DE2425137C3 - Elektrophotographisches Kopiergerät - Google Patents
Elektrophotographisches KopiergerätInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrophoiögraphisches
Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des PatpntansDruchs 1.
Es ist ein elektrophotographisches Kopierverfahren bekannt, bei dem ein elektrostatisches Ladungsbild auf
einem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit einer leitenden Schicht und einer photoleitfähigen
Schicht ausgebildet und dann auf ein weiteres Aufzeichnungsmaterial, beispielsweise ein elektrostatisches
Aufzeichnungspapier, übertragen wird, worauf die Entwicklung des weiteren Aufzeichnungsmaterials folgt,
wie im Falle des T.E.S.I.-Verfahrens. Bei einem ίο Kopiergerät zur Durchführung dieses Verfahrens wird
die Oberfläche des erstgenannten photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials keiner Entwicklung unterworfen,
was einen Unterschied zu den Kopiergeräten darstellt, die nach dem xerographischen Kopierverfahren
arbeiten, bei dem das Laden, Belichten und Entwickeln am photoempindlichen Aufzeichnungsmaterial
durchgeführt werden und dann das entwickelte Bild auf ein Bildempfangsmaterial übertragen wird. Auf der
anderen Seite gibt es wie im Falle der Anwendung des ίο Verfahrens der Modulation eines lonenstroms ein
weiteres System, bei dem ein photoempfindliches lonenstrommodulationsgitter verwendet wird, das eine
leitende Schicht und eine photoleitfähige Schicht aufweist und mit einer Anzahl feiner Poren versehen ist,
wobei ein elektrostatisches Ladungsbild auf dem photoempfindlichen Gitter ausgebildet wird und dieses
Ladungsbild dann auf ein weiteres Aufzeichnungsmaterial übertragen wird, das gesondert von dem lonenstrommodulationsgitter
angeordnet ist. Anschließend wird das weitere Aufzeichnungsmaterial, das das nach
dem lonenstrommodulationsverfahren gebildete elektrostatisches Ladungsbild trägt, einer Entwicklung
unterworfen.
Da bei diesen Verfahren keine Notwendigkeit besteht, mit Reinigungsmaterialien zu arbeiten, beispielsweise
zum Entfernen überschüssigen Toners von der Oberfläche des photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials oder des photoempfindlichen Gitters, auf dem
das elektrostatische Ladungsbild ausgebildet wird, und das Aufzeichnungsmaterial insbesondere im Falle des
mit lonenstrommodulation arbeitenden Verfahrens nicht berührt werden muß, besteht keine Möglichkeit,
daß die photoempfindliche Oberfläche einer mechanischen Beanspruchung unterliegt, so daß erwartet wird,
daß die photoempfindliche Oberfläche über eine lange Benützungsdauer eine stabile Beschaffenheit aufweist.
Wenn ein derartiges photoempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Ausbildung eines elektrostatischen
Ladungsbildes für längere Zeit einer Koronaentladung unterworfen wird, entstehen Unterschiede in der
Oberflächenbeschaffenheit. Es kommt häufig vor, daß es tatsächlich unmöglich wird, ein elektrostatisches Ladungsbild
auszubilden. Der Grund hierfür liegt darin, daß feine staubartige Teilchen von 0,1 bis 50 μ, die
SS überwiegend aus oxydiertem Silicium bestehen und in der Luft dahintreiben, infolge der Koronaionen
Ladungen annehmen und an der Oberfläche des photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials bzw. des
Gitters anhaften, wodurch sie eine Abnahme des Oberflächenwiderstands begründen. Wenn der Oberflächenwiderstand
des Aufzeichnungsmaterials zu stark absinkt, ist es nicht mehr möglich, die Oberfläche des
Aufzeichnungsmatertals in ausreichendem Maße zu laden, so daß der Kontrast des reproduzierten Bildes
6s verschlechtert wird. Schließlich wird es unmöglich, ein brauchbares reproduziertes Bild zu erhalten. Insbesondere
im Falle des erwähnten photoempfindlichen Gitters ist es schwierig, eine Reinigungseinrichtung zum
Entfernen von Staub von dessen Oberfläche anzuwenden. Demgegenüber stellt die Ansammlung von Staub
auf dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial beim xerographischen Verfahren kein Problem dar, da
dieses ohnehin entwickelt und gereinigt wird.
In der DT-OS 17 72 487 ist eine Koronaentladungseinrichtung
beschrieben, bei der Maßnahmen getroffen sind, daß die Ablagerung von Staub oder Tonerpartikeln
auf dem Elektrodendraht vermieden wird, so daß keine Schwächung des Koronastroms auftritt. Es wird davon
ausgegangen, daß die sogenannten Koronawinde eine Reinigungswirkung auf die Elektrode ausüben. Um
diese Reinigungswirkung zu erhöhen, wird mittels eines Gebläses und Leitungen über ein Filter ein Luftstrom in
die Koronaentladungseinrichtung eingeführt.
Ferner ist in der DT-OS 22 39 236 ein Gerät zum Versorgen eimer Koronaentladungsvorrichtung mit
staubfreier Luft beschrieben, bei dem die Koronaentladungsvorrichtung von einem kontinuierlichen Luftstrom
durchflossen wird, der vorher ein poröses Filter und einen diesem nachgeordneten elektrischen Staubabscheider
durchströmt. Im elektrischen Staubabscheider werden die Staubteilchen mittels einer Koronaentladung
aufgeladen und elektrostatisch zu auf einem Bezugspotential liegenden Sieben hingezogen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem die Qualität der Kopien auch bei längerem Gebrauch des Gerätes
nicht gemindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Mitteln gelöst.
Die mit Hilfe der erfindungsgemäß vorgesehenen Luftführung mit Staubsammeleinrichtung erreichbare
Beaufschlagung der Umgebung der Koronaentladungsvorrichtung mit staubfreier Luft stellt sicher, daß das
Aufzeichnungsmaterial großflächig staubfrei gehalten wird und daß darüber hinaus auch die Entladungselektrodenanordnung
der Koronaentladungsvorrichtung sauber bleibt. Diese Wirkung ist mit den bekannten
Koronaentladungsvorrichtungen nicht erreichbar. Sie führt dazu, daß die Kopienqualität auch nach außerordentlich
langer Benützung des Kopiergerätes unverändert gut bleibt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Kopiergerätes gemäß dem Patentanspruch 1 sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnähme
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. t eine schematische Teilschnittdarstellung einer Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Koronaentlader
und ein elektrischer Staubsammler durch eine Luftführung verbunden sind, SS
F i g. 2 eine schematische Teilschnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform, bei der ein Umlauf gereinigter
Luft vorgesehen ist, und
Fig.3 eine schematische Schnittdarstellung eines
erfindungsgemäßen Kopiergerätes, das nach dem T.E.S.I.-Verfahren arbeitet.
Wenn man eine Koronaentladung auf ein photoempfindliches Aufzeichnungsmaterial, beispeilsweise
ein niehiperforiertes photcempfindliches Aufzeichnungsmaterial
oder ein photoempfindliches Gitter einwirken läßt, kommt es leicht dazu, daß Staub oder
dergleichen Fremdmaterialien an dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial anhaften. Um dies zu
vermeiden, wird ein elektrischer Staubsammler eingesetzt, der zwischen und in der Nähe des photoempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial und dem Koronaentlader befindliche Luft staubfrei macht. In dem Fall, daß
sich der Koronaentlader und das photöempfindliche Aufzeichnungsmaterial relativ zueinander bewegen, wie
es in F i g. 1 gezeigt ist, findet ein Einströmen von Luft in
dem Raum zwischen der Koronaentladungselektrode und dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial
nur von einer Seite statt, wenn man den Luftstrom betrachtet. Unter Berücksichtigung dieser Erscheinung
ist die Anordnung so getroffen, daß gereinigte Luft an eine Seite des Koronaentladers geliefert wird. Gemäß
F i g. 1 sind ein lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial 10, ein Koronaentlader 1 herkömmlichen Typs mit
einem Koronaentladungsdraht 25 und ein Rohr 20 vorgesehen, das zum Auslassen gereinigter Luft in der
Nähe des Entiadungsdrahts angeordnet ist. Das Rohr 20 ist mit Hilfe eines Verbindungsorgans 19, beispielsweise
eines flexiblen Rohrs, mit einem eine Koronaentladung ausnützenden elektrischen Staubsammler 2 verbunden.
Durch eine Gebläseeinrichtung 21, beispielsweise einen Lüfter, wird zunächst Luft in das Innere des Staubsammlers
2 eingespeist. Der in der auf diese Weise eingespeisten Luft enthaltene Staub wird geladen,
indem er einer Koronaentladung von Nadelelektroden 22 ausgesetzt wird. Der geladene Staub haftet dann an
einem leitenden Gitter 23 und den Wänden des Staubsammlers 2 an. Das leitende Gitter 23 lädt den den
Staubsammler 2 passierenden Luftstrom auf, so daß das Staubabscheidevermögen vergrößert wird. Die vom
Staub befreite Luft passiert das Verbindungsorgan 19 und erreicht das Rohr 20. In dem Rohr sind an
verschiedenen Stellen Rippen oder Leitflächen 24 angeordnet. Diese Rippen oder Leitflächen dienen dazu,
dem Luftstrom einen gewissen Widerstand entgegenzusetzen, so daß die Möglichkeit der Bildung eines lokalen
Bereichs starker Strömung vermieden wird und die gereinigte Luft gleichmäßig aus der Austrittsöffnung
austreten kann. Es ist möglich, an einem Abschnitt der Abschirmung des Koronaentladers 1 gegenüber der
Öffnungsseite Glas oder dergleichen zu verwenden, um diesen optisch offen zu machen. Bei einem derartigen
Koronaentlader kann die Entladung gleichzeitig mit der Durchführung der Bildbelichtung durchgeführt werden,
wobei das photoempfindliche Aufzeichnungsmaterial gleichzeitig vor dem Anhaften von Staub auf demselben
geschützt wird. In F i g. 1 ist eine Glasplatte 33 an dem Koronaentlader 1 gezeigt. Wie mit gestrichelten Linien
angedeutet, kann an der anderen Seite des Koronaentladers 1 eine Saugleitung 126 vorgesehen sein, so daß die
von ihr angesaugte Luft vorteilhaft in den elektrischen Staubsammler 2 rückgeführt werden kann.
Fig.2 zeigt eine weitere Ausführungsform für den Austritt gereinigter Luft in der Nähe des Koronaentladers.
Bei diesem Aufbau tritt gereinigte Luft an beiden Seiten des Koronaentladers 1 aus. Hierzu ist ein
Kanalorgan 26 vorgesehen, das den Koronaentlader 1 umgibt Das Kanalorgan 26 ist in zwei Kanalabschnitte
27 und 28 auf beiden Seiten des Koronaentladers 1 in der Nähe des photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
10 unterteilt. In den Kanalabschnitten sind Rippen oder Leitflächen 29 und 30 untergebracht, um dieselben
Effekte zu erzielen, wie bei der Ausführung gemäß Fig. 1. Zusätzlich hierzu kann die gereinigte Luft beim
Vorhandensein einer öffnung in der Abschirmplatte des Koronaentladers 1 auch durch diese öffnung in
Richtung auf das photöempfindliche Aufzeichnungsma-
terial to geführt werden. Für den Fall, daß das
photoempfindliche Aufzeichnungsmaterial eine Anzahl von Poren oder Öffnungen aufweist, wie im Falle eines
photoempfindlichen Gitters, ist es im Hinblick auf die Staubsammelwirkung vorteilhaft, eine Saugleitung 31
unter dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 10 anzuordnen, wie es in Fig.2 gezeigt ist, so daß die
auf diese Weise angesaugte gereinigte Luft über ein Verbindungsorgan 32 zu der Gebläseeinrichtung 21
rückgeführt werden kann. In diesem Fall muß jedoch dafür Sorge getragen werden, daß durch die Saugleitung
31 keine Umgebungsluft durch das photoempfindliche Gitter angesaugt wird, die nicht gereinigt ist.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß den F i g. 1 und 2 wird eine Koronaentladung in
dem elektrischen Staubsammler 2 ausgenützt, wobei Nadelelektroden als Quelle dieser Koronaentladung
dienen. Es soll jedoch bemerkt werden, daß jeglicher Austausch vorgenommen werden kann. Das heißt, daß
die Nadelelektroden beispielsweise durch Entladungsdrähte ersetzt werden können. Es braucht nicht
besonders betont zu werden, daß anstatt dessen jede andere Art von Koronaentladungseinrichtung angewendet
werden kann. Darüber hinaus stellt es für den Fachkundigen kein Problem dar, die leitenden Wände
und die leitenden Gitter, die das Gehäuse des elektrischen Staubsammlers 2 bilden, auf ein geeignetes
Potential einschließlich Massepotential zu legen. Bezüglich der an die Koronaentladungselektroden des
Staubsammlers 2 anzulegenden Spannung gilt ferner, daß es sich bei dieser nicht nur um eine Wechselspannung
oder eine Gleichspannung handeln kann, sondern im weitesten Sinne auch um eine Wechselspannung, der
eine Gleichspannung überlagert ist, und sogar um eine Wechselspannung, die eine asymetrische negative und
positive Wellenform besitzen kann.
Im folgenden wird auf eine Ausführungsform Bezug, genommen, bei der der in F i g. 2 gezeigte elektrische
Staubsammler in einem elektrophotographischen Kopiergerät eingebaut ist. Fig.3 zeigt ein elektrophotographisches
Kopiergerät, das das T.E.S.I.-Verfahren anwendet, bei dem ein photoempfindliches Aufzeichnungsmaterial
47 verwendet wird, das drei Schichten aufweist, nämlich einen leitenden Schichtträger,
eine photoleitfähige Schicht und eine isolierende Deckschicht, wie es in der US-PS 36 66 363 offenbart ist.
Das elektrophotographische Verfahren zur Ausbildung eines elektrostatischen Ladungsbildes umfaßt einen
Vorladungsschritt an dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47, einen Entladungsschritt, der
gleichzeitig mit der Durchführung der Bildbelichtung ausgeführt werden muß, und als weiteren Schritt eine
gleichmäßige Belichtung des photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials 47, so daß ein dem Vorlagenbild
entsprechendes elektrostatisches Ladungsbild auf dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47 ausgebildet
wird. Die Ausbildung des Ladungsbildes auf einem trommelartigen photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial
47, das in der gezeigten Pfeilrichtung drehbar ist, wird bei dem oben beschriebenen Kopiergerät 46 durch
Anwendung einer Vorbelichtungslampe 48, eines Koronaentladers 49 zur Vorladung, eines Wechselstromkoronaentladers
50 mit gleichzeitiger Durchführung der Bildbelichtung und einer Lampe 51 zum
gleichförmigen Ausleuchten durchgeführt. Bei der Bildbelichtung wird eine nicht dargestellte Vorlage, die
ίο auf einen in der mit dem Pfeil angezeigten Richtung
bewegbaren Vorlagenträger 52 aufgelegt ist, mit Hilfe einer Ausleuchtlampe 53 beleuchtet, wobei durch
Spiegel 54 und 55 und ein Objektiv 56 ein Abbild auf das photoempfindliche Aufzeichnungsmaterial 47 fokussiert
wird. In die Räume zwischen dem Koronaentlader 49 für die Vorladung, dem Wechselstromkoronaentlader 50
und dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47 wird Luft eingespeist, nachdem diese den im Detail in
Verbindung mit F i g. 1 beschriebenen elektrischen Staubsammler 57 passiert hat. Aus diesem Grunde ist
die Umgebung jedes der Koronaentlader 49 und 50 und des photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials 47
während einer Periode, während der das photoempfindliche Aufzeichnungsmaterial 47 einer Entladung ausgesetzt
ist, mit gereinigter Luft gefüllt. Es wird daher vermieden, daß infolge der Koronaentladung irgendwelcher
Staub an dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47 anhaftet. Das auf diese Weise auf dem
photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47 ausgebildete elektrostatische Ladungsbild wird auf ein
elektrostatisches Aufzeichnungspapier 58 übertragen. Das elektrostatische Aufzeichnungspapier 58 wird
durch eine Ablösewalze 59 aufgenommen und dann synchron mit der Bewegung des Ladungsbildes auf dem
Aufzeichnungsmaterial 47 mit Hilfe einer Synchronisierwalze 60 transportiert. Das Aufzeichnungspapier 48
wird dann mit Hilfe des Entladers 61 einer Koronaentladung ausgesetzt, um die Oberfläche dadurch zu
entladen, und wird anschließend in Berührung mit dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47 mit Hilfe
einer Saugvorrichtung 62 und eines Bands 63, an dem eine Spannung ansteht, transportiert. Während dieser
Periode wird das Ladungsbild auf dem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial 47 auf das Aufzeichnungspapier
übertragen. Das Aufzeichnungspapier wird dann mit Hilfe der Entwicklungsvorrichtung 64
entwickelt, durch eine mit einer Heizwalze arbeitende Fixiervorrichtung 65 fixiert und anschließend aus dem
Kopiergerät ausgetragen.
Wenn der elektrische Staubsammler 57 des Kopiergerätes 46 außer Betrieb gehalten wird, tritt nach dem
Reproduzieren von annähernd 5000 Bildern eine merkliche Verschlechterung des wiedergegebenen
Bildes ein. Im Gegensat;: dazu konnte beim Betrieb des elektrischen Staubsammlers 57 selbst nach 30 000
Bildreproduktionen keime wahrnehmbare Verschlechterung des reproduzierten Bildes festgestellt werden.
Claims (11)
1. Elektrophotographisches Kopiergerät, bei dem auf einem photoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial
unter Anwendung zumindest einer Koronaentladung und anschließender Bildbelichtung ein
elektrostatisches Ladungsbild erzeugt wird, das dann auf ein anderes Element übertragen oder zur
Modulation eines Ionenstroms verwendet wird, gekennzeichnet durch eine Luftführung mit
Staubsammeleinrichtung (2, 57), die das Aufzeichnungsmaterial (10, 47) in der Umgebung der
Koronaentladungsvorrichtung (1,49) mit staubfreier Luft beaufschlagt.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafl in der Luftführung eine Gebläseeinrichtung
(2t) untergebracht ist.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Staubsammeleinrichtung (2)
eine Anordnung aus Koronaentladungselektroden (22) und leitenden Gittern (23) vorgesehen ist.
4. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung neben
der Koronaentladungsvorrichtung (1) ein Luftaustrittsende (20) für staubfreie Luft aufweist.
5. Kopiergerät nach Anspruch 4, mit einem relativ zur Koronaentladungsvorrichtung bewegbaren Aufzeichnungsmaterial,
dadurch gekennzeichnet, daß das Laufaustrittsende (20) der Luftführung — in
Richtung der Relativbewegung des Aufzeichnungsmaterials (10) gesehen - vor der Koronaentladungsvorrichtung
(1) angeordnet ist.
6. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftaustrittsende
(27, 28) der Luftführung für staubfreie Luft die Koronaentladungsvorrichtung (1; 49) umgibt.
7. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Luftführung (126;
31) zur Aufnahme der dem Aufzeichnungsmaterial (10) in der Umgebung der Koronaentladungsvorrichtung
(1) zugeführten Luft vorgesehen ist.
8. Kopiergerät nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung (126) zur
Luftaufnahme auf der dem Luftaustrittsende (20) der Luftführung abgewandten Teil der Koronaentladungsvorrichtung
(1) angeordnet ist.
9. Kopiergerät nach Anspruch 7, bei dem ein gitterförmiges Aufzeichnungsmaterial vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung (31) zur Luftaufnahme auf der dem Luftaustrittsende
(27, 28) der Luftführung abgewandten Seite des Aufzeichnungsmaterials (10) angeordnet ist.
10. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung zur
Luftaufnahme (31) mit der I uftführung mit Staubsammeleinrichtung (2) verbunden ist.
11. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 4 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Luftaustrittsende
(20; 27, 28) der Luftführung Luftleitelemente (24; 29,30) untergebracht sind.
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5890373 | 1973-05-25 | ||
| JP5890373A JPS5424298B2 (de) | 1973-05-25 | 1973-05-25 | |
| JP48077272A JPS5027547A (de) | 1973-07-09 | 1973-07-09 | |
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| JP12603973 | 1973-11-09 | ||
| JP48126039A JPS5078335A (de) | 1973-11-09 | 1973-11-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425137A1 DE2425137A1 (de) | 1974-12-05 |
| DE2425137B2 DE2425137B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2425137C3 true DE2425137C3 (de) | 1977-09-29 |
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