DE244148C - - Google Patents

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DE244148C
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/06Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with telescopic fork, e.g. including auxiliary rocking arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244148 KLASSE 63 h. GRUPPE
CARLO OLMO in LEGNANO, Italien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1911 ab.
Für die Achsen von Fahrzeugen (Fahrräder, Motorräder, Wagen usw.) soll gemäß der Erfindung eine nachgiebige Lagerung geschaffen werden, bei welcher die Achse gezwungen ist, sich ausschließlich parallel zu sich selbst zu verschieben, auch wenn eine einseitige Belastung erfolgt.
Die bloße Gleitführung und federnde Stützung der Achsen ist bekannt, sie verhindert aber
ίο bei einseitiger Belastung das Schiefstellen der Achse nicht. Wenn sich aber die Achse schief einstellen kann, klemmen sich die Lager- und Führungsteile gegeneinander, und dann wird sofort die ganze Federung unwirksam. Die Vorrichtung ist dann schlechter als nicht federnde Achsen.
Man hat nun bereits versucht, diesem Übelstande beizukommen, indem man beide in einer Gleitführung sitzende Achsenenden mit drehbaren Hebeln verband und diese Hebel durch einen starren Bügel miteinander kuppelte. Der Zweck wird auf diesem Wege erreicht, aber, die Lösung der Aufgabe ist so unglücklich, daß sie für die Praxis wertlos bleibt. Der starre Bügel umgreift das Rad, und außer der Gleitführung und Federung sind vier besondere Teile zur Sicherung der Achsenlage erforderlich. Die Vorrichtung ist sperrig, ungeschickt und hinderlich.
Demgegenüber löst die Erfindung die Aufgabe in überraschend einfacher Weise.
Die Achse wird hier an beiden Enden mit Führungshebeln ausgestattet, aber diese Hebel sind mit der Achse fest verbunden, so daß sie mit dieser einen starren U-förmigen Bügel bilden, dessen Enden parallel geführt werden. Der Bügel, welcher früher um das ganze Rad herumging, ist also gewissermaßen mit seinem Querstück in die Achse hineingelegt worden. Diese Vorrichtung zeichnet sich durch höchste Einfachheit, Zuverlässigkeit und gedrängten Aufbau aus. Sie beansprucht im Vergleich zur älteren Vorrichtung praktisch gar keinen Platz.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes angegeben.
Fig. ι und 2 stellen eine Ausführungsform in Seitenansicht und Schnitt dar.
Fig. 3 und 4 zeigen abweichende Formen der Vorrichtung.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist an dem Gestell des Fahrzeuges beispielsweise bei 1 eine Führung 2 angebracht, in welcher in bekannter Weise ein Gleitstück 3 senkrecht gleiten kann, durch welches die Achse 4 hindurchgeht.
An jedem äußeren Ende des Achszapfens ist nun gemäß der Erfindung ein kurzer Hebel 6 fest angebracht, also z. B. mittels einer Schraube mit Mutter und Gegenmutter so mit der Achse verbunden, daß die Achse 4 und die Hebel 6 einen starren U-förmigen Bügel bilden.
An die Hebel 6 schließen sich Lenker 7 an, die an Augen 8 der Führung 2 drehbar befestigt sind und die äußeren Enden beider -Hebel 6 genau gleich führen, so daß letztere, um die allein sich der starre Bügel 6-4-6 drehen kann, immer einander gegenüber auf einer zur Achse 4 parallelen Geraden liegen.
Das Gleitstück 3 wird für gewöhnlich durch eine Feder 5 in seiner unteren Stellung ge-
halten. Diese Feder wird zweckmäßig in dem Bügel 2 entsprechend gelagert.
Wird die Achse 4 einseitig belastet, so daß sie sich schief zu stellen versucht, so ist ihr dies unmöglich gemacht, indem sie als Teil des starren Bügels 6-4-6 den Bewegungen eines ihrer Enden auf ihrer ganzen Länge folgen muß.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen nur dadurch, daß das äußere Ende der Hebel 6, anstatt durch Lenker geführt zu sein, je eine kleine Rolle trägt, die in je einen wagerechten Schlitz 9 an der Führung 2 eingreift.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist das Führungsstück 2 für das Gleitstück 3 vereinfacht, und die Feder 5 ist unterhalb des Führungsstückes auf einer durch dasselbe hindurchgesteckten Verlängerung 10 des Gleit-Stückes 3 angebracht.
Die Achse kann sich also immer nur parallel zu ihrer ursprünglichen Lage verschieben, selbst wenn eine einseitige Belastung auf dieselbe wirken sollte.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Nachgiebige Achsenlagerung für Fahrzeuge, insbesondere für Fahrräder, bei welcher die in seitlichen Führungen verschiebbaren, abgefederten Achsenenden durch eine Hebelführung in wagerechter Lage geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) mit den zur Führung der Achsenenden dienenden Hebeln (6) fest verbunden ist,1 so daß die Achse (4) und die Hebel (6) einen U-förmigen starren Bügel bilden, während die freien Enden der Hebel (6) an eine Lenkerführung (7, 8) angeschlossen oder in Schlitzen (9) verschiebbar gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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