DE2503585C2 - Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzung - Google Patents
Wasch- und ReinigungsmittelzusammensetzungInfo
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Description
R1R2R3R4N1
sind, worin jeder der Reste R1, R2, R3 und R* eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Wasserstoff bedeutet, wobei die Gesamtzahl der
Kohienstofiatome S nicht überschreitet und nicht mehr als zwei Reste R jeweils Wasserstoff bedeuten.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 10 bis 40 Mol.-% der austauschbaren
Kationen alkylsubstituierte Ammoniumionen der allgemeinen Formel I sind, worin R1, R2, R3
und R* die in Anspruch 1 genannten Bedeutungen besitzen.
3. Zusammensetzung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die alkylsubstituierten Ammoniumionen der allgemeinen Formel 1 sämtlich
Tetraalkylammoniumtonen sind.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die alkylsubstituierten Ammoniumionen Tetramethylammonium oder Tetraäthylammonium
sind.
Die Erfindung betrifft eine Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzung, enthaltend ein organisches anionisches,
ampholytisches oder zwitterionisches Detergens, oder eine Mischung davon, und 1 bis 50 Gew.-%
der Zusammensetzung eines äußerst feinen Tons vom Smectittyp mit einer Ionenaustauschkapazität von wenigstens
50 mÄqu./IOOg.
In der BE-PS 802309 wird die Verwendung bestimmter
Tone vom Smectit-Typ in geruststoffhaltigen synthetischen Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen
bzw. Wasch- und Reinigungsmittelzusammensctrangen auf Seifenbasis mit Fällungsdispergiervermögen
beschrieben. Die austauschbaren Kanonen der beschriebenen Tone sind Wasserstoff, Natrium, Kalium,
Kalzium oder Magnesium. Diese Tone sind in Produkten
auf Basis von anionischen, ampholytischen und zwitterionischen Detergentien wirksam, dagegen in
Gegenwart bedeutender Mengen nicht-ionischer Detergentien fast unwirksam. Es ist ferner bekannt, daß Ton
vorteilhafterweise in Reinigungsmittelzusammensetzungen auf Basis natürlicher und synthetischer Seifen, gewünschtenfalls
in Kombination mit kleineren Mengen synthetischer oberflächenaktiver Mittel, verwendet werden
kann. In den letzten Jahren ist in zunehmendem Maße gefunden worden, daß nichtionische Detergentien als
aktive oberflächenaktive Komponente von Wasch- und Reinigungsmitlelzusammensetzungen spezielle Vorteile
haben und es besteht ein Bedarf für ein Textflweichmachungsmittel,
das in solchen-Zusammensetzungen wirksam ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Wetchmacher
bereitzustellen, die in Gegenwart nichtionischer oberflächenaktiver Mittel in einem Wasch- und Reinigungsmittel
wirksam sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die gattungsgemäße Wasch- und Reinigungsmittel-ίο zusammensetzung außerdem ein nichtionisches Detergens
enthält und im Ton etwa 5 bis. 100 Mol-% der austauschbaren
Kationen alkylsubstituierte Ammoniumionen der allgemeinen Formel
R1R2R3R4N* (1)
sind, worin jeder der Reste R1, R2, R3 und R* eine Alkylgruppe
mit t bis 4 Kohlenstoffatomen oo>- Wasserstoff bedeutet, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome 8
nicht überschreitet und nicht mehr als zwei der Reste R jeweils Wasserstoff bedeuten.
Durch Ersatz eines geeigneten Anteils der aus BE-PS
802309 bekannten austauschbaren Metallionen von Tonen durch relativ kurzkettige quaternäre Ammoniumtonen
entstehen modifizierte, in höherem Maße organophile Formen der Tone.
Vorzugsweise sind alle Reste R Alkylgruppen, da Zusammensetzungen, in weichen —NH oder —NH,
vorliegt, die Tendenz zeigen, in alkalischen Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen einen üblen Geruch
hervorzurufen.
Vorzugsweise stellt der Ton 4 bis 25 Gew.-%, insbesondere 5 bis 15 Gew.-%, der Zusammensetzung dar.
Es ist zweckmäßig, die Tone als »QA«- (quaternäre Ammonium-) Tone zu bezeichnen. Ähnlich den Metalltonen,
die in der oben erwähnten belgischen Patentschrift beschrieben sind, haben diese QA-Tone einen
Weichmachereffekt in Wasch- und Reinigungsmittel-Zusammensetzungen auf Basis anionischer, zwitterionischer
oder ampholylischer oberflächenaktiver Mittel in Abwesenheit nichtionischer oberflächenaktiver Mittel.
Zum Unterschied von diesen Metalltonen behalten sie jedoch ihre Wirksamkeit in Gegenwart von nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln bei. So werden
sie vorzugsweise in Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen angewendet, worin nicht mehr als 80 % und
insbesondere nicht mehr als 20% des organischen oberflächenaktiven
Mittels anionisch sind. So sind sie sehr wertvoll in Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen
auf Basis nichtionischer jdcr nichtionischer/
so zwitterionischer oberflächenaktiver Mittel, die kein Seifen- oder synthetisches anionisches oberflächenaktives
Mittel enthal'.sn oder die nur kleine Mengen davon enthalten,
die in erster Linie als schaumregelnde Mittel oder als Mittel zur Regelung der Dichte beim Sprühtrocknungsprozeß
dienen.
Zusammensetzungen, die in erster Linie auf synthetischen organischen Detergentien basieren, enthalten
normalerweise etwa 2 bis etwa 30 Gew.-% des organischen oberflächenaktiven Mittels, zweckmäßigerweise
so etwa 5 bis etwa 20 Gew.=%. SelbstverständÜQh können
diese in erster Linie synthetischen Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen
kleine Mengen von Seifen für spezielle Zwecke enthalten. Beispiele geeigneter anionischer, ampholytischer und zwitterionischer oberflächenaktiver
Mittel sind in der BE-PS 802 309 angegeben.
Nichtionische oberflächenaktive Mittel sind zumeist Verbindungen, die durch Kondensation eines Alkylen-
oxids (hydrophiler Art) mit einer organischen hydrophoben
Verbindung gebildet werden, die.üblicherweise aliphatischer oder alkylaromatischer Natur ist. Die
Länge des hydrophilen oder Polyoxyalkylenrestes, der
mit irgendeiner speziellen hydrophoben Verbindung kondensiert ist, kann leicht so abgestimmt werden, daß
eine wasserlösliche Verbindung mit dem gewünschten Verhältnis zwischen hydrophilen und hydrophoben
Elementen erhalten wird. Nichtionische oberflächenaktive Mittel eines anderen Typs sind die sogenannten
polaren nichtionischen oberflächenaktiven Mittel, die sich von Aminoxiden, Phosphinoriden oder Sulfoxiden
ableiten. Beispiele geeigneter nichtionischer oberflächenaktiver Mittel umfassen:
(1) Die Polyäthylenoxidkondensate von Alkylphenolen.
Diese Verbindungen umfassen die Kondensationsprodukte von Alkylphenolen, weiche eine Alkylgruppe aufweisen,
die etwa 6 bis 12 Kohlenstofiätome in entweder geradkettiger oder verzweigtkettiger Konfiguration enthalten, mit ÄthylK*oxid, wobei das Äthylenoxid in
Mengen vorliegt, die '5 bis 25 Mol Äthylenoxid je Mol Alkylphenol entsprechen. Der Alkylsubstituent in solchen
Verbindungen kann .sich beispielsweise von polymerisiertem
Propylen, Diisobutylen, Octen oder Nonen ableiten. Beispiele von Verbindungen dieses Typs umfassen
Nonylphenol, das mit etwa 9,5 Mol Äthylenoxid je Mol Nonylphenol kondensiert ist,' Dodecylphenol,
das mit etwa 12 Mol Äthylenoxid je Mol Phenol kondensiert ist, Dinonylphenol, das mit etwa i5 MoI
Äthylenoxid je Mol Phenol kondensiert ist, Diisooctylphenql, das mit etwa J 5 Mol Äthylenoxid je Mol Phenol
kondensiert ist.
(2) Die Kondensationsprodukte akphatischer Alkohole
mit Äthylenoxid. Die Alkvikette des aliphatischen
Alkohols kann entweder geradkettig o^er verzweigtkettig
sein und enthält im allgemeinen etwa 8 bis etwa 22 Kohlenstofiätome. Beispiele solcher äthoxylierler
Alkohole umfassen das Kondensationsprodukt von etwa 6 Mol Äthylenoxid mit 1 Mol Tridecanol,
Myristylalkohol, der mit etwa 10 MoI Äthylenoxid je MoI Myristylalkohol kondensiert ist, das Kondensationsprodukt
von Äthylenoxid mit Kokosnußfettalkohol, worin der Kokosnußalkohol ein Gemisch von Fettalkoholen
mit Alkylketten darstellt, die 10 bis 14 Kohlenstofiätome aufweisen und worin das Kondensat etwa
6 Mol Äthylenoxid je Mol Alkohol enthält, und das Kondensationsprodukt von etwa 9 Mol Äthylenoxid mit
dem oben beschriebenen Kokosnußalkohol.
(3) Die Kondensationsprodukte von Äthylenoxid mit einer hydrophoben Base, die durch Kondensation von
Propylenoxid mit Propylenglykol gebildet wird. Der hydrophobe Teil dieser Verbindungen hat ein Molekulargewicht
von etwa 1500 bis 1800 und zeigt Wasserunlöslichkeit.
Die Addition von Polyoxyäthylenresten an diesen hydrophoben Teil führt zur Erhöhung der
Wasserlöslichkeit des Moleküls als Ganzes und der Flüssigkeitscharakter des Produktes wird bis zu dem
Punkt aufrechterhalten, wo der Polyoxyäthylengehalt etwa 50% des Gesamtgewichtes des Kondensationsproduktes ausmacht.
(4) Die Kondensationsprodukte von Äthylenoxid mit dem Produkt, das bei der Reaktion von Propylenoxid
und Äthylendiamin entsteht. Die hydrophobe Base dieser Produkte besteht aus dem Reaktionsprodukt von
Äthylendiamin und überschüssigem Propylenoxid, wobei die Base ein Molekulargewicht von etwa 2500 bis
etwa 3000 aufweist. Diese Base wird mit Äthyleroxid bis zu einem Ausmaß kondensiert, daß das Kondensationsprodukt
etwa 40 Gew.-% bis etwa 80 Gew.-% Pölyoxyäthylen enthält und ein Molekulargewicht von
etwa 5000 bis etwa 11000 aufweist.
(5) Oberflächenaktive Mittel der allgemeinen Formel
R1R2R3N-O
(Aminoxid-aberflächenaktive Mittel), worin .R* eine Alkylgruppe mit etwa 10 bis etwa 28 Kohlenstoffatomen,
0 bis etwa 2 Hydroxygruppen und 0 bis etwa 5 Äthcrbindungen
darstellt und wenigstens ein Rest von R1, der eine Alkylgruppe ist, etwa 10 bis etwa 18 Kohlenstofiätome
und keine Ätherbmdung aufweist, nnd jeder der Reste R2 und R3 eine Alkylgruppe odier eine
Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis etwa 3 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Spezielle Beispiele für Aminoxid-oberflächenaktive Mittel umfassen: Dimethyldodecylaminoxid, Diinethyltetradecylaminoxid,
AthylmethyltetradecylamincMdd, Cetyldimethylaminoxid,
Dimethylstearylaminoxid, Cetyläthylpropylaminoxid,
Diäthyldodecylaminoxid, Diäthyltetradecylaminoxid. Dipropyldodecylaminoxid, Bis-(2
- hydroxyäthyl} - dodecylaminoxid, Bis - (2 - hydroxyäthyI)-3-dodecoxy-l-hydroxypropylaminoxid,
(2-Hydroxypropyl)-methyltetradecylaminoxid, Dimethyloleylaminoxid,
Dimethyl-(2-hydroxydodecyl)-aminoxid und die entsprechenden Decyl-, Hexadecyl- und Octadecyl-Homologen
der obigen Veibindungen.
(6) Oberflächenaktive Mittel der allgemeinen Formel
R1R2R3P-O
(Phosphinoxid-oberflächenaktive Mittel), worin R1 eine
Alkylgruppe mit etwa 10 bis etwa 28 Kohlenstoffatomen, 0 bis etwa 2 Hydroxygruppen und 0 bis etwa 5 Ätherbindungen
darstellt, wobei wenigstens einer der Reste R1 eine Alkylgruppe mit etwa 10 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen
und keiner Ätherbindung ist und jeder der Reste R2 und R3 ausder Alkylgruppen und Hydroxyalkylgruppen
mit 1 bis etwa 3 Kohlenstoffatomen umfassenden Gruppe ausgewählt ist.
Spezielle Beispiele der Phosphinoxiddeiergentien umfassen: Dimethyldodecylphosphinoxid, Dimethyhetradecylphosphinoxid.Äthylmethyltetradecylphosphinoxid,
Cetyldimethylphosphinoxid, Dimethylstearylphosphinoxid, Cetyläthylpropylphosphinoxid, Diäthyldodecylphosphinoxid,
Diäthyltetradecylphosphinoxid, Dipropyldodecylphosphinoxid, Dipropyltetradecylphosphinoxid,
Bis-(hydroxymethyl)-dodecylphosphinoxid, Bis-(2 - hydroxyäthyl) - dodecylphosphinoxid, (2 - Hydroxypropyl)
- methyltetradecylphosphinoxid, Dimethyloleylphasphinoxid,
Dimethyl-(2-hydroxydodecyl)-phosphinoxid sowie die entsprechenden Decyl-, Hexadecyl- und
Octadecyl-Hornologen der obigen Verbindungen.
(7) Oberflächenaktive Mittel der allgemeinen Fo. /nel
(7) Oberflächenaktive Mittel der allgemeinen Fo. /nel
t
R1—S—R2
R1—S—R2
(Sulfoxid-oberflächenaktive Mittel), worin R1 eine Alkylgruppe
mit etwa 10 bis etwa 28 Kohlenstoffatomen, 0 bis
etwa 5 Ätherbindungen und 0 bis etwa 2 Hydroxylsubstituenten ist, wobei wenigstens ein Rest von R1 eine
Alkylgruppe darstellt, die keine Ätherbindungen enthält und etwa 10 bis etwa 18 Kohlenstoffatome aufweist,
während R2 eine Alkylgruppe ist. die 1 bis 3 Kohlenstoffatome
und 0 bis 2 Hydroxylgruppen enthält. Spezielle Beispiele für Sulfc-xid-oberflächenaktive Mittel umfassen:
Octadecylmethylsulfoxid, Dodecylmethylsulfoxid. Tetradceylmcthylsulfoxid. 3-HydroxytridecylmethylsuIf-
"oxid, 3-MethoxytridecylmethyIsulfbxid, 3-Hydroxy-4-dodecoxybutylmethylsulfpxioV
Qctadecyi - 2 - hydroxyäthylsulfoxid und Dodecylätbylsuifoxid-
Unter den oben beschriebenen Typen nichtionischer oberflächenaktiver Mittel umfassen geeignete nichtionische
oberflächenaktive.Mittel das Kondensationsprodukt von Nonylphenol mit etwa 9,5 Mol Äthylenoxid
je Mol Nonylphenol, das Kondensationsprodukt von Kokosnußfettalkohol mit etwa 6 Mol Äthylenoxid je
MoI Kokosnußfettalkohol, das Kondensationsprodukt von Talgfettalkohol mit etwa 11 Mol Äthylenoxid je Mol
TalgfettalkohoL das Kondensationsprodukt eines sekundären
Fettalkohols, der etwa 11 bis 15 Kohlenstoffaiome
enthält, mit efwa 9 Mol Äthylenoxid je Mol Fettalkohol
und die Kondensationsprodukte mehr oder we- is
niger verzweigter primärer Alkohole, deren Verzweigung überwiegend 2-Methyl ist, mit 4 bis 12 MoI Äthylenoxid.
.Zusammensetzungen mit überwiegend Seifenbasis enthalten
üblicherweise etwa 10 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% Seife, insbesondere etwa 20 Gew.-% bis etwa 50 Gew.-%.
Geeignete wasserlösliche Seifen sind Natrium- oder Kaliumseifen mit 12 bis 18 Kohlea=toft"atomen im
Molekül. Die Zusammensetzungen können Fällungsdispergiermittel
enthalten, die üblicherweise etwa 0,5 Gew.-% bis etwa . 20 Gew.-%, insbesondere etwa
1 Gew.-% bis 6 Gew.-%, der Zusammensetzung ausmachen.
Ein geeignetes Fällungsdispergiermittel ist Talgmonoäthanolamid.
Andere geeignete Dispergiermittel sind die nichtionischen Aminoxide, Phosphinoxide und Sulfoxide,
die oben beschrieben sind. Mischungen von Seifen mit den anderen synthetischen Detergentien, die oben genannt
sind, können ebenfalls verwendet werden.
Die Tonmineralien, deren austauschbare Kationen gegen quaternäre Ammoniumkationen ausgetauscht sind,
um die Weichmachungsmittel der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zu liefern, können als äußerst feine,
expandierbare, dreischichtige Tone beschrieben werden, d.h. Aluminosilicate und Magnesiumsilicate, die eine
Ionenaustauschkapazität von wenigstens 50 mÄqu./100g
Ton autweisen. Der Ausdruck »äußerst fein«, der im Rahmen der Erfindung verwendet wird, um die angewendeten
Tone zu beschreiben, bedeutet, daß die einzelnen Tonteilchen eine solche Größe aufweisen, daß sie
nicht mehr erfühlt werden können. Solche Teilchengrößen liegen im allgemeinen unterhalb 50 Mikron. Geeigneterweise
haben die erfindungsgemäß angewendeten Tone eine Teilchengröße im Bereich von 5 Mikron bis
25 Mikron. Der Ausdruck »expandierbar«, wie er im Rahmen der Erfindung verwendet wird, um die Tone so
zu beschreiben, bezieht sich auf die Fähigkeit der schichtartigen Tonstruktur zum Quellen oder Expandieren
beim Inberiihrungbringen mit Wasser. Die dreischichtigen
expandierbaren Tone, wie sie im Rahmen der Erfindung verwendet werden, sind solche Materialien,
die geologisch als Smectite klassifiziert werden.
Es gibt zwei unterschiedliche Klassen von Tonen des Smectit-Typs. In der ersten Klasse liegt das Aluminiumoxid
im Siiicatkristallgitter vor; in der zweiten Klasse von Smectiten ist Magnesiumoxid im Siiicatkristallgitter
vorhanden. Die allgemeinen Formeln dieser Smectite sind Ai2(Si2Oj)2(OH)2 bzw. Mg3(Si2O3)(OH)2 für Tone
von Aluminium- bzw. Magnesiumoxidtyp. Der Bereich des Hydratationswassers in den obigen Formeln
kann ,in Abhängigkeit, von der Bearbeitung, der die
Tone unterworfen worden sind, variieren. Dies ist jedoch
für die Verwendung der Smectittone im Rahmen der vorliegenden Erfindung unwesentlich, da die Eigenschaften
der Expansion der hydratisierten Tone durch die Silicatgitterstruktur bestimmt werden. Ferner kann
im Kristallgitter der Smectite eine Atomsubstitution
durch Eisen und Magnesium auftreten, während Met^Ilkationen,
wie Na+ T Ca++, sowie H+ in denxHydratationswasser
mit anwesend sein können, um elektrische Neutralität: einzustellen. Von den folgenden Ausrahmen
abgesehen, sind solche Kationensubstitutionen für die Verwendung der Tone zur Schaffung solcher, wie
sie erfindungsgemäß verwendet werden, unwesentlich, da die gewünschten physikalischen Eigenschaften der
Tone dadurch nicht wesentlich geändert werden.
Die dreischichtigen, expandierbaren Aluminosilicate, wie sie erfindungsgemäß brauchbar sind, sind ferner
durch ein di-octaedrisches Kristallgitter gekennzeichnet; während die expandierbaren dreischichtigen Magnesiumsilicate
ein tri-octaedrisches Kristallgitter aufweisen.
Die Tone, von denen die in den erfinduDgsgemäßen
Zusammensetzungen angewendeten QA-Tone abgeleitet sind, können kationische G~vgenionen, wie Protonen,
Natriumionen, Kaiiumionen, Kaliumionen und Magnesiumionen,
enthalten. Es ist üblich, zwischen Tonen auf Basis eines überwiegend oder ausschließlich absorbierten
Kations zu unterscheiden. Beispielsweise ist ei;? Natriumton ein solcher, in dem das absorbierte
Kation überwiegend Natrium ist. Solche absorbierte Kationen können in Austauschreaktionen mit in wässerigen
Lösungen enthaltenen Kationen eintreten. Eine typische Austauschreaktion, bei der ein Ton vom
Smectit-Typ beteiligt ist, wird durch die folgende Gleichung veranschaulicht:
Smectitton (Na)+NH4OH «^Smectittoni (NH4) + NaOH.
Da in der vorstehenden Gleichgewichtsreaktion ein Äquivalentgewicht Ammoniumion ein Äquivalentgewicht
Natrium ersetzt, ist es üblich, die Kationenaustauschkapazität des Tons (gelegent'tich als »Basenaustauschkapazität«
bezeichnet) in Milliäquivalenten je 100 g Ton (mÄqu./lOO g) auszudrücken. Die Kationenaustauschkapazität
von Tonen kann auf verschiedenen Wegen gemessen werden, einschließlich Elektrodialyse,
Austausch durch Ammoniumionen und anschließende Titration, oder nach einer Methyfenblaumethode, siehe
Grimshaw, The Chemistry and Physics of Clays, Interscience Publishers, Inc. Seiten 264-265 (1971). Die
Kationenaustauschkapazität eines Tonminerals steht mit solchen Faktoren, wie den Expansionseigenschaften
des Tons, der Ladung des Tons, die wieder wenigstens teilweise durch die Gitterstruktur bestimmt wird, in
Beziehung. Die Ionenaustauschkapazität der Tone variiert in weitem Meße von 2 mÄqu./100 g für Kaolinite
tis 150 mÄqu./100 g und tnehr für bestimmte Tone des
Montmorrilonittyps. Illittone haben eine I.onenaustauschkapazitäi
im unteren Teil des Bereiches, z. B. rund 26 mÄqu./100 g für einen mittleren Illitton.
Es wurde gefunden, daß Illit- und Kaolinittone mit
ihren relativ niedrigen Ionenaustauschkapazitäten für die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen nicht nützlich
sind. Jedoch stellen solche Illit· und Kaolinittone eine größere Komponente des Tonschmutzes dar und
werden von den Textiloberflächen durch die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen entfernt. Smectite, wie
Nontronit, der eine Ionenaustauschkapazität von annähernd 50 mÄqu./100 g aufweist. Saponit, der eine
Ionenaustauschkapazität von etwa 70 mÄqu./lOO g aufweist, und Montmorillonit, der eine Ionenaustausch-
kapazität von mehr als 70 mÄqu. 100 g aufweist, haben
sich jedoch für die Herstellung der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen als nützlich erwiesen. Dies deshalb,
weil solche Smectite nach Umwandlung in QA-Tone. sobald sieder Waschflüssigkeit zugegeben werden, sich auf
den Textilien ablagern und einen Weichmachungseffekt ergeben. Demgemäß können Tonmineralien,
die im Rahmen der Erfindung nütlich sind, als äußerst
feine, expandierbare, dreischichtige Tone vom Smectittyp.
die eine Ionenaustauschkapazität von wenigstens 50 mÄqu./100 g aufweisen, charakterisiert werden.
Die Smectittone. die zur Herstellung der Tonkompofientcn
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind im Handel erhältlich. Solche Tone umfassen
z.B. Montmorillonit, Volchonskoit. Nontronit.
Hcctorit, Saponit und Sauconit. Die erfmdungsgemaß zur Anwendung gelangenden Tone sind unter technischen
Namen, wie «Narrenton« (Ton. der in einem relativ dünner, F!6; oberhalb der Hassptbsnttiissl- eier
Montmorillonitflöze in den Black Hills gefunden wird) und verschiedenen Handelsnamen verfügbar. Solche
Mineralien vom Smectittyp, die unter den vorstehend angegebenen technischen Namen erhältlich sind, können
Mischungen der verschiedenen Mineralsorten enthalten. Solche Mischungen der Smectitmineralien sind
für die Verwendung im Rahmen der Erfindung geeignet.
Obwohl beliebige der äußerst feinen Tone vom Smectittyp mit einer Kationenaustauschkapazität von
wenigstens etwa 50 mÄqu./100 g im Rahmen der Erfindung brauchbar sind, werden doch bestimmte Tone
bevorzugt. Beispielsweise sind extrem weiße Formen der Smectittone. wie z.B. »Narrenton« Tür den Ansatz
weißer, körniger Zusammensetzungen besonders geeignet. Ein besonders geeignetes Tonmineral ist ein
Montmorillonit auf vor allem Calciumbasis. Andererseits
sind gewisse Smectittone, wie einige, die unter dem Namen »Bentonit« erhältlich sind, so sehr durch andere
Silicatmineralien verunreinigt, daß deren Ionenaustauschkapazität unterhalb des geforderten Bereiches liegt und
solche Tone sind für die Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen unbrauchbar.
Entsprechende Tonmineralien für die Verwendung im Rahmen der Erfindung können auf Grund des Umstandes
ausgewählt werden, daß Smectite eine echte 14 A Röntgenbeugungsperiodizität aufweisen. Diese
charakteristische Periodizität gibt zusammen mit den Austauschkapazitätsmessungen, die in der oben angeführten
Weise durchgeführt werden, eine Grundlage für die Auswahl geeigneter, äußerst feiner Tonmineralien
vom Smectittyp r~jr Verwendung in den erfindungsgemäßen
körnigen Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen.
Die QA-Tone können durch irgendeine geeignete Methode hergestellt werden. Beispielsweise können sie
durch Aufschlämmen des unbehandelten Tons in einer Lösung hergestellt werden, welche die Menge des entsprechenden
quaternären Ammoniumsalzes enthält, die mit dem Ton zur Umsetzung gebracht werden soll,
d.h. um den gewünschten Grad von Ionenaustausch zu erzielen. Der behandelte Ton kann dann von der
Flüssigkeit durch bekannte Methoden, wie Filtration oder Zentrifugieren, abgetrennt werden. Der trockene
oder feuchte behandelte Ton kann mit den anderen Komponenten der Wasch- und Reinignngsmittelzusammensetzungen
in körniger Form trocken vermischt werden, oder er kann mit Wasser oder mit flüssigen
Komponenten der Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen, z. B. dem nichtionischen oberflächenaktiven
Mittel, aufgeschlämmt und mit den körnigen Komponenten durch Aufsprühen oder in anderer Weise
vermischt werden.
Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung sind hauptsächlich für das Waschen von Textilien vorgesehen,
wobei ihre Textilweichmachungseigenschaften von größtem
Wert sind. Sie enthalten normalerweise die Gerüststoffe und andere Komponenten, die üblicherweise in
solchen Zusammensetzungen enthalten sind. Diese sind an sich bekannt und die speziellen ausgewählten Substanzen
hängen von der beabsichtigten Verwendung der Zusammensetzung, der Art des oberflächenaktiven Mittels
usw. ab.
Geeignete Dctergensgeriiststoffsalze, die im Rahmen der Erfindung nützlich sind, können die mehrwertigen
anorganischen und mehrwertigen organischen Produkte oder deren Mischungen sein. Beispiele geeigneter wasscriösüch?''
anorganischer alkalischer Detergensgerüststoffsalze umfassen die Alkalimetallcarbonate, -borate,
-phosphate, -polyphosphate, -tripolyphosphate, -bicarbonate und -sulfate. Spezielle Beispiele für solche Salze
umfassen die Natrium- und Kaliumtetraborate, -perborate, -bicarbonate, -carbonate, -tripolyphosphate, -or-
2Ί thophosphate und -hexametaphosphate.
Beispiele geeigneter organischer alkalischer Detergensgerüsis'.offsalze
sind: (1) wasserlösliche Aminopolyacetate, beispielsweise Natrium- und Kaliumäthylendiamintetraacetate.
Nitrilotriacetate und N-(2-HydroxyäthylVnitrilüdiacetate; (2) wasserlösliche Salze von Phytinsäure,
z.B. Natrium- und Kaliumphytate; (3) wasserlösliche Polyphosphonate. einschließlich Natrium-, Kalium-
und Lithiumsalze von Äthan-l-hydroxy-U-diphosphonsäure;
Natrium-, Kalium- und Lithiumsalze von Methylendiphosphonsäure.
Weitere organische Gerüststoffsalze, die im Rahmen der Erfindung nützlich sind, umfassen die Polycarboxylatmaterialien,
die in der US-PS 2264103 beschrieben sind,
einschließlich die wasserlöslichen Alkalimetallsalze von Mellithsäure. Die wasserlöslichen Salze der Polycarboxylatpolymere
und -copolymere, wie sie in der US-PS 3308067 beschrieben sind, sind ebenfalls für
die Verwendung im Rahmen der Erfindung nützlich. Obgleich die Alkalimetallsalze der vorgenannten anorganischcn
und organischen mehrwertigen anionischen Gerüststoffsalze für die Verwendung im Rahmen der
Erfindung vom wirtschaftlichen Standpunkt bevorzugi werden, sind die wasserlöslichen Ammonium-, Alkanolammonium-,
beispielsweise Triäthanolammonium- und Diäthanoiammoniumsalze, irgendeiner der vorstehend
genannten Gerüststoffanionen im Rahmen der Erfi..-dung nützlich.
Mischungen organischer und/oder anorganischer Gerüststoffe
könen erfundungsgemäß verwendet werden. Eine solche Mischung von Gerüststoffen ist in der
CA-PS 755038 beschrieben, beispielsweise eine ternäre
Mischung aus Natriumtripolyphosphat, Trinalriumnitrilotriacetat und Trinatriumäthan-l-hydroxy-l.l-diphosphonat.
Obgleich beliebige der vorstehenden alkalischen polyanionischen
Gerüststoffmaterialien im Rahmen der Erfindung nützlich sind, sind Natriumtripolyphosphat,
Natriumnitrilotriacetat, Natriummellithat, Natriumcrtrat
und Natriumcarbonat im Rahmen der Erfindung für die Verwendung als Gerüststoffe besonders
geeignet. Natriumtripolyphosphat ist als Gerüststoff im Rahmen der Erfindung wegen seiner Detergensgerüststoffaktivität
und seiner Fähigkeit, die Smectittone
homogen und rasch in dem wässerigL-n Wuschmcdium
ohne Störung der Tonabscheidung auf der Gevvebeoberflächc zu dispergieren, besonders geeignet.
Die Detergensgerüststoffi; werden in Konzentrationen
von 5 bis 60 Gew.-% der Zusammensetzungen »-erwendet. In Zusammensetzungen, die überwiegend auf Basis
von synthetischem Detergens angesetzt sind, beträgt der Anteil an Gerüststoff meist 20 bis 50%, in Produkten,
die überwiegend auf Seifenbasis erstellt sind, beträgt er üblicherweise 5 bis 30%.
Die hier beschriebenen Wasch- und ileinigungsmittelzusammensetzungen
können andere Materialien enthalten, die üblicherweise in solchen Zusammensetzungen
verwendet werden. Beispielsweise können auch verschiedene Schmutzsuspendiermittel, wie Carboxyrhethylcellulose.
Korrosionsinhibitoren, Farbstoffe, Füllstoffe, wie Natriumsulfat und Kieselsäure, optische Aufheller,
Schaumverstärker, Schaumbremsen, Germizide, Antitrübungsmiüei,
pH-Weri-Einsieiiungsmuicl, wie Natriumsilicat,
und Enzyme, die auf dem einschlägigen Fachgebiet zur Verwendung in Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen
an sich bekannt sind, im Rahmen der Erfindung verwendet werden. In den erfindungsgemäßen
Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen kann auch gebundenes Wasser enthalten sein.
Die vorliegende Erfindung wird in den und durch die folgenden Beispiele(n) veranschaulicht.
30
35
(a) Es werden zwei Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen hergestellt, die die folgenden
Zusammensetzungen (die Prozentangaben bedeuten Gew.-%) haben.
Zusammensetzung A:
primäre C14-C15-AIkOhOIe mit einem Anteil
an Methylverzweigung, kondensiert mit
7 Molanteilen Äthylenoxid 12%
Talgmonoäthanolamid 4 %
Natriumseife (90/10 Talg/Kokosnuß) 2 %
Natriumtripolyphosphat 35 %
Natriumsilicat 7 %
Natriumperborat 25%
Natriumsulfat 5 % Feuchtigkeit und geringfügigere
Komponenten 10%
Die Weichheit der Gewebe aus (i) wurde mit jeuer von (ii) verglichen, wobei die Prüfung durch Fachleute
erfolgte und eine Preferenzskala von 0 bis 4 angewendet wurde.
Ergebnisse:
(1) ZusammensetzungA + quaterniirerCalciumbentonit
wurde signifikant bevorzugt gegenüber Zusammensetzung A hinsichtlich der Weichheit der Handtücher
(1,2 psu; Maßstab0.28).
(2) Zusammensetzung A + der eine qualernäre Natriumbentonit
wurde gegenüber Zusammensetzung A signifikant bevorzugt (1,1 psu; Maßstab
0.36).
(3) Zusammensetzung A + der andere quaternäre Nairiumbentonit
wurde gegenüber Zusammensetzung A signifikant bevorzugt (0,55 psu; Maßstab 0,42).
(4) Wird ein unmodifizierter Ton (gewöhnlicher CaI-ciumbentonit)
im gleichen Test verwendet, so wird Zusammensetzung A + Calciumbentonit gegenüber
Zusammensetzung A nicht signifikant bevorzugt (0,25 psu; Maßstab0,87).
Im obigen Zusammenhang bedeutet »psu« »Prüferbewertungseinheiten«.
Unter »Maßstab« ist die geringste signifikante Differenz bei einer Verläßlichkeitsgrenze von 95%, bezogen
auf die Variation der Beurteilungen desselben Vergleiches zu verstehen.
Proben eines Calciumbentonits wurden in Materialien umgewandelt, worin 5%, 10%, 15% und 40% der austauschbaren
Kationen durch Tetramethylammoniumkationen ersetzt waren.
(a) Das Material mit 5%igem Austausch (in einem Test ähnlich jenem des Beispiels 1) zeigte e'me
geringere Leistung als das zu 20% ausgetauschte Material. Weichmachen von Baumwolle (gegen
Zusammensetzung A): 0,5 psu; Maßstab 0,77
(b) Die Materialien mit 10% und 40% Austausch ergaben eine ähnliche Leistung wie das zu 20% ausgetauschte
Material.
Zusammensetzung B:
50
Natriumseife (80/20 Talg/Kokosnuß) 49%
Talgmonoäthanolamid 2 %
Natriumsilicat 10 %
Natriumtripolyphosphat 11%
Natriumperborat 15%
Feuchtigkeit und geringfügere
Komponenten .13%
Komponenten .13%
(b) Zwei Natriumbentonite und ein Calciumbentonit werden in Materialien umgewandelt, worin 20%
der austauschbaren Kationen durch Tetramethylammoniumkationen ersetzt sind.
(c) Baumwollfrotteehandtücher werden unter den folgenden
Bedingungen gewaschen:
7 Minuten in einem Tergotometer bei 49° C;
Waschlösung (0 0,5% Zusammensetzung A
(ii) 0,5 % Zusammensetzung A +
0,025% quaternärerTon.
(ii) 0,5 % Zusammensetzung A +
0,025% quaternärerTon.
Das quaternäre Calciumbentonit-Material (20% Austausch; Tetramethylammonium) wurde im Zusammenhang
mit Zusammensetzung B getestet,
(a) 7 Minuten Waschen bei 49° C in einem Tergotometer;
(a) 7 Minuten Waschen bei 49° C in einem Tergotometer;
Waschlösung (0 0,6 % Zusammensetzung B
(ii) 0,6 % Zusammensetzung B +
0,03 % »quaternärer Calciumbentonit
(in) 0,6% Zusammensetzung B +
(ii) 0,6 % Zusammensetzung B +
0,03 % »quaternärer Calciumbentonit
(in) 0,6% Zusammensetzung B +
0,03 % gewöhnlicher Soft Clark:
Weichmachen von Baumwolle (ausgedrückt als psu): (0 Zusammensetzung B = —1,41
(ii) Zusammensetzung B + quaternärer Soft Clark = +0,35
(Hi) Zusammensetzung B + gewöhnlicher Calciumbentonit= +1,06;
Maßstab 0,73.
Weichmachen von Baumwolle (ausgedrückt als psu): (0 Zusammensetzung B = —1,41
(ii) Zusammensetzung B + quaternärer Soft Clark = +0,35
(Hi) Zusammensetzung B + gewöhnlicher Calciumbentonit= +1,06;
Maßstab 0,73.
Il
Proben eines Calciumhentonits werden in Materialien
umgewandelt, die Butyllrimethylammoniumkationen und Hexyltrimethylamnioniumkationen (2()%iger Austausch
der Kationen) enthalten.
7 Minuten Waschen bei 49 C in einem Tcrgotometer:
(i) 0,5% Zusammensetzung Λ (ii) 0,5% Zusammensetzung Λ +
0,025% quaternärer Ton.
12
Ergebnisse (Weichmachen von Baumwolle):
(a) Zusammensetzung A= —0,38 Zusammensetzung A + Butyltrimethylammonium-Calciumbentonit
-r().38 (Maßstab0,60)
(b) Zusammensetzung A = O Zusammensetzung A + Hexyltrimethylammonium-Calciumbentonit
Claims (1)
1. Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzung, enthaltend ein organisches anionisches, ampholytisches
oder zwitterionisches Detergans oder eine Mischung davon, und 1 bis 50 Gew.-% der Zusammensetzung
eines äußerst feinen Tons vom Smectittyp mit einer Ionenaustauschkapazität von wenigstens
50 mÄqu./lOO g, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung außerdem ein nichtionisches Detergens enthält und im Ton. etwa 5 bis
100 Mol.-% der austauschbaren Kationen alkylsubstituierte
Ammoniumionen der allgemeinen Forme!
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|---|---|---|---|
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