DE2502955C3 - Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen - Google Patents

Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen

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DE2502955C3
DE2502955C3 DE19752502955 DE2502955A DE2502955C3 DE 2502955 C3 DE2502955 C3 DE 2502955C3 DE 19752502955 DE19752502955 DE 19752502955 DE 2502955 A DE2502955 A DE 2502955A DE 2502955 C3 DE2502955 C3 DE 2502955C3
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Anton Kreckl 8910 Landsberg GmbH
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Anton Kreckl 8910 Landsberg GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J39/00Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils
    • A47J39/003Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils with forced air circulation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

50
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen, insbesondere zum Nachbakken in Fett vorblanchierter Pommes frites gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Diese Vorrichtung ist aus der AT-PS 2 88 624 bekannt.
Sie konnte sich jedoch trotz des großen Vorteils der fettfreien Zubereitung von Speisen, insbesondere w> Pommes frites, nicht durchsetzen, weil die Bedienung im Vergleich zu herkömmlichen Friteusen, insbesondere bei der Zubereitung von Kleinmengen, zu umständlich ist und weil der hohe konstruktive Aufwand zu entsprechend hohen Gestehungskosten führt. t>">
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung dieser Gattung zu schaffen, die einen besonderes einfachen urd raumsparenden Aufbau besitzt und sich demgemäß kostengünstig in verschiedenen Baugrößen sowohl für Haushaltsküchen als auch für Gewerbeküchen fertigen läßt
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gehäuse aus einem Unterteil, einem mit diesem verbundenen rückwärtigen, der Luftführung dienenden hohlen Ständer und einem mit letzterem freitragend verbundeaen Oberteil besteht und in den freien Raum zwischen Unterteil und Oberteil des Gehäuses der mit einem schubladenförmigen, die Speisen aufnehmenden und gleichzeitig den Garraum nach den drei offenen Seiten des Gehäuses abschließenden Einschub fest verbundene Gitterboden einschiebbar ist
Demgemäß wird durch Oberwindung des Vorurteils, wonach eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen, also zum Auftauen, Erwärmen, Garmachen, Backen oder Braten aus einem allseits geschlossenen Gehäuse, das nur über eine Beschickungstür zugänglich ist, zu bestehen habe, eine ganze Reihe von Vorteilen gleichzeitig erreicht: Einerseits ist der konstruktive Aufwand für das bei herausgenommenem Einschub dreiseitig offene, in der Seitenansicht C-förmige Gehäuse besonders niedrig; andererseits ist durch den Entfall einer besonderen Türe oder Klappe sowie der beiden Seitenwandungen des Garungsraumes eine besonders einfache und zeitsparende Beschickung und Entnahme der Speisen möglich; schließlich vereinfacht sich aber auch noch durch die gute Zugänglichkeit die notwendige Reinigung des Gehäuses ganz erheblich, während der Einschub selbst sich ohnehin als getrenntes Teil leicht reinigen läßt. Auch in dieser Hinsicht wird also ein erheblicher Zeitgewinn gegenüber Vorrichtungen nach dem Stand der Technik erzielt. Wegen ihrer einfachen Bedienbarkeit bietet die Vorrichtung nach der Erfindung darüber hinaus noch den Vorteil, daß in kürzester Zeit jeweils nur die tatsächlich benötigte Speisenmenge zubereitet werden kann, da hierzu nur wenige Handgriffe notwendig sind, während Vorrichtungen bekannter Art wegen deren umständlicher Bedienung und Beschickung nur zur Zubereitung großer Mengen von Pommes frites auf einmal geeignet sind, hingegen für Kleinmengen, wie sie beispielsweise im ä-la-carte-Geschäft oder im Haushalt benötigt werden, nicht verwendbar sind. Zusammenfassend ist festzustellen, daß die Vorrichtung nach der Erfindung somit die arteigenen Vorteile sowohl der Trommelgeräte als auch der früher üblichen, beheizten Fettbäder (Friteusen) in sich vereinigt, ohne deren spezifische Nachteile aufzuweisen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Vorrichtung nach der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung anhand einer beispielsweise gewählten Ausführungsform schematisch vereinfacht dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung nach der Erfindung und
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung deren Einschubes.
Die Vorrichtung besteht gemäß F i g. 1 aus einem durch ein Unterteil A, einen rückwärtigen Ständer Sund ein Oberteil C gebildetem Ständergehäuse 1, das einen Ventilator 2, Heizschlangen 3, einen Luftleitschacht 4, eine Tropfwanne 5, den Antriebsmotor 6 für den Ventilator und Bedienungsorgane 7 enthält.
In dem freien Raum zwischen dem freitragenden Oberteil Cdes Ständergehäuses 1 und dem Unterteil A
ir,: ein herausnehmbarer Einschub 8 mit einem Gitterboden 9 eingesetzt
Der Ventilator 2 sitzt vorzugsweise direkt auf der Weile des Antriebsmotors 6 und saugt aus dem Einschub 8 Luft, die durch den Luftleitschacht 4 und den Gitterboden 9 wieder in den Einschub zurückgedrückt sird. Dadurch entsteht ein Luftkreislauf, der sich beim Vorbeistreichen an den Heizschlangen 3 erwärmt Die Lufttemperatur ist über einen nichtdargestellten Thermostaten steuerbar. Nahrungsmittel, die sich auf dem Gitterboden 9, einlegbaren Zwischengittern, Spießen oder anderen funktionsgleichen Vorrichtungen (nicht dargestellt) befinden, werden von dem heißen Luftstrom intensiv umspült und dadurch erwärmt und beispielsweise gegart
Das Oberteil C besitzt zur Herstellung des notwendigen Druckausgleichs einen Abluftstutzen 13 mit einstellbarer Drosselklappe 14. Zur Erzielung einer Frischluftspülung ist desweiteren der Einschub 8 mit geeigneten Zuluftöffnungen 15 versehen. Zur Zubereitung z. B. von Pommes frites werden die in Fett vorblanchierten Kartoffelstäbchen bei herausgenommenem Einschub 8 auf dessen Gitterboden 9 geschüttet Zur Vergrößerung der Kapazität können auch mehrere herausnehmbare oder herausziehbare Gitterroste übereinander angeordnet werden. Die Geschwindigkeit des Luftstromes wird dann durch geeignete Einstellung einer Drosselklappe 10 im Luftleitkanal 4 so weit erhöht daß die übereinanderliegenden Kartoffelstäbchen leicht angehoben werden, so daß eine gleichmäßige Umspülung aller Stäbchen und damit gleichmäßige
Garung und Bräunung erreicht werden.
Die Luftgeschwindigkeit kann im Bedarfsfall auch so weit gesteigert werden, daß die Stäbchen oder andere kleinbröckelige Nahrungsmittel im Luftstrom wirbeln. Um zu verhindern, daß Nahrungsmittelbröckchen dabei in den Ventilator 2 geraten, ist dessen Ansaugöffnung mit einem Gitter versehen.
Durch das Einschieben des Einschubes 8 in das Ständergehäuse 1 wird gleichzeitig ein Schalter 11
ίο bedient Hierdurch wird erreicht, daß bei eingeschaltetem Hauptschalter (Bedienungsorgane 7) das Gerät erst durch das Einschieben des Einschubes 8 zu arbeiten beginnt Durch Herausziehen des Einschubes 8 aus dem Ständergehäuse 1 wird umgekehrt das Gerät über den
Schalter 11 wieder abgeschaltet
Die beim Braten oder Grillen abtropfenden Fette und Säfte werden in einer in das Unterteil A des Ständergehäuses 1 eingeschobenen Tropfwanne 5 aufgefangen und können von hier bequem entnommen werden.
F i g. 2 zeigt den mit einem Griff 12 aus wärmeisolierendem Werkstoff ausgerüsteten Einschub 8 mit dem die Speisen aufnehmenden Gitterboden 9, der im Bedarfsfall auch herausnehmbar z. B. auf StUtzwinkeln angeordnet sein kann. Die senkrechte Vorderwandung 8' des Einschubes 8 kann selbstverständlich ganz oder teilweise aus einem durchsichtigen, hitzebeständigen Werkstoff bestehen, so daß eine einfache optische Überwachung des Garungszustandes der Speisen von außen ohne Herausnahme des Einschubes 8 aus dem Ständergehäuse 1 möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Speisen, insbesondere zum Nachbacken in Fett vorblanchierter Pommes frites, bestehend aus einem Gehäuse mit mindestens einem darin angeordneten Ventilator, einer Heizeinrichtung sowie mindestens einem Gitterboden für die dem Luftstrom ausgesetzten Speisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus einem Unterteil (A) einem mit diesem verbundenen rückwärtigen, der Luftführung dienenden hohlen Ständer (B) und einem mit letzterem freitragend verbundenen Oberteil (C) besteht und in den freien Raum zwischen Unterteil (A) und Oberteil (C) des Gehäuses (1) der mit einem schubladenförinigen, die Speisen aufnehmenden und gleichzeitig den Garraum nach den drei offenen Seiten des Gehäuses abschließenden Einschub (8) fest verbundene Gitterboden (9) einschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem rückwärtigen Ständer (B) des Gehäuses (1) ein die Heizeinrichtung (3) enthaltender Luftleitschacht (4) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Luftschacht (4) eine Drosselklappe (10) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschub (8) eine: wärmeisolierende Handhabe (12) besitzt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschub (8) zumindest teilweise aus wärmebeständigem, durchsichtigem Werkstoff besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschub im eingeschobenen Zustand die Vorrichtung betätigende Schalter (11) auslöst.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschub (8) Vorrichtungen zur Aufnahme von weiteren Gitterboden und/oder Spießen enthält.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Frontseite des Oberteiles (C) die Bedienungsorgane (7) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschub (8) Zuluftöffnungen (15) aufweist.
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DE2502955A1 DE2502955A1 (de) 1976-07-29
DE2502955B2 DE2502955B2 (de) 1978-12-21
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CN112901530B (zh) * 2021-01-28 2022-04-19 宁波方太厨具有限公司 一种用于烹饪装置的热风机及双风机烤箱

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