DE2415155C2 - Verfahren zur Herstellung von 2,3-Dihydroxypropylcellulose - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,3-Dihydroxypropylcellulose

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    • C08B11/02Alkyl or cycloalkyl ethers
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Description

25
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 2,3-Dlhydroxypropylcellulose, dem sogenannten Glycerinether der Cellulose, durch Umsetzung von Alkalicellulose mit Glycid bzw. einem seiner sich unter Reaklionsbedlngung wie Glycid verhaltenden Derivate, wobei besonders salzarme bzw hochviskose Lösungen liefernde Produkte anfallen.
Die Herstellung von 2,3-Dihydroxypropylcellulose durch Einwirkung von oc-Monochlorglycerin auf Alkalicellulose ist bekannt [P. P. Shorygin, Y. A. Rymashevsbaya, Z. obsc. ChIm. 7 (1937), 2429]. Bei diesem Verfahren muß das Alkall, In der Regel Natriumhydroxid, mindestens in der dem Veretherungsmlttel äquivalenten Menge eingesetzt werden. Bei der Verstherungstcaktlon fällt daher zwangsläufig Kochsalz in größerer Menge an, und zwar mindestens 1 Mol auf 1 Mol eingesetztes Chlorglycerln. Dadurch werden aufwendige Reinigungsoperationen erforderlich, die durch die große Quellungstendenz des ausgeprägt hydrophilen Cellulosederivates In den wasserhaltigen organischen Lösungsmitteln, die zum Auswaschen des Kochsalzes benutzt werden, besonders erschwert werden.
Weiter war es aus der US-PS 21 35 128 bekannt. Cellulose mit Ethylenoxid, Propylenoxkl und anderen Alkylenoxlden sowie Glycid umzusetzen. Zum Neutrailsieren werden die üblichen Säuren unter anderem auch Borsäure genannt.
In der US-PS 21 3^ 128 wird auf Seile 2, rechte Spalte die Verwendung bzw. der Einsatz von Borsäure bei der Herstellung von Oxyethylether von Cellulose beschrieben. In diesem Fall verfährt man so, daß der gebildete Celluloseether nach dem Vertreiben des Lösungsmittels (Aceton) mit so viel Wasser behandelt wird, daß er sich löst. Dieses Verfahren Ist selbstverständlich nur für niedermolekulare Celluloseether wirklich praktikabel. Die Lösung 1st so hoch konzentriert, daß sich Kristalle von Bc i\ abscheiden, die dann abfiltriert werden, um eine wäßrige Lösung des Oxyethylethers von Cellulose zu erhalten. Dies Ist ein recht umständliches Verfahren, da einmal die Filtration einer viskosen Lösung verlangt (>5 wird und /um anderen das anschließende Verdampfen erheblicher Mengen an Wasser notwendig Ist.
Es ist zwar bekannt, daß Borverbindungen, insbesondere Borate mit vicinalen Hydroxygruppen unter Ausbildung eines Komplexes reagieren, indem das Boratom als 4blndlges Zentralatom von Sauerstoff umgeben ist. Was nicht vorausgesehen werden konnte ist jedoch der Umstand, daß hei der erfindungsgemäßen Aufarbeitung von 2,3-Hydroxypropylcelluloseether eine Viskositätserhöhung i>ei Lösungen dieser Ether eintritt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es also, die bei der Herstellung der 2,3-Dlhydroxypropylcellulose erforderlichen Reinigungsoperationen zu vereinfachen und außerdem ein Verfahren anzugeben, das zu Produkten führt, die sich durch eine besondere hohe Viskosität In wäßriger Lösung auszeichnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch das neue Verfahren zur Herstellung von 2,3-Hydroxypropylcellulose durch Umsetzen von Alkalicellulose mit Glycid, Einbringen von Borationen liefernden Verbindungen in das Reaktionsgemisch, Neutralisieren der erhaltenen Reaktionsmischung, gegebenenfalls mit Borsäure und Isolierung des Reaktionsproduktes durch Filtrieren oder Zentrifugieren, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Isolierte Reaktionsprodukt durch Auswaschen der gebildeten Salze mit etwa der 15- bis SOfachen Gewichtsmenge an gegebenenfalls wasserhaltigen Lösungsmitteln oder mit kaltem Wasser in Gegenwart von Borationen aufarbeitet.
Als günstig hat es sich erwiesen, die Neutralisation des nach der Reaktion vorhandenen Alkalls zumindest teilweise mit Borsäure oder teilweise mit Borsäuretrlmethylester vorzunehmen.
Als Ausgangsmaterial für das erfindungsgemäße Verfahren dient Cellulose In der Form und von den Sorten, wie sie üblicherweise für die Herstellung von Celluloseethern eingesetzt wird. Die Umsetzung der Cellulose mit dem Glycid bzw. dessen Derivaten erfolgt nach den in der Cellulosechemie für Epoxldreaktionen an sich bekannten Verfahren In Gegenwart von Alkali. Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden die Borationen In das Reaktionsgemisch eingebracht, indem man die Neutralisation des Alkalis zumindest teilweise mit Borsäure bzw. einem leicht verseifbaren Borsäureester vornimmt. Durch den erfindungsgemäßen Zusatz von Borationen wird eine starke Reduzierung der Lösegeschwindigkeit gegenüber den nach üblichen Methoden hergestellten 2.3-Dlhydroxypropylcellulosen erzielt. Dies hat u. a. eine sehr erhebliche Verminderung des Qucllverniögens dieser Cellulosederivate In wasserhaltigen organischen Lösungsmitteln und In Wasser selbst zur Folge. Das Ausmaß der Lösegeschwlndigkeltsverzögerung ist abhängig von der Borationenkonzentration und kann über die Borsäuremenge, die zur Neutralisation des Alkalis eingesetzt wird, gesteuert werden.
Die Neutralisation des Alkalls nach der Glycldumsetzung kann allein mit Borsäure oder einem leicht verseifbaren Derivat, wie Borsäuretrimethylester, erfolgen. Im allgemeinen wird man aber die Borsäure im Gemisch mit anorganischen und/oder organischen Säuren wie Salzsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Essigsäure, Propionsäure oder dergleichen verwenden. Die Verwendung von Borsäure zur Neutralisation des Alkalls allein ist dann besonders vorteilhaft, wenn man 2,3-Dlhydioxypropylcellulosen mit hohen Lösungsviskositäten herstellen will. In welchem Umlange andere Säuren bei der Neutralisation mitverwendet werden, Ist naturgemäß auch abhängig von der Alkallmenge, In deren Gegenwart die Veretherung erfolgte. Anstelle von Borsäure kann auch ein leicht verseifbares Borsäurederivat, wie der Borsäuretrimethylester verwendet werden.
Wurde bei der Glycidumsetzung ein Lösungsmittel verwendet, so verteilt bzw. löst sich der Borsäureester besonders gut im Reaktionsgemisch.
Die Neufalisatlon des Alkalis wird iin allgemeinen erst nach der Beendigung der Veretherungsreaktlon durchgeführt. In besonderen Fällen kann die Hauptmenge des Alkalls aber auch neutralisiert werden, wenn das Glycid erst zum Teil umgesetzt ist. Das ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Veretherungsreaktlon in einem Keton, z. B. Aceton, durchgeführt wird, das bei höheren Alkalihydroxidkonzentrationen zur Selbstkondensation neigt.
Anschließend an die Neutralisation wird durch Zentrifugieren oder Filtrieren isoliert und durch Waschen mit organischen Lösungsmitteln, die mit Wasser mischbar sind, gereinigt. Ais Waschflüssigkeiten sind primäre und sekundäre Alkohole oder Ketone geeignet, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol und Aceton, die bis zu etwa 60 Gew.-% Wasser enthalten können. Für den Reinigungsprozeß können natürlich auch Gemische dieser Lösungsmittel eingesetzt werden. Je nach der Lösegeschwlndigkeltsverzögerung der 2,3- Dihydroxypropylcellulose kann diese unter Umständen sogar auch mit kaltem Wasser gewaschen werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird die Veretherungsreaktlon In einem Suspenslonsverfahren durchgeführt. Dabei wird die faser- und pulverförmlge Cellulose in einem organischen Lösungsmittel suspendiert, unter Intensivem Durchmischen mit der wäßrigen Natronlauge versetzt und bei Temperaturen von etwa 20 bis 12O0C, Insbesondere 40 bis 8O0C, mit dem Glycid verethert. Die Natronlaugemenge wird so gewählt, daß während der Veretherungsreaktion ein Gewichtsverhältnis von Cellulose zu Natriumhydroxid von ca. 1 :0,05 bis 0,5, vorzugsweise 1 :0,1 bis 0,3, und von Cellulose zu Wasser von 1 :0,2 bis 3, vorzugsweise 1 ·. 0,5 bis 2, vorliegt. Höhere Natriumhydroxid- und Wassermengen sind zwar möglich, begünstigen aber Nebenreaktionen zu stark.
Als Suspensionsmittel geeignet sind organische Lösungsmittel, die mindestens teilweise mit Wasser mischbar und gegen eine Reaktion mit dem Glycid weltgehend Inert sind, beispielsweise sekundäre Alkohole, wie Isopropanol, Insbesondere aber tertiäre Alkohole, Ketone und Ether, wie tert.-Butanol, Aceton, 2-Butanon und Dioxah oder Tetrahydrofuran. Diese Lösungsmittel können allein oder als Gemische verwendet werden, gegebenenfalls auch In Kombination mit mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmitteln, beispielsweise Hexan oder Toluol. Die Suspensionsmittel werden in einer solchen Menge eingesetzt, daß gut rührbare Suspensionen anfallen. Dazu sind in Abhängigkeit vom Verteilungsgrad der Cellulose Gewichtsverhältnisse von Cellulose zu Lösungsmittel von ca. 1:5 bis 30, Insbesondere 1 : 8 bis 25, erforderlich.
Die Menge des für die Veretherungsreaktion eingesetzten Glycids ist für das Verfahren nicht kritisch, solange in verdünnter Natronlauge bzw. in Wasser lösliche Cellulosen erhalten werden. Das Molverhältnis von Cellulose zu Glycid kann zwischen etwa 1 : 1 und 1:10. vorzugsweise zwischen 1 : 2 und 1 : 5, variiert werden. Es können natürlich auch höhere Glycidmengen als 10 Mol/Anhydroglucoseelnhelt eingesetzt werden. Gegen die Verwendung derartig hoher Glycldmengen, die hinsichtlich der Lösungseigenschaften der 2,3-Dlhydroxypropylcellulosen keine Vorteile mehr bringen, sprechen jedoch wirtschaftliche Gründe.
Das Auswaschen der Reaktionsprodukte wird mit etwa der 10- bis 50fachen Gewichtsmenge, insbesondere der 15- bis 30fachen Gewichtsmenge, bezogen auf das Reaktionsprodukt, an gegebenenfalls wasserhaltigen Lösungsmitteln vorgenommen, wobei man in der Regel das Lösungsmittel in mehreren Portionen verwendet, sofern man nicht kontinuierlich arbeitet. Die gereinigten 2,3-Dlhydroxypropylcellulosen werden bei Raumoder erhöhter Temperatur und bei normalem bzw. reduziertem Druck getrocknet und anschließend, falls erforderlich, gemahlen.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die nachfolgenden Beispiele erläutert. Die in diesen Beispielen genannten Lösungsviskositäten wurden mit einem Brookfield-Viskoslmeter, Modell RVT, bei 20 UpM gemessen.
Beispiel 1
86 g lufttrockenes Cellulosepulver (0,5 Mol Cellulose, atro) wurden in 1,620 g Aceton suspendiert und unter intensivem Rühren innerhalb von 20 Minuten mit der Lösung von 30 g Natriumhydroxid in 162 g Wasser versetzt. Zehn Minuten wurde nachgerührt. Die Alkalicellulosesuspension wurde bei Raumtemperatur mit Illg Glycid versetzt. Anschließend wurde auf 6O0C erwärmt und drei Stunden bei dieser Temperatur gerührt.
Nach dem Abkühlen wurde ein Teil des Reaktionsgemisches mit Borsäure, der Rest mit Salzsäure (Vergleichsversuch) neutralisiert. Nach Abtrennen des Suspensionsmittels wurde das mit Borsäure neutralisierte Produkt zweimal mit Aceton gewaschen und bei 700C Im Vakuumtrockenschrank getrocknet. Das mit Salzsäure neutralisierte Produkt wurde fünfmal mit 80'*lgem Aceton gewaschen, mit reinem Aceton entwässert und ebenfalls bei 70° C Im Vakuum getrocknet.
Von den getrockneten Produkten wurden 4%ige wäßrige Lösungen hergestellt.
Die Lösung des mit Borsäure neutralisierten Produktes hatte eine Viskosität von 70 000 mPa · s (cP). Die Verglelchsprobe halte eine Viskosität von 400 mPa · s (cP).
Beispiel 2
43 g lufttrockenes Cellulosepulver (0,25 Mol Cellulose, atro) wurden in 600 g Aceton suspendiert und unter kräftigem Rühren mit der Lösung von 15 g Natriumhydroxid in 60 g Wasser innerhalb 15 Minuten versetzt. Fünf Minuten wurde nachgerührt. Nach Zugabe von 74 g Glycid wurde das Reaktionsgemisch auf 6O0C erwärmt und dann 1,5 Stunden am Rückfluß gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde nach dem Abkühlen mit der Lösung von 7,75 g Borsäure In 70 g Wasser unter Rühren versetzt.
Das Cellulosederivat wurde abfiltriert, zweimal mit Aceton gewaschen und bei 70' C Im Vakuumtrockenschrank getrocknet. Erhalten wurden 118 g eines leicht gelblichen Produktes, dessen 2%ige wäßrige Lösung klar war und eine Viskosität von 55 000 mPa ■ s (cP) hatte.
Die Lösegeschwindigkeit dieses Produktes In Abhängigkeit von der Lösetemperaiur veranschaulicht die nachstehende Tabelle.
ψϊ . Lösetemperatur Lösegeschwindigkeit
la ° C Minuten *
>M
H 22 180
2 30 90
ff 40 30
I 50 8
|§ * Durchschnittswerte
ht Vergleiriisversuch
Bei gleicher Arbeitswelse wie In Absatz 1 wurde zum ij Vergleich nach Reaktionsende mit einem Gemisch aus
ψι Essigsäure und konzentrierter wäßriger Salzsäure im
Sf Gewichtsverhältnis von etwa 10 : 1 neutralisiert.
Ef Das Cellulosederivat wurde nach dem Abtrennen aus
V1 dem Reaktionsgemisch fünfmal mit jeweils 800 g
ij 80%igem Aceton gewaschen, mit reinem Aceton
P-? entwässert und getrocknet.
ρ'ί Das Reaktionsprodukt (93 g Celluloseether) hatte in
2%iger Lösung eine Viskosität von 1100 mPa ■ s (cP).
Beispiel 3
43 g lufttrockenes Cellulosepulver (0,25 Mol Cellulose, atro) wurden in 600 g Aceton suspendiert und unter kräftigem Rühren innerhalb von 15 Minuten mit der Lösung von 15 g Natriumhydroxid In 60 g Wasser
; versetzt. Zehn Minuten wurde nachgerührt. Die Alkall-
cellulosesuspenslon wurde mit 55,5 g Glycid versetzt und anschließend auf etwa 60° C (Rückfluß) erwärmt. Nach 30 Minuten wurden 2,6 g Borsäuretrlmethylester zugegeben. Anschließend wurde noch 2,5 Stunden am
.;,■') Rückfluß gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
ι- abgekühlt und mit 30 g konzentrierter Salzsäure
Jv versetzt. Das Cellulosederivat wurde abfiltriert, zweimal
mit jeweils 800 g 45%igem Aceton gewaschen, mit reinem Aceton entwässert und bei 70° C Im Vakuum-
;.;■ trockenschrank getrocknet.
Erhalten wurden 80 g eines leicht gelblichen Produktes mit einer Viskosität von 110 000 mPa · s (cP) In
.! 2%iger wäßriger Lösung.
Beispiel 4
Beispiel 3 wurde wiederholt mit den Unterschied, ! daß das Reaktionsgemisch nach einer Reaktionszeit von
30 Minuten mit 5,2 g Borsäuretrimethylester und nach so Reaktionsende mit 22,5 g konzentrierter Salzsäure versetzt wurde. Der Celluloseether wurde in 1,51 Wasser, das eine Temperatur von 20° C hatte, etwa fünf Minuten lang suspendiert, abfiltriert ind auf der Nutsche mit 1 1 Wasser nachgewaschen. Mit Aceton wurde entwässert und bei 70° C Im Vakuumtrockenschrank getrocknet.
Erhalten wurden 75 g eines fast weißen Produktes mit einer Viskosität von ca. 85 000 mPa · s (cP) in 2%iger wäßriger Lösung. mi

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von 2,3-Hydroxypropylcellulose durch Umsetzen von Alkalicellulose mit Glycid, Einbringen· von Borationen liefernden Verbindungen in das Reaktionsgemisch, Neutralisieren der erhaltenen Reaktionsmischung, gegebenenfalls mit Borsäure und Isolierung des Reaktionsproduktes durch Filtrieren oder Zentrifugieren, dadurch gekennzeichnet, daß man das isolierte Reaktionsprodukt durch Auswaschen der gebildeten Salze mit etwa der 15- bis 50fachen Gewichtsmenge, bezogen auf das Reaktionsprodukt, an gegebenenfalls wasserhaltigen Lösungsmitteln oder mit kaltem is Wasser in Gegenwart von Borationen aufarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Neutralisation des nach der Reaktion vorhandenen Alkalis zumindest teilweise mit Borsäure oder teilweise mit Borsäuretrlmethylester vornimmt.
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