DE248705C - - Google Patents
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- DE248705C DE248705C DENDAT248705D DE248705DA DE248705C DE 248705 C DE248705 C DE 248705C DE NDAT248705 D DENDAT248705 D DE NDAT248705D DE 248705D A DE248705D A DE 248705DA DE 248705 C DE248705 C DE 248705C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/24—Operating devices
- B66D5/26—Operating devices pneumatic or hydraulic
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/03—Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
- B66D2700/035—Fluid operated braking devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 c. GRUPPE
BERNHARD GRÄTZ in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1911 ab.
Die Zentrifugalregulatoren der bisher bekannt gewordenen Bremsdruckregler für
Druckluftbremsen muJ3ten mit Spannfedern oder Belastungsgewichten (an der Reglermuffe)
ausgeführt werden, damit die Fördergeschwindigkeit bei voller Belastung oder Leerlauf der
zu bremsenden Maschine nahezu gleich blieb. Diese notwendige Forderung bedingte den
großen Nachteil, daß ein mit einem solchen
ίο Zentrifugalregulator ausgerüsteter Bremsdruckregler
die Druckluftpressung im Bremszylinder unterhalb der einmal eingestellten Fördergeschwindigkeit
nicht beeinflussen konnte. Während des Anlaufens der Maschine war daher
die Bremse stets ganz gelüftet und setzte der großen beschleunigenden Antriebskraft keinen
Widerstand entgegen. Bei senkrechter Lastenförderung, ζ. B. Kranen, fiel daher die anhängende
Last mit freiem Fall, und die dadurch bedingte völlige Entlastung der Tragkonstruktion
verursachte ein unangenehmes Zurückschnellen in den ungespannten Zustand. Diese völlige Entlastung der Tragkonstruktion
und des Triebwerkes in der Anlaufszeit wurde, wie Unglücksfälle auch beweisen, direkt gefährlich,
weil nachher bei plötzlichem Einfallen der Bremse in plötzlicher Wiederbelastung die
Beanspruchung mindestens doppelt so groß ist als gewöhnlich.
Hatte aber die Maschine die durch den Zentrifugalregulator eingestellte Fördergeschwindigkeit
erreicht, so konnte die Bremse durchaus noch nicht bei dem Umstellen des Steuerschiebers
mit ausreichender Kraft wirken, weil die im Überschuß im Bremszylinder vorhandene
Druckluft eine gewisse Zeit für das Ausströmen gebraucht und zur Vermeidung von gefährlichen Bremsstößen auch gebrauchen
muß. Die natürliche Folge hiervon1 war, daß die Geschwindigkeit oft weit über - das vom
Zentrifugalregulator eingestellte Maß sich vergrößerte und ein unangenehmer Schwingungszustand
auftrat, indem die Bremskraft der Geschwindigkeit zeitlich nacheilt.
Ein weiterer großer Übelstand derartiger Bremsdruckregler war, daß die Fördergeschwindigkeit
allein durch den Zentrifugalregulator verändert werden konnte, wie durch Änderung
der Feder- und Gewichtsbelastung oder durch Umschalten seines Getriebes auf andere
Umlaufzahl.
Diese Mittel lassen aber eine Änderung der Fördergeschwindigkeit nur in einigen wenigen
Stufen zu; sie sind umständlich und praktisch in den wenigsten Fällen anwendbar.
Dagegen gibt die Erfindung eine Lösung, wie nicht nur der Bremsdruckregler die Druckluftpressung
im Bremszylinder von null bis zur eingestellten Geschwindigkeit dauernd beeinflußt,
sondern, wie auch ohne jeden Eingriff in den Zentrifugalregulator durch einfache
Einstellung der Druckluftpressung vor dem Bremsdruckregler in beliebigem Maße und in
jedem Augenblicke die Fördergeschwindigkeit selbsttätig verändert werden kann. .
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Bremsdruckregler gemäß der Erfindung in beispielsweiser
Ausführungsform näher veranschaulicht.
Von der Maschine, deren Gang geregelt wer-
den soll, wird ein Regler angetrieben, welcher mit dem in einem Steuerzylinder ι verschiebbaren,
mit zwei Kolbenflächen ausgerüsteten Steuerkolben 2 bei 3 gekuppelt ist. Der Regler besteht aus einem Schleifring 4, auf
welchem Bremsklötze 5 eines Schwunggewichtsreglers 6 derart zur Einwirkung gebracht werden
können, daß der Schleifring 4 von den Bremsklötzen mitgenommen bzw. zu einer Verdrehung veranlaßt wird, wodurch auch der
mit dem Schleifring gekuppelte Steuerkolben 2 zu einer Verschiebung veranlaßt wird. 7 ist ein
Preßzylinder, der die eigentlich regelnde Kraft (Bremskraft o. dgl.) ausübt, indem das von
dem Steuerzylinder aus gesteuerte Druckmittel durch eine Rohrleitung 8 auf den Kolben 9
des Preßzylinders einwirkt und hierbei den Kolben 9, welcher mit der Bremse 10 gekuppelt
ist, je nach der Pressung mit verschiedener Kraft verschiebt. Bei der Verschiebung
des Kolbens 9 wird die Bremse derart beeinflußt, daß dieselbe in ihre Bremswirkung überführt
oder aber gelüftet wird. 11 ist ein Gewicht, welches einstellbar am Bremshebel 12
gelagert ist, und durch welches der für die Bremswirkung erforderliche Druck des Druckmittels
auf den Kolben 9 genau geregelt werden kann.
Die Wirkungsweise ist, kurz erwähnt, folgende:
Das durch die Zuführungsleitung 13 in den Steuerzylinder 1 geleitete Druckmittel schiebt
den Steuerkolben 2 vor sich her und gelangt durch den Übertrittskanal sowie die Leitung 8
in den Bremszylinder 7, verschiebt hier den Kolben 9 und lüftet die Bremse 10. Gleichzeitig
tritt das Druckmittel aber auch hinter die zweite Fläche des Steuerkolbens und führt
einen Druckausgleich herbei, da beide Endflächen gleich groß bemessen und gleich stark
belastet sind. Bei dem Anlaufen der Maschine wird der mit dieser in Tätigkeit versetzte
Schwunggewichtsregler 6 die Bremsklötze 5 gegen den Schleifring 4 pressen und letzteren
verdrehen, wodurch auch der mit letzterem bei 3 gekuppelte und sich in völlig entlastetem
Zustande befindliche Steuerkolben 2 verschoben wird. Sobald hierbei der dem Zuführungskanal
zugekehrte vordere Kolbenteil den Überführungskanal im Steuerzylinder freigibt, wird das Druckmittel aus dem Preßzylinder
7 durch die Leitung 8 und den Überführungskanal in den mittleren, zwischen den beiden Kolbenteilen befindlichen Teil des
Steuerzylinders strömen und hier durch eine vorgesehene Öffnung 14 ins Freie entweichen.
Infolge des Ausströmens des Druckmittels aus dem Steuerzylinder wird der auf die hintere
Kolbenfläche wirkende Druck vermindert, so daß der auf die vordere Kolbenfläche des
Steuerkolbens wirkende Druck das Übergewicht erhält; hierdurch wird der Kolben 2 in
seine Abschlußlage zurückgeschoben und ein weiteres Ausströmen des Druckmittels verhindert.
Nimmt die Geschwindigkeit der Maschine noch weiter zu, so schwingen naturgemäß auch
die Gewichte des Schwunggewichtsreglers stärker aus und es werden die Reibungsklötze 5
stärker gegen den Schleifring 4 gepreßt. Die auf den Schleifring 4 wirkende Kraft wird
also größer als die Druckdifferenz der beiden Flächen des Kolbens 2, so daß eine Verschiebung
des Schleifringes und damit des Kolbens 2 bewirkt wird. Infolgedessen strömt das Druckmittel wieder aus dem Preßzylinder
7 ab und die Bremse 10 wird stärker angezogen.
Wie ohne weiteres aus Obigem hervorgeht, ist die Größe der Geschwindigkeit durch den
Unterschied der Druckluftpressung vor und hinter dem Bremsdruckregler gegeben. Je
größer dieser Unterschied gewählt wird, um so größer ist die Fördergeschwindigkeit und
um so kleiner fällt der Geschwindigkeitsunterschied zwischen voller Belastung und Leerlauf
der Maschine aus.
Es ist leicht einzusehen, wie durch einfache Veränderung der. Druckluftpressung vor dem
Bremszylinder mit Hilfe eines von Hand oder go elektrisch betätigten Steuerventils der Bremsdruckregler
auf verschiedene Fördergeschwindigkeit ohne weiteres eingestellt wird. Dem Höchstwert dieser Druckluftpressung entspricht
auch die höchste Geschwindigkeit; die Geschwindigkeit ist gerade null, wenn diese
Pressung gleich der Pressung im Bremszylinder ist, welche der Triebkraft der Maschine
das Gleichgewicht hält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Bremsdruckregler für eine durch Druckluft (Luft, Dampf oder Flüssigkeit) beeinflußte Bremsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergeschwindigkeit durch die vor dem Druckregler herrschende Druckmittelpressung geregelt wird und daß der Geschwindigkeitsmesser selbsttätig beim Anfahren die Geschwindigkeit von null bis zu dem beliebig eingestellten Höchstwert hinauf regelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248705C true DE248705C (de) |
Family
ID=507388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248705D Active DE248705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248705C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150502B (de) * | 1959-07-06 | 1963-06-20 | Eisenhuette Prinz Rudolph Ag | Scheibenbremse fuer Foerdermaschinen und Haspeln |
-
0
- DE DENDAT248705D patent/DE248705C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150502B (de) * | 1959-07-06 | 1963-06-20 | Eisenhuette Prinz Rudolph Ag | Scheibenbremse fuer Foerdermaschinen und Haspeln |
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