DE10354310A1 - Dichtung insbesondere selbsttätig absenkende Bodendichtung für Türen - Google Patents

Dichtung insbesondere selbsttätig absenkende Bodendichtung für Türen Download PDF

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Carl-Julius Cronenberg
Jenö Faflek
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FA F ATHMER
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    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever
    • E06B7/20Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever automatically withdrawn when the wing is opened, e.g. by means of magnetic attraction, a pin or an inclined surface, especially for sills
    • E06B7/21Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever automatically withdrawn when the wing is opened, e.g. by means of magnetic attraction, a pin or an inclined surface, especially for sills with sealing strip movable in plane of wing

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtung, insbesondere selbstständig absenkende Bodendichtung, für Türen, mit zumindest einem Dichtmittel, mit zumindest einem Haltemittel (3), in welchem das Dichtmittel angeordnet ist und mit Befestigungsmitteln (4, 8), mit welchen das Haltemittel (3) an einem Türblatt (2) o. ä. befestigbar ist, wobei zumindest eines der Befestigungsmittel (4, 8) zur Befestigung der Dichtung ein Langloch (5) und/oder einen Schlitz (6) des Haltemittels (3) durchgreift, wobei das Haltemittel (3) zur Montage in die Haupterstreckungsrichtung der Dichtung verschiebbar ist und wobei das Haltemittel (3) zumindest eine Anschlagsfläche (7) aufweist, welche eine Befestigungsposition des Haltemittels (3) relativ zu den Befestigungsmitteln (4, 8) festlegt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtung, insbesondere eine selbsttätig absenkende Bodendichtung für Türen. Eine solche Dichtung weist zumindest ein Dichtmittel und zumindest ein Haltemittel auf, in welchem das Dichtmittel angeordnet ist. Ferner weist eine solche Dichtung Befestigungsmittel auf, mit welchen das Haltemittel an einem Türblatt oder ähnlichem befestigbar ist.
  • Eine derartige Türdichtung ist beispielsweise aus der Druckschrift EP 1 167 678 A2 bekannt. Als Haltemittel ist hier ein U-förmiges Profil vorgesehen, welches in seinem Steg Bohrungen aufweist, über welche das Haltemittel unter Zuhilfenahme von Schrauben als Befestigungsmittel in einer Nut am unteren Ende eines Türblatts eingeschraubt werden kann (vergleiche EP 1 167 678 A2 5). Zur Montage einer derartigen Dichtung an einem Türblatt, muss das Türblatt vor dem Einhängen mit der Dichtung ausgestattet werden. Dazu wird zunächst das U-förmige Profil des Haltemittels mittels der Schrauben, welche die Befestigungsmittel bilden, in der Nut eingeschraubt, worauf dann das Dichtmittel unter Zwischenschaltung einer Mechanik in dem Haltemittel befestigt wird. Daraufhin kann das Türblatt mit der installierten Dichtung eingehängt werden. Nachteilig ist hierbei, dass Türen in Neubauten bereits eingehängt werden, lange bevor der Bau abgeschlossen ist. So sind oftmals insbesondere nach dem Montieren der Türen noch Maler- und Tapezierarbeiten und/oder Fußbodenarbeiten notwendig. Hierbei kann es immer wieder vorkommen, dass durch unter den Türen hindurchgezogene Kabel, Verschmutzungen oder ähnlichem die Dichtmittel zerstört oder beschädigt oder die Funktion der gesamten Dichtung beeinträchtigt wird.
  • Es ist daher ein Anliegen der Erfindung, eine Dichtung vorzuschlagen, bei der insbesondere das Dichtmittel auch bei eingehängten Türen montiert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Dichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Demnach greift zumindest eines der Befestigungsmittel zur Befestigung der Dichtung durch ein Langloch und/oder durch ein Schlitz des Haltemittels. Ferner ist das Haltemittel bei der Montage in die Haupterstreckungsrichtung der Dichtung verschiebbar, wobei das Haltemittel Anschlagsflächen aufweist, welche eine Befestigungsposition des Haltemittels relativ zu den Befestigungsmitteln festlegen.
  • Aus der Gebrauchsmusterschrift DE 91 07 544 U1 ist eine Dichtung bekannt, die zur Abdichtung von zwei gegenseitig verschwenkbaren Flügeltüren geeignet ist. Es wird diesbezüglich insbesondere auf Seite 7 und auf 2a und 3a verwiesen. Diese Dichtung weist ein Dichtmittel auf, die über den Haltemittel der Erfindung entsprechenden Bauteile abgehalten werden. Diese Bauteile weisen Langlöcher zur höhenverstellbaren Befestigung mittels Schrauben in den Türflügelstirnseiten auf. Die Ränder der Langlöcher bilden dabei keine Anschläge im Sinne der Erfindung, da sie nicht zum Einstellen einer definierten Position des Dichtmittels relativ zu der Tür geeignet sind. Dieses würde dem in der Druckschrift beschriebenen Zweck der Langlöcher auch wiedersprechen, da die Druckschrift gerade die Höhenverstellbarkeit der Befestigung der Dichtung hervorhebt. Die Langlöcher ermöglichen die Verschiebung des Dichtmittels relativ zu der Tür indem durch die Langlöcher definierten Bereich. Dem Monteur ist es daher möglich, die Dichtung abgestimmt auf die übrigen an der Tür vorgesehenen Dichtungen einzustellen. Eine einfache Montage ist mittels der in der Druckschrift offenbarten Langlöcher nicht möglich.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Dichtung werden zumindest einige Befestigungsmittel in einem ersten Arbeitsschritt an dem Türblatt befestigt. Sodann kann das Türblatt eingehängt werden um die Montage der Tür weitgehend abzuschließen. Zu einem späteren Zeitpunkt können dann zum Ende der Bauarbeiten die übrigen Dichtungsteile nämlich das Haltemittel und das Dichtmittel durch seitliches Einschieben an den bereits angebrachten Befestigungsmitteln montiert werden, wobei ein Aushängen der Tür nicht notwendig ist.
  • Zu den Befestigungsmitteln können unter anderem Schrauben gehören, welche in die endseitige Nut eines Türblatts eingeschraubt werden können. Die Schraubenköpfe dieser Schrauben können zur Befestigung des Haltemittels die Ränder des Schlitzes oder des Langloches in dem Haltemittel übergreifen. Der Schlitz und das Langloch können dabei in einem U-förmigen Profil vorgesehen sein.
  • Gemäß der Erfindung kann das Haltemittel z.B. neben einem U-förmigen Profil einen Winkel umfassen, dessen Außenfläche die Anschlagsfläche bildet.
  • Eine erfindungsgemäße Dichtung kann ein Langloch mit einem ersten Abschnitt und einem zweiten Abschnitt aufweisen, wobei der erste Abschnitt in Querrichtung zur Haupterstreckungsrichtung eine größere Ausdehnung aufweist als der zweite Abschnitt. Bei einem derartigen Langloch kann es sich um ein Langloch in Schlüssellochform handeln. Zumindest eine der sich im wesentlichen in Querrichtung erstreckenden Begrenzungsflächen einer ersten Abschnitts eines derartigen Langlochs kann gemäß der Erfindung eine Anschlagsfläche bilden. Gemäß der Erfindung könnte ein derartiges Langloch auch einen dritten Abschnitt aufweisen, welcher sich an den zweiten Abschnitt anschließt und welcher in Querrichtung eine größere Ausdehnung aufweist als der zweite Abschnitt. Vorteilhaft hätte dieser dritte Abschnitt die gleiche Ausdehnung in Querrichtung wie der erste Abschnitt.
  • Ebenso ist es möglich, dass an dem Haltemittel insbesondere an dem U-förmigen Profil des Haltemittels Löcher oder Ausnehmungen vorgesehen sind, deren Begrenzungsflächen Anschlagsflächen bilden.
  • Erfindungsgemäße Dichtungen können Befestigungsmittel aufweisen, welche Gleitelemente umfassen. Derartige Gleitelemente übergreifen im montierten Zustand die Ränder des Schlitzes und/oder des Langlochs. Die Gleitelemente werden vorteilhaft mittels der Schrauben an einem Türblatt oder ähnlichem befestigt. An derartigen Gleitelementen können Federelemente angebracht sein, welche bei der Montage des Haltemittels mit dem Haltemittel verrasten und so eine formschlüssige Verbindung zwischen den Befestigungsmitteln und den Haltemitteln herstellen. Die Federelemente können dann vorteilhaft zur Festlegung der Befestigungsposition an den Anschlagsflächen anliegen.
  • Ausführungsbeispiele für erfindungsgemäße Dichtungen sind anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigt
  • 1a einen Schnitt durch ein Teil eines Türblatts mit Befestigungsmitteln einer erfindungsgemäßen Dichtung,
  • 1b eine Seitenansicht des Teils des Türblatts gemäß 1a,
  • 1c eine Draufsicht auf das Haltemittel einer erfindungsgemäßen Dichtung zur Montage in dem Teil des Türblatts gemäß 1a und 1b,
  • 2a einen Schnitt durch einen Teil eines Türblatts mit Befestigungsmitteln und Haltemitteln einer erfindungsgemäßen Dichtung in einer zweiten Ausführung,
  • 2b eine Seitenansicht des Teils des Türblatts gemäß 2a,
  • 2c eine Draufsicht auf das in den Teil des Türblatts gemäß 2a und 2b montierten Haltemittels,
  • 3a einen Schnitt durch einen Teil eines Türblatts mit den Befestigungsmitteln und dem Haltemittel einer erfindungsgemäßen Dichtung in einer dritten Ausführung,
  • 3b einen Schnitt durch das Türblatt gemäß 3a entlang der Linie IIIb-IIIb,
  • 3c eine Ansicht des Türblatts mit der erfindungsgemäßen Dichtung in der dritten Ausführung in einer Ansicht von unten,
  • 3d das Türblatt gemäß der 3a bis 3c mit den Befestigungsmitteln,
  • 4a einen Schnitt durch einen Teil eines Türblatts mit Befestigungsmitteln und einem Haltemittel einer erfindungsgemäßen Dichtung gemäß einer vierten Ausführung,
  • 4b einen Schnitt durch das Türblatt gemäß der Linie IVb-IVb in 4a,
  • 4c eine Ansicht der Türblatts gemäß der 4a und 4b von unten,
  • 5a einen Schnitt durch einen Teil eines Türblatts mit Befestigungsmitteln und einem Haltemittel einer erfindungsgemäßen Dichtung gemäß einer fünften Ausführung,
  • 5b einen Schnitt durch die Tür gemäß der Linie Vb-Vb in 5c und
  • 5c eine Ansicht des Türblatts gemäß der 5a und 5b von unten.
  • Zunächst wird auf die 1a, 1b und 1c Bezug genommen. Die erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Dichtung, welche anhand dieser Zeichnungen dargestellt ist, ist wie auch die Dichtungen in den übrigen Figuren dargestellten Ausführungen zur Montage in einer Nut in der unteren Stirnseite eines Türblatts vorgesehen. Das in den 1a, 1b und 1c dargestellte Türblatt 2 weist daher eine Nut für die Aufnahme der Dichtung auf. Zur Befestigung der Dichtung in dem Türblatt 2 weist die Dichtung Befestigungsmittel 4 auf. Bei den Befestigungsmitteln 4 handelt es sich im vorliegenden Fall um Schrauben. Diese werden in den Boden der Nut eingeschraubt. Dabei ist zu beachten, dass insbesondere die links dargestellte Schraube 4 in einem definierten Abstand x von der seitlichen Begrenzungsfläche des Türblatts 2 in den Boden der Nut eingeschraubt ist. Ferner dürfen die Schrauben nicht vollständig eingeschraubt sein. Vielmehr muss zwischen Schraubenkopf und Boden der Nut ein Abstand verbleiben, der der Dicke eines Haltemittels 3 entspricht.
  • Eine erfindungsgemäße Dichtung gemäß der ersten Ausführung weist ferner das Haltemittel 3 auf, in welchem ein nicht dargestelltes Dichtmittel befestigt werden kann. Das Haltemittel 3 ist vorzugsweise als U-Profil ausgebildet.
  • In dem die beiden Schenkel des Haltemittels 3 verbindenden Steg ist ein Langloch 5 und ein Schlitz 6 vorgesehen. Dieses Langloch 5 und der Schlitz 6 wirken zur Befestigung der Dichtung in der ersten Ausführung mit den Befestigungsmitteln 4, das heißt mit den in den Boden der Nut eingeschraubten Schrauben 4, zusammen.
  • Zur Montage des Haltemittels 3 in der Nut des Türblatts 2 kann das Haltemittel seitlich in die Nut eingeschoben werden. Dabei wird das Haltemittel 3 mit geringem Abstand zwischen der Außenfläche des Stegs des Haltemittels 3 und dem Boden der Nut von in der Darstellung der 1a linken Seite in die Nut des Türblatts 2 eingeführt. Sobald das rechte Ende des Haltemittels 3 im Bereich der rechten Schraube 4 angelangt ist, wird das Haltemittel 3 mit seinem Steg an den Boden der Nut angelegt. Gleichzeitig erfolgt eine weitere Einschubbewegung nach rechts. Dadurch wird die Schraube 4 in den Schlitz 6 eingeführt, während die linke Schraube noch auf der Außenseite des Stegs gleitet. Sobald die linke Schraube jedoch den ersten Abschnitt 10 des Langlochs 5 erreicht hat, wird auch dieser Teil des Haltemittels 3 an den Boden der Nut des Türblatts angelegt, wobei im weiteren das Haltemittel 3 weiter nach rechts verschoben wird. Die linke Schraube 4 kommt dadurch aus dem ersten Abschnitt 10 des Langlochs 5 heraus und gelangt in den zweiten Abschnitt 11 des Langlochs 5. Die Verschiebebewegung ist dann jedoch eingestellt, wenn die linke Schraube 4 an der linken Anschlagfläche 7 des Langlochs 5 anschlägt. Die linke Anschlagfläche hat dabei einen Abstand zum linken Ende des Haltemittels der so bemessen ist, zumindest bei Holztüren sinnvollerweise, dass das linke Ende des Haltemittels 3 bündig mit der linken Seitenfläche des Türblatts 2 abschließt. Vorzugsweise ist im Bereich des linken Endes des Haltemittels 3 ein nicht dargestellter Auslöser der Dichtung angebracht, welcher auf das Dichtmittel (ebenfalls nicht dargestellt) nach unten bewegt, sobald die Tür geschlossen ist. Vorzugsweise ist die in der Darstellung der 1a linke Seite des Türblatts 2 die Bandseite, während die rechte Seite die Schlossseite ist.
  • Da Türblätter durchaus unterschiedliche Breiten haben, müssen für Türblätter mit unterschiedlichen Breiten auch Dichtungen mit unterschiedlichen Längen vorgehalten werden, so dass eine Tür über die ganze Länge mit einer Bodendichtung versehen werden kann. Um Lagerbestände minimieren zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Dichtungen entsprechend der Breite eines Türblatts angepasst werden können. Das heißt es werden Dichtungen in großer Länge vorrätig gehalten, die dann ggf. auf die Breite des Türblatts 2 gekürzt werden. Für ein derartiges Kürzen der Dichtung ist die erfindungsgemäße Dichtung besonders geeignet. Die besondere Eignung ergibt sich aus der Möglichkeit die rechte Schraube 4 in einem Bereich im Türblatt einzuschrauben, wobei dieser Bereich durch die Länge des Schlitzes 6 des Haltemittels 3 festgelegt wird.
  • Ferner kann die Dichtung und insbesondere das Haltemittel 3 an dem in der Darstellung der 1c rechten Ende gekürzt werden. Dabei muss lediglich beachtet werden, dass ein ausreichend langer Schlitz 6 verbleibt, welcher mit der Schraube 4 zusammenwirken kann. Das in der 1c dargestellte Haltemittel ist übrigens durch Kürzen aus einem längeren Haltemittel 3 entstanden. Dieses längere Haltemittel 3 ist durch die gestrichelte Fortsetzung des Haltemittels 3 in der Darstellung der 1c angedeutet.
  • Im weiteren wird auf die 2a, 2b und 2c Bezug genommen. Die in den 2a bis 2c dargestellte Dichtung in der zweiten Ausführung unterscheidet sich von der in den 1a bis 1c dargestellten ersten Ausführung dadurch, dass im Gegensatz zu der ersten Ausführung keine Schraube 4 in der Darstellung linken Hälfte des Türblatts 2 in den Boden der Nut im unteren Ende des Türblatts eingeschraubt ist. Ferner ist im Bereich des in der Darstellung linken Endes des Haltemittels 3 kein Langloch vorgesehen. Dagegen ist am linken Ende des U-Profils des Haltemittels 3 ein ebenfalls zum Haltemittel 3 gehöriger Winkel 9 angebracht. Der Winkel 9 ist mit einem kürzeren Schenkel in das U-Profil des Haltemittels 3 eingeschoben und hält dieses im Nutgrund. Der andere Schenkel des Winkels 9 ragt entgegengesetzt zu den Schenkeln des U-Profils über den Steg hinaus und die innere Fläche dieses Schenkels bildet eine Anschlagsfläche 7, mit welcher der Schenkel und somit das gesamte Haltemittel 3 an der in der Darstellung linken Außenfläche des Türblatts 2 anliegt. An diesem anderen Schenkel des Winkels 9 sind Bohrungen vorgesehen, durch welche Schrauben 4 oder Stifte als Befestigungsmittel den Winkel 9 und somit das gesamte Haltemittel 3 an dem Türblatt 2 fixieren.
  • Im weiteren wird auf die 3a bis 3d Bezug genommen. Anhand der 3a bis 3d ist dargestellt, wie mit Hilfe eines Befestigungsmittels, welches eine Schraube 4 und ein Gleitelement 8 aufweist, ein mittiges Einschrauben der Schraube 4 in die Nut am unteren Ende des Türblatts 2 erreicht werden kann. Das Gleitelement 8 wird durch einen im wesentlichen quaderförmigen Block gebildet, der eine zentrale Bohrung aufweist. Eine erste Seitenlänge des quaderförmigen Blocks ist dabei kürzer als die Breite der Nut am unteren Ende des Türblatts 2 und auch kleiner als der Abstand der beiden Schenkel des U-Profils des Haltemittels 3. Eine zweite Seitenlänge ist dagegen länger als die Breite der Nut am unteren Ende des Türblatts 2. An den beiden Seiten mit der zweiten Seitenlänge weist der quaderförmige Block entlang der Kante von der Seitenfläche zur Unterseite des Blocks einen Absatz auf. Dieser Absatz hat eine Höhe, welche im wesentlichen der Dicke des Stegs des U-Profils des Haltemittels 3 entspricht. Die Unterseite des Blocks hat ferner eine sich zwischen den beiden Absätzen erstreckende Breite, welche kleiner oder gleich der Breite des Schlitzes 6 im U-Profil des Haltemittels 3 ist. Das so aus dem quaderförmigen Block gebildete Gleitelement 8 ist mittels der Schraube 4 in der Nut am unteren Ende angebracht. Zur Befestigung des Gleitelements 8 und zum Einschrauben der Schraube 4 in den Boden der Nut wird das Gleitelement 8 mit der Unterseite zum Boden der Nut gekehrt in die Nut eingesetzt und zwischen den beiden seitlichen Begrenzungsflächen der Nut verkantet. Dadurch ist gewährleistet, dass die zentrale Bohrung des Gleitelementes mittig in der Nut zum Liegen kommt. Der Effekt kann auch mit anderen symmetrischen Gleitelementen z.B. auch ovale, ellipsenförmige,... Gleitelemente erreicht werden, die eine zentrale Bohrung für die Schraube 4 aufweisen. Danach wird die Schraube 4 durch die zentrale Bohrung in das Gleitelement 8 eingeführt und in den Boden der Nut eingeschraubt. Die Schraube wird dabei soweit angezogen, dass das Gleitelement 8 noch die Möglichkeit hat sich um die Schraube 4 zu drehen. Wird nun in der bezüglich der 1a bis 1c beschriebenen Art und Weise das U-Profil des Haltemittels 3 mit seinem Schlitz voraus in die Nut eingeführt, schiebt sich das Gleitelement in eine Stellung, in welcher die zweiten Seitenflächen parallel zu den seitlichen Begrenzungsflächen der Nut liegen. Das Gleitelement 8 ist somit in einer Position, in welcher es in den Schlitz 6 des U-förmigen Profil des Haltemittels 3 eingeführt werden kann. Die weitere Befestigung des U-Profils erfolgt dann beispielsweise in der anhand der 1a bis 1c oder anhand der in den 2a bis 2c beschriebenen Art und Weise.
  • Im folgenden wird auf die 4a bis 4c Bezug genommen. Anhand der 4a bis 4c soll nun ein Gleitelement 8 einer Dichtung in einer vierten Ausführung beschrieben werden. Ebenso soll ein Unterschied zwischen dem U-Profil der bisher beschriebenen Haltemittel 3 und dem U-Profil des Haltemittels 3 der Dichtung in der vierten Ausführung erläutert werden. Das U-Profil der Dichtung in der vierten Ausführung unterscheidet sich nämlich dadurch von den bisher beschriebenen U-Profilen, dass am Ende des Schlitzes 6 der Schlitz eine Aufweitung hat. Die seitlichen Ränder des Schlitzes 6 verspringen dazu nach außen in Richtung auf die Schenkel des U-förmigen Profils. Die dadurch entstehenden quer zu der Haupterstreckungsrichtung des U-förmigen Profils liegenden Begrenzungsflächen bilden Anschlagsflächen für das Befestigungsmittel bzw. für das Gleitelement des Befestigungsmittels 4, 8.
  • Das Gleitelement 8 der Dichtung in der vierten Ausführung weist einen länglichen, quaderförmigen Grundkörper auf, dessen Breite geringer ist als die Breite des Schlitzes 6 an seiner schmalsten Stelle.
  • Dieser Grundkörper hat eine Höhe, welche die Dicke des Steges des U-förmigen Profils allenfalls unwesentlich übersteigt. An den Außenflächen dieses Grundkörpers sind zwei Federelemente 12 angebracht. Diese sind einseitig mit dem Grundkörper verbunden, während die andere Seite federnd von dem Grundkörper absteht. An dem zu dem Befestigungspunkt der Federelemente 12 gegenüberliegenden Ende des Grundkörpers ist auf der Oberseite des Grundkörpers ein Querriegel angebracht, welcher breiter ist als der Schlitz 6 an seiner engsten Stelle und welcher die Ränder des Schlitzes 6 übergreift. In den Grundkörper ist ferner eine Bohrung vorgesehen, mit welcher der Grundkörper und somit das gesamte Gleitelement 8 mittels einer Schraube 4 in der Nut am unteren Ende des Türblatts 2 befestigt werden kann. Wird nun nachdem die Befestigungsmittel 4, 8 in der Nut am unteren Ende des Türblatts befestigt worden sind das U-förmige Profil des Haltemittels 3 in die Nut eingebracht, wird dabei das Gleitelement 8 in den Schlitz 6 eingeführt. Die über die Breite des Schlitzes hinausragenden freien Enden der Federelemente 12 werden dabei an den Grundkörper des Gleitelements 8 herangedrückt, so dass das Gleitelement in den Schlitz 6 des U-Profils eingeführt werden kann. Das U-Profil wird dann zwischen dem Querriegel des Gleitelements 8 und dem Boden der Nut hindurchgeschoben, bis das Gleitelement 8 an der Anschlagsfläche 7 anschlägt. In dieser Stellung hat das Gleitelement 8 die aufgeweitete Stelle des Schlitzes 6 erreicht. Die Seitenwände an dieser aufgeweiteten Stelle springen wie bereits beschrieben rechtwinklig zurück, so dass die Federelemente 12 sich entspannen können, wodurch das Gleitelement 8 fest in der aufgeweiteten Stelle des Schlitzes 6 durch Einschnappen befestigt ist. Damit ist eine Befestigung des U-Profils des Haltemittels 3 in die Längsrichtung gewährleistet. Eine weitere Befestigung ist im Grunde nicht notwenig.
  • Im weiteren wird auf 5a bis 5c Bezug genommen. Auch anhand dieser Figuren soll ein besonderes Gleitelement 8 beschrieben werden, welches der Befestigung der Haltemittel an dem Türblatt 2 und somit der gesamten Dichtung an dem Türblatt 2 dient. Der Schlitz 6 des Haltemittels bzw. des U-förmigen Profils des Haltemittels 3 ist dabei auf die in den 1a bis 3d beschriebene Art und Weise ausgebildet.
  • Dagegen sind in den Schenkeln des U-förmigen Profils des Haltemittels 3 Löcher 13 vorgesehen, welche unmittelbar an gegenüberliegenden Stellen in den Schenkeln in einem an den Steg angrenzenden Bereich eingebracht sind. Die beiden in der Erstreckungsrichtung des Haltemittels liegenden seitlichen Begrenzungsflächen dieser Löcher 13 bilden Anschlagsflächen 7. Das Gleitelement 8 weist einen länglichen quaderförmigen Grundkörper auf, welcher eine Höhe hat, die die Dicke des Steges des U-förmigen Profils des Haltemittels 3 übersteigt. Wird also das U-förmige Profil mit seinem Schlitz 6 auf den Grundkörper des Gleitelements 8 aufgeschoben, überragt das Gleitelement den Steg des U-förmigen Profils. In den Bereichen der Seitenflächen des Grundkörpers des Gleitelementes 8, welche den Steg überragen, sind Federelemente 12 angebracht. Dabei handelt es sich um symmetrisch ausgebildete Federelemente 12, welche am vorderen und am hinteren Ende des Grundkörpers befestigt sind. An diesen Federelementen sind Nasen vorgesehen, welche im montierten Zustand in die Löcher 13 in den Schenkeln des U-förmigen Profils eingreifen und an den Anschlagsflächen 7 dieser Löcher 13 anschlagen und so das U-förmige Profil des Haltemittels 3 und somit die gesamte Dichtung beidseitig in der Nut halten. Eine Verschiebung des Haltemittels 3 in seine Haupterstreckungsrichtung ist somit nicht mehr möglich. Der Grundkörper des Leitelementes 8 und somit das ganze Gleitelement 8 ist im übrigen auf bekannte Art und Weise über eine zentrale Bohrung und einer Schraube 4 in die Nut am unteren Ende des Türblatts eingeschraubt.

Claims (11)

  1. Dichtung insbesondere selbstständig absenkende Bodendichtung für Türen, – mit zumindest einem Dichtmittel; – mit zumindest einem Haltemittel (3), in welchem das Dichtmittel angeordnet ist und – mit Befestigungsmitteln (4, 8), mit welchen das Haltemittel (3) an einem Türblatt (2) o.ä. befestigbar ist, – wobei zumindest eines der Befestigungsmittel (4, 8) zur Befestigung der Dichtung ein Langloch (5) und/oder einen Schlitz (6) des Haltemittels (3) durchgreift, – wobei das Haltemittel (3) zur Montage in die Haupterstreckungsrichtung der Dichtung verschiebbar ist und – wobei das Haltemittel (3) zumindest eine Anschlagsfläche (7) aufweist, welche eine Befestigungsposition des Haltemittels (3) relativ zu den Befestigungsmitteln (4, 8) festlegt.
  2. Dichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (4, 8) Schrauben (4) umfassen.
  3. Dichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (4) mit ihren Schraubenköpfen die Ränder des Schlitzes (6) oder des Langlochs (5) übergreifen.
  4. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (3) einen Winkel (9) umfasst, dessen eine Außenfläche die Anschlagsfläche (7) bildet.
  5. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (5) einen ersten Abschnitt (10) und einen zweiten Abschnitt (11) aufweist, wobei der erste Abschnitt (10) in Querrichtung zur Haupterstreckungsrichtung eine größere Ausdehnung aufweist als der zweite Abschnitt (11).
  6. Dichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der sich im Wesentlichen in Querrichtung erstreckenden Begrenzungsflächen des ersten Abschnitts (10) eine der Anschlagsflächen (7) bildet.
  7. Dichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (5) einen dritten Abschnitt aufweist, welcher sich an den zweiten Abschnitt (11) anschließt und welcher in Querrichtung eine größere Ausdehnung aufweist als der zweite Abschnitt (11).
  8. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (3) Löcher (13) oder Ausnehmungen aufweisen deren Begrenzungsflächen Anschlagsflächen (7) bilden.
  9. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (4, 8) Gleitelemente (8) umfassen, welche die Ränder des Schlitzes (6) und/oder des Langlochs (5) übergreifen.
  10. Dichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gleitelementen (8) Federelemente (12) angebracht sind.
  11. Dichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (12) zur Festlegung der Befestigungsposition an den Anschlagsflächen (7) anliegen.
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