DE2432142B2 - LagenmeBtransformator - Google Patents
LagenmeBtransformatorInfo
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Description
180° .
versetzt zueinander angeordnet sind, wenn die n-te Harmonische unterdrückt werden soll und die an
einen gemeinsamen äußeren Kreis angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wicklungsteile (9,9') parallel zueinander verlaufend angeordnet und parallel geschaltet sind.
2. Lagenmeßtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gegeneinander
verdrehbaren Transformatorhälften (86, 88) die Wicklungsteile (9, 9') sich jeweils aus zwei
spiralförmigen hintereinandergeschalteten Leiterstücken (H112 bzw. 28, 29) zusammensetzen, wobei
die Leiterstücke (11, 12 bzw. 28, 29) eines Wicklungsteils (9 bzw. 9') Strom in entgegengesetzter
Richtung führen.
3. Lagenmeßtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gegeneinander
längsverschiebbaren Transformatorhälften die Wicklungsteile (9a, 9a') jeweils parallel zueinander
verlaufende, hintereinandergeschaltete Leisterstükke (Ils, 12s bzw. 28s, 29s) aufweisen, wobei jeweils
benachbarte Leiterstücke (Ils, 12s bzw. 28s, 29s,) eines Wicklungsteiis (9a bzw. 9a') Strom in
entgegengesetzter Richtung führen.
K)
2t)
Die Erfindung betrifft einen Lagenmeßtransformator mit zwei relativ zueinander beweglichen Transformatorhälften,
die jeweils mindestens eine Wicklung tragen, 4r> wobei diese Wicklungen induktiv miteinander koppeln
und eine der Wicklungen auf einer Transformatorhälfte mindestens zwei Wicklungsteile gleicher Art aufweist,
die um
180" ,
el
el
/1
versetzt zueinander angeordnet sind, wenn die n-te Harmonische unterdrückt werden soll und die an einen «
gemeinsamen äußeren Kreif angeschlossen sind.
Bei Lagenmeßtransformatoren handelt es sich um Vorrichtungen zur Abgabe von Signalen, die für die
Relativstellung zweier zueinander beweglicher Transformatorhälften repräsentativ sind. Bei einem Lagen- wi
meßtransformator mit zwei gegeneinander verdrehbaren Transformatorhälften weist beispielsweise die eine
Transformatorhälfte eine Primärwicklung auf und die andere Transformatorhälfte zwei Sekundärwicklungen,
die um 90° versetzt zueinander angeordnet sind. Wenn μ die Primärwicklung an eine Trägerwechselspannung
angeschlossen wird, liefern die Sekundärwicklungen Sekundärspannungen, die aus einer Sinus- und einer
Kosinus-Spannung bestehen. Die Sinus- und Kosinus-Spannungen sind für den Sinus und den Kosinus einer
Winkelstellung der Sekundärwicklungen bezüglich der Primärwicklung repräsentativ.
Die Sekundärspannungen enthalten zusätzlich eine Vielzahl unerwünschter räumlicher harmonischer Komponenten
verschiedener Ordnung, weiche die Bestimmung des Wertes der Sinus- und der Kosinus-Spannung
erschweren. Typischerweise ist die Amplitude einer räumlichen harmonischen Komponente proportional
zur Amplitude des Sinus bzw. des Kosinus eines entsprechend harmonischen Vielfachen der Winkelstellung.
Ähnlich wie bei den Sinus- und den Kosinus-Spannungen ist die Phase der räumlichen harmonischen
Komponente für das Vorzeichen des Sinus bzw. des Kosinus des harmonischen Vielfachen der Winkelstellung
repräsentativ. Beispielsweise gibt es für die dritte räumliche harmonische Komponente drei Zyklen bei
einer Umdrehung der Sekundärwicklungen in bezug auf die Primärwicklung.
Da die Sekundärspannungen eine Vielzahl von räumlichen harmonischen Komponenten enthalten,
sollten möglichst viele dieser räumlichen harmonischen Komponenten unterdrückt werden, da dadurch die
Bestimmung der Sinus- und der Kosinus-Spannungen erleichtert wird.
Der US-PS 29 00 612 ist ein Lagenmeßtransformator der eingangs genannten Art entnehmbar, bei welchem
eine Transformatorhälfte acht Wicklungsteile gleicher Art aufweist. Hierbei sind jeweils vier Wickiungsteile
zur Bildung einer Wicklung hintereinandergeschaltet, wobei benachbarte hintereinandergeschaltete Wicklungsteile
einerseits um 60°, andererseits um 30° versetzt zueinander angeordnet sind, um die dritte
Harmonische zu unterdrücken. Diese beiden aus je vier Wicklungsteilen bestehenden Wicklungen werden als
Sinus- und Kosinus-Wicklungen bezeichnet und sind induktiv gekoppelt mit einer Wicklung der anderen
Transformatorhälfte, deren Wicklungsteile gleicher Art symmetrisch zueinander angeordnet sind.
Der US-PS ist weiterhin ein Lagenmeßtransformator zu entnehmen, bei dem jede Transformatorhälfte
mindestens zwei Leiterstücke aufweist, die um 180° versetzt parallel zueinander verlaufen, in Serie geschaltet
sind und Strom in entgegengesetzter Richtung führen. Durch diese Anordnung sollen harmonische
Komponenten eliminiert werden, die durch fehlerhafte Ausrichtung der Transformatorhälften zueinander entstehen.
Es besteht die Aufgabe, einen Lagenmeßtransformator der vorgenannten Art so zu verbessern, daß sich zum
Zweck der Unterdrückung von Harmonischen eine einfache Anordnung der Wicklungsteile und ihrer
Zusammenschaltung ergibt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf die Wicklungen, wobei die Sekundärwicklung aus einer in vollen
Linien gezeichneten Winkelstellung sukzessive in drei andere Winkelstellungen, in denen die Sekundärwicklung
gestrichelt gezeichnet ist, gedreht wird,
Fig. 2 eine Darstellung von Spannungen, die in der Ausführungsform von F i g. 1 vorliegen,
Fig.3 eine Draufsicht auf die Sekundärwicklungen
eines Transformators, die zusammen mit der Primär-
wicklung von F i g. 1 verwendet werden können,
F i g. 4 eine Seitenansicht eines drehbaren Transformators mit variabler Kopplung,
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Wicklungen eines linearen Transformators mit variabler Kopplung.
Bei der ersten Ausführungsform kann eine Sekundärwicklung gegenüber zwei Primärwicklungsteilen, die
zueinander eine bestimmte Winkelversetzung aufweisen, verdreht werden. Bei einer Relativdrehung um 360°
induziert die Primärwicklung jeweils eine räumliche Grundkomponente und unerwünschte harmonische
Komponenten als Sekundärspannung in der Sekundärwicklung. Wenn die gewählte Winkelversetzung gleich
einem halben Zyklus einer unerwünschten räumlichen harmonischen Komponente ist, induzieren die Primärwicklungsteile
zwei Anteile dieser räumlichen harmonischen Komponente, die zueinander außer Phase sind
und auf diese Weise die bekannte räumliche harmonische Komponente aufheben. Dementsprechend ist diese
räumliche harmonische Komponente in der Sekundärspannung nicht enthalten.
In den im folgenden beschriebenen Ausführungsformen sind die Ausdrücke »Sekundärwicklung« und
»Primärwicklung« nur zur Unterscheidung der Wicklungen verwendet Beispielsweise kann eine Sekundärwicklung
an eine Spannungsquelle angeschlossen werden, wodurch in der Primärwicklung eine Spannung
induziert wird.
Die Wicklungen des in F i g. 1 dargestellten, drehbaren Transformators 8 mit variabler Kopplung umfassen
einen ersten Primärwicklungsteil 9 und einen zweiten Primärwicklungsteil 9', die einander gleich sind. Die
Wicklungsteile 9, 9' liegen im wesentlichen in einer Ebene, die im folgenden als Primärebene bezeichnet
wird, und sind ähnlich aufgebaut wie die Doppelspiralwicklungen Fig. 1 oder 2 der US-PS 29 00 612.
Der erste Primärwicklungsteil 9 umfaßt die spiralförmigen Leiterstücke 11, 12, die Spiralen um eine
Mittelachse 10 büden. Diese spiralförmigen Leiterstükke haben gleiche und konstante Spiralsteigung und eine
Winkelversetzung von 180° zueinander. Wenn die Leiterstücke 11, 12 Ströme in entgegengesetzten
Richtungen führen, wird ein Magnetfeld aufgebaut, das eine Sekundärspannung in der Sekundärwicklung des
Transformators 8 induziert. Die Sekundärspannung ist eine Funktion der radialen Nähe der Sekundärwicklung
zu den spiralförmigen Leiterstücken 11, 12. Es ist zu erkennen, daß die Veränderung in der radialen Nähe
gleich der Spirahteigung ist, wenn die Sekundärwicklung bezüglich der Primärwicklung um 360° verdreht
wird. Als Ergebnis einer Drehung um 180° werden 180°
der räumlichen Grundkomponente als Sekundärspannung in der Sekundärwicklung induziert.
Das innere Ende lla des spiralförmigen Leiterstücks
11 und das innere Ende 12a des spiralförmigen Leiterstücks 12 sind zusammengeschlossen; das äußere
Ende üb des spiralförmigen Leiterstücks 11 und das äußere Ende 126des spiralförmigen Leiterstücks 12 sind
mit den Anschlüssen 14 bzw. 16 verbunden.
Von einer Spannungsquelle 18, deren Ausgänge mit den Anschlüssen 14 bzw. 16 verbunden sind, wird eine
Wechselspannung an den ersten Primärwicklungsteil 9 gelegt. Die spiralförmigen Leiterstücke 11, 12 bilden
daher einen Serienkreis, in dem der Strom beispielsweise im Uhrzeigersinn durch das spiralförmige Leiterstück
11 und gegen den Uhrzeigersinn durch das spiralförmige Leiterstück 12 fließt bzw. umgekehrt.
Der Transformator 8 enthält weiterhin eine Sekundärwicklung 20, die um die Mittelachse 10 relativ zum
ersten Primärwicklungsteil 9 verdrehbar ist. Die Wicklung 20 hat aktive Leiterteile 22 und 23 und
inaktive Leiterteile 24, 25, die in der Sekundärebene
". parallel zur Primärebene liegen. Der Leiterteil 22 ist im Mittelteil gespalten, um dessen Anschluß an die
Klemmen 22a, 22b, an denen die Sekundärspannung anliegt, zu ermöglichen.
Die Leiterteile 22, 23 sind konzentrisch um die
κι Mittelachse 10 gebogen und sind gegeneinander um eine halbe Steigung der Leiterstücke 11, 12 radial
versetzt. Die Enden 22c, 22ddes Leiterteils 22 sind mit
den Enden 23a bzw. 23b des Leiterteils 23 über die Leiterteile 24, 25 verbunden, wodurch die Leiterteile 22
ι") bis 25 in Serie geschaltet sind.
Die Leiterteile 24,25 sind im wesentlichen in rechtem
Winkel zu den Leiterteilen 22, 23 angeordnet; die Anordnung ist dabei radial zur Mittelachse 10. Als
Ergebnis des aus der Spannungsquelle 18 durch den ersten Primärwicklungsteil 9 fließenden Stroms wird ein
erstes Magnetfeld aufgebaut. Das erste Feld koppelt die Leiterteile 22, 23 wegen der obenerwähnten parallelen
Anordnung an den ersten Primärwicklungsteil 9. Dementsprechend gibt es praktisch keine Kopplung
2") zwischen dem ersten Primärwicklungsteil 9 und den
Leiterteilen 24,25 aufgrund deren radialer Anordnung.
Wenn die Sekundärwicklung 20 magnetisch an eines der spiralförmigen Leiterstücke 11, 12 gekoppelt ist,
baut ein Stromfluß durch das ankoppelnde spiralförmi-
Hi ge Leiterstück einen Teil des ersten Feldes auf, durch
das in den Leiterteilen 22, 23 entgegengesetzte Spannungen induziert werden. Die Differenz der
entgegengesetzten Spannungen wird von der Sekundärwicklung 20 abgegeben. Wenn jedoch die Leiterteile 22,
s'i 23 magnetisch an die spiralförmigen Leiterstücke U
bzw. 12 koppeln (und umgekehrt), bauen die Ströme durch diese Anteile des ersten Feldes auf, durch welche
in den Leiterteilen 22, 23 unterstützende Spannungen induziert werden. Die Summe der unterstützenden
Spannungen wird dann von der Sekundärwicklung 20 geliefert. Die von der Sekundärwicklung 20 gelieferte
Spannung entspricht daher der Ankopplung, die vom ersten Feld bewirkt wird.
Wie im folgenden ausführlicher erörtert wird,
4"i induziert das erste Feld eine erste Spannung in der
Sekundärwicklung 20 als Funktion deren Winkelstellung bezüglich des ersten Primärwicklungsteils 9. Die
erste Spannung hat eine räumliche Grundkomponente mit einer Amplitude und einer Phase, die bei einer
Veränderung der Winkelstellung um 360° eine Periode einer Sinuskurve beschreiben. Zusätzlich umfaßt die
erste Spannung unerwünschte räumliche harmonische Komponenten.
Bei dieser Ausführungsform umfaßt der zweite
3ϊ Primärwicklungsteil 9' ein zweites Paar spiralförmiger
Leiterstücke 28, 29 (als unterbrochene Linie gezeigt), welche zu den spiralförmigen Leiterstücken 11, 12
konzentrische Spiralen bilden. Die spiralförmigen Leiterstücke 28,29 haben konstante Spiralsteigung und
W) zueinander eine Winkelversetzung um 180° und haben
eine Winkelversetzung von 60° im Uhrzeigersinn gegenüber den spiralförmigen Leiterstücken 11,12.
Wegen der Winkelversetzung zwischen den spiralförmiger,
Leiterstücken 11, 12, 28, 29 betragen die
b"> entsprechenden radialen Versetzungen zwischen den
spiralförmigen Leiterstücken 11, 12 und 28, 29 ein Sechstel der Steigung. Die Winkelversetzung von 60°
entspricht dabei einem halben Zyklus der dritten
räumlichen harmonischen Komponente der Sekundärspannung.
Ähnlich wie bei den spiralförmigen Leiterstücken 11,
12 sind das innere Ende 28a des spiralförmigen Leiterstücks 28 und das innere Ende 29a des
spiralförmigen Leiterstücks 29 zusammengeschlossen; das äußere Ende 286 des spiralförmigen Leiterstücks 28
und das äußere Ende 29b des spiralförmigen Leiterstücks 29 sind mit den Anschlüssen 14 bzw. 16
verbunden, wodurch die Primärwicklungsteile 9 und 9' parallel geschlossen sind.
Da zwischen den Primärwicklungsteilen 9 und 9' eine Winkelversetzung besteht, die gleich einem halben
Zyklus der dritten räumlichen Harmonischen der Sekundärspannung ist, induzieren die Primärwicklungsteile 9 bzw. 9' in der Sekundärwicklung 20 Spannungen,
deren dritte räumliche harmonische Komponenten zueinander in Gegenphase sind. Daher heben diese sich
gegeneinander auf; dadurch ist die dritte räumliche harmonische Komponente in der Sekundärspannung
nicht enthalten. Bei alternativen Ausführungsfonnen kann die Winkelversetzung von 60° abweichen,
wodurch die Unterdrückung einer anderen räumlichen harmonischen Komponente bewirkt wird.
Die Spannungsquelle 18 läßt einen Strom durch den zweiten Primärwicklungsteil 9' fließen und baut dabei
ein zweites Magnetfeld auf. Das zweite Magnetfeld koppelt die Leiterteile 22, 23 an den zweiten
Primärwicklungsteil 9', wodurch eine zweite Spannung in der Sekundärwicklung 20 induziert wird.
Entsprechend dem bekannten Prinzip der Superposition ist die Sekundärspannung die Summe der ersten
und der zweiten Spannung. Das Prinzip der Superposition wird im folgenden angewendet um zu zeigen, daß in
der Sekundärspannung keine dritte räumliche harmonische Komponente enthalten ist.
Wenn die Sekundärwicklung 20 eine Winkelstellung einnimmt, in der sich eine symmetrische Anordnung von
ihr zum Radius 30 ergibt, sind beide Leiterteile 22, 23 gleich weit von einem Teilstück 12/des spiralförmigen
Leiterstücks 12 bzw. gleich weit von den Teilstücken 11/
Wg des spiralförmigen Leiterstücks 11 entfernt. Die Teilstücke 11/ Wg, 12/"sind also die Teile des ersten
Primärwicklungsteils 9 in engster Nähe zu den Leiterteilen 22, 23. Wegen der Nähe werden durch die
Ströme in den Teilstücken 11/i Hg, 12/Anteile des
ersten magnetischen Feldes aufgebaut, welche die Sekundärwicklung 20 an den ersten Primärwicklungsteil
9 koppeln.
Dabei ist zu beachten, daß die Ströme in den Teilstücken Wf, Wg dieselbe Amplitude besitzen und
dabei entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn fließen. Wenn also die Sekundärwicklung
20 symmetrisch zum Radius 30 angeordnet ist, baut der Strom durch das spiralförmige Lcilerstück 11 einen Teil
des ersten magnetischen Feldes auf, der Spannungen entgegengesetzter Polarität in den Lcitertcilcn 22, 23
induziert.
Da die Leiterteile 22, 23 vom Teilstück 12/gleiche Entfernung haben, baut der Strom durch das spiralförmige
Leiterstück 12 einen zusätzlichen Teil des ersten Magnetfeldes auf, welcher Spannungen entgegengesetzter
Polarität in den Lcitertcilcn 22, 23 induziert. Wenn daher die Sekundärwicklung 20 symmetrisch um
den Radius 30 angeordnet ist, ist die erste Spannung im wesentlichen Null.
Wenn die Sekundärwicklung 20 im Uhrzeigersinn gedreht wird, verändert sich die Winkelstellung in einer
Weise, daß eine symmetrische Anordnung der Sekundärwicklung 20 zum Radius 32 entsteht. Bei symmetrischer
Anordnung zum Radius 32 ist der Leiterteil 23 in engster Nachbarschaft zu einem Teilstück lic des
ι spiralförmigen Leiterstücks 11 und der Leiterteil 22 ist in enger Nachbarschaft zu einem Teilstück 12^ des
spiralförmigen Leiterstücks 12. Wegen dieser Nähe werden durch die Ströme in den Teilstücken lic. 12^
Anteile des ersten Magnetfeldes aufgebaut, welche die
κι Sekundärwicklung 20 an das erste Primärwicklungsieil 9
ankoppeln.
Da die Ströme durch die Tcilstücke Wc, \2g in entgegengesetzter Richtung verlaufen, bauen die
Ströme durch die spiralförmigen Leiterstücke 11, \1
r> einen Teil des ersten Magnetfeldes auf, der in der
Leiterteilen 22 bzw. 23 unterstützende Spannunger induziert. Wenn daher die Sekundärwicklung 2C
symmetrisch zum Radius 32 angeordnet ist, besitzt die erste Spannung ein Maximum.
Eine weitere Drehung der Sekundärwicklung 20 in Uhrzeigersinn verändert die Winkelstellung in einei
Weise, daß die Sekundärwicklung 20 zum Radius 3^ symmetrisch ist. Bei symmetrischer Anordnung zurr
Radius 34 sind die Leiterteile 22, 23 vom Teilstück Wi
2") des spiralförmigen Leiterstücks 11 bzwl von der
Teilstücken 12c, 12ddes spiralförmigen Leiterstücks Ii
gleich weit entfernt.
Aus entsprechenden Gründen, wie sie im Zusammen hang mit der symmetrischen Anordnung zum Radius 3(
κι angegeben wurden, ist die erste Spannung im wesentli
chen Null, wenn die Sekundärwicklung 20 symmetrise! zum Radius 34 angeordnet ist.
Eine weitere Drehung der Sekundärwicklung 20 in Uhrzeigersinn verändert die Winkelstellung in einei
j; Weise, daß die Sekundärwicklung 20 zum Radius 3(
symmetrisch angeordnet ist. Bei symmetrischer Anord nung zum Radius 36 ist der Leiterteil 22 in engei
Nachbarschaft zu einem Teilstück Ue des spiralform! gen Leiterstücks 11 und der Leiterteil 23 ist in enge
•in Nachbarschaft zu einem Teil 12c des spiralförmige!
Leiterstücks 12.
Aus Gründen, die denen entsprechen, welche ii Zusammenhang mit der symmetrischen Anordnung zun
Radius 32 angegeben wurden, besitzt die ersti
i) Spannung ein Maximum, wenn die Sekundärwicklung 2(
symmetrisch zum Radius 36 angeordnet ist.
Eine weitere Drehung der Sekundärwicklung 20 führ die symmetrische Anordnung zum Radius 30 herbei, dii
bereits oben beschrieben wurde.
"in Da die Ströme von der Spannungsquelle 18 durch dii
spiralförmigen Leiterstücke 11,12 in entgegengesetzte!
Richtungen abgeleitet werden, besitzt die erste Span nung eine bekannte Phase (die hiernach als positivi
Phase bezeichnet wird) bezüglich der Phase de
μ Trägerspannung für Winkclstellungen der Sekundär
wicklung 20 zwischen den symmetrischen Anordnungei zu den Radien 30,32,34. Dementsprechend hat die ersti
Spannung eine der bekannten Phase entgegengesetzti Phase (die hiernach als negative Phase bezeichnet wird
wi in Winkelstellungcn der Sekundärwicklung 20 zwischci
den symmetrischen Anordnungen zu den Radien 34,36 30.
In IMg. 2 enthält die Darstellung (a) eine Kurve 3t
welche die erste Spannung als Funktion der Winkclslel
ΐ'Ί king der Sekundärwicklung 20 darstellt. Zusätzlic
bildet eine Abszisse 40 Schnittpunkte 30;i, 32,7, 34«, 36;
welche die Winkelstellungcn Her Radien 30, 32, 34, 3' (Fig. 1) darstellen.
15
20
25
JO
Ein Teil 42 der Kurve 38 besitzt eine Verschiebung zur Abszisse 40 (hiernach als Ordinatenverschiebung
bezeichnet), die für die erste Spannung steht, die sich in Winkelsteliungen der Sekundärwicklung 20 zwischen
den symmetrischen Anordnungen zu den Radien 30,32, 34 ergibt. Die Ordinatenverschiebung ist dabei in der
Richtung des Pfeils 44 und deutet an, daß die Phase der ersten Spannung positiv ist.
Dementsprechend hat ein Teil 46 der Kurve 38 eine Ordinatenverschiebung, welche die erste Spannung
darstellt, die sich in Winkelstellungen der Sekundärwicklung 20 zwischen den symmetrischen Anordnungen
zu den Radien 34,36,30 ergibt Die Ordinatenverschiebung
ist dabei in der Richtung des Pfeils 48 und deutet an, daß die Phase der ersten Spannung negativ ist.
Die Kurve 38 ist nicht sinusförmig. Wie jedoch dem Fachmann bekannt ist, ist die erste Spannung die
Summe aus einer räumlichen Grundkomponente mit einer sinusförmigen Wellenform und einer Vielzahl
räumlicher harmonischer Komponenten mit entsprechenden sinusförmigen Wellenformen.
Die Kurven 50 und 52 stellen die räumliche Grundkomponente und die dritte harmonische Komponente
der ersten Spannung dar. Wie hiernach erläutert wird, hat die zweite Spannung eine räumliche dritte
harmonische Komponente gleicher Größe, aber entgegengesetzter Phase, verglichen mit der räumlichen
dritten harmonischen der ersten Spannung. Da die Sekundärspannung die Summe der ersten und der
zweiten Spannung ist, ist in der Sekundärspannung keine räumliche dritte harmonische Komponente
enthalten.
Wegen der Winkelverschiebung um 60° zwischen den Primärwicklungsteilen 9,9' eilt die zweite Spannung der
ersten Spannung um 60° nach bei Drehung der Sekundärwicklung 20 im Uhrzeigersinn. Wenn daher die
Sekundärwicklung 20 um 60° im Uhrzeigersinn von der symmetrischen Anordnung zum Radius 30 oder zum
Radius 34 angeordnet ist, ist die zweite Spannung im wesentlichen Null. In ähnlicher Weise ist die zweite
Spannung ein Maximum, wenn die Sekundärwicklung 20 um 60° im Uhrzeigersinn von der symmetrischen
Anordnung zu den Radien 32 oder 36 angeordnet ist.
Entsprechend der oben gegebenen Erläuterung enthält F i g. 2(b) eine Kurve 54, welche die zweite 4r>
Spannung darstellt. Die räumliche dritte harmonische Komponente der zweiten Spannung ist durch eine
Kurve 56 dargestellt. Da die Versetzung zwischen den Primärwicklungsteilen 9, 9' gleich einem halben Zyklus
der dritten räumlichen Harmonischen der Sekundär- so spannung ist, sind die dritten räumlichen harmonischen
Komponenten der ersten und der zweiten Spannung zueinander in Gegenphase. Dementsprechend heben sie
sich gegeneinander auf, wodurch in der Sekundärspannung keine dritte räumliche harmonische Komponente r>r>
enthalten ist.
F i g. 2(c) zeigt eine Kurve 57 mit einer Ordinatenverschiebung, die gleich den arithmetischen Mitteln der
Ordinatcnvcrschiebungen der Kurven 38 und 54 ist. Deshalb stellt die Kurve 57 die Sekundärspannung, die
an den Klemmen 22a, 22b anliegt, dar. Die Sekundärspannung enthält noch räumliche harmonische Komponenten
von höherer als der dritten Ordnung. Viele davon können im wesentlichen mit Methoden unterdrückt
werden, die im oben aufgeführten Stand der Technik beschrieben sind.
Da sich die Komponenten der Sckiindärspanniing
zyklisch wiederholen, besteht zwischen der Ordnung
1)0 einer unterdrückten räumlichen harmonischen Komponente
und der Versetzung zwischen den Primärwicklun gen die folgende Gleichung:
O=K
360
ίο Κ ist die Winkelversetzung in Grad (elektrisch
zwischen den Primärwicklungen;
ist eine ungerade ganze Zahl;
ist die Ordnung der unterdrückten räumlicher harmonischen Komponente.
Aus der oben gegebenen Erläuterung erfolgt für du exemplarische Ausführungsform, daß K gleich eines unc
π gleich drei ist.
Wie in F i g. 3 gezeigt, können die Wicklungen eines
Lagenmeßtransformators so ausgeführt sein, daß die Primärwicklung wie oben beschrieben ausgebildet is
und vier ähnliche Sekundärwicklungen 58 bis 61 in dei Sekundärebene vorgesehen sind. Die Sekundärwicklun
gen 58 bis 61 sind um die Mittelachse 10 mit jeweil: 90°-Versetzung zwischen benachbarten Wicklunger
angeordnet. Dementsprechend ist die räumliche Grund komponente der Sekundärspannung, die von dei
Sekundärwicklung 58 (oder der Sekundärwicklung 60 geliefert wird, gegenüber der räumlichen Grundkompo
nente der Sekundärspannung, die von der Sekundär wicklung 59 (oder der Sekundärwicklung 61) geliefer
wird, um 90° verschoben.
Die Wicklungen 58 bis 61 sind nach Art dei Wicklungsabschnitte in Fig. 4 der US-PS 29 00 61:
aufgebaut.
Die Sekundärwicklung 58 besteht aus aktiver Leiterteilen 62 bis 67, die konzentrisch um di<
Mittelachse gebogen sind und zueinander eine radial« Versetzung von der halben Steigung der spiralförmiger
Leiterstücke 11,12,28,29 (F ig. 1) besitzen.
Wie im folgenden beschrieben wird, sind di( Leiterteile 62 bis 67 in Serie geschaltet. Die Sekundär
wicklung 58 liefert also eine Sekundärspannung, weicht der Kopplung der Leiterteile 62 bis 67 an di<
Primärwicklungen entspricht. Wegen der Symmetrie und da die Versetzung zwischen den Leiterteilen 62 bi:
67 eine halbe Steigung beträgt, haben die Leiterteile 62 64, 66 alle einen ähnlichen Abstand zu den spiralform!
gen Leiterstücken 11, 12, 28, 29. In entsprechende Weise haben die Leiterteile 63, 65, 67 alle einer
ähnlichen Abstand zu den spiralförmigen Leiterstückei 11,12, 28,29. Die Leiterteile 62,64,66 entsprechen alsc
zusammengenommen dem Leiterteil 23; die Leiterteili
63, 65, 67 entsprechen zusammengenommen den Leiterteil 22. Die Leiterteile 62 bis 67 liefern eini
Sekundärspannung in ähnlicher Weise wie die obei beschriebenen Leiterteile 22,23.
Der Leiterteil 62 ist mit seinen Enden mit den Leiterteil 63 verbunden, und zwar mit einem Paar radia
angeordneter, inaktiver Lcitcrtcilc 68,69. Dadurch wir« eine Struktur geschaffen, welche der oben beschriebe
ncn Sekundärwicklung 20 ähnlich ist.
Die Leiterteile 63, 64 sind in deren Mittelstücl aufgespalten und mit radial angeordneten, inaktivci
Lciterteilen 70,71 verbunden. Die Enden der Leiterteili
64, 65 sind miteinander durch radial ungeordnete inaktive Leiterteile 72, 73 verbunden. Auf diese Wcisi
werden die Lcitcrtcilc 64, 65 in Serie mit dei
Lciterteilen 62,63 geschaltet.
Auch die Lcilcrtcilc 65, 66 sind in ihrem Mittelstücl
aufgespalten und mit radial angeordneten, inaktiven Leiterteilen 74, 75 zusammengeschaltet. Die Enden der
Leiterteile 66,67 sind durch radiale, inaktive Leiterteile 76, 77 miteinander verbunden. Die aktiven Leiterteile 62
bis 67 sind also alle in Serie geschaltet. Der Leiterteil 67 ist an seinem Mittelstück aufgespalten und mit den
inaktiven Leiterteilen 79a, 796 verbunden, wo die Spannung der Sekundärwicklung 58 anliegt.
Die Serienschaltung der Leiterteile 62 bis 67 liefert eine größere Gesamtlänge der aktiven Leiter als dies in
der vorher beschriebenen Sekundärwicklung 20 der Fall
ist. Dementsprechend ist die Spannung, die von der Sekundärwicklung 58 geliefert wird, größer als die
Spannung, die von der Sekundärwicklung 20 geliefert wird.
Wegen der symmetrischen Anordnung der Sekundärwicklungen 58 bis 61 haben die Sekundärwicklungen 58,
60 und die Sekundärwicklungen 59, 61 jeweils zueinander eine Winkelversetzung von 180°. Die
Sekundärwicklungen 58, 60 sind in Serie mit den Sinus-Anschlüssen 78, 80 verbunden. Die Sekundärwicklungen
59, 61 sind in Serie mit den Kosinus-Anschlüssen 82,84 verbunden. Wegen der Serienschaltungen
werden die Summe der Sekundärspannungen, die von den Sekundärwicklungen 58, 60 geliefert wird
(hiernach als erste Ausgangsspannung bezeichnet) und die Summe der Sekundärspannungen, die von den
Sekundärwicklungen 59, 61 geliefert werden (hiernach als zweite Ausgangsspannung bezeichnet) an den
Sinus-Anschlüssen 78,80 bzw. den Kosinus-Anschlüssen 82,84 abgreifbar.
Bei Drehung der Sekundärwicklungen 58 bis 61 im Uhrzeigersinn bezüglich der Primärwicklungen hat die
erste Ausgangsspannung eine räumliche Grundkomponente, die um 90° der räumlichen Grundkomponente
der zweiten Ausgangsspannung voreilt. Die räumliche Grundkomponente der ersten Ausgangsspannung (die
an den Sinus-Anschlüssen 78, 80 abgreifbar ist) enthält also eine Darstellung des Sinus der Winkelstellung der
Sekundärwicklungen 58 bis 61 bezüglich der Primärwicklungsteile 9,9', während die räumliche Grundkorn
ponente der zweiten Ausgangsspannung (die an den Kosinus-Anschlüssen 82,84 abgreifbar ist) eine Darstellung
des Kosinus der Winkelstellung enthält.
Wenn durch eine Fehlausrichtung die Sekundär- und Primärebene nicht zueinander parallel sind (im folgenden
als Ebenen-Fehlausrichtung bezeichnet), liefern die Sekundärwicklungen 58 bis 61 unerwünschte Sekundärspannungen,
die eine Funktion der Ebenen-Fehlausrichtung sind.
Da die Sekundärwicklungen 58,60 beispielsweise um
180° winkelversetzt sind, führt die Ebenen-Fehlausrichtung zu komplementären Versetzungen der Sekundärwicklungen
58,60 aus der Primärebene. Das heißt, wenn bei einer gegebenen Winkelstellung die Sekundärwicklung
58 näher an der Primärebene als die Sekundärwicklung 60 ist, gilt im wesentlichen das umgekehrte bei
einer Winkelstellung, die um 180° von der gegebenen, herausgegriffenen Winkelstellung verschieden ist. Wegen
der komplementären Versetzungen und da die Sekundärwicklungen 58, 60 und die Sekundärwicklungen
59, 61 in Serie geschaltet sind, ergibt sich eine
Unterdrückung der unerwünschten Spannungen, die auf der Ebenen-Fehlausrichtung beruhen.
In ähnlicher Weise entstehen unerwünschte Sekundärspannungen
durch eine axiale Fchlausrichtung der Sekundärwicklungen 58 bis 61 und der Primärwicklunirstcile
9, 9'. Da eine axiale Fehlausrichtung komplementäre Versetzungen zwischen den Primärwicklungsteilen
9, 9' und den Sekundärwicklungen 58, 61 bewirkt, ergibt sich eine Unterdrückung der
unerwünschten Spannungen, die auf der axialen -, Fehlausrichtung beruhen.
Die Unterdrückung der unerwünschten Sekundärspannungen bildet einen Teil der Lehre des obenerwähnten
US-Patents 29 00 612.
Bei alternativen Ausführungsformen wird ein Span-
H) nungspaar derselben Amplitude aber mit einer Phasenverschiebung
von 90° zueinander an die Sinus-Anschlüsse 78, 80 bzw. die Kosinus-Anschlüsse 82, 84
angelegt In Antwort darauf liefern die Primärwicklungsteile 9, 9' eine Primärspannung mit einer
ii Grundkomponente, deren Phase für die Winkelstellung
der Sekundärwicklungen 58 bis 61 relativ zu den Primärwicklungsteilen 9,9' repräsentativ ist.
In Fig.4 ist ein drehbarer Transformator mit
variabler Kopplung, der gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, gezeigt. Die Sekundär- und die
Primärebene sind auf einer Statorscheibe 86 und einer Rotorscheibe 88, die aus isolierendem Material hergestellt
sind, montiert. Die Rotorscheibe 88 besitzt ein axiales Mittelloch, welches eine Welle 92 aufnimmt. Die
2) Welle 92 und die Statorscheibe 86 werden durch einen
Träger 96 koaxial zur Mittelachse 94 gehalten. Die Statorscheibe 86 ist fest mit dem Träger verbunden. In
dem Träger 96 ist ein Lager 100 enthalten, in dem die Welle 92 drehbar gelagert ist
jo Die in F i g. 5 dargestellten Wicklungen eines linearen
Transformators 8' mit variabler Kopplung enthalten ein erstes Primärwicklungsteil 9a und ein zweites Primärwicklungsteil
9a'. die zueinander ähnlich sind. Das erste Primärwicklungsteil 9a umfaßt gerade Leiterstücke 11',
f> 11", die kollektiv als Abschnitte Ils bezeichnet werden
und die parallel zueinander innerhalb der Primärebene angeordnet sind. Die Abschnitte Ils besitzen zueinander
eine Versetzung, die der Steigung der spiralförmigen Leiterstücke II, 12,28,29 von Fig. 1 entspricht.
■to Das erste Primärwicklungsteil 9a enthält außerdem gerade Leiterstücke 12', 12", die kollektiv als Abschnitte
12s bezeichnet werden und die zueinander eine entsprechende Versetzung besitzen. Die Abschnitte 12s
sind in der Primärebene parallel zu den Abschnitten Ils
•η angeordnet. Das gerade Leiterstück 12' liegt in der
Mitte zwischen den Abschnitten Ils; das gerade Leiterstück 12" ist gegenüber dem geraden Leiterstück
12' um den Abstand der Abschnitte Ils versetzt; auf diese Weise befinden sich die Abschnitte 12s auf
ii) gegenüberliegenden Seiten des geraden Leiterstücks
11".
Es besteht ein wesentliches Äquivalent zum ersten Primärwicklungsteil 9 des Transformators 8 von F i g. 1
darin, daß der durch die Abschnitte Ils in Richtung des
r)r. Pfeils 101 fließende Strom gleich dem Strom ist, der
durch die Abschnitte 12s in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil 101 fließt und umgekehrt. Die Richtung des
Pfeils 101 ist dabei die Richtung der Abschnitte Ils, 12s.
Zur Vervollständigung des ersten Primärwicklungs-
M) teils 9;i sind die Enden 12a', 126' des geraden
Leiterstücks 12' mit einem Ende 11a' des geraden Leiterstücks W durch einen inaktiven Leiter 102 bzw.
mit dem Ende lla"des geraden Leiterstücks M" durch einen inaktiven Leiter 104 verbunden. Zusätzlich sind
η·> ein Ende 1 Ib'dcs geraden Leilerstücks 11' und ein Ende
lli>"desgeraden Leiterstücks II" mildern Anschluß 14
bzw. dem Ende 12Z?"dcs geraden Leiterstücks 12" durch einen inaktiven Leiter 106 verbunden. Ein Ende 12a"dcs
Il
geraden Leiterstücks 12" ist mit dem Anschluß 16 verbunden. Das erste Primärwicklungsteil 9a ist daher
eine Serienschaltung.
In ähnlicher Weise ist das zweite Primärwicklungsteil 9a'in der Primärebene angeordnet. r>
Zur Bildung des zweiten Primärwicklungsteils 9a'sind gerade Leiterstücke 28', 28", kollektiv als Abschnitte 28s
bezeichnet, parallel zur Richtung des Pfeils 101 angeordnet Die Versetzung zwischen den Abschnitten
28s entspricht wieder der Steigung. ι η
Das gerade Leiterstück 28' ist gegenüber den geraden Leiterstücken 1Γ, 11" um ein Sechstel bzw. Ve des
Abstandes der geraden Leiterstücke 11', 11" versetzt. Entsprechend ist das gerade Leiterstück 28" gegenüber
dem geraden Leiterstück 11" um 'A>
dieses Abstandes π versetzt
Das zweite Primärwicklungsteil 9a'enthält außerdem gerade Leiterstücke 29', 29", kollektiv als Abschnitte 29s
bezeichnet, die zueinander um eine Steigung versetzt und parallel zur Richtung des Pfeils 101 angeordnet sind.
Das gerade Leiterstück 29' liegt in der Mitte zwischen den Abschnitten 28s,- das gerade Leiterstück 29" ist
gegenüber dem geraden Leiterstück 28" um die Hälfte des Abstandes versetzt, wobei die Abschnitte 29s auf
gegenüberliegenden Seiten des geraden Leiterstücks 2> 28" angeordnet sind.
Zur Bildung des zweiten Primärwicklungsteils 9a 'sind
die Enden 29a', 29Z>'des geraden Leiterstücks 29' mit
einem Ende 28a' des geraden Leiterstücks 28' durch einen inaktiven Leiter 108 bzw. mit einem Ende 28a"des j<
> geraden Leiterstücks 28" durch einen inaktiven Leiter HO verbunden. Zusätzlich sind das Ende 28£>' des
geraden Leiterstücks 28' und das Ende 28f>"des geraden
Leitersiücks 28" mit dem Anschluß 14 bzw. mit dem Ende 296" des geraden Leiterstücks 29" durch den π
inaktiven Leiter 112 verbunden. Das Ende 29a" des geraden Leiterstücks 29" ist mit dem Anschluß 16
verbunden. Die Primärwicklungen 9a, 9a' sind also parallel geschaltet.
Die Arbeitsweise des linearen Transformators 8' entspricht der Arbeitsweise des oben beschriebenen
Transformators 8. Beim Transformator 8 variieren die entsprechenden Abstände der Leiterteile 22, 23 zu den
spiralförmigen Leiterstücken 11, 12, 28, 29 bei einer Drehung der Sekundärwicklung 20. In entsprechender
Weise variieren beim linearen Transformator 8' bei der Bewegung der Sekundärwicklung 20 senkrecht zur
Richtung des Pfeils 101 die entsprechenden Abstände der Leiterteile 22, 23 zu den geraden Leiterstücken 11',
11", 12', 12", 28', 28", 29', 29" als Funktion der Lage der
Sekundärwicklung 20 bezüglich der Primärwicklungsteile 9a, 9a'.
Da der lineare Transformator 8' dem Transformator 8 entspricht, zeigt die F i g. 2 Darstellungen der ersten
bzw. der zweiten Spannung, die in der Sekundärwicklung 20 als Funktion deren Lage relativ zu den
Primärwicklungsteilen 9a, 9a'induziert werden.
Beim linearen Transformators' besteht zwischen der
Ordnung einer unterdrückten räumlichen harmonischen Komponente und der Versetzung zwischen benachbarten
Abschnitten der Primärwicklungsteile 9a, 9a' die folgende Beziehung:
2/7
D ist die Versetzung zwischen einem Abschnitt des ersten Primärwicklungsteils 9a und einem entsprechenden
Abschnitt des zweiten Primärwicklungsteils 9a'.
Pistder Abstand zweier Abschnitte Ils.
Hierzu 4 Bhitl Zeichnungen
Claims (1)
1. Lagenmeßtransformator mit zwei relativ zueinander beweglichen Transformatorhälften, die
jeweils mindestens eine Wicklung tragen, wobei diese Wicklungen induktiv miteinander koppeln und
eine der Wicklungen auf einer Transformatorhälfte mindestens zwei Wicklungsteile gleicher Art aufweist,
die um
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