DE23975C - Einrichtung von Trockenkammern in Verbindung mit Ring- und Langöfen - Google Patents
Einrichtung von Trockenkammern in Verbindung mit Ring- und LangöfenInfo
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- DE23975C DE23975C DE188323975D DE23975DA DE23975C DE 23975 C DE23975 C DE 23975C DE 188323975 D DE188323975 D DE 188323975D DE 23975D A DE23975D A DE 23975DA DE 23975 C DE23975 C DE 23975C
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- 238000001035 drying Methods 0.000 title claims description 7
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- 239000011449 brick Substances 0.000 description 1
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- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D13/00—Apparatus for preheating charges; Arrangements for preheating charges
- F27D13/005—Drying of green clay prior to baking
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- Dispersion Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung bezweckt, die grünen Steine bezw. Thonwaaren auf dem Ofen anzutrocknen
und dabei die erwärmte Luft oberhalb des Ofens zum Trocknen auf zweckmäfsige Weise zu verwenden.
Der Ring- bezw. Langofen wird mit einem dichten Dach versehen, welches über den eigentlichen
Ofen vortritt und sich am Ende auf ein rundlaufendes bezw. concentrisch mit der Ofenform
laufendes Mauerwerk stützt. In diesem mit dem Ofenumfang parallel laufenden Raum
ist die Trockeneinrichtung angebracht.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung, für einen Ringofen construirt, dargestellt.
D, Fig. i, ist das Dach des Ofens O; dieses
Dach tritt über den Ofen vor und stützt sich auf die ringförmige Aufsenmauer M. Der Raum
zwischen Ofen und Mauer M ist durch eine Balkenlage e, welche sich auf senkrechte Pfeiler h
'stützt, in zwei über einander befindliche Räume abgetheilt. Oberhalb der Balkenlage erheben
-»sich von Zeit zu Zeit Luftschächte L, zwecki,
mäfsig aus Holz und Pappe construirt, die über das Dach des Ofens vortreten. Vom Umfang
der Mauer an bis zum Ende der Luftschächte ; ist die Balkenlage e durch einen Fufsboden i,
j Fig. ι und 2, Kammern 1 und 2, dicht veri
schlossen. F ist ein innerhalb des Trockenjraumes und der Luftschächte rundlaufender
j Weg zum Transport der Steine, die durch Hebe- ! einrichtungen von unten heraufgebracht bezw.
; wieder zum Erdboden zurückgebracht werden /können.
Jeder zwischen zwei Luftschächten L entstehende Trockenraum R hat oberhalb des
dichten Bodens i einen Boden m, welcher aus Bretterlagen besteht, die nicht dicht an einander
stofsen, wie die Kammern 3 und 4 im Grundrifs, Fig. 2, zeigen, und zwar entspricht der
freie Raum zwischen den Brettern dem Querschnitt eines Luftschachtes. Auf diesem Boden m
werden die zu trocknenden Steine etc. aufgeschichtet, und zwar so, dafs Luft durch die
einzelnen Schichten und Lagen hindurchstreichen kann. Ferner steht jeder Luftschacht mit den
beiden benachbarten Kammern R auf der Strecke zwischen den Böden m und i in Verbindung,
indem dort die senkrechten Wände fortfallen. Die Luft, welche von aufsen durch Oeffnungen ί
in der Mauer M eintritt, geht unterhalb des Bodens i hin und tritt dann zwischen Trockenraum
und Ofen in der Richtung der unteren Pfeile in den Raum über dem Heizofen ein, erwärmt sich dort und gelangt, wie in Fig. 1
links gezeichnet, von oben in die Räume R (bis auf die Steinhöhe sind diese Räume durch
Wände w seitwärts geschlossen), in denen sich die zu trocknende Waare befindet. Die letztere
wird von der warmen Luft durchströmt, welche als feuchte Luft dann durch die Zwischenräume
der Böden m in den Raum zwischen i und m gelangt und von hier aus seitwärts in die benachbarten
Luftschächte L strömt, von wo sie ins Freie entweicht.
Die Luftschäcbte L können zweckmäfsig mittelst Drahtseile gegen einander abgesteift
werden, indem man die Seile abwechselnd vom
Claims (1)
- oberen Ende eines Schachtes nach dem unteren Ende des* benachbarten Schachtes führt. Indefs kann diese Stützung auch auf andere Weise erfolgen.Pate ν τ-An Spruch:Die Einrichtung eines Trockenraumes an Ring- und Langöfen, im wesentlichen bestehend aus den zwischen der Umfangsmauer M und dem vorstehenden Dach D angeordneten Kammern R mit zwischenliegenden Luftschächten L, den Doppelböden m und i, von denen m nicht geschlossen ist, sondern die abziehende Luft in den zugehörigen Zwischenraum zwischen den Böden und von dort seitwärts in die benachbarten Luftschächte gelangen läfst.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE23975T | 1883-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23975C true DE23975C (de) | 1883-09-11 |
Family
ID=300498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188323975D Expired DE23975C (de) | 1883-03-02 | 1883-03-02 | Einrichtung von Trockenkammern in Verbindung mit Ring- und Langöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23975C (de) |
-
1883
- 1883-03-02 DE DE188323975D patent/DE23975C/de not_active Expired
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