DE24969C - Vorrichtung zur Befestigung von zickzackförmigen Induktionsleitern an dem Armaturgerüst - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung von zickzackförmigen Induktionsleitern an dem Armaturgerüst

Info

Publication number
DE24969C
DE24969C DE188224969D DE24969DA DE24969C DE 24969 C DE24969 C DE 24969C DE 188224969 D DE188224969 D DE 188224969D DE 24969D A DE24969D A DE 24969DA DE 24969 C DE24969 C DE 24969C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zigzag
wheel
conductor
fastening
armature structure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE188224969D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. ZlANI DE FERRANTI und A. THOMPSON in London
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S. ZlANI DE FERRANTI und A. THOMPSON in London filed Critical S. ZlANI DE FERRANTI und A. THOMPSON in London
Application granted granted Critical
Publication of DE24969C publication Critical patent/DE24969C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLltFTE~S~'
PATENTAMT.
in LONDON.
Anstatt zur Herstellung der Armaturen dynamo-elektrischer Maschinen Spulen anzuwenden, wurde in der letzten Zeit von Sir William Thomson vorgeschlagen, einen einzigen Leiter von Kupfer oder einem derartigen Metall anzuwenden, der mit zahlreichen Biegungen wellenförmiger Gestalt um das Rad geführt und durch Bindestücke, die um das Rad herumgehen, daran festgehalten wird, welche Windungen aufsen über eine Reihe von Stiften laufen, welche in den Ausbiegungen des zickzackförmigen Leiters liegen.
Es wurde auch von Dr. John Hopkinson vorgeschlagen, einfache Leiter in einer Zickzacklinie zwischen Eisenstiften oder Polstücken, die aus den Seiten des rotirenden Rades oder der Scheibe herausragen, zu führen. Bei vorliegender Construction werden keine eisernen Polstücke > wohl aber ein einziger Leiter angewendet, der in Wellenlinien um das Rad herumläuft, und zwar sind ebenso viele radiale Stücke des zickzackförmigen Leiters vorhanden, als Magnete auf jeder Seite des rotirenden Rades, so dafs, wenn das Rad in Ruhe wäre, der Verlauf des Leiters im Zickzack sich so verfolgen liefse: zuerst von Mittelpunkt des Rades nach aufsen zwischen den anstofsenden Polen der festen Magnete auf der einen Seite des Rades, dann, nach einwärts gegen den Mittelpunkt zurückkehrend, zwischen einem dieser Pole und einem dritten Magnetpol und so fort, bis der Kreis geschlossen ist.
Die festen Magnete sind so angeordnet, dafs die Pole der verschiedenen festen Magnete einer Seite des Rades abwechselnd Nord- und S.üdpolarität aufweisen, und dafs so ein Nordpol auf der einen Seite des Rades einem Südpol auf der anderen Seite desselben gegenübersteht. Wenn sich das Rad dreht, so wird in jedem radialen Theil des Leiters, wie er von den Paaren einander gegenüberstehender Pole Nord-Süd zum Paar Süd-Nord geführt wird, ein von innen nach aufsen und bei der Bewegung vom Magnetpaar Süd - Nord zu Nord - Süd ein von aufsen nach innen gerichteter Strom entstehen. Auf diese Weise entstehen in allen radialen Theilen des Leiters in jedem Augenblick Ströme, die sich addiren, gleichzeitig. ihre Richtung ändern, so dafs man Wechselströme erhält. Auf diese Weise wird das Maximum des Effectes erzielt.
Der zickzackförmige Leiter wird am Rad in einer solchen Weise verbolzt oder befestigt, dafs die Fliehkraft, welche entsteht, wenn die Maschine angetrieben wird, und welche den Leiter vom Rad trennen will, nicht an einer Umfangsbefestigung angreift, sondern an dem Körper des Rades selbst.
Statt eines einzigen zickzackförmigen Leiters kann auch eine Spule von isolirtem Draht oder anderer Leiterform angewendet werden, welcher Draht oder Leiter ebenfalls in Zickzacklinien verläuft, aber mehrere Male um das Rad geht, bevor sein Ende mit der äufseren Schliefsung in Verbindung tritt. Der isolirte Draht kann zuerst in der Form eines weiten Ringes gewunden und dann durch passende Werkzeuge in Zickzackform gebogen werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen ist die Vorderansicht eines Theiles des Armaturrades und des zickzackförmigen Leiters.
Fig. 2 ist ein Querdurchschnitt, welcher auch die Stellung der festen Magnete andeutet.
' A ist die Achse und B ist das Rad, das aus zwei Bronzeringen besteht, die auf der Achse aufgekeilt oder mit ihm fest verbunden sind. Diese Ringe sind derart angebracht, wie auch die Zeichnung zeigt, dafs sie Fortsätze oder Füfse der zickzackförmigen, den Leiter bildenden Stange aufnehmen. Der Leiter C ist aus Kupfer; um eine metallische Berührung zwischen den Flifsen und den Ringen B zu verhindern, sind diese Füfse in einen Ueberzug von vulcanisirter Faser oder einem anderen Isolirmittel eingehüllt. Bolzen D D gehen durch Lappen an den Ringen und durch die Füfse des zickzackförmigen Leiters und gewähren eine sichere, feste Verbindung dieser Theile. Die Löcher, durch welche diese Bolzen hindurchgehen, werden mit Isolirmitteln ausgefüttert, um die metallische Berührung zwischen diesen und dem Leiter C zu verhindern.
Die Lage der festen Magnete E in Bezug auf die bewegten Theile wird in Fig. 2 angedeutet. In der dargestellten Maschine befinden sich 64 solcher Magnete, auf jeder Seite 32; sie sind in den Zeichnungen als in der gewöhnlichen Weise umwunden dargestellt. Die festen Magnete können von einer Maschine für gleichgerichtete continuirliche Ströme irgend welcher bekannten Form erregt werden. In Fig. 3 stellt F einen isolirten Ring von Phosphorbronze dar, der auf der Achse angebracht ist, und G ist ein Hebel, welcher durch die gewundene Feder H gegen den Ring gedrückt wird. Der Hebel ist gleichfalls von der Maschine isolirt und mit einer Klemmschraube in Verbindung, welche einen der Pole der Maschine bildet; der zweite Pol befindet sich im Gerüst. Der Block am Ende des Hebels F, welcher gegen den Ring G drückt, wird am besten aus Kupfer gemacht; in ihn werden zahlreiche Löcher gebohrt, in die unter hohem Druck Graphit eingeprefst wurde.
Diese Art der Ableitung des Stromes von den drehenden Theilen einer dynamo-elektrischen Maschine vermittelst eines vielfach durchbohrten Kupferblockes, dessen Löcher mit Graphit ausgefüllt sind und der gegen einen Ring von Phosphorbronze drückt, läfst sich nicht nur auf die in den Zeichnungen dargestellte, sondern auch auf andere dynamo-elektrische Maschinen anwenden.
Eines der Enden des zickzackförmigen Leiters wird so an dem Körper des Rades befestigt, dafs eine gut leitende Verbindung hergestellt wird und der Strom vom Leiter zum Rad und von da zum Gerüst der Maschine gehen kann. Das andere Ende des zickzackförmigen Leiters wird von dem Rad sorgfältig getrennt gehalten und an dem isolirten Ring befestigt. Eine bequeme Anordnung ist es auch, zwei isolirte Ringe F anzuwenden, auf jeder Seite des Rades einen, und das Ende des Leiters in zwei Theile zu zerlegen und diese Zweige auf beiden Seiten des Rades zu den isolirten Ringen zu leiten.
Fig. 4 und 5 zeigen Modificationen, nach welchen die Füfse des zickzackförmigen Leiters unten erweitert und derart eingerichtet sind, dafs sie in entsprechenden Ringen am Umfange des Rades gleiten können. Die Isolirung der Füfse wird, wie im früheren Falle, dadurch hergestellt, dafs die Füfse in Hüllen von vulcanisirter Faser oder einem anderen Isolator stecken. Ringe, die auf beiden Seiten des Rades durch Schrauben befestigt sind, verhindern die Füfse am Hinausgleiten aus den Rinnen.
Fig. 6 und 7 zeigen eine Anordnung, bei welcher ein zickzackförmiger Leiter mehrere Male um das Rad herumgeht. Der Leiter kann in diesem Falle ein flaches Kupferband sein; es wird rund um einen kreisrunden Reifen gewunden, eine Windung wird von der anderen durch ein Seidenband isolirt; dieser auf diese Art gebildete Ring wird dann in die Zickzackform gebogen und an dem Rad befestigt. In diesem Falle wird das Rad aus Messing öder einem anderen passenden Material gemacht, und zwischen das Rad und den zickzackförmigen Leiter wird ein Holzring, der mit Ausschnitten zur Aufnahme der Einbiegungen des Leiters versehen ist, gelegt. Die Befestigung des Leiters wird durch Metalllappen, die auf beiden Seiten des Zickzacks fest an das Rad geschraubt. sind, und durch Bolzen, die durch diese Lappen hindurchgehen und innerhalb der Einbiegungen des Leiters, wie aus den Zeichnungen ersichtlich, sich befinden, bewerkstelligt. Die Enden des Kupferbandes können durch Rinnen des Holzringes geleitet und das eine an der Achse und das andere an einem auf diese Achse aufgekeilten isolirten Ring leitend befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Vorrichtung, die zickzackförmigen Leiter von dem Rand der Scheibe lose vorstehen zu lassen und die inneren Einbiegungen mit dem Scheibenumfang dadurch zu verbinden, dafs man an denselben entweder Fortsätze oder Füfse anbringt und diese durch Klammern oder durch Schrauben und Lappen am Umfang der Scheibe festmacht, oder dafs man Schrauben in die dem Scheibenumfang zunächst liegenden Biegungen des Zickzacks legt, welche Schrauben auch durch an der Scheibe befestigte Lappen hindurchgehen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE188224969D 1882-11-07 1882-11-07 Vorrichtung zur Befestigung von zickzackförmigen Induktionsleitern an dem Armaturgerüst Expired DE24969C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE24969T 1882-11-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE24969C true DE24969C (de) 1883-12-11

Family

ID=85772312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188224969D Expired DE24969C (de) 1882-11-07 1882-11-07 Vorrichtung zur Befestigung von zickzackförmigen Induktionsleitern an dem Armaturgerüst

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE24969C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027301B (de) * 1954-12-24 1958-04-03 Peter Ziegler Gegenlauf-Magnetgenerator
DE1119988B (de) * 1959-05-25 1961-12-21 S E A Soc D Electronique Et D Rotor fuer eine elektrische Maschine mit axialem Luftspalt
DE1174415B (de) * 1960-08-03 1964-07-23 S E A Soc D Electronique Et D Elektrische Axialluftspaltmaschine
DE1205181B (de) * 1959-02-27 1965-11-18 Electronique & Automatisme Sa Vielpolige elektrische Axialluftspaltmaschine
WO1992011682A3 (de) * 1990-12-24 1992-11-26 Rabe Hans Joachim & Hm Elektronisch kommutierte gleichstrommaschine
WO2023156229A1 (de) * 2022-02-17 2023-08-24 HELLA GmbH & Co. KGaA Leiterbahnstruktur, rotor, drehwinkelsensoreinheit und verfahren zum herstellen eines rotors für eine drehwinkelsensoreinheit

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027301B (de) * 1954-12-24 1958-04-03 Peter Ziegler Gegenlauf-Magnetgenerator
DE1205181B (de) * 1959-02-27 1965-11-18 Electronique & Automatisme Sa Vielpolige elektrische Axialluftspaltmaschine
DE1119988B (de) * 1959-05-25 1961-12-21 S E A Soc D Electronique Et D Rotor fuer eine elektrische Maschine mit axialem Luftspalt
DE1174415B (de) * 1960-08-03 1964-07-23 S E A Soc D Electronique Et D Elektrische Axialluftspaltmaschine
WO1992011682A3 (de) * 1990-12-24 1992-11-26 Rabe Hans Joachim & Hm Elektronisch kommutierte gleichstrommaschine
WO2023156229A1 (de) * 2022-02-17 2023-08-24 HELLA GmbH & Co. KGaA Leiterbahnstruktur, rotor, drehwinkelsensoreinheit und verfahren zum herstellen eines rotors für eine drehwinkelsensoreinheit

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69915604T2 (de) Verbesserter elektromotor
DE2518735C2 (de) Aktives magnetisches Lager
DE24969C (de) Vorrichtung zur Befestigung von zickzackförmigen Induktionsleitern an dem Armaturgerüst
DE1638247A1 (de) Kleinstelektromotor
EP0116380B1 (de) Elektromotor mit einem eine gebogene Form aufweisenden Statoreisen
DE2550640C2 (de) Stator für eine elektrische Maschine
DE2100916A1 (de) Impulsgenerator
DE1538772B2 (de) Verfahren zum herstellen der drahtwicklung eines scheibenlaeufers
DE1763317C3 (de) Scheibenläufermotor
DE4417787A1 (de) Läufer für eine elektrische Drehmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2037817B2 (de) Elektrische induktions-heizvorrichtung
DE2060326B2 (de) Symmetrischer induktionsmotor
DE2331197A1 (de) Magnetisches mess- oder anzeigegeraet
DE102013212852A1 (de) Bürstengleichstrommotor und Bremssystem für ein diesen verwendendes Fahrzeug
DE438838C (de) Magnetspule, insbesondere zur Belastung von Pupinleitungen
DE1181796B (de) Elektromotor oder Generator
AT220225B (de) Rotierende elektrische Maschine
DE1438536A1 (de) Erregerteil von elektrischen Klauenpolmaschinen
DE187634C (de)
AT233110B (de) Elektrische Maschine
DE58186C (de) Dynamomaschinen-Anker, dessen Bewickelung aus einem bimetallischen Leiter besteht
DE643936C (de) Elektrischer Kurzschlussmotor mit ringfoermigem, spiralgewickeltem und mit Ringwicklung versehenem Staenderkern
DE50805C (de) Dynamoelektrische einpolige Maschine
DE237710C (de)
DE27041C (de) Neuerungen an Kern- und Armaturkonstruktionen von Elektro-Magneten