DE2415134B1 - Verfahren zum Verbindungsaufbau in einem Fernmeldenetz - Google Patents

Verfahren zum Verbindungsaufbau in einem Fernmeldenetz

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DE2415134B1 DE2415134A DE2415134A DE2415134B1 DE 2415134 B1 DE2415134 B1 DE 2415134B1 DE 2415134 A DE2415134 A DE 2415134A DE 2415134 A DE2415134 A DE 2415134A DE 2415134 B1 DE2415134 B1 DE 2415134B1
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbau von Verbindungen in einem eine Mehrzahl von über Übertragungskanäle untereinander verbundenen Fernmeldevermittlungsstellen enthaltenden Fernmeldenetz, in welchem solche Verbindungen auf Grund einer vorangehenden Zielsuche aufgebaut werden.
Für solche Fernmeldenetze ist aus der deutschen Patentschrift 1289884 ein Zielsuch-Verfahren zum Suchen freier Verbindungswege jeweils zwischen einer rufenden Teilnehmerstelle und einer zu rufenden Teilnehmerstelle bekannt: Bei einem Suchvorgang werden in den einzelnen Vermittlungsstellen des Fernmeldenetzes gespeicherte Informationen, die jeweils die zu dem jeweiligen Vermittlungsbereich gehörenden Teilnehmerstellen bezeichnen, mit der von einer zu dem Vermittlungsbereich der betreffenden Vermittlungsstelle gehörenden rufenden Teilnehmerstelle oder von einer benachbarten Vermittlungsstelle her zugeführten, die zu rufende Teilnehmerstelle bezeichnenden Wahlinformation verglichen. Die Wahlinformation wird bei Nichtübereinstimmung mit jeder der in der jeweiligen Vermittlungsstelle gespeicherten, die zu deren Vermittlungsbereich gehörenden Teilnehmet stellen angebenden Informationen an die der betreffenden Vermittlungsstelle benachbarten Vermittlungsstellen weitergeleitet. Diese Weiterleitung der die zu rufende Teilnehmerstelle bezeichnenden Wahlinformation erfolgt dabei zusammen mit einer einen Verbindungsaufbau von der gerufenen zu der rufenden Teilnehmerstelle hin ermöglichenden zusätzlichen Richtungsinformation, und zwar jeweils über einen nur für die Dauer einer solchen Weiterleitung von der betreffenden Vermittlungsstelle zu der jeweiligen benachbarten Vermittlungsstelle belegten Verbindungsweg, bis gegebenenfalls in einer Vermittlungsstelle eine Übereinstimmung zwischen der
Wahlinformation über den zu rufenden Teilnehmer und einer der die an die betreffende Vermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmerstellen angebenden gespeicherten Informationen festgestellt wird. Daraufhin wird nach Maßgabe der der Wahlinformation hinzugefügten Richtungsinformationen eine Verbindung zwischen der Vermittlungsstelle, in deren Vermittlungsbereich sich die gerufene Teilnehmerstelle befindet, und der Vermittlungsstelle, in deren Vermittlungsbereich sich die rufende Teilnehmerstelle befindet, und weiter zwischen der gerufenen und der rufenden Teilnehmerstelle aufgebaut.
Eine andere Methode der Zielteilnehmersuche in einem nichthierarchisch gegliederten Fernmeldenetz ist aus der Zeitschrift »Elektrisches Nachrichtenwesen« 42 (1967) 3, 216 bis 223, bekannt: Dort werden ein Suchzeichen, das von der Ursprungsvermittlung ausgeht und zu sämtlichen Vermittlungsstellen des Netzes übermittelt wird, ein Quittungszeichen, das von der Zielvermittlungsstelle zurückgesendet wird, und ein Zugreifzeichen, das von der Ursprungsvermittlungsstelle ausgeht, verwendet; jedes Zeichen besteht dabei aus der Rufnummer des gerufenen Teilnehmers und einer Zeichenkennung. Nach Aufnahme der Rufnummer des zu rufenden Teilnehmers in der Vermittlungsstelle des rufenden Teilnehmers wird deren Teilnehmerspeicher abgefragt. Gehört der zu rufende Teilnehmer nicht zum Anschlußbereich dieser Ursprungsvermittlungsstelle, so wird ein Suchzeichen zu den an die Ursprungsvermittlungsstelle angeschlossenen Vermittlungsstellen gesandt. Nach Empfang eines Suchzeichens in einer Vermittlungsstelle wird deren Teilnehmeranschlußspeicher abgefragt, wonach gegebenenfalls das Suchzeichen an sämtliche mit der betreffenden Vermittlungsstelle verbundenen weiteren Vermittlungsstellen ausgesendet wird und außerdem die Rufnummer des betreffenden zu rufenden Teilnehmers, die Suchzeichenkennung und die Adresse der Übertragungsstrecke, über die das Suchzeichen eintraf, gespeichert werden. Wird das Suchzeichen auf diese Weise durch das Netz weitergegeben, so gelangt es zu jeder Vermittlungsstelle, solange diese überhaupt noch über irgendeinen freien Kanal von der Endvermittlungsstelle des rufenden Teilnehmers, d. h. von der Ursprungsvermittlungsstelle aus erreicht werden kann. Die Rufnummer des zu rufenden Teilnehmers wird in jeder Endvermittlungsstelle mit den Rufnummern aller zum Anschlußbereich dieser Vermittlungsstelle gehörenden Teilnehmer verglichen. Von der schließlich erreichten, die anzurufende Teilnehmerstelle enthaltenden Zielvermittlungsstelle aus wird dann ein Quittungszeichen über diejenige Übertragungsstrecke, über die das Suchzeichen dort eintraf, ausgesendet. Nach Maßgabe der in den vorangehenden Vermittlungsstellen gespeicherten Adressen der Übertragungsstrecken, über die das den zu rufenden Teilnehmer betreffende Suchzeichen die betreffenden Vermittlungsstellen erreicht hatte, kann das Quittungszeichen auf eben diesen Übertragungsstrecken weitergesendet werden, so daß das Quit- tungszeichen Schritt für Schritt von der Zielvermittlungsstelle rückwärts bis zur Ursprungsvermittlungsstelle gelangt. Sobald die Ursprungsvermittlungsstelle das Quittungszeichen empfangen hat, sendet sie ein Zugreifzeichen aus, das auf dieselbe Weise wie das Suchzeichen durch das Netz verbreitet wird und das Durchschalten der Verbindung über alle durch das Quittungszeichen markierten Vermittlungsstellen sowie das Löschen der diese Verbindung betreffenden Informationen in den Speichern aller an der Verbindung nicht beteiligten Vermittlungsstellen veranlaßt. Es sei hier bemerkt, daß es aus der deutschen Patentschrift 1303412 auch bekannt ist, zum Suchen freier Verbindungswege in einem eine Mehrzahl von untereinander durch ein Netz von Verbindungswegen verbundenen Vermittlungsstellen mit jeweils einer Vielzahl von Teilnehmerstellen umfassenden Fernmeldenetz, in welchem die einzelnen Vermittlungsstellen durch diese individuell bezeichnende Rufnummern ansteuerbar sind und in welchem die Verbindungen zwischen rufenden und anzurufenden Teilnehmerstellen mit Hilfe von von den rufenden Teilnehmerstellen abgegebenen, die anzurufenden Teilnehmerstellen bezeichnenden Wahlinformationen aufgebaut werden, die in den im Zuge des Aufbaus einer Verbindung angesteuerten Vermittlungsstellen jeweils mit in diesen Vermittlungsstellen gespeicherten, die Erreichbarkeit der für diese Verbindung in Betracht kommenden Vermittlungsstellen betreffenden Informationen verglichen werden, in der Weise zu verfahren, daß von den erreichbaren Vermittlungsstellen in zyklischer Folge Kennungssignale, die die diese Vermittlungsstellen individuell bezeichnenden Rufnummern umfassen, über die zwischen den einzelnen Vermittlungsstellen verlaufenden Verbindungswege an jeweils alle übrigen Vermittlungsstellen ausgesendet werden, daß in jeder Vermittlungsstelle bezüglich jedes dort aufgenommenen Kennungssignals eine Information darüber gespeichert wird, von welcher der jeweils benachbarten Vermittlungsstellen diese Vermittlungsstelle dieses Kennungssignal zuerst aufgenommen hat, und daß eine Verbindung zwischen einer an einer solchen Vermittlungsstelle angeschlossenen rufenden Teilnehmerstelle und einer an einer anderen solchen Vermittlungsstelle angeschlossenen anzurufenden Teilnehmerstelle mit Hilfe der die anzurufende Teilnehmerstelle bezeichnenden Wahlinformation und der Rufnummer der die anzurufende Teilnehmerstelle enthaltenden Vermittlungsstelle von Vermittlungsstelle zu Vermittlungsstelle nach Maßgabe der für das Kennungssignal der die anzurufende Teilnehmerstelle enthaltenden Vermittlungsstelle gespeicherten Richtungsinformation fortschreitend aufgebaut wird. Dieses bekannte Verfahren läßt sich auch auf freizügig an die Vermittlungsstellen des Fernmeldenetzes anschließbare Teilnehmerstellen und/oder Zwischen-Vermittlungsstellen ausweiten, indem von solchen den Vermittlungsstellen nicht fest zugeordneten, innerhalb des Fernmeldenetzes an jede Vermittlungsstelle bedarfsweise anschließbaren Teilnehmerstellen und/ oder Zwischen-Vermittlungsstellen im Zuge der zyklisch aufeinanderfolgenden Abgabe von Kennungssignalen ein eigenes Kennungssignal an alle Vermittlungsstellen ausgesendet wird, in denen auch bezüglich jedes dieser Kennungssignale eine Information darüber gespeichert wird, von welcher der jeweils benachbarten Vermittlungsstellen her die einzelne Vermittlungsstelle das betreffende Kennungssignal zuerst aufgenommen hat, und eine Verbindung, die zwischen einer an eine solche Vermittlungsstelle angeschlossene Teilnehmerstelle und einer solchen an jede Vermittlungsstelle bedarfsweise anschließbaren Teilnehmerstelle bzw. Zwischen-Vermittlungsstelle aufzubauen ist, von Vermittlungsstelle zu Vermittlungsstelle nach Maßgabe der für das Kennungssignal dieser
Teilnehmerstelle bzw. Zwischen-Vermittlungsstelle gespeicherten Richtungsinformation zu der jeweils benachbarten Vermittlungsstelle hin fortschreitend aufgebaut wird. Ein solches Verfahren würde allerdings insbesondere in einem Fernmeldenetz, welches auch solche freizügig an die Fernmeldevermittlungsstellen anschließbare Teilnehmer-Fernmeldestellen und/oder Zwischen-Vermittlungsstellen umfaßt, einen relativ hohen Speicherungsaufwand in den Fernmeldevermittlungsstellen bedingen; bei Änderungen im Netz ergibt sich ein unter Umständen merklicher Zeitverzug in der Anpassung der Speicherinhalte an die jeweilige Netzsituation. Der Aufwand für Speicherung und Änderung der Richtungsinformationen erhöht sich noch, wenn man eine Speicherung von Informationen über jeweils eine Mehrzahl möglicher Richtungen vorsieht. Schließlich ist mit diesem Verfahren der Umstand verbunden, daß in den einzelnen Fernmeldevermittlungsstellen jeweils weitgehende Informationen über die Konfiguration des gesamten Fernmeldenetzes gespeichert sein müssen, was für gewisse Anwendungsfälle unerwünscht ist. In Fernmeldenetzen, deren Fernmeldevermittlungsstellen ihre Lage zueinander ändern können und in denen Teilnehmer-Fernmeldestellen und/oder Zwischen-Vermittlungsstellen freizügig an die Fernmeldevermittlungsstellen anschließbar sind, wird daher das Prinzip der Zielsuche bevorzugt.
Im Wege der Zielsuche lassen sich an sich alle möglichen Verbindungen jeweils zwischen einer Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle und einer Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle bzw. zwischen zwei daran angeschlossenen Teilnehmer-Fernmeldestellen eines nichthierarchischen Fernmeldenetzes aufbauen. Die durch die Übertragung von Suchmeldungen bedingte Verkehrsbelatung des Fernmeldenetzes kann dabei allerdings einen merklichen Umfang annehmen, der gegebenenfalls eine - unter Umständen auch aus numerierungstechnischen Gründen erwünschte - Unterteilung des Netzes erforderlich machen kann, was andererseits aber eine Ausdehnbarkeit der Zielsuche von einem Netzbereich auf den anderen bedingt.
Es hat sich in diesem Zusammenhang nun als wünschenswert erwiesen, nach Möglichkeit die jeweiligen Besonderheiten des Fernmeldenetzes stärker zu berücksichtigen, wobei die Erfindung einen Weg zu einer Verringerung der Verkehrsbelastung eines solchen Fernmeldenetzes eröffnen will.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbindungsaufbau in einem Fernmeldenetz mit mehreren über Übertragungskanalbündel untereinander verbundenen Fernmeldevermittlungsstellen, in dem bei einer Zielsuche eine der zu rufenden Ziel-Fernmeldestelle entsprechende Suchinformation in einer Suchmeldung über einen freien Übertragungskanal jedes von der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle ausgehenden Übertragungskanalbündels ausgesandt wird und in jeder eine Suchmeldung empfangenden Fernmeldevermittlungsstelle geprüft wird, ob die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle bei dieser Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen ist, und zumindest nichtzutreffendenfalls eine die der zu rufenden Ziel-Fernmeldestelle entsprechende Suchinformation enthaltende Suchmeldung über freie Übertragungskanäle der von der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle weiterführenden Übertragungskanalbündel ausgesandt wird, wobei eine den späteren Verbindungsaufbau ermöglichende Richtungsinformation über den bisherigen Suchmeldungsweg in die Suchmeldung eingefügt oder in der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle gespeichert wird, bis schließlich eine solche Suchmeldung von einer Fernmeldevermittlungsstelle empfangen wird, bei der die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle angeschlossen ist, in welchem Falle eine entsprechende Rückmeldung zur Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle ausgesandt und - jedenfalls bei Freisein der Ziel-Fernmeldestelle - die gewünschte
ίο Verbindung aufgebaut wird.
Dieses Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in einem sowohl direkt oder über eine Zwischen-Vermittlungsstelle ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle zugehörige Teilnehmer-Fernmeldestellen als auch freizügig an die Fernmeldevermittlungsstellen anschließbare Teilnehmer-Ferhmeldestellen und/oder Zwischen-Vermittlungsstellen mit jeweils einer Mehrzahl von ihnen ständig zugehörigen Teilnehmer-Fernmeldestellen umfassenden Fernmeldenetz Verbindungen zu Fernmeldestellen der ersteren Art nach Maßgabe der der Rufnummer der Ziel-Fernmeldestelle entnehmbaren Kennzahl der zugehörigen Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle und einer in einer im Verlauf eines Verbindungsaufbaus
as erreichten Fernmeldevermittlungsstelle gespeicherten Information über ein direkt zwischen dieser Fernmeldevermittlungsstelle und der Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle verlaufendes Übertragungskanalbündel über einen freien Übertragungskanal dieses Bündels unmittelbar ohne Zielsuche und lediglich bei Fehlen eines solchen direkten Übertragungskanalbündels bzw. bei Fehlen eines freien Übertragungskanals in einem solchen direkten Übertragungskanalbündel ebenso wie Verbindungen zu Fernmeldestellen der zweiten Art auf Grund einer an Hand zumindest eines Teiles der Rufnummer der Ziel-Fernmeldestelle durchgeführten Zielsuche aufgebaut werden.
Die Erfindung macht sich den Umstand zunutze, daß in einem Fernmeldenetz, in welchem Teilnehmer-Fernmeldestellen und/oder Zwischen-Vermittlungsstellen freizügig an die Fernmeldevermittlungs-. stellen des Fernmeldenetzes anschließbar sind und in welchem daher - sofern man nicht zentrale oder dezentrale Netzbildspeicher verwenden will - Verbindüngen zu solchen Teilnehmer-Fernmeldestellen auf der Grundlage einer vorangehenden Zielsuche aufzubauen sind, in mehr oder weniger großem Umfange oder sogar überwiegend auch Teilnehmer-Fernmeldestellen vorgesehen sein können, die jeweils direkt oder auch über eine Zwischen-Vermittlungsstelle ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle zugehören, wobei ihrer Rufnummer eine diese Fernmeldevermittlungsstelle bezeichnende Kennzahl entnehmbar ist; die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, in einem solchen Fernmeldenetz eine Verkehrsbelastung durch eine Zielsuche zwischen durch ein Übertragungskanalbündel direkt miteinander verbundenen Fernmeldevermittlungsstellen im Zusammenhang mit einem Verbindungsaufbau zu Teilnehmer-Fernmeldestellen der zuletzt genannten Art zu vermeiden -, was sich insbesondere dann in einer Reduzierung der Verkehrsbelastung durch Zielsuchmeldungen z. B. 60% und damit verbunden in einer Entlastung der Vermittlungssteuerwerke sowie in einer Entlastung der zur
Zielsuche benutzten Übertragungskanäle vorteilhaft auswirkt, wenn die Erfindung in einem Fernmeldenetz mit einer in etwa dem Verkehr zwischen den einzelnen Fernmeldevermittlungsstellen angepaßten Verma-
schung Anwendung findet -, zugleich aber bei Fehlen eines direkten Übertragungskanals, z. B. bei Überlastung des Netzes oder im Störungsfall, auch den letzten noch nutzbaren Weg zwischen Ursprungs-Fernmeldestelle und Ziel-Fernmeidestelle auffinden und ausnutzen zu können und schließlich auch die Möglichkeit eines freizügigen Anschließens von Teilnehmer-Fernmeldestellen oder auch Zwischen-Vermittlungsstellen an allen Knoten des Fernmeldenetzes beizubehalten.
An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 ein nichthierarchisches Fernmeldenetz, in dem das erfindungsgemäße Verfahren Anwendung finden kann; Fig. 2 verdeutlicht schaltungstechnische Einzelheiten einer Fernmeldevermittlungsstelle eines solchen Fernmeldenetzes.
In Fig. 1 ist schematisch in einem zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Umfange ein u. a. neun Knotenvermittlungsstellen B, E, F, G, H, J, K, L, M umfassendes nichthierarchisches Fernmeldenetz dargestellt. Die Knotenvermittlungsstellen, bei denen es sich z. B. auch um PCM-Zeitmultiplex-Vermittlungsstellen handeln kann, sind durch Übertragungskanalbündel untereinander verbunden. Diese Übertragungskanalbündel können durch Draht- oder Funkstrecken gebildet sein, über die Signale nach dem Raummultiplex-, Frequenzmultiplex-, Sequenzmultiplex- oder Zeitmultiplexprinzip übertragen werden können. Das in Fig. 1 dargestellte Fernmeldenetz weist dabei eine verkehrsabhängige Vermaschung seiner Knotenvermittlungsstellen auf, d. h. zwei Knotenvermittlungsstellen mit starkem gegenseitigen Verkehr sind durch ein entsprechend starkes Übertragungskanalbündel miteinander verbunden, während zwei Knotenvermittlungsstellen mit schwächerem gegenseitigen Verkehr durch ein entsprechend schwächeres Übertragungskanalbündel miteinander verbunden sind und bei noch schwächerem Verkehr zwischen zwei Knotenvermittlungsstellen überhaupt kein diese beiden Knotenvermittlungsstellen direkt miteinander verbindendes Übertragungskanalbündel vorgesehen ist. So ist in Fig. 1 beispielsweise die Knotenvermittlungsstelle B über ein relativ großes Übertragungskanalbündel bg direkt mit der Knotenvermittlungsstelle G verbunden und über ein kleineres Übertragungskanalbündel bf direkt mit der Knotenvermittlungsstelle F, während eine direkte Verbindung der Knotenvermittlungsstelle B beispielsweise mit den Knotenvermittlungsstellen H und K nicht vorgesehen ist.
An die Knoten Vermittlungsstellen B, E...K können Teilnehmer-Fernmeldestellen direkt oder über dazwischenliegende Endvermittlungsstellen angeschlossen sein, wobei Teilnehmer-Fernmeldestellen und Endvermittlungsstellen ständig der betreffenden Knotenvermittlungsstelle zugehören oder aber freizügig an die einzelnen Knotenvermittlungsstellen anschließbar sein können. In der Zeichnung ist dazu angedeutet, daß an die Knotenvermittlungsstelle B eine ihr ständig zugehörende Teilnehmer-Fernmeldestelle 512 und an die Knotenvermittlungsstelle G eine ihr ständig zugehörende Teilnehmer-Fernmeldestelle G34 angeschlossen ist, daß eine freizügig an die einzelnen Knotenvermittlungsstellen anschließbare Teilnehmer-Fernmeldestelle 890 an die Knotenvermittlungsstelle F angeschlossen ist und daß an die Knotenvermittlungsstelle K eine ihr ständig zugehörige Endvermittlungsstelle KS mit einer ihr ständig zugehörenden Teilnehmer-Fernmeldestelle K567 angeschlossen ist.
Es sei nun erläutert, wie in dem in Fig. 1 angedeuteten Fernmeldenetz mit sowohl direkt oder über eine Zwischen-Vermittlungsstelle, wie die Endvermittlungsstelle ^S, ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle, wie der Knotenvermittlungsstelle B, G oder K, zugehörigen Fernmeldestellen, wie den Teilnehmer-Fernmeldestellen BH, G34 oder K567, als auch freizügig an die Fernmeldevermittlungsstellen, wie die Knotenvermittlungsstelle F, anschließbaren Fernmeldestellen, wie der Teilnehmer-Fernmeldestelle 890, und/oder Zwischenvermittlungsstellen mit jeweils einer Mehrzahl von ihnen ständig zugehörigen Fernmeldestellen ein Verbindungsaufbau gemäß der Erfindung vor sich geht.
Hierzu sei zunächst angenommen, daß seitens der Teilnehmer-Fernmeldestelle B12 ein Verbindungswünsch zur Teilnehmer-Fernmeldestelle 890 hin besteht und daß dementsprechend von der Ursprungs-Fernmeldestelle B12 an die zugehörige Vermittlungsstelle B eine die Ziel-Fernmeldestelle 890 kennzeichnende Wahlinformation 890 gelangt ist. In der Fernmeldevermittlungsstelle B wird an Hand der Wahlinformation festgestellt, daß es sich bei der Ziel-Fernmeldestelle 890 um eine freizügig an die Vermittlungsstellen des Fernmeldenetzes anschließbare Teilnehmer-Fernmeldestelle handelt, die nicht an die Fernmeldevermittlungsstelle B angeschlossen ist; die Wahlinformation 890 wird daraufhin als die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle kennzeichnende Suchinformation in einer Suchmeldung über einen freien Übertragungskanal jedes von der Ursprungs-
Fernmeldevermittlungsstelle B ausgehenden Übertragungskanalbündels ausgesandt. Der für die Aussendung der Suchmeldung benutzte Übertragungskanal kann später gegebenenfalls auch für den eigentlichen Verbindungsaufbau benutzt werden; es ist aber auch möglich, die Suchmeldungsübertragung in einem gesonderten Datenkanal vorzunehmen, der in der Regel nicht für den späteren Verbindungsaufbau benutzt wird. In jeder die Suchmeldung empfangenden Fernmeldevermittlungsstelle wird geprüft, ob die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle 890 bei dieser Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen ist; zumindest dann, wenn dies nicht der Fall ist, wird eine die der zu rufenden Ziel-Fernmeldestelle 890 entsprechende Suchinformation enthaltende Suchmel-
dung über freie Übertragungskanäle der von der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle weiterführenden Übertragungskanalbündel ausgesandt, wobei eine den späteren Verbindungsaufbau ermöglichende Richtungsinformation über den bisherigen Suchmeldungsweg in die Suchmeldung eingefügt oder in der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle gespeichert wird. Grundsätzlich kann die Suchmeldung aber auch unabhängig davon, ob die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle bei der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen ist, weiter ausgesandt werden, um einer etwaigen Teilung von Zwischenvermittlungsstellen und einem Anschluß ihrer Teile an mehrere Fernmeldevermittlungsstellen Rechnung tragen zu können. Wird die Suchmeldung von der Fernmeldevermittlungsstelle F empfangen, bei der die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle 890 gerade angeschlossen ist, so wird eine entsprechende Rückmeldung zur Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B
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ausgesandt und nach Maßgabe der erwähnten Richtungsinformation die gewünschte Verbindung aufgebaut. Es handelt sich insoweit um z. B. aus der deutschen Patentschrift 1289884 oder aus EN 42 (1967) 3, 216, an sich bekannte Prinzipien der Zielsuche, die hier nicht weiter erläutert zu werden brauchen.
In Abweichung von den soeben betrachteten Verhältnissen sei nun angenommen, daß seitens der Teilnehmer-Fernmeldestelle 512 ein Verbindungswunsch zur Teilnehmer-Fernmeldestelle G34 hin besteht und daß dementsprechend von der Ursprungs-Fernmeldestelle B12 an die zugehörige Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B eine die Ziel-Fernmeldestelle G34 kennzeichnende Wahlinformation G34 gelangt ist. In der Fernmeldevermittlungsstelle B wird der Rufnummer G34 der Ziel-Fernmeldestelle G34 entnommen, daß es sich bei der Ziel-Fernmeldestelle um eine der Fernmeldevermittlungsstelle G ständig zugehörige Fernmeldestelle handelt; mit dieser Fernmeldevermittlungsstelle G ist unter den in Fig. 1 angedeuteten Verhältnissen die Fernmeldevermittlungsstelle B durch ein direktes Übertragungskanalbündel bg verbunden. Nach Maßgabe der der Rufnummer G34 der Ziel-Fernmeldestelle entnehmbaren Kennzahl G der zugehörigen Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle und einer in der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B gespeicherten Information über das direkt zwischen Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B und Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle G verlaufende Übertragungskanalbündel bg wird nun die gewünschte Verbindung über einen freien Ubertragungskanal dieses Bündels bg unmittelbar ohne Zielsuche aufgebaut.
An dieser Stelle sei ein Blick auf Fig. 2 geworfen, die in einem dem Verständnis der Erfindung dienlichen Umfange schaltungstechnische Einzelheiten einer Knotenvermittlungsstelle eines Fernmeldenetzes nach Fig. 1 zeigt. Gemäß Fig. 2 weist eine solche Knotenvermittlungsstelle KNV einen Anwesenheitsspeicher AS auf, in dem vermerkt ist, welche Fernmeldestellen gerade an die Knotenvermittlungsstelle KNV angeschlossen sind. Die Verwendung solcher Anwesenheitsspeicher ist an sich bekannt z. B. aus der deutschen Patentschrift 1289884; auf welche Weise die Ein- und Ausspeicherung der Rufnummern von freizügig sich anschließenden und abschaltenden Fernmeldestellen vor sich gehen kann, ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift 2050975 bekannt. Außerdem weist die Knotenvermittlungsstelle KN V einen Richtungsspeicher RS auf, in dem vermerkt ist, über welche Übertragungskanalbündel die Knotenvermittlungsstelle KNV mit welchen anderen Knotenvermittlungsstellen direkt verbunden ist. Ähnliche Speicher sind als Informationsspeicher im Zusammenhang mit der Speicherung von zyklisch ausgesandten Kennungssignalen und Übertragungsrichtungsinformationen z. B. aus der deutschen Patentschrift 1303412 bekannt. Der Richtungsspeicher RS ist jedoch nicht an den Empfang solcher zyklisch ausgesandten Kennungssignale gebunden; vielmehr kann in den Richtungsspeicher RS auch manuell durch eine Bedienungsperson jeweils bei Einrichtung eines Übertragungskanalbündels eine Richtungsinformation über die damit direkt benachbarte Knotenvermittlung eingegeben werden.
Dem Anwesenheitsspeicher AS ist eine Vergleichseinrichtung A V nachgeschaltet und dem Richtungsspeicher RS eine Vergleichseinrichtung RV; mit ihrem jeweils anderen Eingang liegen die beiden Vergleichseinrichtungen AV und RV an einer die von der Knotenvermittlungsstelle KNV jeweils auszuwertende Wahlinformation führenden Leitung w. Der Ausgang der Vergleichseinrichtung AV führt zum Steuereingang eines Schalters zv, der die Wahlinformationsleitung w mit den in Fig. 2 mit ZV bezeichneten Einrichtungen der Knotenvermittlungsstelle
ίο KNV zu verbinden vermag, die die Herstellung einer Verbindung zu einer an die Knotenvermittlungsstelle KN V angeschlossenen Ziel-Fernmeldestelle bewirken. Die den einzelnen Nachbar-Knotenvermittlungen entsprechenden Ausgänge der Vergleichseinrichtung RV führen zu Steuereingängen von Schaltern rl... rr, die die Wahlinformationsleitung w mit den in Fig. 2 mit Rl...Rr bezeichneten Einrichtungen der Knotenvermittlungsstelle KN V zu verbinden vermögen, die einen unmittelbar ohne Zielsuche durch-
ao geführten Verbindungsaufbau über einen freien Übertragungskanal eines direkt zu einer Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle führenden Übertragungskanalbündels bewirken. Außerdem ist an sämtliche Ausgänge der Vergleichseinrichtungen A V und R V ein Eingang eines NOR-Gliedes NOR angeschlossen, das seinerseits zum Steuereingang eines Schalters zs führt, der die Wahlinformationsleitung w mit den eine Zielsuche bewirkenden, in Fig. 2 mit ZS bezeichneten Einrichtungen der Knotenvermittlungsstelle KNV zu verbinden vermag.
In dem zuerst betrachteten Beispiel eines Verbindungsaufbaus von der Ursprungs-Fernmeldestelle B12 zur Ziel-Fernmeldestelle 890 (siehe Fig. 1) wird bei Auftreten der Wahlinformation 890 auf der Wahlinformationsleitung w der Knotenvermittlungsstelle B des Fernmeldenetzes nach Fig. 1 weder die Vergleichseinrichtung AV noch die Vergleichseinrichtung R V eine Äquivalenz mit einer der im Anwesenheitsspeicher AS bzw. im Richtungsspeicher RS gespeicherten Information feststellen, so daß keiner der Vergleicherausgänge aktiviert wird. Dies hat zur Folge, daß für das NOR-Glied NOR die Koinzidenzbedingung erfüllt ist, so daß an seinem Ausgang ein Signal auftritt, durch das der Schalter zs für die auf der Wahlinformationsleitung w auftretende Wahlinformation übertragungsfähig gemacht und demzufolge die eine Zielsuche bewirkende Einrichtung ZS für den weiteren Verbindungsaufbau aktiviert wird. Ist im Verlauf dieser Zielsuche die Knotenvermittlungsstelle F des Fernmeldenetzes nach Fig. 1 erreicht, an die die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle 890 angeschlossen ist und in deren Anwesenheitsspeicher AS daher eine entsprechende Information vermerkt ist, und tritt nun die Wahlinformation 890 auf der Wahlinformationsleitung w der Knotenvermittlungsstelle F auf, so spricht deren Vergleichseinrichtung AV Απ und bewirkt ein Schließen des Schalters zv, so daß die Wahlinformation 890 von der Wahlinformationsleitung w her zu der Einrichtung ZV gelangt, die den weiteren Verbindungsaufbau innerhalb des Zielvermittlungsstellenbereiches bewirkt.
In dem danach betrachteten Beispiel eines Verbindungsaufbaus von der an die Knotenvermittlungsstelle B des Fernmeldenetzes nach Fig. 1 angeschlossenen Ursprungs-Fernmeldestelle ßl2 zu der der Knotenvermittlungsstelle G fest zugehörigen Ziel-Fernmeldestelle G34 wird unter den in Fig. I angedeuteten Verhältnissen bei Auftreten der Wahlinfor-
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mation (734 auf der Wahlinformationsleitung w der zubauen, nicht auf direkt zwischen Ursprungs-Fern-Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B, deren meldevermittlungsstelle und Ziel-Fernmeldevermitt-Vergleichseinrichtung R V eine Äquivalenz zu einer lungsstelle verlaufende Übertragungskanalbündel beim Richtungsspeicher RS gespeicherten Information schränktist.SokannbeispielsweiseunterdeninFig. 1 über das von der Knotenvermittlungsstelle B direkt 5 dargestellten Verhältnissen im Zuge eines Verbinzur Knotenvermittlungsstelle G führende Übertra- dungsaufbaus von der Teilnehmer-Fernmeldestelle gungskanalbündel feststellen und an einem diesem Z? 12 (Ursprungs-Fernmeldestelle) zur Teilnehmer-Übertragungskanalbündel entsprechenden Ausgang Fernmeldestelle K567 (Ziel-Fernmeldestelle) von der ein Signal abgeben, das ein Schließen des von hier Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B aus zuaus betätigten Schalters r bewirkt. Über diesen Schal- 10 nächst eine Zielsuche durchgeführt werden, in deren ter rwird die Wahlinformationsleitung w mit derjeni- Verlauf die Fernmeldevermittlungsstelle H erreicht gen Einrichtung R der Ursprungs-Fernmeldevermitt- werden mag, woraufhin dann der Verbindungsaufbau lungsstelle B verbunden, die die Herstellung einer über das direkt zwischen der Fernmeldevermittlungs-Verbindung zu der Ziel-Fernmeldevermittlungs- stelle H und der Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle G stelle G über einen freien Übertragungskanal des die 15 verlaufende Übertragungskanalbündel hk unmittel-Knotenvermittlungsstelle B direkt mit der Ziel-Fern- bar ohne Zielsuche fortgesetzt wird,
meldevermittlungsstelle G verbindenden Ubertra- In entsprechender Weise kann auch bei dem an die gungskanalbündels bewirkt. In der Ziel-Fernmelde- in Vorwärtsrichtung vor sich gehende Zielsuche anvermittlungsstelle G spielen sich dann bei der schließenden, in Rückwärtsrichtung vor sich gehenden Weiterführung des Verbindungsaufbaus zur Ziel- 20 eigentlichen Verbindungsaufbau verfahren werden, Fernmeldestelle G34 hin den oben für die Knotenver- wenn in Abweichung von den bisher angenommenen mittlungsstelle F im Zusammenhang mit einem Ver- Verhältnissen in dem Fernmeldenetz auch von einer bindungsauf bau zur Ziel-Fernmeldestelle 890 ge- Zielsuche ausgesparte Übertragungskanalbündel vorschilderten Vorgängen entsprechende Vorgänge ab. handen sind. Ein Übertragungskanalbündel von einer
Fehlt in Abweichung von den soeben betrachteten 25 Zielsuche auszusparen, kann beispielsweise aus Lauf-Verhältnissen in dem die Ursprungs-Fernmeldever- Zeitgründen erforderlich sein. Hat in einem solchen mittlungsstelle B mit der Ziel-Fernmeldevermitt- Falle von der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle lungsstelle G direkt verbindenden Übertragungs- ausgehend eine Zielsuche stattgefunden und verläuft kanalbündel gerade ein freier Übertragungskanal dabei der für den nachfolgenden Verbindungsaufbau oder fehlt ein solches direktes Übertragungskanal- 30 wirksame Suchmeldungsweg über eine Fernmeldebündel überhaupt, wie es unter den in Fig. 1 angedeu- vermittlungsstelle, die mit der Ursprungs-Fernmeldeteten Verhältnissen beispielsweise bei einem Verbin- vermittlungsstelle direkt durch ein solches von der dungsaufbau von der Ursprungs-Fernmeldestelle B12 Zielsuche ausgespartes Übertragungskanalbündel zur Ziel-Fernmeldestelle K567 der Fall wäre, so wird verbunden ist, so wird der Aufbau der betreffenden in der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B an 35 Verbindung zweckmäßigerweise nach Maßgabe der Stelle eines direkten Verbindungsaufbaus wiederum Kennzahl der Ursprungs-Fernmeldevermittlungseine Zielsuche bewirkt. Die die Zielsuche bewirkende stelle und einer in der betreffenden, im Verlauf der Eimichtung ZS kann dazu von der sonst einen direk- Zielsuche erreichten Fernmeldevermittlungsstelle geten Verbindungsaufbau zur Ziel-Fernmeldevermitt- speicherten Information über das direkt zwischen dielungsstelle G hin bewirkenden Einrichtung R bzw. 40 ser Fernmeldevermittlungstelle und der Ursprungsvom NOR-Glied MOR her über den Schalter ZS akti- Fernmeldevermittlungsstelle verlaufende, von einer viert werden, wie dies zuvor schon erläutert wurde. Zielsuche ausgesparte Übertragungskanalbündel un-
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß das erfindungs- mittelbar über einen freien Übertragungskanal dieses gemäße Verfahren, in einem sowohl direkt oder über Übertragungskanalbündels und lediglich bei Fehlen eine Zwischen-Vermittlungsstelle ständig einer Fern- 45 eines solchen freien Übertragungskanals über den von meldevermittlungsstelle zugehörige Fernmeldestellen der für den Verbindungsaufbau wirksamen Suchmelals auch freizügig an die Fernmeldevermittlungsstellen dung eingeschlagenen Weg vollendet,
anschließbare Fernmeldestellen und/oder Zwischen- Hierzu sei im Hinblick auf das in Fig. 1 angedeutete Vermittlungsstellen mit jeweils einer Mehrzahl von Fernmeldenetz angenommen, daß seitens der Teilihnen ständig zugehörigen Fernmeldestellen umfas- 50 nehmer-Fernmeldestelle K567 ein Verbindungssenden Fernmeldenetz Verbindungen zu Fernmelde- wünsch zur Teilnehmer-Fernmeldestelle B12 hin bestellen der ersteren Art nach Maßgabe der der Ruf- steht und daß dementsprechend von der Ursprungsnummer der Ziel-Fernmeldestelle entnehmbaren Fernmeldestelle K567 über die Endvermittlungsstelle Kennzahl der zugehörigen Ziel-Fernmeldevermitt- K5 an die zugehörige Ursprungs-Fernmeldevermitt-Iungsstelle und einer in einer im bisherigen Verlauf 55 lungsstelle K eine die Ziel-Fernmeldestelle 512 des Verbindungsaufbaus erreichten Fernmeldever- kennzeichnende Wahlinformation B12 gelangt ist. In mittlungsstelle gespeicherten Information über ein di- der Fernmeldevermittlungsstelle K wird der Rufrekt zwischen dieser Fernmeldevermittlungsstelle und nummer B12 der Ziel-Fernmeldestelle ßl2 entnomder Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle verlaufendes men, daß es sich bei der Ziel-Fernmeldestelle um eine Übertragungskanalbündel über einen freien Übertra- 60 der Fernmeldevermittlungsstelle B ständig zugehögungskanal dieses Bündels unmittelbar ohne Zielsu- rige Fernmeldestelle handelt, wobei indessen die Urche und lediglich bei Fehlen eines solchen direkten sprungs-Fernmeldevermittlungsstelle K unter den in Übertragungskanalbündels bzw. bei Fehlen eines Fig. 1 angedeuteten Verhältnissen mit der Ziel-Fernfreien Übertragungskanals in einem solchen direkten meldevermittlungsstelle B nicht durch ein direktes Übertragungskanalbündel ebenso wie Verbindungen 65 Übertragungskanalbündel verbunden ist. Von der zu Fernmeldestellen der zweiten Art auf Grund einer Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle K aus wird an Hand zumindest eines Teils der Rufnummer der daher eine »Zielsuche ausgelöst, in der entsprechende Ziel-Fernmeldestelle durchgeführten Zielsuche auf- Suchmeldungen über freie Übertragungskanäle der
von der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle K ausgehenden Übertragungskanalbündel ausgesandt werden. Es sei nun angenommen, daß es sich bei dem die Knotenvermittlungsstellen K und H direkt miteinander verbindenden Übertragungskanalbündel hk um ein von einer Zielsuche ausgespartes Übertragungskanalbündel handelt, etwa weil es sich um eine Satellitenverbindung handelt, deren Einbeziehung in das Zielsuchverfahren wegen zu großer Laufzeiten unerwünscht ist. Von der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle K ausgehend werden daher Suchmeldungen nur zu den Fernmeldevermittlungsstellen J, L und G gelangen, von wo aus dann entsprechende Suchmeldungen weiter ausgesandt werden, bis schließlich die Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle B erreicht ist. Dabei möge für den nachfolgenden, in Rückwärtsrichtung vor sich gehenden eigentlichen Verbindungsaufbau diejenige Suchmeldung wirksam sein, die von der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle K ausgehend über die Fernmeldevermittlungsstellen J, H und F zur Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle B hin gelangt ist. Von der Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle B aus wird dann nach Maßgabe der sich auf diese Suchmeldung beziehenden Richtungsinformationen in Rückwärtsrichtung der eigentliche Verbindungsaufbau vorgenommen, und zwar zunächst über das die Knotenvermittlungsstellen B und F verbindende Ubertragungskanalbündel bf und das die Knotenvermittlungsstellen F und H verbindende Übertragungskanalbündel. Von der Fernmeldevermittlungsstelle H aus wird dann aber der Verbindungsaufbau nicht mehr auf dem Weg der Zielsuche, d. h. über die Fernmeldevermittlungsstelle /, sondern direkt über das von der Zielsuche ausgesparte Ubertragungskanalbündel hk zur Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle K hin fortgesetzt. Dies kann in der Fernmeldevermittlungsstelle H durch eine Verknüpfung der für den in Rückwärtsrichtung vor sich gehenden Abschnitt des Verbindungsaufbaus ohnehin verfügbaren Kennzahl der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B und der in der Fernmeldevermittlungsstelle H gespeicherten Information über das zwischen dieser Fernmeldevermittlungsstelle H und der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle B verlaufende, von einer Zielsuche ausgesparte Direktbündel hk ausgelöst werden, die der oben an Hand der Fig. 2 erläuterten Verknüpfung von Ziel-Fernmeldevermittlungsstellen-Kennzahlen und Direktbündel-Informationen entspricht.
Durch eine solche gezielte Benutzung auch von von einer Zielsuche ausgesparten direkten Ubertragungskanalbündeln ergibt sich wiederum eine entsprechende Verringerung der Verkehrsbelastung eines Fernmeldenetzes der eingangs genannten Art unter Berücksichtigung der jeweiligen Besonderheiten dieses Fernmeldenetzes. Generell wird diese Verringerung der Verkehrsbelastung also dadurch erreicht, daß, um es noch einmal zusammenfassend zu sagen, bei der zunächst in Vorwärtsrichtung vor sich gehenden Ansteuerung der Ziel-Fernmeldestelle und/oder bei dem anschließenden, in Rückwärtsrichtung vor sich gehenden eigentlichen Verbindungsaufbau nach
ίο Maßgabe der Kennzahl der am jeweils zu erreichenden Ende der gewünschten Verbindung stehenden (Ziel- bzw. Ursprungs-)Fernmeldevermittlungsstelle und einer in einer im Verlauf des betreffenden Abschnitts des Verbindungsauf baus erreichten Fernmeldevermittlungsstelle gespeicherten Information über ein direkt zwischen dieser Fernmeldevermittlungsstelle und der zu erreichenden (Ziel- bzw. Ursprungs-)FernmeIdevermittIungsstelle verlaufendes ubertragungskanalbündel die gewünschte Verbin-
dung unmittelbar über einen freien Übertragungskanal dieses Übertragungskanalbündels und lediglich bei Fehlen eines solchen freien Übertragungskanals (bzw. bei Fehlen eines solchen Übertragungskanalbündels überhaupt) auf dem Weg der Zielsuche aufgebaut wird.
Im Hinblick auf einen Verbindungsaufbau zu einer direkt oder über eine Zwischen-Vermittlungsstelle ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle zugehörigen Ziel-Fernmeldestelle sei noch bemerkt, daß dann, wenn eine solche Ziel-Fernmeldestelle trotz dieser Zugehörigkeit nicht an die betreffende Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen ist, der Verbindungsaufbau von dieser eigentlichen Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle aus noch im Wege einer Zielsuche fortgesetzt werden kann, so daß dann ein Verbindungsaufbau auch zu einer solchen an sich ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle zugehörigen, vorübergehend aber an eine andere Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossenen Fernmeldestelle möglich
Abschließend sei noch bemerkt, daß in Fig. 2 angedeutet ist, daß eine Knotenvermittlungsstelle KNV jeweils gesonderte Einrichtungen R, ZS, ZVzur Verbindungsherstellung über ein direktes Übertragungskanalbündel, zur Zielsuche und zum Verbindungsaufbau innerhalb des Zielvermittlungsstellenbereiches aufweist, daß deren Funktion aber in einer programmgesteuerten Knotenvermittlungsstelle weitgehend auch durch eine entsprechende Anpassung des Steuerprogramms realisiert werden kann, was hier jedoch nicht weiter verfolgt werden soll, da dies zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Verbindungsaufbau in einem Fernmeldenetz mit mehreren über Ubertragungskanalbündel untereinander verbundenen Fernmeldevermittlungsstellen, in dem bei einer Zielsuche eine der zu rufenden Ziel-Fernmeldestelle entsprechende Suchinformation in einer Suchmeldung über einen freien Übertragungskanal jedes von der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle ausgehenden Übertragungskanalbündels ausgesandt wird und in jeder eine Suchmeldung empfangenen Fernmeldevermittlungsstelle geprüft wird, ob die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle bei dieser Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossen ist, und zumindest nichtzutreffendenfalls eine die der zu rufenden Ziel-Fernmeldestelle entsprechende Suchinformation enthaltende Suchmeldung über freie Übertragungskanäle der von der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle weiterführenden Übertragungskanalbündel ausgesandt wird, wobei eine den späteren Verbindungsaufbau ermöglichende Richtungsinformation über den bisherigen Suchmeldungsweg in die Suchmeldung eingefügt oder in der betreffenden Fernmeldevermittlungsstelle gespeichert wird, bis schließlich eine solche Suchmeldung von einer Fernmeldevermittlungsstelle empfangen wird, bei der die zu rufende Ziel-Fernmeldestelle angeschlossen ist, in welchem Falle eine entsprechende Rückmeldung zur Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle ausgesandt und die gewünschte Verbindung aufgebaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem sowohl direkt oder über eine Zwischen-Vermittlungsstelle (KS) ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle (B, G, K) zugehörige Fernmeldestellen (B12, G34, Κ56Ί), als auch freizügig an die Fernmeldevermittlungsstellen (F, K) anschließbare Fernmeldestellen (890) und/oder Zwischen-Vermittlungsstellen mit jeweils einer Mehrzahl von ihnen ständig zugehörigen Fernmeldestellen umfassenden Fernmeldenetz Verbindungen zu Fernmeldestellen (G34) der ersteren Art nach Maßgabe der der Rufnummer der Ziel-Fernmeldeselle (G34) entnehmbaren Kennzahl der zugehörigen Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle ( G) und einer in einer im Verlauf eines Verbindungsaufbaus erreichten Fernmeldevermittlungsstelle (B) gespeicherten Information über ein direkt zwischen dieser Fernmeldevermittlungsstelle (B) und der Ziel-Fernmeldevermittlungsstelle (G) verlaufendes Übertragungskanalbündel über einen freien Übertragungskanal dieses Bündels unmittelbar ohne Zielsuche und lediglich bei Fehlen eines solchen direkten Übertragungskanalbündels bzw. bei Fehlen eines freien Übertragungskanals in einem solchen direkten Übertragungskanalbündel ebenso wie Verbindungen zu Fernmeldestellen (890) der zweiten Art auf Grund einer an Hand zumindest eines Teils (G) der Rufnummer (G34) der Ziel-Fernmeldestelle durchgeführten Zielsuche aufgebaut werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch seine Anwendung in einem Fernmeldenetz mit verkehrsabhängiger Vermaschung seiner Fernmeldevermittlungsstellen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Maßgabe der Kennzahl der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle und einer in einer im Verlauf einer Zielsuche erreichten Fernmeldevermittlungsstelle gespeicherten Information über ein direkt zwischen dieser Fernmeldevermittlungsstelle und der Ursprungs-Fernmeldevermittlungsstelle verlaufendes, von einer Zielsuche ausgespartes Übertragungskanalbündel die betreffende Verbindung unmittelbar über einen freien Übertragungskanal dieses Übertragungskanalbündels und lediglich bei Fehlen eines solchen freien Übertragungskanals über den von der für den Verbindungsaufbau wirksamen Suchmeldung eingeschlagenen Suchmeldungsweg aufgebaut wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsaufbau zu einer direkt oder über eine Zwischen-Vermittlungsstelle ständig einer Fernmeldevermittlungsstelle zugehörigen, trotz dieser Zugehörigkeit aber nicht an die betreffende Fernmeldevermittlungsstclle angeschlossenen Fernmeldestelle von dieser Fernmeldevermittlungsstelle aus im Wege einer Zielsuche fortgesetzt wird.
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