DE2457577B2 - Absorptions-Kälteerzeugungsanlage - Google Patents

Absorptions-Kälteerzeugungsanlage

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DE2457577B2 DE2457577A DE2457577A DE2457577B2 DE 2457577 B2 DE2457577 B2 DE 2457577B2 DE 2457577 A DE2457577 A DE 2457577A DE 2457577 A DE2457577 A DE 2457577A DE 2457577 B2 DE2457577 B2 DE 2457577B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Absorptions-Kälteerzeugungsanlage mit einem durch Wärmeenergie gespeisten Generator, mit einem durch ein Kühlmittel gekühlten Kondensator, mit einem Verdampfer, der mit einem der Kühllast zugeführten Kälteträger in Wärmeaustausch steht, und mit einem durch das genannte Kühlmittel gekühlten Absorber, wobei das Kühlmittel unter Beteiligung des Kältegehaltes der Außenatmosphäre, z. B. in einem Kühlturm, gekühlt wird und Einrichtungen vorhanden sind, die bei niedrigen Außentemperaturen unter Einsparung von Wärmeenergie statt des Normalbetriebes einen absorptionsfreien Betrieb ermöglichen, d.h. den Generator im wesentlichen außer Betrieb setzen, die Absorptionslösung in einem Sammelbehälter im wesentlichen stillsetzen, das im Verdavnpfer verdampfte Kältemittel im Absorber kondensieren lassen und das im Absorber kondensierte Kältemittel in den Verdampfer zurückleiten.
Eine derartige Absorptions-Kälteerzeugungsanlage ist aus der US-PS 36 40 084 bekannt. Wenn hier das Kühlmittel des Absorbers, z. B. das von einem Kühlturm kommende Wasser, hinreichend tiefe Temperatur aufweist, wird die Absorption des Kältemittels eingestellt. Hierzu wird die Wärmezufuhr zum Generator unterbrochen. Der Absorber wird dann als Kondensator betrieben, der das im Verdampfer verdampfte Kältemittel verflüssigt Die Absorptionslösung, die gewöhnlich eine hygroskopische Lösung ist, und zwar von Lithiumbromid o. ä. Salzen, muß aus dem Absorber gepumpt und in einem gesonderten Sammelbehälter stillgesetzt werden. Dies dauert normalerweise 10—15 Minuten. Für die Überführung und Lagerung der Absorptionslösung sind aufwendige und teure Leitungen und Tanks erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Absorptionskälteerzeugungsanlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Umstellung auf den absorptionsfreien Betrieb rasch erfolgen kann und hierzu nur wenige zusätzliche Einrichtungen erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei absorptionsfreiem Betrieb ein erweiterter Sumpf des Absorbers als Sammelbehälter für die stillgesetzte Absorptionslösung dient, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, die bei absorptionsfreiem Betrieb den Stand des Lösungsmittel; im Sammelbehälter überwachen und bei Überschreiten eines vorbestimmten Standes dem Generator einen geringen, vorzugsweise konstanten, Heizmittelstrom zuführen, derart, daß der (z. B. aufgrund ausgeschalteter Absorberpumpe, aber weiterlaufender Generatorpumpe) weitgehend stillgesetzten Absorptionslösung im Sammelbehälter Kältemittel entzogen wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Absorptionskälteerzeugungsanlage braucht die Absorptionslösung nicht aus dem Absorber entfernt zu werden. Gleichwohl gelingt es, den Kältemittelstrom weitgehend vom Lösungsmittel fernzuhalten. Die Umstellung auf den absorptionsfreien Betrieb kann rasch und mit geringem Aufwand erfolgen.
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel und anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Absorptionskälteanlage gemäß der Erfindung,
Fig. 2 teilweise einen Längsschnitt durch die untere Hälfte des Verdampfer-Absorber-Behälters im normalen Betriebszustand und
F i g. 3 eine Ansicht ähnlich der Fig. 2, aber im absorptionsfreien Betrieb der Anlage.
Wie aus Fig. 1 zu sehen ist, ist in einem oberen Behälter 10 eine als Wärmeaustauscher wirkende Kondensatorschlange 12 angeordnet, die Teil eines Kühlkreises 14 ist. Unterhalb der Kondensatorschlanee
12 ist eine Auffangvorrichtung in Form einer Pfanne 16 angeordnet, die mit der Kondensatorschlange 12 und dem oberen Teil des Behälters 10 einen Kondensator 18 ergibt.
Im unteren Teil des Behälters 10 ist eine als Wärmeaustauscher wirkende Generatorschlange 20 angeordnet, in der ein Heizmittelstrom, wie Dampf oder heißes Wasser, durch ein Hauptventil 22 gesteuert, fließt. Die Richidng der Strömung ist durch Pfeile angegeben. Die Generatorschlange 20 ist Teil eines Heizkreises, der ferner eine Heizquelle und nötigenfalls eine Pumpe aufweist, die jedoch beide nicht dargestellt sind. Der untere Teil des Behälters 10 und die Generatorschlange 20 bilden einen Generator 24 (Austreiber), wobei ein Generatorsumpf 25 durch den untersten Abschnitt des Behälters 10 gebildet wird. Mit einer gestrichelten Linie 23 ist eine imaginäre Ebene zur Abgrenzung zwischen Kondensator 18 und Generator 24 angedeutet.
Ein unterer Behälter 126 weist eine als Wärmeaustauscher wirkende Verdampferschiange 28 auf, die Teil eines Kälteträgerkreises 27 ist, in dem ein abgekühlter Kälteträger, z. B. Wasser, zu einem Kälteverb-aucher strömt, beispielsweise zu einer Klimaanlage. Im Kälteträgerkreis 27 ist ferner eine Pumpe 29 angeordnet, wobei die Strömungsrichtung durch Pfeile angegeben ist. Oberhalb der Verdampferschlange 28 ist ein Kältemittelverteiler in Form eines Sprühkopfes 30 angeordnet, der Sprühdüsen aufweist, um für einen Wärmeaustausch Kältemittel zur Kühlung des Kälteträgers über die Verdampferschlange 28 zu sprühen. Unterhalb der Verdampferschlange 28 ist eine Auffangvorrichtung in Form einer Pfanne 32 angeordnet, um das flüssige Kältemittel zu sammeln. Die Verdampferschlange 28, der Sprühkopf 30, die Pfanne 32 und der obere Teil des Behälters 26 bilden einen Verdampfer 34.
Unterhalb der Pfanne 32 ist eine als Wärmeaustauscher wirkende Absorberschlange 36 angeordnet, die Teil des Kühlkreises 14 ist, wobei die Kondensatorschlange 12 in Reihe mit der Absorberschlange 36 geschaltet ist. Ein Sprühkopf 38 oberhalb der Absorberschlange 36 ist mit mehreren Sprühdüsen verszhen. Der Sprühkopf 38, der untere Teil des Behälters 126 und die Absorberschlange 36 bilden einen Absorber 40, wobei die Düsen des Sprühkopfes 38 eine Absorptionslösurig versprühen. Mit einer gestrichelten Linie 41 ist eine imaginäre Ebene zur Abgrenzung zwischen Verdampfer 34 und Absorber 40 angedeutet.
Der Kondensator 18, der Generator 24, der Verdampfer 34 und der Aüsorber 40 sind zur Führung des Kältemittels und der Absorptionslösung in einem Absorptionsicältekreislauf zu einem geschlossenen Kreis miteinander verbunden. Dieser Kreis weist ferner eine Leitung 42 für die arme Lösung, eine Leitung 44 für die reiche Lösung, eine Leitung 46 für das Kondensat und eine Leitung 48 für das Kältemittel im Kältemittelpumpenkreis auf. Ein Mantel- und Rohrwärmeaustauscher 50, der im folgenden als Lösungswärmeaustauscher bezeichnet wird, weist einen Mantel 52 auf, der ein Teil der Leitung 42 ist, und ein Rohr 54, das ein Teil der Leitung 44 ist. Die Leitung 42 weist ferner einen Lösungssammler 56 auf, der mit dem Generator 24 verbunden ist, und einen Leitungsabschnitt 58, der den Sammler 56 mit dem Mantel 52 des Lösungswärmeaustfiuschers 50 verbinde'. Die arme Lösung fließt vom Mantel 52 des Lösungswärmeaustauschers über einen Leitungsabschnitt 57 zu euern Sumpf 70 im Absorber 40. Eine Lösung mittlerer Konzentration wird aus dem Sumpf 70 abgesaugt und mittels einer Absorberpumpe 72 über eine Leitung 71 zum Sprühkopf 38 gefördert.
Die reiche Lösung wird in einem vom Sumpf 70
getrennten Sumpf 73 am unteren Teil des Behälters 126 gesammelt und über eine Leitung 75 dem Einlaß einer Generatorpumpe 74 zugeführt. Von dort strömt die Lösung durch die Leitung 44 über das Rohr 54 des Lösungswärmeaustauschers zum Generator.
Die Leitung 46 verbindet die Pfanne 16 mit dem
ίο Verdampfer 34 und führt dem Verdampfer das kondensierte Kältemittel zu. Die Leitung 48 für das Kältemittel verbindet die Pfanne 32 mit dem Sprühkopf 30 und weist einen Kältemittelsammler 90 auf, der mit der Pfanne 32 und mit einer Kältemittelpumpe 92 verbunden ist, wobei ein Leitungsabschnitt 94 den Kältemittelsammler 90 mit dem Einlaß der Kältemittelpumpe und ein Leitungsabschnitt 95» den Auslaß der Kältemittelpumpe mit dem Sprühkopf 30 verbindet. Eine Ablaßleitung 96 verbindet den Pumpenauslaß mit dem Absorber 40. Ein Ablaßventil 97 Jas normalerweise geschlossen ist, steuert den Abfirfj durch die Ablaßleitung.
Außer der Kondensatorschlange 12 und der Absorberschlange 36 weist der Kühlkreis 14 eine nicht
2r> gezeigte Leitung auf, die ein Kühlmittel von der Absorberschlange 36 zur Kondensatorschlange 12 führt. Das Kühlmittel, z. B. Wasser, stammt aus einer geeigneten Quelle, z. B. von einem Kühlturm, und kann temperaturgesteuert sein. Eine Steuerung für den Stand des Kältemittels in der Pfanne 32 ist im absorptionsfreien Lauf vorgesehen, indem eine Leitung 179 mit einer Überlaufhöhe h in die Verdampferpfanne ragt, wobei ein automatisches Ventil 171 im absorptionsfreien Betrieb offen und im normalen Betrieb geschlossen ist.
Im absorptionsfreien Betrieb läuft ein kleiner Teil des Kältemittels aus der Verdampferpfanne in die Leitung
179 über, und fließt zur Lösung in den Absorbersumpf. Dieses Kältemittel wird unter Benutzung eines Bypass-Ventils 173 ausgetrieben, welches im absorptionsfreien Betrieb und bei hohem Pegelstand der Lösung im Absc.bersumpf sich öffnet und das geschlossene Hauptventil 22 überbrückt, wobei der Heizmittelstrom durch das Ventil 173 mit Hilfe einer kalibrierten Drossel
180 bestimmt wird. Die Drossel ist gerade so bemessen, v> daß der Kältemitteldampf aus dem Kältemittelkreislauf nicht in den Lösungskreislauf wandert, aber eine Dampfbewegung in umgekehrter Richtung stattfindet, nämlich vom Lösungskreislauf in den Kältemittelkreislauf. Dieser Kältemitteldampf, beispielsweise Wasserdampf, kondensiert im Kondensator oder im Absorber und fließt als Wasser in die Verdampferpfanne, von wo aus nur bei hohem Flüssigkeitsstand in der letzteren ein kleiner Dstrag in den Lösungskreislauf überläuft.
Ein Teil des hier beschriebenen Aufbaues findet sich auch in anderen, bekannten Absorptionskäifsanlagen. Es können noch viele Merkmale derartiger Anlagen angegeben werden, die aber für die vorliegende Erfindung keine Rolle spielen und zwecks klarerer Darstellung weggelassen worden sind. Z. B. können
η. Reinigungseinrichtungen für die Entfernung nichtkondensierbarer Gase aus der Anlage vorgesehen sein, sowie eine Einrichtung zur Entkristallisation oder zum Auflösen der Salze, die aus der Lösung im Lösungswärmeaustauscher mantelseitig bei einer relativ hohen
< Konzentration ausgeschieden werden können, und ein Lösungsventil, das in der Leitung für die reiche Lösung zur Drosselung des Lösungsstromes bei vermindeitem Kältebedarf angeordnet ist.
In der Anlage gemäß der eingangs genannten US-PS 36 40 084 erfolgt der Übergang in den absorptionsfreien Lauf, indem zunächst die Absorptionslösung aus dem Absorber abgepumpt und in einem Hilfssammler gespeichert wird. Wenn der Absorber von der Lösung ί befreit ist, kann der untere Teil des Behälters das an der Absorberschlange kondensierte Kältemittel aufnehmen. Dieses Kältemittel wird dann einer Umwälzvorrichtung zugeführt und über die Verdampferschlange versprüht, wo es die Wärme aus dem Kälteträger entzieht. Dies ist ein kontinuierlicher Prozeß, so daß das im Verdampfer verdampfte Kältemittel im Absorber kondensiert und dann dem Verdampfer wieder zurückgeführt wird.
Demgegenüber ist bei der vorliegenden Erfindung kein Hilfssammler vorgesehen, und die Absorptionslösung bleibt im Absorbersumpf. Unterhalb des untersten Rohrabschnittes der Absorberschlange 36 ist eine Pfanne 150 vorgesehen, in der oberhalb des zur Ansaugseite der Absorberpumpe führenden Sumpfes eine Abflußöffnung angeordnet ist. Im Weg des Lösungsstroms ist zum Auffangen der Flüssigkeit ein Trog 154 od. dgl. vorgesehen, durch den die Lösung auf ihrem Weg zur Lösungspumpe laufen muß. Der Trog ist mittels Leitungen mit der Kältemittel-Umwälzvorrichtung verbunden. Im absorptionsfreien Betrieb wird das Kältemittel im Trog gesammelt und zur Kältemittelpumpe 92 zurückgeführt, um von dort zum Verdampfersprühkopf 30 geleitet zu werden. Wenn der normale Betrieb wieder aufgenommen wird, werden die Kältemittelleitungen stromabwärts vom Trog geschlossen, so daß die Lösung den Trog pinfach überflutet und in den unteren Teil des Absorbers abläuft, wo sie durch die Lösungspumpen zum Absorbersprühkopf und zum Generator gefördert wird.
Wie am besten aus Fig. 2 zu sehen ist, die die a Absorptionskälteanlage im normalen Betrieb, also im Absorptionsbetrieb, zeigt, erstreckt sich eine Pfanne 150 längs zum Rohrbündel der Absorberschlange 36 und ist oberhalb des höchstens, im Absorber zu erwartenden Lösungsspiegels und unterhalb des untersten Rohres -»n des Rohrbündels angeordnet. Die Pfanne erstreckt sich von den gegenüberliegenden Seiten eines Behälters 26, welcher bei absorptionsfreiem Betrieb einen erweiterten Sumpf des Absorbers 40 darstellt und als Sammelbehälter für die stillgesetzte Absorptionslösung dient. Die Pfanne 150 ist nach unten zur Mitte hin geneigt, wo eine Abflußöffnung 152 oberhalb des Sumpfes 70 vorgesehen ist, der die Lösung sammelt und von dem sie der Ansaugseite der Absorberpumpe 72 zugeführt wird. Unmittelbar um die Abflußöffnung ist ein Trog 154 vorgesehen, in den die Lösung fließen muß, bevor sie durch dL· Abflußöffnung laufen kann. Die allgemeine Form dieses Trogs ist ringförmig. Er kann aber auch in jeder geeigneten Weise zum Auffangen der Flüssigkeit angeordnet sein. In der bevorzugten Ausführungsform ist ein Prallblech 156 oberhalb der Abflußöffnung angeordnet, um einen direkten Ruß der Flüssigkeit durch die Abflußöffnung aus einem noch später erläuterten Grund zu verhindern. Der Trog 154 ist mit dem Kältemittelkreis durch Kältemittelleitungen wi 158, 160 verbunden, die ihn an die Ansaugseite eines Ejektors 164 anschließen. Das Treibmittel für den Ejektor 164 kommt durch einen Zulauf 166 von der Auslaßseite der Kältemittelpumpe 92, wobei der Mischstrom über eine Leitung 167 zum oberen an die * "· Verdampferschlange 28 angrenzenden Teil des Kältemittelsammlers 90 geführt wird. Ein Ventil 170 im Zulauf 166 ist im normalen Betrieb geschlossen, so daß der Ejektor nicht arbeitet. Die Lösung überflutet daher den Trog 154 und läuft in den Sumpf 70 ab, aus dem sie durch die Absorberpumpe 72 abgepumpt wird. In dieser Betriebsart arbeitet die Anlage genauso wie die herkömmlichen Absorptionskälteanlagen.
In Fig. 3 ist dieselbe Einrichtung wie in Fig. 2 dargestellt, aber dieses Mal im absorptionsfreien Betrieb. Im absorptionsfreien Betrieb nimmt der Lösungsspiegel im Absorbersumpf einen mittleren Wert an. Der mittlere Wert bedeutet einen Kompromiß zwischen niedrigem Lösungsstand und hoher Lösungskonzentration im Gegensatz zu hohem Lösungsstand und niedriger Konzentration. Wenn der Losungsstand auf einem mittleren Wert gehalten wird, liegt genügend Kältemittel im Kältemittelkreis für einen absorptionsfreien Betrieb vor, ohne die Kristallbildung in der Lösung zu gefährden.
Im absorptionsfreien Betrieb wird die Absorberpumpe 72 abgeschaltet, so daß der Stand der Lösung im Sumpf und in der zur Absorberpumpe führenden Leitung im wesentlichen unverändert bleibt. Das Ventil 170 im Zulauf 166 ist geöffnet, wodurch das als Treibmittel dienende Kältemittel zur Treibmittelseite des Ejektors 164 gelangen kann, wo es in den Strom des in diesem Fall an der Absorberschlange kondensierten und in die Pfanne herabtropfenden Kältemittels mündet. Dieses Kältemittel fließt zum mittleren Teil der Pfanne zur Abflußöffnung 152 hin, wird aber jetzt im Trog 154 aufgefangtd und fließt durch die Kältemittelleitungen 158, 160 zum Ejektor. Dieser Mischstrom wird nach oben zur Verdampferpfanne 32 geleitet, wo er zur Kältemittel-Umwälzvorrichtung 92 zurückgeführt wird.
Es ist nicht notwendig, daß die Pfanne 150 das gesamte an der Absorberschlange kondensierte Kältemittel aufnimmt. In der Praxis wird ein Teil des Kältemittels in die Absorptionslösung gelangen, die im unteren Teil des Behälters vorhanden ist. Für den wirksamsten Betrieb jedoch sollten die Verluste minimal gehalten werden. Dazu verhilft das Prallblech 156 bis zu einem gewissen Grad, wobei zusätzliche Prall-Anordnungen (nicht gezeigt) um die Pfanne 150 herum vorgesehen werden können.
Von erfindungswesentlicher Bedeutung ist die Steuereinrichtung, die dafür sorgt, daß das Kältemittel im absorptionsfreien Betrieb vom Lösungsmittel getrennt bzw. weitgehend getrennt bleibt. Erreicht wird dies dadurch, daß eine kleine Menge der Absorptionslösung vom Absorber zum Generator gepumpt wird und eine geringe Wärmemenge dem Generator zugeführt wird, die ausreicht, restliches Kältemittel auszutreiben. Die Lösung aus dem Generator wird dann dem Absorber in der üblichen Weise zurückgegeben. Die Steuerung erfolgt dabei automatisch mit Hilfe eines Schwimmers. Andererseits reicht die gesteuerte Wärmezufuhr zum Generator im absorptionsfreien Betrieb nicht nur aus, den Übergang des Kältemittels aus dem Kältemittelkreis in den Lösungskreis zu verhindern, sondern dient in Wirklichkeit auch für einen Übergang in umgekehrter Richtung, wodurch die Tendenz besteht, daß sich der Kältemittelstand in der Verdampferpfanne 32 allmählich erhöht Durch eine Überlaufvorrichtung in der Verdampferpfanne wird der Kältemittelstand auf einen höchstzulässigen Wert eingestellt
Wie am besten aus F i g. 1 zu sehen ist wird das Heizmittel der Generatorschlange 20 über das gesteuerte Hauptventil 22 zugeführt Das Hauptventil 22 wird durch eine herkömmliche, pneumatische Betätigungseinrichtung 100 über eine Steuerleitung 102, ein
Dreiweg-Ventil 104. eine pneumatische Steuereinrichtung 106, eine Sleuerleitung 110 unil eine wärmeempfindlichc Kapsel 108 beaufschlagt. Die Kapsel 108 ist an tier Leitung des K;i)telrägerkrcises 27 angeordnet. Im normalen lietrieb h;ingt die dem Generator /ugefiihrte Wärme von der 1 cmper.iuir des die Verdampferschlange 28 verlassenden gekühlten Wassers ab. Wenn die Temper ί iir im Källeträgerkreis 27 fallt, wodurch ein vermindener Kältebedarf angezeigt wird, schließt das llaiiplvenlil 22. so daß die Menge des /um Generator geführten I lei/mittels b/w. Dampfes verringe t wild. Im absorplionsfreien Betrieb ist eine kleine, der Austreibung restliehen Kaliemiltels aus tier I.(hung des Absorbers dienende Warniemenge wünschenswert. Lrfindungsgemäß ist nun em Schwimmer 112 vorgesehen, mil dessen Hilfe das Dreiwegventil 104 belätigl werden kann, um die Sleiierwirkung der warmeeinpfindlichen Kapsel 108 zu einer (Quelle konstanten linn Li SIi ..K..rl. ....... .11.. I.. J..r I ,....r ...Γ .I..- I..,L....
Seile des Dreiwegventils 104 angeordnet ist. Der pneumatische Steuerdruck k;:nn über en1 Druckredu-/ierventil /ugefiihrt werden, um in Abhängigkeit vom kegelstand im Absorbersuinpf bei absorplionsfreien fk'trieb das Bypass Ventil 175 /u offnen, so dall ein gesteuerter I lci/millelfluß durch das Bypass Ventil und die Drossel 180, wie oben dargelegt wurde, e.halten wird. Das Schließen des I laiiptventils 22 erfolgte bereits unabhängig von diesem Vorgang.
Arbeitsweise
Im nc malen Betrieb ist das Ventil 170 geschlossen, über das das unter dem Auslaßdruck stehende Kältemittel /um Ejektor IM strömt. Ferner wird das llauptveniil 22 durch die temperauirempfindliche Kapsel 108 oder ein anderes lemperatiirempfindliches [■Jement an der das gekühlte Wasser führenden Leitung des Kälteträgerkreises 27 gesteuert. In dieser Betriebsweise arbeitet der Absorber gemäß I i g. 2. wobei die Lösung im Trog 154 überläuft und nach unten in den Absorbersumpf 70 fließt. Die Pumpe 72 ist eingeschaltet und führt die Lösung laufend über die Absorberschlange 36.
Wenn in den absorptionsfreien Betrieb übergegangen werden soll, wird ein Elektromagnet 116 fernbetätigt, um das Ventil 170 zu öffnen, wodurch das Kältemittel /um Antrieb des F.jektors 164 zugeführt wird. Die Absorberpumpe 72 wird abgeschaltet, so daß der Lösungsstand im Absorbersumpf /u steigen beginnt. Bei einem vorgegebenen Lösungsstand schallet der Schwimmer 112 das das geschlossene llauptventil 22 umgebende Ventil 173 ein und sorgt für einen vorgegebenen konstanten Hei/mittelslrom /ur Genera torschlange, der viel kleiner als der im normalen Betrieb k..«>;»;.»ι.. Lin;.m;itn],ir.,m :.t f :i..;,.u ..,;·;.. i;;..r, .i:„
Generatorpumpe 74 kontinuierlich weiter, um den Generator mit einer vorgegebenen Menge an Absorplionslosung /u versorgen. Kin Feil lies Kältemittels wird dabei im Generator ausgetrieben, an der Kondensatorschlange 12 kondensiert und dem Kältemittelkreis /urückgegeben.
Im absorptionsfreien Betrieb ist das durch die Absorberschlange 36 strömende Kühlmittel, beispielsweise Wasser, kalt genug, um das an der Verdampferschlange 28 im Kälteträgerkreis 27 verdampfte Kältemittel /u kondensieren. Das kondensierte Kältemittel tropft nach unten in die Pfanne 150, wird im Trog 154 gesammelt und strömt zur Ansaugseite des Ejektors 164, von wo es dem Kiiltemittelsammler 90 zurückgegeben wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Absorptions-Kälteerzeugungsanlage mit einem durch Wärmeenergie gespeisten Generator, mit einem durch ein Kühlmittel gekühlten Kondensator, mit einem Verdampfer, der mit einem der Kühllast zugeführten Kälteträger in Wärmeaustausch steht und mit einem durch das genannte Kühlmittel gekühlten Absorber, wobei das Kühlmittel unter Beteiligung des Kältegehaltes der AuBenatmosphä- ι ο re, ζ. B. in einem Kühlturm, gekühlt wird und Einrichtungen vorhanden sind, die bei niedrigen Außentemperaturen unter Einsparung von Wärmeenergie statt des Normalbetriebes einen absorptionsfreien Betrieb ermöglichen, d. h. den Generator im wesentlichen außer Betrieb setzen, die Absorptionslösung in einem Sammelbehälter im wesentlichen stillsetzen, das im Verdampfer verdampfte Kältemittel im Absorber kondensieren lassen und das im Absorber kondensierte Kältemittel in den Verdampfer zurückleiterc, dadurch gekennzeichnet, daß bei absorptionsfreiem Betrieb ein erweiterter Sumpf des Absorbers (40) als Sammelbehälter (26) für die stillgesetzte Absorptionslösung dient, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, die bei absorptionsfreiem Betrieb den Stand des Lösungsmittels im Sammelbehälter (26) überwachen und bei Überschreiten eines vorbestimmten Standes dem Generator (24) einen gelingen, vorzugsweise konstanten, Heizmittelstrom zuführen, derart, daß der (z. B. aufgrund ausgeschalteter Absorberpumpe 72 aber weiterlaufender Generatorpumpe 74) weitgehend stillgesetzten Absorptionslösung im Sammelbehälter (26) Kältemittel entzogen wird.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Steuereinrichtungen vorgesehen sind, die die Heizmittelzufuhr (Ventil 22) zum Generator (24) im absorptionsfreien Betrieb völlig abschalten, aber bei Überschreiten eines vorbestimmten Pegelstandes im Sammelbehälter (26) einen vorgegebenen, geringen Heizmittelstrom zum Generator über ein Bypass-Ventil (173) und eine unveränderliche Drosselstrecke (180) aufrechterhalten.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine den Stand der Absorptionslösung im Sammelbehälter (26) abfühlende Schwimmereinrichtung (112) zur Steuerung der geringen Heizmittelzufuhr zum Generator (24).
4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die bei absorptionsfreiem Betrieb dem Generator (24) etwas mehr Heizmittel zuführen als zu einem vorbestimmten Verarmungsgrad der Lösung im Sammelbehälter (26) notwendig ist, wobei eine Überlaufeinrichtung (171, 179; h) einen sich bildenden Überschuß an Kältemittel aus dem Verdampfer (34) zum Sammelbehälter (26) leitet.
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