte Schalterpol hat die äußeren Stromanschlüsse 40, 41, die mit dem hohlen, festen
Leistungskontaktstück 10 bzw. dem hohlen, beweglichen Leistungskontaktstück 11 elektrisch verbunden ist.
Die Verbindung des Stromanschlusses 41 mit dem beweglichen Leistungskontaktstück 11 erfolgt dabei
über einen im Innern des Kontaktstückes angeordneten Riiigkontaktstück 20. Die Leistungskontaktstücke 10
und 11 bilden dabei den Leistungspfad. Es ist weiterhin
in eine Pumpeinrichtung vorgesehen, die aus einem
feststehenden Kompressionszylinder 1 und einem beweglichen Kompressionszylinder 6 besteht, der von
dem nicht dargestellten Antrieb des Druckgasschalters direkt über eine Stange 38 betätigt wird; diese
r· Pumpeinrichtung liefert während des Ausschaltvorganges
des Druckgasschalters komprimiertes Löschgas für die Beblasung des Lichtbogens in einer mit dem
feststehenden Kompressionszylinde/ 1 verbundenen Blasdüse 5. Die öffnung der Blasdüse ist in der
-1U Einschaltstörung durch das bewegliche Leistungskontaktstück
11 verschlossen.
Es isi weiterhin cmc vüivi äuszuschaiicnden Strom ab
Überschreitung eines vorbestimmten Wertes desselben, einschaltbare Verklinkungseinnchtung 17, 18 für das
Ji bewegliche Leistungskontaktstück 11 vorgesehen, die
dieses ! eistungskontaktstück in der Einschaitstellung verriegelt. Diese Verklinkungseinrichtung wird später
noch näher erläutert werden. Das bewegliche Leistungskontaktstück 11 ist über ein Antriebsübertragungsele-
)(i ment mit dem Antrieb des Druckgasschalter über eine
Langloch-Totgangverbindung verbunden. Ein Teil dieses ^ntriebsübertragungselementes wird durch ein das
bewegliche Leistungskontaktstück 11 umschließendes, axial verschiebbares Schiebeglied 39 gebildet, das ein
r. Entriegelungsglied 42 aufweist, das wegabhängig
während des Ausschaltvorganges die Verkiinkungseinrichtung 17,18 des beweglichen Leistungskontaktstücks
11 löst.
Es ist dabei eine Druckfeder 12 vorgesehen, von der
in sich ein Ende an dem Element 18 der Verklinkungseinrichtung
abstützt und von der das entgegen der Aus chaltrichtung weisende Ende an dem Schiebeglied
39 anliegt, so daß beim axialen Verschieben des Schiebegliedes 39 in Ausschaltrichuing dieses die
i) Druckfeder 12 spannt, die beim Lösen der Verklinkungseinrichtung
für eine schnelle Bewegung des beweglichen Leistungskontaktstückes in Ausschaltrichtung
sorgt.
Das Schiebeglied besitzt eine das bewegliche
">(i Leistungskontaktstück 11 konzentrisch umgebende
Scheibe 39 mit einem sich am Rand der Scheibe senkrecht zu ihrer Ebene sich erstreckenden ringförmigen
("or'isatz 3. Dieser ringförmige Fortsat/ 3 bildet eine
bewegliche Kontaktbrücke im Hauptstrompfad, der zu
)") dem aus den Leistungskontakt.aücken 10 und 11
gebildeten Stromphd parallel geschaltet 1st und die
feststehenden Hauptstromkontaktstückc 1 und 2 aufweist. Die durch den ringförmigen Fortsatz 3 gebildete
bewegliche Kontaktbrücke trennt während der Aus-
hi) schaltbewegung de.i Hauptstrompfad auf, bevor das an
der Scheibe 39 angebrachte Entriegelungsglied 42 die Verklinkungseinrichtung 17, 18 des Leistungskontaktstückes
Il löst.
Das Antriebsübertragungselemcnt weist antriebssei-
'■ > tig ein koaxial zu den Leistungskontaktstücken angeordnetes
honlzylindnsches Teil 4 auf, der aus Isolierstoff besteht, das den gleichen Durchmesser wie der
ringförmige Fortsatz 3 des Schiebegliedes besitzt und
mil diesem slirnseitig verbunden ist. Dies hohlzylindrische
Teil 4 ist antriebsseilig mit einem parallel zur Längsachse des Druckgasschalters verschiebbaren
Schlitten 9 verbunden, dem sich die Langloch-Totgangverbindung mit dem Antrieb des Druckgasschalters
befindet. Diese Langloch-Totgangverbindung weist dabei einen Bolzen 34 auf, an dem die nicht dargestellte
Antriebsslange des Schallerantriebes angelenkt ist. Dieser Bolzen 34 ist in dem Langloch des Schlittens 9
gelagert, welcher auf einem Lager 36 verschiebbar ist. Über die bereits erwähnte Druckstange 38 ist der
Bolzen 34 direkt mit dem Kompressionskolben 6 verbünden. Der Schlitten 9. der erst dann bewegt wird,
wenn der Bolzen 34 auf die rechte Seite des Langlochcs
trifft, ist mit dem hohlzylindrischen Teil 4 fest verbunden.
Die Verklinkungseinrichtung besitzt einen an einem festen Teil 2 des Druckgasschalters gehaltenen.
^e^ciUii'ftri ucSScm LdftgünCiiSC rndin! bcWCgiiCnCPi
Verriegelungsstift 17. der in eine Ringnut eines am beweglichen Leistungskontaktstück fest angebrachten
Kreisringes 18 in der Verriegelungsstellung eingreift. Dieser Kreisring 18 dient gleichzeitig als Widerlager für
die bereits erwähnte Druckfeder 12. Der Verriegelungsstift
17 weist eine parallel zur Längsachse des Druckgasschalter verlaufende Bohrung 31 auf. Das am
Schiebeglied 39 angebrachte Entriegelungselement ist ein sich parallel zur Längsachse des Druckgasschalters
sich erstreckender Entriegelungsstift 42. der am freien Ende eine zur Längsachse des Druckgasschalters hin
abgeschrägte Spitze hat. Die jeweiligen Abstände von der Längsachse des Druckgasschalters zu der Bohrung
31 und des Entricgelungsstiftes 42 sind so bemessen, daß
der Entriegelungsstift 42 in die Bohrung 31 des Entricgelungsstiftes nur unter dessen Verschiebung in
seine Entriegelungsstellung eintreten kann.
Der dargestellte Druckgasschalter arbeitet v/ie folgt:
In der Einschaltstellung sei das bewegliche Leistungskontaktstück 11 verriegelt. Bei Überschreitung eines
vorgesehenen Wertes des Kur/schlußstromes wird gleichzeitig mit der Auslösung des Schalterantriebes ein
Magnetanker 15 des Verriegelungsstiftes 10 von einem Magnetring 14 gegen die Kraft einer Feder angezogen.
Dadurch tritt das untere Ende des Verriegelungsstiftes 17 in die Ringnut des Kreisringes 18 ein und verriegelt
das bewegliche Leistungskontaktstück 11 in der Einschaltstellung. Das Magnetsystem 14, 15 mit dem
Verriegelungsstift 17 ist dabei so ausgelegt, daß dieser infolge seiner Trägheit in der unteren Lage verharrt.
Bei Betätigung des Antriebes in der Ausschaltrichtung
wird der Kompressionskolben 6 über die Druckstange 38 zunächst allein nach rechts bewegt.
Dadurch kommt es zur Verdichtung des zwischen Kompressionszylinder 1 und dem festen Leistungskontaktstück
10 angeschlossenen Druckgases. Durch das in der Bohrung der feststehenden Blasdüse 5. die aus einem
Isolierstoff besteht dicht anliegende bewegliche Leistungskontaktstück wird dabei ein vorzeitiges Entweichen
des Druckgases verhindert. Es tritt somit eine Vorkompression des Löschgases auf. Sobald der Bolzen
34 am rechten Ende des Langloches auftritt, wird der
Langlochschlitten 9 mitgenommen. Der dabei entstehende Stoß wird durch eine nicht gezeichnete
Dämpfungseinrichtung aufgenommen. Die Bewegung des Langlochschlittens wird durch den an ihm
befestigten lsolierstoffj:ylinder 4 auf das Schiebeglied 39 übertragen, wodurch die Hauptstromtrennung am
Hauptstromkontaktstüok 32 erfolgt; die Kontaktstelle 33 bilde! dabei einen sogenannten Schleifkontakt. Durch
die Bewegung des Schiebegliedes wird die Druckfeder 12 gespannt. Erst w.;nn der an der Scheibe des
Schiebegliedes angebrachte Entricgelungsstift 42 in die entsprechende Bohrung 31 im Verriegelungsstift 17
eindringt und diesen arthebt, wird die Verriegelung des
beweglichen Leistungskontaktstückes 11 aufgehoben. Dieses Lcistungskontalusiück wird dann mit sehr hoher
Beschleunigung durch die Druckfeder nach rechts in Ausschaltrichtung bewegt und der bei der Kontakt·
äitiCikircnnüng cniSicMcikie Scli.iiiln-Iiiiiugcii wiiii um eil
das hoch komprimierte Löschgas optimal beblascn.
Ist der Ausschaltstrcm so klein, daß die Verklinkung
nicht aktiviert wird, dann wird durch das Schiebeglied über die vorgespannte Druckfeder 12 das bewegliche
Leistungskontaktstück Il mit der Bewegung des Schiebegliedes nach rechts bewegt. Da die Kontaktstücküberdeckung
des Leistungskontaktstücks 30 größer ist als die des Hauptstromkontaktstücks 32 für den
Hau ,tstrompfad. trennt das Leistungskontaktstück. wie
üblicherweise erforderlich, erst nach dem Hauptstromkontaktstück 32. Zu diesem Zeitpunkt ist das im
Kompressionszvlinder 1 komprimierte Löschgas bis auf ein sehr kleines Restvolumen komprimiert. Der
zwischen den Leistungskontaktstücken 10 und Il entstehende Lichtbogen wird intensiv beblasen, wobei
das Löschgas durch die hohlen Leistungskontaktstücke 10 und 11 abströmt.
Die Einschaltung des Druckgasschalters erfolgt in umgekehrter Weise wie die Ausschaltung. Durch die
Rückwärtsbewegung des Komprcssionskolbens 6 füllt sich der Kompressionszylinder mit Druckgas. Die
Füllung kann durch in e'en Kompressionskolben 6 oder
die Isolierstoffdüse 5 eingebaute, nicht dargestellte
Rückschlagventile unterstützt werden. Die Rückbewegung des Hauptstrom- und des Leistungskontaktstücks
erfolgt nach teilweiser Füllung des Kompressionszvlinders 1. sobald der Bolzen 34 am linken Ende des
Langlochschlittens auftrifft. Durch den mit dem Langlochschlitten 9 und der Kontaktbrücke 3 fest
verbundene Isolierstoffzylinder 4 wird die Komaktbrükke 3 in die Einschaltstellung zurückgeführt. Das
bewegliche Leistungskontaktstück 11 wird dt.ch den scheibenförmigen Teil 39 des Schiebegliedes, der auf
den auf dem Kontaktstück 11 sitzenden Ring 13 auf triff t.
in die Einschaltstellung zurückbewegL Dabei erfolgt die Berührung der Leistungskontaktstücke 10 und 11 vor
dem Schließen des Hauptstromkontaktstücks 32.
Der Druckgasschalter nach der Erfindung besitzt eine
hohe Ausschaltleistung, die sich aus der hohen Schaltstiftgeschwindigkeit bei hohen Strömen unter
starker Vorkompression des Löschgases ergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Autopneumatischer Druckgasschalter mit einem hohlen beweglichen und einem hohlen festen
Leistungskontaktstück, mit einer einen Kompressionskolben und einen Kompressionszylinder aufweisenden,
von dem Antrieb des Druckgasschalters direkt betätigten Pumpeinrichtung, die während des
Ausschaltvorganges des Druckgasschalters komprimiertes Löschgas für die Beblasung des Lichtbogens
in einer mit dem feststehenden Teil der Pumpeinrichtung verbundenen Blasdüse liefert und bei dem
ein Antriebsübertragungselement für das bewegliche Leistungskontaktstück mit dem Antrieb des
Druckgasschalters über eine Langloch-Totgang-Verbindung verbunden ist, und bei dem das
bewegliche Leistungskontaktstück von einer Druckfeder umgeben ist, von der sich ein Ende an diesem
Leistungskontaktstück abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom auszuschaltenden
Strom abOoerschreitung eines bestimmten Wertes
desselben criiischaiibare Verkiinkungseinrichtung
(17, 18) für das bewegliche Leistungskontaktstück (11) vorgesehen ist, die dieses Leistungskontaktstück
in der Einschaltstellung verriegelt, daß das entgegen der Ausschaltrichtung weisende Ende der Druckfeder
(12) an einem das bewegliche Leistungskontaktstück umschließenden, axial verschiebbare Schiebeglied
anliegt, das ein Teil des Antriebsübertragungseiementes
bildet und das ein tntriegelungsglied (42) aufweist, das wegabhängig während des Ausschdltvorganges
d' Verkiinkungseinrichtung (17, 18) des beweglichen Leistungskontaktstücks(l 1)löst.
2. Druckgasschalter nach Patentanspruch 1 mit einem zu dem aus den Leist."ngskontaktstückcn
gebildeten Strompfad parallel geschalteten Hauptstrompfad, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebeglied
eine das bewegliche Leistungskontaktstück (11) konzentrisch umgebende Scheibe (39) mit einem
sich am Rande der Scheibe senkrecht zu ihrer Ebene sich erstreckenden ringförmigen Fortsatz (3) besitzt,
der eine bewegliche Kontaktbrücke im Hauptstrompfad bildet, die während der Ausschaltbewcgung
den Hauptstrompfad auftrennt, bevor das an der Scheibe (39) angebrachte Entriegelungsglied (42)
die Verkiinkungseinrichtung (17, 18) des Lcistungskoniaklstücks(ll)löst.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 2, dadurch gckcnn/eichnct, daß das Antriebsübertragungsclemcni
antriebsscilig ein koaxial zu den Leistungskontaktstücken angeordnetes hohlzyiindrisches Teil (4)
aufweist, das den gleichen Durchmesser wie der ringförmige Fortsatz (3) des Schiebegliedcs besitzt
und mit diesem stirnseitig verbunden ist und daß das Teil (4) antricbsscitig mit einem parallel zur
Längsachse des Druckgasschalters verschiebbaren Schlitten (9) verbunden ist, in dem sich die
I.angloch-Totgangvcrbindung mit dem Antrieb des
Druckgasschalter befindet.
4. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Vcrklinkungscinrichtung
einen an einem festen Teil des Druckgasschalter* gehaltenen, gegenüber dessen
Längsachse radial beweglichen Verriegelungsstift (17) besitzt, der in eine Ringnut eines am
beweglichen Leistungskontaktstücks (11) fest angebrachten
Kreisrings (18) in der Verriegelungsstellung eingreift und daß der Kreisring (18) gleichzeitig
als Widerlager für die Druckfeder (12) dient.
5, Druckgasschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsstift (17) der
Verkiinkungseinrichtung eine parallel zur Längsachse des Druckgasschalters verlaufende Bohrung (31)
aufweist, daß das am Schiebeglied angebrachte Entriegelungselement ein sich parallel zur Längsachse
des Druckgasschalters sich erstreckender Entriegelungsstift (42) mit einer am freien Ende zu der
Längsachse des Druckgasschalters hin abgeschrägten Spitze ist und daß die jeweiligen Abstände von
der Längsachse des Druckgasschalters zu der Bohrung (31) und des Entriegelungssliftes (42) so
bemessen sind, daß der Entriegelungsstift (42) in die Bohrung (31) des Verriegelungsstiftes (17) nur unter
dessen Verschiebung in seine Entriegelungsstellung eintreten kann.
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