DE249079C - - Google Patents

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DE249079C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 249079 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1911 ab.
Bei der Konstruktion von Motorantrieben, z. B. für den Betrieb von Aufzügen, handelt es sich oft um die Aufgabe; daß einerseits ein schnelles und kräftiges Anlassen möglich sein und anderseits gleichzeitig eine Begrenzung der maximalen Tourenzahl vorhanden sein soll. Für solche Zwecke sind die gewöhnlichen Wechselstrominduktionsmotoren wegen ihres schlechten Anlaufmomentes und
to die Wechselstromkollektormotoren wegen der Abhängigkeit ihrer Geschwindigkeit von der Belastung nicht verwendbar. Man kann die Aufgabe aber durch eine Kombination der beiden Motorarten lösen, indem man in an sich bekannter Weise einen Motor mit Seriencharakteristik und einen Asynchronmotor mechanisch zu einem Doppelmotor kuppelt. Man hat vorgeschlagen, für einen solchen Doppelmotor einen Stator zu verwenden, der für zwei verschiedene Polzahlen eingerichtet ist, wobei die den beiden Polzahlen entsprechenden Wicklungen, z. B. vier Pole für den Kollektormotor und acht Pole für den Ιητ duktionsmotor, in Reihe geschaltet sind. Eine derartige Statorwicklung beansprucht aber zuviel Raum und ist besonders für Drehstrom sehr kompliziert und kostspielig in der Herstellung. Selbst aber bei Einphasenstrom zeigt eine solche Anordnung einen großen Nachteil. Da nämlich der Motor mit Seriencharakteristik für die halbe Polzahl des Asynchronmotors berechnet ist, so befindet er sich bei der synchronen Tourenzahl des letzteren weit unterhalb des Synchronismus. Eine gute Ausnutzung der Charakteristik des Serienmotors ist also unmöglich, weil der Serienmotor wesentlich besser oberhalb als unterhalb des Synchronismus arbeitet.
Durch vorliegende Erfindung ist es nun ermöglicht, einen Motor der angegebenen Art zu konstruieren, bei dem mit größter baulicher Einfachheit und Raumersparnis beste Ausnutzung der Charakteristik der einzelnen Motoren vereint ist; Dies ist dadurch erreicht; daß für beide Motoren nur ein einziges Statorfeld vorgesehen ist, indem nur ein Stator und nur eine Statorwicklung auf die auf getrennten Eisenkörpern angeordneten Rotor wicklungen einwirken.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Der Stator 1 trägt eine Ein- bzw. Mehrphasenwicklung 2 und wirkt auf einen Doppelrotor 3, 5. Der asynchrone Teil 3 dieses Doppelrotors wird vorteilhaft mit einer Käfigwicklung 4 ausgeführt. Der Teil 5 mit Wicklung 6 und Kollektor 7 stellt die Armatur des Kollektormotors dar. In der Lücke zwischen den Teilen 3 und 5 kann der Stator durch Luftventilationskanäle oder geeignete
Einlegestücke unterbrochen werden, da dieser Teil natürlich nicht wirksam ist. Gegebenenfalls kann es jedoch von Vorteil sein, den Stator eines normalen Asynchronmotors benutzen zu können.
Als Kollektormotor mit Seriencharakteristik kann jede geeignete Motortype verwendet werden, ein gewöhnlicher Repulsionsmotor, ein kompensierter Repulsionsmotor, ein Serien-Repulsionsmotor oder ein kompensierter Serienmotor. Auch lassen sich, wenn ein Anlaufen in beiden Drehrichtungen erwünscht ist, alle für die Umschaltung von Kollektormotoren bekannten Mittel, wie Verschiebung der Bürsten u. dgl., beim Erfindungsgegenstand benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelmotor für Ein- und Mehrphasenstrom, bestehend aus einem asynchronen Motor und einem Kollektormotor mit Seriencharakteristik, die mechanisch miteinander gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß Stator und Statorwicklung für beide Motoren gemeinsam und die entsprechenden Rotorwicklungen auf getrennten Eisenkörpern angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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