DE249063C - - Google Patents

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DE249063C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/30Annular members, e.g. with snap-over action or screw-threaded

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249063 KLASSE 64«. GRUPPE
ALFONS MAUSER in CÖLN-EHRENFELD.
Zusatz zum Patent 233543 vom 23. März 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1911 ab. Längste Dauer: 22. März 1925.
Durch das Patent 233543 ist ein Gefäßverschluß geschützt, bei welchem der Deckel mit Hilfe eines mindestens aus drei kettenartig aneinandergelenkten Gliedern bestehenden Spreizringes, welcher sich mit keilförmiger Wirkung in den Ringspalt eines den Deckel aufnehmenden, im Profil U-förmigen Bettes einlegt, am Gefäße festgehalten wird. Dabei ist von der Annahme ausgegangen, daß es sich
ίο empfiehlt, die einzelnen Glieder des Spreizringes nach einem der Weite der zur Deckelaufnahme dienenden Ringbettnut entsprechenden Krümmungshalbmesser bogenförmig zu gestalten.
Die dem Krümmungshalbmesser der Ringbettnute entsprechende bogenförmige Ausführung der Spreizringglieder hat aber den Übelstand, daß den verschiedenen Deckelgrößen und Gefäßöffnungen ebensoviel Spreizringe angepaßt werden müssen, was die Notwendigkeit des Vorhandenseins einer größeren Anzahl von Matrizen und Patrizen erfordert, also die Herstellungskosten verteuert. Das Heräusstanzen der bogenförmigen Spreizringglieder aus Blechtafeln ist mit viel Abfall, das Warmbiegen von geraden zu bogenförmigen Flacheisenschienen aber mit einer entsprechenden Vermehrung der erforderlichen Arbeitshandlungen verknüpft, beides Umstände, die abermais eine Verteuerung der Herstellungskosten bedingen. Bei erforderlichen Ausbesserungsarbeiten bedarf es zur Auswechselung einzelner Spreizringglieder der oft von Hand mit großer Umständlichkeit vorzunehmenden besonderen Herstellung von Ersatzstücken usw.
Diesen Nachteilen wird abgeholfen, wenn man gemäß vorliegender Erfindung die Anzahl der Glieder des Spreizringes stark vermehrt und den Krümmungshalbmesser derselben sehr groß, praktisch unendlich groß hält, so daß jedes einzelne Glied eine gestreckte, gerade Form, dabei aber eine verhältnismäßig kurze Länge erhält.
Durch diese Formveränderung des Spreizringes nach dem Hauptpatente wird vor allen Dingen erreicht, daß die Herstellung desselben ohne Abfall durch Abschneiden gerader Streifen aus Tafelblechen oder unmittelbar aus Flacheisenband erfolgen kann, daß ferner die Herstellung der Spreizringe in langen, fortlaufenden Ketten, die leicht verschickt und auf einen geringen Raum zusammengelegt werden können, geschehen kann, und daß es nur nötig ist, für die jeweils verschiedenen Deckel- und Gefäßgrößen eine oder mehrere solcher Strecken von der Spreizringkette abzutrennen, um die Kette dem Umfange der zur Aufnahme des Spreizringes dienenden Ringbettnut anzupassen. Bei Ausbesserungsarbeiten kann leicht durch Einführung eines entsprechend bemessenen Stückes Flacheisenband das eine oder andere Spreizringglied ersetzt werden. Die gerade
Form der einzelnen Spreizringglieder ermöglicht es auch, sowohl die Unterseite wie die Oberseite des Spreizringes zu benutzen und die einzelnen Glieder in jeder Stellung in die Ringbettnut einlegen zu können, so daß es nicht erst notwendig ist, beim Hereinbringen des Spreizringes in die Ringbettnut darauf zu achten, daß stets dieselbe Fläche oben oder stets dieselbe Stirnkante in die Ringbettnut
ίο zu liegen kommt.
In den Fig. ι bis 3 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht. Bei dem ersten Beispiel nach Fig. 1 und 2 sind die einzelnen Glieder α, α1, α2.... laschenartig aneinandergelenkt, so daß jedes drittfolgende Glied oben,
jedes das 1., 3., 5., 7 Glied verbindende,
im übrigen gleichgeformte Zwischenglied unten liegt. Die Enden jedes Gliedes sind an den Kanten abgerundet, und zwar zweckmäßig nach einem Halbkreis. Es liegt ohne weiteres auf der Hand, daß das so ausgebildete, kettenartige Spreizringband von' beiden Breitflächen und Seitenkanten aus zur Erfüllung seiner Aufgabe benutzt werden kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der erstbeschriebenen nur durch eine andere Ausbildung der Enden jedes Kettengliedes. Zum Unterschiede von den beiderseits an den Enden abgerundeten Spreizringgliedern sind nämlich hier die Enden der Spreizringglieder nur an einer Kante so weit abgerundet, daß sie nur an dieser Kante eine Gelenkbewegung zulassen; außerdem stoßen im gestreckten Zustande des Spreizringes jedes i. und 3., 3. und 5., 5. und 7. . . . .
bzw. jedes 2. und 4., 4. und 6., 6. und 8
usw. Glied an den Enden so weit zusammen, daß hier nur eine kleine Stoßfuge bestehen bleibt, die gerade genügt, die Gelenkigkeit dort zuzulassen, wo sie die Abrundung der Ecken gestattet, während eine Gelenkbewegung nach der entgegengesetzten Richtung durch die zusammenstoßenden, nicht abgerundeten Ecken verhindert wird. Diese Ausführung verhindert mithin die mit einiger Gewalt bei dem ersterwähnten Ausführungsbeispiel immerhin mögliche Lagenveränderung des Spreizringes aus seiner Schlußlage. Erfaßt man nämlich ein Glied des in Fig. 1 und 2 dargestellten Spreizringes etwa mittels einer Zange oder eines anderen Werkzeuges und übt auf das Glied .einen nach der Mitte der Spreizringöffnung hin gerichteten, also radial verlaufenden Zug aus, so kann es, wenn eine kleine Lockerung in den Gelenken möglich ist oder das letzte und erste Glied des Spreizringes nicht ganz dicht aneinander schließen, gelingen, den Spreizring ohne Beschädigung der das letzte und erste Glied verbindenden, plombierten Schnur aus der Ringbettnut herauszubringen, wie dies in Fig. 2 der Zeichnung punktiert angedeutet ist. Das wird aber verhindert, wenn nach Fig. 3 der Zeichnung die Spreizringglieder mit denjenigen Stirnkanten, an die sich die angerundeten Ecken anschließen, in die Ringbettnut eingreifen, weil hier durch den Zusammenstoß der Enden und der nicht abgerundeten Ecken eine Gelenkbewegung ausgeschlossen ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Gefäßverschluß mit keilförmig wirkendem, aus kettenartig aneinandergelenkten Gliedern bestehendem, den Deckel in Schlußstellung haltendem Spreizring nach Patent 233543, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Spreizringglieder bei sehr kurzer Länge eine gestreckte Form besitzen.
2. Ausführungsform des Gefäßverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizringglieder an den Enden halbkreisförmig ausgebildet oder beiderseits mit stark abgerundeten Ecken versehen sind.
3. Ausführungsform des Gefäßverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Spreizringglieder auf der Ober- oder Unterfläche des Spreizringes sich an den Enden bis auf einen kleinen stoßfugenartigen Zwischenraum einander berühren und nur an den Ecken der Innenseite abgerundet sind, so daß die Gelenkfähigkeit dieser Glieder nach der einen Richtung hin unmöglich gemacht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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