DE2456009C2 - Befestigung eines Gehäuses einer Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen - Google Patents

Befestigung eines Gehäuses einer Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen

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DE2456009C2
DE2456009C2 DE19742456009 DE2456009A DE2456009C2 DE 2456009 C2 DE2456009 C2 DE 2456009C2 DE 19742456009 DE19742456009 DE 19742456009 DE 2456009 A DE2456009 A DE 2456009A DE 2456009 C2 DE2456009 C2 DE 2456009C2
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Wilh Frank 7022 Leinfelden-Echterdingen GmbH
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    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigung eines Gehäuses einer Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen in einer hinterschnittenen Nut mit an der Nutausmündung zueinander gerichteten Querstegen im Rahmen eines Fensters, einer Tür od. dgL, bei der jeder Schenkel des Gehäuses eine von einer Seitenfläche abstehende Leiste besitzt, die in montiertem Zustand . einen der Querstege hintergreift, wobei die Breite der Schenkel des Gehäuses im Bereich der Leiste gleich oder kleiner als die lichte Weite zwischen den Querstegen ist und die Festlegung jedes Schenkels des Gehäuses in der Nut mittels eines Z-förmigen Befestigungswinkels erfolgt, der in der Befestigungsstellung mit einem Flansch das Gehäuse auf der vom Nutgrund abgewendeten Oberfläche übergreift, mit einem abgewinkelten Mittelsteg an der der Leiste gegenüberliegend«- Seitenfläche des Gehäuses anliegt und mit einer parallel zum Flansch verlaufenden Nase den anderen Quersteg der Nut untergreift und sich an der Nutwand abstützt
Eine derartige Befestigung eines Gehäuses einer Eckumlenkung in einer hinterschnittenen Nut des Rahmens ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 69 42 006 bekannt. Das Gehäuse kann in der Ebene senkrecht zum Nutgrund in die hinterschnittene Nut eingebracht werden, da die Breite der Schenkel im Bereich der Leiste gleich oder kleiner ist als die lichte Weite zwischen den Querstegen der Nut, so daß die Nut
■to nicht mehr mit einer zusätzlich zu fertigenden Einführöffnung versehen werden muß. Nach dem Aufliegen der Unterflächen der Schenkel auf dem Nutgrund wird das Gehäuse seitwärts verschoben, bis die auf einer gemeinsamen Seite der Nut angeordneten
•»5 Querstege in die auf einer Seitenfläche des Gehäuses angebrachten Kanäle eingreift, wodurch die Leisten des Gehäuses diese Querstege hintergreifen. Die Festlegung des Gehäuses erfolgt durch zwei Z-förmige Befestigungswinkel, deren Mittelsteg den durch die Seitwärtsverschiebung des Gehäuses geschaffenen Freiraum zwischen der der Leiste gegenüberliegenden Seitenfläche des Gehäuses und dem dazu benachbarten anderen Quersteg ausfüllt, so daß eine ungewollte Rückverschiebung des Gehäuses in der hinterschnittenen Nut verhindert ist. Der Mittelsteg muß den Freiraum vollständig ausfüllen, da er gleichzeitig eine Begrenzungswand für den Führungskanal zur Aufnahme des Umlenkglieds im Gehäuse bildet, der entlang der leistenlosen Seitenfläche des Gehäuses geöffnet ist. Der Befestigungswinkel muß sich deshalb über die gesamte Länge des zugeordneten Schenkels des Gehäuses erstrecken, wobei die beiden Befestigungswinkel im Eckbereich des Gehäuses unter Bildung einer Gehrung aneinander anliegen. Die beiden Befestigungswinkel bilden somit einen Teil der Eckumlenkung.
Damit in der Befestigungsstellung bei Belastung der Eckumlenkung der Befestigungswinkcl sich nicht gegenüber dem zugeordneten Schenkel des Gehäuses
verschieben kann, wird der Flansch des Befestigungswinkels mit dem Gehäuse durch Schrauben verbunden, deren Kopf verdeckt im Flansch eingelassen ist Zusätzlich weist jeder Schenkel eine Spannschraube auf, die auf den von der Leiste des Gehäuses hintergriffenen Quersteg einwirkt und das Gehäuse der Eckumlenkung vom Nutgrund weg gegen die Unterseite dieses Querstegs drückt. Der Befestigungswinkel bOdet ein starres Bauteil infolge seiner vorgegebenen Mindestwandstärken uiiJ erfordert einen relativ hohen Materialaufwand.
Zur Montage des Befestigungswinkels muß dieser außerhalb des Bereichs der Schenkel des Gehäuses in die Nut im Rahmen eingebracht und dann, mit seinem Mittelsteg am Quersteg der Nut anliegend, in Längsrichtung der Nut verschoben und in den durch die Seitwärtsverschiebung des Gehäuses geschaffenen Freiraum zwischen der leistenlosen Seitenfläche des Gehäuses und dem benachbarten Quersteg der Nut eingeführt werden. Infolge Fertigungsungenauigkeiten kann es dabei vorkommen, daß der Freiraum geringfügig kleiner ist ais die Wandstärke des Mittelstegs. Der Befestigungswinkel kann dann nur noch durch einen größeren Kraftaufwand und mittels eines \Verk2eugs in den Freiraum eingetrieben werden, wodurch ein Lösen des Befestigungswinkels erschwert ist Ist der Freiraum größer als die Wandstärke des Mittelstegs, besteht die Gefahr einer Verschlechterung der Leichtgängigkeit des Treibstangenbeschlags, da das Umlenkglied im Gehäuse dann nicht mehr eng geführt ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine gattungsgemäße Befestigung so auszubilden, daß die Befestigungswinkel kurze, selbständige Bauelemente bilden, die beim Befestigungsvorgang in die hinterschnittene Nut nur einzuklipsen sind, und daß die Befestigungswinkel auf einfache Weise wieder lösbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Befestigungswinkel als selbständiges Element aus Federstahl besteht, daß der Flansch und der Mittelsteg in einem etwas kleineren Winkel als 90° zueinander angeordnet sind, daß der Abstand zwischen der Nase und der Auflagefläche des Flansches geringfügig kleiner ist als der Abstand zwischen der Unterseite des von der Nase hintergriffenen Querstegs "»5 und der Oberfläche des Gehäuses und daß der Flansch mit einem gegen die Oberfläche des Gehäuses und gegen den Mittelsteg gerichteten Abkröpfungsansatz versehen ist, dessen freies Ende sich in der Befestigungssteilung gegen einen Ansatz des Gehäuses abstützt. >n
Durch die Ausbildung ues ein selbständiges Element bildenden Befestigungswinkels aus Federstahl wird die Anwendung einer geringen Materialstärke für den Befestigungswinkel ermöglicht. Dies erlaubt die Einführung der Nase des Z-förmigen Befestigungswinkels in den durch die Seitwärtsverschiebung des Gehäuses ;n der hinterschnittenen Nut geschaffenen Freiraum unmittelbar an der vorgesehenen Befestigungsstelle. Die Nase wird soweit in den Freiraum eingeführt, bis der Mittelsteg auf dem Quersteg der Nut aufliegt. Nunmehr wird der Befestigungswinkel durch Bewegen des Flansches in Richtung zum Gehäuse um die Auflagestelle Nase/Quersteg geschwenkt, wodurch die Nase den Quersteg untergreift. Kurz bevor der Flansch auf der vom Nutgrund abgewendeten Oberfläche des Gehäuses zur Anlage gelangt, schnappt das freie Ende des Abkröpfungsansatzes hinter einen Ansatz des Gehäuses.
In dieser Befestigungsstellung wird infolge der beanspruchten Abstandsbemessung die federnde Eigenschaft des Befestigungswinkels ausgenutzt und eine Vorspannung erzielt, die das Gehäuse gegen den Nutgrund drückt Gleichzeitig wird der Winkel zwischen dem Flansch und dem Mittelsteg etwas vergrößert, so daß in Verbindung mit der Abstützung des freien Endes des Abkröpfungsansatzes an dem Ansatz des Gehäuses eine Kraftkomponente erzeugt wird, welche das Gehäuse gegen die Nutwand drückt Durch den aus Federstahl bestehenden Befestigungswinkel ist das Gehäuse der Eckumlenkung damit in zwei Richtungen innerhalb der hinterschnittenen Nut festgelegt Die Nase des Befestigungswinkels sperrt eine Rückverschiebung des Gehäuses in der Nut
Da die Festlegung des Gehäuses in der Nut über Federkraft in zwei Richtungen erfolgt sind zusätzliche Befestigungselemente nicht mehr erforderlich, weder zur Festlegung des Befestigungswinkels gegenüber dem Gehäuse ncch zur Festlegung des Gehäuses in der Nut Der Mittelsteg des Befestigungswin'f .-Js füllt dabei den Freiraum nicht aus, so daß Fertigungsargenauigkeiten der hinterschnittenen Nut sich nicht mehr störend auf den Befestigungsvorgang auswirken können. Das Einbringen des Befestigungswinkels unmittelbar an der vorgesehenen Befestigungsstelle und seine Festlegung gegenüber dem Gehäuse kann ohne Werkzeug von Hand erfolgen. Durch das Abstützen des freien Endes des Abkröpfungsansatzes des Flansches an dem Ansatz des Schenkels des Gehäuses wird ein ungewolltes Lösen des Befestigungswinkels verhindert, zumal die vorhandene Vorspannung des Befestigungswinkels das freie Ende des aus dem Flansch abgebogenen Abkröpfungsansatzes gegen den Ansatz des Schenkels des Gehäuses anpreßt Zum Lösen des Befestigungswinkels ist das freie Ende des Abkröpfungsansatzes aus dem Bereich des Ansatzes des Gehäuses auszuheben, so daß durch Zurückbewegen des Befestigungswinkels um die Untergriffstelle Nase/Quersteg der Befestigungs.vink-l wieder entfernt werden kann.
Da der preiswert als Biegestanzteil herstellbare Befcjtigungswinkel aus Federstahl zum Einbau wenig Platz erfordert und den Freiraum zwischen Gehäuse und Quersteg nur teilweise ausfüllt, kann, bei gleicher lichter Weite zwischen den Querstegen der Nut, die Breite des Gehäuses der Eckumlenkung größer ausgebildet werden, wodurch ermöglicht ist, daß der Führungskanal des Gehäuses im Querschnitt allseitig vom Material des Gehäuses begrenzt ist.
Um das Lösen des in der Befestigungsstellung mit Vorspannung auf das Gehäuse der Eckumlenkung wirkenden Befestigur.gswinkels zu erleichtern, ist es vorteilhaft, daß der Abkröpfungsansatz mit einem Lappf. versehen ist, der in eine Aussparung im Ansatz des Gehäuses mit Abstand vom Grund der Aussparung eingreift. Es kann d idurch mit Hand oder mittels eines einfachen Werkzeugs, wie einem Schraubendreher, zwischen den Lappen und den Grund der Aussparung eingegriffen und der Lappen angehoben werden, bis das freie Ende des Ab^röpfungsansatzes aus dem Bereich des Ansatzes des Schenkels gelangt und damit seine Abstützung verliert. Bedingt durch die sich dann auflösende Vorspannung des Befestigunfe-swinkels bewegt sich dieser selbsttätig um den von der Nase des Befestigungswinkels untergriffenen Quersteg der hinterschnittenen Nut und kann dann von Hand entfernt werden. Der in die Aussparung des Ansatzes eingreifende Lappen bildet gleichzeitig eine Sicherung des
Befestigungswinkels gegen eine Verschiebung in Längsrichtung des Schenkels des Gehäuses.
Zur Vereinfachung des Atifbringens des Befestigungswinkels auf das Gehäuse ist in zweckmäßiger Weise der Flansch mit einem Durchbruch und das Gehäuse mit einer Vertiefung versehen, deren dem Ansatz benachbarte Wandung im Bereich des Durchbruchs angeordnet ist. Nach dem Einführen der Nase des Befestigungswinkels in den Freiraum zwischen Gehäuse und Quersteg und Verschwenken des Befestigungswinkels kann ein Werkzeug in den Durchbruch des Flansches eingeführt und in Richtung vom Mittelsteg des Befestigungswinkels weg geschwenkt werden, bis das freie Ende des Abkröpfungsansatzes federnd hinter den Ansatz des Schenkels schnappt und sich dort abstützt. Durch das Anlegen des Werkzeugs an der Wandung der Vertiefung wird die Vergrößerung des Winkels zwischen Flansch und Mittelsteg erleichtert, womit das freie Ende des Abkröpfungsansatzes bequemer hinter den Ansatz des Schenkels bringbar ist, so daß dann die Festlegung des Befestigungswinkels abgeschlossen ist. Um die Bauhöhe im Befestigungsbereich möglichst wenig zu vergrößern und um damit die Falzluft zwischen Flügel und Rahmen nicht zu beeinträchtigen wird es bevorzugt, den Befestigungswinkel in einer im Gehäuse eingelassenen Tasche anzuordnen, so daß der Flansch des Befestigungswinkels zumindest bündig gegenüber der vom Nutgrund abgewendeten Oberfläche des Gehäuses verläuft. Gleichzeitig wird auch durch die eingelassene Anordnung des Befestigungswinkels in der Tasche des Schenkeis des Gehäuses der Befestigungswinkel an einer Relativbewegung in Längsrichtung der hinterschnittenen Nut sicher gehindert.
Damit selbst bei besonders starken Belastungen die auf das Gehäuse der Eckumlenkung wirkenden Kräfte die Sicherheit der Befestigung nicht gefährden und diese Kräfte zuverlässig auf den Rahmen übertragen werden, ist es vorteilhaft, daß das Gehäuse an der der Leiste gegenüberliegenden Seitenfläche mit einem Abstützsteg versehen ist. der in montiertem Zustand außerhalb der Nut auf dem Quersteg aufliegt und daß der Mittelsteg des Befestigungswinkels im Bereich des Abstützstegs mit einer Ausnehmung versehen ist. Durch die Auflage des Abstützstegs des Gehäuses auf dem Quersteg der Nut ergibt sich eine zusätzliche Abstützung der Eckumlenkung und eine Entlastung des Befestigungswinkels. Durch die Ausnehmung des Mittelstegs ist erreicht, daß zu beiden Seiten des Abstützstegs des Gehäuses je eine Nase des Mittelstegs den zugeordneten Quersteg der hinterschnittenen Nut untergreift, so daß zwei auseinanderliegende Absatzstellen für den Befestigungswinkel geschaffen sind.
In vorteilhafter Ausführungsform sind am Befestigungswinkel zwei Mittelstege mit je einer Nase ausgebildet, zwischen denen der Abkröpfungsansatz angeordnet ist. Die Anwendung von zwei im Abstand zueinander angeordneten Mittelstegen ergibt eine Verringerung der erforderlichen Kraft zum Aufbringen des Befestigungswinkels auf das Gehäuse bei gleichzeitiger Verbesserung der Anpassungsmöglichkeit der Mittelstege und der Nasen bei Fertigungsungenauigkeiten. da die Breite der einzelnen Nasen verringert ist und die Vorspannung an zwei auseinanderliegenden Stellen bewirkt wird.
Zur Vereinfachung des Aufbringens des Befestigungswinkeis auf das Gehäuse der Eckumlenkung ist es günstig, daß die von dem Abkröpfungsansatz abgewendete Fläche des Ansatzes des Gehäuses als Aufschiebrampe ausgebildet ist. so daß bei der Aufbringbewegung der Abkröpfungsansatz kontinuierlich vorgespannt wird, bevor er mit seinem freien Ende hinter den Ansatz des Schenkels des Gehäuses einklipst und sich dort
'> abstützt.
Wenn das freie Ende der Nase mit einer zum Nutgrund gerichteten Abbiegung versehen ist, läßt sich beim Aufbringen des Befcsiigungswinkels die Nase leichter in den Freiraum zwischen Gehäuse und
ι» Quersteg einführen und in montiertem Zustand des Befestigungswinkels ergibt sich eine leichtere Anpassung an Fertigungstoleranzen der Nut beim Anliegen dieser Abbiegung an der zugehörigen Nut wand.
Weitere Vorteile sind den Zeichnungen /u entneh-'· men, die eine bevorzugte Ausführungsform in schematischer Darstellung als Beispiel zeigen. Es stellt dar
Fig. I ein Sprengbild einer Eckumlenkung mit einem Befestigungswinkel,
Fig. 2 einen Schnitt A-A gemäß F i g. I in am
-'ι» Rahmen in eine hinterschnittene Nut eingebautem Zustand von Eckumlenkung und Befestigungswinkel und
Fig. 3 einen Schnitt B-B gemäß Fig. I in eingebautem Zustand.
i> Das als Zink-Druckgußteil hergestellte Gehäuse 1 der Eckumlenkung besteht aus zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten Schenkeln 2. in deren im Querschnitt geschlossen ausgebildeten Führungskanal 3 ein Umienkfederband4 verschiebbar gelagert ist. das an
jo seinen Enden jeweils mit einer aus dem Gehäuse I herausragenden Verbindungsstange 5 versehen ist. die an ihrem freien Ende jeweils einen Kupplungszapfen 6 zur Verbindung mit einer nicht dargestellten Treibstange eines Treibstangenbeschlags tragen. Das Gehäuse I besitzt auf einer Seitenfläche jedes Schenkels 2 je einen durchlaufenden Kanal 12, wodurch vom Gehäuse 1 abstehende Leisten gebildet werden.
Das Gehäuse i der Eckumlenkung ist zum Einbau an einer Ecke eines Rahmens 8. insbesondere eines Flügelrahmens bestimmt, und zwar dort in eine hinterschnittene Nut 7, ohne daß dazu die Nut 7 an der Rahmenecke mit einer Einführöffnung versehen werden muß. Die Nut 7 wird begrenzt von dem Nutgrund 9, den beiden Nutwänden 10 und den parallel zum Nutgrund 9
•<5 angeordneten, an der Nutausmündung zueinander gerichteten Querstegen 11. Um das Einbringen des Gehäuses 1 in der Ebene senkrecht zum Nutgrund 9 in die hinterschnittene Nut 7 zu ermöglichen, ist die Breite B der Schenkel 2 des Gehäuses 1 im Bereich der Leiste geringfügig kleiner als die lichte Weite A zwischen den Querstegen 11.
Auf der vom Nutgrund 9 abgewendeten Oberfläche
13 des Gehäuses 1 sind in jedem Schenkel 2 zwei Taschen 14 angeordnet Diese Taschen 14 gehen nahe der mit den Leisten versehenen Seitenflächen des Gehäuses 1 in eine Vertiefung 15 über. In jeder Tasche
14 verbleibt eine Anlagefläche 16, die sich in einer gemeinsamen Ebene mit der Oberfläche 13 des Gehäuses 1 befindeL An der gegenüberliegenden,
ό leistenlosen Seitenfläche jedes Schenkels 2 sind die Taschen 14 durch einen Ansatz 17 am Schenkel 2 begrenzt, der auf der von den Taschen 14 abgewendeten Fläche als Aufschiebrampe 18 ausgebildet ist. Der Ansatz 17 jedes Schenkels 2 ist mit einer Aussparung 22
Λ versehen, deren Grundfläche von einer schrägen Fläche 23 gebildet ist, die sich bis zu der Aniagefiäche 16 erstreckt Im Bereich des Ansatzes 17 jedes Schenkels 2 ist an der leistenlosen Seitenfläche ein Abstützsteg 19
angeformt, dessen Abstand von der Unterfläche 20 des Gehäuses I etwas größer ist als die Höhe der Ntitwände 10. Seitlich angrenzend an die Taschen 14 sind an den Schenkeln 2 gegen die Oberfläche 13 des Gehäuses 1 hin ausmündende Schrägflächen 21 ausgespart. ">
Der ein selbständiges Element bildende Befestigungswinkel 24 besteht aus einem Biege-Stan/.teil aus Feder^'ahlblech, mit einem Flansch 25 und mit einem dazu abgewinkelten Mittelsteg 27, der mit einer Nase 31 versehen ist. Durch eine Ausnehmung 28 sind zwei im i<> Abstand voneinander angeordnete Miitelstege 27 ausgebildet, die jeweils in einem etwas kleineren Winkel als 90° zum Flansch 25 angeordnet sind. Diese Mittelstege 27 erstrecken sich nur über einen geringen Teil der Breite des mit einem Durchbruch 26 versehenen ι "> Flansches 25, an dem durch die Ausnehmung 28 auch ein Abkröpfungsansatz 29 ausgespart und in Richtung auf den Mittelsteg 27 abgebogen ist. Der Abkröpfungsansalz 29 ist mit einem Lappen 30 versehen, der sich im wesentlichen parallel zum Flansch 25 erstreckt. Die Nasen 31 tragen an ihren freien Enden jeweils eine Abbiegung 32. Der Abstand zwischen den Nasen 31 und der zur Anlage auf der Oberfläche 13 des Schenkels 2 des Gehäuses 1 bestimmten Auflagefläche des Flansches 25 an seinem freien Kantenbereich ist etwas 2'. kleiner als der Abstand zwischen der Unterseite des von der Nase 31 zu untergreifenden Querstegs 11 zur Oberfläche 13 des Schenkels 2.
Zum Einbau des Gehäuses 1 der Eckumlenkung in die hinterschnittene Nut 7 des Rahmens 8 wird das Gehäuse > <> 1 senkrecht zum Nutgrund 9 eingeführt und dort mit seiner Unterfläche 20 zur Anlage am Nutgrund 9 gebracht, wodurch der Abstützsteg 19 des Gehäuses 1 auf dem in der Zeichnung rechten Quersteg 11 der Nut 7 zur Auflage gelangt (F i g. 2). Dann wird das Gehäuse 1 r> nach links verschoben, so daß der linke Quersteg 11 der Nut 7 in den Kanal 12 der Schenkel 2 eingreift und von der dem Kanal Ϊ2 begrenzenden Leiste Untergriffen wird. Durch diese Seitwärtsverschiebung des Gehäuses 1 entsteht ein Freiraum zwischen der leistenlosen ■»<> Seitenfläche des Gehäuses 1 und dem zugeordneten Quersteg 11 der Nut 7.
Zur Befestigung des Gehäuses 1 in dieser Lage innerhalb der Nut 7 dienen die Befestigungswinkel 24. Jeder Befestigungswinkel 24 wird zu seiner Montage. r· wie strichpunktiert in Fig.2 dargestellt, zuerst mit seiner Nase 31 in den Freiraum zwischen Gehäuse 1 und rechtem Quersteg 11 der Nut 7 eingeführt, wobei die Abbiegung 32 diese Einführung erleichtert, bis sein Mittelsteg 27 auf der parallel zum Nutgrund 9 >" verlaufenden Oberseite des Querstegs 11 aufliegt.
Nunmehr wird der Befestigungswinkel 24 durch Krafteinwirkung auf den Flansch 25 in Richtung des Gehäuses 1 bewegt, wodurch die Nasen 31 den Quersteg 11 untergreifen, die Mittelstege 27 beidseits 5i des Ansatzes 17 an der leistenlosen Seitenfläche des Gehäuses 1 teilweise zur Anlage gelangen und der Abkröpfungsansatz 29 sich an der Aufschiebrampe 18 des Ansatzes 17 des Schenkels 2 anlegt Durch nachfolgenden kräftigen Druck auf das freie Ende des Flansches 25 gleitet der Abkröpfungsansatz 29 die Aufschiebrampe 18 entlang und schnappt mit seinem freien Ende hinter den Ansatz 17. wodurch sich der Flansch 25 gegen die Oberfläche 13 des Gehäuses 1 unter Vorspannung anlegt, da in dieser Befestigungsphase sich der Winkel zwischen dem Flansch 25 und dem Mittelsteg 27 aufweitet. Durch die im Bcfcstigungswinkcl 24 erzeugte Vorspannung wird gleichzeitig die Unierfläche 20 des Gehäuses 1 gegen den Nutgrund 9 und die mit der Leiste versehene Seitenfläche des Gehäuses 1 gegen die benachbarte Nutwand 10 gedruckt. Da ferner die in Richtung auf den Nutgrund 9 gerichtete Abbiegung 32 der Nase 31 sich an der Innenseite der zugehörigen Nutwand 10 der Nut 7 federnd abstützt, ist unter Ausgleich von üblichen Fertigungstoleranzen eine Verschiebemöglichkeit des Gehäuses I quer zur Nut 7 gesperrt. Es wird somit eine sichere und zuverlässige Festlegung des Gehäuses 1 in der hinterschnittenen Nut 7 durch den Z-förmigen Befestigungswinkel 24 erhalten, der durch die Anlage der beiden Mittelstege 27 beidseitig am Ansatz 17 längsverschiebesicher am Gehäuse 1 gehalten ist.
Das Einrasten des freien Endes des Abkröpfungsansatzes 29 an dem Ansatz 17 des Schenkels 2 des Gehäuses 1 kann auch durch Einführen eines Werkzeugs durch den Durchbruch 26 des Flansches 25 und anschließendes Schwenken des Werkzeugs in F i g. 2 nach links erreicht werden, wobei sich das Werkzeug dabei an der dem Ansatz 17 benachbarten Wandung 33 der Vertiefung 15 abstützt.
Die Befestigung des Gehäuses 1 in der hinterschnittenen Nut 7 erfordert durch den mit Vorspannung auf das Gehäuse 1 wirkenden, mit einem Einklipsvorgang auf das Gehäuse 1 aufgebrachten Z-förmigen Befestigungswinkel 24 keine zusätzlichen Schrauben, kann ohne Werkzeuge schnell, sicher und einfach erfolgen unter Erzielung einer einwandfreien Festlegung in der hinterschnittenen Nut 7, wobei auf das Gehäuse 1 wirkende Kräfte zusätzlich noch durch das Aufliegen des Abstützstegs 19 auf der Oberseite des Querstegs 11 aufgefangen werden.
Zum Lösen des Befestigungswinkels 24 ist das freie Ende des Abkröpfungsansatzes 29 von dem Ansatz 17 des Gehäuses 1 wegzubewegen. Sobald das freie Ende des Abkröpfungsansatzes 29 aus dem Bereich des Ansatzes 17 gelangt, bewegt sich der Befestigungswinkel 24 infolge der dabei sich auflösenden Vorspannung selbsttätig um den vom Übergang der Mittelstege 27 zu den Nasen 31 gebildeten Radius, und der Befestigungswinkel 24 ist aus der Nut 7 entnehmbar.
Das Lösen des Befestigungswinkels 24 kann auch mittels eines Werkzeugs erfolgen, das zwischen dem Grund der Aussparung 22 im Ansatz 17 des Schenkels 2 und dem an den Abkröpfungsansatz 29 des Befestigungswinkels 24 angeordneten, in diese Aussparung 22 ragenden Lappen 30 eingeführt wird und durch Anheben des Lappens 30 die Abstützung des Abkröpfungsansatzes 29 am Ansatz 17 des Gehäuses 1 aufhebt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Befestigung eines Gehäuses einer Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen in einer hinterschnittenen Nut mit an der Nutausmündung zueinander gerichteten Querstegen im Rahmen eines Fensters, einer Tür ocLdgL, bei der jeder Schenkel des Gehäuses eine von einer Seitenfläche abstehende Leiste besitzt, die in montiertem Zustand einen der Querstege hintergreift, wobei die Breite der Schenkel des Gehäuses im Bereich der Leiste gleich oder kleiner als die lichte Weite zwischen den Querstegen ist und die Festlegung jedes Schenkels des Gehäuses in der Nut mittels eines Z-förmigen Befestigungwinkels erfolgt, der in der Befestigungsstellung mit einem Flansch das Gehäuse auf der vom Nutgrund abgewendeten Oberfläche übergreift, mit einem abgewinkelten Mittelsteg an der der Leiste gegenüberliegenden Seitenfläche des Gehäuses anliegt und mit einer parallel zum Flansch verlaufenden Nase den anderen Quersteg der Nut untergreih und sich an der Nutwand abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungswinkel (24) als selbständiges Element aus Federstahl besteht, daß der Flansch (25) und der Mittelsteg (27) in einem etwas kleineren Winkel als 90° zueinander angeordnet sind, daß der Abstand zwischen der Nase (31) und der Auflagefläche des Flansches (25) geringfügig kleiner ist als der Abstand zwischen der Unterseite des von der Nase (31) hintergriffenen Querstegs (11) und der Oberfläche
(13) des Gehäuses (1) und daß der Flansch (25) mit einem gegen die Oberfläche (S3) des Gehäuses (1) und gegen den Mittekteg (2i / gerichteten Abkröpfungsansatz (29) versehen ist, dessen freies Ende sich in der Befestigungsstellung geg*„.i einen Ansatz (17) des Gehäuses (1) abstützt
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abkröpfungsansatz (29) mit einem Lappen (30) versehen ist, der in eine Aussparung (22) im Ansatz (17) des Gehäuses (1) mit Abstand vom Grund der Aussparung (22) eingreift.
3. Befestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (25) mit einem Durchbruch (26) und das Gehäuse (1) mit einer Vertiefung (15) versehen ist, deren dem Ansatz (17) benachbarte Wandung (33) im Bereich des Durchbruchs (26) angeordnet ist.
4. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungswinkel (24) in einer im Gehäuse (1) eingelassenen Tasche
(14) angeordnet ist.
5. Befestigung nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) an der der Leiste gegenüberliegenden Seitenfläche mit einem Abstützsteg (19) versehen ist, der in montiertem Zustand außerhalb der Nut (7) auf dem Quersteg (11) aufliegt, und daß der Mittelsteg (27) des Befesiigungswinkels (24) im Bereich des Abstützstegs (19) mit einer Ausnehmung (28) versehen ist.
6. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Befestigungswinkel (24) zwei Mittelstege (27) mit je einer Nase (31) ausgebildet sind, zwischen denen der Abkröpfungsansatz (29) angeordnet ist.
7. Befestigung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Abkröpfungsansatz (29) abgewendete Räche des Ansatzes (17) des Gehäuses (1) als Aufschiebrampe (18) ausgebildet ist
8. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daü das freie Ende der Nase (31) mit einer zum Nutgrund (9) gerichteten Abbiegung (32) versehen ist.
DE19742456009 1974-11-27 1974-11-27 Befestigung eines Gehäuses einer Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen Expired DE2456009C2 (de)

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